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Für Allergiker die mehr "Wissen" wollen
Warum Allergien über schulmedizinische Therapien nicht heilbar sind
- Weil Allergien „nicht-materielle“ Erscheinungen sind, und die Schulmedizin
auf materielle Erklärungsmodelle aufgebaut ist.
- Weil Allergien aufgrund von falschen „biologischen Informationen“ in
Körperzellen ausgelöst werden und diese Phänomene in wissenschaftlichen
Untersuchungen nicht berücksichtigt werden.
Information bestimmt das Originäre eines Atoms (Zeilinger, 2005). Mithin sind
Moleküle, Zellen, Gewebe, Organismen und alle weiteren Strukturen, die sich
hieraus ergeben, durch die ihnen innewohnende Information geprägt. Ein Teil
dieser Information wird eukaryontischen Organismen in Form des Cytoplasmas der
Eizelle mitgegeben, der andere Teil ist in der DNS des Zellkerns gespeichert.
(Prof. Dr. Rothe, 2007).
In Organismen (Mensch, Tier und Pflanze) wird
Information sowohl molekular als auch nicht molekular (in Form
elektromagnetischer Vorgänge) gespeichert und transformiert. Die nichtmolekulare
Informationsübertragung in Organismen erfolgt über Photonen, den
"Wechselwirkungsquanten" (Heim, 1989; Dröscher und Heim, 1996) des
elektromagnetischen Spektrums.
Photonen sind masselos, dennoch übertragen sie Energie und Information. Es
gibt ~ 1o9 mal mehr Wechselwirkungsquanten (Bosonen und Photonen) als
massebehaftete Quanten (Nucleosomen: Elektronen, Protonen, Neutronen) (Heim,
1989; Dröscher und Heim, 1996). Mithin sind auch in unserem Körper weit mehr
Photonen zugegen als Nucleosomen. Ihre energetischen und informativen
Eigenschaften machen die Photonen zu einem universell verwendbaren Steuerungs
und Ordnungselement in der Biologie.
Organismen benutzen nicht nur
Photonen, sie geben auch solche über ihre Oberfläche ab. Die Mengen sind
allerdings sehr gering. Die biophysikalische Forschung hat mittlerweile die
Wechselwirkung von Photonen und Molekülen auf der Ebene der Proteine und der DNS
nachgewiesen. Das heißt: Alle Lebewesen interagieren mit der Umwelt und somit
auch mit anderen Organismen. Energie und Information sind neben der Materie
wesentliche Bestandteile des Lebens, werden aber von den traditionellen
Wissenschaften ignoriert.
Allergien entstehen durch falsche
„biologische Informationen“, die in Körperzellen gespeichert sind, und
wahrscheinlich seit Generationen vererbt werden. Reagiert ein Allergiker auf
einen harmlosen Stoff - wie z. B. Weizen - bedeutet das, dass in den Zellen des
Allergikers die Information gespeichert ist, dass der Weizen '“ wie im Falle
eines Virus - ein Feind ist. Erst durch diese (falsche) Information werden
chemische Prozesse ausgelöst, wenn der Betroffene mit Weizen in Kontakt kommt.
Es sind somit nicht die Stoffe (medizinisch Allergene), die für allergische
Reaktionen verantwortlich zu machen sind, sondern vielmehr falsche Informationen
der Zellen auf Stoffe.
Die falschen biologischen Informationen haben natürlich auch Auswirkung auf
das Energiesystem des Körpers. Das Energiesystem wiederum hat Einfluss auf die
Organe. Insgesamt kommt so das Biosystem aus dem Gleichgewicht, der Mensch wird
krank. Das Lebendige besteht aus mind. 3 Ebenen, die sich gegenseitig (und in
Interaktion zur Umwelt) beeinflussen.
Löst man allerdings auf der Informationsebene falsche biologische
Informationen auf, kommt das blockierte Energiesystem wieder in den Fluss, so
dass die dahinter stehenden Organe wieder ihre normalen Aufgaben '“ wie z. B.
das Ausleiten von Metallen, die Produktion von Enzymen oder Hormone etc. -
erfüllen können.
Warum die Schulmedizin bei der Auflösung von
Allergien nicht helfen kann
Das „Lebendige“, so wie der Begriff
"Information" sind keine Eigenschaften der Materie. Ein tief greifender Irrtum
ist die Annahme, Information sei ein Phänomen der Materie, der schon zu
zahlreichen Missverständnissen und schweren Folgefehlern geführt hat.
Paradebeispiel sind die Versuche, chronische Beschwerden wie z. B. Allergien,
auf rein wissenschaftlicher Basis zu erklären. Was Leben ist, was also das
Lebendige ausmacht, vermochte bis heute naturwissenschaftlich niemand zu
definieren.
Sicher liegt es daran, dass in den etablierten Naturwissenschaften nur
materialistisch gedacht wird und darum nur solche Erklärungen zugelassen sind,
die sich auf Eigenschaften der Materie beziehen, also sichtbar, messbar und
wägbar sind. Doch das Lebendige besteht mehr als nur aus einem Haufen von
Zellen, die 'rein zufällig' das machen, was sie machen. Schulmedizin basiert auf
rein wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Das ist auch der Grund, warum sich schulmedizinische Anwendungen
ausschließlich auf das Unterdrücken von Symptomen beschränkt. Die Ursachen
liegen aber im Lebendigen selbst, dem nicht-materiellen Teil der
Materie.
Neue Möglichkeiten bei Allergien
Allergie-Immun® -
Privatinstitut für komplementärmedizinische Forschung - beschäftigt sich seit
Jahren mit dem „Phänomen der Information“ und dessen Wirkung auf das Lebendige,
dem Menschen oder dem Tier. Im Vordergrund steht die Annahme, dass zunächst alle
biologischen Informationen in der DNS gespeichert sind, und dass sich solche
Informationen, die z. B. bei einem Allergiker zu falschen chemischen Prozessen
führen, korrigieren lassen.
Allergie-Immun® ist es gelungen, ein „Bioenergetisches Test- und
Therapieverfahren“ zu entwickeln, um elektromagnetische Spannungen in den Zellen
zu korrigieren, welche für eine falsche Aktivierung von chemischen Prozessen
sorgen. Allergien entstehen demnach aus Fehlinterpretationen im
Kommunikationsprozess von Zellen und Zellverbänden. Das heißt: Bestimmte
Zellverbände halten zum Beispiel ein mit der Nahrung aufgenommenes Protein für
eine Bedrohung und reagieren mit Abwehr. Proteine sind Sender und Empfänger
elektromagnetischer Strahlung und treten mit dem elektromagnetischen System der
DNA in Verbindung, so dass ein dauernder Informationsaustausch möglich
ist.
Jede biologische Art besitzt ein spezifisches elektromagnetisches
Spektrum, welches nach Art eines Radioempfängers detektiert werden kann, wobei
jede Zelle die Gesamtmenge der DNS enthält, wie Klonierungsexperimente zeigen.
Körperzellen sind spezialisierte Zellen, das heißt: von den biologischen
Informationen, die auf der DNS gespeichert sind, wird nur ein Teil abgerufen. Da
dennoch die Gesamt-DNS beibehalten wird, hat das System die Struktur eines
holographischen Bildes, bei dem jeder Bildpunkt die Gesamtinformation des Bildes
trägt. Die Synthese der gesamten DNS einer Zelle während der Zellkernteilung
findet ihre Rechtfertigung in der Aufrechterhaltung der holographischen Struktur
des Ganzen.
Durch das Allergie-Immun® Test- und Therapieverfahren lassen
sich so über ein Tropfen Blut auf der einen Seite die Informationen
strukturmäßig ermitteln, die im Körper zu Störungen führen, und auf der anderen
Seite können diese Informationsstrukturen gegenpolig auf ein Medium (Energetikum
als Informationsträger) geprägt werden, welche oral eingenommen für
Veränderungen im Körper führen. Unsere Zellen sind lernfähig und nehmen
natürliche Impulse an, um dem natürliche Zweck zu entsprechen.
Die
derzeit verbreiteten Standard-Allergie-Test-Verfahren sind in ihrer
Aussagefähigkeiten über den Ursprung der jeweiligen Allergien äußerst begrenzt
und aufwendig und bedingen oft auch eine umständliche Belastung bzw. Handhabung
für den Allergiker. Dazu sind beispielsweise als Standard-Untersuchung der
Prick-Test zu rechnen, der trotz einer Vielzahl von Nadelstichen nur eine vor
allem lokalbegrenzte Aussagekraft hat, sowie der Intrakutan-Test, der selten in
einer normalen Arztpraxis durchführbar ist. Der Radio-Allergie-Sorbent-Test
(RAST) basiert auf der Bestimmung von Antikörpern (Reagine) gegen bestimmte
allergieauslösende Substanzen. Beim konjunktivalen Provokationstest wird ein
vermitteltes Allergen auf die Haut und beim Epikutantest werden Pflaster mit
unterschiedlichen einzelnen vermuteten Allergenen auf den Rücken geklebt,
während man beim Yorktest ausschließlich proteinspazifische IgG-Reaktionen
ermitteln kann und keine klassischen IgE-Allergien.
Das besondere am
Allergie-Immun-Test und einem darauf basierenden Anwendungsmittel (Energetikum)
ist seine universelle Anwendbarkeit sowohl auf die volle Spektrumsbreite aller
denkbaren Allergien und allergie-auslösenden Substanzen als auch die einfache
sowie praktische Weise das Verfahren durchzuführen.
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Fataler Irrtum in der Abwehr
Neue Therapien sollen Allergien bekämpfen. Die Ärzte träumen von einer
wirksamen Prävention. Von Ute Eberle
Konservierungsmittel und Kakerlaken. Oder Kamillentee. Manchmal
Latexhandschuhe, Penizillin, Seidenblusen, Sellerie. Das Reinigungsmittel für
Kontaktlinsen. Dann die Klassiker: Katze, Hund und Schimmelpilze, Modeschmuck,
Hausstaub, Bienengift, Nüsse, Milch, Soja, Pollen, Weizen. Die Liste der Stoffe,
auf die ein Mensch allergisch reagieren kann, scheint endlos.
Und wen es trifft, für den kann das Leben zur Hölle werden. Wie für Melina
Athanassiou aus Gießen. Mit elf Wochen begann das Baby, sich zu kratzen.
Kratzte, statt zu schlafen, kratzte, bis sie blutverschmiert war. »Tage und
Nächte sind gleich schwer zu überstehen«, schrieb ihre Mutter Nikoleta damals
ins Tagebuch. Stufe eins der Erschöpfung ist erreicht, wenn sie nachts dreimal
aufsteht, um Melina daran zu hindern, sich völlig aufzukratzen. Stufe zwei, wenn
das Baby ab fünf Uhr gar nicht mehr schlafen will. Oft herrscht Stufe drei –
wenn es überhaupt keine Ruhephase mehr gibt. Der Grund für die nächtliche Tortur
ist eine Neurodermitis, ausgelöst durch Nahrungsmittelüberempfindlichkeiten.
Anders gesagt: »nur« eine Allergie.
»Nur« eine Allergie haben in Deutschland Millionen, vor allem Kinder.
Nahrungsmittelallergien erreichen ihren Höhepunkt statistisch im Vorschulalter,
bei Asthma liegt er in den Teenagerjahren. Ungefähr dann setzt auch der
Heuschnupfen ein.
Exakte Zahlen lassen sich schwer ermitteln. Je nachdem, was die Forscher
abfragen – Symptome oder Arztdiagnose –, schwanken sie beträchtlich. Nun hat das
Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals repräsentative Zahlen für Deutschland
erfasst. Bei jedem sechsten der 17641 bis zu 17-jährigen Probanden wurde bereits
eine Allergie medizinisch diagnostiziert.
Eine Langzeitstudie des Allergologen Ulrich Wahn von der Berliner Charité
unter 1314 Kindern setzt die Häufigkeit noch höher an. Demnach entwickelt eins
von zehn Babys Neurodermitis, leidet jeder vierte Teenager an Heuschnupfen und
bekommen acht Prozent Asthma. »In jeder Schulklasse etwa zwei«, sagt Wahn.
Testet man, ob Kinder Antikörper gegen Allergene im Blut haben, also gegen
bestimmte Alltagsstoffe sensibilisiert sind, schnellt der Anteil auf 40,8
Prozent.
Erschreckende Zahlen. Und Zahlen, die es früher so nicht gab. Zwischen 1973
und 1988 verdoppelten sich nach einer britischen Studie die Asthmafälle bei
Schulkindern. Gleichzeitig legten Ekzeme um 150 Prozent zu. Von 1926 bis 1995
stieg die Zahl der Heuschnupfenfälle in der Schweiz um das 17fache. Ähnliches
gilt wohl für ganz Westeuropa.
Warum der Anstieg? Und weshalb werden Menschen überhaupt allergisch? Über all
das rätseln die Forscher. Wie verwirrend die Befunde sind, zeigt die
International Study of Asthma and Allergies in Childhood (Isaac). Sie wurde 1991
begonnen, um erstmals einheitlich das Auftreten dieser Leiden in der Welt
festzustellen. Insgesamt befragten Forscher 463801 Jugendliche in 56 Ländern
nach allergischen Symptomen. Sie fanden Krankheitsraten, die bis um das 60fache
auseinander klafften. Die niedrigsten Raten für Asthma fanden die Isaac-Forscher
in Indien, Albanien, Indonesien und Rumänien, wo teilweise nur 1,6 Prozent der
Jugendlichen unter chronisch entzündeten Atemwegen litten. Die meisten
Asthmakinder fanden sie in Australien und Neuseeland, wo gut jeder Dritte
betroffen war. Bei Heuschnupfen führten Nigeria und Paraguay die Liste an, bei
allergischen Ekzemen lagen die Skandinavier mit Finnland und Schweden in der
Topgruppe. Die geografische Verteilung sei »etwas unerwartet«, sagt diplomatisch
Stephan Weiland, ein an Isaac beteiligter Epidemiologe der Universität Ulm.
Wenn aber schon Fachleute verwirrt sind, wie soll der Laie sich
zurechtfinden? Die vergangenen Jahre brachten eine Flut von Studien mit teils
konträren Ergebnissen. Demnach: schützt Stillen vor Allergien, möglicherweise
aber nur vorübergehend,
- machen Katzen im Haus Kinder anfälliger für Überempfindlichkeiten, außer es
leben dort gleich ganz viele Katzen,
- beugt eine staubarme Wohnung Allergien vor, nach anderen Befunden könnte
das die Krankheit auch begünstigen.
Entsprechend widersprüchlich fallen die Ratschläge der Allergologen aus: Da
werden staubmilbenabhaltende Bettüberzüge empfohlen oder verworfen, Haustiere
geduldet oder verdammt. »Früher war alles klar«, sagt Ursula Krämer vom Institut
für Umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf. »Alles möglichst sauber und
keine Tiere. Heute ist es ganz, ganz kompliziert.«
Doch es gibt auch gute Nachrichten. Im Wust der Daten beginnen sich
Gewissheiten zu kristallisieren, die bei Medizinern Hoffnung wecken – vielleicht
können sie Allergien bald verhindern.
Sie wissen schon seit langem, dass eine Allergie durch eine fehlgeleitete
Abwehrreaktion des Körpers entsteht. Das menschliche Immunsystem wird täglich
mit Millionen von Fremdstoffen bombardiert, von harmlosen Duftmolekülen bis zu
todbringenden Viren. Aus bisher unerfindlichen Gründen zählt das Immunsystem von
Allergikern dabei eigentlich unschädliche Alltagsstoffe zu den Feinden und
beginnt sie zu bekämpfen.
Dafür bilden Immunzellen Antikörper vom Typ des so genannten Immunglobulins
E. Kommt das Allergen in den Körper, heften sich die Antikörper erst an den
Eindringling und dann an bestimmte Abwehrzellen (Mastzellen), welche in ihrem
Inneren den Botenstoff Histamin bilden. Aktiviert von allergenbeladenen
Antikörpern, überfluten die Mastzellen das umliegende Gewebe mit Histamin, was
eine entzündliche Reaktion auslöst. Je nachdem, wo der Kontakt mit dem Allergen
stattfindet, führt das zu Hautausschlägen, Übelkeit, Durchfall, Juckreiz oder
Schwellung der Bronchien.
Für die Betroffenen ist das mehr als nur unangenehm. Kinder mit Asthma
wachsen häufig schlechter und fehlen mehr in der Schule. Auch Heuschnupfenkinder
haben überdurchschnittlich oft Schulprobleme. Selbst die Berufswahl ist manchmal
eingeschränkt. Der Ärzteverband Deutscher Allergologen hat beobachtet, dass
jedes Jahr rund 30.000 Jugendliche ihre Ausbildung aus Gesundheitsgründen
abbrechen, und vermutet, dass häufig Allergien dahinterstecken, zumal es
vorwiegend angehende Bäcker, Konditoren, Maler, Friseure, Metallarbeiter,
Floristen oder Schreiner trifft – traditionell allergenintensive Branchen. Noch
nicht mitgezählt sind Jugendliche, die einen Traumberuf wegen einer bekannten
Überempfindlichkeit gar nicht erst antreten. So dürften etwa Asthmatiker in
vielen Bundesländern nicht Polizist werden.
Im schlimmsten Fall reagiert der Körper auf ein Allergen mit einem Schock, an
dem die Patienten sterben können. Etwa 2,4 Millionen Deutsche müssen fürchten,
dass ein Nachmittag im Garten mit einem Kreislaufkollaps oder Ersticken endet,
weil sie auf Insektengift allergisch reagieren. Auch kann es passieren, dass ein
Betroffener von einer Allergieform zu einer anderen wechselt, ein Phänomen, das
Ärzte als »allergologische Karriere« bezeichnen. So entwickelt etwa jeder dritte
Heuschnupfenkranke später auch Asthma. Die damit einhergehende Atemnot tötete
laut einer Statistik allein 1996 insgesamt 5348 Menschen in Deutschland, gut 14
pro Tag.
Trotz hoher Umweltverschmutzung hatten DDR-Kinder weniger Allergien
Die Veranlagung zur Allergie ist zweifellos genetisch bedingt. »Jedes Kind
hat heute ein etwa 20-prozentiges Risiko, Allergiker zu werden«, sagt Eckhard
Hamelmann von der Charité. »Ist aber bereits ein Elternteil allergisch, steigt
sie auf 40 Prozent. Sind es beide: 80 Prozent.«
Doch die Gene allein erklären die rapide Zunahme der Allergien nicht. Lange
vermuteten Forscher, dass die Umweltverschmutzung schuld sei. Die
Wiedervereinigung bot die Chance, diese These zu testen. Man untersuchte Kinder
in mit Schadstoffen belasteten ostdeutschen Regionen wie Halle und Leipzig und
verglich sie mit Jugendlichen aus dem Westen. Immer wieder kam das Gleiche
heraus. Die Kinder im Osten hatten durchaus Gesundheitsprobleme durch die
»Dreckschleuderfabriken«, wie es Frank Friedrichs, kinderallergologischer
Experte der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI),
ausdrückt. »Aber sie hatten kaum Asthma und Heuschnupfen.«
Konsterniert suchten die Forscher nach Unterschieden in der Umwelt. Und
fanden sie auch. So leiden Heranwachsende, die einmal Würmer hatten, früh in
Kindertagesstätten kamen, in großen Familien leben oder auf Bauernhöfen wohnen
und oft in den Stall gehen, statistisch seltener an Allergien als andere Kinder.
Diesen Faktoren ist eines gemeinsam, erkannten die Forscher: Sie konfrontieren
das kindliche Immunsystem mit einer Fülle schädlicher Keime.
Darauf stützt sich die »Hygiene-Hypothese«: Vereinfacht besagt sie, dass ein
Baby mit einem unfertigen Immunsystem geboren wird, das trainiert werden muss.
Fehlen die dafür nötigen Gegner – wie Krankheitskeime oder Parasiten –, gerät es
leicht außer Tritt und attackiert harmlose Alltagsstoffe. »Mit den ganzen
Desinfektionssprays und der Hygiene überall scheint vielen Kindern etwas
abhanden gekommen zu sein«, sagt Friedrichs.
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Das bedeutet nicht, dass Schmutz automatisch gut ist. Oder gar, dass Eltern
auf Impfungen verzichten sollten – Infektionskrankheiten wie Masern sind
statistisch tödlicher als jede Allergie. »Die Art des Drecks ist entscheidend«,
so Friedrichs. Nachgewiesen wurde eine allergiehemmende Wirkung bisher bei
Tuberkulosebakterien, dem Darmspulwurm Ascaris und den so genannten Endotoxinen
– Komponenten aus der Zellwand von Bakterien wie E.coli oder Salmonellen, die
besonders in Kindergärten und Ställen üppig zirkulieren. Manche Forscher
bezeichnen diese Keime als »alte Freunde« – Mikroorganismen, mit denen sich das
menschliche Immunsystem seit Jahrtausenden auseinander setzt. Vermutlich ist
auch wichtig, wann das Kind diesen Keimen begegnet. Das erste Lebensjahr scheint
zentral zu sein.
Aufbauend auf der Hygiene-Hypothese, vermuten viele Forscher heute, dass eine
ganze Reihe von Charakteristika des modernen, westlichen Lebens die Explosion an
Allergien bewirkt haben, indem sie den Menschen »alte Freunde« rauben, aber sie
gleichzeitig mehr exotischen Stoffen aussetzen. Dazu zählen Fernreisen,
Fertiggerichte mit vielen Zusatzstoffen und gut isolierte Häuser, in denen
Milben und Schimmel ein ideales Klima finden, ebenso wie pasteurisierte Milch,
Antibiotika, wenig Geschwister und (keimreduzierte) Kaiserschnitte. Selbst die
Fettsäuren der Margarine sind in Verdacht geraten, und möglicherweise spielen
Schadstoffe wie Feinstaub, Stickoxide und Ozon eine zumindest unterstützende
Rolle. »Die Zunahme an Allergien ist offenbar der Preis, den wir für unseren
Lebensstil zahlen«, sagt Friedrichs.
Eindrucksvoll zeigte sich dies erneut in Ostdeutschland. Die aktuelle
Kiggs-Studie zum Beispiel ergab, dass ältere Kinder, die dort vor dem Mauerfall
geboren wurden, gegen die Erkrankung weitgehend gefeit sind. Bei jüngerem
Nachwuchs dagegen konnten die Epidemiologen keinen Unterschied zu Kindern im
Westen mehr feststellen. Wohl aber fanden die Forscher Differenzen zwischen
anderen Bevölkerungsgruppen. So leiden Migrantenkinder seltener an Allergien als
Kinder aus der Oberschicht. »Das hat sicher mit unterschiedlichen Lebensweisen
zu tun«, so Martin Schlaud vom RKI.
Wurmeier und Bakterien helfen gegen Asthma und Neurodermitis
Daraus ergeben sich Ansatzpunkte, um Allergien wirkungsvoller zu bekämpfen.
Bisher ist es nur möglich, allergische Symptome durch Medikamente wie
Antihistamika oder Kortison zu unterdrücken oder den Körper durch die jahrelange
Spritzkur, – eine Hyposensibilisierung – gegen ein Allergen »abzuhärten«. Doch
an der Charité läuft derzeit eine Studie, bei der bisher 500 genetisch
vorbelastete Babys sechs Monate lang dreimal täglich Endotoxin-angereicherte
Tropfen bekommen – eine Art Impfung, die eine Fehlreaktion des Immunsystems von
vornherein verhindern soll. Die Studie wird erst in einem Jahr ausgewertet, doch
»die Gesamtinzidenz scheint bereits geringer als erwartet«, sagt Studienbetreuer
Hamelmann.
Von Anfang 2007 an möchte er zudem Personen mit bereits etablierten
Nahrungsmittelallergien oder Heuschnupfen Eier des (für Menschen harmlosen)
Schweineparasiten Trichuris schlucken lassen, um zu testen, ob das die
Immunreaktion reguliert. »Es gibt bereits gute Erfahrungen mit chronischen
Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa.« Und in der vergangenen Woche berichteten
Schweizer Forscher, dass zehn Heuschnupfenpatienten nach einer Spritzkur mit
Erbgutschnipseln aus Mykobakterien acht Monate lang symptomfrei geblieben
sind.
Bereits erprobt ist ein Medikament, das die Allergie-Antikörper IgE
blockiert. Das »Anti-IgE«, das regelmäßig unter die Haut gespritzt werden muss,
ist in Deutschland bisher allerdings nur für schweres Asthma bei über
Zwölfjährigen zugelassen.
Solche Entwicklungen stimmen viele Ärzte optimistisch. »Wenn die
Allergologen es in den nächsten zehn Jahren nicht schaffen, eine Prävention zu
finden und diese Epidemie des 21. Jahrhunderts umzukehren, dann haben sie
versagt!«, sagt Wahn.
Quelle: Die Zeit (http://www.zeit.de/2006/41/MS-Allergien?page=1)
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Die «Allergie» - von der Ausnahme zur Regel
Immunität und Überempfindlichkeit als zwei Seiten einer
Medaille
Als Clemens von Pirquet den Begriff «Allergie» vor 100 Jahren einführte,
fasste er damit die Überempfindlichkeit und die Immunität zusammen. Heute wird
der Allergiebegriff meist nur noch für einen bestimmten Typ von
Überempfindlichkeitsreaktionen gebraucht.
In der Medizingeschichte wurden immer wieder Menschen beschrieben, die heftig
auf körperfremde Stoffe reagierten. Von Britannicus etwa, dem Sohn des römischen
Kaisers Claudius, wird berichtet, wie sehr er sich bei den obligatorischen
Militärübungen quälte. Sobald sich der junge Römer auf ein Pferd setzte,
begannen seine Augen zu tränen und schwollen an, und im Gesicht bildete sich ein
feuerroter Ausschlag. In anderen Quellen ist von Menschen die Rede, die
empfindlich auf Insektenstiche oder bestimmte Nahrungsmittel reagierten. Der
griechische Arzt Hippokrates vermutete, irgendetwas im Körper der Betroffenen
hege eine Abneigung gegen den Fremdstoff, werde durch das Zusammentreffen
aufgeschreckt und richte Unheil an.
Häufiger bei Gebildeten und Vornehmen
Oft wurde aber auch angenommen, die Fremdstoffe enthielten ein Gift, auf das
einige Menschen empfindlicher reagierten als andere. Das gilt etwa für die
Pollen, die Mitte des 19. Jahrhunderts als Verursacher des
«Sommer-Katarrhs» oder «Heufiebers» entlarvt wurden. Zwar waren vom Heufieber
nur wenige Menschen betroffen, wie der deutsche Mediziner Philipp Phoebus in
einem 1862 erschienenen Buch beschrieb. Phoebus machte nach der Auswertung von
Fragebögen und Literaturdaten jedoch eine interessante Beobachtung: «Die
Krankheit ist häufiger bei Wohlhabenden, Gebildeten und Vornehmen als unter
entgegengesetzten Verhältnissen.»
Warum aber erkrankten nur wenige Menschen, wo doch alle gleichermassen den
Pollen ausgesetzt waren? Die Vermutungen, welche Faktoren den Menschen
anfälliger für das Pollentoxin machten, waren damals vielfältig:
kohlenhydratreiche Nahrung, scharfe und exotische Speisen, Stress durch das
moderne Leben, Lärm, finanzielle Probleme oder der höhere Bildungsstand von
Frauen. Für andere war das Heufieber eine Erkrankung, von der besonders Personen
mit nervöser Konstitution betroffen waren.
Der Begriff «Allergie» tauchte zum ersten Mal in einem kurzen Beitrag in der
«Münchener Medizinischen Wochenschrift» vom 24. Juli 1906 auf. Clemens von
Pirquet, ein Wiener Kinderarzt, fasste darin zwei Phänomene zusammen, die
er in seinem Klinikalltag beobachtet hatte und um die es damals verwirrende
Diskussionen gab: die Immunität und die Überempfindlichkeit.
Einerseits profitierten nämlich die meisten Kinder von der Serumtherapie, die
man seit Ende des 19. Jahrhunderts immer häufiger durchführte, um
Infektionskrankheiten wie die Diphtherie zu behandeln. Dabei wurde den Kranken
ein Heilserum gespritzt, das von immunisierten Tieren stammte. Andererseits
beobachteten die Ärzte gelegentlich schwere Nebenwirkungen wie Fieber,
Blutdruckabfall und Atembeschwerden. Diese Überempfindlichkeitsreaktionen traten
dann gehäuft auf, wenn ein Antiserum zum zweiten oder gar dritten Mal gespritzt
wurde.
Von Pirquet war der Meinung, «dass Immunität und Überempfindlichkeit aufs
innigste miteinander verbunden sein können». Der erste Kontakt mit einem
Fremdstoff führe zu einer veränderten Reaktionsfähigkeit des Körpers, wodurch
die zweite Begegnung in eine schützende Immunität, aber auch in eine schädigende
Überempfindlichkeit münden könne. «Für diesen allgemeinen Begriff der
veränderten Reaktionsfähigkeit schlage ich den Ausdruck Allergie vor», schrieb
von Pirquet, wobei er den Begriff vom Griechischen «allos» (anders)
ableitete.
Der Wiener Kinderarzt machte sich auch Gedanken über den Mechanismus, der
hinter der Allergie stecken könnte. Seiner Meinung nach waren die schützenden
Antitoxine oder Antikörper unter gewissen Umständen in der Lage,
Krankheitssymptome hervorzurufen. Die Begeisterung der Fachkollegen für diese
Erklärung hielt sich allerdings zunächst in Grenzen - nach den Impferfolgen
erschien es unglaublich, dass das Immunsystem selbst Schäden anrichten
könnte.
Trotzdem war von Pirquets Veröffentlichung ein wichtiger Wendepunkt. Der
Begriff «Allergie» fand mehr und mehr Verwendung, auch wenn er immer häufiger
nur die «Überempfindlichkeit» ersetzte und der Aspekt der Immunität wegfiel.
Weitere Forschungen brachten dann ans Licht, dass leichte wie schwere
Überempfindlichkeitsreaktionen, aber auch allergisches Asthma oder Heuschnupfen
mit Fehlfunktionen des Immunsystems verknüpft sind. So entdeckte der Brite Henry
Dale 1910 zunächst im Mutterkorn und später auch im menschlichen Körper das
Histamin. Dieser Abkömmling der Aminosäure Histidin senkte im Tierversuch den
Blutdruck oder beeinflusste die Kontraktion der Atemmuskulatur - Symptome, wie
man sie von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen kannte.
Mit dem Blutserum übertragbar
1921 gelang den deutschen Forschern Karl Prausnitz und Heinz Küstner der
Nachweis, dass sich eine Allergie mit dem Blutserum eines Menschen auf einen
anderen übertragen lässt. Bis zur Identifizierung des verantwortlichen «Reagins»
vergingen dann aber noch über vierzig Jahre: 1967 isolierte das japanische
Forscherehepaar Ishizaka aus dem Serum eines Pollenallergikers einen bis dahin
unbekannten Antikörper-Typ, das IgE.
Dieser Antikörper-Typ dient eigentlich der Abwehr parasitärer
Krankheitserreger. Allergiker produzieren jedoch auch grosse Mengen von
IgE-Antikörpern gegen harmlose Umweltantigene. Eine Gruppe von Immunzellen, die
sogenannten Mastzellen, kann diese IgE-Moleküle dann auf ihrer Oberfläche binden
und schüttet nach einem erneuten Kontakt mit dem Antigen unter anderem Histamin
aus. Dieses löst daraufhin die Symptome des Heuschnupfens, des allergischen
Asthmas oder der Lebensmittelallergie aus.
Heute teilt man die Überempfindlichkeitsreaktionen in vier verschiedene Typen
ein, an denen unterschiedliche Antikörper und Abwehrzellen beteiligt sind. Die
von Pirquet beobachtete Serumkrankheit etwa ist eine
Überempfindlichkeitsreaktion des Typs 3, bei Transfusions-Zwischenfällen oder
der sogenannten Rhesus-Unverträglichkeit handelt es sich um den Typ 2 und bei
Hautentzündungen nach Kontakt mit Medikamenten oder Chemikalien um den Typ 4.
Mit dem Begriff «Allergie» ist heute jedoch meist nur noch der Typ 1 der
Überempfindlichkeit gemeint, der durch die unheilvolle Wechselwirkung der IgE-
Antikörper mit den Mastzellen ausgelöst wird.
Personen, die von einer solchen Allergie betroffen sind, wird seit je
empfohlen, den Allergenen so weit als möglich aus dem Weg zu gehen. Eine lange
Tradition haben daher Aufenthalte am Meer oder im Hochgebirge, Gegenden, die
wegen des Windes oder der Höhe in der Regel pollenarm sind. Die wohltuende
Wirkung einer solchen Luftveränderung konnte der niederländische Arzt van
Leeuwen eindrucksvoll demonstrieren, als er 1923 mit drei Asthmatikern nach
St. Moritz reiste. Die Patienten waren sofort beschwerdefrei, bekamen aber
Atemnot, als Leeuwen sie eine aus der Heimat mitgebrachte Hausstaubprobe
(Auslöser) einatmen liess.
Medikamentös können Allergien allgemein mit sogenannten Antihistaminika
behandelt? werden, die die Wirkung des Histamins im Körper
blockieren. Bei allergischem Asthma gibt es ausserdem Wirkstoffe,
die überschiessende Entzündungsreaktionen der Atemwege hemmen oder die Bronchien
erweitern. Seit Ende 2005 sind schliesslich auch Antikörper für die Therapie von
schwerem Asthma zugelassen, die die IgE-Antikörper neutralisieren und dadurch
die Histamin- Ausschüttung der Immunzellen verringern.
Um die eigentliche Ursache der allergischen Erkrankungen, die Fehlsteuerung
des Immunsystems, zu korrigieren, gibt es aber auch heute noch nur eine
Therapie: die spezifische Immuntherapie oder Hyposensibilisierung, bei der
Allergikern ein Extrakt der allergieauslösenden Substanz - etwa aus Blütenpollen
oder Hausstaubmilben - über einen längeren Zeitraum unter die Haut gespritzt
wird. Kurioserweise ist gerade dieser Therapieansatz fast hundert Jahre alt; der
Brite Leonard Noon führte sie im Jahr 1911 zum ersten Mal durch. Eigentlich war
sein Ziel, bei Heuschnupfenpatienten eine Immunität gegen das, wie er glaubte,
in den Pollen vorhandene Toxin aufzubauen. Tatsächlich - das weiss man
allerdings erst seit wenigen Jahren - bewirkt die Therapie aber eine Vermehrung
sogenannter regulatorischer Abwehrzellen im Blut; diese können die übersteigerte
Immunantwort auf harmlose Umweltantigene hemmen.
Anmerkung der Redaktion: Die Annahme, dass die spezifische
Immuntherapie oder Hyposensibilisierung die einzige Therapie gegen Allergien
ist, ist effektiv falsch. Richtig ist jedoch, dass es sich um eine
wissenschaftlich anerkannte Therapie handelt, einmal abgesehen davon,
dass wissenschaftlich die Ursachen nicht bekannt sind und nur von Auslösern
die Rede ist. Ein Auslöser hat nach unseren Erfahrungen aber nichts mit der
Ursache zu tun.
Sprunghaft angestiegen
In den letzten Jahrzehnten ist die Häufigkeit von allergischen Erkrankungen
sprunghaft angestiegen. Während vor 80 Jahren weniger als 1 Prozent der
Schweizer unter Heuschnupfen litten, sind es heute rund 15 Prozent. Weltweit war
nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 2002 mehr als jeder fünfte
Mensch von einer Allergie betroffen. Wahrscheinlich sind daran viele Faktoren
beteiligt, etwa die Veränderung des Innenraumklimas, die Ernährung oder
Zigarettenrauch und Abgase. Wegen der verbesserten Hygiene und niedrigerer
Kinderzahlen in den Familien muss sich das Immunsystem zudem in den ersten
Lebensjahren nicht mehr so stark mit Infektionen auseinandersetzen und driftet
daher offenbar in Richtung Allergiebereitschaft ab.
Da Allergien heute eher die Regel denn die Ausnahme sind, stellen sie auch
einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor dar - Anti-Allergie- Produkte zählen
zu den bestverkauften Medikamenten fast jeder grossen Pharmafirma. Dieser Boom
treibt allerdings auch kuriose oder gar bedenkliche Blüten. Eine amerikanische
Firma etwa versucht, transgene Haustiere herzustellen, die frei von jeglichen
Allergenen sein sollen. Auch werden Tests angeboten, die abklären sollen, ob
hinter Magen-Darm-Beschwerden, Juckreiz, Kopfschmerzen, Depressionen oder
Übergewicht möglicherweise eine Nahrungsmittelunverträglichkeit steckt. Eine
Fachkommission der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie
warnt vor diesen Tests, bei denen sogenannte IgG4-Antikörper bestimmt werden, da
sie sinnlos und irreführend seien.
Ulrike Gebhardt
Weiterführende Literatur: Mark Jackson: Allergy. The history of a modern
malady. Reaktion Book LTD, 2006; K. Bergmann, I. Bergmann,
H. Schadewaldt: Bebilderte Geschichte der Allergologie. Dustri-Verlag,
2004.
Quelle: NZZ Online http://www.nzz.ch/2006/11/01/ft/articleELFEZ.html
Anmerkung der Redaktion: Bei herkömmlichen Allergie-Tests
werden nur Auslöser ermittelt. Falsch ist nach den Erfahrungen von
Allergie-Immun auch die Annahme, dass Allergene dafür verantwortlich
sind, dass ein Allergiker darauf reagiert. Hiergegen spricht auch die Tatsache,
dass nicht alle Menschen auf diese harmlosen Stoffe reagieren. Folglich kann es
nur so sein, dass der Körper des Betroffenen selbst hier Fehler macht und kein
Allergen. Fehler deshalb, weil er auf harmlose Stoffe wie Pollen & Co.
falsch reagiert. Darum sind die Fehler selbst in den Regulationsmechanismen des
Betroffenen zu suchen. Aus dieser Sichtweise heraus macht es auch wenig Sinn,
einen regulationsgestörten Körper an ein oder mehrere Auslöser zu gewöhnen.
Vielmehr geht es darum, die gestörten Regulationsmechanismen in Ordnung zu
bringen, wie es Allergie-Immun in den meisten Fällen gelingt, und nicht darum,
einen bereits geschwächten Körper gegen etwas Harmloses abzustumpfen.
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Biophotonenforschung im erfolgreichen Kampf gegen Allergien!
Biophotonen ermöglichen die Kommunikation zwischen den einzelnen Zellen. Ein
Verständigungsprozess, der für unsere Gesundheit enorm wichtig ist, ja, der
Gesundheit überhaupt erst möglich macht.
„Die Woche“ – eine anerkannte Fachzeitschrift berichtete in einer Notiz zur
Biophotonenforschung über Lichtenergie in unserem Organismus. Sie steuert
gemeinsam mit den körpereigenen Informationen die biochemischen Abläufe. Je
höher die Lichtspeicherfähigkeit jeder einzelnen Zelle, desto höher ist der
Beitrag für die zelluläre Ordnung. Auch über die Nahrung nehmen wir tagtäglich
Lichtenergie auf. Der Mensch, so der [Biophysiker Prof. Fritz-Albert Popp*], sei nicht
Fleischfresser oder Vegetarier, sondern vor allem ein Lichtsäuger.
So unglaublich das manchen erscheinen mag: Es ist Licht in unseren
Zellen.
Weltweit haben Forscher nun bestätigt, dass unsere Körperzellen Licht
abgeben. Popp spricht von Biophotonen. Photonen sind Lichtquanten, die
physikalisch kleinsten Elemente des Lichts. Bio, weil sie von lebenden Zellen
abgegeben werden. Das Licht, das die Zellen ausstrahlen, kann heute mit modernen
Restlichtverstärkern sichtbar gemacht werden.
Der Mensch leuchtet?
Die Betrachtung von Krankheiten unter den Aspekten „System, Energie und
Information“ ist offensichtlich der zentrale Ansatzpunkt für Allergien und viele
andere Krankheiten, die wir als Ausdruck von veränderten Systemen erkennen.
Körperzellen leuchten und geben das Licht weiter. Bei einem kranken
Organismus ist das Abstrahlen des Lichtes aufgrund einer Kommunikationsstörung
gestört.
Unsere Fresszellen, die sogenannten Phagozyten, haben die Fähigkeit,
Bakterien oder andere Fremdstoffe in sich aufzunehmen und sie dadurch
unschädlich zu machen. Dieser Prozess, der in unserem Körper unentwegt
stattfindet aber besonders dann auf Hochtouren läuft, wenn wir an einer
Infektion leiden oder mit einer Allergie kämpfen, kann durch die
Biophotonenanalyse gemessen werden. Und nicht nur das - der chinesische
Wissenschaftler Sheng wies nach, das Phagozytose (Unschädlichmachung von
Fremdstoffen im Organismus) über Biophotonen läuft. Biophotonen ermöglichen erst
die Kommunikation zwischen den einzelnen Zellen. Jeder kann sich vorstellen, wie
wichtig dieser Verständigungsprozess für unsere Gesundheit ist, ja, dass er
überhaupt erst Gesundheit ermöglicht.
Allergien sind Systemstörungen
Die Betrachtung von Krankheiten unter den Aspekten „System, Energie und
Information“ ist offensichtlich der zentrale Ansatzpunkt für Allergien und viele
andere Krankheiten, die wir als Ausdruck von veränderten Systemen erkennen.
Körperzellen leuchten und geben das Licht weiter. Bei einem kranken
Organismus ist das Abstrahlen des Lichtes aufgrund einer Kommunikationsstörung
gestört.
Unsere Fresszellen, die sogenannten Phagozyten, haben die Fähigkeit,
Bakterien oder andere Fremdstoffe in sich aufzunehmen und sie dadurch
unschädlich zu machen. Dieser Prozess, der in unserem Körper unentwegt
stattfindet aber besonders dann auf Hochtouren läuft, wenn wir an einer
Infektion leiden oder mit einer Allergie kämpfen, kann durch die
Biophotonenanalyse gemessen werden. Und nicht nur das - der chinesische
Wissenschaftler Sheng wies nach, das Phagozytose (Unschädlichmachung von
Fremdstoffen im Organismus) über Biophotonen läuft. Biophotonen ermöglichen erst
die Kommunikation zwischen den einzelnen Zellen. Jeder kann sich vorstellen, wie
wichtig dieser Verständigungsprozess für unsere Gesundheit ist, ja, dass er
überhaupt erst Gesundheit ermöglicht.
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Aus der Biophotonenforschung
Lebewesen sind offene Systeme, denen äußere Energie
und Information zugeführt wird. Die ständige Anregung
etwa durch Nahrung und Sonnenlicht bewirkt eine dauerhafte Aussendung von
Lichtquanten, den Photonen, so Prof. Popp.
Ebenso wie Popp geht Allergie-Immun® davon aus, das Licht der eigentliche
Informationsträger des Lebens ist. Das Leuchten zeugt von einem extrem
hohen Informationsaustausch in und zwischen den Zellen. In einer Zelle
müssen circa 100.000 chemische Reaktionen pro Sekunde zum richtigen Zeitpunkt
und an der richtigen Stelle gesteuert werden. Das machen die Biophotonen. Die
wichtigste Matrize, der sie diese gigantische Informationsflut entnehmen,
ist die DNS, so Popp weiter. Allerdings ist es auch erforderlich, dass die
richtigen Informationen vorhanden sind, sonst wirken sie gegenüber der
Umwelt als negative Kräfte und behindern so die körpereigene
Regulation.
Hierzu schreibt das Institut Biophotonik - International Institute of
Biophysics [siehe unten]:
Biophotonen (Biophotons) sind Quanten, die ständig von elektromagnetischen
Feldern lebender biologischer Systeme "weit weg vom thermischen Gleichgewicht"
abgegeben werden.
Die Theorie der Biophotonen, die an die Existenz aktiver DNA gebunden sind,
erklärt unter anderem die Regulation des gesamten Zellstoffwechsels durch
Photonen, die Mechanismen der Kommunikation der Zellen, Organe und Organismen,
langreichweitige Regulationsvorgänge im Organismus, das Zellwachstum und dessen
Begrenzung, den Zusammenhang zur verzögerten Lumineszenz ("delayed
luminescence"), und in jüngster Zeit auch aktive supermolekulare
Speicherprozesse in lebenden Geweben.
"Biophotonen regen Moleküle nicht nur zu chemischen Reaktionen an, sondern
bewegen sie auch über elektromagnetische Feldkräfte in geeignete Positionen.
Ohne Biophotonen würden wir in kürzester Zeit in eine Art chemischen Zellbrei
zusammensinken. Darüber hinaus werden die übrigen Zellen durch Biophotonen über
das Geschehen im Zellverband informiert. Nur das ermöglicht eine geordnete
Verständigung über Wachstum, Koordination und Differenzierung", so Prof. Popp in
einem Interview mit der Zeitschrift [GEO].
Nach der Theorie von Allergie-Immun® entstehen Allergien aufgrund von
Kommunikationsstörungen zwischen den elektromagnetischen Feldern eines
biologischen Systems (Biophotonenfeld) und seiner Umwelt. Wenn Quanten
(Informationen) ständig von elektromagnetischen Feldern eines lebenden Systems
abgegeben werden, so ist es plausibel, dass dadurch eine Kommunikation mit der
Umwelt stattfindet. Daraus folgern wir, dass eine Reaktion eines Betroffenen
darauf zurückzuführen ist, dass falsche Informationen ein bestimmtes
Aktionspotenzial ausdrücken.
Die Bezeichnung "Quanten" wird allgemein für Elementarteilchen (nicht mehr
weiter teilbare Teilchen) benutzt, wenn ihr korpuskulares und nicht ihr
wellenartiges Verhalten im Vordergrund steht. Die Erkenntnis, dass jede Materie
(Elektronen, Protonen, Atome, Moleküle,...) nicht nur Teilcheneigenschaft
besitzt, sondern auch als Welle ("Materiewelle", de Broglie-Gleichung)
beschrieben werden kann, ist eine der wichtigsten Errungenschaften der modernen
Physik. Oft bezieht sich der Begriff Quanten jedoch auch auf kleinste
Energieeinheiten, die von einem System auf ein anderes übertragen werden.
Zurecht, denn diese Energieeinheiten haben wiederum sowohl Wellen- als
auch Teilchencharakter.
Die Quantenmechanik hat gezeigt, dass nur
Energieeinheiten (Quanten) einer bestimmten Größe von einem System zu einem
anderen übertragen werden können. Die genaue Größe dieser Energieeinheiten hängt
sowohl vom System ab, als auch vom Zustand, in dem sich das System befindet.
Das Prinzip Informations- und Energieregierung
Nach unserer Auffassung werden Körperfunktionen im wesentlichen biochemisch
geregelt, aber durch unsere Informations- und Energiefelder regiert. Das
heißt: allen biochemischen Prozessen sind Informations- beziehungsweise
Energieprozesse übergeordnet.
Warum ist Energie mit Information gleichzusetzen?
Energie tritt in Bezug auf biologische Prozesse immer in einer bestimmten
Weise auf. Das heißt, es ist nicht egal, wie viel Energie aufgewendet wird, um
einen Prozess in Gang zu setzen. Es gibt vielmehr ein gewisses Energiefenster.
Alle darüber- oder darunterliegenden Energiequantitäten führen zu einem anderen
Ergebnis, indem ein anderer biochemischer Prozess ausgelöst wird. Die
Bedeutung einer Information wird also immer nur im Bezugsrahmen, im
Vergleich möglich. Der Berliner Informatiker Peter Rüdiger sagt: „Information
ist eine Veränderung konkreter Quantität und Dauer.“
Wenn Zellen durch Biophotonen über das Geschehen im Zellverband informiert
werden und durch elektromagnetische Feldkräfte chemische Prozesse ausgelöst
werden, ist es nahe liegend, das ein falsches Energiepotenzial (der
entscheidende Faktor ist die Information innerhalb des Systems) zu falschen
chemischen Reaktionen führen. Da ein Energiepotential aus Quanteninformationen
gebildet wird, sollte es möglich sein, die zugrunde liegenden Fehlinformationen
korrigieren zu können.
Diese Möglichkeit erforscht Allergie-Immun® seit vielen Jahren. Durch
entsprechende Informationsimpulse ist es möglich, das allergieauslösende
Energiepotential positiv zu verändern.
Homöopathen z. B. behandeln ihre Patienten nach dem vom Begründer der
Homöopathie, Samuel Hahnemann, aufgestellten Grundsatz: „Ähnliches werde durch
Ähnliches geheilt“. Zu diesem Zweck werden Substanzen, von denen bekannt ist
oder angenommen wird, sie könnten bei gesunden Menschen der Krankheit ähnelnde
Symptome hervorrufen, in starker Verdünnung verabreicht. Das Verfahren zur
Verdünnung wird von Homöopathen „Potenzieren“ genannt, weil sie glauben, dass
die Wirkung der verdünnten Substanz durch dieses Verfahren nicht abgeschwächt,
sondern verstärkt wird. Skeptiker bestreiten diese Theorie, weil keine
Substanzen im homöopathischen Mittel nachzuweisen sind (was ich nicht sehe, kann
es auch nicht geben, und schon gar nicht wirken). Doch hier könnte ein möglicher
Schlüssel zur Lösung liegen, denn der deutsche Chemiker Kurt Geckeler und sein
Kollege Shashadhar Samal kamen am südkoreanischen Kwangjuan Institute of Science
and Technology durch Zufall? (Zufall nennt man Möglichkeiten, an die man nicht
gedacht hat) zu der Entdeckung, als sie bestimmte Kohlenstoffatome, C60
Fullerene Partikel, untersuchten. Sie entdeckten in der Lösung des Stoffes
ungewöhnlich geformte Gruppierungen der Moleküle und beschlossen nach der
Ursache für diese Bildung von „Molekülklumpen“ zu suchen. Was Samal
entdeckte, war ein für die Chemie völlig neues Phänomen. „Als er die Lösung
verdünnte, nahm die Größe der Fulleren Partikel zu“, sagte Geckeler. „Es war
gegen jegliche Intuition“. Mit weiteren Experimenten konnten die Chemiker
belegen, dass es sich nicht um einen Zufall gehandelt hatte (das wiederum nennt
man wohl Erkenntnis). Sie wiederholten das Experiment mit einem zuckerähnlichen
Molekül und entdeckten das selbe Verhalten. Versuche mit anderen Substanzen, wie
DNS und Kochsalz führten zu dem gleichen Ergebnis. Die Verdünnung führte
typischerweise dazu, dass sich Molekül Aggregationen, eine Art von Verklumpungen
der Moleküle, bildeten, die etwa zehnmal so groß waren, wie die in der
Ausgangslösung. Das Wachstum war nicht proportional und hing von der
Konzentration im Original ab. Es wurde beobachtet, dass die Beschaffenheit
der Lösung wichtig ist. Je dünner die Ausgangslösung ist, umso größer werden die
Aggregate. Gerade in dieser Beobachtung könnte der Schlüssel dafür liegen, warum
gerade das mehrfache Verdünnen der Substanzen zur Herstellung homöopathischer
Heilmittel notwendig ist. Doch eines haben solche Methoden gemeinsam: sie
versuchen über Fremdinformationen von außen bestimmte Informationen in das
System zu übertragen, um Reaktionen im Organismus zu erreichen. Es ist teilweise
wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Dies kann unter Umständen dazu
führen, dass es lange Zeit benötigt, um die richtigen Informationsimpulse zur
Selbstregulation zu finden, und dem Körper zur Verfügung zu stellen.
Einen völlig anderen Ansatz verfolgt hier Allergie-Immun®. Das
Privatinstitut für komplementärmedizinische Forschung ist folgender Frage
nachgegangen: Wenn ein System durch Informations-Impulse von außen dazu
veranlasst werden kann Veränderungen in sich selbst zu erzeugen, dann setzt das
nach unserem Verständnis voraus, dass innerhalb des Systems Gegenimpulse
(Informationen) vorhanden sein müssen, die auf Außenimpulse reagieren
(Wechselwirkung).
Und genau diese Informationen aus dem gestörten System
selbst kann Allergie-Immun ermitteln, und entsprechend modulieren. Wir haben so
einen Fingerabdruck des Individuums, wobei der Fingerabdruck aus vielen
Komponenten besteht. Das ist für uns auch der Grund dafür, dass z. B. andere
Anwendungen wie Homöopathie, Bachblüten etc. (die zweifelsohne gut sind, aber
nach unseren Erfahrungen nur Teile eines Gesamtsystems abdecken können) bei
einer Person eine Wirkung erzielt und bei der anderen Person nicht.
Die Informationen, die ja alle verschiedene Strukturen haben, werden nach dem
holographischen Prinzip über einen Teil des Ganzen zu ermitteln. Grundlage für
die Analysen sind einige Zellen. Nicht um Inhaltstoffe zu ermitteln, sondern um
die Informationen zu erhalten, die zu Fehlsteuerungen geführt haben. Die neue
Physik spricht davon, dass unser System ein Teil des Ganzen ist und durch deren
Wechselwirkungen beeinflusst wird. Sie spricht dabei von Wechselwirkungsteilchen
wie zum Beispiel Photonen, die masselos sind und sich mit Lichtgeschwindigkeit
bewegen. In diesem Zusammenhang ist die Biophotonenforschung besonders
interessant. Biophotonen übertragen Energie und Informationen und machen Leben
überhaupt erst möglich.
Messungen von Prof. Popp ergaben, die
Photonenstrahlung ist Licht mit höherem Ordnungsgrad, eine Art biologisches
Laserlicht. Das kann nicht zufällig entstehen. Das ruhige und gleichmäßige Licht
ist durch die Ordnung in der Lage, selbst Ordnung zu bilden und Informationen zu
übertragen. Dazu ist es allerdings auch erforderlich, dass die Informationen im
System selbst stimmen, sonst kann keine Kommunikation stattfinden.
Biophotonen sind zuständig für die Kommunikation im Innern des Organismus.
Das heißt nach unserem Verständnis: wenn ruhiges und gleichmäßiges Licht Ordnung
bildend ist und Informationen überträgt, so muss es möglich sein, durch die
richtigen Informationen das kommunikationsgestörte System dazu zu veranlassen,
wieder in seine Ordnung und damit in einen harmonischen Zustand zu gelangen.
Unsere eigenen Forschungen, die allerdings in der allgemeinen Wissenschaft
nicht anerkannt ist (wie sollten sie auch, da es sich um Phänomene handelt),
geben uns bisher Recht. Bis allerdings eine mögliche Anerkennung erfolgt, werden
noch viele Jahre ins Land gehen, sehen wir doch deutlich die Schwierigkeiten,
nichtmateriell ablaufende Prozesse wie z. B. in die Homöopathie oder die
Biophotonenforschung wissenschaftlich zu begründen. Da stellt sich doch die
Frage, ob die Wissenschaft überhaupt je in der Lage sein wird, das Leben selbst
zu beweisen?
Was bedeutet
Biophotonen und Biophotonik?
Dazu schreibt das Institut:
Biophotonik International Institute of Biophysics
ehemalige Raketenstation
Kapellener Str.
41472 Neuss
Telefon: 02182 - 825131 Fax: 02182 - 825132 E-mail:
Biophotonik.KL@t-online.de
unter Leitung von Prof. Fritz Albert Popp:
Biophotonen (Biophotons) sind Quanten, die ständig von
elektromagnetischen Feldern lebender biologischer Systeme "weit weg vom
thermischen Gleichgewicht" abgegeben werden.
und weiter:
Die Theorie der Biophotonen, die an die Existenz aktiver DNA gebunden sind,
erklärt unter anderem die Regulation des gesamten Zellstoffwechsels durch
Photonen, die Mechanismen der Kommunikation der Zellen, Organe und Organismen,
langreichweitige Regulationsvorgänge im Organismus, das Zellwachstum und dessen
Begrenzung, den Zusammenhang zur verzögerten Lumineszenz ("delayed
luminescence"), und in jüngster Zeit auch aktive supermolekulare
Speicherprozesse in lebenden Geweben.
Biophotonik (Biophotonics) ist jene Wissenschaft und Technik, die
sich mit der Analyse der Wechselwirkung von Photonen (elektromagnetischen
Wellen) mit biologischen Systemen befaßt und sie nutzt.
Hier der gesamte Text des Instituts:
Unser Institut gehört laut google und yahoo zur Welt-Spitze auf dem Gebiet
der Biophotonik ("Biophotonics").
Wegen der wachsenden Bedeutung der Biophotonen und der Biophotonik sind
einige klärende Bemerkungen am Beginn unserer homepage sinnvoll, da eine
sachliche und neutrale Behandlung dieses Themas nur selten zu gelingen scheint.
Biophotonen (Biophotons) sind Quanten, die ständig von elektromagnetischen
Feldern lebender biologischer Systeme "weit weg vom thermischen Gleichgewicht"
abgegeben werden.
Um 1923 entdeckte der damals bereits durch seine wissenschaftlichen Arbeiten
ausgezeichnete Embryologe Alexander Gurwitsch eine schwache UV-Lichtemission aus
lebenden Geweben, die er "mitogenetische Strahlung" nannte, um ihre
zellteilungs-stimulierende Wirkung zu kennzeichnen. Dem Universitätsprofessor an
der Moskauer Staatsuniversität, der in Deutschland studiert hatte, fehlte nur
eine Stimme zum Nobelpreis, nachdem andere bedeutende Wissenschaftler der
damaligen Zeit die Ergebnisse Gurwitsch´s bestätigen konnten. Lediglich der
erste amerikanische Rockefeller-Stipendiat Alexander Holländer, der in
Gurwitsch´s Labor die Versuche nachprüfte, begann Zweifel an der Richtigkeit der
Ergebnisse zu schüren. Mit der Erkenntnis, daß UV-Licht ohnehin auch das
Zellwachstum auslösen kann, und mit der Entdeckung von wachstumsstimulierenden,
Biomolekülen (Hormonen), mit den aufsehenerregenden Erfolgen der Biochemie wurde
die Bedeutung der Gurwitsch-Versuche herunter gespielt und schließlich
diskreditiert und verunglimpft. Die mitogenetische Strahlung geriet in
Vergessenheit, sogar als schon kurz nach dem zweiten Weltkrieg durch die moderne
Photomultiplier-Technik vorwiegend russische und osteuropäische Wissenschaftler
die Existenz der Strahlung weiter absichern konnten. In der Folgezeit waren auch
einige "westliche" Wissenschaftler wie Colli (Italien), Quickenden (Australien),
Inaba (Japan) erfolgreich im Nachweis der Existenz einer extrem schwachen
Lichtemission aus lebenden Organismen. Die damalige Theorie glaubte, Biophotonen
seien zufällige Beiprodukte von Radikalreaktionen. Um 1970 suchte der
damalige Dozent Fritz-Albert Popp an der Universität Marburg nach einer
380-nm-Lichtemission aus lebenden Organismen, da er Zusammenhänge zwischen der
krebserregenden Wirkung polyzyklischer Kohlenwasserstoffe und deren
elektronischen Zuständen um 380 nm erkannte. Zusammen mit seinem Doktoranden
Bernhard Ruth wies er diese extrem schwache Lichtemission aus biologischen
Systemen mit modernster Technik nach, belegte als erster quantitativ die
spektrale Intensität von mindestens 200 bis 800 nm, erkannte die
Spektralverteilung "weit weg vom thermischen Gleichgewicht", und entdeckte als
erster die Kohärenz der Strahlung, die er später zusammen mit dem chinesischen
Physiker K.-H. Li sowohl experimentell als auch theoretisch belegen konnte. Um
die Unterschiedlichkeit von der gewöhnlichen Biolumineszenz zu kennzeichnen und
die Zugehörigkeit zur Quantenoptik (die bei einzelnen Photonen notwendig wird)
zu betonen, bezeichnete Popp die Strahlen 1976 in Anlehnung an den Begriff
"Biolumineszenz" Biophotonen. Trotz der teilweise verhöhnenden Reaktion
deutscher Wissenschaftler wurde dieser Begriff "Biophotonen" von der
internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft in China, Indien, Italien,
Japan, Österreich, Rußland, Schweiz, Südkorea, USA und vielen anderen
fortgeschrittenen Staaten aufgenommen. Über Biophotonen gibt es eine Vielzahl
gut abgesicherter Arbeiten in der hochkarätigen wissenschaftlichen Literatur.
(s. Bibliographie). Die Theorie der Biophotonen, die an die
Existenz aktiver DNA gebunden sind, erklärt unter anderem die Regulation des
gesamten Zellstoffwechsels durch Photonen, die Mechanismen der Kommunikation der
Zellen, Organe und Organismen, langreichweitige Regulationsvorgänge im
Organismus, das Zellwachstum und dessen Begrenzung, den Zusammenhang zur
verzögerten Lumineszenz ("delayed luminescence"), und in jüngster Zeit auch
aktive supermolekulare Speicherprozesse in lebenden Geweben.
Einige grundlegenden Literaturquellen:
- , F.A., van Wijk, R., Niggli, H., Beloussov, L.V., Cohen, S., Jung, H.-H.,
Sup-Soh, K, Lipkind, M.,Voiekov, V.L., Slawinski, J., Aoshima, Y.,
Michiniewicz, Z., von Klitzing, L, Swain, J., Biophotons (Mutli-Author
Review), Indian Journal of Experimental Biology 41 (2003), Vol.5, 391-544.
- Popp, F.A., Yan,Y.: Delayed luminescence of biological systems in terms of
coherent states. Physics Letters A 293 (2002), 93-97. Ruth,B. und Popp, F.A.:
Experimentelle Untersuchungen zur ultraschwachen Photonenemission biologischer
Systeme. Z.Naturforsch.31c (1976), 741-745.
- Popp, F.A., Ruth,B., Böhm,J. Grass,P., Grolig,G., Rattemeyer,M.,
Schmidt.H.G., and Wulle, P.; Emission of visible and ultraviolet radiation by
active biological systems. Collective Phenomena (Gordon&Breach) 3 (1981),
187-214.
- Popp, F.A., Becker, G., König, H.L. and Peschka, W. (eds.):
Electromagnetic Bio-Information. Urban&Schwarzenberg,
München-Wien-Baltimore 1979.
- Rattemeyer, M., Popp, F.A., and Nagl,W.: Evidence of photon emission from
DNA in living systems. Naturwissenschaften 68 (1981), 572-573.
- Popp, F.A., Gurwitsch, A.A., Inaba, H., Slawinski, J., Cilento,G., van
Wijk, R., Chwirot,W.B., and Nagl, W.: Biophoton Emission (Multi-Author
Review), Experientia 44 (1988), 543-600.
- Popp, F.A., Gu,Q., and Li,K.H.: Biophoton Emission: Experimental
Background and Theoretical Approaches. Modern Physics Letters B8 (1994),
1269-1296.
-
Chang, J.J., Fisch J., and Popp F.A.: Biophotons. Kluwer Academic
Publishers, Dordrecht-Boston-London 1998.
-
Bajpai, R.P., Popp
Biophotonik (Biophotonics) ist jene Wissenschaft und Technik, die sich mit
der Analyse der Wechselwirkung von Photonen (elektromagnetischen Wellen) mit
biologischen Systemen befaßt und sie nutzt.
Der Begriff wurde in Anlehnung an "Biophotonen" von den beiden
Wissenschaftlern Fritz-Albert Popp und Lev Beloussov (Lehrstuhl für Embryologie
der Staatsuniversität Moskau, Enkelsohn Alexander Gurtwitsch´s) um 1990
eingeführt, um mit Hilfe moderner technischer Verfahren das Biophotonenfeld in
den biologischen Geweben zu beeinflussen und zu analysieren. Wesentliches
Instrument war dabei auch die Analyse der "delayed luminescence" (Messung der
Photonenemission des lebenden Systems nach definierter spektraler Anregung, u.a.
auch mit Laserstrahlung). Amerikanische Wissenschaftler griffen sehr früh diesen
Begriff in eben diesem Sinne auf. Sie etablierten in der Zwischenzeit in den USA
die heute weitaus stärkste wissenschaftliche Bewegung für "Biophotonics" (siehe
google "Biophotonics"). Nach wissenschaftlicher Reputation und
Akzeptanz stehen in Kooperation mit dieser amerikanischen Entwicklung
international lediglich das "International Institute of Biophysics" (IIB e.V.)
(www.lifescientists.de) etwa gleichwertig gegenüber. Dieses
IIB hat in seiner zwanzigjährigen Forschung vor allem auch eine Reihe von
Anwendungen geschaffen und grundlegende Patente erteilt bekommen, so auf den
folgenden Gebieten: Krebsforschung , zum Beispiel Nachweis und Analyse
charakteristischer Unterschiede zwischen Tumor- und Normal-Gewebe Nachweis
der Existenz der Meridiane (s. med.biophotonik.de) Ganzheitliche Biophotonik am
Menschen Regulations-Diagnostik (s. med.biophotonik.de) Lebensmittelqualitätsanalyse (s. www.biophotonen.com) Wasserqualitäts-Prüfungen (s. Elektro-Lumineszenz,
Aquaskopie) Umwelt-Indikatoren Bakterielle Kontamination Arbeiten
zum grundlegenden Verständnis von Leben, Gesundheit, Lebensmittel (s. www.biophotonik-international.de)
Die Biophotonik unseres Unternehmens bietet - gestützt auf erteilte Patente,
auf wissenschaftliche Publikationen und auf jahrzehntelange Erfahrungen.
· Lebensmittelqualitätsanalyse - vergleichbare Proben werden im Maße
ihrer Qualität eingestuft, und zwar objektiv, quantitativ und
reproduzierbar. · Aufdeckung geringster Qualitätsunterschiede in Wasser
und Flüssigkeiten, die so gering sein können, daß sie mit anderen Methoden
nicht nachweisbar sind. · Individuelle und objektive Tests von
Medikamenten über Blut- und Gewebeproben. · Objektivierung des
Selbstheilungspotentials und der Regulationsfähigkeit eines Menschen -
Regulationsdiagnostik. · Wirkungsnachweis sanfter Therapien
Die betreffenden Angebote finden Sie auf unserer homepage www.biophotonen.com
Gerne beraten wir auch individuell bei Nachfrage Tel. 02182/825131 oder
iib(at)lifescientists.de
Wir stellen zukünftig auch entsprechende, bisher unübertroffene und rechtlich
geschützte Meßgeräte her. Fortschrittliche Unternehmen machen bereits davon
Gebrauch.
Die vom VDI eingeführte "deutsche Biophotonik" wird auf der homepage
ausführlich von reputierten Zeitgenossen und Wissenschaftlern diskutiert (s. Ideenwettbewerb
"Biophotonik")
Einige Beiträge zur Literatur:
- Popp,F.A., Li,K.H., and Gu, Q. (eds.): Recent Advances in Biophoton
Research and its Applications. World-Scientific, Singapore 1992.
- Beloussov, L.V. and Popp, F.A. (eds.). Biophotonics. Proc. 1. Int.
Alexander Gurwitsch Conference, Moscow State University 1994, Bioinform
Services, Russia 1995.
- Cohen, S. and Popp,F.A.: Low-level luminescence of the human skin. Skin
Research and Technology 3 (1997), 177-180.
- Beloussov, L.V., Popp, F.A., Voeikov, V. and van Wijk,R.: Biophotonics and
Coherent Systems. Moscow University Press, Moscow 2000.
- Popp, F.A.:Biophotonik - Experimentelle und theoretische Grundlagen
nichtthermischer Lichtemission aus lebenden Organismen, sowie Möglichkeiten
der Anwendung, Bundesamt für Naturschutz, Schriftenreihe H.67 (2001), 171-186.
- Dürr, H.-P., Popp,F.A., and Schommers,W. (eds): What is Life? World
Scientific, New Jersey-London-Singapore-Hongkong 2002.
- Popp.F.A., Chang, J.J., Herzog,A., Yan Z. and Yan.,Y: Evidence of
non-classical (squeezed) light in biological systems. Phys.Lett.A 293 (2002),
98-102.
- Popp, F.A.:Lebensmittelqualitätsanalysen mithilfe der Biophotonik.
Lebensmittel-Technologie 7-8 (2003).
- Popp,F.A., and Beloussov, L. (eds.): Biophotonics. Kluwer Academic
Publishers. Dordrecht-Boston-London 2003.
- Prasad. P.N. Introduction to Biophotonics. Wiley,Hoboken, New Jersey 2003.
- Van Wijk, R. and Shen, X. (eds.), Biophotonics, Springer-Verlag, Berlin -
Heidelberg - New-York, 2005.
Quelle: http://www.biophotonen-online.de
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Biophotonenforschung aus Ost und West
Informative Wirkungen von Umweltbelastungenvon Marco
Bischof copyright 1991, Marco Bischof, Berlin.
Vortrag am Kongreß
"Chemie-Umwelt-Mensch" - Krankheiten durch Chemikalien, neue Denkstrukturen.
Internationaler Kongreß des Zentrums zur Dokumentation für Naturheilverfahren
e.V. (ZDN), Essen, des Bundes für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland e.V.
(BUND), Bonn, und des Ökologischen Ärztebundes, Bayersoien, am 25.Mai 1991,
Lindau am Bodensee.EINLEITUNG Wir haben heute eine
Methode zur Verfügung, mit der man Umweltbelastungen mit z.T. bisher
unerreichter Empfindlichkeit nachweisen kann, mit der sich aber auch einige
Belastungen bestimmen lassen, die bisher mit keiner anderen Methode erfasst
werden können, wie z.B. die radioaktive Bestrahlung von Lebensmitteln und
Gewürzen, wie sie heute zur Konservierung angewendet wird. Mit dieser Methode
lassen sich außerdem synergetische Wirkungen mehrerer Belastungen messen, die
sich ja durchaus nicht immer nur summieren (z.B. verschiedene Chemikalien,
chemische Stoffe plus elektromagnetische Felder im "Elektrosmog",
etc.). Ich spreche von der Messung der "ultraschwachen Zellstrahlung"
oder kurz Biophotonenmessung. Sie besitzt noch eine Reihe weiterer Vorteile in
der Schadstoff-Analytik, wie ich im Folgenden ausführen werde. Sie weist aber
darüber hinaus auch den Weg in eine ganz neue Dimension des Umweltproblems, wie
Sie im zweiten Teil meines Referats hören werden. DIE ENTWICKLUNG
DER BIOPHOTONENFORSCHUNG Die Entdeckung der Zellstrahlung geht auf
den russischen Histologen und Embryologen Alexander Gurwitsch (1874-1954)
zurück, der 1922 bei Versuchen zur Morphogenese (biologischen Formbildung) zum
Schluss kam, daß Zwiebelwurzeln eine Art von Strahlung aussenden, die die Zellen
einer zweiten Zwiebelwurzel zur verstärkten Zellteilung (Mitose) anregen. Er
nannte sie aus diesem Grund "mitogenetische Strahlung". Gurwitsch nahm an, daß
es sich um UV-Strahlung handeln müsse, war jedoch nicht in der Lage, mit den
damals zur Verfügung stehenden Messinstrumenten ihre Existenz zweifelsfrei
nachzuweisen. Durch weitere Forschungen kam er zum Schluss, daß diese Strahlung
Ausdruck eines "biologischen Feldes" im Organismus sei, welches Formbildung und
viele andere Lebensvorgänge steuere und auch bei der Krebsentstehung eine Rolle
spiele. Nachdem anfänglich viele Wissenschaftler in Ost und West Gurwitschs
Forschungen aufgenommen hatten, kam die wissenschaftliche Gemeinschaft im Westen
Anfang der vierziger Jahre zum Schluss, diese Strahlung existiere nicht. Während
Gurwitschs Arbeit in der Sowjetunion weitergeführt wurde, musste die
Zellstrahlung im Westen nach dem 2.Weltkrieg wieder neu entdeckt werden. Diese
Arbeit, durch die nun zur Verfügung stehenden modernen technischen Mittel
(Photomultiplier) und theoretischen Grundlagen (Quantenoptik,
Nicht-Gleichgewichts-Thermodynamik) auf einer neuen Grundlage möglich geworden,
wurde vor allem vom deutschen Biophysiker Fritz-Albert Popp (Kaiserslautern)
geleistet, der 1974 unabhängig von den sowjetischen Arbeiten das "Licht aus den
Zellen" neu entdeckt hatte. Wie sich nun herausstellte, handelte es sich bei
dem extrem schwachen Licht (vergleichbar einer Kerzenflamme, die man auf 20 km
Distanz sieht) nicht nur um UV-Strahlung, sondern um Photonen im gesamten
optischen Bereich vom UV über das sichtbare Licht bis zur Infrarotstrahlung.
Diese Strahlung ist bei allen Lebewesen vorhanden, tritt verstärkt auf bei der
Zellteilung und beim Zelltod und reagiert sehr sensibel auf alle Arten von
Einflüssen, denen die Zellen ausgesetzt werden. Popp konnte beweisen, daß es
sich bei der Zellstrahlung um kohärentes Licht (Laserlicht) handelt, eine
Voraussetzung dafür, daß das Biophotonenfeld im Organismus eine regulierende
Funktion haben kann, wie Popp und andere Forscher annehmen. Einen Vergleich der
Eigenstrahlung der Messapparatur (Rauschen) mit der Strahlung von
Gurkenkeimlingen zeigen Abbildungen 1a und 1b. Es konnten auch bereits eine
Reihe von Anwendungen entwickelt werden. Neben der Umweltbelastungs-Analytik
sind dies vor allem die Tumorforschung und die
Nahrungsmittel-Qualitätsbestimmung. DER EINFLUSS VON UMWELTEINFLÜSSEN
AUF DIE BIOPHOTONEN-EMISSION VON BIODETEKTOREN Die Verwendung von
"Biodetektoren", d.h. von lebenden Organismen und Zellen, als Mess-"Instrumente"
für den Nachweis sehr schwacher Einflüsse, die noch Gurwitsch zum Vorwurf
gemacht wurde, könnte sich für die Zukunft als überaus fruchtbar erweisen. Statt
Umweltbelastungen direkt zu messen, misst die Biophotonenanalytik Veränderungen
in der Lichtemission von Gurkenkeimen, Hefezellen und anderen pflanzlichen,
tierischen und menschlichen Zellen, die noch Einflüsse anzeigen, wo direkte
chemische und physikalische Messmethoden nichts mehr erfassen können. Die
herkömmlichen biochemischen und physikalischen Methoden haben zudem den
Nachteil, daß sie nur solche Einflüsse nachweisen können, deren Natur bereits
bekannt ist und nach denen gezielt gesucht wird. Mit Biophotonenmessungen lassen
sich jedoch auch Einflüsse unbekannter Natur erfassen. Die Methode ist überdies
nicht-invasiv, d.h. sie kann ohne Störung oder Zerstörung des untersuchten
Lebewesens durchgeführt werden. Sie kann jedoch nicht generell die biochemische
Analytik ersetzen, sondern sollte ergänzend zu dieser oder in den Fällen
eingesetzt werden, wo die Biochemie versagt. Mit ihr können nämlich nicht wie in
der Biochemie die einzelnen Einfluss-, Belastungs- oder Schadensfaktoren
bestimmt werden, sondern sie erlaubt eine ganzheitliche Erfassung von
Schädigungen oder Einflüssen; es handelt sich deshalb im Grunde nicht um eine
"Analytik" im herkömmlichen Sinne. Im Folgenden möchte ich die Ergebnisse
einiger Messungen vorstellen, in denen mithilfe von Biophotonenmessungen
verschiedene Arten von Umwelteinflüssen nachgewiesen werden
konnten. RADIOAKTIVE STRAHLUNG Strahlung (Beta-, Gamma-
und Neutronenstrahlung) ist eines der Gebiete, wo die Biophotonenanalyse
empfindlicher als andere Verfahren ist. In seiner Dissertation in
Experimentalphysik und in einer weiteren Arbeit konnte der Wiener Biophysiker
Herbert Klima zeigen, daß der Faktor, um den sich die ultraschwache
Zellstrahlung von Pflanzen nach einer radioaktiven Exposition erhöht, als
zuverlässiges Mass für die Relative Biologische Wirksamkeit (RBW) der
ionisierenden Strahlung genommen werden kann. Zur Bestrahlung wurden die
schwächsten technisch herstellbaren radioaktiven Quellen benützt. Diese Methode
ist wesentlich weniger aufwendig als die üblichen Methoden zur Ermittlung der
RBW-Faktoren, erfordert im Gegensatz zu diesen keine Tieropfer und kann zudem
bei ungefährlichen Strahlenbelastungen durchgeführt werden. Mit Klimas Versuchen
konnte auch die Behauptung widerlegt werden, es gebe eine niedrigste
Schwellendosis, unterhalb derer biologische Effekte nicht mehr auftreten.
Popp konnte zeigen, daß die konventionelle Keimfreimachung durch radioaktive
Bestrahlung eine lange anhaltende Erhöhung der Biophotonenemission hervorruft.
Die Erhöhung, die über 1 Jahr nachweisbar ist, beträgt anfangs über das
Hundertfache. Zur Konservierung gamma-bestrahlter Pfeffer zeigt nach
Lichtanregung eine signifikant höhere Photonenzählrate als unbehandelter Pfeffer
unter sonst gleichen Bedingungen, d.h. gleicher Herkunft und gleichen Alters
(Abbildung 2). Man kann mit der Biophotonenmessung noch Bestrahlungen mit Dosen
von 1-10 kiloGray nachweisen, wobei die Biophotonenemission sich bei 1 oder 10
kGray nicht wesentlich unterscheidet. Die Empfindlichkeit reicht also aus, die
übliche Bestrahlungsdosis, die in diesem Bereich liegt,
nachzuweisen. CHEMISCHE UMWELTBELASTUNGEN Im Rahmen von
Untersuchungen zum Waldsterben konnten P.Roschger und H.Klima vom Atominstitut
der Österreichischen Universitäten in Wien zeigen, daß die Biophotonenemission
aus Pflanzen ein geeigneter biophysikalischer Parameter ist, um die Einwirkungen
von Stickoxiden auf Pflanzen zu untersuchen bzw. die schädigenden Wirkungen
festzustellen. Die Wasserlinse erwies sich als geeigneter Bioindikator. Die
Veränderungen der Biophotonenstrahlung der Wasserlinsenproben bei der Begasung
mit NOx wiesen auf eine unmittelbare Wechselwirkung des Gases mit bestimmten
Zellkomponenten hin; vermutet wird ein Einfluss auf die Photosyntheserate. Nach
dem Emissionsverhalten der Zellen konnten drei verschiedene Dosisbereiche von
NOx in Bezug auf die Wirkung auf Pflanzen unterschieden werden: 1) niedrige
Dosen: Absinken der Photonenemission (Abbildung 3); 2) Mittlere Dosen: Ansteigen
der Lichtemission, aber noch reversible Rückkehr zur normalen Photonenemission
(Abbildung 4); 3) Hohe Dosen: Ansteigen ohne anschliessende Rückkehr zu den
Normalwerten, d.h. irreversible Schädigung der Zellen (Abbildung 5). Bei
Atrazin ist Popps Arbeitsgruppe in Kaiserslautern in der Lage, durch
Biophotonenmessung noch 700 Nanogramm/l nachzuweisen; die Messungen sind gut
reproduzierbar. Zulässig sind in der Bundesrepublik 1000 Nanogramm/l. Bei
anderen Stoffen liegen keine systematischen Forschungen vor; es wurden erst
vereinzelte Messungen gemacht, die jedoch Hinweise auf die Nachweisbarkeit z.B.
von Schwermetallkontamination von Feldfrüchten lieferten. EINFLUSS VON
UMWELTBEDINGUNGEN AUF DIE LEBENSMITTELQUALITÄT Die Forschungen von
Popps Arbeitsgruppe ergaben ausserdem, daß Umweltbedingungen für die Qualität
von Nahrungsmitteln eine entscheidende Rolle spielen. Die Agrarwissenschaftlerin
Barbara Köhler von der Universität Göttingen hat für ihre Dissertation unter
streng kontrollierten Bedingungen Eier aus Käfig-, Boden- und Freilauf-Haltung
auf die Unterschiede in ihrer Photonenemission untersucht, wobei es sich um
Blindproben handelte. Das Eigelb der Eier aus Bodenhaltung und dasjenige aus
Freilaufhaltung unterschieden sich signifikant durch ihre Photonenabstrahlung
(Abbildung 6), während die Unterschiede zwischen Bodenhaltung und
Batteriehaltung weniger deutlich sind. Chemisch lassen sich keinerlei
Unterschiede feststellen. INTERESSANTE BEOBACHTUNGEN DER
BIOPHOTONENFORSCHUNG WEISEN AUF NEUE DIMENSIONEN HIN Eine ganze
Reihe von Phänomenen, die von Biophotonenforschern bei diesen und anderen
Versuchen beobachtet wurden, weisen darauf hin, daß die Wissenschaft mit diesen
Forschungen eine neue Ebene der biologischen Wirklichkeit
betritt. Wirkungen geringster Reize: Von der Biophotonenforschung, aber
auch in der Forschung über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder
wird immer wieder festgestellt, daß Lebewesen ausserordentlich empfindliche
Detektoren sind. Sie reagieren noch auf geringste Reize, die von physikalischen
Instrumenten nicht mehr festgestellt werden können. Um eine bestimmte Wirkung
auszulösen, genügen oft sehr schwache Energien; nicht selten kommt es vor, daß
nur diese schwachen Reize wirksam sind, während eine Erhöhung keine Veränderung
bringt oder gar unwirksam ist. Offensichtlich ist auch, daß die schwachen
Signale im Organismus irgendwie verstärkt werden. Nichtlineare Effekte:
Die Messungen zeigen oft kein 1:1-Verhältnis zwischen Dosis und Wirkung. Bei
einer Erhöhung oder Erniedrigung der Dosis oder der Intensität eines Reizes
erfolgt nicht einfach eine entsprechend stärkere bzw. schwächere Wirkung; oft
stellt sich sogar eine Umkehrung des Effekts bei Erhöhung bzw. Erniedrigung über
eine bestimmte Schwelle hinaus ein ("homöopathischer Effekt"). Solche
nichtlineare Dosis-Wirkungs-Zusammenhänge kommen insbesondere auch bei
synergetischen Wirkungen vor: zusammen wirken zwei Stoffe/Reize manchmal
einander nichtlinear verstärkend, manchmal ebenso abschwächend, manchmal aber
auch einander neutralisierend. "Mehr" bedeutet also nicht immer "besser" oder
"stärker"; quantitatives Denken erweist sich zumindest als beschränkt gültig,
muß vielleicht im Bereich des Lebendigen ganz abdanken. Die
nichtlinearen Effekte und die Wirkungen geringster Reize weisen auf ein "Prinzip
des geringsten Aufwandes" hin, das man schon lange in der Natur vermutet hat
(Taoismus, Leibniz, Maupertuis, Max Planck). Es scheint eine Art Optimierung in
der Natur zu geben, ja man wagt es wieder, von einer "Intelligenz in der Natur"
zu sprechen.Schmale "Fenster" der Wirksamkeit: Aus der Forschung
über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder stammt die
Beobachtung, daß diejenigen Reize, die klare Wirkungen auszulösen vermögen, in
der Regel nicht nur sehr schwach sind, sondern auch sehr schmale Intensitäts-
und Frequenzfenster haben. Die Reize sind unter einer bestimmten Stärke
unwirksam, über einer nur wenig höheren ebenfalls. Auch frequenzmässig sind sie
sehr schmalbandig. Erinnerungsfähigkeit biologischer System
Eine weitere Beobachtung der Biophotonenforschung ist, daß biologische
Systeme eine Art von Erinnerungsfähigkeit für frühere Zustände und Erfahrungen
besitzen. Darauf weist z.B. die Nichtumkehrbarkeit vieler Prozesse hin. In einem
gewissen Mass scheint eine solche Erinnerungsfähigkeit auch gewissen unbelebten
Substanzen eigen zu sein (gewisse Metalle wie Nitinol, Glas). Wenn sich
entsprechende Hinweise bestätigen sollten, wäre besonders eine
Erinnerungsfähigkeit von Wasser von Konsequenz, spielt doch diese Substanz für
das Leben auf dem Planeten Erde eine zentrale Rolle. Erinnerungsfähigkeit
bedeutet auch Lernfähigkeit - ebenfalls ein Faktor, der auf eine gewisse
"Intelligenz" hindeutet. Sollte sich diese Beobachtung bestätigen, so ist die
Durchführbarkeit der von der Wissenschaft geforderten Reproduzierbarkeit
zumindest empfindlich eingeschränkt.NEUE MODELLVORSTELLUNGEN ZUR
ERKLÄRUNG DIESER PHÄNOMENE Solche Beobachtungen (es sind nur
Beispiele) versucht die Biophysik heute im Rahmen neuer Modellvorstellungen zu
erklären. Die hauptsächlichsten davon stammen aus
- der
Nichtgleichgewichts-Thermodynamik (E.S.Bauer, von Bertalanffy, Prigogine) -
der Chaostheorie (aus der Mathematik) - vor allem aber aus der
Quantenphysik.
Nach Prigogine befinden sich Lebewesen, bei ständiger
Energiezufuhr (Nahrung, Sonnenlicht etc.), in energetisch nicht ausgeglichenem
Zustand mit der Umgebung (thermodynamischem Nicht-Gleichgewichts-Zustand). Durch
Energieaufnahme bleibt ihre Ordnung erhalten, sie zerfällt nicht. Sie können
sogar eine höhere Ordnung, komplexere Strukturen aufbauen. Ausserdem können
sie durch geringste Einflüsse ihren Ordnungszustand schlagartig ändern (eine Art
"makroskopischer Quanteneffekt"), d.h. von einem ungeordneten Zustand in einen
geordneten Zustand kippen, indem die vorher sich individuell verhaltenden
Teilchen sich wie ein Ganzes verhalten ("kollektive Zustände"). Sie sind dann in
der Lage, sehr sensibel auf Reize zu reagieren (Verstärkereffekt). Der vor
kurzem verstorbene Herbert Fröhlich sowie auch Popp und der sowjetische
Biophotonenforscher Injuschin weisen darauf hin, daß dieses Modell einer
wesentlichen Erweiterung bedarf. Ein solches "kohärentes Verhalten" einer
grossen Zahl von Teilchen (Materie) ist nur durch das Wirken eines kohärenten
elektromagnetischen Feldes zu verstehen, in das alle Materie eingebettet
ist.
Erst durch die Verlagerung der Aufmerksamkeit von den Teilchen
(Chemie) hin zu den Feldern, von lokalen Wirkungen zu Feld-Wirkungen
(Systemwirkungen) beginnt das Verständnis des Lebendigen durch die
Wissenschaft.
Und hier kommt nun der neue Aspekt der Information ins
Spiel.INFORMATIVE WIRKUNGEN IN DER BIOLOGIE
Beobachtungen der Biophotonenforschung wie die Wirkung geringster
Reize, nichtlineare Effekte und die schmalen Fenster der Wirksamkeit weisen
darauf hin, daß wir es hier mit informativen Wirkungen zu tun
haben. Obwohl der Schritt vom Teilchenaspekt der Wirklichkeit zu ihrem
Feldaspekt - den allerdings ein großer Teil der Wissenschaft noch nicht
vollzogen hat - bereits ein großer und wichtiger Schritt ist, drängt sich aus
den genannten Beobachtungen und aus verschiedenen theoretischen Überlegungen von
Physikern bereits ein noch weitgehenderer Schritt auf. Nach der klassischen
Physik muß immer Energie übertragen werden, damit Wirkungen ausgelöst werden (je
mehr Energie, umso stärker die Wirkung). Viele experimentelle Beobachtungen
können aber so nicht erklärt werden. Deshalb sagte der sowjetische Physiker
Alexander Presman bereits 1968 - in seinem Pionierwerk über die biologischen
Wirkungen elektromagnetischer Felder - bei den Wirkungen dieser Felder auf (und
in) Lebewesen seien "informative Wirkungen" wahrscheinlich wesentlich
bedeutender als Energieübertragung. Vieles weist darauf hin, daß im
Bereich der Biologie Informationsübertragung eine Schlüsselrolle spielt, die
oft über Resonanzen von Schwingungen erfolgt. Als Informationen können dabei
z.B. Veränderungen von Rhythmen und Frequenzen oder Energie-Schwankungen wirken.
Informative Wirkungen sind gezielt und deshalb ökonomisch (Prinzip des
geringsten Aufwandes), aber oft nicht linear-kausal/lokal, d.h. sie greifen
feldartig bei allen potentiellen Wirkorten (wo Resonanzen möglich sind) an, bis
etwas "passt" oder "einhängt". Sie funktionieren nach dem "Alles-oder
nichts"-Prinzip, das bereits vor über 100 Jahren bekannt war
(Fechner-Weber`sches Gesetz): bei der Anwendung eines Reizes (z.B. bei
kontinuierlicher Verstärkung) geschieht entweder nichts oder dann stellt sich
die gesamte Wirkung ein, was bei einer ganz bestimmten Schwelle der Fall ist
(wobei eine weitere Verstärkung nichts bringt). Wir haben es also mit
gequantelten Wirkungen zu tun, was ein Hinweis darauf sein könnte, daß es sich
um makroskopische Quanteneffekte handelt. Solche informativen Wirkungen
verbreiten sich durch kohärente Verstärkungseffekte oft schlagartig über große
Bereiche und scheinen eine große Reichweite zu haben. Informative Reize
scheinen die adäquateste und wirksamste Form darzustellen, um die empfindliche
Regulation in biologischen Systemen zu beeinflussen, wahrscheinlich, weil diese
selbst sich entsprechender Signale bedient.DAS "INFORMATIONSFELD"
UND SEINE BIOLOGISCHE BEDEUTUNG Die informative Wirkung
elektromagnetischer Felder ist ein Hinweis darauf, daß diese Felder einen bisher
übersehenen Aspekt besitzen, der von allergrößter Bedeutung gerade auch für die
Biologie ist. Der sowjetische Mediziner Wlail P.Kasnatschejew, Mitglied der
Akademie der Medizinischen Wissenschaften der UdSSR aus Nowosibirsk, hat in der
Nachfolge von Gurwitsch ein Experiment durchgeführt, das diesen Aspekt zum
Vorschein bringt. Ausgehend von einem Experiment von Alexander Gurwitsch machte
Kasnatschejew folgenden Versuch, den er über viele Jahre hinweg unzählige Male
mit Erfolg wiederholt hat: In zwei Petrischalen sind Zellkulturen, von denen
eine mit Viren vergiftet wird. Die beiden Schalen können nur optisch durch eine
Glasscheibe miteinander kommunizieren; Kontakt über chemische Substanzen ist
ausgeschlossen. Wenn es sich bei der Scheibe um Quarzglas handelt, das UV-Licht
durchlässt, so zeigen sich nach einer Weile die gleichen Vergiftungssymptome in
der zweiten Schale, die keine Viren enthält. Bei gewöhnlichem Fensterglas, das
für UV-Licht undurchlässig ist, geschieht nichts. Dieses Experiment, das
allerdings bisher von keinem westlichen Wissenschaftler reproduziert werden
konnte, scheint für eine interzelluläre Informationsübertragung über Biophotonen
zu sprechen. Nach Popp muß hinter dem von den Zellen abgegebenen Licht, wie
es aussen als Biophotonenstrahlung gemessen werden kann, ein Biophotonenfeld in
der Zelle stehen, das einer direkten Messung nicht zugänglich ist. Im Gegensatz
zur "aktuellen Information" der emittierten Photonensignale handelt es sich bei
diesem Feld um "potentielle Information". Dieses nicht messbare, hochkohärente
holografische Feld aus stehenden Wellen mit seinen eigenartigen, wenig
erforschten Eigenschaften entspricht wohl dem "Führungsfeld", wie der
Einsteinschüler David Bohm seine "implizite Ordnung" auch genannt hat. Dieses
allen anderen Feldern, aber auch der Materie zugrundeliegende Feld - das völlig
anderer Natur ist als elektromagnetische Felder - bildet eine Dimension der
Wirklichkeit, durch die/in der alles mit allem verbunden ist. Dadurch wird es zu
einem alles durchdringenden "Informationsfeld", aus dem die schöpferischen
Impulse stammen, die letztlich alles materielle Geschehen steuern. Dieses Feld
besitzt eine innere, verborgene Struktur, die die Wahrscheinlichkeit für
bestimmte Ereignisse erhöht, Möglichkeiten kanalisiert - was exakt einer
sowjetischen Definition von Information entspricht.Die Kohärenz-
und Lasereigenschaften, die die Biophotonenforschung an lebenden Zellen und
Organismen feststellt, bedürfen noch einer systematischen Erforschung. Es
zeichnet sich allerdings bereits ein hochinteressanter Zusammenhang zu den
bisher weitgehend theoretisch gebliebenen Erkenntnissen der Physik über die
sogenannte "Vakuumenergie" bzw. das "Quanten-Potential" ab. Der sogenannte
"Aharonov-Bohm-Effekt" hat gezeigt, daß in einem Nullfeld, das durch die
gegenseitige Auslöschung zweier (oder mehrerer) elektromagnetischer Felder
entsteht, zwar die elektrische und die magnetische Komponente tatsächlich Null
werden, aber trotzdem ein sogenanntes elektromagnetisches Potential
zurückbleibt, das physikalische Wirkungen haben kann. Nach einigen Forschern
bauen sich alle elektromagnetischen Felder aus solchen Potentialen auf, die sie
für fundamentaler als die elektromagnetischen Wellen halten. Und die Potentiale
sollen nichts als eine Eigenschaft des leeren Raums (Vakuums) sein, nämlich
lokale Raumkrümmungen. Die Topologie des Raums wiederum unterliegt einer
direkten Wechselwirkung mit dem Bewusstsein. In diesem Modell, das Bohms
"implizite Ordnung" auf etwas andere Weise beschreibt, besteht das
Biophotonenfeld im Inneren von Organismen in erster Linie aus
(nicht-elektromagnetischen) Potentialen oder "Skalarwellen" (Bearden); die
messbare Biophotonenstrahlung ist Ausdruck von Veränderungen der inneren
Raumhaftigkeit im Organismus oder in Bereichen davon, die wiederum z.B. durch
seelisch-geistige Feld-Veränderungen, aber auch andere Einflüsse entstehen
können. ORGANISMEN ALS INFORMATIONSSPEICHER Wie die
Biophotonenforschung immer wieder zeigt, sind Lebewesen in der Lage, Licht
(Informationen) zu speichern, das dadurch zu Biophotonen wird. Popp und
andere Forscher konnten plausibel machen, daß die DNS-Spiralmoleküle der
Erbsubstanz den Hauptspeicher der Biophotonen in der Zelle darstellen, wobei die
DNS-Moleküle der Zellkerne möglicherweise mit anderen lichtspeicherfähigen
Molekülsystemen (z.B. den Melaninen) kooperieren. Es spricht vieles dafür,
daß im holographischen Biophotonenfeld des Gesamtorganismus die für das
lebendige Funktionieren und die Weiterentwicklung des Organismus notwendigen
Informationen gespeichert sind. Eine entsprechende Theorie, die auch auf
Popps Arbeit aufbaut, haben Kasnatschejew und Mitarbeiter vor kurzem vorgelegt.
Bei der Informationsspeicherung im Organismus dürfte das Zusammenwirken
des Feldes mit dem Strukturgedächtnis des Wassers, aus dem beim Menschen 60-70 %
des erwachsenen Körpers besteht, eine wichtige Rolle spielen. Dies wird auch
durch die Forschungen über die Grundregulation nach Pischinger
wahrscheinlich.EINE NEUE DIMENSION DES UMWELTPROBLEMS: DER
INFORMATIVE ASPEKT DER UMWELTVERSCHMUTZUNG Sollte die
Gedächtnisfunktion des Wassers bestätigt werden, so haben wir es mit einem
schwerwiegenden neuen Faktor der Umweltproblematik mit ebensolchen medizinischen
Konsequenzen zu tun. Wasser ist nicht nur Hauptbestandteil der Organismen
selbst, sondern auch wichtigstes Lösungsmittel und Medium der Stoffkreisläufe
auf unserem Planeten. Mehr als 90 % aller Krebserkranklungen werden auf
Chemikalien in Umwelt und Wasser zurückgeführt, während Viren und Strahlung usw.
nur für höchstens 10 % aller Tumoren verantwortlich gemacht werden.
Chemikalien, die im Wassermilieu der Umwelt transportiert werden und so in
Trinkwasser und Nahrung gelangen, sind auch mit für die zunehmenden allergischen
Beschwerden verantwortlich.Wenn tatsächlich von diesen Chemikalien, aber
auch von elektromagnetischen Feldern und Radioaktivität, im Wasser eine
Information zurückbleibt, dann bleibt auch nach gründlichster Reinigung in
Abwasser-Reinigungsanlagen ein Problem für die Gesundheit zurück. Diese
Informationen hätten, wie die Forschungen von Cyril W. Smith und anderen
vermuten lassen, dann wiederum die Fähigkeit, den Organismus über das Wasser zu
beeinflussen. Diese Möglichkeit wird durch die Beobachtung erhärtet, dass
Allergiker oft Probleme mit Trinkwasser haben. Viele von ihnen können nur
Quellwasser oder dreifach destilliertes Wasser oder Wasser in Form von
Fruchtsaft zu sich nehmen, einige verkraften nur Wasser, das für mehrere Tage im
Erdboden vergraben war. Auf einen möglichen "informativen Aspekt der
Umweltverschmutzung" weist der sowjetische Biophotonenforscher Viktor M.
Injuschin, Leiter der Biophysikalischen Abteilung der Kasachischen
Staatsuniversität in Alma-Ata hin. Nach Professor Injuschin verändert z.B.
radioaktive Strahlung durch Resonanz die Struktur des Wassers in Zellen und
Extrazellulärraum. Diese Veränderungen persistieren wegen der
Erinnerungsfähigkeit von Zellen und Wasser auch nach der Exposition, und da
Wasser und elektromagnetisches Feld in den Zellen überdies
Verstärkungsmechanismen besitzen, können so auch kleine Strahlendosen
langdauernde Wirkungen haben. Die veränderten Wasserstrukturen können nach
Injuschin zu pathologischen Veränderungen und Immunschwächung führen. Zur
"bioenergetischen Rehabilitation" von solchen Strahlenschädigungen hat Injuschin
ein Verfahren entwickelt, das auf der Anwendung laserstrukturierten Wassers
beruht. Das verwendete Wasser wird ausser mit besonderen Lasern auch mit Druck
und mechanisch behandelt und soll eine spezielle chemische Zusammensetzung
besitzen. Seine Wirksamkeit wurde durch Tests am Severtsov-Institut der Akademie
der Wissenschaften der UdSSR bestätigt. Injuschin schlägt auch ein
grossangelegtes Programm zur bioenergetischen Rehabilitation von Wasser in
Staudämmen, Seen und Flüssen und von Vegetation und Tierwelt in Tschernobyl und
anderen Strahlenkatastrophengebieten vor. In Alma-Ata ist bereits seit einigen
Jahren die erste seiner Laser-Einheiten zur Reinigung und Strukturierung von
Stadtabwässern in Betrieb. Da sie den Strukturaspekt des Wassers, und somit
den Aspekt der Verfügbarkeit von Schadstoffen, der durch die Wasserstruktur
beeinflusst wird, nicht berücksichtigen, wirken konventionelle Kläranlagen
ohnehin als eine Art von "Wasservernichtungsanlagen", wie Hacheney schreibt.
Beim Bau solcher Anlagen wäre somit der informative Aspekt der
Umweltverschmutzung ebenfalls zu berücksichtigen, wie dies Injuschin
vorschlägt. Unter diesem neuen Aspekt besitzen sowohl die chemische
Umweltverschmutzung wie auch diejenige durch Radioaktivität und
elektromagnetische Felder eine gemeinsame Wirkungsbasis: sie stören,
blockieren oder verfälschen die internen biologischen Kommunikations- und
Steuerungs-Mechanismen und -Kanäle in Organismen und Umwelt, deren
Funktionieren auf dieser elektromagnetisch-informativen Ebene durch die neueste
Forschung immer wahrscheinlicher gemacht wird. Erst eine Berücksichtigung dieses
grundlegenden Aspektes wird Umweltschutzmassnahmen zu mehr als nur
Symptombekämpfung machen. Methoden wie die Biophotonenmessung mit ihrer
Verwendung von Biodetektoren, die in der Lage sind, solche informativen
Wirkungen anzuzeigen, dürften aus diesem Grund eine zunehmende Bedeutung in der
Umweltanalytik erlangen. Quelle: http://www.transpersonal.de/mbischof/zdnlind.htm
Nach oben
Das alte Modell "Antigen - Antikörper" bei Allergien
Allergien waren schon den alten Ägyptern bekannt, man wusste, dass z. b.
Insektenstiche für empfindliche Leute tödlich sein können. Im Laufe der Zeit
wurde dann Allergie definiert als erworbene, abnormale Reaktion auf einen Stoff,
der für viele Leute harmlos ist, bei allergischen Personen jedoch unangenehme
oder sogar gefährliche Symptome auslöst.
Aus der Sicht der Schulmedizin entwickelt sich eine Allergie, wenn man sich
wiederholt oder übermäßig einer Substanz oder einem Antigen aussetzt. Als
Reaktion darauf produziert das Immunsystem des Körpers Antikörper genannte
Eiweißstoffe, die dem fraglichen Antigen genau entsprechen. Wird der Körper
einem bestimmten Allergen ausgesetzt, produziert er massenweise die
entsprechenden Antikörper, die sich mit den Molekülen des Antigens verbinden und
eine chemische Reaktion auslösen, die es den Körperzellen ermöglicht, das
Antigen abzuschwächen oder zu zerstören. Diese chemischen Reaktionen rufen die
allergischen Symptome wie Schwellungen, Schmerzen, Juckreiz, Rötungen oder
Schleimabsonderungen hervor.
Das Modell Antigen - Antikörper bei Allergien stammt aus den 20er Jahren und
beruht weitgehend auf Experimenten mit eingeatmeten Stoffen (z. b. Pollen oder
Schimmel, die in der Tat häufig Antikörperbildung im Blut verursachen). Antigen
- Antikörper - Reaktionen bilden aber nur einen sehr kleinen Teil der
allergischen Reaktionen. In vielen Fällen von Allergie, besonders bei
Lebensmittelallergie, und Allergie gegen Chemikalien, kommt es nicht unbedingt
zu einer Antigen - Antikörper - Reaktion. Diese Empfindlichkeit gegenüber
Umweltstoffen wurde das Thema einer neuen Forschungsrichtung genannt klinische
Ökologie. Fachleute auf diesem Gebiet erkennen jetzt, dass bestimmte Stoffe in
manchmal sehr kleinen Dosen eine Vielfalt von Reaktionen auslösen können, von
denen nicht alle seither als allergisch definiert wurden.
Weil sich die herkömmliche Medizin strikt an das Antigen - Antikörper -
Modell hält, kann sie für viele Formen der Allergie keine Abhilfe anbieten, und
sie weigert sich gleichzeitig anzuerkennen, dass in diesen Fällen ein
alternatives Vorgehen sehr wirksam sein kann! Anzustreben wäre hier eine
Zusammenarbeit.
Eine richtigere, uralte Definition der Allergie ist,
dass vielmehr das Informations- und Regelsystem im Körper gestört ist. Das
"Lebendige" ist viel zu komplex, um es wie eine Maschine erklären zu können.
Es muss vielmehr der richtige Energiefluss und das Energiegleichgewicht
im Körper wieder hergestellt werden. Um dies zu ereichen, sind falsche
biologische Informationen zu korrigieren, denn Licht und Nahrung übertragen
nicht nur Energie, sondern auch Informationen. Ist ein dynamisches System wie
ein Lebewesen wieder in seiner Ordnung, dann verliert sich auch die
Allergie!
Bei den meisten der Betroffenen ist das erreichbar mit der
Herstellung des Energiegleichgewichtes im Körper, da nach unseren Erfahrungen
für eine Reaktion biologische Fehlinformation verantwortlich sind, die ein
vermindertes Energiepotential zur Folge hat.
Nach oben
Das Gehirn unserer Zellen
oder
Die integralen Membranproteine
Proteine bestehen aus einem linearen »Rückgrat« miteinander verbundener
Aminosäuren. Von den zwanzig verschiedenen Aminosäuren sind einige hydrophil
(wasserliebend) und polar und andere hydrophob (wasserabstoßend) und unpolar.
Wenn ein Bereich des Protein-Rückgrats aus aneinander gebundenen hydrophoben
Aminosäuren besteht, findet dieser Abschnitt des Proteins eine stabile Bindung
in einer fettigen Umgebung wie dem Lipidkern der Membran. So kann sich der
hydrophobe Teil des Proteins in die Mitte der Membran einbetten. Weil manche
Bereiche des Protein-Rückgrats aus polaren Aminosäuren bestehen und andere
Bereiche unpolar sind, webt sich der Protein-Strang in die Sandwichschichten
ein.
Es gibt viele integrale Membranproteine (IMPs) mit vielen verschiedenen
Namen, die sich jedoch in zwei Funktionsgruppen einteilen lassen: in
Rezeptorproteine und Effektorproteine.
Rezeptor-IMPs sind die Sinnesorgane der Zellen, das Äquivalent unserer
Augen, Nasen, Ohren, Geschmacksknospen etc. Die Rezeptoren funktionieren wie
molekulare »Nano-Antennen«, die auf bestimmte Umweltsignale ausgerichtet
sind. Manche Rezeptoren sind nach innen gerichtet, um das innere Milieu der
Zelle zu überwachen, und andere nach außen, um auf externe Signale zu
achten.
Wie bei anderen Proteinen haben die Rezeptoren eine inaktive und eine aktive
Form, und sie wechseln, ihrer Ladung entsprechend, zwischen diesen
Konformationen hin und her. Wenn sich ein Rezeptorprotein an ein Umweltsignal
bindet, bewirkt die daraus hervorgegangene Veränderung der elektrischen Ladung,
dass das Rückgrat seine Form verändert und in eine »aktive« Konformation
wechselt. Für jedes Umweltsignal, das sie ablesen müssen, haben die Zellen
besonders ausgebildete Rezeptoren.
Manche Rezeptoren reagieren auf physische Signale. Ein Beispiel dafür ist der
Östrogenrezeptor, der genau darauf eingerichtet ist, der Form und
Ladungsverteilung eines Östrogenmoleküls zu entsprechen. Wenn sich das Östrogen
in der Nähe des Rezeptors befindet, dockt der Rezeptor daran an, so wie ein
Magnet Stecknadeln einsammelt. Sobald sich der Östrogenrezeptor und das
Östrogenmolekül so perfekt wie Schloss und Schlüssel miteinander
verbunden haben, verändert sich die elektromagnetische Ladung des Rezeptors und
das Protein wechselt in seine aktive Konformation. Auf die gleiche Weise
entsprechen die Histaminrezeptoren genau der Form der
Histaminmoleküle und die Insulinrezeptoren genau der Form der
Insulinmoleküle und so weiter.
Die »Antennen« der Rezeptoren können auch Schwingungsenergiefelder wie
Licht, Klang und Radiowellen empfangen. Die Antennen dieser »Energie«-Rezeptoren
vibrieren wie Stimmgabeln. Wenn in der energetischen Umgebung der Zelle eine
Schwingung auftritt, die mit der Antenne des Rezeptors in Resonanz ist, so
verändert sich die Ladung des Proteins und der Rezeptor verändert seine Form
[Tsong 1989]. Darauf werde ich im nächsten Kapitel näher eingehen und will hier
nur darauf hinweisen, dass die Annahme, nur physische Moleküle könnten auf
die Zelle einwirken, hinfällig geworden ist. Das biologische Verhalten kann
durch unsichtbare Kräfte (unter anderem z.B. auch durch Gedanken) ebenso
gesteuert werden wie durch physische Moleküle, beispielsweise Penicillin. Das
ist der wissenschaftliche Hintergrund für die medikamentenfreie energetische
Medizin.
Die Fähigkeiten der Rezeptormoleküle sind bemerkenswert, für sich allein aber
haben sie noch keine Auswirkungen auf das Verhalten der Zelle. Der Rezeptor
ermöglicht der Zelle eine Wahrnehmung der Umweltsignale, doch muss die Zelle auf
angemessene Weise reagieren. Das ist die Aufgabe der Effektorproteine. Gemeinsam
bilden die Rezeptor- und Effektorproteine einen Wahrnehmungs- und
Reaktionsmechanismus, der sich mit den körpereigenen Reflexen vergleichen
lässt, die von Ärzten gerne geprüft werden. Wenn der Doktor mit dem Hämmerchen
auf Ihr Knie klopft, nimmt ein sensorischer Nerv diesen Reiz auf und gibt die
Information sofort an einen motorischen Nerv weiter, der das Bein in
Bewegung versetzt. Die Rezeptoren der Membran entsprechen den sensorischen
Nerven und die Effektorproteine entsprechen den handlungserzeugenden
motorischen Nerven. Zusammen wirkt der Rezeptor-Effektor-Komplex wie ein
Schalter, der Umweltsignale in Zellverhalten übersetzt.
Erst in den letzten Jahren haben die Wissenschaftler die Bedeutung der IMPs
in der Membran entdeckt. Sie ist so groß, dass sich daraus ein eigenes
Forschungsgebiet entwickelte, die »Signaltransduktion« oder Signalübertragung.
Die damit befassten Wissenschaftler sind eifrig damit beschäftigt, Hunderte von
Informationspfaden zu klassifizieren, die in der Membran zwischen der
Wahrnehmung eines Umweltsignals und der Aktivierung der Verhaltensproteine
liegen. Die Erforschung der Signaltransduktion katapultierte die Membran ins
Rampenlicht der Forschung, so wie der Forschungsbereich der Epigenetik plötzlich
die Chromosomenproteine ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt hat.
Es gibt verschiedene Arten verhaltenssteuernder Effektorproteine, denn
für einen reibungslosen Ablauf der Zellfunktionen müssen viele verschiedene
Aufgaben erledigt werden. So gehört beispielsweise zu den Transportproteinen
eine weitläufige Familie von Kanalproteinen, die Moleküle und
Informationen von einer Seite der Membran auf die andere schaffen.
Die Aktivität einer bestimmten Art von Kanalprotein, der
Natrium-Kalium-ATPase, verdient besondere Aufmerksamkeit. Jede Zelle hat in
ihrer Membran Hunderte dieser Kanäle. Gemeinsam benötigen sie für ihre Aktivität
ungefähr die Hälfte des täglichen Energieverbrauchs unseres Körpers. Diese
Kanäle öffnen und schließen sich so häufig, dass sie der Drehtür eines
Kaufhauses im Schlussverkauf ähneln. Jedes Mal, wenn sich der Kanal »dreht«,
befördert er drei positiv geladene Natriumatome aus dem Zytoplasma heraus und
bringt dafür zwei positiv geladene Kaliumatome von draußen in das Zytoplasma
hinein.
Die Natrium-Kalium-ATPase verbraucht nicht nur viel Energie, sie erzeugt auch
selbst Energie, so wie gekaufte Batterien die Gameboys Ihrer Kinder
antreiben — bis sie verbraucht sind. Eigentlich ist die energieproduzierende
Aktivität der Natrium-Kalium-ATPase sogar sehr viel effektiver als die
Batterien, denn sie macht aus der Zelle eine ständig sich wieder aufladende
biologische Batterie.
Und hier ist ihr Trick: Bei jeder Drehung der Natrium-Kalium ATPase werden
mehr positive Ladungen nach außen getragen als hereingebracht, und dies
geschieht gleichzeitig in jeder Zelle bei Tausenden von Proteinen. Während diese
Proteine jede Sekunde Hunderte von solchen Zyklen durchlaufen, lädt sich das
Innere der Zelle negativ auf, während das Äußere positiv geladen ist. Die
negative Ladung wird als Membranpotenzial bezeichnet. Natürlich lässt die
Lipidschicht der Membran keine geladenen Atome durch, weshalb die Ladung im
Zellinneren negativ bleibt. Die positive Ladung außerhalb und die negative
Ladung innerhalb der Zelle machen aus ihr eine Art sich immer wieder selbst
aufladender Batterie, deren Energie dann für biologische Prozesse zur Verfügung
steht.
Eine andere Variante der Effektorproteine, die Zytoskeletalproteine,
regulieren die Gestalt und Beweglichkeit der Zellen. Eine dritte Variante namens
Enzyme verbindet oder trennt Moleküle, weshalb sie von uns
Menschen auch als Verdauungshilfen eingesetzt werden. In ihrer
aktivierten Form können alle Effektorproteine, auch die Kanalproteine, die
Enzyme und die Zytoskeletalproteine, mitsamt ihrer Nebenprodukte als Signale zur
Aktivierung der Gene dienen. Die IMPs und ihre Nebenprodukte produzieren
Signale, die auf die Verbindungen der Regulatorproteine in dem »Ärmel« um die
DNS wirken. Im Gegensatz zur konventionellen Ansicht steuern
die Gene also ihre Aktivität nicht selbst. Vielmehr sind es die
Effektorproteine der Membran, die das »Ablesen« der Gene steuern, damit
verbrauchte Proteine ersetzt oder neue erzeugt werden können.
Zellfunktionen werden hauptsächlich durch ihre Interaktion mit ihrer
Umgebung gesteuert und nicht durch ihren genetischen Code. Zweifellos sind
die DNS-Blaupausen im Zellkern bemerkenswerte Moleküle, die im Laufe von
über drei Milliarden Jahren entstanden sind, aber sie steuern nicht die
Funktionen der Zelle. Außerdem können die Gene das Leben einer Zelle
logischerweise gar nicht im Voraus programmieren, denn das Überleben der Zelle
hängt schließlich von ihrer Fähigkeit ab, dynamisch auf jede Veränderung ihrer
Umgebung zu reagieren.
Die Funktion der Membran, »intelligent« auf jeden Umweltimpuls zu reagieren
und daraus ein Verhalten abzuleiten, macht aus ihr das wahre Gehirn der Zelle.
Wenn wir diese Hypothese der gleichen Prüfung unterziehen wie wir es beim
Zellkern gemacht haben, erleben wir, dass die Zelle sofort stirbt, wenn wir die
Membran entfernen. Und selbst wenn man die Membran intakt lässt und nur die
Rezeptor-Proteine zerstört, was im Labor mit entsprechenden Enzymen leicht
zu bewerkstelligen ist, wird die Zelle »gehirntot«. In ihrem Koma empfängt sie
keine Signale aus der Umwelt mehr, die für ihre Funktionen wichtig sind. Die
Zelle verfällt aber auch ins Koma, wenn die Rezeptorproteine intakt bleiben und
die Effektorproteine ausgeschaltet werden. Um »intelligentes« Verhalten zu
zeigen, braucht die Zelle eine funktionierende Membran mit Rezeptoren
(Wahrnehmung) und Effektoren (Handlung). Diese Proteinkomplexe sind die
grundlegenden Einheiten der zellulären Intelligenz.
Bei der Untersuchung dieser grundlegenden Wahrnehmungseinheiten haben wir die
Zelle auf ihre fundamentalen Grundelemente reduziert. In diesem Zusammenhang ist
es wichtig, daran zu erinnern, dass es in jeder Zellmembran Hunderttausende
dieser Schalter gibt. Das Verhalten einer Zelle kann also nicht durch die
Beobachtung eines einzelnen Schalters verstanden werden, sondern nur durch die
Berücksichtigung der Gesamtheit aller Schalter. Das ist ein ganzheitlicher
Ansatz, auf den ich im nächsten Kapitel noch weiter eingehen werde.
Auf der zellulären Ebene ist die Geschichte der Evolution im Wesentlichen
eine Geschichte der Maximierung der grundlegenden »intelligenten« Einheiten,
also der Rezeptor- und Effektorproteine der Zellmembran. Die Zellen wurden
klüger, indem sie ihre äußere Membran effizienter nutzten und ihre Oberfläche
ausdehnten, damit mehr IMPs hineinpassten. In primitiven Prokaryoten-Organismen
führen die IMPs alle wesentlichen physiologischen Funktionen wie Stoffwechsel
und Atmung aus. Im weiteren Verlauf der Evolution wandten sich Teile der Membran
mit diesen physiologischen Funktionen nach innen und bildeten die Organellen,
die für das eukaryotische Zytoplasma so typisch sind. Damit verblieb mehr
Membranoberfläche zur Ansiedlung von IMPs. Außerdem ist die Eukaryote
tausendfach größer als die Prokaryote, was ihr auch wesentlich mehr
Membranoberfläche verschafft, also Platz für mehr IMPs. Daraus folgert mehr
Wahrnehmung, was die Überlebenschancen erhöht
Literatur: Intelligente Zellen - Wie Erfahrungen unsere Gene
steuern.
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Zellstrahlung
Der russische Zellbiologe Alexander Gurwitsch ging Anfang dieses
Jahrhunderts davon aus, dass ein "biologisches, morphogenetisches
(formbildendes) Feld" für die Regulation der Vorgänge in Zelle und Organismus
verantwortlich sei. Für die chemischen Prozesse lebender Systeme seien nicht
irgendwelche besonderen Moleküle oder Molekülkomplexe das Wesentliche, sondern
deren räumliche Anordnung, in die sich ständig wechselnde Moleküle einfügen.
Dazu gehört auch die Bildung von Molekülgruppen aus Molekülen, die beim
alleinigen Vorhandensein der klassischen chemischen Bindungskräfte keine Bindung
eingehen könnten. 1922 entdeckte Gurwitsch, dass die Wurzelzellen einer jungen
Zwiebel an einer bestimmten Stelle zu vermehrter Zellteilung angeregt wurden,
wenn die Spitze einer zweiten Zwiebelwurzel darauf gerichtet war. Die
Abschirmung mit normalem Fensterglas verhinderte den Effekt, UV-Licht
durchlässiges Quarzglas ermöglichte ihn weiterhin. Es handelte sich also um
Strahlung im ultraviolettem Frequenzbereich und nicht um einen Effekt chemischer
Übermittlersubstanzen. In jahrzehntelangen systematischen Experimenten belegte
er, dass diese Strahlung nicht nur Zellteilungen auslöst, sondern ganz allgemein
verschiedene Zustände der Zelle anzeigt wie Geburt, Tod, rasche Abkühlung,
Narkose und Vergiftung der Zelle oder andere störende oder schädliche
Einflüsse. Ein anderer Forschungsbereich in der Sowjetunion
beschäftigte sich seit den 50iger Jahren mit den Wirkungen elektromagnetischer
Felder auf Lebewesen. Es stellte sich als Tatsache heraus, dass bestimmte
Frequenz- und Intensitätsbereiche von elektromagnetischen Feldern deutlich auf
viele Funktionsbereiche von tierischen und menschlichen Organismen einwirkten.
Unterdessen vertreten auch einige westliche Forscher die Meinung, dass das nur
möglich ist, wenn Pflanzen, Tiere und Menschen selber entsprechende Felder mit
biologischer Funktion besitzen und eine Resonanz-Wechselbeziehung entstehen
kann. Vertreter der herrschenden Molekularbiologie, die Kenntnis
von der Zellstahlung bekommen, interpretieren sie als Luminiszenz, d,h. als
Leuchten eines Stoffes biologischer Moleküle und führen die Strahlung auf
bestimmte chemische Reaktionen zurück. Sie sehen die Strahlung quasi als
Abfallprodukt, die keine eigene biologische Funktion
besitzt. Insofern war es für den deutschen Biophysiker Fritz A.
Popp von ausschlaggebender Bedeutung, beweisen zu können, dass das Licht in den
Zellen kohärent war. Nur kohärentes Licht ist in der Lage über lokale Aufgaben
hinaus Steuerungsfunktionen für den ganzen Organismus zu übernehmen, weil es
durch seine starke Bündelung auch weit von der Lichtquelle entfernt kaum
gestreut wird. Er stellte darüber hinaus die Überlegung an, dass bei der hohen
Erneuerungsrate der Zellen beim Menschen nur eine Signalübermittlung mit
Lichtgeschwindigkeit, also keine chemischen Botenstoffe die Chance hätten, dem
gesamten Zellverband den Verlust von 10 Millionen Zellen pro Sekunde zu melden
und entsprechend Informationen zur adäquaten Reaktion an den ganzen Organismus
zurückzumelden. Popp entwickelte einen Photomultipler zur Messung
ultraschwacher Zellstrahlung, und konnte die Experimente früherer Forscher wie
die von Gurwitsch bestätigen. Er stellte Zellstrahlung im gesamten optischen
Bereich vom UV über das sichtbare Licht bis zum Infrarot fest. Mit der Analyse
der hochkohärenten Biophotonenstrahlung von pflanzlichen und tierischen Zellen
konnte er gleichzeitig experimentell beweisen, dass die strahlenden Organismen
thermodynamisch gesehen sogenannte "Nicht-Gleichgewichtssysteme" darstellen. Die
klassische Thermodynamik besagt, dass der Ordnungszustand von Teilchen nicht
lebender Materie bei Zufuhr von Wärme und Energie abnimmt, von einem
hochgeordneten kristallinem Zustand bis hin zu einem chaotischen
Zustand. Schon Gurwitsch zeigte aber mit seinen "unausgeglichenen
Molekularkomplexen", dass sich biologische Systeme, also Lebewesen in einem
labilen Übergangszustand befinden. Diesseits dieser Schwelle macht
das "biologische Feld" die aus den Stoffwechselprozessen in der Zelle
entstehende Energie für die Bildung von hochgeordneten Molekülgruppen verfügbar.
D.h. die Energie wird in der Form des neuen Ordnungszustandes der Molekülgruppen
gespeichert. Jenseits dieser Schwelle hört das Feld auf, den Molekülgruppen die
nötige Energie zu ihrer Aufrechterhaltung zuzuführen. Sie zerfallen und die
Energie wird als (Biophotonen)Strahlung wieder frei. Diese Ordnungszustände
können ganz plötzlich durch geringste Einflüsse umkippen. Voraussetzung für
diese Empfindlichkeit, die Lebewesen zu sensibelsten Antennen macht,
Voraussetzung für diese innere Funktions- und Ordnungsstruktur ist die ständige
Zufuhr von Energie v.a. aus der Nahrung und durch Sonnenlicht. Ohne diese
Energiezufuhr würden biologische Systeme bald
zusammenbrechen. Physiker nennen solche Phasenübergangszustände
"dissipative Strukturen". Der russisch-belgische Chemiker Prigogine hat für die
mathematische Formulierung dieser dissipativen Strukturen 1977 den
Chemie-Nobelpreis erhalten. Popp hat als erster die Richtigkeit dieser Theorie
experimentell bewiesen. Popp zeigt nun auf, dass die Kohärenz der
Teilchen nur mit einem kohärenten elektromagnetischen Feld denkbar ist, dass
erst die Teilchen zu einem ganzheitlichen Verhalten veranlasst. Dissipative
Strukturen sind also gleichzeitig auch Laserprozesse, in denen durch ständige
Energiezufuhr ein Verstärkungsmechanismus in Gang gehalten und ein kohärentes
Feld erzeugt wird. Der Phasenübergang ist die sogenannte "Laserschwelle".
Lebewesen sind damit biologische Laser. Das heißt, dass nicht nur die
Materieteilchen im Biophotonenfeld sondern auch das Biophotonenfeld selbst durch
geringste Einflüsse zwischen einem nur schwach geordneten, "chaotischen" Zustand
und einem kohärenten Zustand wechseln kann. Popp sieht in diesem
komplementären Zusammenspiel eine Entsprechung zu den Yin- und Yangzuständen des
"Chis" der chinesischen Medizin, der Lebensenergie, die sämtliche Prozesse in
unserem Organismus reguliert bis hin zur Bildung und Auflösung von materiellen
Strukturen. Zellen und Gewebe, die sich teilen und vermehren wollen, befinden
sich dann in einem "chaotischen" Yin-Biophotonenfeld , während ein kohärentes
Yang-Biophotonenfeld die Betonung auf Koordination und Differenzierung auf
beispielsweise Nerven- Stütz- oder Muskelgewebe legt. So besitzen nach Popp
Gehirn- und Nervenzellen, in denen kaum Zellteilungen und Stoffwechselaktivität
stattfinden, ein kohärenteres Biophotonenfeld als z.B. die sich schnell
erneuernden Gewebe von Leber, Darm und Schleimhäuten. Popp :
"Veränderte Bewusstseinszustande wie Entspannung und Meditation könnten als eine
Art Kohärenztherapie im langwelligen Bereich unseres Biophotonenfeldes
aufgefasst werden. Nachweislich erhöht sie die Kohärenz unserer Gehirnwellen und
führt möglicherweise zu einer Erweiterung unseres
Bewusstseins". Ein Modell für eine neuartige Medizin der Zukunft
stellt nach den Erkenntnissen der Biophotonenforschung die Homöopathie dar, weil
sie gezielt und individuell mit geringem Aufwand und Nebenwirkungen auf die
grundlegende Ebene des menschlichen Organismus einwirkt, auf der jede Störung
beginnt und daher auch ursächlich wieder am besten einreguliert werden kann,
nämlich das Biophotonenfeld des Menschen. Hochpotenzen wirken nicht mehr
molekular, sondern durch ihren "elektromagnetischen Abdruck", ihre kohärente
Schwingungskomposition im Lösungsmittel. Je höher die Potenz desto langfristiger
und weniger lokal, also grundlegender ist die Wirkung. Ein enger
Zusammenhang darf auch zwischen emotionaler Befindlichkeit,
Bewusstseinszuständen, Abwehrfähigkeit, Immunsystem und dem Biophotonenfeld
angenommen werden. Experimente und Gehirnoperationen haben gezeigt, dass die im
Gehirn vorhandene Information nicht lokal in bestimmten materiellen Strukturen
gespeichert ist, sondern in der Form von kohärenten Biophotonenfeldern. Sehr
wahrscheinlich können sogar alle Felder des Organismus Gedächtnisfunktionen
wahrnehmen. Das ist nur möglich, wenn unsere Erinnerungen holographisch
gespeichert sind, also als Komposition von kohärenten Welleninteferenzen. Auf
einem Hologramm sind das Inteferenzmuster zwischen dem Laserlicht, das z.B. von
einem Gegenstand reflektiert wird und sich mit einem anderen Laserlicht, z.B.
einem Teil des abgelenkten Ursprungslicht überlagert, nur als unregelmäßige
Wellenlinien auf einem Film erkennbar. Der angestrahlte Gegenstand erscheint als
Lichtprojektion, als Holographie aber wieder an beliebiger Position im Raum,
wenn ich kohärentes Licht durch das Hologramm strahle. Die Vorteile liegen auf
der Hand: in einem Hologramm kann eine ungeheure Menge an Informationen
gespeichert werden und in jedem Punkt des Hologramms ist die gesamte in ihm
vorhandene Informationsmenge vorhanden, aus der ich wieder die Holographie des
Ganzen bilden kann. Holografische Eigenschaften des menschlichen
Organismus finden wir z.B. auch in seinen Reflexzonen auf der Körperoberfläche,
der Hände, der Füße, der Ohren, der Nase des Gesichts, über die wir Organe und
Funktionssysteme beeinflussen können. In jedem einzelnen Akupunkturpunkt ist
ebenfalls die Information des Gesamten Netzes aller Akupunkturpunkte und damit
des gesamten Organismus enthalten. Deshalb geht Popp davon aus, dass die
Meridiane die Knotenlinien eines über den ganzen Organismus ausgedehnten
dreidimensionalen Feldes stehender elektromagnetischer Wellen sind, auf denen
sich Informationen am besten fortpflanzen können. Die Kohärenz von
Lebewesen ist nun aber viel höher als in ihrer Umgebung. Der Nobelpreisträger
Schrödinger aus Österreich sagte schon 1944, dass Lebewesen "Kohärenz
anreichern", Photonen kondensieren und speichern, "Ordnung aus der Umwelt
aufsaugen". Popp und der chinesische Prof. Li zeigten in einem
mathematisch-physikalischen Modell, dass die DNS die Fähigkeit besitzt,
sogenannte Exiplexe (elektonische, durch Licht angeregte Molekülkomplexe) zu
bilden. Durch die Aufnahme und Speicherung von Photonen werden Exiplexe angeregt
und damit die Anziehungskräfte zwischen den Molekülen innerhalb der DNS
verstärkt; dadurch zieht sie sich zusammen. Wenn in der Umgebung Photonenmangel
herrscht, zerfallen die Exiplexe wieder in ihren Grundzustand, die
Anziehungskräfte lassen nach, die DNS dehnt sich aus und es wird Licht
abgestrahlt. Diese durch rhythmische Lichteinwirkung angeregte Lichtpumpe
verläuft wahrscheinlich ebenfalls rhythmisch. Weil der angeregte Exiplexzustand
durch diese Energiezufuhr mindestens gleich oder stabiler ist als der
Grundzustand, bilden Exiplexe ein optisch aktives Medium, also
Lasermaterie. Glauber entwirft ein ähnliches Modell "kohärenter
Zustände". Wenn biologische Laser Photonen aufnehmen, also teilchenhafte,
inkohärente Energie, dann ziehen sie sich zusammen und geben gleichzeitig
Wellen, also kohärente Energie ab. Wenn sie periodische Wellen aufnehmen, also
geordnete Energie, dann dehnen sie sich aus und geben gleichzeitig Photonen ab.
Kohärente und inkohärente Anteile am "kohärenten Zustand" stehen in ständiger
negativer Rückkopplung zueinander, was den Zustand stabilisiert. Diesen
Ordnungssog hält Popp für das Prinzip der Entstehung und Entwicklung des Lebens
hin zu immer komplexeren Lebensformen. Marco Bischoff: Man vermutet
heute, dass die DNS so in enger Zusammenarbeit mit anderen - meist ebenfalls
spiralförmigen - exiplexfähigen Molekülen wie Proteinen, Melaninen usw. als
Biophotonen-Schaltstationen den ganzen Organismus überziehen und sein
Biophotonenfeld regulieren. Dabei ist die von der DNS ausgesandte Laserwelle
selbst nur der Träger für die Kommunikation. Im Ein- und Ausschalten des
Laserstrahls, der sogenannten Modulation, steckt die
Information. Neuste Experimente beweisen, dass nicht nur
Zellverbände und ganze Tierpopulationen, sondern auch Wachstum, Embryogenese,
Morphogenese, biologische Rhythmik, Metamorphose, Differenzierung der Gewebe bis
hin zu Kommunikation und sozialen Gestaltung bei Individuen und Populationen von
kohärenten Photonen organisiert und reguliert werden.
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Wie kommunizieren unsere Zellen?
Die kleinste Einheit des Lichtes sind Photonen, eine natürliche Einheit der
Energie. Davon abgeleitet wird die Lichtstrahlung von Lebewesen mit
Biophotonenstrahlung bezeichnet. Jede Körperzelle sendet Biophotonen aus und
kommuniziert somit durch diese ultraschwache Strahlung untereinander. Das der
aktuelle Wissensstand.
Biophotonen sind Lichtquanten, die physikalisch kleinsten Elemente von Licht.
Ihre Strahlung koordiniert alle biochemischen Prozesse in den Zellen und
überträgt Informationen zwischen den Zellen. Nachgewiesen hat sie der
Physiker Fritz-Albert Popp.
Weiterhin wurde nachgewiesen, dass vor allem die DNA Sender und Empfänger
der Biophotonenstrahlung ist. In einer Zelle ohne DNA als Erbgutträger ist
auch keine Biophotonenstrahlung mehr messbar.
Somit ist bewiesen, dass lebende Zellen durch Photonen - also
elektromagnetische Wellen - biologische Informationen austauschen und
dadurch biochemische Prozesse in den Zellen selbst auslösen können. Aber das ist
noch nicht alles. Jede Zelle des Körpers hat somit sein eigenes
morphogenetisches Feld. Die Vermutung liegt nahe, dass dieser Pool von Feldern
durch eine übergeordnete Einheit gesteuert werden muss, unserem Energie- und
Informationssystem.
Das Energie- und Informationssystem ist nicht nur Zentralsteuereinheit und
somit die „Software“ oder das Betriebsystem des Körpers, sondern gleichzeitig
Antenne und Vermittler gegenüber der Außenwelt und den Zellen des Körpers.
Und hier ist das Lichtfeld von enormer fundamentaler Bedeutung. Das Lichtfeld
oder auch Aura genannt, ist der eigentliche Steuerorganismus für das molekulare
Feld. Die Moleküle sind dumm, die machen nur, was ihnen letztlich von diesen
Lichtfeldern diktiert wird.
Licht ist somit für den Menschen von ausschlaggebender Bedeutung. Es liefert
ihm Wärme, Energie und Nahrung. Wir benutzen es zur Informationsübertragung und
es dient uns als vielfältiges Werkzeug. Vieles spricht auch dafür, dass das in
allen lebenden Organismen gespeicherte Licht eine grundlegende Bedeutung für die
Regelung aller Lebensvorgänge hat. Prof. Fritz-Albert Popp glaubt, dass die
Biophotonen das Zusammenwirken der Hormone, Enzyme und vieler anderer Substanzen
in einer Zelle steuern. Dies wäre der Schlüssel zur Klärung zahlreicher
Körpervorgänge und noch immer rätselhaften Phänomenen wie Homöopathie oder
Akupunktur. Das es so am wahrscheinlichsten ist, leuchtet ein, jedoch fehlen zum
endgültigen Beweis die technischen Gerätschaften. Also eine Frage der Zeit,
denken wir nur daran, wie lange es gedauert hat, bis „Wissenschaftler“ den
Nachweis der Akupunktur bringen konnten. Trotz des bislang fehlenden Nachweises
funktionierte die Akupunktur seit tausenden von Jahren, und nicht erst seit
deren Nachweis. Hat sich der Mensch durch sein „wissenschaftliches Denken“ nicht
selbst ein Armutszeugnis ausgestellt, und damit Dinge von vornherein
ausgeschlossen und sich um viele Möglichkeiten gebracht? Ist Krebs nicht das
beste Beispiel dafür, dass Möglichkeiten bei der Forschung ausgeschlossen wurden
und somit die Forschung zwangsläufig in eine Sackgasse endet? Ein „Heilmittel“
auf chemischer Basis sind Forscher uns immer noch schuldig.
Es kann nicht sein, was es „wissenschaftlich nachgewiesen“ nicht gibt. Und
trotzdem gibt es jede Menge „Phänomene“.
Die Lichtstrahlung ist der eigentliche Regulator und Informationsträger im
Lebewesen.
Nach Popps Meinung müssen wir aufgrund dieses Phänomens unsere Vorstellungen
von lebenden Organismen revidieren: „Wir glauben, dass Biophotonen - ähnlich
Lasern in der Nachrichtenübermittlung - zur Steuerung biochemischer Prozesse
dienen.“ Für diese Ansicht spricht nach Meinung von Forscher Popp vor allem die
Qualität der Biophotonen-Strahlung: Das Licht aus unseren Zellen strahle nicht
chaotisch, sondern phasenstabil wie das Licht eines Lasers. Es sei „kohärent“ im
Sinne des höchsten Ordnungszustands von Lichtwellen. Dieses gleichmäßige Licht
ist dadurch in der Lage, sowohl selbst „Ordnung“ zu bilden als auch
„Informationen“ zu übertragen. Zudem stammen laut Popp rund 90 Prozent der
Biophotonen von der DNS, die für die genetische Information verantwortlich ist.
Experimente, die vor kurzem in Deutschland, Polen, Japan und China durchgeführt
wurden, lassen den Schluss zu, dass die veränderliche Spiralstruktur der DNS die
Fähigkeit besitzt, Licht und somit Informationen nicht nur zu speichern, sondern
auch wieder abzugeben.
Jeder Organismus nimmt Licht auf, speichert es und gibt es langsam wieder ab.
Auch wir Menschen sind Lichtspeicher.
Und das ist noch nicht alles. Popp
und andere Physiker glauben, dass diese so genannten Biophotonen einen Zweck
erfüllen. „Die Zellen eines Organismus tauschen über die Lichtteilchen
Informationen aus“, sagt Popp. „So organisieren sie alle Prozesse, die zum
Leben notwendig sind. Ohne sie würden wir in kürzester Zeit als eine Art
chemischer Zellbrei zusammensinken.“
Nach Schätzungen der Wissenschaftler laufen zum Beispiel im menschlichen
Körper in jeder Sekunde 1.000.000.000.000.000.000, in Worten: eine Trillion
chemischer Reaktionen ab. Oder wie Fritz Albert Popp es formuliert: „Ohne die
Biophotonen als Koordinatoren all dieser Prozesse würde kein Mensch existieren
können. Das Nervensystem kann diese Arbeit nicht bewältigen, dafür ist es auch
nicht gemacht. Übrigens, nach zwanzig Jahren täglicher Messungen habe ich noch
kein Lebewesen gefunden, das kein Licht abstrahlt,“ so die Aussage von Popp.
Der Austausch von Informationen ist nicht nur innerhalb eines Organismus
überlebenswichtig, sondern spielt auch eine bislang unbekannt große Rolle bei
der Kommunikation zwischen einzelnen Lebewesen. Die Biophotonen, das „Licht des
Lebens“, treten als Träger komplexer Information aus dem Körper jedes Lebewesens
aus, bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit und erreichen andere Lebewesen. Die
Lasershows der Biophotonen sind die „Wellenbilder der Information“, die von
Menschen, Tieren und Pflanzen gesendet und empfangen werden. Diese Aufgabe und
Koordination nach innen und außen übernimmt unser bioenergetisches
Regulations-System.
Über die Sonne direkt und mit der Nahrung nehmen wir gespeichertes Licht auf,
das unsere Körperzellen zur Verständigung brauchen.
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Zellkommunikation mittels Biophotonen
|
Ein Beispiel für die enge Verbindung von Selbstorganisationsprozessen mit
langreichweitigen, extrem schwachen elektromagnetischen Wechselwirkungen (10-18
Watt-Bereich!) wurde durch Galle in einer Untersuchung mit Daphnien
(Wasserkrebse, Wasserflöhe) gezeigt (Galle et al. 1991, Galle 1992, Galle
1993) Daphnia magna wurde für diese Untersuchungen als Tiermodell ausgewählt, weil
es für sein Schwarmverhalten, d.h. die Bildung einer biologisch-hierarchisch
höheren Gestalt oder Ganzheit („Superorganismus“) durch viele einzelne solcher
Krebschen (Teile), bekannt ist.
Die Idee des Experimentes war es, einzelnen Tieren durch zunehmende räumliche
Begrenzung einen sanften Zwang zur räumlichen Selbstorganisation auszusetzen
(also eine Schwarmgestalt zu bedingen) und synchron dazu die Biophotonenemission
der Tiergruppe zu beobachten. Die schwimmenden Tiere hatten in dem begrenzten
Wasservolumen alle räumlichen Freiheitsgrade der Bewegung.
Die grundlegende theoretische Basis der Untersuchung war die These, dass die
elementarste Ursache für Kommunikation in der Biologie, die Regulation der
räumlichen Distanz zwischen biologischen Einheiten ist (siehe dazu Tembrock
1987). Nur bei einer bestimmten, artspezifischen Distanz zwischen lebenden
Systemen ist der überlebenswichtigste Input, der Nahrungserwerb, gesichert.
Daraus resultiert eine elementare Abstandsempfindlichkeit lebender Systeme.
Die grundlegenden Versuchsfragen waren also: Bilden sich an der selbstaktiven
Biophotonenemission der Gruppe die kommunikativen oder regulativen Prozesse ab,
die sich durch den Zwang zur räumlichen Abstimmung der Tiere ergeben? Oder:
Beobachtet man an der sich bildenden Tiergruppe (neue Ganzheit) neue
Biophotonenphänomene, die man an den einzelnen Tieren (Teile) nicht beobachten
kann? Oder: Existieren in und zwischen den Tieren potentielle kommunikative
Elemente (potentielle Information) in Bezug auf die Biophotonen, die erst durch
die Gruppenbildung aktualisiert werden?
Es ging also um das „mehr“ der neuen Ganzheit, das man bei der Untersuchung
der Teile nicht findet. Die Forschungsstrategie war genau entgegengesetzt dem
Reduktionismus: dem synthetischen Zusammenspiel der Teile, bei der Bildung einer
höheren Ganzheit, galt das Interesse.
Zunächst soll der einfache Versuch beschrieben werden:
In einem begrenzten Wasservolumen (der Meßküvette) wurde durch Zugabe
„identischer“ Tiere (gleiches Entwicklungsstadium, gleiches Geschlecht, gleiche
Körperlänge, gleiche Biophotonenemission) deren Anzahl schrittweise erhöht
(soziale Dichteerhöhung) und nach jeder Erhöhung die Biophotonenemission der
Gruppe gemessen.
Der Versuch war also räumlich und zeitlich dynamisch angelegt. Es ging ja
darum einen Selbstorganisationsprozeß aus der Biophotonenperspektive zu
beobachten.
Bei den adoleszenten („jugendlichen“) Tieren zeigte sich ein ausgeprägtes
raum-zeitliches Muster der Biophotonenemission: mit zunehmender Dichte erhöhte
sich leicht und kontinuierlich die Photonenintensität, die relativ schnell bei
weiterer Dichteerhöhung wieder zurückging, mit weiterer zunehmender
Dichteerhöhung wiederholte sich diese diskontinuierliche Intensitätsschwankung
noch zweimal (siehe Abbildung 1). Die Dichteerhöhung wurde abgebrochen, als die
Tiere unbiologisch eng zusammen waren.
Die Intensitätspeaks korrelieren interessanterweise mit dem mittleren Abstand
der Tiere: bei einem mittleren Abstand von zwei, einer und einer halben
Körperlänge waren die Intensitätsmaxima und dazwischen die -minima. Diese
Abstandsempfindlichkeit deutet darauf hin, dass die Tiere durch konstruktive
Interferenz (Intensitätsberg) und destruktive Interferenz
(Intensitätstal), also über Wellenphänomene, kohärent miteinander koppeln
(siehe unten).
Die schrittweise Erhöhung der Tierdichte bildet sich also in einem
ausgeprägten Intensitätsmuster der Biophotonen ab. Das Intensitätsmuster ist
zudem mit ganzzahligen Abstandverhältnissen in Bezug zur Körperlänge korreliert.
Solche ganzzahligen Abstandsverhältnisse werden bei der Bildung von Tiergruppen
(Schwärmen, Superorganismus, Ähnlichkeitspartnerschaften) in der Biologie häufig
beschrieben (siehe Galle 1992 und 1993.

Abbildung 1: Biophotonenemission einer Daphniengruppe bei zunehmender
Dichteerhöhung (blau) (soziale Dichteerhöhung). Rot-gestrichelt: Theoretische
Emissionskurve mit Absorption, wenn sich die Daphnien wie unabhängige
Strahlungsquellen verhalten würden.(Schematisch nach Galle 1993). Siehe
Text.
In unserem Diskussionszusammenhang ist wichtig an diesem Ergebnis, dass sich
der soziale Integrationsprozeß der Daphnien, die Bildung einer neuen Ganzheit
(Gruppenbildungsprozess), auf der Biophotonenebene in einem neuen komplexen
elektromagnetischen Schwingungsmuster abbildet, das aus dem Schwingungsmuster
der einzelnen Daphnien (Teile, Subsysteme) nicht vorhergesagt werden konnte. Die
neue Raumgestalt (neue biologische Integrationsebene) hat ihr eigenes, neues
Schwingungsmuster.
Eine biologische Gestaltsbildung hat ihr Korrelat auf der elektromagnetischen
Schwingungsebene der Biophotonen. Die Ganzheitsbildung aktualisiert ein
Möglichkeitsfeld. Die neue Ganzheitsbildung aktualisiert/realisiert potentielle
Information.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile: einfacher kann man es kaum
zeigen.
Diese Untersuchungen der Photonenemission von Daphnien sind – wie oben schon
angedeutet – von grundlegender Bedeutung für das Verständnis der Resonanz auf
einer biophysikalischen Ebene.
Nach unseren Interpretationen (Galle et al. 1991, Popp 1992, Galle 1993, Popp
und Chang 2000) emittieren die Daphnien kohärente Wellen und es entstehen die in
Abbildung 1 dokumentierten interferenzartigen Muster der Biophotonenemission. Je
nach dem Abstand der Daphnien (der Photonenquellen) zueinander interferieren die
Wellen destruktiv (Intensitätsabschwächung, maximal bei 180° Phasenverschiebung)
oder konstruktiv (Intensitätsverstärkung, maximal bei 0°/360°
Phasenverschiebung). Die Abstandsempfindlichkeit der Photonenemission ist
sensibel von der Körpergröße und dem physiologischen Zustand der Daphnien
abhängig.
Solche Kohärenzphänomene treten dann auf, wenn die Kohärenzlänge der Photonen
viel grösser als der mittlere Abstand der Photonenquellen ist.
Im Falle der destruktiven Interferenz (Intensitätstal in Abbildung 1)
schwächen sich die von den Daphnien ausgesendeten Wellen. Die Photonenenergie
wird von den Daphnien eingesaugt und in dem Daphnienverbund gespeichert
(integriert). Dies korreliert mit Anziehungskräften zwischen den einzelnen
Daphnien. Der Daphnienverbund befindet sich in einer kollektiven oder sozialen
Phase.
In diesem Zustand können auch externe Photonen von dem Daphnienverbund
aufgenommen und integriert (gespeichert) werden!
Im genauen Teilchenbild betrachtet, werden die von den einzelnen
Photonenquellen (Daphnien) emittierten Photonen zwischen ihnen ausgetauscht. Im
Idealfall verlässt kein Photon das System. Die Photonen sind in diesem Zustand
der Bindungskit der Daphnien.
Bei konstruktiver Interferenz (Intensitätsberg in Abbildung 1) verstärken
sich die von den Daphnien ausgesendeten Wellen. Die Photonenenergie wird von dem
Daphnienverbund nach außen abgegeben (dissipiert). Dies korreliert mit
abstoßenden Kräften zwischen den Daphnien. Die Daphnien befinden sich in einer
individuellen oder unsozialen Phase.
Wiederum im genauen Teilchenbild betrachtet, emittieren die Daphnien im
Idealfall alle gleichzeitig ihre Photonen.
Dieses Verbundsystem kann also durch Interferenz und damit korrelierte
Energieabgabe und -aufnahme mit sich selber und mit der Außenwelt
kommunizieren.
Die Daphnien verhalten sich wie identische Stimmgabeln. Wenn man zwei
Stimmgabeln mit gleicher Frequenz anschlägt und die Abstände zwischen den beiden
verändert, dann wird je nach Abstand der Ton leiser oder lauter. Die Energie
wird im System gespeichert oder nach außen abgegeben.
Wären zwischen den Daphnien keine langreichweitigen Wechselwirkungen
vorhanden, dann müsste die Intensität kontinuierlich mit der Zahl der Tiere
ansteigen, zunächst linear und später durch die Selbstabsorption
abgeschwächt.
Diese Untersuchungen zeigen, dass ein Verband kohärenter Photonenquellen
(Daphnien) durch Interferenzphänomene in einen Zustand innigster Verbundenheit
oder zunehmender Isolierung übergehen kann. In Abhängigkeit von ihrem Abstand
springen die Daphnien im Maßstabssystem ihrer Körperlänge auf der Photonenebene
zwischen dem A- und Ai-Regime hin und her.
Es spricht vieles dafür, dass die hier demonstrierte Kommunikation über
Interferenz eines der grundlegendsten physikalischen Prinzipien bei biologischen
Kommunikations- oder Organisationsprozessen ist, denn z.B. auch Zellverbände
benutzen diese Form der Verständigung (siehe dazu Popp et al. 1992, Popp und
Chang 2000).
Es ist unmittelbar evident, dass die Ergebnisse dieser Untersuchungen eine
wesentliche physikalische und biologische Basis der PSP-Therapie bilden.
So wie die „identischen“ Daphnien auf einer Schwingungsebene über
Interferenzphänomene mit sich kommunizieren, so kommuniziert der Mensch mit sich
selber (Identitätsbeziehung) und seiner Umgebung.
Literatur
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Prigogine, I., Stengers, I.: Dialog mit der Natur. Piper-Verlag, München
1983.
Prigogine, I., Stengers, I.: Das Paradox der Zeit. Piper-Verlag, München
1993.
Tembrock, G.: Verhaltensbiologie. Harri Deutsch-Verlag, Thun und Frankfurt
a.M. 1987.
Thomas, F.: Regelungsvorgänge in Medizin und Technik – ein Vergleich. In:
Dokumentation der besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen in
Europa (ZDN), Band II: Wissenschaftliche Grundlagen der besonderen
Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen. S.403-422, VGM-Verlag, Essen
1992.
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Materie besteht aus Feldern
Einführung in die moderne Naturwissenschaft
Von Dr. rer. nat. Wolfgang Ludwig
Die moderne Naturwissenschaft beschreibt die unbelebte und belebte Natur und
behandelt die vier Naturreiche Mineralreich, Pflanzenreich, Tierreich und Mensch
mit den Disziplinen
- Physik - Biologie - Psychologie und - Philosophie
(Da die
Chemie nach heutiger Kenntnis ein Teil der Elektronenphysik ist, genügt es, die
Physik allein zu nennen). Dies entspricht den vier "Wesensgliedern":
-
materieller Körper - vitaler Körper - emotionaler Körper - mentaler
Körper.
Dass es darüber hinaus weitere Wesensglieder gibt, soll zunöchst
unberücksichtigt bleiben. Jeder der Bereiche hat eine eigene Logikstruktur und
die Bereiche stehen untereinander in Wechselwirkung (1,2):
Bis vor kurzem
und zum Teil auch heute noch galt (bzw. gilt in der Schule) die materielle
Seinsschicht als die einzig existierende. Da jeder Vorgang in den höheren
Seinsschichten wegen der Wechselwirkungen stets auch Begleiterscheinungen in der
untersten, materiellen Schicht aufweist, kommt man leicht zu diesem Irrtum. Als
wichtigster Vertreter dieses Materialismus wird meist Sir Isaak Newton
bezeichnet, doch dies ist ebenfalls ein Irrtum. Newton war ein Esoteriker, der
zwar auch die Physik ausführlich beschrieb, doch ebenso geistige Phönomene
beachtete (3). Er war seiner Zeit weit voraus und wusste bereits, dass
Lebensvorgönge im Organismus von Biophotonen gesteuert werden (4).
Die
moderne Quantenphysik hat gezeigt, dass die zweiwertige Aristotelische Logik
(tertium non datur, der Satz vom ausgeschlossenen Dritten) nicht geeignet ist,
den Kosmos richtig zu beschreiben (1,2,5).
Daher wurde eine polyvalente
Logik entwickelt, die zusammen mit der Quantenphysik in der Lage ist, die
Gesetze in allen Seinsbereichen zu finden und auch die Entstehung des Kosmos zu
beschreiben. Den wesentlichsten Beitrag hierzu hat der Schüler von Werner
Heisenberg (1901 - 1976) und Carl Friedrich von Weizsöcker (*1912), Burkhard
Heim (1925 - 2001) gebracht (1,2). Seine beiden Lehrer haben bereits auf die
Notwendigkeit einer polyvalenten Logik hingewiesen und auch auf die
Notwendigkeit, eine der Quantisierung Rechnung tragende neue Mathematik zu
entwickeln, da die heute noch benutzte Infinitesimalrechnung im Mikrokosmos
versagt, weil sie der Quantisierung von Raum und Zeit
widerspricht.
Hierauf aufbauend entwickelte B. Heim einen
zwölfdimensionalen Kosmos mit den physikalischen Dimensionen X1 bis
X6:
Raum (Länge, Höhe, Tiefe), Zeit, Strukturmöglichkeiten, Realisierung
spezieller Strukturen und den nicht-materiellen Dimensionen X7 bis X12:
Information I (X7, X8) und geistiger "Hintergrundraum" G4 (X9 bis
X12).
Aus den Arbeiten des Mathematikers und Logikers Kurt Gödel (1906 Ð
1978) hat der theoretische Physiker Wolfram Schommers klar erkannt, dass die
Physik mit Metaphysik verwoben ist (6):
Daraus ergibt sich, dass die
Entwicklung des Kosmos mit G4 begann und die Materie erst später entstand. Die
geistigen Urbilder waren zuerst da. Die Heimsche Theorie ist computergeprüft und
stimmt bis zur letzten Dezimale mit Messwerten überein. Es ist die am
gründlichsten geprüfte Theorie und sie stimmt mit alten philosophischen Lehren
in Ost und West überein, die in früheren Kulturen auf Grund von "Eingebungen"
("Offenbarungen") bekannt wurden.
Die Entwicklung des Kosmos erfolgte
somit in zwei Schritten:Die Entstehung der geistigen Urbilder und die Entstehung
der Materie.
Die Urbilder werden in religiösen Texten LOGOS genannt. In
einer der Offenbarungen (die heute englisch channeling genannt werden), nömlich
im Johannesevangelium, beginnt der Text, richtig übersetzt mit:
"Das
Kopfwesen ist der LOGOS", wobei "Kopfwesen" ein alter Ausdruck für "Zentrum"
ist. Dies ist ein röumlicher und kein zeitlicher Begriff:
Auch dies
stimmt mit der modernen Naturwissenschaft überein, in der auch die Zeit als eine
Raumkoordinate auftritt. Dies geht auf den Mathematiker Hermann Minkowski (1864
- 1909) zurück (Minkowski-Raum). Der Minkowski-Raum fasst Raum und Zeit zu einem
vierdimensionalen Überraum zusammen, den auch Albert Einsein (1879 Ð 1955) in
seiner Relativitötstheorie benutzte.
Um die Zeit t in eine räumliche
Dimension s zu verwandeln, wird sie mit der Lichtgeschwindigkeit c = s/t
multipliziert: ct = s.
Da es nicht vorstellbar ist, zu drei
Raum-Dimensionen eine vierte hinzuzufügen, die auf allen drei Raumdimensionen
senkrecht steht (in der Mathematik ist das möglich), wird die vierte
Raumdimension mit der imaginären Einheit i = …-1 multipliziert: ict
=is.
Es ist außerordentlich bemerkenswert, dass sich diese von Minkowski
ad hoc eingeführte Schreibweise logisch aus der Heimschen Theorie ergibt, also
als richtig bestötigt werden konnte. Tatsächlich ergeben sich die Dimensionen X4
bis X12 mathematisch sömtlich als mit i multipliziert. Sowohl die moderne
Naturwissenschaft als auch esoterische Schriften (z.B. 7,8) stimmen darin
überein, dass es die Zeit nur für unser Bewusstsein gibt, tatsächlich aber alles
gleichzeitig vorhanden ist.
Was wir als Zeit empfinden, ist eine Bewegung
durch Parallelwelten (9). Daher ist es auch für begabte Menschen möglich, in die
"Zukunft" zu schauen, da sie eigentlich gleichzeitig mit unserer Welt
existiert.
Hier muss eine Bemerkung zur Frage der Determination
eingeschaltet werden: Aus der modernen Naturwissenschaft (insbesondere der
Heimschen Theorie) folgt, dass es - zufolge der Heisenbergeschen
Unscharferelation - viele mögliche Strukturen in vielen Parallelwelten mit einer
gewissen Unschärfe gibt. Was durch unseren Weg durch die Parallelwelten
herausgenommen (realisiert) wird, höngt von unserem Verhalten ab, wobei
insbesondere das kollektive Verhalten einer größeren Anzahl von Menschen
maßgebend ist. Daher ist ein Blick in die "Zukunft" immer mit Unschärfe
behaftet.
Die oft behauptete Selbstorganisation besteht nur scheinbar:
Alles wird vom G4 aus gesteuert.
Wenn man heute immer wieder hört, das
Verhalten von Tieren ist genetisch einprogrammiert, so ist das zwar richtig,
aber die Frage "von wem?" bleibt offen. Die richtige Antwort lautet: "Vom
G4".
Auch die Frage, wie aus der Kohlenstoffchemie die große Vielfalt der
organischen Moleküle entstehen kann, läuft auf die Frage hinaus, woher die
symmetrische Struktur des Kohlenstoff-Atoms kommt, das heißt woher die Gesetze
der chemischen Bindungen stammen. Alles dies sind geistige Urbilder. Um die
Materie zu verstehen, muss man im Mikrokosmos anfangen, nömlich bei den
Elementarteilchen. Die höheren Seinsschichten benutzen die Gesetze der Physik
für ihre Belange, können aber auch ohne Materie existieren, wie außerkörperliche
Erfahrungen zeigen, die heute mehr und mehr auftreten.
B. Heim ging in
seiner Theorie zunöchst von den Elementarteilchen aus, um spöter auch die
Strukturen in höheren Seinsschichten zu ergründen (wozu er seine polyvalente
Logik brauchte).
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von
Elementarteilchen: Solche mit Ruhemasse, die auch in Ruhe eine Masse (und nahe
der Erde ein Gewicht) haben und solche, die masselos sind, das heißt keine
Ruhemasse haben.
Die wichtigsten Quanten ohne Ruhemasse sind die
Photonen. Die Masseteilchen sind hauptsächlich im Atomkern (Nukleus)
konzentriert (die Elektronen tragen nur ca. 0,5 Promille zur Atommasse bei).
Vergrößert man in Gedanken den Atomkern auf die Ausdehnung eines
Stecknadelkopfes (ca. 1 mm Durchmesser), so betrögt der Durchmesser des gesamten
Atoms ca. zehn Meter!
Der gesamte Raum der Materie besteht demnach nur
aus winzigen Pünktchen mit Masse, die vergleichsweise riesengroße Abstände von
einander haben.
Der Zwischenraum ist - materiell betrachtet - leer,
jedoch angefüllt mit Feldern. Materie besteht somit im wesentlichen aus
Feldern.
Diese Felder werden durch Quanten ohne Ruhemasse
zusammengehalten, vor allem durch virtuelle Photonen. Diese bestimmen auch die
Struktur der Materie, sind also der Materie übergeordnet. In der Physik werden
sie Wechselwirkungsquanten genannt. Der Physikochemiker Ilya Prigogine (*1917)
drückte die Bedeutung dieser Quanten einmal so aus:
"Wenn ich altere,
ändern sich nicht meine Moleküle, sondern die Wechselwirkungsquanten". Das
Verhältnis der Anzahl von Ruhemasse-losen Quanten (Photonen) zu Quanten mit
Ruhemasse (Nukleonen) wird Photonen-Nukleonen-Verhältnis genannt. Der Messwert
dafür ist seit langem bekannt und wurde quantenphysikalisch von dem Physiker
Jules T. Muheim an der ETH Zürich in Übereinstimmung mit dem Messwert
berechnet.
Dieses Verhältnis beträgt 9,746 x 108 oder ungefähr eine
Milliarde zu eins. Im Kosmos und auch im menschlichen Körper gibt es nahezu eine
Milliarde mal mehr Biophotonen als Materieteilchen!
Wie eingangs erwöhnt,
hatte bereits Newton diese Vorstellung. Man stelle sich dies einmal plastisch
vor: Unser Körper besteht fast nur aus Feldern, erscheint uns aber doch konkret
und fest.
Der Physiker Friedrich Hund (1896 - 1997) schrieb ein
interessantes Buch "Materie als Feld" (10), wobei er die physikalischen
Konsequenzen aus obigem darlegte. Wenn zwei Körper zusammenstoßen, stoßen sich
lediglich Felder ab; die Atomkerne, also die eigentliche Materie, können sich
auf unserer Erde nie berühren (anders sieht es in Neutronensternen
aus).
Das Bohrsche Atommodell mit Elektronenbahnen um den Atomkern ist
längst überholt. Man muss sich die Atomhülle wie eine Wolke aus elektrischen
Feldern vorstellen, die ähnlich den Chladnischen Klangfiguren dreidimensionale
Knotenflöchen aufweisen.
Die Schulphysik gibt heute zwei äquivalente
Gleichungen zur Berechnung der Elementarteilchen an: Die anschauliche
Wellengleichung von Erwin Schrödinger (1897 - 1961) und die abstrakte
Matrizengleichung von Werner Heisenberg (1901 - 1976). Dies spiegelt den
Welle-Teilchen-Dualismus wider, der von B. Heim erklärt wurde.
Seine
Theorie ist die Synthese aus den beiden bekannten und geht noch darüber hinaus,
da sie als einzige in der Lage ist, sämtliche Eigenschaften der
Elementarteilchen exakt zu berechnen, wie schon erwähnt, in hundertprozentiger
Übereinstimmung mit Messwerten. Die Heimsche Theorie zeigt, dass die oben
genannten vier Seinsbereiche Unterschichten haben, die ihrerseits in
Wechselwirkung stehen:
Schließlich kann die Heimsche Theorie auch
Existenzhinweise auf höhere Seinsschichten geben, jedoch keine Einzelheiten
dazu.
Aus fernöstlichen Philosophien sind zu den genannten vier
Seinsschichten drei weitere bekannt: Manas, Buddhi, Atma.
In der
Anthroposophie werden sie Imagination, Inspiration und Intuition genannt. Dies
sind höhere Bewusstseins-Zustände, die erst entwickelt werden müssen (bzw. in
Parallelwelten gefunden werden). Dass ein Physiker überhaupt Aussagen über
nichtmaterielle Seinsschichten machen konnte, liegt an deren Wechselwirkungen.
Heute sind die Wechselwirkungen zu den drei höheren Seinsschichten noch so
verborgen, dass nur ihre Existenz erkannt werden kann. Es wird eine noch
umfassendere Theorie notwendig sein, um auch über die höchsten Seinsbereiche
ausführliche Aussagen machen zu können.
Dr. rer. nat. Wolfgang Ludwig
ist 1927 in Dresden geboren, Studium von Mathematik, Physik, Chemie,
Physikalische Chemie in Darmstadt, Berlin und Freiburg.
Physikerdiplom, 1961 (Diplometer für Flüssigkeiten). Medizinische
Doktorarbeit und Promotion zum Dr.rer.nat., 1967 (Einfluß elektromagnetischer
Signale auf das Nervensystem). Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter im
Institut für Elektrowerkstoffe der Fraunhofer Gesellschaft, Freiburg. Seit 1984
eigenes Spektroskopie-Labor und Vortragstötigkeit, Leiter eines
biophysikalischen Labors im Technologiezentrum Horb. Entwicklung medizinischer
Therapiegeräte. Prof. Dr. F. A. Popp, Biophotonenforscher, über Ludwigs
Grundlagenforschung:
"Wolfgang Ludwig gehört sicher zu den Physikern, die
die Komplementärmedizin in Deutschland wesentlich mitgeprägt haben. Er trägt
dazu bei, daß die deutsche Naturheilkunde ihre führende Rolle in der Welt
behaupten kann." (Informative Medizin, Essen 1999)
Quelle: comedweb.de
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Unser Energie- und Informationssystem
Die Ausgleichswellenfelder (Aura)
Der physische Körper eines Menschen ist ein besonders dichtes Energiefeld.
Wir können ihn mit unseren fünf Sinnen bewußt wahrnehmen, und er ist von den
etablierten Wissenschaften gut erforscht. Diesen ist es jedoch bisher nicht
gelungen nachzuweisen, wie unser Denken und das Gedächtnis funktioniert, wie
unsere Gefühle zustande kommen oder wo unser Bewußtsein angelegt ist. Gedanken
und Gefühle können wir bekanntlich weder sehen noch riechen und auch nicht
ertasten, sondern wir entwickeln und erleben sie. Auch die Psychologen, also die
Seelenkundler, wissen nicht, was eine Seele ist oder wo sie sich befindet.
Im Abschnitt 2 wurde erläutert, daß die Organe seelische und geistige AWF
ausbilden, in denen prinzipiell die gleichen Funktionen angelegt sind. Mit jedem
weiteren Organ-AWF steigt das Energieniveau und damit der Grad der
Differenzierung (Verfeinerung) der Funktionen. Die physischen Organe sind im
Gesamtkörper vereint und entsprechen unserer Person (lat. Hülle), die
Gesamtkörper-AWF bilden unser Wesen (Bild 41). Einerseits können wir digital
denken, entscheiden und handeln. Man sagt "mit dem Kopf". Unsere Gedanken können
wir anderen Menschen auch einigermaßen gut beschreiben. Andererseits können wir
unsere Welt auch analog intuitiv erfassen und Entscheidungen und Handlungen
darauf aufbauen - man sagt "aus dem Bauch". Dies ist weniger gut in Worte zu
fassen, denn unser Wortschatz reicht dafür oft nicht aus. Wissenschaftler können
beim Denken und Fühlen Veränderungen der Herz- und Atemfrequenz, Durchblutung
und der elektromagnetischen Summenkurven von Hirnströmen (mittels EEG) sowie
Lichterscheinungen in den dafür zuständigen Hirnregionen feststellen, oft
verbunden mit bestimmten Hormonausschüttungen.
Den Schlüssel zum Verständnis von Denken und Fühlen, Wissen und Gewissen
bilden allerdings die elektromagnetischen Aktivitäten. Aus unklaren Gründen
versucht die etablierte Wissenschaft immer wieder, diese nur aus Vorgängen im
physischen Körper abzuleiten.
All unsere Aktivitäten beginnen mit Gedanken und Ideen. Selbst, wenn wir
unsere Hand heben wollen, fassen wir zuvor diesen Entschluß. Jede Kommunikation
von außen (Umfeld) nach innen (Körper) oder umgekehrt verläuft durch unsere
dazwischen liegenden AWF. Bei bewußten Handlungen befindet sich die Ursache
(Gedanke) immer in einer höheren Ebene (AWF) als die Wirkung (Körper). Würden
wir jedoch die AWF (Ursachen-Ebenen) außer acht lassen, könnten wir die Vorgänge
in unserem Organismus nicht vollständig verstehen.
Die Darstellungen von AWF ist aus allen Kulturen in verschiedener Weise
überliefert. Die Gesamtkörper-AWF werden häufig auch als "Aura" bezeichnet. Wir
denken an die Heiligenscheine von Jesus und seinen Aposteln oder von
Buddha-Darstellungen. Die genauesten Unterlagen darüber stammen aus der
vedischen Tradition, geschrieben im Sanskrit, der indogermanischen
Gelehrtensprache (analog dem Latein in Europa). Bild 41 zeigt die
überlieferten Bezeichnungen des Körpers und seiner sieben AWF in der Reihenfolge
von der geringsten (7) bis zur größten Dichte (1). Die Größe der Gesamtköper-AWF
nimmt vom Körper ausgehend nach außen hin im Verhältnis 1 : 2 zu.
Die geistigen AWF werden auch als spirituell oder kausal bezeichnet. Kausal
(ursächlich) deshalb, weil jeweils das höherfrequente Feld die Funktion aller
folgenden, niederfrequenteren Felder steuert.
Das "Intuitive AWF" entspricht dem kausalen Aspekt des "Energetischen AWF",
das "Präkognitive AWF" dem des "Emotionalen AWF" und das "Weisheits AWF" dem des
"Mentalen AWF".
Mit den äußeren feinen AWF können wir die feinen Anregungen der Gestirne
empfangen.
"Geist formt Materie"
Quelle: http://www.universal-prinzip.de
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Das menschliche Energiesystem
Einen Teil der Anregungen oder Reize aus dem Umfeld nehmen wir bewußt auf,
denn durch Raum- oder Medienwellen in den Sinneszellen unserer Sinnesorgane
entstehen Resonanzen. Dadurch werden die Reize in Informationen
umgewandelt (Information = in Form bringen). Die Informationen werden per
Nervenimpuls über Nervenzellen, die als äußeres (peripheres) Nervensystem
unseren Körper netzartig durchziehen, zum inneren Zentralnervensystem
(Rückenmark und Gehirn) geleitet. Dort werden sie in Empfindungen umgewandelt.
Aus den Empfindungen können unter Einbeziehung von gespeicherten
Erfahrungen und Denkprozessen bewußte Wahrnehmungen entstehen.
Ein
anderer Teil der Reize liegt außerhalb des Aufnahmebereichs der Sinnesorgane und
wirkt deshalb nur unbewußt auf uns ein. Wir spüren lediglich die Wirkung, die
durch sehr starke Reize, wie z.B. radioaktive Strahlung, oder schwächere wie
beispielsweise der Strahlung des Mondes verursacht wird. Aber auf welche
Weise wirken derartige Einflüsse auf uns ein? Liegt es daran, daß der Mond eine
besondere Gravitationskraft auf Wasser ausübt und wir zu 80% aus Wasser
bestehen? Schauen wir uns das Leben doch einmal aus einer ganz anderen
Perspektive an:
Den Begriff "Energie" verbinden wir zunächst mit
technischen Begriffen, mit Energieerzeugung und -verbrauch, mit Elektrizität,
Kernenergie oder Wärmeenergie. Aber wir haben auch eine Vorstellung von unserem
persönlichen Energiepotential. Manchmal sprühen wir vor Energie und könnten
Bäume ausreißen, ein anderes Mal fühlen wir uns matt und kraftlos.
Albert
Einstein erklärte am 4.11.1915 mit seiner "Allgemeinen Relativitätstheorie", daß
es außer Energie nichts im Universum gibt. Materie bezeichnete er als
verdichtete Energie bzw. als "gefrorenes Licht". So können wir auch Atemluft,
Getränke und festen Nahrungsmittel als Energiespeicher bezeichnen, die unser
Organismus freisetzen kann. Nach dem Universal-Prinzip wird unterschieden in
"potentielle Energie", d.h. Materie (dichter im Kern, dünner in AWF) und in
"kinetische Energie", d.h. Kraft der Anregung, die Materie in Pulsation versetzt
und somit lebendig macht. Wenn wir das, was wir aufnehmen, verarbeiten und
wieder abgeben, unter diesem Gesichtspunkt betrachten, ist es stets die
Pumpwirkung der verschiedenen AWF, die einen mehrstufigen Stoffwechsel bewirkt.
Ständige Veränderung, Entwicklung und Erhöhung der Resonanzfähigkeit sind die
Merkmale des Lebens. So ist unser physischer Körper beispielsweise ein äußerst
leistungsfähiges Energiefeld. Er kann sich bewegen, arbeiten, denken, fühlen.
Für jede dieser Funktionen wird Energie verbraucht, die dem Organismus zugeführt
werden muß.
Wir wissen, welche Rolle Ernährung und Schlaf für uns
spielen, kennen jedoch auch den Spruch: "Und sie lebten von Luft und Liebe". Uns
ist oft noch nicht bewußt, daß wir tatsächlich nicht nur durch das Essen satt
werden, sondern unseren Energiebedarf zum größten Teil aus Strahlungsenergie von
Raumwellen, hauptsächlich denen der Sonne decken.
|
Die Energiebilanz des Menschen bei einer Kerntemperatur
von 37 0 C |
|
Energieaufnahme |
Energieabgabe |
|
Strahlungsenergie: 21.000 - 29.000 kJ |
Stofflicher Energiebedarf für Grundumsatz: 5.900 - 6.900 kJ |
Strahlungsenergie: 26.900 - 35.900 kJ |
Während materielle feste, flüssige Nahrungsenergie sowie gasförmige
Atmungsenergien hauptsächlich für Aufbau und laufende Erneuerung des
grobstofflichen Körpers benötigt werden, benutzen wir Strahlungsenergie als
Motor für den grobstofflichen Organismus sowie für die seelischen und geistigen
AWF. Dieser Motor ist Antriebskraft für die großen und kleinen "Pumpen", die
unsere Energiesysteme darstellen: die grobstofflichen Organe, wie Herz, Lunge
oder deren Zellen und für die feinstofflichen und geistigen Feldstrukturen und
Medienteilchen.
Bekannt ist, daß alle lebenden Zellen elektrische
Eigenschaften zeigen. Sinnes- und Nervenzellen können diese verändern und zur
Aufnahme, Verarbeitung und Weiterleitung von Informationen nutzen. Nach dem
Universal-Prinzip sind alle Zellen, Organe und der gesamte Körper Empfänger
und Sender elektromagnetischer Wellen und unser gesamter Organismus ist
anregungsgesteuert. Leider haben wir durch moderne technische
Kommunikationssysteme eine große Konkurrenz zu den natürlichen Abläufen
aufgebaut. Dadurch entsteht oft Streß und es kostet uns sehr viel Energie, diese
zunehmenden Belastungen auszusteuern. Energieverlust hingegen behindert unsere
evolutionäre Entwicklung.
Mehr dazu in den folgenden Abschnitten "Die
Ausgleichswellenfelder" und "Die Energiezentren".
Quelle: http://www.universal-prinzip.de
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Die Energiezentren (Chakras)
Wie die physischen Organe besitzen auch die Organ-AWF einen Eingang und einen
Ausgang. Das sind die Pole der AWF, die durch eine Polachse verbunden sind.
Neben den Organen sind im Organismus weitere kleine spezialisierte Felder
angelegt, beispielsweise Hormondrüsen oder Sinnesorgane. Interessant ist, daß
man in der Antropologie traditionell den Umfang der Augen mit Äquator bezeichnet
und eine Polachse zuordnet. Im Sinne des Universal-Prinzips sind die Augen Kerne
und die Pupille ist der Nordpol. Die AWF der Augen ermöglichen das Wahrnehmen
verschiedener Frequenzbereiche bis hin zum Aurasehen.
Jedem Organ
ist eine Hormondrüse "vorgeschaltet". Die Pole der Hormondrüsen-AWF entsprechen
nach dem Universal-Prinzip den traditionell bekannten Chakras bzw.
Energiezentren (Bild 42).
In Kapitel 1 wurde dargestellt, daß
infolge der Pulsation eines angeregten AWF durch die Pole Medienteilchen des
Umfeldes eingesaugt und Medienteilchen des AWF ausgestoßen werden. Aurasichtige
beschreiben das Aussehen der Chakras als Blumen bzw. Mandalas. Nach dem
Universal-Prinzip kann dies bestätigt werden, denn dieser Eindruck entsteht
durch die pulsierend ein- oder ausströmenden Medienteilchen. Die Randschichten
sind wegen der dort dichteren Medienteilchen stets etwas dunkler. Je höher die
Frequenz des Chakras, desto feiner sind die Medienteilchen, was der steigenden
Anzahl der "Blütenblätter" entspricht. Es gibt sieben Haupt-Chakras, dies
entspricht den sieben Bereichen einer Oktave (der achte bildet jeweils den
Beginn des nächsten Bereiches), den sieben Spektralfarben und den sieben Tönen
der klassischen Tonleiter. Daneben besitzen wir ungefähr einundzwanzig
Neben-Chakras.
Die Verbindung zwischen den Chakras und den "Verbrauchern"
wird durch ein Netzwerk von Kanälen hergestellt, die auch "Nadis" genannt
werden. Die Nadis im physischen Körper sind die Adern und Nerven, in denen
Medienteilchen und Informationen transportiert werden. Blut bildet solch einen
Strom von Medienteilchen, mit dem das Umfeldmedium Luft zu den Verbrauchern
geleitet wird.
Ebenso wie die Chakras ist auch der "senkrechte
Hauptkraftstrom" aus alten Aufzeichnungen überliefert. Dieser entspricht nach
dem Universal-Prinzip sowohl der Polachse des physischen Körpers als auch aller
Gesamtkörper-AWF (Bild 42). Die Haupt-Polachse ist mit den Polachsen aller
Hormondrüsen und deren AWF verbunden. Damit wird durch das Universal-Prinzip
auch beim Menschen das Vorhandensein von Nord- und Südpol, die durch eine
Polachse verbunden sind, bestätigt (analog Elementarteilchen, Atom, DNA, Planet,
Sonne, Galaxie - siehe Kapitel 1, 2 und 3).
Die Haupt-Polachse
(Wirbelsäule) setzt sich zusammen aus einem Hauptkanal (Shushuma) und zwei
Nebenkanälen (Ida und Pingala). In diesen fließt Energie in Yin-Qualität
(anziehend, nach innen gerichtet) bzw. Yang-Qualität (abstoßend, nach außen
gerichtet). Im Hauptkanal sind Yin und Yang vereint. Wir erkennen hier die
bereits mehrfach beschriebenen Gesetzmäßigkeiten des Strahl- und Saugpoles
(Nord- und Südpol), die wir bei Mann und Frau in entgegengesetzer Weise an Kopf
und Steiß finden. Alle Nervenstränge sind mit dem Rückenmark verbunden. Eine
weitere Entsprechung für Ida und Pingala bilden das motorische und das
vegetative Nervensystem.
Nach dem Universal-Prinzip entspricht Yang
der Levitationskraft und Yin der Gravitationskraft, beides sind
elektromagnetische Kräfte.
In der chinesischen Tradition heißen die Energiekanäle "Meridiane". Diese
sind vergleichbar mit den Nadis. Die Meridiane sind von der chinesischen
Akupunktur her bekannt. Dabei werden bestimmte Punkte im Verlauf der Meridiane,
mit Nadeln, Wärme, eletrischem Strom, Lichtfarben oder Massage angeregt, um den
Energiefluß zu aktivieren oder zu harmonisieren. Diese Punkte sind ebenfalls
kleine Ein- oder Ausgänge, also Chakras.
Im Unterschied zu den Chakras
werden die Akupunkturpunkte, weniger die Meridiane, inzwischen von den
etablierten Wissenschaftlern akzeptiert. Dies liegt wohl daran, daß die Punkte
durch Messung des Hautwiderstandes mit Instrumenten nachweisbar sind. Den
französischen Wissenschaftlern Dr. Jean-Claude Darras und Professor Dr. de
Vernejoul ist es gelungen, das Netz der Meridiane mit Hilfe von drei
radioaktiven Isotopen als Kontrastmittel sichtbar zu machen. Das Kontrastmittel
bewegte sich in den Meridianen mit einer Geschwindigkeit von drei bis fünf cm
pro Minute. Diese Größenordnung sowie die Lage der Meridiane stimmt mit den
jahrtausendealten chinesischen Überlieferungen und Zeichnungen überein. Es
konnte ebenfalls nachgewiesen werden, daß die radioaktiven Isotope nicht in den
Blutkreislauf oder ins Lymphsystem eindrangen, wohingegen sie mühelos eine Binde
durchdrangen, mit der die Adern abgebunden und damit blockiert waren. Das
Kontrastmittel bewegte sich nur dann auf das Zielorgan zu, wenn es an einem
Akupunkturpunkt im Verlauf eines Meridians eingespritzt wurde. Die
Geschwindigkeit des Kontrastmittels erhöhte sich bei Stimulierung des
Akupunkturpunktes.
Bild 42 zeigt die Bezeichnungen der sieben
Energiezentren (Chakras), in der Reihenfolge von der geringsten (7) bis zur
größten Dichte (1). Das erste und das siebte Chakra bilden gleichzeitig die
Chakras (Pole) für alle Gesamtkörper-AWF. Während das Scheitelchakra zuerst nur
12 "Blütenblätter" besitzt, "erblüht" es nach der vollständigen Entwicklung
aller sieben AWF mit 960 Blütenblättern. Diese Erweiterung wird traditionell
auch als "Erleuchtung" bezeichnet und entsteht nach Aktivierung der
Schlangenkraft "Kundalini", die solange zusammengerollt am unteren Ende der
Wirbelsäule wartet, bis sie erlöst wird:
... "dann wird der tausendblättrige Lotus
erblühen:"... Nach dem Universal-Prinzip emittieren die sieben
Chakras der voll aktivierten AWF das vollständige Spektrum, z.B. in einem AWF
die sieben Farben in satten Tönen, die sich zu reinem Weiß ergänzen. Es ist dies
der Moment der vollkommenen Erleuchtung.
Erleuchtung ist das Ziel menschlicher Entwicklung
Dieser
Sog ist nichts anderes als eine Gravitationskraft, die durch einen Teilchenstrom
ausgeglichen wird. Auf diese Weise stellen sich beispielsweise Durst- oder
Hungergefühl im niederfrequenten Bereich oder die Sehnsucht nach Liebe in
höherfrequenten Bereichen ein. Indem wir atmen, essen, trinken oder einen
andersgeschlechtlichen Menschen umarmen, entsteht der erwünschte Strom von
Medienteilchen (z.B. Nahrung oder Elementarteilchen), der die AWF wieder füllt.
Hier zeigt sich, daß mit dem Universal-Prinzip auch alle Lebensvorgänge
beschrieben werden.
Der Drang etwas zu nehmen, wie z.B. Atemluft,
Durst und Hunger; Lohn für geleistete Arbeit; Interessen, Wünsche oder
Sehnsüchte; Liebe, entspricht nach dem Universal-Prinzip Gravitationskräften
(Anziehungskräften), die durch den Besitz des angezogenen Objektes (Nahrung,
Objekt der Wünsche) ausgeglichen werden können. Ist das ersehnte Objekt nicht
erreichbar, ist Ersatz möglich (Wasser statt Wein).
Der Drang etwas zu
geben, wie z.B. Ausscheidungen (Ausatemluft, Exkremente), Arbeit, Wünsche,
Geschenke, Liebe (für Andere), entspricht nach dem Universal-Prinzip
Levitationskräften (Abstoßungskräften), die durch die Abgabe des abgestoßenen
Objektes (Ausscheidungen, Objekte der Wünsche) ausgeglichen werden können. Ist
der erwünschte Andere nicht erreichbar, ist Ersatz möglich (Haustier statt
Partner).
Ständig werden Raumwellen (Kommunikation) und
Medienteilchen (Stoffwechsel) ausgetauscht. Wenn angeregte AWF pulsieren,
entstehen an den Chakras Wirbel mit jeweils unterschiedlicher Drehrichtung.
Durch Rechtsdrehung werden Medienteilchen ausgestoßen (abstoßende
Levitationskraft, Yang-Aspekt), durch Linksdrehung werden Medienteilchen
aufgenommen (anziehende Gravitationskraft, Yin-Aspekt). Hierin liegt der Grund
für die Anziehungskraft der beiden Geschlechter. Die überwiegend resultierende
Drehrichtung wechselt in der Reihenfolge der Chakras und ist bei Männern und
Frauen entgegengesetzt, so daß eine "ineinander greifende" differenzierte
Ergänzung möglich wird, - eines der Erfolgsgeheimnisse der
Evolution.
Ungleiches zieht sich an: Während es sich bei der
Anziehungskraft zwischen unterschiedlichen Geschlechtern nach dem
Universal-Prinzip um Gravitationskraft handelt, beruht die Abstoßungskraft
zwischen gleichen Geschlechtern auf Levitationskraft.
Eine
andere Erklärung gibt es für Menschen, die sich "durch Zufall" wegen gleicher
Interessen treffen.
Gleich und Gleich gesellt sich gern: Menschen mit
gleichen Interessen (Gleichgesinnte beiderlei Geschlechter) finden sich nach dem
Universal-Prinzip in entsprechenden gleichen Energieniveaus zusammen. Eine
Gruppe Gleichgesinnter kann Andere zur Resonanz anregen, die durch
Graviationskräfte aus höheren oder durch Levitationskräfte aus tieferen
Energieniveaus angezogen werden. Ein Beispiel für dieses Prinzip erkennen wir in
der Werbung. Es werden nur solche Interessenten gewonnen, die durch die
Botschaft in Resonanz geraten.
Quelle: http://www.universal-prinzip.de
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Bewusstseinsphänomene wissenschaftlich gewertet
Von Ernst Meckelburg
„Bewusstsein ist die Totalität jenseits von Raum und Zeit, die sich ihrem
innersten Wesen nach als das wirkliche >Ich< erweisen könnte. Wir wissen
jetzt, dass alle Raumzeit aus Bewusstsein besteht, dass unsere normale
Wahrnehmung der Realität ein Mix aus unendlich vielen Universen verkörpert, mit
denen wir koexistieren.“
Professor Fred Wolf in Space-Time and Beyond
Immer wieder - in schöner Regelmäßigkeit - berichten Sensationsreporter der
Regenbogenpresse über irgendwelche erstaunlichen „para“-normalen Phänomene und,
im Zusammenhang hiermit, auch über unerklärliche Spontanheilungen, die sie dann
auf die ihnen noch nicht einmal ansatzweise verständlichen Wirkfaktoren zurück
führen wollen. Meist erspart man sich aber auch das noch und berichtet über den
betreffenden Fall so, wie er sich zugetragen hat, garniert mit ein bißchen
Esoterik oder, schlimmer noch, mit einem Hauch von Okkultem.
Aufgrund der
reißerischen Schilderungen des für Laien kaum fassbaren Geschehens läuft die
seriöse Psi-Forschung Gefahr, mit den üblen Produkten dieser "Presse" gleich
gesetzt zu werden.
Selbst seriöse Blätter und TV-Anbieter, die sich
ansonsten mit detaillierten Recherchen brüsten, tun ein Übriges, um den
Grenzwissenschaften, wo immer möglich, den Stempel des Unzuverlässigen
aufzudrücken, die Forschungsarbeit international geachteter Forschungsstätten
ins Lächerliche zu ziehen.
Da gerade in der Alternativmedizin
unerklärliche Heilvorgänge häufig auf bewusstseinsgesteuerte Prozesse (also
Psi-Faktoren) jenseits eingefahrener wissenschaftlicher Denkkategorien zurück zu
führen sind, ist es an der Zeit, die dominierende Rolle des realen geistigen
Prinzips in allen Disziplinen der Naturwissenschaften deutlich zu machen, um so
die zukunftsorientierten Grenzwissenschaften vom Makel des Magischen zu
befreien.
Der Paradigmenwechsel von unserer bislang rein
materialistisch orientierten hin zu einer bewusstseinsmiteinbeziehenden
Wissenschaft wird durch jüngste Statements namhafter Vordenker einer
Neuen Physik, von denen einige hier zitiert werden sollen, sowie weltweit zu
beobachtende, einschlägige Forschungsaktivitäten an Hochschulen und
Universitäten deutlich.
Bahnbrechende Untersuchungen in
Princeton
Physik-Professor Robert Jahn war bis zu seiner
Emeritierung Dekan und Inhaber eines Lehrstuhls für Aerospace-Technik (Luft- und
Raumfahrt) an der School of Engineering/Applied Science der Princeton
University, Princeton (USA). In einem eigens zur Untersuchung „physikalischer
Anomalien“ eingerichteten Labor - er benutzt diese Formulierung, um den etwas
suspekten Terminus „Psi-Phänomene“ zu vermeiden - forscht er mit seiner
Assistentin Brenda Dunne und zahlreichen weiteren Mitarbeitern nach den Ursachen
jeglichen paranormalen und paraphysikalischen Geschehens.
In
langjährigen, von großen amerikanischen Firmen finanzierten Experimenten konnte
er die Existenz eines echten „Psi-Faktors“ - die Phänomene Telepathie,
Fernwahrnehmung, Präkognition (Vorauswissen), Psychokinese usw. - statistisch
nachweisen und somit dokumentarisch belegen. Sein größtes Verdienst aber liegt
in der Erkenntnis, dass diese (scheinbar) anomalen Phänomene durch das Einwirken
des Bewusstseins auf belebte bzw. physikalische Systeme - unsere materielle Welt
- zu Stande kommen.
Psi-Phänomene wären demnach nichts anderes als
Bewusstseinsaktivitäten, Ausflüsse von Beobachtungs- und Denkprozessen - „mind
stuff“ (Bewusstseinsstoff oder „Gedankenobjekte“), wie Amerikaner dieses
undefinierbare Etwas mitunter salopp zu bezeichnen pflegen.
Jahn hat
seine Theorie über den Einfluss des nichtphysikalischen geistigen Prinzips
ÈBewusstseinÇ auf belebte und unbelebte Materie in zahlreichen dort publizierten
Monographien dargelegt - Abhandlungen, deren Inhalte selbst anspruchsvolle
wissenschaftliche Kriterien erfüllen. In seinem bedeutendsten Werk Margins of
Reality - The Role of Consciousness in the Physical World (etwa: Randgebiete der
Realität - Die Rolle des Bewusstseins in der physikalischen Welt) beschreibt er
den Einfluss von Bewusstseinsprozessen auf physikalische Systeme.
Um das
nach den Regeln der klassischen Physik nicht definierbare Bewusstsein, das einem
häherdimensionalen Biofeld angehört, operabel zu machen, bedient sich Jahn
Analogien aus der physikalischen Terminologie wie z.B. Bewusstseinsatome und
-moleküle, Bewusstseinspartikel und -wellen, Bewusstseinskoordinaten („weiche“
Koordinaten) sowie angepasster Maßeinheiten, die aber mehr qualitativ
aufzufassen sind.
Mit diesem richtungsweisenden Buch über eine
bewusstseinsintegrierende neue Physik ist ein erster Schritt zum besseren
Verständnis paranormaler und physikalischer Prozesse getan, eine Entwicklung
eingeleitet, die im 21. Jahrhundert voll zum Tragen kommen wird. Hierfür gibt es
untrügliche Anzeichen.
Die Aussagen der
„Vordenker“
Am 29. April 1980 hielt der gerade ernannte
Lucasische Professor für Mathematik, der damals 30-jährige Mathematiker und
Physiker Stephen William Hawking, im Cockcroft-Härsaal der ehrwürdigen
Universität Cambridge seine Einführungsvorlesung, in der er einer verunsicherten
Zuhörerschaft das (so wärtlich) „Ende der theoretischen Physik“ schon im
nächsten Jahrhundert ankündigte.
Für den ausschließlich mit exotischen
astro- und mikrophysikalischen Objekten wie Schwarzen Löchern, Wurmlöchern,
Babyuniversen, der Superstringtheorie usw. befaßten Hawking muss die
theoretische Physik zwangsläufig da enden, wo Professor Jahns
„Bewusstseins“-Physik beginnt.
Wer nur rein materialistischen Theorien
nachhängt, die Zusammenhänge zwischen Geistigem und naturwissenschaftlichen
Fakten unberücksichtigt lässt, wird sich zwangsläufig irgendwo in einer
Sackgasse verrennen.
Dessen eingedenk, sollten wir uns daran erinnern,
dass es gerade die Vordenker unter den Physikern und Psychologen waren, die
schon früh solche Zusammenhänge erkannt und sich hierüber in ihren Schriften
freimütig ausgelassen haben:
- Niels Bohr (1885 - 1962) philosophierte
über eine mögliche Verwicklung der Quantenmechanik mit lebenden Systemen und die
Anwendbarkeit verschiedener quantenmechanischer Konzepte für biologische
Metapher („Atomtheorie und die Naturbeschreibung“; engl.; Cambridge
1941).
- Wolfgang Pauli (1900 - 1958) Interesse an mystischen und
okkulten Dingen hatte zur Folge, dass er den Einfluß archetypischer Begriffe auf
die Entwicklung physikalischer Theorien zu untersuchen begann. In „Physik und
Philosophie“ setzt er sich für eine einheitliche Betrachtungsweise von
Quantitäten und Qualitäten, von Physikalischem und Psychischem ein, als sich
ergänzende Aspekte der gleichen Realität.
- Erwin Schrödinger (1887 -
1961) wurde durch das Studium östlicher und westlicher Philosophien veranlasst,
ausführlich über mystische und metaphysische Themen zu schreiben. In „My View of
the World“, engl.; Cambridge 1964, spekulierte er, dass die Welt aus
Bewusstseinselementen bestehen müsse.
- Pascual Jordan (1902) sinnierte
über die Rolle der modernen Physik für ein besseres Verständnis verschiedener
parapsychologischer Phänomene („Intern. Journal of ParapsychologyÇ, Nr. 4,
1960). Miteinbeziehung des Bewusstseins in die theoretische Physik („Symmetries
and Reflections“, Bloomington und London 1967).
- Carl Friedrich von
Weizsäcker schlug vor, den Informationsbegriff als fundamentales Prinzip in die
Physik einzuführen; er spekulierte über Zusammenhänge zwischen ästlicher
Metaphysik und westlicher Wissenschaft („Die Einheit der Natur“, München
1971).
- Kein geringerer als der englische Astrophysiker Sir James Jeans
(1877-1946) meinte einmal: „Die Relativitätstheorie hat jetzt gezeigt, dass
elektrische und magnetische Kräfte überhaupt nicht real sind. Es handelt sich
bei ihnen nur um unsere eigenen Gedankenkonstrukte, die auf unsere vergeblichen
Bemühungen zurück zu führen sind, die Bewegungen von Partikeln verstehen zu
wollen. Gleiches gilt für Newtons Gravitationskraft, Energie, Momente und andere
Begriffe, die eingeführt wurden, um die Aktivitäten der Welt zu verstehen. Alle
haben sich als bloße Gedankenkonstrukte erwiesen, die noch nicht einmal den
Objektivitätstest bestehen“ („Physics & Philosophy“, Cambridge
19943).
- C.G. Jung beschrieb die psycho-physikalischen Zusammenhänge mit
den Worten: „Die mikrophysikalische Welt des Atoms zeigt gewisse Merkmale, deren
Ähnlichkeit mit dem Psychischen selbst Physiker beeindruckt haben. Hier scheint
es zumindest Hinweise dafür zu geben, dass paranormale Prozesse in ein anderes
Medium umgeformt werden können, nämlich in das der Mikrophysik der
Materie.“
Durch diese wichtigen Aussagen renommierter Natur- und
Geisteswissenschaftler bestärkt - nicht wenige von ihnen wurden mit dem
Nobelpreis und anderen Auszeichnungen bedacht - sieht Professor Jahn seine
eigentliche Aufgabe darin, die Besonderheiten des immateriellen Bewusstseins
experimentell zu erkunden, um so allmählich zuverlässige Fakten über paranormale
und -physikalische Interaktionen - eben jene „Anomalien“ - zusammen zu tragen.
Es würde entschieden zu weit führen, wollte man hier alle wichtigen Erkenntnisse
der Princeton-Forschungsgruppe PEAR (Princeton Engineering Anomalies Research
Laboratory) detailliert erläutern.
Daher sollen nur einige wichtige
Kernaussagen über Bewusstseins-Interaktionen erwähnt werden, die für die weitere
Erläuterung unseres Themas von Belang sind:
- Bewusstseins-„Photonen“
durchtunneln auch sogenannte Faradaysche Käfige - Isolierräume, die keine
elektromagnetischen Wellen durchlassen.
- Psi-Aktivitäten im Verbund
werden bei PEAR mit dem Prinzip der molekularen Verbindung verglichen (Analogie
kann bei allen Formen der spirituellen Heilung, bei Meditation, Hypnose,
mystischen Erfahrungen usw. angewendet werden).
- Je kleiner die
Abmessungen physikalischer Systeme werden (Partikelphysik, z.B. Quarks), desto
mehr erlangt die Bewusstseinskomponente Einfluss auf Materie.
- Selbst
bei kontinentalen Entfernungen unterliegen Psi-„Signale“ keiner Verschlechterung
ihrer Qualität [über den zur „Übertragung“ in Anspruch genommenen Hyperraum sind
„Sender“ und „Empfänger“ von Bewusstseinsaktivitäten gewissermaßen
„deckungsgleich“].
Die „kinetische Energie“ des Bewusstseins wird analog
der aus der Mechanik bekannten kinetischen Energie als die Fähigkeit der
Veränderungen im Bewusstsein selbst oder in dessen Umgebung
interpretiert.
Daraus folgt: Je höher die „kinetische Energie“ des
Bewusstseinsprozesses ist, desto leichter lassen sich Umgebungshindernisse
überwinden und andere Bewusstseine beeinflussen.
- „Maßsysteme“ für
Bewusstseinsprozesse sind zwangsläufig subjektiv und mathematisch schwer
erfassbar. Professor Jahn glaubt, dass sie sich wie in der Informationstheorie
oder in bestimmten psychologischen Modellen für Wahrnehmungen bzw. Lernprozesse
mehr logarithmisch oder exponentiell darstellen. Sie könnten womöglich auf noch
komplexeren Mechanismen beruhen, als in der Allgemeinen Relativitätstheorie z.B.
Raumzeit-Verzerrungen. Es könnte sein, dass letztlich Bewertungsmaßstäbe wie bei
neurophysiologischen oder neuropsychologischen Prozessen gefunden
werden.
„Bewusstsein“ unbelebter Systeme: Die Unterscheidung zwischen
belebten und unbelebten Systemen wird aus biologischer und physikalischer Sicht
immer diffuser. Zum einen sind biologische Entitäten wie Viren, Koazervate sowie
lebensbestimmende DNA- und RNA-Strukturen in einer Grauzone zwischen
komplizierten chemischen Komplexen und lebenden Organismen angesiedelt.
Andererseits erreichen komplizierte mikroelektronische Schaltungen, wie sie bei
künstlicher Intelligenz, neuronalen Netzwerken usw. vorkommen, verschiedene
Grade unabhängiger Kompetenz, von Beurteilungs- und Replikationsvermögen.
Maßgebend ist stets die Interaktion des Bewusstseins mit seiner Umgebung; die
Realität kommt immer durch den Beobachtungsprozess zustande.
-
Jahn widmet der passiven und aktiven Mensch/Maschine-Interaktion breiten Raum.
Die Verwundbarkeit moderner (vor allem elektronischer) Instrumente wie sie bei
der Datenverarbeitung, bei Bordcomputern und Raketenkontrollsystemen eingesetzt
werden, bergen nicht zu übersehende Gefahren der Beeinflussung durch bloßes
Beobachten, die zukünftig stärker zu beachten sind.
Man könnte diese
theoretischen Aussagen als bloße Spekulationen, als in der Praxis überhaupt
nicht realisierbare Gedankenexperimente abtun, wenn es nicht jene zahllosen
unverständlichen Phänomene „jenseits“ aller physikalischen Regeln und
Gesetzmäßigkeiten gäbe - für den „angepassten“ Fachwissenschaftler sicher
unbequeme Vorkommnisse, die all dem zu widersprechen scheinen, was bislang als
richtig und verbindlich galt.
Kommt noch hinzu, dass man heute mit
verfeinerten Untersuchungsmethoden und autonom arbeitenden Messinstrumenten die
Realität der Existenz von Gedankenobjekten - Produkte unseres Bewusstseins, die
von manchem vorschnell als Halluzinationen oder gar als pathologische
Entgleisungen abgetan werden - sogar bild- und tontechnisch festhalten
kann.
Der englische Physiker Professor John Hasted von der Londoner
Universität, den der Autor in den 80er Jahren an seiner Wirkungsstätte
interviewte, bezeichnet diese realen Manifestationen des Bewußtseins, um sie von
„anfassbaren“, materiellen Objekten zu unterscheiden, als "quasi-physikalische"
Phänomene, deren Existenz er unter anderem durch viele, als echt ermittelte
Gedanken- oder Psychofotos der bekannten Psychokinesemedien wie Ted Serios,
Masuaki Kiyota, Willie G. usw. hinreichend bestätigt sieht. Mit einigen dieser
international bekannten Medien hat er selbst monate- und jahrelang
experimentiert.
Krokalew: Halluzinationen sind keine Einbildung
In Russland befasst man sich schon seit gut 30 Jahren mit
ähnlichen Experimenten wie in der westlichen Welt. Dort bemüht sich eine Gruppe
profilierter Wissenschaftler unter Leitung von Dr. G. Krokalew um den Nachweis,
dass Halluzinationen keine „Illusionen“ - Dinge, die nur in unserer Einbildung
existieren -,sondern mehr „Ausstrahlungen“ der menschlichen Psyche
sind.
Krokalew arbeitet vorwiegend mit halluzinierenden Psychopathen,
deren mentale Vorstellungen er auf Filmmaterial festzuhalten versucht. Seine
Techniken waren weitaus perfekter als die des amerikanischen Psychiaters Dr.
Jule Eisenbud, der in den 60er Jahren mit dem oben zitierten Psychokinesemedium
Ted Serios experimentierte.
Seinen Versuchspersonen wurde zum Schutz vor
Lichteinfall eine Taucherbrille aufgesetzt, die über einen Faltenbalg mit dem
Objektiv einer motorbetriebenen Kamera in Verbindung stand. Dadurch konnte kein
Licht in das Innere der Versuchseinrichtung eindringen. Es konnten also nur die
„von den Augen ausgesandten“ Halluzinationsmuster fotografiert werden. Damit
keine der Halluzinationen verloren gingen, arbeitete man mit
Aufnahmegeschwindigkeiten zwischen acht und 16 Bildern pro Sekunde.
Nach
anfänglichen Misserfolgen gelangten dem russischen Team zahlreiche interessante
Aufnahmen:
Als man die Psychofotos den Versuchspersonen vorlegte,
bestätigten diese die Identität der Bilder mit den zuvor in ihrem Bewusstsein
entwickelten Motiven. Die russischen Forscher vermuteten, dass
Halluzinationen in einem nichteuklidischen Raum - sie bezeichneten ihn als
„Hypersphäre“ (Hyperraum) - entstammen. Sie nehmen ferner an, dass die
halluzinierten Vorstellungen mit unserer Raumzeit-Welt quasi-holografisch
verbunden sind.
Und diese Hypothese der russischen Wissenschaftler stimmt
auffällig mit der ebenfalls holografisch interpretierten „Viele Welten-Theorie“
der Quantenmechanik der Princeton-Physiker Prof. Wheeler und Everett III
überein, auf die sich sämtliche paraphysikalischen Effekte zurück führen
lassen:
Materialisationen aus Bewusstseinsfeldern jenseits unserer
Raumzeit (virtuelle Bereiche), De- und Rematerialisation von Objekten, Apporte,
Teleportationen usw. Bei diesen psychophysikalischen Prozessen dürften
weniger starke Energien, sondern mehr Synchronisationsvorgänge entlang einem
allen Dimensionsebenen (Realitäten) gemeinsamen Zeitkanal eine wichtige Rolle
spielen.
Der amerikanische Physiker und Psychotroniker Thomas E. Bearden,
ein ehemaliger Nachrichtenoffizier, Taktiker und Spezialist für Luftabwehr,
bezeichnet solche Synchroniationsprozesse als Orthorotieren. Er versteht
hierunter ein psychisch bzw. technisch bewirktes Stimulieren, um ein Objekt von
einer Dimensionsebene (Realität) auf eine andere zu
verbringen.
„Magische Fenster“ begünstigen
Orthorotationsprozesse
Während Professor John Hasted (vgl.
vorangegangenes Kapitel) im Bewusstsein-Gehirn-Verbund eine Art „MischpultC der
Realitäten sieht - eine Stelle, wo mentale und physikalische Effekte einander
überlagern und die zuvor erwähnten Synchronisationen stattfinden kännten -,
wollen Bearden und andere Psychotroniker im elektromagnetischen Spektrum
bestimmte Frequenzen entdeckt haben, sog. „magische Fenster“, die das
Orthorotieren, das heißt Psi-Effekte, begünstigen. Zu diesen „psychoaktiven“
Frequenzbändern gehären ihrer Meinung nach u.a. das UV- und IR-Spektrum, die
Mikrowellen, bestimmte Rundfunkfrequenzen, die VLF- und
ELF-Strahlung.
Nach Bearden nimmt das Orthorotieren auf einem höheren
Biogravitationsfeld (kurz: Biofeld)) [Erklärung des Begriffs im Kasten] seinen
Ausgang. Dort befindliche Energiemuster, die ein „Gedankenobjekt“ (einen
virtuellen Gegenstand) bilden, werden mental so lange gesammelt und
„verdichtet“, bis es zum Überschreiten der dimensionalen Schwelle zwischen
diesem und dem nächstfolgenden Biofeld kommt.
Dieser nach seiner
Einleitung automatisch ablaufende Orthorotationsprozess endet unter günstigen
Voraussetzungen mit dem Materialisieren des Gedankenobjekts in unserem
dreidimensionalen Anschauungsraum - in unserer Welt. Das Erscheinen eines
herbeigedachten virtuellen Objekts als physikalische Realität wird vom
Psychotroniker als Apport bezeichnet.
Der Physiologe Sir John Eccles
(Nobelpreis 1963) vermutet in Anbetracht des komplizierten „Schaltungsprinzips“
der Nervenzellen im Gehirn, dass sich die Umwandlung von Nervenimpulsen im
Bewusstseinsobjekt und umgekehrt - das Materialisieren solcher virtuellen
Objekte in unserer Welt - schon nicht mehr im materiellen Gehirn, sondern „in
einer anderen Welt“ (einem nicht-raumzeitlichen Bereich)
abspiele.
Wechselbeziehungen zwischen dem materiellen Universum und der
Bewusstseinswelt will Eccles durch bestimmte Gehirnpartien, sog.
„Liaison-Zonen“, hergestellt wissen. Diese sollen einen Informationsfluss vom
Gehirn zum Bewusstsein (beim Wahrnehmen) und vom Bewusstsein zum Gehirn (bei
Aktionen) ermöglichen. In diesem Modell stellt das Gehirn lediglich eine
organische „Antenne“ zu immateriellen Bewusstseinsfeldern dar.
Thomas
Bearden glaubt, dass aufgrund der von G. V. Goddard und Mitarbeitern 1969 an
Gehirnen von Säugetieren durchgeführten Reizexperimenten erkannt zu haben, dass
Stimulationsprozesse im limbischen System - dem Saum zwischen Stamm- und
Großhirn, Sitz unserer Gefühle und Emotionen - ausgelöst werden. Indem man dem
Gehirn bzw. dem zentralen Nervensystem fortgesetzt elektrische Signale niedriger
Intensität zuführt, kommt es dort zu Resonanzerscheinungen, die allmählich an
Stärke zunehmen, bis schließlich der gesamte Organismus hiervon erfasst und zum
Mitschwingen angeregt wird.
Als natürliche Sammel- und Umwandlungsstellen
(nicht „Sitz“) solcher „Bioenergien“ gelten:
- die den menschlichen
Körper überziehenden Akupunktur-Meridiane und alle auf ihnen liegenden
Akupunkturpunkte;
- das gesamte Nervensystem (vor allem die Enden und
Verbindungsstellen der Nervenfasern);
- das Zellgewebe;
- die
Körperextremitäten (z.B. Fingerspitzen);
- das endokrine Drüsensystem:
Hypophyse, Bauchspeicheldrüse, Schild- und Zirbeldrüsen, Eierstöcke
usw.;
- der Hypothalamus u.a.m.
Die an den Nervenenden und Zellen
erzeugten elektrischen Impulse wandeln beim Stimulieren virtuelle Bioenergie in
messbare elektromagnetische Felder um. Diese überlagern sich mit den normalen
elektrischen Aktivitäten der Zellen, Fasern und Membranen und bilden mit ihnen
einen energetischen Verbund. Durch mentale oder künstlich eingeleitete
Stimulationsprozesse werden am Zellgewebe konzentrierte Bioenergien sowohl in
elektrischen Strom als auch in Photonen umgewandelt.
Hierbei entstehen
aus virtuellen Photonen der Bewusstseinsfelder sichtbare Bio- oder UV-Photonen.
Da das Stimulieren selbst geringer elektromagnetischer Energien einen hohen
bewusstseinsenergetischen Aufwand erfordert, sind die Einflüsse des Bewusstseins
auf Objekte gewähnlich minimal. Normalerweise werden beim mentalen Stimulieren
im Gehirn und/oder im Nervensystem nur wenige Elektronen
bewegt.
Totalen Beherrschung des eigenen
Bewusstseins
Meditative Techniken und spezielle kärperliche
Übungen, wie sie u.a. in alternativ-medizinischen Fachzeitschriften vorgestellt
werden, sollen den Einfluß des Bewusstseins auf materielle Systeme verstärken
und Psi-Aktivitäten, z.B. Heilprozesse, ausläsen bzw. stabilisieren.
In
der fünften Stufe der Yogatechnik soll z.B. mit Abstraktionen (mit
nichtstofflichen Dingen) gearbeitet werden, wobei man Sinneswahrnehmungen von
ihrem physikalischen Ursprung im sensorischen Empfangssystem abzukoppeln
versucht. Der Yogi verfährt mit solchen Wahrnehmungen in seinem Bewusstsein ganz
so, als ob diese in der materiellen Welt ihren Ursprung hätten.
Er vermag
z.B. aufgrund von Erinnerungen in seinem Bewusstsein das Bild eines Baumes -
dessen dynamische Entwicklung in allen Details - entstehen zu lassen. Diese
Abstraktionen dürfen weder Illusionen noch vermeintlichen Halluzinationen gleich
gesetzt werden. Der Adept ist vielmehr in jeder Phase der Abstraktion fest davon
überzeugt, dass er die Gestaltungskräfte der Natur nachvollziehen und ihre
Dynamik beobachten kann. Er identifiziert sich voll und ganz mit dem
visualisierten Objekt - er „ist das Objekt“.
Um die Fähigkeit der totalen
Kontrolle über das eigene Bewusstsein zu erwerben, durchläuft der Yogi vier
wesentliche Bewusstseinszustände:
- Den wachen Zustand des
Bewusstseins; - den Zustand des Bewusstseins im Schlaf beim Träumen; - den
Zustand des Bewusstseins im traumlosen Schlaf; - den kataleptischen
Bewusstseinszustand - eine Art Glieder und Muskelstarre, der jedoch nicht mit
hypnotisch ausgelästen, kataleptischen Zuständen verglichen werden
kann.
Während all dieser Bewusstseinsphasen darf der Yogi nie die
Kontrolle über sein Eigenbewusstsein verlieren. Er verfügt selbst dann noch
darüber, wenn er anscheinend schläft. Das komplizierte Yoga-Exerzitium zur
Einleitung häherer Bewusstseinszustände gipfelt bei völliger Ausgeglichenheit im
Samadhi.
Visualisationsübungen, wie sie z.B. von Adepten des
Vajrayana-Buddhismus praktiziert werden und andere Yogatechniken bilden die
natürliche Grundlage für kontrollierte Interventionen des Bewusstseins auf den
höheren Bewusstseinsfeldern zum Zwecke des Hineinstimulierens von
Gedankenobjekten in unsere materielle Alltagsrealität.
Wenn es einmal mit
unorthodoxen technischen Mitteln gelingen sollte, die den Hyperraum - den schier
unendlichen Bereich jenseits unserer Raumzeit - ausfüllenden virtuellen Energien
anzuzapfen und zeitlich zu synchronisieren, ließen sich Bewusstseinsphänomene
und somit auch hierdurch ausgelöste Heilprozesse auf direktem Wege steuern,
verstärken und stabilisieren.
Quelle: comedweb.de
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Informationen in Lebewesen
Das komplexeste informationsverarbeitende System ist zweifelsohne der Mensch.
Nimmt man alle Informationsabläufe im Menschen einmal zusammen, d. h. die
bewussten (Sprache, Informationsteuerung der willentlich motorischen Bewegungen)
und die unbewussten (informationsgesteuerte Funktionen der Organe,
Hormonsystem), so werden täglich 1024 bit verarbeitet. Dieser astronomisch hohe
Wert für die Informationsmenge übertrifft das Gesamtwissen der Menschheit von
1018 bit, wie es in den Bibliotheken der Welt gespeichert ist, noch um den
Faktor von einer Millionen. Dabei ist biologische Information keine besondere
Informationsart. Ausgezeichnet gegenüber allen sonstigen Informationen ist sie
nur durch ihre außergewöhnlich hohe Speicherdichte und durch die mit ihr
realisierten genialen Konzepte, die wir aus dem Ergebnis kennen. Woher nun
letztendlich biologische Informationen stammen, soll hier nicht unser Thema
sein. Hierzu empfehlen wir das Buch von Prof. Werner Gitt „Am Anfang war
die Information“, der in eindrucksvoller Weise darlegt, dass alle Informationen
in der DNS gespeichert sind.
Die moderne Forschung hat seit den Erkenntnissen von James D. Watson
(*1928) und Francis H. C. Crick (*1916) immer deutlicher erkannt, dass
die Information in den Zellen für die Existenz des Lebens die alles
entscheidende Basis bildet.
Da Allergien meist durch harmlose Stoffe ausgelöst werden, liegt die
Vermutung nahe, dass es erstens nicht an den Stoffen (Allergenen) liegen kann,
sonst müssten wohl oder übel alle Lebewesen so reagieren, sondern vielmehr
daran, dass offensichtlich falsche Informationen in der DNS dafür sorgen, dass
chemische Prozesse ausgelöst werden.
Die Epigenetik gibt uns wichtige Hinweise darauf, dass Informationen in jeder
Zelle gespeichert sind und höchstwahrscheinlich auch vererbt werden. Die
Epigenetik steht für eine Abkehr von der herkömmlichen Vorstellung, dass die DNA
die gesamte Erbinformation enthalte und dass nichts, was ein Mensch in seinem
Leben tut, biologisch an seine Kinder weitergegeben werde. Die meisten
Wissenschaftler empfinden diese Lehre als Ketzerei, denn sie stellt die
bisherige Betrachtungsweise der DNA-Sequenz als Grundstein der modernen Biologie
infrage. Doch Wissenschaftler haben nun eine ganz neue Grundlage der Vererbung
jenseits der DNA entdeckt. Sie konnten nachweisen, dass die Gene ihrerseits der
Kontrolle epigenetischer "Schalter" unterliegen, die von Umwelteinflüssen wie
Nahrung und Stress ein- und ausgeschaltet werden. Aus dieser verblüffenden neuen
Erkenntnis ergibt sich die Schlussfolgerung, dass die Wirkung von Umweltfaktoren
vererbt werden kann. Die Epigenetik erkundet das Gedächtnis der Gene, jene
verborgene Erbschicht, die in jeder Zelle des Körpers liegt. Im Hinblick auf
zahlreiche Themen, von der künstlichen Befruchtung über das posttraumatische
Stresssyndrom bis hin zur Nahrung, die frühere Generationen zu sich nahmen,
könnte die durchaus (noch) umstrittene Wissenschaft der Epigenetik das
Verständnis von Vererbung grundlegend verändern. Im Zentrum dieses neuen
Forschungsgebiets steht die einfache, aber heftig diskutierte Vorstellung, dass
Gene über ein "Gedächtnis" verfügen. Dass das Leben unserer Großeltern - die
Luft, die sie atmeten, die Nahrung, die sie zu sich nahmen, ja sogar, was sie
sahen - ihre Nachkommen, noch Jahrzehnte später unmittelbar beeinflussen kann,
obwohl die diese Dinge selbst nie erfahren haben. Wir alle wissen, dass man z.
B. die Augenfarbe der Mutter genauso vererbt bekommen kann, wie etwa das Talent
des Vaters. Dies setzt allerdings auch voraus, dass man akzeptiert, dass
durchaus negative Dinge vererbt werden können. Und genau das scheint bei
Allergikern der Fall zu sein. So wird auch verständlich, dass z. B. Weizen kein
Feind ist, wie es beim Allergiker der Fall sein kann, sondern der Weizen genauso
zur Natur gehört wie wir Menschen selbst. Von dieser Warte aus gesehen, bleibt
dem Grunde nach nur noch die einzig sinnvolle Erklärung, dass im Körper des
Allergikers eine falsche Information in der DNS vorliegen muss, die den Körper
letztlich dazu veranlasst - ähnlich wie im Falle eines Virus – mit
Abwehreaktionen zu kontern.
Die Existenz von Energiefeldern im menschlichen Körper ist im letzten
Jahrzehnt zu einer unzweifelhaften wissenschaftlichen Tatsache geworden, und das
Phänomen der bioenergetischen Felder hat sich mittlerweile zu einem wichtigen
und weiter expandierenden Gegenstand biomedizinischer Forschung entwickelt.
Professor Dr. Fritz-Albert Popp hat mit seinen Wissenschaftskollegen vom
Internationalen Institut für Biophysik seit Mitte der 70er Jahre das Phänomen
der „ultraschwachen Zellstrahlung“ oder „Biophotonen“ erforscht und gezeigt,
dass alle Lebewesen ein schwaches Leuchten abstrahlen, dass von bloßem Auge
nicht sichtbar ist, jedoch mit hochempfindlichen Messgeräten nachgewiesen und
registriert werden können. Dieses „Körperlicht“ ist Ausdruck der physiologischen
Vorgänge in Zellen und Gewebe und seine Messung wird deshalb von den Forschern
auch als empfindlicher Nachweis für den Zustand des Organismus und äußere
Einflüsse auf ihn verwenden. Diese Entdeckung ist nicht nur wegen der
verschiedenen praktischen Anwendungen, die sich in der Entwicklung befinden, von
Interesse, sondern auch wegen des neuen Bildes unseres Organismus, das aus
diesen Forschungen hervorgeht. Wir müssen aufgrund der Ergebnisse der
Biophotonenforschung sowie anderer wissenschaftlicher Entwicklungen der jüngsten
Zeit davon ausgehen, dass der menschliche Organismus nicht nur aus der soliden
Materie der Moleküle, Zellen und Gewebe besteht, mit denen sich Biologie und
medizinische Anatomie und Physiologie so gut auskennt, sondern neben einer
elektromagnetischen Feldkomponente, die Information als regulierender Aspekt von
Bedeutung sein wird.
Allergien beruhen auf falschen Informationen in den Zellen
Die moderne Biophysik hat uns gelehrt, dass Licht der eigentliche
Informationsträger des Lebens ist und eine Ordnungskraft darstellt. Chaos
entsteht dann, wenn "biologische Informationen" in den Körperzellen (DNS) und
"biologische Informationen" aus der Umwelt gegenpolig sind, und dadurch
fälschlicherweise chemische Prozesse aktiviert werden. Durch diesen permanenten
Abwehrkampf werden Energien gebunden, die der natürlichen Regulation nicht zur
Verfügung stehen. Die Folge; der Mensch wird müde und fühlt sich „Energielos“.
Dauert dieser Zustand an, werden einzelne Zellen und Zellverbände vom
energetischen System abgetrennt, der Mensch wird krank.
Nehmen wir zur bildlichen Darstellung als Beispiel Weizen als eigenständiges
biologisches System, weil so gut wie jeder Allergiker darauf (meist
unwissendlich) – falsch reagiert. Der Weizen selbst hat – wie ein Virus auch -
eine eigene biologische Information, über die ein anderes System, in diesem Fall
der Mensch oder das Tier, in Resonanz tritt. Die biologischen Informationen
werden über Lichtquanten vermittelt und über das körpereigene Energiefeld
verarbeitet. Wir können uns unser Energiefeld wie eine Art imaginäres Netzwerk
vorstellen, indem alle Informationen blitzschnell alle Zellen erreichen. In den
Zellen selbst werden die eingehenden Informationen mit den Daten in der DNS
abgeglichen. Liegt nun in der DNS die falsche Information (Weizen ist ein Feind)
vor, die ja bekanntlich vererbt werden, werden dadurch chemische Prozesse zur
Abwehr eingeleitet. Hierin ist auch der „epigenetische Schalter“ erklärbar, der
über erste Handlungsanweisungen entscheidet.
Die biologische Information des Weizens ist für alle Personen gleich. Im
Falle eines Nichtallergikers wird sozusagen ein Passierschein ausgegeben, der
besagt, dass der Weizen kein Feind oder Eindringling darstellt, wie etwa Viren.
Beim Allergiker wird aufgrund einer falsch vererbten Information kein
Passierschein ausgestellt. Die lässt darauf schließen, dass die Information in
der DNS falsch sein muss.
Übrigens kennen wir das Verhalten unseres Körpers ganz genau, wenn uns
z. B. plötzlich Heißhunger auf Schokolade in den Kopf kommt. Kaum ist dieser
Gedanke vorhanden, können wir die chemische Reaktion darauf erkennen, wenn uns
das Wasser im Mund zusammen läuft. Oder wenn wir an eine Zitrone denken, können
wir die chemischen Auswirkungen durchaus wahrnehmen. Hier wird deutlich, dass
unsere "elektromagnetische Kommunikation" der "chemischen Kommunikation"
vorgeschaltet sein muss. Die allgemeine Schulmedizin behauptet immer noch, es
wäre umgekehrt.
Laut Allergie-Immun ist unser Körper ein bioelektrisch gesteuertes
kybernetisches System. Klingt kompliziert, ist aber ebenso einfach, wie
einleuchtend. Bioelektrisch heißt, das Verhältnis in unserem Körper von Protonen
und Elektronen (plus und minus) vermittelt eine erste Entscheidung über den
Zustand eines Systems. Durch das Verhältnis von Plus und Minus werden in unserem
Körper biochemische Kettenreaktionen in Gang gesetzt. Kybernetisch bedeutet,
dass alle Teile des Systems miteinander verbunden sind und Veränderungen des
einen Teils auch Auswirkungen auf den Rest haben. Veränderungen oder
Verschiebungen ergeben sich so durch unsere elektromagnetische Kommunikation.
Prof. Popp geht sogar davon aus, dass es eine "chemische Kommunikation" seines
Erachtens nach überhaupt nicht gibt.
Allergie-Immun beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der „Information“ als
beeinflussende Größe, dessen Erforschung ebenso wichtig erscheint um „Leben“
verstehen zu können. So ist es gelungen, solche Informationen aus den Zellen zu
erhalten, die für falsche chemische Abläufe im Körper mit verantwortlich sind.
Jede Information hat dabei ein eigenes Code-System. Bei den Forschungsarbeiten
ist grundsätzlich auffällig, dass ein Allergiker niemals nur auf einen Stoff
falsch reagiert. Die Hauptursache scheint in der Tat darin begründet, dass sich
eine falsche Information auf Weizen als Ursprung bereits vor Generationen in das
Körpersystem eingeschlichen hat, und sich so unbemerkt von wissenschaftlichen
Disziplinen weitere Informationsveränderungen vollzogen haben. Arbeitet ein
System zunächst mit einem Fehler, werden sich zwangsläufig – gerade in einem
dynamischen System – weitere Fehler ergeben. So haben sich möglicherweise durch
die schnelle Industrialisierung weitere falsche Informationen, so z. B. auf
Metalle oder chemische Stoffe gebildet. Wenn diese „Fehler“ bzw.
Falschinformationen von Generation zur nächsten vererbt werden, und dort
möglicherweise weitere hinzukommen, ist es auch verständlich, dass nicht nur
Allergiker hauptsächlich in Allergiker-Familien geboren werden, sondern dass
auch mittlerweile Säuglinge mit Neurodermitis-Symptomen auf die Welt kommen.
Eine Allergie ist somit in der Hauptsache ein Familienproblem. Dies ist ein
deutlicher Hinweis darauf, dass sich die Fehler im System vervielfältigen, aber
gleichzeitig auch ein überdeutlicher Hinweis darauf, dass die traditionelle
Wissenschaft dringend aufgefordert werden muss, andere Disziplinen aufzunehmen,
um das Lebendige in ihren zukünftigen Forschungen mit einzubeziehen.
Allergien haben mittlerweile das Ausmaß einer Pandemie angenommen und scheint
die tatsächliche Bedrohung des 21. Jahrhunderts zu sein. Wissenschaftler gehen
heute davon aus, dass bereits 40% der Europäer allergisch reagieren, mit
steigender Tendenz. Eine plausible Antwort, was die Ursachen betrifft,
liegt allerdings bis heute nicht vor. So reduzieren sich die schulmedizinischen
Anwendungen lediglich auf die Unterbrechung oder Unterdrückung der
nachgeschalteten chemischen Reaktionen, und die Wissenschaft sucht nach wie vor
verzweifelt nach Lösungen.
Allergie-Immun ist es gelungen, aus einigen wenigen Körperzellen (einige
Tropfen Blut) die Informationen zu erhalten, die im Körper nicht nur zu falschen
chemischen Prozessen führen, sondern in Folge Einfluss auf alle Teilbereiche
nehmen. So wird z. B. durch ein Identifikationsfehler auf Gluten (Klebereiweiß
in versch. Getreidesorten) die entsprechenden Enzyme zur Aufspaltung nicht, oder
nur verringert produziert, so dass Darmentzündungen die Folge ist. Gleichzeitig
werden über ein Energetikum die Zellen neu informiert, so dass in der
Regel die allergischen Reaktionen ausbleiben. Unsere Zellen sind eben lernfähig.
Der Schulmediziner spricht hier von Zöliakie, und rät zu lebenslanger Meidung
solcher Produkte, die Gluten enthalten.
Bei der Blutanalyse nach Allergie-Immun werden nicht nur die Stoffe ermittelt
(aus Nahrungsmittel, Metalle, chemische Stoffe etc.) die zu falschen
Handlungsanweisungen im Körper führen, sondern zusätzlich der energetische
Status aller Subsysteme. Selbst nicht verarbeitete Erlebnisse der Vorfahren
lassen sich so ermitteln, die das „System Mensch“ ebenso beeinflussen, wie
energetische Blockaden in der Wirbelsäule, die möglicherweise durch ein
Schmerzgedächtnis ausgelöst werden. Das Konzept entspricht der
„Ganzheitlichkeit“ und ist aus vielen Disziplinen der Alternativmedizin
entstanden. So sind viele Erkenntnisse aus der Akupunktur, der Homöopathie, der
Bachblütentherapie etc. zu einem sinnvollen Konzept vereint worden. Die
Erfahrung zeigt auch, dass z. B. durch alternative Therapien (Akupunktur,
Homöopathie) falsche Informationen nicht, oder nur äußerst schwer zu korrigieren
sind. Dies ist auch der Grund dafür, dass immer mehr Heilpraktiker und
alternativ arbeitende Ärzte die Anwendung von Allergie-Immun in ihr
Behandlungskonzept mit aufnehmen.
Eigene Studie:
Im Zeitraum Oktober 2005 bis Oktober 2006 wurden insgesamt 197 Probanden,
welche die Anwendung nach Allergie-Immun durchgeführt hatten, nach Abschluss per
Erhebungsbogen befragt:
-
Was war der Hauptgrund des Probanden an der Studie teilzunehmen (z.B.
Neurodermitis, Zöliakie)
-
Haben sich Symptome verändert: nicht mehr vorhanden - teilweise noch
vorhanden - noch immer vorhanden
-
Was hat sich noch verbessert
-
Was hat sich nicht verbessert
-
Wie hat der Proband seine Teilnahme auf einer Skala beurteilt: 1 = keine
Verbesserung, 10 = ich fühle mich gut
An der Studie nahmen insgesamt 197 Probanden teil, davon 124 weibliche und 73
männliche Personen. Mehrfachantworten waren möglich. Es wurden insgesamt
593 Antworten bezüglich der verschiedensten Symptome gegeben. Von den 197
Personen gaben lediglich 7 (3,6%) an, dass sie keine Wirkung verspürten. Bei den
Antworten waren die Ergebnisse ähnlich. Lediglich 8,4% der Antworten sagten aus,
dass die Symptome nach wie vor vorhanden waren. 73,9% sagten aus, dass die
Symptome nicht mehr vorhanden waren, 17,7% besagten, dass die Symptome noch
teilweise vorhanden waren und lediglich 8,4% sagten aus, dass die Symptome nach
wie vor vorhanden waren.
Aus diesen signifikanten Ergebnissen lässt sich schließen, dass Allergien
oder besser falsche Zellinformationen für eine Vielzahl nicht nur rein
allergisch bedingter Symptome verantwortlich sind. Bei den Symptomen, die nicht
zwangsläufig einer Allergien zuzuordnen sind, kann man davon ausgehen, dass eine
Gesamtregulation des Organismus behindert ist, die sich ebenfalls durch die
Anwendung nach Allergie-Immun recht gut beheben lässt.
Krankheit ist demnach keine rein materielle Eigenschaft, sondern vielmehr das
Ergebnis der eingeschränkten Regulationsfähigkeit des Körpers. Wenn Materie,
Energie und Information richtig aufeinander abgestimmt sind, wird der Mensch
auch nicht krank.
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Wie funktioniert unser Energie- und Informationssystem?
|
Nichts auf der Welt ist ohne Information. Selbst das rote Aufleuchten eines
Lichtes enthält eine bestimmte Information und kann so unsere Körperchemie
maßgeblich beeinflussen. Die eigentliche Information des roten Aufleuchtens
eines Lichtes ist grundsätzlich neutral. Was jedoch diese Information
unterschiedlich interpretiert ist unser körpereigenes Energie- und Informationssystem.
Übermittelt werden diese Informationen durch Biophotonen. Das heißt: unser
Energiesystem absorbiert unentwegt Biophotonen, welche an unsere Zellen weiter
vermittelt werden. Auch geben unsere Zellen unentwegt Biophotonen wieder ab, die
über unser Energie- und Informationssystem an die Umwelt vermittelt werden. So
stellte bereits der renommierte Physiker Prof. Dr. Anton Zeilinger fest: „Es
stellt sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein
der Welt ist. Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an
sich existiert, ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung,
irgendwann verabschieden.“
„Das komplexeste informationsverarbeitende System ist zweifelsohne der
Mensch. Nimmt man alle Informationsabläufe im Menschen einmal zusammen, d. h.
die bewussten (Sprache, Informationsteuerung der willentlich motorischen
Bewegungen) und die unbewussten (informationsgesteuerte Funktionen der Organe,
Hormonsystem), so werden täglich 1024 bit verarbeitet. Dieser astronomisch hohe
Wert für die Informationsmenge übertrifft das Gesamtwissen der Menschheit von
1018 bit, wie es in den Bibliotheken der Welt gespeichert ist, noch um den
Faktor von einer Millionen.“ sagt uns Prof. Werner Gitt.
Und Prof. Dr. Gunter M. Rothe meint: „In Organismen wird Information sowohl
molekular als auch nicht‑molekular (in Form elektromagnetischer Vorgänge)
gespeichert und transformiert.“ Vereinfacht ausgedrückt heißt das: Nicht die
Biochemie ist Ursache der Stoffwechselvorgänge, sondern es sind physikalische
Prozesse. Elektromagnetische Anregungen steuern primär alle Lebensvorgänge wie
biochemische Reaktivität, Nervenreizleitungen, Zellreparatur, Immunstimulation,
Wachstumsregulation, aktiver Transport sowie biologische Rhythmen. All das lässt
sich mit dem Begriff Energie umschreiben.
|
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Ursachen für Allergien und chronische Beschwerden
Allergische (und chronische) Beschwerden kann man aus unterschiedlicher Sicht
betrachten. Die gängigste Auffassung lautet, dass bestimmte ALLERGENE die
URSACHE für Krankheitsbilder sind. Erstaunlich ist bei dieser Betrachtungsweise
nur, dass Allergene in der Regel harmlose Bestandteile der NATUR sind. Denken
wir dabei an Pollen, Gräser, Staub und Nahrungsmittel. Solche Bestandteile der
Natur scheinen ganz offensichtlich jedoch KEINE Krankheiten erzeugen zu können,
wenn die körpereigene Abwehr des Menschen normal „funktioniert“. Das die Abwehr
eines Allergiepatienten nicht richtig funktioniert, ist wissenschaftlich zu
belegen.
Gelänge es demnach dem Allergiker seine Abwehr „von selbst“ normal zu
steuern, so würde er auch Allergene wieder vertragen. Da der Betroffene dies
aber selbst nicht kann, bedeutet das gleichzeitig, dass er Hilfe von außen
benötigt. Dies wiederum bedeutet im Umkehrschluss, dass es an der falschen
Funktionsweise des Menschen liegen muss, die der Betroffene selbst nicht
beeinflussen kann. Und genau hiervon geht Allergie-Immun® aus. Es ist das
körpereigene "Steuerungs- und Regulationssystem" welches nicht richtig
funktioniert, und nicht irgendein Allergen was krank macht. Das unsere Annahme
richtig ist, zeigen spontane Verbesserungen von Neurodermitis, Asthma bronchiale
und Heuschnupfen bei unseren Klienten. Spontan leitet sich übrigens von dem Wort
„spontane“ ab und bedeutet „aus eigener Kraft, von innen heraus“.
Die Genome
Nachdem vor kurzem die Sequenzierung einiger Genome von wissenschaftlichem
Interesse abgeschlossen wurde, einschließlich der des menschlichen Genoms, wurde
deutlich, dass die Größe eines Genoms von der Komplexität des jeweiligen
Organismus abhängt. Gleichzeitig ist jedoch auch offensichtlich, dass sich eine
höhere Biokomplexität nicht in einer entsprechend höheren Anzahl
protein-kodierender Gene in jedem Genom ausdrückt, da diese Zahl bei einer
Fliege beispielsweise 15.000 und beim Menschen 40.000 beträgt. Dies legt die
Vermutung nahe, dass die DNA-Sequenz selbst nicht der einzige Träger der
Erbinformation ist und dass andere Mechanismen als die Informationen aus der
DNA-Sequenz im Laufe der Evolution angenommen wurden.
Die Entdeckung von epigenetischen Mechanismen, die das Informationspotential des
genetischen Codes beträchtlich erweitern, bedeutet, dass wir mehr als nur die
Summe unserer Gene sind.
Epigenetik
Es gibt, wie man seit einiger Zeit weiß, nicht nur einen genetischen, sondern
auch einen epigenetischen Code. Letzterer wird auch durch äußere Faktoren
beeinflusst und regelt die Aktivierung und Exportierung des genetischen Codes.
Die Entwicklung der Arten scheint demnach nicht nur durch eine zufällige
Mutation hervorgerufen zu werden, sondern sich auch an der Außenwelt, die
abgetastet wird, zu orientieren. Für das Menschenbild bedeutet dies: wir sind
nicht zufällig entstanden, sondern wir sind Abbild!
Darwin'sche Evolutionstheorie
Die Darwin'sche Evolutionstheorie, die vom "mutation per random" spricht,
wird durch die moderne Naturwissenschaft der Epigenetik relativiert.
"Es zeigt sich, dass die Gesamtheit der Gene, die Sequenz der DNA, alleine
nicht genügen, um einen Organismus auszubilden und um Merkmale in die nächste
Generation weiterzugeben. Es braucht mehr als nur die DNA", schildert Prof.
Renato Paro vom Zentrum für Molekulare Biologie in Heidelberg. Manche seiner
Taufliegen bekommen weiße, manche rote Augen - obwohl sie alle die exakt
gleichen Gene haben. Für ihn steht fest: Gene sind für die Vererbung nicht
alles, es gibt mehr.
Erstaunliches findet sich auch an der Uni Saarbrücken. Prof. Jörn Walter vom
Institut für Genetik. Bei ihm finden sich Mäuse, die Fähigkeiten und
Verhaltensweisen anders vererben, als es die Genetik eigentlich vorschreibt.
"Was wir dazulernen müssen, über das traditionelle Wissen der Genetik und das
Lehrbuchwissen hinaus, ist: Dass, wie diese Information umgesetzt wird, wie sie
gelesen wird, wie sie genutzt wird, von Mechanismen abhängt, die wir bislang
noch immer nicht begriffen haben." Und das seien epigenetische Mechanismen, also
Mechanismen, die oberhalb der genetischen Grundlage sitzen und quasi die
Lesbarkeit oder Nicht-Lesbarkeit der genetischen Information zu einem bestimmten
Zeitpunkt der Entwicklung in einer bestimmten Zelle steuern. Darüber hinaus
macht die DNA immer wieder Doppel-Loopings um Histone, die mit ihren
herausragenden Flaggen ebenfalls Markierungen setzen können und Teile der DNA
an- und abschalten. Sie bestimmen zusammen den Fahrplan, nach dem die
Geninformationen ausgelesen werden.
Eine Analogie findet Prof. Paro: "Sie können das mit einem Text vergleichen.
Die Erbinformation, wie sie von der DNA codiert wird, wäre ein ganz normaler
Text und die epigenetische Information wäre die Formatierung dieses Textes. Also
man kann einen Text verändern, indem man bestimmte Sätze oder Wörter
unterstreicht und damit die Wichtigkeit dieses einen Wortes oder Satzes
hervorhebt." Oder man kann ganze Sätze durchstreichen und dadurch diese Art
Information, die dieser Satz beinhaltet, eliminieren. "Und das ist genau die
Funktion, die die epigenetische Information mit der genetischen DNA-Information
übernimmt."
Stand der Wissenschaft
Hängt Wissenschaft und Schulmedizin noch einem materialistischen Weltbild an,
in welchem sich alles um Materie, Stoff und “Bauteile” dreht, so gehen
renommierte Quantenphysiker wie z.B. Prof. Anton Zeilinger oder John Archibald
Wheeler bereits von einer Welt aus, deren Rohstoff “Information” ist und in
welcher alles mit allem in einem offenen System gegenseitiger Beeinflussung
verknüpft und überlagert sein kann. Von Zeilinger stammt die Aussage “Es stellt
sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt
ist. Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an sich
existiert, ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung, irgendwann
verabschieden.”
Die neue wissenschaftliche Disziplin der Epigenetik ist wohl dabei, die
gesamte bisherige Genforschung über den Haufen zu werfen.
Es ist Wissenschaftlern der neuen Generation gelungen, anhand von Beispielen
nachzuweisen, dass z.B. Belastungen der Großeltern Auswirkungen auf folgende
Generationen haben. Das heißt: Wenn z.B. eine Generation durch Umweltgifte
belastet waren, kann es in folgenden Generationen zu Krankheiten führen.
Dieser neue Forschungsansatz bestätigt dem Grunde nach unsere These, dass
auch Informationen entsprechend vererbt werden. Seit vielen Jahren postulieren
wir die Grundallergien. Sieht man das nun vor diesem Hintergrund, wird
verständlicher wenn wir sagen: Grundallergien werden vererbt. Wir gehen davon
aus, dass möglicherweise durch die Industrialisierung des Weizens zum Beispiel
bestimmte Moleküle im Weizen verändert wurden, so dass Generation diese
(falschen) Informationen vererbt haben, so dass es bei folgenden Generationen zu
entsprechenden Reaktionen kam und weiterhin kommt. Folgt man weiter dieser
Theorie, so ist es durchaus nicht länger abwegig, dass auch Allergien, bzw. die
zu allergischen Reaktionen führenden Falschinformationen vererbt werden.
Um bei dem Beispiel mit dem Text zu bleiben, kann man offensichtlich unserer
Erfahrung nach nicht nur bestimmte Worte oder Sätze eliminieren, sondern man
kann auch falsche Sätze korrigieren, wie es die PSP-Therapie seit langer Zeit
macht.
Allergien = Fehlinterpretation
Allergien und allergische Reaktionen werden aus unserer Sicht durch eine
Fehlinterpretation des körpereigenen Steuerungs- und Regulationssystems
ausgelöst. Untersucht die medizinische Forschung bisher primär biochemische
Prozesse, so liegt unser Augenmerk auf der “Software”, welche diese Prozesse
steuert.
Im Einklang mit den aktuellen Erkenntnissen des Biophotonen-Forschers Prof.
Fritz-Albert Popp gehen auch wir davon aus, dass biochemische Prozesse im Körper
nicht zufällig ablaufen, sondern von einer Art “Software” gesteuert werden. Popp
spricht von einem nichtmateriellen, regulierenden Feld, welches die Vorgänge im
menschlichen Körper maßgeblich steuert.
Nimmt man nun von Prof. Popp das Licht, die Biophotonen, sowie von Prof.
Zeilinger die Informationen, so hat man wahrscheinlich eine recht gute kausale
Erklärung für viele Dinge der Genetik und Vererbung.
Aus unserer Sicht führt dies zu einer einfachen Formel:
Licht = Energie = Information.
Das heißt:
Ohne Licht kein Leben.
Ohne Energie keine Bewegung.
Ohne Information kein Austausch (nach innen und außen).
Der materielle Körper wird nach unserer Auffassung über sein bioenergetisches
Feld gesteuert und reguliert. Liegen im Körper Störungen vor, so ist die Ursache
bei dieser Sichtweise auf der Ebene des bioenergetischen Feldes zu suchen und es
sind “Informationen”, die maßgeblich zum richtigen Funktionieren des Körpers
beitragen. Läuft im Körper etwas falsch, wie dies z. B. bei einer allergischen
Reaktion der Fall ist, so kann nach unserer Vorstellung nur eine
Falschinformation die Ursache sein. Unsere Erfahrung hat gezeigt, wenn wir noch
vorhandene Informationen von längst ausgestorben geglaubten Erbkrankheiten wie
z.B. Tuberkulose etc. beim Patienten korrigieren, geht es ihnen besser und viele
Beschwerden verschwinden. Dies ist nur ein Beispiel von vielen Parametern die
wir in der Analyse erfassen und in der Therapie korrigieren, und soll lediglich
ein weiterer Hinweis darauf geben, dass Informationen vererbt werden können.
Der therapeutische Ansatz besteht nun darin, eine ganze Palette von
Fehlinformation bioenergetisch zu korrigieren. Und genau das macht die
PSP-Therapie.
Ich hoffe dass ich Ihnen ein wenig mehr Verständnis für unser hochkomplexes
Körpersystem vermitteln konnte und würde mich freuen, wenn wir Ihnen als
Betroffener im Zuge unserer Forschung helfen können.
Ihr Heinz Grundmeyer
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Allergie - Volksseuche oder Missverständnis?
-
Was ist eine Allergie aus unserer Sicht?
-
Warum reagiert Ihr Immunsystem auf völlig harmlose Stoffe so
feindselig?
-
Und was bringt die bioenergetische Blutdiagnose im Vergleich
zu herkömmlichen Heilungsmethoden?
Obwohl es eine Reihe von medizinischen Behandlungsmethoden gegen Allergien
gibt, die für vorübergehende Linderung oder zeitweilige Symptomfreiheit sorgen,
wird der Ruf nach hilfreichen therapeutischen Mitteln und Maßnahmen immer
lauter.
Allergie-Immun beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit Allergenen und Co –
und das mit erstaunlichen Ergebnissen und erfolgreichen Anwendungen durch
bioenergetische Blutdiagnose.
Wissenschaftler kennen mehr als 20.000 unterschiedliche Stoffe, die
Allergien auslösen können – doch was ist mit Lösungen?
Schon der bekannte ital. Romancier Giacomo Girolamo (1725 –
1798) wusste:
„Die Liebe und der Erfolg bestehen zu drei Viertel aus Neugier.“
Machen wir ein Experiment. Entledigen wir uns für einen Augenblick bekannter,
manchmal eingefahrener Denkweisen, bleiben neugierig und schauen dem Team von
Allergie-Immun über die Schulter.
Wenn wir Allergene mit Radios und Klavieren vergleichen, so können wir
eindrucksvoll verdeutlichen, was dahinter steckt. Seit über 10 Jahren arbeiten
wir an diesem neuen Verfahren, und können mittlerweile mit der neuen
bioenergetischen Blutanalyse und Anwendung erstaunliche Erfolge vorweisen.
Immunsystem in Aufruhr!
Die gängige Meinung vertritt: Allergene sind die Ursache dafür, das unser
Körper mit Abwehrmaßnahmen kontert.
Bei einer Allergie reagiert der Körper auf einen Fremdstoff oder einen ganz
normalen Stoff, zum Beispiel Erdbeeren, als ob es ein Eindringling wäre. Seine
Botschaft lautet: „Achtung, Feind greift an!“ Daraufhin schicken körpereigene
Zellverbände diese Allergie-Information an andere wichtige Zellen, die nun gegen
etwas kämpfen, das sie für einen Gegner halten. Das ist wie Schattenboxen – doch
unser Körper hält es für einen realen Kampf.
Normalerweise sorgt ein ausgeklügeltes System unterschiedlicher Abwehrzellen
und Botenstoffe im Blut dafür, das Eindringliche wie Bakterien und Viren rasch
geortet und unschädlich gemacht werden. Doch plötzlich bringen von Natur aus
harmlose Substanzen wie Blütenpollen oder Hausstaub Allergiker zu heftigen
Reaktionen wie tränende Augen, Niesattacken, Ausschlag oder sogar Asthma.
Doch warum gemeinhin verträgliche Stoffe für Allergiker zu Krankmachern
werden - darauf hat bis heute weder die Schulmedizin noch die Wissenschaft
hinreichende Antworten gefunden. Wir sagen dazu: „Allergien sind
Fehlinformationen, die, mit dem von uns entwickelten Energetikum, rückgängig
gemacht werden können. Der Körper wird re-informiert, mit dem Ziel das
Gesamtsystem im Normbereich zu stabilisieren.“
Machen wir Klavier und Radio zum Allergen!
Stellen wir uns vor, es stehen fünf Personen vor einem Radio – wobei das
Radio hier die Rolle des Allergens übernimmt. Vier Personen können den Moderator
optimal verstehen und genießen das Programm. Die fünfte Person jedoch nimmt nur
unangenehmes rauschen und knacken war und möchte sich am liebsten die Ohren
zuhalten. Diese Person reagiert nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip „allergisch“
auf das Radio.
Nun gibt es verschiedene Lösungsansätze. Mediziner würden sagen, es liege am
Radio und dieses sei in Zukunft zu meiden. Hier spricht man von der so genannten
Vermeidungstheorie. Oder sie würden versuchen den Körper über längere Zeit
langsam an das Radio zu gewöhnen. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, wird
das Ohr auf diese Immuntherapie irgendwann reagieren und die Töne, vielleicht
mehr schlecht als recht, ertragen.
Das Radio sendet einwandfreie Signale in Form von Tönen. Damit ist
klar, die Empfängerfrequenz ist gestört. Die Signale werden von unserem
Energiesystem, unserm Empfänger, aufgenommen. Sie werden von unserem Körper mit
den eigenen Daten und Informationen abgeglichen und entsprechend weiter
vermittelt. Laut Allergie-Immun ist es ein fragwürdiger Weg, Radios zu meiden
und Misstöne erträglich zu machen. Viel sinnvoller scheint es, den Empfänger mit
der optimalen Frequenz zu verbinden.
Ähnlich verhält es sich mit einem verstimmten Klavier. Es macht wenig Sinn,
die Klavierspieler, die hier unser Allergen verkörpern, auszutauschen. Die
Saiten müssen gestimmt werden. Jede einzelne wird der optimalen Frequenz
angepasst, so das das Orchester aller Saiten harmonisch klingen kann.
Leben ist Materie, Energie und Information!
Die moderne Biophysik hat uns gelehrt, dass Licht der eigentliche
Informationsträger des Lebens ist und eine Ordnungskraft darstellt. Chaos
entsteht dann, wenn "biologische Informationen" in den Körperzellen (DNS) und
"biologische Informationen" aus der Umwelt gegenpolig sind, und dadurch
fälschlicherweise chemische Prozesse aktiviert werden, die immer einen enormen
Energieverlust zur Folge haben.
Nehmen wir zur bildlichen Darstellung als Beispiel einen Apfel. Der Apfel hat
eine biologische Information, die durch Lichtquanten übertragen, und von unserem
Energiefeld als Vermittler unbewusst aufgenommen, verarbeitet und an die Zellen
weitervermittelt wird. Um biologische Informationen abgleichen zu können,
bedient sich unser System seiner eigenen biologischen Informationen, die in der
DNA gespeichert sind. Auch hier ist wiederum Licht der Informationsträger, denn
unsere Zellen strahlen alle Licht ab, wie uns das der Biophysiker Prof. Popp
gelehrt hat.
Die biologische Information des Apfels ist für alle Personen gleich. Im Falle
eines Nichtallergikers wird sozusagen ein Passierschein ausgegeben, der besagt,
dass der Apfel kein Feind oder Eindringling darstellt, wie etwa Viren. Beim
Allergiker wird aufgrund einer Fehlinformation kein Passierschein ausgestellt,
weil die biologische Information in den Zellen besagt, dass der Apfel ein Feind
ist. Um sich von vornherein gegen diesen Feind zu schützen, werden
augenblicklich erste Abwehrmaßnahmen eingeleitet, die chemische Abwehr-Reaktion
ist da.
Übrigens kennen wir das Verhalten unseres Körpers ganz genau, wenn uns
z. B. plötzlich Heißhunger auf Schokolade in den Kopf kommt. Kaum ist dieser
Gedanke vorhanden, können wir die chemische Reaktion darauf erkennen, wenn uns
das Wasser im Mund zusammen läuft. Oder wenn wir an eine Zitrone denken, können
wir die chemischen Auswirkungen durchaus wahrnehmen. Hier wird deutlich, dass
unsere "elektromagnetische Kommunikation" der "chemischen Kommunikation"
vorgeschaltet ist. Die allgemeine Schulmedizin behauptet immer noch, es wäre
umgekehrt.
Laut Allergie-Immun® ist unser Körper ein bioelektrisch
gesteuertes kybernetisches System. Klingt kompliziert, ist aber ebenso einfach,
wie einleuchtend. Bioelektrisch heißt, das Verhältnis in unserem Körper von
Protonen und Elektronen (plus und minus) vermittelt eine erste Entscheidung über
den Zustand eines Systems. Durch das Verhältnis von Plus und Minus werden in
unserem Körper biochemische Kettenreaktionen in Gang gesetzt. Kybernetisch
bedeutet, das alle Teile des Systems miteinander verbunden sind und
Veränderungen des einen Teils auch Auswirkungen auf den Rest haben können.
Veränderungen oder Verschiebungen ergeben sich so durch unsere
elektromagnetische Kommunikation. Prof. Popp geht sogar davon aus, dass es eine
"chemische Kommunikation" seines Erachtens nach überhaupt nicht gibt.
Fließgleichgewicht und Fehlertoleranz
Unser Körpersystem befindet sich in einem Fließgleichgewicht. Dabei
konzentrieren wir uns auf das kleinste System – die Zelle. Wir können uns das
wie eine Schale vorstellen, in der eine Kugel rollt. Springt die Kugel aus der
Schale heraus, kann sich das System verändern. Bis zu einem gewissen Grad weist
unser System eine Fehlertoleranz auf und nimmt ein paar herumirrende Kugeln
nicht übel. Werden es zu viele, wird unser System krank.
Behandlung durch bioenergetische Blutanalyse
Allergie-Immun® arbeitet mit der bioenergetischen
Blutanalyse. Dies stellt ein recht neues Verfahren dar, das sich allerdings auf
eine lange Reihe von medizinischen Erkenntnissen aus diversen Bereichen berufen
kann, und sich an die moderne Biophotonenforschung anlehnt. Das Neue an Analyse
und Anwendung ist die Konzentration auf den rein energetisch/inforamtiven
Bereich der biologischen Kommunikation.
Allergien sind Systemstörungen. Was an der Oberfläche erscheint, ist nicht
die Krankheit selbst, sondern Ausdruck vieler Systemfehler. Vor einer Allergie
steht eine lange Reihe von Fehlinformationen, die zu einer fortgeschrittenen
Systemveränderung führen können. Ein Tropfen Blut genügt, um energetische
Fehlinformationen auszuwerten und Behandlung und energetische Anwendungen
einzuleiten.
Mit dem von Allergie-Immun für jeden Einzelnen individuell erstellten
Energetikum wird der Körper RE-INFORMIERT, mit dem Ziel, das Gesamtsystem
schrittweise wieder zu stabilisieren. So wie sich die Prozesse langsam in die
eine Richtung entwickelt haben, werden diese Schritte, wenngleich auch
schneller, wieder zurückgegangen.
Mehr Informationen:
Die energetische Anwendung findet in der Regel in zwei bis drei Zyklen von
jeweils zwei Wochen statt. Der Klient wird während der gesamten Zeit von
Allergie-Immun begleitet. Neben dem persönlichen Kontakt am Telefon steht
Beratung und Hilfe via E-Mail oder über die angebotene Fachtherapeuten-Hotline
zur Verfügung. Klienten bekommen detaillierte Informationen an die Hand, um dem
Therapieverlauf zu folgen und um zu erkennen, wie ihr körpereigenes
Informations- und Regelsystem funktioniert. Die Gesamtbehandlung kostet
einschließlich der erforderlichen Tests 345,10 € inkl. Mehrwertsteuer. Neben
Portogebühren fallen keine weiteren Kosten an.
Nach oben
Ursachen für Allergien und chronische Beschwerden
Allergische (und chronische) Beschwerden kann man aus unterschiedlicher Sicht
betrachten. Die gängigste Auffassung lautet, dass bestimmte ALLERGENE die
URSACHE für Krankheitsbilder sind. Erstaunlich ist bei dieser Betrachtungsweise
nur, dass Allergene in der Regel harmlose Bestandteile der NATUR sind. Denken
wir dabei an Pollen, Gräser, Staub und Nahrungsmittel. Solche Bestandteile der
Natur scheinen ganz offensichtlich jedoch KEINE Krankheiten erzeugen zu können,
wenn die körpereigene Abwehr des Menschen normal „funktioniert“. Das die Abwehr
eines Allergiepatienten nicht richtig funktioniert, ist wissenschaftlich zu
belegen.
Gelänge es demnach dem Allergiker seine Abwehr „von selbst“ normal zu
steuern, so würde er auch Allergene wieder vertragen. Da der Betroffene dies
aber selbst nicht kann, bedeutet das gleichzeitig, dass er Hilfe von außen
benötigt. Dies wiederum bedeutet im Umkehrschluss, dass es an der falschen
Funktionsweise des Menschen liegen muss, die der Betroffene selbst nicht
beeinflussen kann. Und genau hiervon geht Allergie-Immun® aus. Es ist das
körpereigene "Steuerungs- und Regulationssystem" welches nicht richtig
funktioniert, und nicht irgendein Allergen was krank macht. Das unsere Annahme
richtig ist, zeigen spontane Verbesserungen von Neurodermitis, Asthma bronchiale
und Heuschnupfen bei unseren Klienten. Spontan leitet sich übrigens von dem Wort
„spontane“ ab und bedeutet „aus eigener Kraft, von innen heraus“.
Die Genome
Nachdem vor kurzem die Sequenzierung einiger Genome von wissenschaftlichem
Interesse abgeschlossen wurde, einschließlich der des menschlichen Genoms, wurde
deutlich, dass die Größe eines Genoms von der Komplexität des jeweiligen
Organismus abhängt. Gleichzeitig ist jedoch auch offensichtlich, dass sich eine
höhere Biokomplexität nicht in einer entsprechend höheren Anzahl
protein-kodierender Gene in jedem Genom ausdrückt, da diese Zahl bei einer
Fliege beispielsweise 15.000 und beim Menschen 40.000 beträgt. Dies legt die
Vermutung nahe, dass die DNA-Sequenz selbst nicht der einzige Träger der
Erbinformation ist und dass andere Mechanismen als die Informationen aus der
DNA-Sequenz im Laufe der Evolution angenommen wurden.
Die Entdeckung von epigenetischen Mechanismen, die das Informationspotential
des genetischen Codes beträchtlich erweitern, bedeutet, dass wir mehr als nur
die Summe unserer Gene sind.
Epigenetik
Es gibt, wie man seit einiger Zeit weiß, nicht nur einen genetischen, sondern
auch einen epigenetischen Code. Letzterer wird auch durch äußere Faktoren
beeinflusst und regelt die Aktivierung und Exportierung des genetischen Codes.
Die Entwicklung der Arten scheint demnach nicht nur durch eine zufällige
Mutation hervorgerufen zu werden, sondern sich auch an der Außenwelt, die
abgetastet wird, zu orientieren. Für das Menschenbild bedeutet dies: wir sind
nicht zufällig entstanden, sondern wir sind Abbild!
Darwin'sche Evolutionstheorie
Die Darwin'sche Evolutionstheorie, die vom "mutation per random" spricht,
wird durch die moderne Naturwissenschaft der Epigenetik relativiert.
"Es zeigt sich, dass die Gesamtheit der Gene, die Sequenz der DNA, alleine
nicht genügen, um einen Organismus auszubilden und um Merkmale in die nächste
Generation weiterzugeben. Es braucht mehr als nur die DNA", schildert Prof.
Renato Paro vom Zentrum für Molekulare Biologie in Heidelberg. Manche seiner
Taufliegen bekommen weiße, manche rote Augen - obwohl sie alle die exakt
gleichen Gene haben. Für ihn steht fest: Gene sind für die Vererbung nicht
alles, es gibt mehr.
Erstaunliches findet sich auch an der Uni Saarbrücken. Prof. Jörn Walter vom
Institut für Genetik. Bei ihm finden sich Mäuse, die Fähigkeiten und
Verhaltensweisen anders vererben, als es die Genetik eigentlich vorschreibt.
"Was wir dazulernen müssen, über das traditionelle Wissen der Genetik und das
Lehrbuchwissen hinaus, ist: Dass, wie diese Information umgesetzt wird, wie sie
gelesen wird, wie sie genutzt wird, von Mechanismen abhängt, die wir bislang
noch immer nicht begriffen haben." Und das seien epigenetische Mechanismen, also
Mechanismen, die oberhalb der genetischen Grundlage sitzen und quasi die
Lesbarkeit oder Nicht-Lesbarkeit der genetischen Information zu einem bestimmten
Zeitpunkt der Entwicklung in einer bestimmten Zelle steuern. Darüber hinaus
macht die DNA immer wieder Doppel-Loopings um Histone, die mit ihren
herausragenden Flaggen ebenfalls Markierungen setzen können und Teile der DNA
an- und abschalten. Sie bestimmen zusammen den Fahrplan, nach dem die
Geninformationen ausgelesen werden.
Eine Analogie findet Prof. Paro: "Sie können das mit einem Text vergleichen.
Die Erbinformation, wie sie von der DNA codiert wird, wäre ein ganz normaler
Text und die epigenetische Information wäre die Formatierung dieses Textes. Also
man kann einen Text verändern, indem man bestimmte Sätze oder Wörter
unterstreicht und damit die Wichtigkeit dieses einen Wortes oder Satzes
hervorhebt." Oder man kann ganze Sätze durchstreichen und dadurch diese Art
Information, die dieser Satz beinhaltet, eliminieren. "Und das ist genau die
Funktion, die die epigenetische Information mit der genetischen DNA-Information
übernimmt."
Stand der Wissenschaft
Hängt Wissenschaft und Schulmedizin noch einem materialistischen Weltbild an,
in welchem sich alles um Materie, Stoff und “Bauteile” dreht, so gehen
renommierte Quantenphysiker wie z.B. Prof. Anton Zeilinger oder John Archibald
Wheeler bereits von einer Welt aus, deren Rohstoff “Information” ist und in
welcher alles mit allem in einem offenen System gegenseitiger Beeinflussung
verknüpft und überlagert sein kann. Von Zeilinger stammt die Aussage “Es stellt
sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt
ist. Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an sich
existiert, ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung, irgendwann
verabschieden.”
Die neue wissenschaftliche Disziplin der Epigenetik ist wohl dabei, die
gesamte bisherige Genforschung über den Haufen zu werfen.
Es ist Wissenschaftlern der neuen Generation gelungen, anhand von Beispielen
nachzuweisen, dass z.B. Belastungen der Großeltern Auswirkungen auf folgende
Generationen haben. Das heißt: Wenn z.B. eine Generation durch Umweltgifte
belastet waren, kann es in folgenden Generationen zu Krankheiten führen.
Dieser neue Forschungsansatz bestätigt dem Grunde nach unsere These, dass
auch Informationen entsprechend vererbt werden. Seit vielen Jahren postulieren
wir die Grundallergien. Sieht man das nun vor diesem Hintergrund, wird
verständlicher wenn wir sagen: Grundallergien werden vererbt. Wir gehen davon
aus, dass möglicherweise durch die Industrialisierung des Weizens zum Beispiel
bestimmte Moleküle im Weizen verändert wurden, so dass Generation diese
(falschen) Informationen vererbt haben, so dass es bei folgenden Generationen zu
entsprechenden Reaktionen kam und weiterhin kommt. Folgt man weiter dieser
Theorie, so ist es durchaus nicht länger abwegig, dass auch Allergien, bzw. die
zu allergischen Reaktionen führenden Falschinformationen vererbt werden.
Um bei dem Beispiel mit dem Text zu bleiben, kann man offensichtlich unserer
Erfahrung nach nicht nur bestimmte Worte oder Sätze eliminieren, sondern man
kann auch falsche Sätze korrigieren, wie es die PSP-Therapie seit langer Zeit
macht.
Allergien = Fehlinterpretation
Allergien und allergische Reaktionen werden aus unserer Sicht durch eine
Fehlinterpretation des körpereigenen Steuerungs- und Regulationssystems
ausgelöst. Untersucht die medizinische Forschung bisher primär biochemische
Prozesse, so liegt unser Augenmerk auf der “Software”, welche diese Prozesse
steuert.
Im Einklang mit den aktuellen Erkenntnissen des Biophotonen-Forschers Prof.
Fritz-Albert Popp gehen auch wir davon aus, dass biochemische Prozesse im Körper
nicht zufällig ablaufen, sondern von einer Art “Software” gesteuert werden. Popp
spricht von einem nichtmateriellen, regulierenden Feld, welches die Vorgänge im
menschlichen Körper maßgeblich steuert.
Nimmt man nun von Prof. Popp das Licht, die Biophotonen, sowie von Prof.
Zeilinger die Informationen, so hat man wahrscheinlich eine recht gute kausale
Erklärung für viele Dinge der Genetik und Vererbung.
Aus unserer Sicht führt dies zu einer einfachen Formel:
Licht = Energie = Information.
Das heißt:
Ohne Licht kein Leben.
Ohne Energie keine Bewegung.
Ohne Information kein Austausch (nach innen und außen).
Der materielle Körper wird nach unserer Auffassung über sein bioenergetisches
Feld gesteuert und reguliert. Liegen im Körper Störungen vor, so ist die Ursache
bei dieser Sichtweise auf der Ebene des bioenergetischen Feldes zu suchen und es
sind “Informationen”, die maßgeblich zum richtigen Funktionieren des Körpers
beitragen. Läuft im Körper etwas falsch, wie dies z. B. bei einer allergischen
Reaktion der Fall ist, so kann nach unserer Vorstellung nur eine
Falschinformation die Ursache sein. Unsere Erfahrung hat gezeigt, wenn wir noch
vorhandene Informationen von längst ausgestorben geglaubten Erbkrankheiten wie
z.B. Tuberkulose etc. beim Patienten korrigieren, geht es ihnen besser und viele
Beschwerden verschwinden. Dies ist nur ein Beispiel von vielen Parametern die
wir in der Analyse erfassen und in der Therapie korrigieren, und soll lediglich
ein weiterer Hinweis darauf geben, dass Informationen vererbt werden können.
Der therapeutische Ansatz besteht nun darin, eine ganze Palette von
Fehlinformation bioenergetisch zu korrigieren. Und genau das macht die
PSP-Therapie.
Ich hoffe dass ich Ihnen ein wenig mehr Verständnis für unser hochkomplexes
Körpersystem vermitteln konnte und würde mich freuen, wenn wir Ihnen als
Betroffener im Zuge unserer Forschung helfen können.
Ihr Heinz Grundmeyer
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Warum reagiert ein Allergiker falsch?
Der Grundfehler liegt zunächst einmal darin, dass Wissenschaft und
Schulmedizin u. E. von falschen Voraussetzungen ausgehen. Solange die Ursache im
Außen gesucht wird, und nicht die Erkenntnis erfolgt, dass der Fehler im
menschlichen System liegt, obwohl sie ja alle davon reden, dass das
z.B. Immunsystem verrückt spielt, solange wird und kann sich nichts ändern.
Dabei folgt das Immunsystem nur Handlungsanweisungen, die aus dem übergeordneten
Energie- und Informationsfeld stammen. Fest steht eindeutig,
dass das körpereigene Immunsystem verrückt spielt. Angenommen wird aber,
dass z. B. „aggressive“ Pollen dafür verantwortlich sind. Dieser Annahme
widerspricht die Tatsache, dass nicht alle Menschen von den Pollen „bedroht“
sind, sondern nur diese, dessen Immunsystem nicht richtig funktioniert.
Nach unseren Forschungen liegt die Ursache darin, dass Informationsverluste
oder bereits Informationsfehler vorliegen, die das System Mensch falsch
reagieren lässt. Ein einfaches und bildliches Beispiel: ein kleiner Junge
bekommt von seinem Lehrer beigebracht, dass 2 + 2 = 5 ergeben. Das heißt,
dass der Junge über etwas „informiert“ wird. Diese Information wird im Gehirn
des Jungen gespeichert, damit er nicht jedes Mal wieder neu lernen muss, dass 2
+ 2 = 5 ergeben. Es liegt, um es einfach auszudrücken, ein Informationsfehler
vor, der den Jungen immer wieder veranlasst, auf die 5 zu zeigen, wenn ihm bei
der Rechenaufgabe 2 + 2 eine 4 oder 5 vorgehalten wird. Das heißt: der Junge
„reagiert“ jedes Mal falsch. Obwohl es sich um eine falsche Reaktion handelt,
ist es dem Jungen nicht bewusst das er falsch reagiert, er kennt es nicht
anders. Sein System ist falsch geprägt worden. Für ihn ist es solange „normal“,
bis ihn eine andere Person darüber neu „informiert“, dass diese Reaktion falsch
ist, und dass aufgrund von „Fehlinformationen“, die er von seinem Lehrer
erhalten hat.
Weitaus komplizierter ist es bei Allergikern, die z.B. auf Pollen oder
Nahrungsmittel reagieren. Dabei ist deutlich zu unterscheiden, dass nicht der
Allergiker bewusst reagiert, sondern sein Energie- und Informationsfeld falsche Daten enthält und diese an
Zellen vermittelt. Hier laufen gleichzeitig andere Prozesse ab, ähnlich so, als
würde das System von Viren oder Bakterien angegriffen und bedroht. Auch hier
reagiert nicht der Mensch bewusst, sondern sein System autonom.
Um von der materialistisch denkenden Schulmedizin weg zu kommen, bedienen wir
uns der modernen Quantenphysik. Quantenphysiker weisen nach:
Der Mensch besteht nur zu 0,001% aus Masse (Materie) und zu 99,999% aus
Vakuum. Ein Vakuum ist ein Raum ohne Masse, der von ein- und ausrollenden
Wirbelstrukturen angefüllt ist. Diese skalaren Felder durchdringen unser
gesamtes Universum und bilden die kosmische Ordnung. Wenn wir in der Lage wären,
in unserem Universum feste Materie zu isolieren, dann würde diese etwa die
Fläche eines Fußballfeldes einnehmen. Der Rest ist schwingende Energie in
unterschiedlicher Verdichtung.
Nehmen wir einmal die Atome. Der Raum zwischen den Atomen ist riesig. Stellen
wir uns vor, ein Atom wäre ein Fußballstadion. Dann hätte der Atomkern etwa die
Größe eines Fußballes in der Mitte des Stadions. Der 1. Elektronenring wäre etwa
die erste Sitzreihe und jeder weitere Ring läge vom jeweils vorigen etwa 50
Reihen entfernt. Das nächste Atom befände sich dann in der nächsten Stadt. Ist
das feste Materie? Wohl kaum. Selbst der Atomkern ist nicht fest, sondern
besteht zumindest aus Neutronen und Protonen. Erklärungen zum Atom beruhen bis
heute auf Modellen, das heißt; kein Mensch kennt bisher das wahre
Geheimnis. Und dann?
Unser Universum ist ein großes Energiefeld, und somit hat jeder Schritt
unserer persönlichen Vervollkommnung und Weiterentwicklung eine Auswirkung auf
die Entwicklung des ganzen Universums. Namhafte Physiker wie etwa Carl Friedrich
von Weizsäcker sehen das ganze Universum als einen sich ganzheitlich
entwickelnden, lebenden Organismus, in dem die Materie, bis hin zum subatomaren
Bereich, beseelt ist. Also hat auch ein Atom, ein Elektron oder ein Proton ein
Bewusstsein.
Es gibt im Grunde nichts Festes, was Materie aufbaut. Die Dinge, die wir als
Masse bezeichnen, sind letztlich nur Energiewirbel in einem Vakuum.
Das, was mittlerweile in der Bioenergetischen Medizin beweisbar geworden ist,
würde ganze Bände füllen. Wenn sich jemand nur ein wenig in dieses Gebiet
vorwagt, so erübrigt sich für ihn sicherlich die Frage, ob Heilerfolge in diesem
Bereich möglich sind.
Dr. Ellis Huber, der ehemalige Präsident der Berliner Ärztekammer, sagt: „Die
heute noch vorherrschende Medizin ist die Naturwissenschaft des letzen (19.)
Jahrhunderts, die geistige oder spirituelle Kräfte negiert. Aber die Natur des
20. Jahrhunderts unterscheidet nicht mehr zwischen Geist und Materie. Die
Vorstellung, dass Menschen komplexe Uhrwerke sind, mit Defekten, die zu
reparieren wären, hilft in der heutigen Zeit, wo wir alle Sorgen haben, dass das
soziale Bindegewebe bricht, nicht. Wir können die Angst zwar mit Herzkathedern
angehen, sie geht vielleicht weg, aber nicht auf Dauer; wir lösen das zugrunde
liegende Dilemma nicht. Es geht heute darum, die Kultur des Helfens und Heilens
wieder wichtiger zu machen als die Strukturen in unserem Gesundheitssystem“.
Genau hierauf baut die PSP-Therapie auf. Reagiert ein System falsch - denn
der Mensch ist nichts anderes als ein System im System – dann liegen ihm nicht
die richtigen Informationen vor, um richtig zu reagieren. Um zu erkennen, welche
Informationen nicht, oder falsch vorhanden sind, hat Allergie-Immun® ein Diagnoseverfahren
entwickelt, mit dessen Hilfe aus einem Tropfen Blut des Betroffenen diese Daten
zu erhalten sind. Die erhaltenen Daten werden "umpolarisiert" und dem
Betroffenen über einen Informationsträger (hier Wasser) in Form von Tropfen
(Energetikum) verabreicht. Im System des Betroffenen werden entsprechende
Impulse gesetzt, die zu einer normalen Regulation führen.
Auch hier muss man nicht alles verstehen; entscheidend ist, dass es
hilft.
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Das Allergie-Syndrom – zwischen Wissenschaft und Phantom
Immer mehr Menschen leiden unter anscheinend unerklärlichen
körperlichen und auch seelischen Beschwerden, die so richtig mit keiner
„typischen“ Krankheit in Verbindung gebracht werden können, häufig sogar mit
bestimmten Krankheitsbildern verwechselt werden. Hier wird deutlich, dass der
Mensch nicht mit einer Maschine zu vergleichen ist, in der ein geübter Techniker
schnell das defekte Bauteil erkennen und austauschen kann. Wäre es so einfach,
gäbe es weder Allergiker, noch chronisch Kranke.
Krankheitsursachen sind ganz individuell
Medizinisch nicht definierte Beschwerden wie Allergien oder
chronische Beschwerden,, die kausal nicht erklärt werden können,
haben bei jeder Person andere Hintergründe. Ein grippaler Infekt bei Frau
A kann durch eine ungesunde Lebensweise und Raubbau am Körper ausgelöst werden,
während bei Herrn B schon lange anhaltende seelische Probleme die Auslöser sein
können. Erhalten nun Frau A und Herr B die gleichen pharmazeutischen Präparate,
da sie ja beide einen grippalen Infekt haben, so wird die individuelle Situation
übersehen. Gerade bei Allergien und chronischen Beschwerden - einer
klassischen Schwachstelle der Schulmedizin - ist die genaue Analyse der
individuellen Situation von großer Bedeutung.
Das gleiche vermeintliche „Allergen“ führt zu unterschiedlichen
Reaktionen
Nur wenigen Menschen ist bekannt, dass man auf vermeintliche „Allergene“ auch
mit ganz anderen körperlichen und seelischen Symptomen reagieren kann, als mit
den allgemein bekannten Haut- oder Atemwegsbeschwerden wie z.B. Neurodermitis,
Asthma oder Heuschnupfen. Außerdem reagieren die meisten Betroffenen nicht nur
mit einem Symptom auf „Allergene“, sondern mit mehreren. Aus diesem Grunde
sprechen wir hier auch von Allergie-Syndrom.
Ursache oder "nur"
Auslöser?
Es ist daher nicht damit getan - zumindest bei Allergien und chronischen
Beschwerden - die oberflächlich auftretenden Symptome zu behandeln und in
aller Regel zu unterdrücken, oder über lange Zeit an etwas zu gewöhnen, was
einer „Zwangsgewöhnung“ gleich kommt. Aus unserer Sicht macht es auch keinen
Sinn, den menschlichen Körper gegen Auslöser wie z.B. Gräser oder Pollen zu
"desensibilisieren". Wir sehen den richtigen Ansatz darin, zunächst einmal
zwischen AUSLÖSER und URSACHE zu unterscheiden. Allergien und chronische
Krankheiten lassen sich nach unserer Erfahrung dann erfolgreich beseitigen, wenn
es gelingt, die wahren Ursachen für äußerlich sichtbare Symptome zu
finden.
Blinkendes Tank-Warnlämpchen oder leerer Tank?
Kein Mensch würde auf die Idee kommen, den Stillstand seines Autos dadurch zu
beheben, dass er das rot leuchtende Tank-Warnlämpchen gegen eine neue Glühbirne
austauscht. Die Behebung der wahren Stillstands-Ursache, in diesem Fall das
Auftanken des Fahrzeugs, lässt uns die Fahrt jedoch zuverlässig fortsetzen.
Ermittelt ein schulmedizinischer Test eine Allergie auf Gräser, Pollen, Nüsse,
Gänsefedern, Katzenhaare, Milben, oder der eigenen Tante etc., so handelt es
sich hier aus unserer Sicht um rot blinkende Warnlämpchen, hinter denen sich
eine wahre Ursache versteckt.
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