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Für Allergiker die mehr "Wissen" wollen



Warum Allergien über schulmedizinische Therapien nicht heilbar sind

  1. Weil Allergien „nicht-materielle“ Erscheinungen sind, und die Schulmedizin auf materielle Erklärungsmodelle aufgebaut ist.
  2. Weil Allergien aufgrund von falschen „biologischen Informationen“ in Körperzellen ausgelöst werden und diese Phänomene in wissenschaftlichen Untersuchungen nicht berücksichtigt werden.

Information bestimmt das Originäre eines Atoms (Zeilinger, 2005). Mithin sind Moleküle, Zellen, Gewebe, Organismen und alle weiteren Strukturen, die sich hieraus ergeben, durch die ihnen innewohnende Information geprägt. Ein Teil dieser Information wird eukaryontischen Organismen in Form des Cytoplasmas der Eizelle mitgegeben, der andere Teil ist in der DNS des Zellkerns gespeichert. (Prof. Dr. Rothe, 2007).

In Organismen (Mensch, Tier und Pflanze) wird Information sowohl molekular als auch nicht molekular (in Form elektromagnetischer Vorgänge) gespeichert und transformiert. Die nichtmolekulare Informationsübertragung in Organismen erfolgt über Photonen, den "Wechselwirkungsquanten" (Heim, 1989; Dröscher und Heim, 1996) des elektromagnetischen Spektrums.

Photonen sind masselos, dennoch übertragen sie Energie und Information. Es gibt ~ 1o9 mal mehr Wechselwirkungsquanten (Bosonen und Photonen) als massebehaftete Quanten (Nucleosomen: Elektronen, Protonen, Neutronen) (Heim, 1989; Dröscher und Heim, 1996). Mithin sind auch in unserem Körper weit mehr Photonen zugegen als Nucleosomen. Ihre energetischen und informativen Eigenschaften machen die Photonen zu einem universell verwendbaren Steuerungs und Ordnungselement in der Biologie.

Organismen benutzen nicht nur Photonen, sie geben auch solche über ihre Oberfläche ab. Die Mengen sind allerdings sehr gering. Die biophysikalische Forschung hat mittlerweile die Wechselwirkung von Photonen und Molekülen auf der Ebene der Proteine und der DNS nachgewiesen. Das heißt: Alle Lebewesen interagieren mit der Umwelt und somit auch mit anderen Organismen. Energie und Information sind neben der Materie wesentliche Bestandteile des Lebens, werden aber von den traditionellen Wissenschaften ignoriert.

Allergien entstehen durch falsche „biologische Informationen“, die in Körperzellen gespeichert sind, und wahrscheinlich seit Generationen vererbt werden. Reagiert ein Allergiker auf einen harmlosen Stoff - wie z. B. Weizen - bedeutet das, dass in den Zellen des Allergikers die Information gespeichert ist, dass der Weizen '“ wie im Falle eines Virus - ein Feind ist. Erst durch diese (falsche) Information werden chemische Prozesse ausgelöst, wenn der Betroffene mit Weizen in Kontakt kommt. Es sind somit nicht die Stoffe (medizinisch Allergene), die für allergische Reaktionen verantwortlich zu machen sind, sondern vielmehr falsche Informationen der Zellen auf Stoffe.

Die falschen biologischen Informationen haben natürlich auch Auswirkung auf das Energiesystem des Körpers. Das Energiesystem wiederum hat Einfluss auf die Organe. Insgesamt kommt so das Biosystem aus dem Gleichgewicht, der Mensch wird krank. Das Lebendige besteht aus mind. 3 Ebenen, die sich gegenseitig (und in Interaktion zur Umwelt) beeinflussen.

Löst man allerdings auf der Informationsebene falsche biologische Informationen auf, kommt das blockierte Energiesystem wieder in den Fluss, so dass die dahinter stehenden Organe wieder ihre normalen Aufgaben '“ wie z. B. das Ausleiten von Metallen, die Produktion von Enzymen oder Hormone etc. - erfüllen können.

Warum die Schulmedizin bei der Auflösung von Allergien nicht helfen kann

Das „Lebendige“, so wie der Begriff "Information" sind keine Eigenschaften der Materie. Ein tief greifender Irrtum ist die Annahme, Information sei ein Phänomen der Materie, der schon zu zahlreichen Missverständnissen und schweren Folgefehlern geführt hat. Paradebeispiel sind die Versuche, chronische Beschwerden wie z. B. Allergien, auf rein wissenschaftlicher Basis zu erklären. Was Leben ist, was also das Lebendige ausmacht, vermochte bis heute naturwissenschaftlich niemand zu definieren.

Sicher liegt es daran, dass in den etablierten Naturwissenschaften nur materialistisch gedacht wird und darum nur solche Erklärungen zugelassen sind, die sich auf Eigenschaften der Materie beziehen, also sichtbar, messbar und wägbar sind. Doch das Lebendige besteht mehr als nur aus einem Haufen von Zellen, die 'rein zufällig' das machen, was sie machen. Schulmedizin basiert auf rein wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Das ist auch der Grund, warum sich schulmedizinische Anwendungen ausschließlich auf das Unterdrücken von Symptomen beschränkt. Die Ursachen liegen aber im Lebendigen selbst, dem nicht-materiellen Teil der Materie.

Neue Möglichkeiten bei Allergien

Allergie-Immun® - Privatinstitut für komplementärmedizinische Forschung - beschäftigt sich seit Jahren mit dem „Phänomen der Information“ und dessen Wirkung auf das Lebendige, dem Menschen oder dem Tier. Im Vordergrund steht die Annahme, dass zunächst alle biologischen Informationen in der DNS gespeichert sind, und dass sich solche Informationen, die z. B. bei einem Allergiker zu falschen chemischen Prozessen führen, korrigieren lassen.

Allergie-Immun® ist es gelungen, ein „Bioenergetisches Test- und Therapieverfahren“ zu entwickeln, um elektromagnetische Spannungen in den Zellen zu korrigieren, welche für eine falsche Aktivierung von chemischen Prozessen sorgen. Allergien entstehen demnach aus Fehlinterpretationen im Kommunikationsprozess von Zellen und Zellverbänden. Das heißt: Bestimmte Zellverbände halten zum Beispiel ein mit der Nahrung aufgenommenes Protein für eine Bedrohung und reagieren mit Abwehr. Proteine sind Sender und Empfänger elektromagnetischer Strahlung und treten mit dem elektromagnetischen System der DNA in Verbindung, so dass ein dauernder Informationsaustausch möglich ist.

Jede biologische Art besitzt ein spezifisches elektromagnetisches Spektrum, welches nach Art eines Radioempfängers detektiert werden kann, wobei jede Zelle die Gesamtmenge der DNS enthält, wie Klonierungsexperimente zeigen. Körperzellen sind spezialisierte Zellen, das heißt: von den biologischen Informationen, die auf der DNS gespeichert sind, wird nur ein Teil abgerufen. Da dennoch die Gesamt-DNS beibehalten wird, hat das System die Struktur eines holographischen Bildes, bei dem jeder Bildpunkt die Gesamtinformation des Bildes trägt. Die Synthese der gesamten DNS einer Zelle während der Zellkernteilung findet ihre Rechtfertigung in der Aufrechterhaltung der holographischen Struktur des Ganzen.

Durch das Allergie-Immun® Test- und Therapieverfahren lassen sich so über ein Tropfen Blut auf der einen Seite die Informationen strukturmäßig ermitteln, die im Körper zu Störungen führen, und auf der anderen Seite können diese Informationsstrukturen gegenpolig auf ein Medium (Energetikum als Informationsträger) geprägt werden, welche oral eingenommen für Veränderungen im Körper führen. Unsere Zellen sind lernfähig und nehmen natürliche Impulse an, um dem natürliche Zweck zu entsprechen.

Die derzeit verbreiteten Standard-Allergie-Test-Verfahren sind in ihrer Aussagefähigkeiten über den Ursprung der jeweiligen Allergien äußerst begrenzt und aufwendig und bedingen oft auch eine umständliche Belastung bzw. Handhabung für den Allergiker. Dazu sind beispielsweise als Standard-Untersuchung der Prick-Test zu rechnen, der trotz einer Vielzahl von Nadelstichen nur eine vor allem lokalbegrenzte Aussagekraft hat, sowie der Intrakutan-Test, der selten in einer normalen Arztpraxis durchführbar ist. Der Radio-Allergie-Sorbent-Test (RAST) basiert auf der Bestimmung von Antikörpern (Reagine) gegen bestimmte allergieauslösende Substanzen. Beim konjunktivalen Provokationstest wird ein vermitteltes Allergen auf die Haut und beim Epikutantest werden Pflaster mit unterschiedlichen einzelnen vermuteten Allergenen auf den Rücken geklebt, während man beim Yorktest ausschließlich proteinspazifische IgG-Reaktionen ermitteln kann und keine klassischen IgE-Allergien.

Das besondere am Allergie-Immun-Test und einem darauf basierenden Anwendungsmittel (Energetikum) ist seine universelle Anwendbarkeit sowohl auf die volle Spektrumsbreite aller denkbaren Allergien und allergie-auslösenden Substanzen als auch die einfache sowie praktische Weise das Verfahren durchzuführen.



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Fataler Irrtum in der Abwehr

Neue Therapien sollen Allergien bekämpfen. Die Ärzte träumen von einer wirksamen Prävention. Von Ute Eberle

Konservierungsmittel und Kakerlaken. Oder Kamillentee. Manchmal Latexhandschuhe, Penizillin, Seidenblusen, Sellerie. Das Reinigungsmittel für Kontaktlinsen. Dann die Klassiker: Katze, Hund und Schimmelpilze, Modeschmuck, Hausstaub, Bienengift, Nüsse, Milch, Soja, Pollen, Weizen. Die Liste der Stoffe, auf die ein Mensch allergisch reagieren kann, scheint endlos.

Und wen es trifft, für den kann das Leben zur Hölle werden. Wie für Melina Athanassiou aus Gießen. Mit elf Wochen begann das Baby, sich zu kratzen. Kratzte, statt zu schlafen, kratzte, bis sie blutverschmiert war. »Tage und Nächte sind gleich schwer zu überstehen«, schrieb ihre Mutter Nikoleta damals ins Tagebuch. Stufe eins der Erschöpfung ist erreicht, wenn sie nachts dreimal aufsteht, um Melina daran zu hindern, sich völlig aufzukratzen. Stufe zwei, wenn das Baby ab fünf Uhr gar nicht mehr schlafen will. Oft herrscht Stufe drei – wenn es überhaupt keine Ruhephase mehr gibt. Der Grund für die nächtliche Tortur ist eine Neurodermitis, ausgelöst durch Nahrungsmittelüberempfindlichkeiten. Anders gesagt: »nur« eine Allergie.

»Nur« eine Allergie haben in Deutschland Millionen, vor allem Kinder. Nahrungsmittelallergien erreichen ihren Höhepunkt statistisch im Vorschulalter, bei Asthma liegt er in den Teenagerjahren. Ungefähr dann setzt auch der Heuschnupfen ein.

Exakte Zahlen lassen sich schwer ermitteln. Je nachdem, was die Forscher abfragen – Symptome oder Arztdiagnose –, schwanken sie beträchtlich. Nun hat das Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals repräsentative Zahlen für Deutschland erfasst. Bei jedem sechsten der 17641 bis zu 17-jährigen Probanden wurde bereits eine Allergie medizinisch diagnostiziert.

Eine Langzeitstudie des Allergologen Ulrich Wahn von der Berliner Charité unter 1314 Kindern setzt die Häufigkeit noch höher an. Demnach entwickelt eins von zehn Babys Neurodermitis, leidet jeder vierte Teenager an Heuschnupfen und bekommen acht Prozent Asthma. »In jeder Schulklasse etwa zwei«, sagt Wahn. Testet man, ob Kinder Antikörper gegen Allergene im Blut haben, also gegen bestimmte Alltagsstoffe sensibilisiert sind, schnellt der Anteil auf 40,8 Prozent.

Erschreckende Zahlen. Und Zahlen, die es früher so nicht gab. Zwischen 1973 und 1988 verdoppelten sich nach einer britischen Studie die Asthmafälle bei Schulkindern. Gleichzeitig legten Ekzeme um 150 Prozent zu. Von 1926 bis 1995 stieg die Zahl der Heuschnupfenfälle in der Schweiz um das 17fache. Ähnliches gilt wohl für ganz Westeuropa.

Warum der Anstieg? Und weshalb werden Menschen überhaupt allergisch? Über all das rätseln die Forscher. Wie verwirrend die Befunde sind, zeigt die International Study of Asthma and Allergies in Childhood (Isaac). Sie wurde 1991 begonnen, um erstmals einheitlich das Auftreten dieser Leiden in der Welt festzustellen. Insgesamt befragten Forscher 463801 Jugendliche in 56 Ländern nach allergischen Symptomen. Sie fanden Krankheitsraten, die bis um das 60fache auseinander klafften. Die niedrigsten Raten für Asthma fanden die Isaac-Forscher in Indien, Albanien, Indonesien und Rumänien, wo teilweise nur 1,6 Prozent der Jugendlichen unter chronisch entzündeten Atemwegen litten. Die meisten Asthmakinder fanden sie in Australien und Neuseeland, wo gut jeder Dritte betroffen war. Bei Heuschnupfen führten Nigeria und Paraguay die Liste an, bei allergischen Ekzemen lagen die Skandinavier mit Finnland und Schweden in der Topgruppe. Die geografische Verteilung sei »etwas unerwartet«, sagt diplomatisch Stephan Weiland, ein an Isaac beteiligter Epidemiologe der Universität Ulm.

Wenn aber schon Fachleute verwirrt sind, wie soll der Laie sich zurechtfinden? Die vergangenen Jahre brachten eine Flut von Studien mit teils konträren Ergebnissen. Demnach: schützt Stillen vor Allergien, möglicherweise aber nur vorübergehend,

- machen Katzen im Haus Kinder anfälliger für Überempfindlichkeiten, außer es leben dort gleich ganz viele Katzen,

- beugt eine staubarme Wohnung Allergien vor, nach anderen Befunden könnte das die Krankheit auch begünstigen.

Entsprechend widersprüchlich fallen die Ratschläge der Allergologen aus: Da werden staubmilbenabhaltende Bettüberzüge empfohlen oder verworfen, Haustiere geduldet oder verdammt. »Früher war alles klar«, sagt Ursula Krämer vom Institut für Umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf. »Alles möglichst sauber und keine Tiere. Heute ist es ganz, ganz kompliziert.«

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Im Wust der Daten beginnen sich Gewissheiten zu kristallisieren, die bei Medizinern Hoffnung wecken – vielleicht können sie Allergien bald verhindern.

Sie wissen schon seit langem, dass eine Allergie durch eine fehlgeleitete Abwehrreaktion des Körpers entsteht. Das menschliche Immunsystem wird täglich mit Millionen von Fremdstoffen bombardiert, von harmlosen Duftmolekülen bis zu todbringenden Viren. Aus bisher unerfindlichen Gründen zählt das Immunsystem von Allergikern dabei eigentlich unschädliche Alltagsstoffe zu den Feinden und beginnt sie zu bekämpfen.

Dafür bilden Immunzellen Antikörper vom Typ des so genannten Immunglobulins E. Kommt das Allergen in den Körper, heften sich die Antikörper erst an den Eindringling und dann an bestimmte Abwehrzellen (Mastzellen), welche in ihrem Inneren den Botenstoff Histamin bilden. Aktiviert von allergenbeladenen Antikörpern, überfluten die Mastzellen das umliegende Gewebe mit Histamin, was eine entzündliche Reaktion auslöst. Je nachdem, wo der Kontakt mit dem Allergen stattfindet, führt das zu Hautausschlägen, Übelkeit, Durchfall, Juckreiz oder Schwellung der Bronchien.

Für die Betroffenen ist das mehr als nur unangenehm. Kinder mit Asthma wachsen häufig schlechter und fehlen mehr in der Schule. Auch Heuschnupfenkinder haben überdurchschnittlich oft Schulprobleme. Selbst die Berufswahl ist manchmal eingeschränkt. Der Ärzteverband Deutscher Allergologen hat beobachtet, dass jedes Jahr rund 30.000 Jugendliche ihre Ausbildung aus Gesundheitsgründen abbrechen, und vermutet, dass häufig Allergien dahinterstecken, zumal es vorwiegend angehende Bäcker, Konditoren, Maler, Friseure, Metallarbeiter, Floristen oder Schreiner trifft – traditionell allergenintensive Branchen. Noch nicht mitgezählt sind Jugendliche, die einen Traumberuf wegen einer bekannten Überempfindlichkeit gar nicht erst antreten. So dürften etwa Asthmatiker in vielen Bundesländern nicht Polizist werden.

Im schlimmsten Fall reagiert der Körper auf ein Allergen mit einem Schock, an dem die Patienten sterben können. Etwa 2,4 Millionen Deutsche müssen fürchten, dass ein Nachmittag im Garten mit einem Kreislaufkollaps oder Ersticken endet, weil sie auf Insektengift allergisch reagieren. Auch kann es passieren, dass ein Betroffener von einer Allergieform zu einer anderen wechselt, ein Phänomen, das Ärzte als »allergologische Karriere« bezeichnen. So entwickelt etwa jeder dritte Heuschnupfenkranke später auch Asthma. Die damit einhergehende Atemnot tötete laut einer Statistik allein 1996 insgesamt 5348 Menschen in Deutschland, gut 14 pro Tag.

Trotz hoher Umweltverschmutzung hatten DDR-Kinder weniger Allergien

Die Veranlagung zur Allergie ist zweifellos genetisch bedingt. »Jedes Kind hat heute ein etwa 20-prozentiges Risiko, Allergiker zu werden«, sagt Eckhard Hamelmann von der Charité. »Ist aber bereits ein Elternteil allergisch, steigt sie auf 40 Prozent. Sind es beide: 80 Prozent.«

Doch die Gene allein erklären die rapide Zunahme der Allergien nicht. Lange vermuteten Forscher, dass die Umweltverschmutzung schuld sei. Die Wiedervereinigung bot die Chance, diese These zu testen. Man untersuchte Kinder in mit Schadstoffen belasteten ostdeutschen Regionen wie Halle und Leipzig und verglich sie mit Jugendlichen aus dem Westen. Immer wieder kam das Gleiche heraus. Die Kinder im Osten hatten durchaus Gesundheitsprobleme durch die »Dreckschleuderfabriken«, wie es Frank Friedrichs, kinderallergologischer Experte der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI), ausdrückt. »Aber sie hatten kaum Asthma und Heuschnupfen.«

Konsterniert suchten die Forscher nach Unterschieden in der Umwelt. Und fanden sie auch. So leiden Heranwachsende, die einmal Würmer hatten, früh in Kindertagesstätten kamen, in großen Familien leben oder auf Bauernhöfen wohnen und oft in den Stall gehen, statistisch seltener an Allergien als andere Kinder. Diesen Faktoren ist eines gemeinsam, erkannten die Forscher: Sie konfrontieren das kindliche Immunsystem mit einer Fülle schädlicher Keime.

Darauf stützt sich die »Hygiene-Hypothese«: Vereinfacht besagt sie, dass ein Baby mit einem unfertigen Immunsystem geboren wird, das trainiert werden muss. Fehlen die dafür nötigen Gegner – wie Krankheitskeime oder Parasiten –, gerät es leicht außer Tritt und attackiert harmlose Alltagsstoffe. »Mit den ganzen Desinfektionssprays und der Hygiene überall scheint vielen Kindern etwas abhanden gekommen zu sein«, sagt Friedrichs. if(window.hideEmptyAdPlace){hideEmptyAdPlace('place_a5');}

Das bedeutet nicht, dass Schmutz automatisch gut ist. Oder gar, dass Eltern auf Impfungen verzichten sollten – Infektionskrankheiten wie Masern sind statistisch tödlicher als jede Allergie. »Die Art des Drecks ist entscheidend«, so Friedrichs. Nachgewiesen wurde eine allergiehemmende Wirkung bisher bei Tuberkulosebakterien, dem Darmspulwurm Ascaris und den so genannten Endotoxinen – Komponenten aus der Zellwand von Bakterien wie E.coli oder Salmonellen, die besonders in Kindergärten und Ställen üppig zirkulieren. Manche Forscher bezeichnen diese Keime als »alte Freunde« – Mikroorganismen, mit denen sich das menschliche Immunsystem seit Jahrtausenden auseinander setzt. Vermutlich ist auch wichtig, wann das Kind diesen Keimen begegnet. Das erste Lebensjahr scheint zentral zu sein.

Aufbauend auf der Hygiene-Hypothese, vermuten viele Forscher heute, dass eine ganze Reihe von Charakteristika des modernen, westlichen Lebens die Explosion an Allergien bewirkt haben, indem sie den Menschen »alte Freunde« rauben, aber sie gleichzeitig mehr exotischen Stoffen aussetzen. Dazu zählen Fernreisen, Fertiggerichte mit vielen Zusatzstoffen und gut isolierte Häuser, in denen Milben und Schimmel ein ideales Klima finden, ebenso wie pasteurisierte Milch, Antibiotika, wenig Geschwister und (keimreduzierte) Kaiserschnitte. Selbst die Fettsäuren der Margarine sind in Verdacht geraten, und möglicherweise spielen Schadstoffe wie Feinstaub, Stickoxide und Ozon eine zumindest unterstützende Rolle. »Die Zunahme an Allergien ist offenbar der Preis, den wir für unseren Lebensstil zahlen«, sagt Friedrichs.

Eindrucksvoll zeigte sich dies erneut in Ostdeutschland. Die aktuelle Kiggs-Studie zum Beispiel ergab, dass ältere Kinder, die dort vor dem Mauerfall geboren wurden, gegen die Erkrankung weitgehend gefeit sind. Bei jüngerem Nachwuchs dagegen konnten die Epidemiologen keinen Unterschied zu Kindern im Westen mehr feststellen. Wohl aber fanden die Forscher Differenzen zwischen anderen Bevölkerungsgruppen. So leiden Migrantenkinder seltener an Allergien als Kinder aus der Oberschicht. »Das hat sicher mit unterschiedlichen Lebensweisen zu tun«, so Martin Schlaud vom RKI.

Wurmeier und Bakterien helfen gegen Asthma und Neurodermitis

Daraus ergeben sich Ansatzpunkte, um Allergien wirkungsvoller zu bekämpfen. Bisher ist es nur möglich, allergische Symptome durch Medikamente wie Antihistamika oder Kortison zu unterdrücken oder den Körper durch die jahrelange Spritzkur, – eine Hyposensibilisierung – gegen ein Allergen »abzuhärten«. Doch an der Charité läuft derzeit eine Studie, bei der bisher 500 genetisch vorbelastete Babys sechs Monate lang dreimal täglich Endotoxin-angereicherte Tropfen bekommen – eine Art Impfung, die eine Fehlreaktion des Immunsystems von vornherein verhindern soll. Die Studie wird erst in einem Jahr ausgewertet, doch »die Gesamtinzidenz scheint bereits geringer als erwartet«, sagt Studienbetreuer Hamelmann.

Von Anfang 2007 an möchte er zudem Personen mit bereits etablierten Nahrungsmittelallergien oder Heuschnupfen Eier des (für Menschen harmlosen) Schweineparasiten Trichuris schlucken lassen, um zu testen, ob das die Immunreaktion reguliert. »Es gibt bereits gute Erfahrungen mit chronischen Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa.« Und in der vergangenen Woche berichteten Schweizer Forscher, dass zehn Heuschnupfenpatienten nach einer Spritzkur mit Erbgutschnipseln aus Mykobakterien acht Monate lang symptomfrei geblieben sind.

Bereits erprobt ist ein Medikament, das die Allergie-Antikörper IgE blockiert. Das »Anti-IgE«, das regelmäßig unter die Haut gespritzt werden muss, ist in Deutschland bisher allerdings nur für schweres Asthma bei über Zwölfjährigen zugelassen.

Solche Entwicklungen stimmen viele Ärzte optimistisch. »Wenn die Allergologen es in den nächsten zehn Jahren nicht schaffen, eine Prävention zu finden und diese Epidemie des 21. Jahrhunderts umzukehren, dann haben sie versagt!«, sagt Wahn.

 

Quelle: Die Zeit (http://www.zeit.de/2006/41/MS-Allergien?page=1)



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Die «Allergie» - von der Ausnahme zur Regel

Immunität und Überempfindlichkeit als zwei Seiten einer Medaille

Als Clemens von Pirquet den Begriff «Allergie» vor 100 Jahren einführte, fasste er damit die Überempfindlichkeit und die Immunität zusammen. Heute wird der Allergiebegriff meist nur noch für einen bestimmten Typ von Überempfindlichkeitsreaktionen gebraucht.     

In der Medizingeschichte wurden immer wieder Menschen beschrieben, die heftig auf körperfremde Stoffe reagierten. Von Britannicus etwa, dem Sohn des römischen Kaisers Claudius, wird berichtet, wie sehr er sich bei den obligatorischen Militärübungen quälte. Sobald sich der junge Römer auf ein Pferd setzte, begannen seine Augen zu tränen und schwollen an, und im Gesicht bildete sich ein feuerroter Ausschlag. In anderen Quellen ist von Menschen die Rede, die empfindlich auf Insektenstiche oder bestimmte Nahrungsmittel reagierten. Der griechische Arzt Hippokrates vermutete, irgendetwas im Körper der Betroffenen hege eine Abneigung gegen den Fremdstoff, werde durch das Zusammentreffen aufgeschreckt und richte Unheil an.

Häufiger bei Gebildeten und Vornehmen

Oft wurde aber auch angenommen, die Fremdstoffe enthielten ein Gift, auf das einige Menschen empfindlicher reagierten als andere. Das gilt etwa für die Pollen, die Mitte des 19. Jahrhunderts als Verursacher des «Sommer-Katarrhs» oder «Heufiebers» entlarvt wurden. Zwar waren vom Heufieber nur wenige Menschen betroffen, wie der deutsche Mediziner Philipp Phoebus in einem 1862 erschienenen Buch beschrieb. Phoebus machte nach der Auswertung von Fragebögen und Literaturdaten jedoch eine interessante Beobachtung: «Die Krankheit ist häufiger bei Wohlhabenden, Gebildeten und Vornehmen als unter entgegengesetzten Verhältnissen.»

Warum aber erkrankten nur wenige Menschen, wo doch alle gleichermassen den Pollen ausgesetzt waren? Die Vermutungen, welche Faktoren den Menschen anfälliger für das Pollentoxin machten, waren damals vielfältig: kohlenhydratreiche Nahrung, scharfe und exotische Speisen, Stress durch das moderne Leben, Lärm, finanzielle Probleme oder der höhere Bildungsstand von Frauen. Für andere war das Heufieber eine Erkrankung, von der besonders Personen mit nervöser Konstitution betroffen waren.

Der Begriff «Allergie» tauchte zum ersten Mal in einem kurzen Beitrag in der «Münchener Medizinischen Wochenschrift» vom 24. Juli 1906 auf. Clemens von Pirquet, ein Wiener Kinderarzt, fasste darin zwei Phänomene zusammen, die er in seinem Klinikalltag beobachtet hatte und um die es damals verwirrende Diskussionen gab: die Immunität und die Überempfindlichkeit.

Einerseits profitierten nämlich die meisten Kinder von der Serumtherapie, die man seit Ende des 19. Jahrhunderts immer häufiger durchführte, um Infektionskrankheiten wie die Diphtherie zu behandeln. Dabei wurde den Kranken ein Heilserum gespritzt, das von immunisierten Tieren stammte. Andererseits beobachteten die Ärzte gelegentlich schwere Nebenwirkungen wie Fieber, Blutdruckabfall und Atembeschwerden. Diese Überempfindlichkeitsreaktionen traten dann gehäuft auf, wenn ein Antiserum zum zweiten oder gar dritten Mal gespritzt wurde.

Von Pirquet war der Meinung, «dass Immunität und Überempfindlichkeit aufs innigste miteinander verbunden sein können». Der erste Kontakt mit einem Fremdstoff führe zu einer veränderten Reaktionsfähigkeit des Körpers, wodurch die zweite Begegnung in eine schützende Immunität, aber auch in eine schädigende Überempfindlichkeit münden könne. «Für diesen allgemeinen Begriff der veränderten Reaktionsfähigkeit schlage ich den Ausdruck Allergie vor», schrieb von Pirquet, wobei er den Begriff vom Griechischen «allos» (anders) ableitete.

Der Wiener Kinderarzt machte sich auch Gedanken über den Mechanismus, der hinter der Allergie stecken könnte. Seiner Meinung nach waren die schützenden Antitoxine oder Antikörper unter gewissen Umständen in der Lage, Krankheitssymptome hervorzurufen. Die Begeisterung der Fachkollegen für diese Erklärung hielt sich allerdings zunächst in Grenzen - nach den Impferfolgen erschien es unglaublich, dass das Immunsystem selbst Schäden anrichten könnte.

Trotzdem war von Pirquets Veröffentlichung ein wichtiger Wendepunkt. Der Begriff «Allergie» fand mehr und mehr Verwendung, auch wenn er immer häufiger nur die «Überempfindlichkeit» ersetzte und der Aspekt der Immunität wegfiel. Weitere Forschungen brachten dann ans Licht, dass leichte wie schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, aber auch allergisches Asthma oder Heuschnupfen mit Fehlfunktionen des Immunsystems verknüpft sind. So entdeckte der Brite Henry Dale 1910 zunächst im Mutterkorn und später auch im menschlichen Körper das Histamin. Dieser Abkömmling der Aminosäure Histidin senkte im Tierversuch den Blutdruck oder beeinflusste die Kontraktion der Atemmuskulatur - Symptome, wie man sie von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen kannte.

Mit dem Blutserum übertragbar

1921 gelang den deutschen Forschern Karl Prausnitz und Heinz Küstner der Nachweis, dass sich eine Allergie mit dem Blutserum eines Menschen auf einen anderen übertragen lässt. Bis zur Identifizierung des verantwortlichen «Reagins» vergingen dann aber noch über vierzig Jahre: 1967 isolierte das japanische Forscherehepaar Ishizaka aus dem Serum eines Pollenallergikers einen bis dahin unbekannten Antikörper-Typ, das IgE.

Dieser Antikörper-Typ dient eigentlich der Abwehr parasitärer Krankheitserreger. Allergiker produzieren jedoch auch grosse Mengen von IgE-Antikörpern gegen harmlose Umweltantigene. Eine Gruppe von Immunzellen, die sogenannten Mastzellen, kann diese IgE-Moleküle dann auf ihrer Oberfläche binden und schüttet nach einem erneuten Kontakt mit dem Antigen unter anderem Histamin aus. Dieses löst daraufhin die Symptome des Heuschnupfens, des allergischen Asthmas oder der Lebensmittelallergie aus.

Heute teilt man die Überempfindlichkeitsreaktionen in vier verschiedene Typen ein, an denen unterschiedliche Antikörper und Abwehrzellen beteiligt sind. Die von Pirquet beobachtete Serumkrankheit etwa ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Typs 3, bei Transfusions-Zwischenfällen oder der sogenannten Rhesus-Unverträglichkeit handelt es sich um den Typ 2 und bei Hautentzündungen nach Kontakt mit Medikamenten oder Chemikalien um den Typ 4. Mit dem Begriff «Allergie» ist heute jedoch meist nur noch der Typ 1 der Überempfindlichkeit gemeint, der durch die unheilvolle Wechselwirkung der IgE- Antikörper mit den Mastzellen ausgelöst wird.

Personen, die von einer solchen Allergie betroffen sind, wird seit je empfohlen, den Allergenen so weit als möglich aus dem Weg zu gehen. Eine lange Tradition haben daher Aufenthalte am Meer oder im Hochgebirge, Gegenden, die wegen des Windes oder der Höhe in der Regel pollenarm sind. Die wohltuende Wirkung einer solchen Luftveränderung konnte der niederländische Arzt van Leeuwen eindrucksvoll demonstrieren, als er 1923 mit drei Asthmatikern nach St. Moritz reiste. Die Patienten waren sofort beschwerdefrei, bekamen aber Atemnot, als Leeuwen sie eine aus der Heimat mitgebrachte Hausstaubprobe (Auslöser) einatmen liess.

Medikamentös können Allergien allgemein mit sogenannten Antihistaminika behandelt? werden, die die Wirkung des Histamins im Körper blockieren. Bei allergischem Asthma gibt es ausserdem Wirkstoffe, die überschiessende Entzündungsreaktionen der Atemwege hemmen oder die Bronchien erweitern. Seit Ende 2005 sind schliesslich auch Antikörper für die Therapie von schwerem Asthma zugelassen, die die IgE-Antikörper neutralisieren und dadurch die Histamin- Ausschüttung der Immunzellen verringern.

Um die eigentliche Ursache der allergischen Erkrankungen, die Fehlsteuerung des Immunsystems, zu korrigieren, gibt es aber auch heute noch nur eine Therapie: die spezifische Immuntherapie oder Hyposensibilisierung, bei der Allergikern ein Extrakt der allergieauslösenden Substanz - etwa aus Blütenpollen oder Hausstaubmilben - über einen längeren Zeitraum unter die Haut gespritzt wird. Kurioserweise ist gerade dieser Therapieansatz fast hundert Jahre alt; der Brite Leonard Noon führte sie im Jahr 1911 zum ersten Mal durch. Eigentlich war sein Ziel, bei Heuschnupfenpatienten eine Immunität gegen das, wie er glaubte, in den Pollen vorhandene Toxin aufzubauen. Tatsächlich - das weiss man allerdings erst seit wenigen Jahren - bewirkt die Therapie aber eine Vermehrung sogenannter regulatorischer Abwehrzellen im Blut; diese können die übersteigerte Immunantwort auf harmlose Umweltantigene hemmen.

Anmerkung der Redaktion: Die Annahme, dass die spezifische Immuntherapie oder Hyposensibilisierung die einzige Therapie gegen Allergien ist, ist effektiv falsch. Richtig ist jedoch, dass es sich um eine wissenschaftlich anerkannte Therapie handelt, einmal abgesehen davon, dass wissenschaftlich die Ursachen nicht bekannt sind und nur von Auslösern die Rede ist. Ein Auslöser hat nach unseren Erfahrungen aber nichts mit der Ursache zu tun.

Sprunghaft angestiegen

In den letzten Jahrzehnten ist die Häufigkeit von allergischen Erkrankungen sprunghaft angestiegen. Während vor 80 Jahren weniger als 1 Prozent der Schweizer unter Heuschnupfen litten, sind es heute rund 15 Prozent. Weltweit war nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 2002 mehr als jeder fünfte Mensch von einer Allergie betroffen. Wahrscheinlich sind daran viele Faktoren beteiligt, etwa die Veränderung des Innenraumklimas, die Ernährung oder Zigarettenrauch und Abgase. Wegen der verbesserten Hygiene und niedrigerer Kinderzahlen in den Familien muss sich das Immunsystem zudem in den ersten Lebensjahren nicht mehr so stark mit Infektionen auseinandersetzen und driftet daher offenbar in Richtung Allergiebereitschaft ab.

Da Allergien heute eher die Regel denn die Ausnahme sind, stellen sie auch einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor dar - Anti-Allergie- Produkte zählen zu den bestverkauften Medikamenten fast jeder grossen Pharmafirma. Dieser Boom treibt allerdings auch kuriose oder gar bedenkliche Blüten. Eine amerikanische Firma etwa versucht, transgene Haustiere herzustellen, die frei von jeglichen Allergenen sein sollen. Auch werden Tests angeboten, die abklären sollen, ob hinter Magen-Darm-Beschwerden, Juckreiz, Kopfschmerzen, Depressionen oder Übergewicht möglicherweise eine Nahrungsmittelunverträglichkeit steckt. Eine Fachkommission der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie warnt vor diesen Tests, bei denen sogenannte IgG4-Antikörper bestimmt werden, da sie sinnlos und irreführend seien.

Ulrike Gebhardt

Weiterführende Literatur: Mark Jackson: Allergy. The history of a modern malady. Reaktion Book LTD, 2006; K. Bergmann, I. Bergmann, H. Schadewaldt: Bebilderte Geschichte der Allergologie. Dustri-Verlag, 2004.                   

Quelle: NZZ Online  http://www.nzz.ch/2006/11/01/ft/articleELFEZ.html

 

Anmerkung der Redaktion: Bei herkömmlichen Allergie-Tests werden nur Auslöser ermittelt. Falsch ist nach den Erfahrungen von Allergie-Immun auch die Annahme, dass Allergene dafür verantwortlich sind, dass ein Allergiker darauf reagiert. Hiergegen spricht auch die Tatsache, dass nicht alle Menschen auf diese harmlosen Stoffe reagieren. Folglich kann es nur so sein, dass der Körper des Betroffenen selbst hier Fehler macht und kein Allergen. Fehler deshalb, weil er auf harmlose Stoffe wie Pollen & Co. falsch reagiert. Darum sind die Fehler selbst in den Regulationsmechanismen des Betroffenen zu suchen. Aus dieser Sichtweise heraus macht es auch wenig Sinn, einen regulationsgestörten Körper an ein oder mehrere Auslöser zu gewöhnen.

Vielmehr geht es darum, die gestörten Regulationsmechanismen in Ordnung zu bringen, wie es Allergie-Immun in den meisten Fällen gelingt, und nicht darum, einen bereits geschwächten Körper gegen etwas Harmloses abzustumpfen.    



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Biophotonenforschung im erfolgreichen Kampf gegen Allergien!

Biophotonen ermöglichen die Kommunikation zwischen den einzelnen Zellen. Ein Verständigungsprozess, der für unsere Gesundheit enorm wichtig ist, ja, der Gesundheit überhaupt erst möglich macht.

„Die Woche“ – eine anerkannte Fachzeitschrift berichtete in einer Notiz zur Biophotonenforschung über Lichtenergie in unserem Organismus. Sie steuert gemeinsam mit den körpereigenen Informationen die biochemischen Abläufe. Je höher die Lichtspeicherfähigkeit jeder einzelnen Zelle, desto höher ist der Beitrag für die zelluläre Ordnung. Auch über die Nahrung nehmen wir tagtäglich Lichtenergie auf. Der Mensch, so der [Biophysiker Prof. Fritz-Albert Popp*], sei nicht Fleischfresser oder Vegetarier, sondern vor allem ein Lichtsäuger.

So unglaublich das manchen erscheinen mag: Es ist Licht in unseren Zellen.

Weltweit haben Forscher nun bestätigt, dass unsere Körperzellen Licht abgeben. Popp spricht von Biophotonen. Photonen sind Lichtquanten, die physikalisch kleinsten Elemente des Lichts. Bio, weil sie von lebenden Zellen abgegeben werden. Das Licht, das die Zellen ausstrahlen, kann heute mit modernen Restlichtverstärkern sichtbar gemacht werden.

Der Mensch leuchtet?

Die Betrachtung von Krankheiten unter den Aspekten „System, Energie und Information“ ist offensichtlich der zentrale Ansatzpunkt für Allergien und viele andere Krankheiten, die wir als Ausdruck von veränderten Systemen erkennen.

Körperzellen leuchten und geben das Licht weiter. Bei einem kranken Organismus ist das Abstrahlen des Lichtes aufgrund einer Kommunikationsstörung gestört.

Unsere Fresszellen, die sogenannten Phagozyten, haben die Fähigkeit, Bakterien oder andere Fremdstoffe in sich aufzunehmen und sie dadurch unschädlich zu machen. Dieser Prozess, der in unserem Körper unentwegt stattfindet aber besonders dann auf Hochtouren läuft, wenn wir an einer Infektion leiden oder mit einer Allergie kämpfen, kann durch die Biophotonenanalyse gemessen werden. Und nicht nur das - der chinesische Wissenschaftler Sheng wies nach, das Phagozytose (Unschädlichmachung von Fremdstoffen im Organismus) über Biophotonen läuft. Biophotonen ermöglichen erst die Kommunikation zwischen den einzelnen Zellen. Jeder kann sich vorstellen, wie wichtig dieser Verständigungsprozess für unsere Gesundheit ist, ja, dass er überhaupt erst Gesundheit ermöglicht.

Allergien sind Systemstörungen

Die Betrachtung von Krankheiten unter den Aspekten „System, Energie und Information“ ist offensichtlich der zentrale Ansatzpunkt für Allergien und viele andere Krankheiten, die wir als Ausdruck von veränderten Systemen erkennen.

Körperzellen leuchten und geben das Licht weiter. Bei einem kranken Organismus ist das Abstrahlen des Lichtes aufgrund einer Kommunikationsstörung gestört.

Unsere Fresszellen, die sogenannten Phagozyten, haben die Fähigkeit, Bakterien oder andere Fremdstoffe in sich aufzunehmen und sie dadurch unschädlich zu machen. Dieser Prozess, der in unserem Körper unentwegt stattfindet aber besonders dann auf Hochtouren läuft, wenn wir an einer Infektion leiden oder mit einer Allergie kämpfen, kann durch die Biophotonenanalyse gemessen werden. Und nicht nur das - der chinesische Wissenschaftler Sheng wies nach, das Phagozytose (Unschädlichmachung von Fremdstoffen im Organismus) über Biophotonen läuft. Biophotonen ermöglichen erst die Kommunikation zwischen den einzelnen Zellen. Jeder kann sich vorstellen, wie wichtig dieser Verständigungsprozess für unsere Gesundheit ist, ja, dass er überhaupt erst Gesundheit ermöglicht.



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Aus der Biophotonenforschung

Lebewesen sind offene Systeme, denen äußere Energie und Information zugeführt wird. Die ständige Anregung etwa durch Nahrung und Sonnenlicht bewirkt eine dauerhafte Aussendung von Lichtquanten, den Photonen, so Prof. Popp.

Ebenso wie Popp geht Allergie-Immun® davon aus, das Licht der eigentliche Informationsträger des Lebens ist. Das Leuchten zeugt von einem extrem hohen Informationsaustausch in und zwischen den Zellen. In einer Zelle müssen circa 100.000 chemische Reaktionen pro Sekunde zum richtigen Zeitpunkt und an der richtigen Stelle gesteuert werden. Das machen die Biophotonen. Die wichtigste Matrize, der sie diese gigantische Informationsflut entnehmen, ist die DNS, so Popp weiter. Allerdings ist es auch erforderlich, dass die richtigen Informationen vorhanden sind, sonst wirken sie gegenüber der Umwelt als negative Kräfte und behindern so die körpereigene Regulation.

Hierzu schreibt das Institut Biophotonik - International Institute of Biophysics [siehe unten]:

Biophotonen (Biophotons) sind Quanten, die ständig von elektromagnetischen Feldern lebender biologischer Systeme "weit weg vom thermischen Gleichgewicht" abgegeben werden.

Die Theorie der Biophotonen, die an die Existenz aktiver DNA gebunden sind, erklärt unter anderem die Regulation des gesamten Zellstoffwechsels durch Photonen, die Mechanismen der Kommunikation der Zellen, Organe und Organismen, langreichweitige Regulationsvorgänge im Organismus, das Zellwachstum und dessen Begrenzung, den Zusammenhang zur verzögerten Lumineszenz ("delayed luminescence"), und in jüngster Zeit auch aktive supermolekulare Speicherprozesse in lebenden Geweben.

"Biophotonen regen Moleküle nicht nur zu chemischen Reaktionen an, sondern bewegen sie auch über elektromagnetische Feldkräfte in geeignete Positionen. Ohne Biophotonen würden wir in kürzester Zeit in eine Art chemischen Zellbrei zusammensinken. Darüber hinaus werden die übrigen Zellen durch Biophotonen über das Geschehen im Zellverband informiert. Nur das ermöglicht eine geordnete Verständigung über Wachstum, Koordination und Differenzierung", so Prof. Popp in einem Interview mit der Zeitschrift [GEO].

Nach der Theorie von Allergie-Immun® entstehen Allergien aufgrund von  Kommunikationsstörungen zwischen den elektromagnetischen Feldern eines biologischen Systems (Biophotonenfeld) und seiner Umwelt. Wenn Quanten (Informationen) ständig von elektromagnetischen Feldern eines lebenden Systems abgegeben werden, so ist es plausibel, dass dadurch eine Kommunikation mit der Umwelt stattfindet. Daraus folgern wir, dass eine Reaktion eines Betroffenen darauf zurückzuführen ist, dass falsche Informationen ein bestimmtes Aktionspotenzial ausdrücken. 

Die Bezeichnung "Quanten" wird allgemein für Elementarteilchen (nicht mehr weiter teilbare Teilchen) benutzt, wenn ihr korpuskulares und nicht ihr wellenartiges Verhalten im Vordergrund steht. Die Erkenntnis, dass jede Materie (Elektronen, Protonen, Atome, Moleküle,...) nicht nur Teilcheneigenschaft besitzt, sondern auch als Welle ("Materiewelle", de Broglie-Gleichung) beschrieben werden kann, ist eine der wichtigsten Errungenschaften der modernen Physik. Oft bezieht sich der Begriff Quanten jedoch auch auf kleinste Energieeinheiten, die von einem System auf ein anderes übertragen werden. Zurecht, denn diese Energieeinheiten haben wiederum sowohl Wellen- als auch Teilchencharakter.

Die Quantenmechanik hat gezeigt, dass nur Energieeinheiten (Quanten) einer bestimmten Größe von einem System zu einem anderen übertragen werden können. Die genaue Größe dieser Energieeinheiten hängt sowohl vom System ab, als auch vom Zustand, in dem sich das System befindet.

Das Prinzip Informations- und Energieregierung

Nach unserer Auffassung werden Körperfunktionen im wesentlichen biochemisch geregelt, aber durch unsere Informations- und Energiefelder regiert. Das heißt: allen biochemischen Prozessen sind Informations- beziehungsweise Energieprozesse übergeordnet.

Warum ist Energie mit Information gleichzusetzen?

Energie tritt in Bezug auf biologische Prozesse immer in einer bestimmten Weise auf. Das heißt, es ist nicht egal, wie viel Energie aufgewendet wird, um einen Prozess in Gang zu setzen. Es gibt vielmehr ein gewisses Energiefenster. Alle darüber- oder darunterliegenden Energiequantitäten führen zu einem anderen Ergebnis, indem ein anderer biochemischer Prozess ausgelöst wird. Die Bedeutung einer Information wird also immer nur im Bezugsrahmen, im Vergleich möglich. Der Berliner Informatiker Peter Rüdiger sagt: „Information ist eine Veränderung konkreter Quantität und Dauer.“

Wenn Zellen durch Biophotonen über das Geschehen im Zellverband informiert werden und durch elektromagnetische Feldkräfte chemische Prozesse ausgelöst werden, ist es nahe liegend, das ein falsches Energiepotenzial (der entscheidende Faktor ist die Information innerhalb des Systems) zu falschen chemischen Reaktionen führen. Da ein Energiepotential aus Quanteninformationen gebildet wird, sollte es möglich sein, die zugrunde liegenden Fehlinformationen korrigieren zu können.   

Diese Möglichkeit erforscht Allergie-Immun® seit vielen Jahren. Durch entsprechende Informationsimpulse ist es möglich, das allergieauslösende Energiepotential positiv zu verändern.

Homöopathen z. B. behandeln ihre Patienten nach dem vom Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, aufgestellten Grundsatz: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“. Zu diesem Zweck werden Substanzen, von denen bekannt ist oder angenommen wird, sie könnten bei gesunden Menschen der Krankheit ähnelnde Symptome hervorrufen, in starker Verdünnung verabreicht. Das Verfahren zur Verdünnung wird von Homöopathen „Potenzieren“ genannt, weil sie glauben, dass die Wirkung der verdünnten Substanz durch dieses Verfahren nicht abgeschwächt, sondern verstärkt wird. Skeptiker bestreiten diese Theorie, weil keine Substanzen im homöopathischen Mittel nachzuweisen sind (was ich nicht sehe, kann es auch nicht geben, und schon gar nicht wirken). Doch hier könnte ein möglicher Schlüssel zur Lösung liegen, denn der deutsche Chemiker Kurt Geckeler und sein Kollege Shashadhar Samal kamen am südkoreanischen Kwangjuan Institute of Science and Technology durch Zufall? (Zufall nennt man Möglichkeiten, an die man nicht gedacht hat) zu der Entdeckung, als sie bestimmte Kohlenstoffatome, C60 Fullerene Partikel, untersuchten.
Sie entdeckten in der Lösung des Stoffes ungewöhnlich geformte Gruppierungen der Moleküle und beschlossen nach der Ursache für diese Bildung von „Molekülklumpen“ zu suchen.
Was Samal entdeckte, war ein für die Chemie völlig neues Phänomen. „Als er die Lösung verdünnte, nahm die Größe der Fulleren Partikel zu“, sagte Geckeler. „Es war gegen jegliche Intuition“.
Mit weiteren Experimenten konnten die Chemiker belegen, dass es sich nicht um einen Zufall gehandelt hatte (das wiederum nennt man wohl Erkenntnis). Sie wiederholten das Experiment mit einem zuckerähnlichen Molekül und entdeckten das selbe Verhalten. Versuche mit anderen Substanzen, wie DNS und Kochsalz führten zu dem gleichen Ergebnis.
Die Verdünnung führte typischerweise dazu, dass sich Molekül Aggregationen, eine Art von Verklumpungen der Moleküle, bildeten, die etwa zehnmal so groß waren, wie die in der Ausgangslösung. Das Wachstum war nicht proportional und hing von der Konzentration im Original ab.
Es wurde beobachtet, dass die Beschaffenheit der Lösung wichtig ist. Je dünner die Ausgangslösung ist, umso größer werden die Aggregate. Gerade in dieser Beobachtung könnte der Schlüssel dafür liegen, warum gerade das mehrfache Verdünnen der Substanzen zur Herstellung homöopathischer Heilmittel notwendig ist.
Doch eines haben solche Methoden gemeinsam: sie versuchen über Fremdinformationen von außen bestimmte Informationen in das System zu übertragen, um Reaktionen im Organismus zu erreichen. Es ist teilweise wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Dies kann unter Umständen dazu führen, dass es lange Zeit benötigt, um die richtigen Informationsimpulse zur Selbstregulation zu finden, und dem Körper zur Verfügung zu stellen.

Einen völlig anderen Ansatz verfolgt hier Allergie-Immun®. Das Privatinstitut für komplementärmedizinische Forschung ist folgender Frage nachgegangen: Wenn ein System durch Informations-Impulse von außen dazu veranlasst werden kann Veränderungen in sich selbst zu erzeugen, dann setzt das nach unserem Verständnis voraus, dass innerhalb des Systems Gegenimpulse (Informationen) vorhanden sein müssen, die auf Außenimpulse reagieren (Wechselwirkung).

Und genau diese Informationen aus dem gestörten System selbst kann Allergie-Immun ermitteln, und entsprechend modulieren. Wir haben so einen Fingerabdruck des Individuums, wobei der Fingerabdruck aus vielen Komponenten besteht. Das ist für uns auch der Grund dafür, dass z. B. andere Anwendungen wie Homöopathie, Bachblüten etc. (die zweifelsohne gut sind, aber nach unseren Erfahrungen nur Teile eines Gesamtsystems abdecken können) bei einer Person eine Wirkung erzielt und bei der anderen Person nicht.

Die Informationen, die ja alle verschiedene Strukturen haben, werden nach dem holographischen Prinzip über einen Teil des Ganzen zu ermitteln. Grundlage für die Analysen sind einige Zellen. Nicht um Inhaltstoffe zu ermitteln, sondern um die Informationen zu erhalten, die zu Fehlsteuerungen geführt haben. Die neue Physik spricht davon, dass unser System ein Teil des Ganzen ist und durch deren Wechselwirkungen beeinflusst wird. Sie spricht dabei von Wechselwirkungsteilchen wie zum Beispiel Photonen, die masselos sind und sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. In diesem Zusammenhang ist die Biophotonenforschung besonders interessant. Biophotonen übertragen Energie und Informationen und machen Leben überhaupt erst möglich.

Messungen von Prof. Popp ergaben, die Photonenstrahlung ist Licht mit höherem Ordnungsgrad, eine Art biologisches Laserlicht. Das kann nicht zufällig entstehen. Das ruhige und gleichmäßige Licht ist durch die Ordnung in der Lage, selbst Ordnung zu bilden und Informationen zu übertragen. Dazu ist es allerdings auch erforderlich, dass die Informationen im System selbst stimmen, sonst kann keine Kommunikation stattfinden.

Biophotonen sind zuständig für die Kommunikation im Innern des Organismus. Das heißt nach unserem Verständnis: wenn ruhiges und gleichmäßiges Licht Ordnung bildend ist und Informationen überträgt, so muss es möglich sein, durch die richtigen Informationen das kommunikationsgestörte System dazu zu veranlassen, wieder in seine Ordnung und damit in einen harmonischen Zustand zu gelangen.

Unsere eigenen Forschungen, die allerdings in der allgemeinen Wissenschaft nicht anerkannt ist (wie sollten sie auch, da es sich um Phänomene handelt), geben uns bisher Recht. Bis allerdings eine mögliche Anerkennung erfolgt, werden noch viele Jahre ins Land gehen, sehen wir doch deutlich die Schwierigkeiten, nichtmateriell ablaufende Prozesse wie z. B. in die Homöopathie oder die Biophotonenforschung wissenschaftlich zu begründen. Da stellt sich doch die Frage, ob die Wissenschaft überhaupt je in der Lage sein wird, das Leben selbst zu beweisen? 
 

Was bedeutet Biophotonen und Biophotonik?

Dazu schreibt das Institut:

Biophotonik
International Institute of Biophysics

ehemalige Raketenstation

Kapellener Str.

41472 Neuss

Telefon: 02182 - 825131 Fax: 02182 - 825132
E-mail: Biophotonik.KL@t-online.de

unter Leitung von Prof. Fritz Albert Popp:

Biophotonen (Biophotons) sind Quanten, die ständig von elektromagnetischen Feldern lebender biologischer Systeme "weit weg vom thermischen Gleichgewicht" abgegeben werden.

und weiter:

Die Theorie der Biophotonen, die an die Existenz aktiver DNA gebunden sind, erklärt unter anderem die Regulation des gesamten Zellstoffwechsels durch Photonen, die Mechanismen der Kommunikation der Zellen, Organe und Organismen, langreichweitige Regulationsvorgänge im Organismus, das Zellwachstum und dessen Begrenzung, den Zusammenhang zur verzögerten Lumineszenz ("delayed luminescence"), und in jüngster Zeit auch aktive supermolekulare Speicherprozesse in lebenden Geweben.

Biophotonik (Biophotonics) ist jene Wissenschaft und Technik, die sich mit der Analyse der Wechselwirkung von Photonen (elektromagnetischen Wellen) mit biologischen Systemen befaßt und sie nutzt.

Hier der gesamte Text des Instituts:

Unser Institut gehört laut google und yahoo zur Welt-Spitze auf dem Gebiet der Biophotonik ("Biophotonics").

Wegen der wachsenden Bedeutung der Biophotonen und der Biophotonik sind einige klärende Bemerkungen am Beginn unserer homepage sinnvoll, da eine sachliche und neutrale Behandlung dieses Themas nur selten zu gelingen scheint.

Biophotonen (Biophotons) sind Quanten, die ständig von elektromagnetischen Feldern lebender biologischer Systeme "weit weg vom thermischen Gleichgewicht" abgegeben werden.

Um 1923 entdeckte der damals bereits durch seine wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnete Embryologe Alexander Gurwitsch eine schwache UV-Lichtemission aus lebenden Geweben, die er "mitogenetische Strahlung" nannte, um ihre zellteilungs-stimulierende Wirkung zu kennzeichnen. Dem Universitätsprofessor an der Moskauer Staatsuniversität, der in Deutschland studiert hatte, fehlte nur eine Stimme zum Nobelpreis, nachdem andere bedeutende Wissenschaftler der damaligen Zeit die Ergebnisse Gurwitsch´s bestätigen konnten.
Lediglich der erste amerikanische Rockefeller-Stipendiat Alexander Holländer, der in Gurwitsch´s Labor die Versuche nachprüfte, begann Zweifel an der Richtigkeit der Ergebnisse zu schüren. Mit der Erkenntnis, daß UV-Licht ohnehin auch das Zellwachstum auslösen kann, und mit der Entdeckung von wachstumsstimulierenden, Biomolekülen (Hormonen), mit den aufsehenerregenden Erfolgen der Biochemie wurde die Bedeutung der Gurwitsch-Versuche herunter gespielt und schließlich diskreditiert und verunglimpft. Die mitogenetische Strahlung geriet in Vergessenheit, sogar als schon kurz nach dem zweiten Weltkrieg durch die moderne Photomultiplier-Technik vorwiegend russische und osteuropäische Wissenschaftler die Existenz der Strahlung weiter absichern konnten. In der Folgezeit waren auch einige "westliche" Wissenschaftler wie Colli (Italien), Quickenden (Australien), Inaba (Japan) erfolgreich im Nachweis der Existenz einer extrem schwachen Lichtemission aus lebenden Organismen. Die damalige Theorie glaubte, Biophotonen seien zufällige Beiprodukte von Radikalreaktionen.
Um 1970 suchte der damalige Dozent Fritz-Albert Popp an der Universität Marburg nach einer 380-nm-Lichtemission aus lebenden Organismen, da er Zusammenhänge zwischen der krebserregenden Wirkung polyzyklischer Kohlenwasserstoffe und deren elektronischen Zuständen um 380 nm erkannte. Zusammen mit seinem Doktoranden Bernhard Ruth wies er diese extrem schwache Lichtemission aus biologischen Systemen mit modernster Technik nach, belegte als erster quantitativ die spektrale Intensität von mindestens 200 bis 800 nm, erkannte die Spektralverteilung "weit weg vom thermischen Gleichgewicht", und entdeckte als erster die Kohärenz der Strahlung, die er später zusammen mit dem chinesischen Physiker K.-H. Li sowohl experimentell als auch theoretisch belegen konnte. Um die Unterschiedlichkeit von der gewöhnlichen Biolumineszenz zu kennzeichnen und die Zugehörigkeit zur Quantenoptik (die bei einzelnen Photonen notwendig wird) zu betonen, bezeichnete Popp die Strahlen 1976 in Anlehnung an den Begriff "Biolumineszenz" Biophotonen. Trotz der teilweise verhöhnenden Reaktion deutscher Wissenschaftler wurde dieser Begriff "Biophotonen" von der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft in China, Indien, Italien, Japan, Österreich, Rußland, Schweiz, Südkorea, USA und vielen anderen fortgeschrittenen Staaten aufgenommen. Über Biophotonen gibt es eine Vielzahl gut abgesicherter Arbeiten in der hochkarätigen wissenschaftlichen Literatur. (s. Bibliographie). Die Theorie der Biophotonen, die an die Existenz aktiver DNA gebunden sind, erklärt unter anderem die Regulation des gesamten Zellstoffwechsels durch Photonen, die Mechanismen der Kommunikation der Zellen, Organe und Organismen, langreichweitige Regulationsvorgänge im Organismus, das Zellwachstum und dessen Begrenzung, den Zusammenhang zur verzögerten Lumineszenz ("delayed luminescence"), und in jüngster Zeit auch aktive supermolekulare Speicherprozesse in lebenden Geweben.

Einige grundlegenden Literaturquellen:

  • , F.A., van Wijk, R., Niggli, H., Beloussov, L.V., Cohen, S., Jung, H.-H., Sup-Soh, K, Lipkind, M.,Voiekov, V.L., Slawinski, J., Aoshima, Y., Michiniewicz, Z., von Klitzing, L, Swain, J., Biophotons (Mutli-Author Review), Indian Journal of Experimental Biology 41 (2003), Vol.5, 391-544.
  • Popp, F.A., Yan,Y.: Delayed luminescence of biological systems in terms of coherent states. Physics Letters A 293 (2002), 93-97. Ruth,B. und Popp, F.A.: Experimentelle Untersuchungen zur ultraschwachen Photonenemission biologischer Systeme. Z.Naturforsch.31c (1976), 741-745.
  • Popp, F.A., Ruth,B., Böhm,J. Grass,P., Grolig,G., Rattemeyer,M., Schmidt.H.G., and Wulle, P.; Emission of visible and ultraviolet radiation by active biological systems. Collective Phenomena (Gordon&Breach) 3 (1981), 187-214.
  • Popp, F.A., Becker, G., König, H.L. and Peschka, W. (eds.): Electromagnetic Bio-Information. Urban&Schwarzenberg, München-Wien-Baltimore 1979.
  • Rattemeyer, M., Popp, F.A., and Nagl,W.: Evidence of photon emission from DNA in living systems. Naturwissenschaften 68 (1981), 572-573.
  • Popp, F.A., Gurwitsch, A.A., Inaba, H., Slawinski, J., Cilento,G., van Wijk, R., Chwirot,W.B., and Nagl, W.: Biophoton Emission (Multi-Author Review), Experientia 44 (1988), 543-600.
  • Popp, F.A., Gu,Q., and Li,K.H.: Biophoton Emission: Experimental Background and Theoretical Approaches. Modern Physics Letters B8 (1994), 1269-1296.
  • Chang, J.J., Fisch J., and Popp F.A.: Biophotons. Kluwer Academic Publishers, Dordrecht-Boston-London 1998.

  • Bajpai, R.P., Popp

Biophotonik (Biophotonics) ist jene Wissenschaft und Technik, die sich mit der Analyse der Wechselwirkung von Photonen (elektromagnetischen Wellen) mit biologischen Systemen befaßt und sie nutzt.

Der Begriff wurde in Anlehnung an "Biophotonen" von den beiden Wissenschaftlern Fritz-Albert Popp und Lev Beloussov (Lehrstuhl für Embryologie der Staatsuniversität Moskau, Enkelsohn Alexander Gurtwitsch´s) um 1990 eingeführt, um mit Hilfe moderner technischer Verfahren das Biophotonenfeld in den biologischen Geweben zu beeinflussen und zu analysieren. Wesentliches Instrument war dabei auch die Analyse der "delayed luminescence" (Messung der Photonenemission des lebenden Systems nach definierter spektraler Anregung, u.a. auch mit Laserstrahlung). Amerikanische Wissenschaftler griffen sehr früh diesen Begriff in eben diesem Sinne auf. Sie etablierten in der Zwischenzeit in den USA die heute weitaus stärkste wissenschaftliche Bewegung für "Biophotonics" (siehe google "Biophotonics"). Nach wissenschaftlicher Reputation und Akzeptanz stehen in Kooperation mit dieser amerikanischen Entwicklung international lediglich das "International Institute of Biophysics" (IIB e.V.) (www.lifescientists.de) etwa gleichwertig gegenüber.
Dieses IIB hat in seiner zwanzigjährigen Forschung vor allem auch eine Reihe von Anwendungen geschaffen und grundlegende Patente erteilt bekommen, so auf den folgenden Gebieten:
Krebsforschung , zum Beispiel Nachweis und Analyse charakteristischer Unterschiede zwischen Tumor- und Normal-Gewebe
Nachweis der Existenz der Meridiane (s. med.biophotonik.de)
Ganzheitliche Biophotonik am Menschen
Regulations-Diagnostik (s. med.biophotonik.de)
Lebensmittelqualitätsanalyse (s. www.biophotonen.com)
Wasserqualitäts-Prüfungen (s. Elektro-Lumineszenz, Aquaskopie)
Umwelt-Indikatoren
Bakterielle Kontamination
Arbeiten zum grundlegenden Verständnis von Leben, Gesundheit, Lebensmittel (s. www.biophotonik-international.de)

Die Biophotonik unseres Unternehmens bietet - gestützt auf erteilte Patente, auf wissenschaftliche Publikationen und auf jahrzehntelange Erfahrungen.

· Lebensmittelqualitätsanalyse - vergleichbare Proben werden im Maße ihrer Qualität eingestuft, und zwar objektiv, quantitativ und reproduzierbar.
· Aufdeckung geringster Qualitätsunterschiede in Wasser und Flüssigkeiten, die so gering sein können, daß sie mit anderen Methoden nicht nachweisbar sind.
· Individuelle und objektive Tests von Medikamenten über Blut- und Gewebeproben.
· Objektivierung des Selbstheilungspotentials und der Regulationsfähigkeit eines Menschen - Regulationsdiagnostik.
· Wirkungsnachweis sanfter Therapien

Die betreffenden Angebote finden Sie auf unserer homepage www.biophotonen.com

Gerne beraten wir auch individuell bei Nachfrage Tel. 02182/825131 oder iib(at)lifescientists.de

Wir stellen zukünftig auch entsprechende, bisher unübertroffene und rechtlich geschützte Meßgeräte her. Fortschrittliche Unternehmen machen bereits davon Gebrauch.

Die vom VDI eingeführte "deutsche Biophotonik" wird auf der homepage ausführlich von reputierten Zeitgenossen und Wissenschaftlern diskutiert (s. Ideenwettbewerb "Biophotonik")

Einige Beiträge zur Literatur:

  • Popp,F.A., Li,K.H., and Gu, Q. (eds.): Recent Advances in Biophoton Research and its Applications. World-Scientific, Singapore 1992.
  • Beloussov, L.V. and Popp, F.A. (eds.). Biophotonics. Proc. 1. Int. Alexander Gurwitsch Conference, Moscow State University 1994, Bioinform Services, Russia 1995.
  • Cohen, S. and Popp,F.A.: Low-level luminescence of the human skin. Skin Research and Technology 3 (1997), 177-180.
  • Beloussov, L.V., Popp, F.A., Voeikov, V. and van Wijk,R.: Biophotonics and Coherent Systems. Moscow University Press, Moscow 2000.
  • Popp, F.A.:Biophotonik - Experimentelle und theoretische Grundlagen nichtthermischer Lichtemission aus lebenden Organismen, sowie Möglichkeiten der Anwendung, Bundesamt für Naturschutz, Schriftenreihe H.67 (2001), 171-186.
  • Dürr, H.-P., Popp,F.A., and Schommers,W. (eds): What is Life? World Scientific, New Jersey-London-Singapore-Hongkong 2002.
  • Popp.F.A., Chang, J.J., Herzog,A., Yan Z. and Yan.,Y: Evidence of non-classical (squeezed) light in biological systems. Phys.Lett.A 293 (2002), 98-102.
  • Popp, F.A.:Lebensmittelqualitätsanalysen mithilfe der Biophotonik. Lebensmittel-Technologie 7-8 (2003).
  • Popp,F.A., and Beloussov, L. (eds.): Biophotonics. Kluwer Academic Publishers. Dordrecht-Boston-London 2003.
  • Prasad. P.N. Introduction to Biophotonics. Wiley,Hoboken, New Jersey 2003.
  • Van Wijk, R. and Shen, X. (eds.), Biophotonics, Springer-Verlag, Berlin - Heidelberg - New-York, 2005.

Quelle: http://www.biophotonen-online.de



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Biophotonenforschung aus Ost und West

Informative Wirkungen von Umweltbelastungen

von Marco Bischof
copyright 1991, Marco Bischof, Berlin.

Vortrag am Kongreß "Chemie-Umwelt-Mensch" - Krankheiten durch Chemikalien, neue Denkstrukturen. Internationaler Kongreß des Zentrums zur Dokumentation für Naturheilverfahren e.V. (ZDN), Essen, des Bundes für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Bonn, und des Ökologischen Ärztebundes, Bayersoien, am 25.Mai 1991, Lindau am Bodensee.


EINLEITUNG

Wir haben heute eine Methode zur Verfügung, mit der man Umweltbelastungen mit z.T. bisher unerreichter Empfindlichkeit nachweisen kann, mit der sich aber auch einige Belastungen bestimmen lassen, die bisher mit keiner anderen Methode erfasst werden können, wie z.B. die radioaktive Bestrahlung von Lebensmitteln und Gewürzen, wie sie heute zur Konservierung angewendet wird. Mit dieser Methode lassen sich außerdem synergetische Wirkungen mehrerer Belastungen messen, die sich ja durchaus nicht immer nur summieren (z.B. verschiedene Chemikalien, chemische Stoffe plus elektromagnetische Felder im "Elektrosmog", etc.).

Ich spreche von der Messung der "ultraschwachen Zellstrahlung" oder kurz Biophotonenmessung. Sie besitzt noch eine Reihe weiterer Vorteile in der Schadstoff-Analytik, wie ich im Folgenden ausführen werde. Sie weist aber darüber hinaus auch den Weg in eine ganz neue Dimension des Umweltproblems, wie Sie im zweiten Teil meines Referats hören werden.


DIE ENTWICKLUNG DER BIOPHOTONENFORSCHUNG

Die Entdeckung der Zellstrahlung geht auf den russischen Histologen und Embryologen Alexander Gurwitsch (1874-1954) zurück, der 1922 bei Versuchen zur Morphogenese (biologischen Formbildung) zum Schluss kam, daß Zwiebelwurzeln eine Art von Strahlung aussenden, die die Zellen einer zweiten Zwiebelwurzel zur verstärkten Zellteilung (Mitose) anregen. Er nannte sie aus diesem Grund "mitogenetische Strahlung". Gurwitsch nahm an, daß es sich um UV-Strahlung handeln müsse, war jedoch nicht in der Lage, mit den damals zur Verfügung stehenden Messinstrumenten ihre Existenz zweifelsfrei nachzuweisen. Durch weitere Forschungen kam er zum Schluss, daß diese Strahlung Ausdruck eines "biologischen Feldes" im Organismus sei, welches Formbildung und viele andere Lebensvorgänge steuere und auch bei der Krebsentstehung eine Rolle spiele. Nachdem anfänglich viele Wissenschaftler in Ost und West Gurwitschs Forschungen aufgenommen hatten, kam die wissenschaftliche Gemeinschaft im Westen Anfang der vierziger Jahre zum Schluss, diese Strahlung existiere nicht. Während Gurwitschs Arbeit in der Sowjetunion weitergeführt wurde, musste die Zellstrahlung im Westen nach dem 2.Weltkrieg wieder neu entdeckt werden. Diese Arbeit, durch die nun zur Verfügung stehenden modernen technischen Mittel (Photomultiplier) und theoretischen Grundlagen (Quantenoptik, Nicht-Gleichgewichts-Thermodynamik) auf einer neuen Grundlage möglich geworden, wurde vor allem vom deutschen Biophysiker Fritz-Albert Popp (Kaiserslautern) geleistet, der 1974 unabhängig von den sowjetischen Arbeiten das "Licht aus den Zellen" neu entdeckt hatte.
Wie sich nun herausstellte, handelte es sich bei dem extrem schwachen Licht (vergleichbar einer Kerzenflamme, die man auf 20 km Distanz sieht) nicht nur um UV-Strahlung, sondern um Photonen im gesamten optischen Bereich vom UV über das sichtbare Licht bis zur Infrarotstrahlung. Diese Strahlung ist bei allen Lebewesen vorhanden, tritt verstärkt auf bei der Zellteilung und beim Zelltod und reagiert sehr sensibel auf alle Arten von Einflüssen, denen die Zellen ausgesetzt werden. Popp konnte beweisen, daß es sich bei der Zellstrahlung um kohärentes Licht (Laserlicht) handelt, eine Voraussetzung dafür, daß das Biophotonenfeld im Organismus eine regulierende Funktion haben kann, wie Popp und andere Forscher annehmen. Einen Vergleich der Eigenstrahlung der Messapparatur (Rauschen) mit der Strahlung von Gurkenkeimlingen zeigen Abbildungen 1a und 1b.
Es konnten auch bereits eine Reihe von Anwendungen entwickelt werden. Neben der Umweltbelastungs-Analytik sind dies vor allem die Tumorforschung und die Nahrungsmittel-Qualitätsbestimmung.

DER EINFLUSS VON UMWELTEINFLÜSSEN AUF DIE BIOPHOTONEN-EMISSION VON BIODETEKTOREN

Die Verwendung von "Biodetektoren", d.h. von lebenden Organismen und Zellen, als Mess-"Instrumente" für den Nachweis sehr schwacher Einflüsse, die noch Gurwitsch zum Vorwurf gemacht wurde, könnte sich für die Zukunft als überaus fruchtbar erweisen. Statt Umweltbelastungen direkt zu messen, misst die Biophotonenanalytik Veränderungen in der Lichtemission von Gurkenkeimen, Hefezellen und anderen pflanzlichen, tierischen und menschlichen Zellen, die noch Einflüsse anzeigen, wo direkte chemische und physikalische Messmethoden nichts mehr erfassen können. Die herkömmlichen biochemischen und physikalischen Methoden haben zudem den Nachteil, daß sie nur solche Einflüsse nachweisen können, deren Natur bereits bekannt ist und nach denen gezielt gesucht wird. Mit Biophotonenmessungen lassen sich jedoch auch Einflüsse unbekannter Natur erfassen. Die Methode ist überdies nicht-invasiv, d.h. sie kann ohne Störung oder Zerstörung des untersuchten Lebewesens durchgeführt werden. Sie kann jedoch nicht generell die biochemische Analytik ersetzen, sondern sollte ergänzend zu dieser oder in den Fällen eingesetzt werden, wo die Biochemie versagt. Mit ihr können nämlich nicht wie in der Biochemie die einzelnen Einfluss-, Belastungs- oder Schadensfaktoren bestimmt werden, sondern sie erlaubt eine ganzheitliche Erfassung von Schädigungen oder Einflüssen; es handelt sich deshalb im Grunde nicht um eine "Analytik" im herkömmlichen Sinne.
Im Folgenden möchte ich die Ergebnisse einiger Messungen vorstellen, in denen mithilfe von Biophotonenmessungen verschiedene Arten von Umwelteinflüssen nachgewiesen werden konnten.

RADIOAKTIVE STRAHLUNG

Strahlung (Beta-, Gamma- und Neutronenstrahlung) ist eines der Gebiete, wo die Biophotonenanalyse empfindlicher als andere Verfahren ist. In seiner Dissertation in Experimentalphysik und in einer weiteren Arbeit konnte der Wiener Biophysiker Herbert Klima zeigen, daß der Faktor, um den sich die ultraschwache Zellstrahlung von Pflanzen nach einer radioaktiven Exposition erhöht, als zuverlässiges Mass für die Relative Biologische Wirksamkeit (RBW) der ionisierenden Strahlung genommen werden kann. Zur Bestrahlung wurden die schwächsten technisch herstellbaren radioaktiven Quellen benützt. Diese Methode ist wesentlich weniger aufwendig als die üblichen Methoden zur Ermittlung der RBW-Faktoren, erfordert im Gegensatz zu diesen keine Tieropfer und kann zudem bei ungefährlichen Strahlenbelastungen durchgeführt werden. Mit Klimas Versuchen konnte auch die Behauptung widerlegt werden, es gebe eine niedrigste Schwellendosis, unterhalb derer biologische Effekte nicht mehr auftreten.
Popp konnte zeigen, daß die konventionelle Keimfreimachung durch radioaktive Bestrahlung eine lange anhaltende Erhöhung der Biophotonenemission hervorruft. Die Erhöhung, die über 1 Jahr nachweisbar ist, beträgt anfangs über das Hundertfache. Zur Konservierung gamma-bestrahlter Pfeffer zeigt nach Lichtanregung eine signifikant höhere Photonenzählrate als unbehandelter Pfeffer unter sonst gleichen Bedingungen, d.h. gleicher Herkunft und gleichen Alters (Abbildung 2). Man kann mit der Biophotonenmessung noch Bestrahlungen mit Dosen von 1-10 kiloGray nachweisen, wobei die Biophotonenemission sich bei 1 oder 10 kGray nicht wesentlich unterscheidet. Die Empfindlichkeit reicht also aus, die übliche Bestrahlungsdosis, die in diesem Bereich liegt, nachzuweisen.

CHEMISCHE UMWELTBELASTUNGEN

Im Rahmen von Untersuchungen zum Waldsterben konnten P.Roschger und H.Klima vom Atominstitut der Österreichischen Universitäten in Wien zeigen, daß die Biophotonenemission aus Pflanzen ein geeigneter biophysikalischer Parameter ist, um die Einwirkungen von Stickoxiden auf Pflanzen zu untersuchen bzw. die schädigenden Wirkungen festzustellen. Die Wasserlinse erwies sich als geeigneter Bioindikator. Die Veränderungen der Biophotonenstrahlung der Wasserlinsenproben bei der Begasung mit NOx wiesen auf eine unmittelbare Wechselwirkung des Gases mit bestimmten Zellkomponenten hin; vermutet wird ein Einfluss auf die Photosyntheserate. Nach dem Emissionsverhalten der Zellen konnten drei verschiedene Dosisbereiche von NOx in Bezug auf die Wirkung auf Pflanzen unterschieden werden: 1) niedrige Dosen: Absinken der Photonenemission (Abbildung 3); 2) Mittlere Dosen: Ansteigen der Lichtemission, aber noch reversible Rückkehr zur normalen Photonenemission (Abbildung 4); 3) Hohe Dosen: Ansteigen ohne anschliessende Rückkehr zu den Normalwerten, d.h. irreversible Schädigung der Zellen (Abbildung 5).
Bei Atrazin ist Popps Arbeitsgruppe in Kaiserslautern in der Lage, durch Biophotonenmessung noch 700 Nanogramm/l nachzuweisen; die Messungen sind gut reproduzierbar. Zulässig sind in der Bundesrepublik 1000 Nanogramm/l. Bei anderen Stoffen liegen keine systematischen Forschungen vor; es wurden erst vereinzelte Messungen gemacht, die jedoch Hinweise auf die Nachweisbarkeit z.B. von Schwermetallkontamination von Feldfrüchten lieferten.

EINFLUSS VON UMWELTBEDINGUNGEN AUF DIE LEBENSMITTELQUALITÄT

Die Forschungen von Popps Arbeitsgruppe ergaben ausserdem, daß Umweltbedingungen für die Qualität von Nahrungsmitteln eine entscheidende Rolle spielen. Die Agrarwissenschaftlerin Barbara Köhler von der Universität Göttingen hat für ihre Dissertation unter streng kontrollierten Bedingungen Eier aus Käfig-, Boden- und Freilauf-Haltung auf die Unterschiede in ihrer Photonenemission untersucht, wobei es sich um Blindproben handelte. Das Eigelb der Eier aus Bodenhaltung und dasjenige aus Freilaufhaltung unterschieden sich signifikant durch ihre Photonenabstrahlung (Abbildung 6), während die Unterschiede zwischen Bodenhaltung und Batteriehaltung weniger deutlich sind. Chemisch lassen sich keinerlei Unterschiede feststellen.

INTERESSANTE BEOBACHTUNGEN DER BIOPHOTONENFORSCHUNG WEISEN AUF NEUE DIMENSIONEN HIN

Eine ganze Reihe von Phänomenen, die von Biophotonenforschern bei diesen und anderen Versuchen beobachtet wurden, weisen darauf hin, daß die Wissenschaft mit diesen Forschungen eine neue Ebene der biologischen Wirklichkeit betritt.

Wirkungen geringster Reize: Von der Biophotonenforschung, aber auch in der Forschung über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder wird immer wieder festgestellt, daß Lebewesen ausserordentlich empfindliche Detektoren sind. Sie reagieren noch auf geringste Reize, die von physikalischen Instrumenten nicht mehr festgestellt werden können. Um eine bestimmte Wirkung auszulösen, genügen oft sehr schwache Energien; nicht selten kommt es vor, daß nur diese schwachen Reize wirksam sind, während eine Erhöhung keine Veränderung bringt oder gar unwirksam ist. Offensichtlich ist auch, daß die schwachen Signale im Organismus irgendwie verstärkt werden.

Nichtlineare Effekte: Die Messungen zeigen oft kein 1:1-Verhältnis zwischen Dosis und Wirkung. Bei einer Erhöhung oder Erniedrigung der Dosis oder der Intensität eines Reizes erfolgt nicht einfach eine entsprechend stärkere bzw. schwächere Wirkung; oft stellt sich sogar eine Umkehrung des Effekts bei Erhöhung bzw. Erniedrigung über eine bestimmte Schwelle hinaus ein ("homöopathischer Effekt"). Solche nichtlineare Dosis-Wirkungs-Zusammenhänge kommen insbesondere auch bei synergetischen Wirkungen vor: zusammen wirken zwei Stoffe/Reize manchmal einander nichtlinear verstärkend, manchmal ebenso abschwächend, manchmal aber auch einander neutralisierend. "Mehr" bedeutet also nicht immer "besser" oder "stärker"; quantitatives Denken erweist sich zumindest als beschränkt gültig, muß vielleicht im Bereich des Lebendigen ganz abdanken.

Die nichtlinearen Effekte und die Wirkungen geringster Reize weisen auf ein "Prinzip des geringsten Aufwandes" hin, das man schon lange in der Natur vermutet hat (Taoismus, Leibniz, Maupertuis, Max Planck). Es scheint eine Art Optimierung in der Natur zu geben, ja man wagt es wieder, von einer "Intelligenz in der Natur" zu sprechen.

Schmale "Fenster" der Wirksamkeit: Aus der Forschung über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder stammt die Beobachtung, daß diejenigen Reize, die klare Wirkungen auszulösen vermögen, in der Regel nicht nur sehr schwach sind, sondern auch sehr schmale Intensitäts- und Frequenzfenster haben. Die Reize sind unter einer bestimmten Stärke unwirksam, über einer nur wenig höheren ebenfalls. Auch frequenzmässig sind sie sehr schmalbandig.

Erinnerungsfähigkeit biologischer System Eine weitere Beobachtung der Biophotonenforschung ist, daß biologische Systeme eine Art von Erinnerungsfähigkeit für frühere Zustände und Erfahrungen besitzen. Darauf weist z.B. die Nichtumkehrbarkeit vieler Prozesse hin. In einem gewissen Mass scheint eine solche Erinnerungsfähigkeit auch gewissen unbelebten Substanzen eigen zu sein (gewisse Metalle wie Nitinol, Glas). Wenn sich entsprechende Hinweise bestätigen sollten, wäre besonders eine Erinnerungsfähigkeit von Wasser von Konsequenz, spielt doch diese Substanz für das Leben auf dem Planeten Erde eine zentrale Rolle. Erinnerungsfähigkeit bedeutet auch Lernfähigkeit - ebenfalls ein Faktor, der auf eine gewisse "Intelligenz" hindeutet. Sollte sich diese Beobachtung bestätigen, so ist die Durchführbarkeit der von der Wissenschaft geforderten Reproduzierbarkeit zumindest empfindlich eingeschränkt.

NEUE MODELLVORSTELLUNGEN ZUR ERKLÄRUNG DIESER PHÄNOMENE

Solche Beobachtungen (es sind nur Beispiele) versucht die Biophysik heute im Rahmen neuer Modellvorstellungen zu erklären. Die hauptsächlichsten davon stammen aus

- der Nichtgleichgewichts-Thermodynamik (E.S.Bauer, von Bertalanffy, Prigogine)
- der Chaostheorie (aus der Mathematik)
- vor allem aber aus der Quantenphysik.

Nach Prigogine befinden sich Lebewesen, bei ständiger Energiezufuhr (Nahrung, Sonnenlicht etc.), in energetisch nicht ausgeglichenem Zustand mit der Umgebung (thermodynamischem Nicht-Gleichgewichts-Zustand). Durch Energieaufnahme bleibt ihre Ordnung erhalten, sie zerfällt nicht. Sie können sogar eine höhere Ordnung, komplexere Strukturen aufbauen.
Ausserdem können sie durch geringste Einflüsse ihren Ordnungszustand schlagartig ändern (eine Art "makroskopischer Quanteneffekt"), d.h. von einem ungeordneten Zustand in einen geordneten Zustand kippen, indem die vorher sich individuell verhaltenden Teilchen sich wie ein Ganzes verhalten ("kollektive Zustände"). Sie sind dann in der Lage, sehr sensibel auf Reize zu reagieren (Verstärkereffekt).
Der vor kurzem verstorbene Herbert Fröhlich sowie auch Popp und der sowjetische Biophotonenforscher Injuschin weisen darauf hin, daß dieses Modell einer wesentlichen Erweiterung bedarf. Ein solches "kohärentes Verhalten" einer grossen Zahl von Teilchen (Materie) ist nur durch das Wirken eines kohärenten elektromagnetischen Feldes zu verstehen, in das alle Materie eingebettet ist.

Erst durch die Verlagerung der Aufmerksamkeit von den Teilchen (Chemie) hin zu den Feldern, von lokalen Wirkungen zu Feld-Wirkungen (Systemwirkungen) beginnt das Verständnis des Lebendigen durch die Wissenschaft.

Und hier kommt nun der neue Aspekt der Information ins Spiel.


INFORMATIVE WIRKUNGEN IN DER BIOLOGIE

Beobachtungen der Biophotonenforschung wie die Wirkung geringster Reize, nichtlineare Effekte und die schmalen Fenster der Wirksamkeit weisen darauf hin, daß wir es hier mit informativen Wirkungen zu tun haben.
Obwohl der Schritt vom Teilchenaspekt der Wirklichkeit zu ihrem Feldaspekt - den allerdings ein großer Teil der Wissenschaft noch nicht vollzogen hat - bereits ein großer und wichtiger Schritt ist, drängt sich aus den genannten Beobachtungen und aus verschiedenen theoretischen Überlegungen von Physikern bereits ein noch weitgehenderer Schritt auf.
Nach der klassischen Physik muß immer Energie übertragen werden, damit Wirkungen ausgelöst werden (je mehr Energie, umso stärker die Wirkung). Viele experimentelle Beobachtungen können aber so nicht erklärt werden. Deshalb sagte der sowjetische Physiker Alexander Presman bereits 1968 - in seinem Pionierwerk über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder - bei den Wirkungen dieser Felder auf (und in) Lebewesen seien "informative Wirkungen" wahrscheinlich wesentlich bedeutender als Energieübertragung.
Vieles weist darauf hin, daß im Bereich der Biologie Informationsübertragung eine Schlüsselrolle spielt, die oft über Resonanzen von Schwingungen erfolgt. Als Informationen können dabei z.B. Veränderungen von Rhythmen und Frequenzen oder Energie-Schwankungen wirken.
Informative Wirkungen sind gezielt und deshalb ökonomisch (Prinzip des geringsten Aufwandes), aber oft nicht linear-kausal/lokal, d.h. sie greifen feldartig bei allen potentiellen Wirkorten (wo Resonanzen möglich sind) an, bis etwas "passt" oder "einhängt". Sie funktionieren nach dem "Alles-oder nichts"-Prinzip, das bereits vor über 100 Jahren bekannt war (Fechner-Weber`sches Gesetz): bei der Anwendung eines Reizes (z.B. bei kontinuierlicher Verstärkung) geschieht entweder nichts oder dann stellt sich die gesamte Wirkung ein, was bei einer ganz bestimmten Schwelle der Fall ist (wobei eine weitere Verstärkung nichts bringt). Wir haben es also mit gequantelten Wirkungen zu tun, was ein Hinweis darauf sein könnte, daß es sich um makroskopische Quanteneffekte handelt. Solche informativen Wirkungen verbreiten sich durch kohärente Verstärkungseffekte oft schlagartig über große Bereiche und scheinen eine große Reichweite zu haben.
Informative Reize scheinen die adäquateste und wirksamste Form darzustellen, um die empfindliche Regulation in biologischen Systemen zu beeinflussen, wahrscheinlich, weil diese selbst sich entsprechender Signale bedient.

DAS "INFORMATIONSFELD" UND SEINE BIOLOGISCHE BEDEUTUNG

Die informative Wirkung elektromagnetischer Felder ist ein Hinweis darauf, daß diese Felder einen bisher übersehenen Aspekt besitzen, der von allergrößter Bedeutung gerade auch für die Biologie ist.
Der sowjetische Mediziner Wlail P.Kasnatschejew, Mitglied der Akademie der Medizinischen Wissenschaften der UdSSR aus Nowosibirsk, hat in der Nachfolge von Gurwitsch ein Experiment durchgeführt, das diesen Aspekt zum Vorschein bringt. Ausgehend von einem Experiment von Alexander Gurwitsch machte Kasnatschejew folgenden Versuch, den er über viele Jahre hinweg unzählige Male mit Erfolg wiederholt hat: In zwei Petrischalen sind Zellkulturen, von denen eine mit Viren vergiftet wird. Die beiden Schalen können nur optisch durch eine Glasscheibe miteinander kommunizieren; Kontakt über chemische Substanzen ist ausgeschlossen. Wenn es sich bei der Scheibe um Quarzglas handelt, das UV-Licht durchlässt, so zeigen sich nach einer Weile die gleichen Vergiftungssymptome in der zweiten Schale, die keine Viren enthält. Bei gewöhnlichem Fensterglas, das für UV-Licht undurchlässig ist, geschieht nichts. Dieses Experiment, das allerdings bisher von keinem westlichen Wissenschaftler reproduziert werden konnte, scheint für eine interzelluläre Informationsübertragung über Biophotonen zu sprechen.
Nach Popp muß hinter dem von den Zellen abgegebenen Licht, wie es aussen als Biophotonenstrahlung gemessen werden kann, ein Biophotonenfeld in der Zelle stehen, das einer direkten Messung nicht zugänglich ist. Im Gegensatz zur "aktuellen Information" der emittierten Photonensignale handelt es sich bei diesem Feld um "potentielle Information". Dieses nicht messbare, hochkohärente holografische Feld aus stehenden Wellen mit seinen eigenartigen, wenig erforschten Eigenschaften entspricht wohl dem "Führungsfeld", wie der Einsteinschüler David Bohm seine "implizite Ordnung" auch genannt hat. Dieses allen anderen Feldern, aber auch der Materie zugrundeliegende Feld - das völlig anderer Natur ist als elektromagnetische Felder - bildet eine Dimension der Wirklichkeit, durch die/in der alles mit allem verbunden ist. Dadurch wird es zu einem alles durchdringenden "Informationsfeld", aus dem die schöpferischen Impulse stammen, die letztlich alles materielle Geschehen steuern. Dieses Feld besitzt eine innere, verborgene Struktur, die die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Ereignisse erhöht, Möglichkeiten kanalisiert - was exakt einer sowjetischen Definition von Information entspricht.
Die Kohärenz- und Lasereigenschaften, die die Biophotonenforschung an lebenden Zellen und Organismen feststellt, bedürfen noch einer systematischen Erforschung. Es zeichnet sich allerdings bereits ein hochinteressanter Zusammenhang zu den bisher weitgehend theoretisch gebliebenen Erkenntnissen der Physik über die sogenannte "Vakuumenergie" bzw. das "Quanten-Potential" ab. Der sogenannte "Aharonov-Bohm-Effekt" hat gezeigt, daß in einem Nullfeld, das durch die gegenseitige Auslöschung zweier (oder mehrerer) elektromagnetischer Felder entsteht, zwar die elektrische und die magnetische Komponente tatsächlich Null werden, aber trotzdem ein sogenanntes elektromagnetisches Potential zurückbleibt, das physikalische Wirkungen haben kann. Nach einigen Forschern bauen sich alle elektromagnetischen Felder aus solchen Potentialen auf, die sie für fundamentaler als die elektromagnetischen Wellen halten. Und die Potentiale sollen nichts als eine Eigenschaft des leeren Raums (Vakuums) sein, nämlich lokale Raumkrümmungen. Die Topologie des Raums wiederum unterliegt einer direkten Wechselwirkung mit dem Bewusstsein. In diesem Modell, das Bohms "implizite Ordnung" auf etwas andere Weise beschreibt, besteht das Biophotonenfeld im Inneren von Organismen in erster Linie aus (nicht-elektromagnetischen) Potentialen oder "Skalarwellen" (Bearden); die messbare Biophotonenstrahlung ist Ausdruck von Veränderungen der inneren Raumhaftigkeit im Organismus oder in Bereichen davon, die wiederum z.B. durch seelisch-geistige Feld-Veränderungen, aber auch andere Einflüsse entstehen können.

ORGANISMEN ALS INFORMATIONSSPEICHER

Wie die Biophotonenforschung immer wieder zeigt, sind Lebewesen in der Lage, Licht (Informationen) zu speichern, das dadurch zu Biophotonen wird. Popp und andere Forscher konnten plausibel machen, daß die DNS-Spiralmoleküle der Erbsubstanz den Hauptspeicher der Biophotonen in der Zelle darstellen, wobei die DNS-Moleküle der Zellkerne möglicherweise mit anderen lichtspeicherfähigen Molekülsystemen (z.B. den Melaninen) kooperieren. Es spricht vieles dafür, daß im holographischen Biophotonenfeld des Gesamtorganismus die für das lebendige Funktionieren und die Weiterentwicklung des Organismus notwendigen Informationen gespeichert sind. Eine entsprechende Theorie, die auch auf Popps Arbeit aufbaut, haben Kasnatschejew und Mitarbeiter vor kurzem vorgelegt.
Bei der Informationsspeicherung im Organismus dürfte das Zusammenwirken des Feldes mit dem Strukturgedächtnis des Wassers, aus dem beim Menschen 60-70 % des erwachsenen Körpers besteht, eine wichtige Rolle spielen. Dies wird auch durch die Forschungen über die Grundregulation nach Pischinger wahrscheinlich.

EINE NEUE DIMENSION DES UMWELTPROBLEMS: DER INFORMATIVE ASPEKT DER UMWELTVERSCHMUTZUNG

Sollte die Gedächtnisfunktion des Wassers bestätigt werden, so haben wir es mit einem schwerwiegenden neuen Faktor der Umweltproblematik mit ebensolchen medizinischen Konsequenzen zu tun. Wasser ist nicht nur Hauptbestandteil der Organismen selbst, sondern auch wichtigstes Lösungsmittel und Medium der Stoffkreisläufe auf unserem Planeten. Mehr als 90 % aller Krebserkranklungen werden auf Chemikalien in Umwelt und Wasser zurückgeführt, während Viren und Strahlung usw. nur für höchstens 10 % aller Tumoren verantwortlich gemacht werden. Chemikalien, die im Wassermilieu der Umwelt transportiert werden und so in Trinkwasser und Nahrung gelangen, sind auch mit für die zunehmenden allergischen Beschwerden verantwortlich.
Wenn tatsächlich von diesen Chemikalien, aber auch von elektromagnetischen Feldern und Radioaktivität, im Wasser eine Information zurückbleibt, dann bleibt auch nach gründlichster Reinigung in Abwasser-Reinigungsanlagen ein Problem für die Gesundheit zurück. Diese Informationen hätten, wie die Forschungen von Cyril W. Smith und anderen vermuten lassen, dann wiederum die Fähigkeit, den Organismus über das Wasser zu beeinflussen. Diese Möglichkeit wird durch die Beobachtung erhärtet, dass Allergiker oft Probleme mit Trinkwasser haben. Viele von ihnen können nur Quellwasser oder dreifach destilliertes Wasser oder Wasser in Form von Fruchtsaft zu sich nehmen, einige verkraften nur Wasser, das für mehrere Tage im Erdboden vergraben war.
Auf einen möglichen "informativen Aspekt der Umweltverschmutzung" weist der sowjetische Biophotonenforscher Viktor M. Injuschin, Leiter der Biophysikalischen Abteilung der Kasachischen Staatsuniversität in Alma-Ata hin. Nach Professor Injuschin verändert z.B. radioaktive Strahlung durch Resonanz die Struktur des Wassers in Zellen und Extrazellulärraum. Diese Veränderungen persistieren wegen der Erinnerungsfähigkeit von Zellen und Wasser auch nach der Exposition, und da Wasser und elektromagnetisches Feld in den Zellen überdies Verstärkungsmechanismen besitzen, können so auch kleine Strahlendosen langdauernde Wirkungen haben. Die veränderten Wasserstrukturen können nach Injuschin zu pathologischen Veränderungen und Immunschwächung führen.
Zur "bioenergetischen Rehabilitation" von solchen Strahlenschädigungen hat Injuschin ein Verfahren entwickelt, das auf der Anwendung laserstrukturierten Wassers beruht. Das verwendete Wasser wird ausser mit besonderen Lasern auch mit Druck und mechanisch behandelt und soll eine spezielle chemische Zusammensetzung besitzen. Seine Wirksamkeit wurde durch Tests am Severtsov-Institut der Akademie der Wissenschaften der UdSSR bestätigt. Injuschin schlägt auch ein grossangelegtes Programm zur bioenergetischen Rehabilitation von Wasser in Staudämmen, Seen und Flüssen und von Vegetation und Tierwelt in Tschernobyl und anderen Strahlenkatastrophengebieten vor. In Alma-Ata ist bereits seit einigen Jahren die erste seiner Laser-Einheiten zur Reinigung und Strukturierung von Stadtabwässern in Betrieb.
Da sie den Strukturaspekt des Wassers, und somit den Aspekt der Verfügbarkeit von Schadstoffen, der durch die Wasserstruktur beeinflusst wird, nicht berücksichtigen, wirken konventionelle Kläranlagen ohnehin als eine Art von "Wasservernichtungsanlagen", wie Hacheney schreibt. Beim Bau solcher Anlagen wäre somit der informative Aspekt der Umweltverschmutzung ebenfalls zu berücksichtigen, wie dies Injuschin vorschlägt.
Unter diesem neuen Aspekt besitzen sowohl die chemische Umweltverschmutzung wie auch diejenige durch Radioaktivität und elektromagnetische Felder eine gemeinsame Wirkungsbasis: sie stören, blockieren oder verfälschen die internen biologischen Kommunikations- und Steuerungs-Mechanismen und -Kanäle in Organismen und Umwelt, deren Funktionieren auf dieser elektromagnetisch-informativen Ebene durch die neueste Forschung immer wahrscheinlicher gemacht wird. Erst eine Berücksichtigung dieses grundlegenden Aspektes wird Umweltschutzmassnahmen zu mehr als nur Symptombekämpfung machen. Methoden wie die Biophotonenmessung mit ihrer Verwendung von Biodetektoren, die in der Lage sind, solche informativen Wirkungen anzuzeigen, dürften aus diesem Grund eine zunehmende Bedeutung in der Umweltanalytik erlangen.

Quelle: http://www.transpersonal.de/mbischof/zdnlind.htm


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Das alte Modell "Antigen - Antikörper" bei Allergien

Allergien waren schon den alten Ägyptern bekannt, man wusste, dass z. b. Insektenstiche für empfindliche Leute tödlich sein können.
Im Laufe der Zeit wurde dann Allergie definiert als erworbene, abnormale Reaktion auf einen Stoff, der für viele Leute harmlos ist, bei allergischen Personen jedoch unangenehme oder sogar gefährliche Symptome auslöst.

Aus der Sicht der Schulmedizin entwickelt sich eine Allergie, wenn man sich wiederholt oder übermäßig einer Substanz oder einem Antigen aussetzt. Als Reaktion darauf produziert das Immunsystem des Körpers Antikörper genannte Eiweißstoffe, die dem fraglichen Antigen genau entsprechen. Wird der Körper einem bestimmten Allergen ausgesetzt, produziert er massenweise die entsprechenden Antikörper, die sich mit den Molekülen des Antigens verbinden und eine chemische Reaktion auslösen, die es den Körperzellen ermöglicht, das Antigen abzuschwächen oder zu zerstören. Diese chemischen Reaktionen rufen die allergischen Symptome wie Schwellungen, Schmerzen, Juckreiz, Rötungen oder Schleimabsonderungen hervor.

Das Modell Antigen - Antikörper bei Allergien stammt aus den 20er Jahren und beruht weitgehend auf Experimenten mit eingeatmeten Stoffen (z. b. Pollen oder Schimmel, die in der Tat häufig Antikörperbildung im Blut verursachen). Antigen - Antikörper - Reaktionen bilden aber nur einen sehr kleinen Teil der allergischen Reaktionen. In vielen Fällen von Allergie, besonders bei Lebensmittelallergie, und Allergie gegen Chemikalien, kommt es nicht unbedingt zu einer Antigen - Antikörper - Reaktion. Diese Empfindlichkeit gegenüber Umweltstoffen wurde das Thema einer neuen Forschungsrichtung genannt klinische Ökologie. Fachleute auf diesem Gebiet erkennen jetzt, dass bestimmte Stoffe in manchmal sehr kleinen Dosen eine Vielfalt von Reaktionen auslösen können, von denen nicht alle seither als allergisch definiert wurden.

Weil sich die herkömmliche Medizin strikt an das Antigen - Antikörper - Modell hält, kann sie für viele Formen der Allergie keine Abhilfe anbieten, und sie weigert sich gleichzeitig anzuerkennen, dass in diesen Fällen ein alternatives Vorgehen sehr wirksam sein kann! Anzustreben wäre hier eine Zusammenarbeit.

Eine richtigere, uralte Definition der Allergie ist, dass vielmehr das Informations- und Regelsystem im Körper gestört ist. Das "Lebendige" ist viel zu komplex, um es wie eine Maschine erklären zu können.

Es muss vielmehr der richtige Energiefluss und das Energiegleichgewicht im Körper wieder hergestellt werden. Um dies zu ereichen, sind falsche biologische Informationen zu korrigieren, denn Licht und Nahrung übertragen nicht nur Energie, sondern auch Informationen. Ist ein dynamisches System wie ein Lebewesen wieder in seiner Ordnung, dann verliert sich auch die Allergie!

Bei den meisten der Betroffenen ist das erreichbar mit der Herstellung des Energiegleichgewichtes im Körper, da nach unseren Erfahrungen für eine Reaktion biologische Fehlinformation verantwortlich sind, die ein vermindertes Energiepotential zur Folge hat.



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Das Gehirn unserer Zellen

oder

Die integralen Membranproteine

Proteine bestehen aus einem linearen »Rückgrat« miteinander verbundener Aminosäuren. Von den zwanzig verschiedenen Aminosäuren sind einige hydrophil (wasserliebend) und polar und andere hydrophob (wasserabstoßend) und unpolar. Wenn ein Bereich des Protein-Rückgrats aus aneinander gebundenen hydrophoben Aminosäuren besteht, findet dieser Abschnitt des Proteins eine stabile Bindung in einer fettigen Umgebung wie dem Lipidkern der Membran. So kann sich der hydrophobe Teil des Proteins in die Mitte der Membran einbetten. Weil manche Bereiche des Protein-Rückgrats aus polaren Aminosäuren bestehen und andere Bereiche unpolar sind, webt sich der Protein-Strang in die Sandwichschichten ein.

Es gibt viele integrale Membranproteine (IMPs) mit vielen verschiedenen Namen, die sich jedoch in zwei Funktionsgruppen einteilen lassen: in Rezeptorproteine und Effektorproteine.

Rezeptor-IMPs sind die Sinnesorgane der Zellen, das Äquivalent unserer Augen, Nasen, Ohren, Geschmacksknospen etc. Die Rezeptoren funktionieren wie molekulare »Nano-Antennen«, die auf bestimmte Umweltsignale ausgerichtet sind. Manche Rezeptoren sind nach innen gerichtet, um das innere Milieu der Zelle zu überwachen, und andere nach außen, um auf externe Signale zu achten.

Wie bei anderen Proteinen haben die Rezeptoren eine inaktive und eine aktive Form, und sie wechseln, ihrer Ladung entsprechend, zwischen diesen Konformationen hin und her. Wenn sich ein Rezeptorprotein an ein Umweltsignal bindet, bewirkt die daraus hervorgegangene Veränderung der elektrischen Ladung, dass das Rückgrat seine Form verändert und in eine »aktive« Konformation wechselt. Für jedes Umweltsignal, das sie ablesen müssen, haben die Zellen besonders ausgebildete Rezeptoren.

Manche Rezeptoren reagieren auf physische Signale. Ein Beispiel dafür ist der Östrogenrezeptor, der genau darauf eingerichtet ist, der Form und Ladungsverteilung eines Östrogenmoleküls zu entsprechen. Wenn sich das Östrogen in der Nähe des Rezeptors befindet, dockt der Rezeptor daran an, so wie ein Magnet Stecknadeln einsammelt. Sobald sich der Östrogenrezeptor und das Östrogenmolekül so perfekt wie Schloss und Schlüssel miteinander verbunden haben, verändert sich die elektromagnetische Ladung des Rezeptors und das Protein wechselt in seine aktive Konformation. Auf die gleiche Weise entsprechen die Histaminrezeptoren genau der Form der Histaminmoleküle und die Insulinrezeptoren genau der Form der Insulinmoleküle und so weiter.

Die »Antennen« der Rezeptoren können auch Schwingungsenergiefelder wie Licht, Klang und Radiowellen empfangen. Die Antennen dieser »Energie«-Rezeptoren vibrieren wie Stimmgabeln. Wenn in der energetischen Umgebung der Zelle eine Schwingung auftritt, die mit der Antenne des Rezeptors in Resonanz ist, so verändert sich die Ladung des Proteins und der Rezeptor verändert seine Form [Tsong 1989]. Darauf werde ich im nächsten Kapitel näher eingehen und will hier nur darauf hinweisen, dass die Annahme, nur physische Moleküle könnten auf die Zelle einwirken, hinfällig geworden ist. Das biologische Verhalten kann durch unsichtbare Kräfte (unter anderem z.B. auch durch Gedanken) ebenso gesteuert werden wie durch physische Moleküle, beispielsweise Penicillin. Das ist der wissenschaftliche Hintergrund für die medikamentenfreie energetische Medizin.

Die Fähigkeiten der Rezeptormoleküle sind bemerkenswert, für sich allein aber haben sie noch keine Auswirkungen auf das Verhalten der Zelle. Der Rezeptor ermöglicht der Zelle eine Wahrnehmung der Umweltsignale, doch muss die Zelle auf angemessene Weise reagieren. Das ist die Aufgabe der Effektorproteine. Gemeinsam bilden die Rezeptor- und Effektorproteine einen Wahrnehmungs- und Reaktionsmechanismus, der sich mit den körpereigenen Reflexen vergleichen lässt, die von Ärzten gerne geprüft werden. Wenn der Doktor mit dem Hämmerchen auf Ihr Knie klopft, nimmt ein sensorischer Nerv diesen Reiz auf und gibt die Information sofort an einen motorischen Nerv weiter, der das Bein in Bewegung versetzt. Die Rezeptoren der Membran entsprechen den sensorischen Nerven und die Effektorproteine entsprechen den handlungserzeugenden motorischen Nerven. Zusammen wirkt der Rezeptor-Effektor-Komplex wie ein Schalter, der Umweltsignale in Zellverhalten übersetzt.

Erst in den letzten Jahren haben die Wissenschaftler die Bedeutung der IMPs in der Membran entdeckt. Sie ist so groß, dass sich daraus ein eigenes Forschungsgebiet entwickelte, die »Signaltransduktion« oder Signalübertragung. Die damit befassten Wissenschaftler sind eifrig damit beschäftigt, Hunderte von Informationspfaden zu klassifizieren, die in der Membran zwischen der Wahrnehmung eines Umweltsignals und der Aktivierung der Verhaltensproteine liegen. Die Erforschung der Signaltransduktion katapultierte die Membran ins Rampenlicht der Forschung, so wie der Forschungsbereich der Epigenetik plötzlich die Chromosomenproteine ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt hat.

Es gibt verschiedene Arten verhaltenssteuernder Effektorproteine, denn für einen reibungslosen Ablauf der Zellfunktionen müssen viele verschiedene Aufgaben erledigt werden. So gehört beispielsweise zu den Transportproteinen eine weitläufige Familie von Kanalproteinen, die Moleküle und Informationen von einer Seite der Membran auf die andere schaffen.

Die Aktivität einer bestimmten Art von Kanalprotein, der Natrium-Kalium-ATPase, verdient besondere Aufmerksamkeit. Jede Zelle hat in ihrer Membran Hunderte dieser Kanäle. Gemeinsam benötigen sie für ihre Aktivität ungefähr die Hälfte des täglichen Energieverbrauchs unseres Körpers. Diese Kanäle öffnen und schließen sich so häufig, dass sie der Drehtür eines Kaufhauses im Schlussverkauf ähneln. Jedes Mal, wenn sich der Kanal »dreht«, befördert er drei positiv geladene Natriumatome aus dem Zytoplasma heraus und bringt dafür zwei positiv geladene Kaliumatome von draußen in das Zytoplasma hinein.

Die Natrium-Kalium-ATPase verbraucht nicht nur viel Energie, sie erzeugt auch selbst Energie, so wie gekaufte Batterien die Game­boys Ihrer Kinder antreiben — bis sie verbraucht sind. Eigentlich ist die energieproduzierende Aktivität der Natrium-Kalium-ATPase sogar sehr viel effektiver als die Batterien, denn sie macht aus der Zelle eine ständig sich wieder aufladende biologische Batterie.

Und hier ist ihr Trick: Bei jeder Drehung der Natrium-Kalium ATPase werden mehr positive Ladungen nach außen getragen als hereingebracht, und dies geschieht gleichzeitig in jeder Zelle bei Tausenden von Proteinen. Während diese Proteine jede Sekunde Hunderte von solchen Zyklen durchlaufen, lädt sich das Innere der Zelle negativ auf, während das Äußere positiv geladen ist. Die negative Ladung wird als Membranpotenzial bezeichnet. Natürlich lässt die Lipidschicht der Membran keine geladenen Atome durch, weshalb die Ladung im Zellinneren negativ bleibt. Die positive Ladung außerhalb und die negative Ladung innerhalb der Zelle machen aus ihr eine Art sich immer wieder selbst aufladender Batterie, deren Energie dann für biologische Prozesse zur Verfügung steht.

Eine andere Variante der Effektorproteine, die Zytoskeletalproteine, regulieren die Gestalt und Beweglichkeit der Zellen. Eine dritte Variante namens Enzyme verbindet oder trennt Moleküle, weshalb sie von uns Menschen auch als Verdauungshilfen eingesetzt werden. In ihrer aktivierten Form können alle Effektorproteine, auch die Kanalproteine, die Enzyme und die Zytoskeletalproteine, mitsamt ihrer Nebenprodukte als Signale zur Aktivierung der Gene dienen. Die IMPs und ihre Nebenprodukte produzieren Signale, die auf die Verbindungen der Regulatorproteine in dem »Ärmel« um die DNS wirken. Im Gegensatz zur konventionellen Ansicht steuern die Gene also ihre Aktivität nicht selbst. Vielmehr sind es die Effektorproteine der Membran, die das »Ablesen« der Gene steuern, damit verbrauchte Proteine ersetzt oder neue erzeugt werden können.

Zellfunktionen werden hauptsächlich durch ihre Interaktion mit ihrer Umgebung gesteuert und nicht durch ihren genetischen Code. Zweifellos sind die DNS-Blaupausen im Zellkern bemerkenswerte Moleküle, die im Laufe von über drei Milliarden Jahren entstanden sind, aber sie steuern nicht die Funktionen der Zelle. Außerdem können die Gene das Leben einer Zelle logischerweise gar nicht im Voraus programmieren, denn das Überleben der Zelle hängt schließlich von ihrer Fähigkeit ab, dynamisch auf jede Veränderung ihrer Umgebung zu reagieren.

Die Funktion der Membran, »intelligent« auf jeden Umweltimpuls zu reagieren und daraus ein Verhalten abzuleiten, macht aus ihr das wahre Gehirn der Zelle.

Wenn wir diese Hypothese der gleichen Prüfung unterziehen wie wir es beim Zellkern gemacht haben, erleben wir, dass die Zelle sofort stirbt, wenn wir die Membran entfernen. Und selbst wenn man die Membran intakt lässt und nur die Rezeptor-Proteine zerstört, was im Labor mit entsprechenden Enzy­men leicht zu bewerkstelligen ist, wird die Zelle »gehirntot«. In ihrem Koma empfängt sie keine Signale aus der Umwelt mehr, die für ihre Funktionen wichtig sind. Die Zelle verfällt aber auch ins Koma, wenn die Rezeptorproteine intakt bleiben und die Effektorproteine ausgeschaltet werden. Um »intelligentes« Verhalten zu zeigen, braucht die Zelle eine funktionierende Membran mit Rezeptoren (Wahrneh­mung) und Effektoren (Handlung). Diese Proteinkomplexe sind die grundlegenden Einheiten der zellulären Intelligenz.

Bei der Untersuchung dieser grundlegenden Wahrnehmungseinheiten haben wir die Zelle auf ihre fundamentalen Grundelemente reduziert. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, daran zu erinnern, dass es in jeder Zellmembran Hunderttausende dieser Schalter gibt. Das Verhalten einer Zelle kann also nicht durch die Beobachtung eines einzelnen Schalters verstanden werden, sondern nur durch die Berücksichtigung der Gesamtheit aller Schalter. Das ist ein ganzheitlicher Ansatz, auf den ich im nächsten Kapitel noch weiter eingehen werde.

Auf der zellulären Ebene ist die Geschichte der Evolution im Wesentlichen eine Geschichte der Maximierung der grundlegenden »intelligenten« Einheiten, also der Rezeptor- und Effektorproteine der Zellmembran. Die Zellen wurden klüger, indem sie ihre äußere Membran effizienter nutzten und ihre Oberfläche ausdehnten, damit mehr IMPs hineinpassten. In primitiven Prokaryoten-Organismen führen die IMPs alle wesentlichen physiologischen Funktionen wie Stoffwechsel und Atmung aus. Im weiteren Verlauf der Evolution wandten sich Teile der Membran mit diesen physiologischen Funktionen nach innen und bildeten die Organellen, die für das eukaryotische Zytoplasma so typisch sind. Damit verblieb mehr Membranoberfläche zur Ansiedlung von IMPs. Außerdem ist die Eukaryote tausendfach größer als die Prokaryote, was ihr auch wesentlich mehr Membranoberfläche verschafft, also Platz für mehr IMPs. Daraus folgert mehr Wahrnehmung, was die Überlebenschancen erhöht

Literatur: Intelligente Zellen - Wie Erfahrungen unsere Gene steuern.  



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Zellstrahlung

Der russische Zellbiologe Alexander Gurwitsch ging Anfang dieses Jahrhunderts davon aus, dass ein "biologisches, morphogenetisches (formbildendes) Feld" für die Regulation der Vorgänge in Zelle und Organismus verantwortlich sei. Für die chemischen Prozesse lebender Systeme seien nicht irgendwelche besonderen Moleküle oder Molekülkomplexe das Wesentliche, sondern deren räumliche Anordnung, in die sich ständig wechselnde Moleküle einfügen. Dazu gehört auch die Bildung von Molekülgruppen aus Molekülen, die beim alleinigen Vorhandensein der klassischen chemischen Bindungskräfte keine Bindung eingehen könnten. 1922 entdeckte Gurwitsch, dass die Wurzelzellen einer jungen Zwiebel an einer bestimmten Stelle zu vermehrter Zellteilung angeregt wurden, wenn die Spitze einer zweiten Zwiebelwurzel darauf gerichtet war. Die Abschirmung mit normalem Fensterglas verhinderte den Effekt, UV-Licht durchlässiges Quarzglas ermöglichte ihn weiterhin. Es handelte sich also um Strahlung im ultraviolettem Frequenzbereich und nicht um einen Effekt chemischer Übermittlersubstanzen. In jahrzehntelangen systematischen Experimenten belegte er, dass diese Strahlung nicht nur Zellteilungen auslöst, sondern ganz allgemein verschiedene Zustände der Zelle anzeigt wie Geburt, Tod, rasche Abkühlung, Narkose und Vergiftung der Zelle oder andere störende oder schädliche Einflüsse.
 
Ein anderer Forschungsbereich in der Sowjetunion beschäftigte sich seit den 50iger Jahren mit den Wirkungen elektromagnetischer Felder auf Lebewesen. Es stellte sich als Tatsache heraus, dass bestimmte Frequenz- und Intensitätsbereiche von elektromagnetischen Feldern deutlich auf viele Funktionsbereiche von tierischen und menschlichen Organismen einwirkten. Unterdessen vertreten auch einige westliche Forscher die Meinung, dass das nur möglich ist, wenn Pflanzen, Tiere und Menschen selber entsprechende Felder mit biologischer Funktion besitzen und eine Resonanz-Wechselbeziehung entstehen kann.
 
Vertreter der herrschenden Molekularbiologie, die Kenntnis von der Zellstahlung bekommen, interpretieren sie als Luminiszenz, d,h. als Leuchten eines Stoffes biologischer Moleküle und führen die Strahlung auf bestimmte chemische Reaktionen zurück. Sie sehen die Strahlung quasi als Abfallprodukt, die keine eigene biologische Funktion besitzt.
 
Insofern war es für den deutschen Biophysiker Fritz A. Popp von ausschlaggebender Bedeutung, beweisen zu können, dass das Licht in den Zellen kohärent war. Nur kohärentes Licht ist in der Lage über lokale Aufgaben hinaus Steuerungsfunktionen für den ganzen Organismus zu übernehmen, weil es durch seine starke Bündelung auch weit von der Lichtquelle entfernt kaum gestreut wird. Er stellte darüber hinaus die Überlegung an, dass bei der hohen Erneuerungsrate der Zellen beim Menschen nur eine Signalübermittlung mit Lichtgeschwindigkeit, also keine chemischen Botenstoffe die Chance hätten, dem gesamten Zellverband den Verlust von 10 Millionen Zellen pro Sekunde zu melden und entsprechend Informationen zur adäquaten Reaktion an den ganzen Organismus zurückzumelden.
 
Popp entwickelte einen Photomultipler zur Messung ultraschwacher Zellstrahlung, und konnte die Experimente früherer Forscher wie die von Gurwitsch bestätigen. Er stellte Zellstrahlung im gesamten optischen Bereich vom UV über das sichtbare Licht bis zum Infrarot fest. Mit der Analyse der hochkohärenten Biophotonenstrahlung von pflanzlichen und tierischen Zellen konnte er gleichzeitig experimentell beweisen, dass die strahlenden Organismen thermodynamisch gesehen sogenannte "Nicht-Gleichgewichtssysteme" darstellen. Die klassische Thermodynamik besagt, dass der Ordnungszustand von Teilchen nicht lebender Materie bei Zufuhr von Wärme und Energie abnimmt, von einem hochgeordneten kristallinem Zustand bis hin zu einem chaotischen Zustand.
 
Schon Gurwitsch zeigte aber mit seinen "unausgeglichenen Molekularkomplexen", dass sich biologische Systeme, also Lebewesen in einem labilen Übergangszustand befinden.
 
Diesseits dieser Schwelle macht das "biologische Feld" die aus den Stoffwechselprozessen in der Zelle entstehende Energie für die Bildung von hochgeordneten Molekülgruppen verfügbar. D.h. die Energie wird in der Form des neuen Ordnungszustandes der Molekülgruppen gespeichert. Jenseits dieser Schwelle hört das Feld auf, den Molekülgruppen die nötige Energie zu ihrer Aufrechterhaltung zuzuführen. Sie zerfallen und die Energie wird als (Biophotonen)Strahlung wieder frei. Diese Ordnungszustände können ganz plötzlich durch geringste Einflüsse umkippen. Voraussetzung für diese Empfindlichkeit, die Lebewesen zu sensibelsten Antennen macht, Voraussetzung für diese innere Funktions- und Ordnungsstruktur ist die ständige Zufuhr von Energie v.a. aus der Nahrung und durch Sonnenlicht. Ohne diese Energiezufuhr würden biologische Systeme bald zusammenbrechen.
 
Physiker nennen solche Phasenübergangszustände "dissipative Strukturen". Der russisch-belgische Chemiker Prigogine hat für die mathematische Formulierung dieser dissipativen Strukturen 1977 den Chemie-Nobelpreis erhalten. Popp hat als erster die Richtigkeit dieser Theorie experimentell bewiesen.
 
Popp zeigt nun auf, dass die Kohärenz der Teilchen nur mit einem kohärenten elektromagnetischen Feld denkbar ist, dass erst die Teilchen zu einem ganzheitlichen Verhalten veranlasst. Dissipative Strukturen sind also gleichzeitig auch Laserprozesse, in denen durch ständige Energiezufuhr ein Verstärkungsmechanismus in Gang gehalten und ein kohärentes Feld erzeugt wird. Der Phasenübergang ist die sogenannte "Laserschwelle". Lebewesen sind damit biologische Laser. Das heißt, dass nicht nur die Materieteilchen im Biophotonenfeld sondern auch das Biophotonenfeld selbst durch geringste Einflüsse zwischen einem nur schwach geordneten, "chaotischen" Zustand und einem kohärenten Zustand wechseln kann.
 
Popp sieht in diesem komplementären Zusammenspiel eine Entsprechung zu den Yin- und Yangzuständen des "Chis" der chinesischen Medizin, der Lebensenergie, die sämtliche Prozesse in unserem Organismus reguliert bis hin zur Bildung und Auflösung von materiellen Strukturen. Zellen und Gewebe, die sich teilen und vermehren wollen, befinden sich dann in einem "chaotischen" Yin-Biophotonenfeld , während ein kohärentes Yang-Biophotonenfeld die Betonung auf Koordination und Differenzierung auf beispielsweise Nerven- Stütz- oder Muskelgewebe legt. So besitzen nach Popp Gehirn- und Nervenzellen, in denen kaum Zellteilungen und Stoffwechselaktivität stattfinden, ein kohärenteres Biophotonenfeld als z.B. die sich schnell erneuernden Gewebe von Leber, Darm und Schleimhäuten.
 
Popp : "Veränderte Bewusstseinszustande wie Entspannung und Meditation könnten als eine Art Kohärenztherapie im langwelligen Bereich unseres Biophotonenfeldes aufgefasst werden. Nachweislich erhöht sie die Kohärenz unserer Gehirnwellen und führt möglicherweise zu einer Erweiterung unseres Bewusstseins".
 
Ein Modell für eine neuartige Medizin der Zukunft stellt nach den Erkenntnissen der Biophotonenforschung die Homöopathie dar, weil sie gezielt und individuell mit geringem Aufwand und Nebenwirkungen auf die grundlegende Ebene des menschlichen Organismus einwirkt, auf der jede Störung beginnt und daher auch ursächlich wieder am besten einreguliert werden kann, nämlich das Biophotonenfeld des Menschen. Hochpotenzen wirken nicht mehr molekular, sondern durch ihren "elektromagnetischen Abdruck", ihre kohärente Schwingungskomposition im Lösungsmittel. Je höher die Potenz desto langfristiger und weniger lokal, also grundlegender ist die Wirkung.
 
Ein enger Zusammenhang darf auch zwischen emotionaler Befindlichkeit, Bewusstseinszuständen, Abwehrfähigkeit, Immunsystem und dem Biophotonenfeld angenommen werden. Experimente und Gehirnoperationen haben gezeigt, dass die im Gehirn vorhandene Information nicht lokal in bestimmten materiellen Strukturen gespeichert ist, sondern in der Form von kohärenten Biophotonenfeldern. Sehr wahrscheinlich können sogar alle Felder des Organismus Gedächtnisfunktionen wahrnehmen. Das ist nur möglich, wenn unsere Erinnerungen holographisch gespeichert sind, also als Komposition von kohärenten Welleninteferenzen. Auf einem Hologramm sind das Inteferenzmuster zwischen dem Laserlicht, das z.B. von einem Gegenstand reflektiert wird und sich mit einem anderen Laserlicht, z.B. einem Teil des abgelenkten Ursprungslicht überlagert, nur als unregelmäßige Wellenlinien auf einem Film erkennbar. Der angestrahlte Gegenstand erscheint als Lichtprojektion, als Holographie aber wieder an beliebiger Position im Raum, wenn ich kohärentes Licht durch das Hologramm strahle. Die Vorteile liegen auf der Hand: in einem Hologramm kann eine ungeheure Menge an Informationen gespeichert werden und in jedem Punkt des Hologramms ist die gesamte in ihm vorhandene Informationsmenge vorhanden, aus der ich wieder die Holographie des Ganzen bilden kann.
 
Holografische Eigenschaften des menschlichen Organismus finden wir z.B. auch in seinen Reflexzonen auf der Körperoberfläche, der Hände, der Füße, der Ohren, der Nase des Gesichts, über die wir Organe und Funktionssysteme beeinflussen können. In jedem einzelnen Akupunkturpunkt ist ebenfalls die Information des Gesamten Netzes aller Akupunkturpunkte und damit des gesamten Organismus enthalten. Deshalb geht Popp davon aus, dass die Meridiane die Knotenlinien eines über den ganzen Organismus ausgedehnten dreidimensionalen Feldes stehender elektromagnetischer Wellen sind, auf denen sich Informationen am besten fortpflanzen können.
 
Die Kohärenz von Lebewesen ist nun aber viel höher als in ihrer Umgebung. Der Nobelpreisträger Schrödinger aus Österreich sagte schon 1944, dass Lebewesen "Kohärenz anreichern", Photonen kondensieren und speichern, "Ordnung aus der Umwelt aufsaugen". Popp und der chinesische Prof. Li zeigten in einem mathematisch-physikalischen Modell, dass die DNS die Fähigkeit besitzt, sogenannte Exiplexe (elektonische, durch Licht angeregte Molekülkomplexe) zu bilden. Durch die Aufnahme und Speicherung von Photonen werden Exiplexe angeregt und damit die Anziehungskräfte zwischen den Molekülen innerhalb der DNS verstärkt; dadurch zieht sie sich zusammen. Wenn in der Umgebung Photonenmangel herrscht, zerfallen die Exiplexe wieder in ihren Grundzustand, die Anziehungskräfte lassen nach, die DNS dehnt sich aus und es wird Licht abgestrahlt. Diese durch rhythmische Lichteinwirkung angeregte Lichtpumpe verläuft wahrscheinlich ebenfalls rhythmisch. Weil der angeregte Exiplexzustand durch diese Energiezufuhr mindestens gleich oder stabiler ist als der Grundzustand, bilden Exiplexe ein optisch aktives Medium, also Lasermaterie.
 
Glauber entwirft ein ähnliches Modell "kohärenter Zustände". Wenn biologische Laser Photonen aufnehmen, also teilchenhafte, inkohärente Energie, dann ziehen sie sich zusammen und geben gleichzeitig Wellen, also kohärente Energie ab. Wenn sie periodische Wellen aufnehmen, also geordnete Energie, dann dehnen sie sich aus und geben gleichzeitig Photonen ab. Kohärente und inkohärente Anteile am "kohärenten Zustand" stehen in ständiger negativer Rückkopplung zueinander, was den Zustand stabilisiert. Diesen Ordnungssog hält Popp für das Prinzip der Entstehung und Entwicklung des Lebens hin zu immer komplexeren Lebensformen.
 
Marco Bischoff: Man vermutet heute, dass die DNS so in enger Zusammenarbeit mit anderen - meist ebenfalls spiralförmigen - exiplexfähigen Molekülen wie Proteinen, Melaninen usw. als Biophotonen-Schaltstationen den ganzen Organismus überziehen und sein Biophotonenfeld regulieren. Dabei ist die von der DNS ausgesandte Laserwelle selbst nur der Träger für die Kommunikation. Im Ein- und Ausschalten des Laserstrahls, der sogenannten Modulation, steckt die Information.
 
Neuste Experimente beweisen, dass nicht nur Zellverbände und ganze Tierpopulationen, sondern auch Wachstum, Embryogenese, Morphogenese, biologische Rhythmik, Metamorphose, Differenzierung der Gewebe bis hin zu Kommunikation und sozialen Gestaltung bei Individuen und Populationen von kohärenten Photonen organisiert und reguliert werden.


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Wie kommunizieren unsere Zellen?

Die kleinste Einheit des Lichtes sind Photonen, eine natürliche Einheit der Energie. Davon abgeleitet wird die Lichtstrahlung von Lebewesen mit Biophotonenstrahlung bezeichnet. Jede Körperzelle sendet Biophotonen aus und kommuniziert somit durch diese ultraschwache Strahlung untereinander. Das der aktuelle Wissensstand.

Biophotonen sind Lichtquanten, die physikalisch kleinsten Elemente von Licht. Ihre Strahlung koordiniert alle biochemischen Prozesse in den Zellen und überträgt Informationen zwischen den Zellen. Nachgewiesen hat sie der Physiker Fritz-Albert Popp.

Weiterhin wurde nachgewiesen, dass vor allem die DNA Sender und Empfänger der Biophotonenstrahlung ist. In einer Zelle ohne DNA als Erbgutträger ist auch keine Biophotonenstrahlung mehr messbar.

Somit ist bewiesen, dass lebende Zellen durch Photonen - also elektromagnetische Wellen - biologische Informationen austauschen und dadurch biochemische Prozesse in den Zellen selbst auslösen können. Aber das ist noch nicht alles. Jede Zelle des Körpers hat somit sein eigenes morphogenetisches Feld. Die Vermutung liegt nahe, dass dieser Pool von Feldern durch eine übergeordnete Einheit gesteuert werden muss, unserem Energie- und Informationssystem.

Das Energie- und Informationssystem ist nicht nur Zentralsteuereinheit und somit die „Software“ oder das Betriebsystem des Körpers, sondern gleichzeitig Antenne und Vermittler gegenüber der Außenwelt und den Zellen des Körpers.

Und hier ist das Lichtfeld von enormer fundamentaler Bedeutung. Das Lichtfeld oder auch Aura genannt, ist der eigentliche Steuerorganismus für das molekulare Feld. Die Moleküle sind dumm, die machen nur, was ihnen letztlich von diesen Lichtfeldern diktiert wird.

Licht ist somit für den Menschen von ausschlaggebender Bedeutung. Es liefert ihm Wärme, Energie und Nahrung. Wir benutzen es zur Informationsübertragung und es dient uns als vielfältiges Werkzeug. Vieles spricht auch dafür, dass das in allen lebenden Organismen gespeicherte Licht eine grundlegende Bedeutung für die Regelung aller Lebensvorgänge hat. Prof. Fritz-Albert Popp glaubt, dass die Biophotonen das Zusammenwirken der Hormone, Enzyme und vieler anderer Substanzen in einer Zelle steuern. Dies wäre der Schlüssel zur Klärung zahlreicher Körpervorgänge und noch immer rätselhaften Phänomenen wie Homöopathie oder Akupunktur. Das es so am wahrscheinlichsten ist, leuchtet ein, jedoch fehlen zum endgültigen Beweis die technischen Gerätschaften. Also eine Frage der Zeit, denken wir nur daran, wie lange es gedauert hat, bis „Wissenschaftler“ den Nachweis der Akupunktur bringen konnten. Trotz des bislang fehlenden Nachweises funktionierte die Akupunktur seit tausenden von Jahren, und nicht erst seit deren Nachweis. Hat sich der Mensch durch sein „wissenschaftliches Denken“ nicht selbst ein Armutszeugnis ausgestellt, und damit Dinge von vornherein ausgeschlossen und sich um viele Möglichkeiten gebracht? Ist Krebs nicht das beste Beispiel dafür, dass Möglichkeiten bei der Forschung ausgeschlossen wurden und somit die Forschung zwangsläufig in eine Sackgasse endet? Ein „Heilmittel“ auf chemischer Basis sind Forscher uns immer noch schuldig.

Es kann nicht sein, was es „wissenschaftlich nachgewiesen“ nicht gibt. Und trotzdem gibt es jede Menge „Phänomene“. 

Die Lichtstrahlung ist der eigentliche Regulator und Informationsträger im Lebewesen.

Nach Popps Meinung müssen wir aufgrund dieses Phänomens unsere Vorstellungen von lebenden Organismen revidieren: „Wir glauben, dass Biophotonen - ähnlich Lasern in der Nachrichtenübermittlung - zur Steuerung biochemischer Prozesse dienen.“ Für diese Ansicht spricht nach Meinung von Forscher Popp vor allem die Qualität der Biophotonen-Strahlung: Das Licht aus unseren Zellen strahle nicht chaotisch, sondern phasenstabil wie das Licht eines Lasers. Es sei „kohärent“ im Sinne des höchsten Ordnungszustands von Lichtwellen. Dieses gleichmäßige Licht ist dadurch in der Lage, sowohl selbst „Ordnung“ zu bilden als auch „Informationen“ zu übertragen. Zudem stammen laut Popp rund 90 Prozent der Biophotonen von der DNS, die für die genetische Information verantwortlich ist. Experimente, die vor kurzem in Deutschland, Polen, Japan und China durchgeführt wurden, lassen den Schluss zu, dass die veränderliche Spiralstruktur der DNS die Fähigkeit besitzt, Licht und somit Informationen nicht nur zu speichern, sondern auch wieder abzugeben.

Jeder Organismus nimmt Licht auf, speichert es und gibt es langsam wieder ab. Auch wir Menschen sind Lichtspeicher.

Und das ist noch nicht alles. Popp und andere Physiker glauben, dass diese so genannten Biophotonen einen Zweck erfüllen. „Die Zellen eines Organismus tauschen über die Lichtteilchen Informationen aus“, sagt Popp. „So organisieren sie alle Prozesse, die zum Leben notwendig sind. Ohne sie würden wir in kürzester Zeit als eine Art chemischer Zellbrei zusammensinken.“

Nach Schätzungen der Wissenschaftler laufen zum Beispiel im menschlichen Körper in jeder Sekunde 1.000.000.000.000.000.000, in Worten: eine Trillion chemischer Reaktionen ab. Oder wie Fritz Albert Popp es formuliert: „Ohne die Biophotonen als Koordinatoren all dieser Prozesse würde kein Mensch existieren können. Das Nervensystem kann diese Arbeit nicht bewältigen, dafür ist es auch nicht gemacht. Übrigens, nach zwanzig Jahren täglicher Messungen habe ich noch kein Lebewesen gefunden, das kein Licht abstrahlt,“ so die Aussage von Popp.

Der Austausch von Informationen ist nicht nur innerhalb eines Organismus überlebenswichtig, sondern spielt auch eine bislang unbekannt große Rolle bei der Kommunikation zwischen einzelnen Lebewesen. Die Biophotonen, das „Licht des Lebens“, treten als Träger komplexer Information aus dem Körper jedes Lebewesens aus, bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit und erreichen andere Lebewesen. Die Lasershows der Biophotonen sind die „Wellenbilder der Information“, die von Menschen, Tieren und Pflanzen gesendet und empfangen werden. Diese Aufgabe und Koordination nach innen und außen übernimmt unser bioenergetisches Regulations-System.

Über die Sonne direkt und mit der Nahrung nehmen wir gespeichertes Licht auf, das unsere Körperzellen zur Verständigung brauchen.



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Zellkommunikation mittels Biophotonen

 Ein Beispiel für die enge Verbindung von Selbstorganisationsprozessen mit langreichweitigen, extrem schwachen elektromagnetischen Wechselwirkungen (10-18 Watt-Bereich!) wurde durch Galle in einer Untersuchung mit Daphnien (Wasserkrebse, Wasserflöhe) gezeigt (Galle et al. 1991, Galle 1992, Galle 1993)

Daphnia magna wurde für diese Untersuchungen als Tiermodell ausgewählt, weil es für sein Schwarmverhalten, d.h. die Bildung einer biologisch-hierarchisch höheren Gestalt oder Ganzheit („Superorganismus“) durch viele einzelne solcher Krebschen (Teile), bekannt ist.

Die Idee des Experimentes war es, einzelnen Tieren durch zunehmende räumliche Begrenzung einen sanften Zwang zur räumlichen Selbstorganisation auszusetzen (also eine Schwarmgestalt zu bedingen) und synchron dazu die Biophotonenemission der Tiergruppe zu beobachten. Die schwimmenden Tiere hatten in dem begrenzten Wasservolumen alle räumlichen Freiheitsgrade der Bewegung.

Die grundlegende theoretische Basis der Untersuchung war die These, dass die elementarste Ursache für Kommunikation in der Biologie, die Regulation der räumlichen Distanz zwischen biologischen Einheiten ist (siehe dazu Tembrock 1987). Nur bei einer bestimmten, artspezifischen Distanz zwischen lebenden Systemen ist der überlebenswichtigste Input, der Nahrungserwerb, gesichert. Daraus resultiert eine elementare Abstandsempfindlichkeit lebender Systeme.

Die grundlegenden Versuchsfragen waren also: Bilden sich an der selbstaktiven Biophotonenemission der Gruppe die kommunikativen oder regulativen Prozesse ab, die sich durch den Zwang zur räumlichen Abstimmung der Tiere ergeben? Oder: Beobachtet man an der sich bildenden Tiergruppe (neue Ganzheit) neue Biophotonenphänomene, die man an den einzelnen Tieren (Teile) nicht beobachten kann? Oder: Existieren in und zwischen den Tieren potentielle kommunikative Elemente (potentielle Information) in Bezug auf die Biophotonen, die erst durch die Gruppenbildung aktualisiert werden?

Es ging also um das „mehr“ der neuen Ganzheit, das man bei der Untersuchung der Teile nicht findet. Die Forschungsstrategie war genau entgegengesetzt dem Reduktionismus: dem synthetischen Zusammenspiel der Teile, bei der Bildung einer höheren Ganzheit, galt das Interesse.

Zunächst soll der einfache Versuch beschrieben werden:

In einem begrenzten Wasservolumen (der Meßküvette) wurde durch Zugabe „identischer“ Tiere (gleiches Entwicklungsstadium, gleiches Geschlecht, gleiche Körperlänge, gleiche Biophotonenemission) deren Anzahl schrittweise erhöht (soziale Dichteerhöhung) und nach jeder Erhöhung die Biophotonenemission der Gruppe gemessen.

Der Versuch war also räumlich und zeitlich dynamisch angelegt. Es ging ja darum einen Selbstorganisationsprozeß aus der Biophotonenperspektive zu beobachten.

Bei den adoleszenten („jugendlichen“) Tieren zeigte sich ein ausgeprägtes raum-zeitliches Muster der Biophotonenemission: mit zunehmender Dichte erhöhte sich leicht und kontinuierlich die Photonenintensität, die relativ schnell bei weiterer Dichteerhöhung wieder zurückging, mit weiterer zunehmender Dichteerhöhung wiederholte sich diese diskontinuierliche Intensitätsschwankung noch zweimal (siehe Abbildung 1). Die Dichteerhöhung wurde abgebrochen, als die Tiere unbiologisch eng zusammen waren.

Die Intensitätspeaks korrelieren interessanterweise mit dem mittleren Abstand der Tiere: bei einem mittleren Abstand von zwei, einer und einer halben Körperlänge waren die Intensitätsmaxima und dazwischen die -minima. Diese Abstandsempfindlichkeit deutet darauf hin, dass die Tiere durch konstruktive Interferenz (Intensitätsberg) und destruktive Interferenz (Intensitätstal), also über Wellenphänomene, kohärent miteinander koppeln (siehe unten).

Die schrittweise Erhöhung der Tierdichte bildet sich also in einem ausgeprägten Intensitätsmuster der Biophotonen ab. Das Intensitätsmuster ist zudem mit ganzzahligen Abstandverhältnissen in Bezug zur Körperlänge korreliert. Solche ganzzahligen Abstandsverhältnisse werden bei der Bildung von Tiergruppen (Schwärmen, Superorganismus, Ähnlichkeitspartnerschaften) in der Biologie häufig beschrieben (siehe Galle 1992 und 1993.

Abbildung 1:  Biophotonenemission einer Daphniengruppe bei zunehmender Dichteerhöhung (blau) (soziale Dichteerhöhung). Rot-gestrichelt: Theoretische Emissionskurve mit Absorption, wenn sich die Daphnien wie unabhängige Strahlungsquellen verhalten würden.(Schematisch nach Galle 1993). Siehe Text.

In unserem Diskussionszusammenhang ist wichtig an diesem Ergebnis, dass sich der soziale Integrationsprozeß der Daphnien, die Bildung einer neuen Ganzheit (Gruppenbildungsprozess), auf der Biophotonenebene in einem neuen komplexen elektromagnetischen Schwingungsmuster abbildet, das aus dem Schwingungsmuster der einzelnen Daphnien (Teile, Subsysteme) nicht vorhergesagt werden konnte. Die neue Raumgestalt (neue biologische Integrationsebene) hat ihr eigenes, neues Schwingungsmuster.

Eine biologische Gestaltsbildung hat ihr Korrelat auf der elektromagnetischen Schwingungsebene der Biophotonen. Die Ganzheitsbildung aktualisiert ein Möglichkeitsfeld. Die neue Ganzheitsbildung aktualisiert/realisiert potentielle Information.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile: einfacher kann man es kaum zeigen.

Diese Untersuchungen der Photonenemission von Daphnien sind – wie oben schon angedeutet – von grundlegender Bedeutung für das Verständnis der Resonanz auf einer biophysikalischen Ebene.

Nach unseren Interpretationen (Galle et al. 1991, Popp 1992, Galle 1993, Popp und Chang 2000) emittieren die Daphnien kohärente Wellen und es entstehen die in Abbildung 1 dokumentierten interferenzartigen Muster der Biophotonenemission. Je nach dem Abstand der Daphnien (der Photonenquellen) zueinander interferieren die Wellen destruktiv (Intensitätsabschwächung, maximal bei 180° Phasenverschiebung) oder konstruktiv (Intensitätsverstärkung, maximal bei 0°/360° Phasenverschiebung). Die Abstandsempfindlichkeit der Photonenemission ist sensibel von der Körpergröße und dem physiologischen Zustand der Daphnien abhängig.

Solche Kohärenzphänomene treten dann auf, wenn die Kohärenzlänge der Photonen viel grösser als der mittlere Abstand der Photonenquellen ist.

Im Falle der destruktiven Interferenz (Intensitätstal in Abbildung 1) schwächen sich die von den Daphnien ausgesendeten Wellen. Die Photonenenergie wird von den Daphnien eingesaugt und in dem Daphnienverbund gespeichert (integriert). Dies korreliert mit Anziehungskräften zwischen den einzelnen Daphnien. Der Daphnienverbund befindet sich in einer kollektiven oder sozialen Phase.

In diesem Zustand können auch externe Photonen von dem Daphnienverbund aufgenommen und integriert (gespeichert) werden!

Im genauen Teilchenbild betrachtet, werden die von den einzelnen Photonenquellen (Daphnien) emittierten Photonen zwischen ihnen ausgetauscht. Im Idealfall verlässt kein Photon das System. Die Photonen sind in diesem Zustand der Bindungskit der Daphnien.

Bei konstruktiver Interferenz (Intensitätsberg in Abbildung 1) verstärken sich die von den Daphnien ausgesendeten Wellen. Die Photonenenergie wird von dem Daphnienverbund nach außen abgegeben (dissipiert). Dies korreliert mit abstoßenden Kräften zwischen den Daphnien. Die Daphnien befinden sich in einer individuellen oder unsozialen Phase.

Wiederum im genauen Teilchenbild betrachtet, emittieren die Daphnien im Idealfall alle gleichzeitig ihre Photonen.

Dieses Verbundsystem kann also durch Interferenz und damit korrelierte Energieabgabe und -aufnahme mit sich selber und mit der Außenwelt kommunizieren.

Die Daphnien verhalten sich wie identische Stimmgabeln. Wenn man zwei Stimmgabeln mit gleicher Frequenz anschlägt und die Abstände zwischen den beiden verändert, dann wird je nach Abstand der Ton leiser oder lauter. Die Energie wird im System gespeichert oder nach außen abgegeben.

Wären zwischen den Daphnien keine langreichweitigen Wechselwirkungen vorhanden, dann müsste die Intensität kontinuierlich mit der Zahl der Tiere ansteigen, zunächst linear und später durch die Selbstabsorption abgeschwächt.

Diese Untersuchungen zeigen, dass ein Verband kohärenter Photonenquellen (Daphnien) durch Interferenzphänomene in einen Zustand innigster Verbundenheit oder zunehmender Isolierung übergehen kann. In Abhängigkeit von ihrem Abstand springen die Daphnien im Maßstabssystem ihrer Körperlänge auf der Photonenebene zwischen dem A- und Ai-Regime hin und her.

Es spricht vieles dafür, dass die hier demonstrierte Kommunikation über Interferenz eines der grundlegendsten physikalischen Prinzipien bei biologischen Kommunikations- oder Organisationsprozessen ist, denn z.B. auch Zellverbände benutzen diese Form der Verständigung (siehe dazu Popp et al. 1992, Popp und Chang 2000).  

Es ist unmittelbar evident, dass die Ergebnisse dieser Untersuchungen eine wesentliche physikalische und biologische Basis der PSP-Therapie bilden.

So wie die „identischen“ Daphnien auf einer Schwingungsebene über Interferenzphänomene mit sich kommunizieren, so kommuniziert der Mensch mit sich selber (Identitätsbeziehung) und seiner Umgebung.

Literatur

Davies, P.: Prinzip Chaos. Bertelsmann-Verlag, München 1988.

Del Guidice, E.: Is the “memory of water” a physical impossibility. In: P. C. Endler und J. Schulte (Hrsg.): Ultra high dilution. S.117-119, Kluwer Academic Publishers, Dordrecht 1994

Föhlich, H. (Hrsg.): Biological coherence and response to external stimuli. Springer, Berlin 1988.

Galle, M. et al.: Biophotonemission from Daphnia magna: a possible factor in the self-regula-tion of swarming. Experientia 47, S.457-460, 1991.

Galle, M.: Population density dependence of biophoton emission from daphnia. In Popp, F.A. et al. (ed.): Recent advances in Biophoton research. S.345-355, World Scientific, Singapore 1992.

Galle, M.: Untersuchungen zum dichte- und zeitabhängigen Verhalten der ultraschwachen Photonenemission von parthenogenetischen Weibchen des Wasserflohs Daphnia magna. Dissertation, MNF der Universität Saarbrücken 1993.

Galle, M.: MORA-Bioresonanztherapie ...und es funktioniert doch. Pro-medicina-Verlag, Wiesbaden 2002.

Krueger, F.R.: Physik und Evolution. Parey-Verlag, Berlin 1984.

Lehninger, A.L.: Biochemie. S. 156, Verlag Chemie, Weinheim 1975.

Pischinger, A.: Das System der Grundregulation. 1.Auflage, Haug-Verlag, Heidelberg 1975.

Pischinger, A.: Das System der Grundregulation. 8.Auflage, Haug-Verlag, Heidelberg 1990.

Popp, F.A.: Biologie des Lichts. Parey-Verlag, Berlin 1984.

Popp, F. A. et al. (Hrsg.): Recent advances in biophoton research and its applications. World Scientific Publishing, Singapore 1992.

Popp, F.A.: Some remarks on biological consequences of a coherent biophoton field. In: Popp, F. A. et al. (Hrsg.): Recent advances in biophoton research. S.357-373, World Scienti-fic Publishing, Singapore 1992.

Popp, F.A., Chang, J.J.: Mechanism of interaction between electromagnetic fields and living organisms. Science in China (Series C) 43, S. 507-518, 2000. (siehe www.lifescientists.de).

Prigogine, I., Stengers, I.: Dialog mit der Natur. Piper-Verlag, München 1983.

Prigogine, I., Stengers, I.: Das Paradox der Zeit. Piper-Verlag, München 1993.

Tembrock, G.: Verhaltensbiologie. Harri Deutsch-Verlag, Thun und Frankfurt a.M. 1987.

Thomas, F.: Regelungsvorgänge in Medizin und Technik – ein Vergleich. In: Dokumentation der besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen in Europa (ZDN), Band II: Wissenschaftliche Grundlagen der besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen. S.403-422, VGM-Verlag, Essen 1992.



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Materie besteht aus Feldern

Einführung in die moderne Naturwissenschaft

Von Dr. rer. nat. Wolfgang Ludwig

Die moderne Naturwissenschaft beschreibt die unbelebte und belebte Natur und behandelt die vier Naturreiche Mineralreich, Pflanzenreich, Tierreich und Mensch mit den Disziplinen

- Physik
- Biologie
- Psychologie und
- Philosophie

(Da die Chemie nach heutiger Kenntnis ein Teil der Elektronenphysik ist, genügt es, die Physik allein zu nennen). Dies entspricht den vier "Wesensgliedern":

- materieller Körper
- vitaler Körper
- emotionaler Körper
- mentaler Körper.

Dass es darüber hinaus weitere Wesensglieder gibt, soll zunöchst unberücksichtigt bleiben. Jeder der Bereiche hat eine eigene Logikstruktur und die Bereiche stehen untereinander in Wechselwirkung (1,2):

Bis vor kurzem und zum Teil auch heute noch galt (bzw. gilt in der Schule) die materielle Seinsschicht als die einzig existierende. Da jeder Vorgang in den höheren Seinsschichten wegen der Wechselwirkungen stets auch Begleiterscheinungen in der untersten, materiellen Schicht aufweist, kommt man leicht zu diesem Irrtum. Als wichtigster Vertreter dieses Materialismus wird meist Sir Isaak Newton bezeichnet, doch dies ist ebenfalls ein Irrtum. Newton war ein Esoteriker, der zwar auch die Physik ausführlich beschrieb, doch ebenso geistige Phönomene beachtete (3). Er war seiner Zeit weit voraus und wusste bereits, dass Lebensvorgönge im Organismus von Biophotonen gesteuert werden (4).

Die moderne Quantenphysik hat gezeigt, dass die zweiwertige Aristotelische Logik (tertium non datur, der Satz vom ausgeschlossenen Dritten) nicht geeignet ist, den Kosmos richtig zu beschreiben (1,2,5).

Daher wurde eine polyvalente Logik entwickelt, die zusammen mit der Quantenphysik in der Lage ist, die Gesetze in allen Seinsbereichen zu finden und auch die Entstehung des Kosmos zu beschreiben. Den wesentlichsten Beitrag hierzu hat der Schüler von Werner Heisenberg (1901 - 1976) und Carl Friedrich von Weizsöcker (*1912), Burkhard Heim (1925 - 2001) gebracht (1,2). Seine beiden Lehrer haben bereits auf die Notwendigkeit einer polyvalenten Logik hingewiesen und auch auf die Notwendigkeit, eine der Quantisierung Rechnung tragende neue Mathematik zu entwickeln, da die heute noch benutzte Infinitesimalrechnung im Mikrokosmos versagt, weil sie der Quantisierung von Raum und Zeit widerspricht.

Hierauf aufbauend entwickelte B. Heim einen zwölfdimensionalen Kosmos mit den physikalischen Dimensionen X1 bis X6:

Raum (Länge, Höhe, Tiefe), Zeit, Strukturmöglichkeiten, Realisierung spezieller Strukturen und den nicht-materiellen Dimensionen X7 bis X12: Information I (X7, X8) und geistiger "Hintergrundraum" G4 (X9 bis X12).

Aus den Arbeiten des Mathematikers und Logikers Kurt Gödel (1906 Ð 1978) hat der theoretische Physiker Wolfram Schommers klar erkannt, dass die Physik mit Metaphysik verwoben ist (6):

Daraus ergibt sich, dass die Entwicklung des Kosmos mit G4 begann und die Materie erst später entstand. Die geistigen Urbilder waren zuerst da. Die Heimsche Theorie ist computergeprüft und stimmt bis zur letzten Dezimale mit Messwerten überein. Es ist die am gründlichsten geprüfte Theorie und sie stimmt mit alten philosophischen Lehren in Ost und West überein, die in früheren Kulturen auf Grund von "Eingebungen" ("Offenbarungen") bekannt wurden.

Die Entwicklung des Kosmos erfolgte somit in zwei Schritten:Die Entstehung der geistigen Urbilder und die Entstehung der Materie.

Die Urbilder werden in religiösen Texten LOGOS genannt. In einer der Offenbarungen (die heute englisch channeling genannt werden), nömlich im Johannesevangelium, beginnt der Text, richtig übersetzt mit:

"Das Kopfwesen ist der LOGOS", wobei "Kopfwesen" ein alter Ausdruck für "Zentrum" ist. Dies ist ein röumlicher und kein zeitlicher Begriff:

Auch dies stimmt mit der modernen Naturwissenschaft überein, in der auch die Zeit als eine Raumkoordinate auftritt. Dies geht auf den Mathematiker Hermann Minkowski (1864 - 1909) zurück (Minkowski-Raum). Der Minkowski-Raum fasst Raum und Zeit zu einem vierdimensionalen Überraum zusammen, den auch Albert Einsein (1879 Ð 1955) in seiner Relativitötstheorie benutzte.

Um die Zeit t in eine räumliche Dimension s zu verwandeln, wird sie mit der Lichtgeschwindigkeit c = s/t multipliziert: ct = s.

Da es nicht vorstellbar ist, zu drei Raum-Dimensionen eine vierte hinzuzufügen, die auf allen drei Raumdimensionen senkrecht steht (in der Mathematik ist das möglich), wird die vierte Raumdimension mit der imaginären Einheit i = …-1 multipliziert: ict =is.

Es ist außerordentlich bemerkenswert, dass sich diese von Minkowski ad hoc eingeführte Schreibweise logisch aus der Heimschen Theorie ergibt, also als richtig bestötigt werden konnte. Tatsächlich ergeben sich die Dimensionen X4 bis X12 mathematisch sömtlich als mit i multipliziert. Sowohl die moderne Naturwissenschaft als auch esoterische Schriften (z.B. 7,8) stimmen darin überein, dass es die Zeit nur für unser Bewusstsein gibt, tatsächlich aber alles gleichzeitig vorhanden ist.

Was wir als Zeit empfinden, ist eine Bewegung durch Parallelwelten (9). Daher ist es auch für begabte Menschen möglich, in die "Zukunft" zu schauen, da sie eigentlich gleichzeitig mit unserer Welt existiert.

Hier muss eine Bemerkung zur Frage der Determination eingeschaltet werden:
Aus der modernen Naturwissenschaft (insbesondere der Heimschen Theorie) folgt, dass es - zufolge der Heisenbergeschen Unscharferelation - viele mögliche Strukturen in vielen Parallelwelten mit einer gewissen Unschärfe gibt. Was durch unseren Weg durch die Parallelwelten herausgenommen (realisiert) wird, höngt von unserem Verhalten ab, wobei insbesondere das kollektive Verhalten einer größeren Anzahl von Menschen maßgebend ist. Daher ist ein Blick in die "Zukunft" immer mit Unschärfe behaftet.

Die oft behauptete Selbstorganisation besteht nur scheinbar: Alles wird vom G4 aus gesteuert.

Wenn man heute immer wieder hört, das Verhalten von Tieren ist genetisch einprogrammiert, so ist das zwar richtig, aber die Frage "von wem?" bleibt offen. Die richtige Antwort lautet: "Vom G4".

Auch die Frage, wie aus der Kohlenstoffchemie die große Vielfalt der organischen Moleküle entstehen kann, läuft auf die Frage hinaus, woher die symmetrische Struktur des Kohlenstoff-Atoms kommt, das heißt woher die Gesetze der chemischen Bindungen stammen. Alles dies sind geistige Urbilder. Um die Materie zu verstehen, muss man im Mikrokosmos anfangen, nömlich bei den Elementarteilchen. Die höheren Seinsschichten benutzen die Gesetze der Physik für ihre Belange, können aber auch ohne Materie existieren, wie außerkörperliche Erfahrungen zeigen, die heute mehr und mehr auftreten.

B. Heim ging in seiner Theorie zunöchst von den Elementarteilchen aus, um spöter auch die Strukturen in höheren Seinsschichten zu ergründen (wozu er seine polyvalente Logik brauchte).

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Elementarteilchen: Solche mit Ruhemasse, die auch in Ruhe eine Masse (und nahe der Erde ein Gewicht) haben und solche, die masselos sind, das heißt keine Ruhemasse haben.

Die wichtigsten Quanten ohne Ruhemasse sind die Photonen. Die Masseteilchen sind hauptsächlich im Atomkern (Nukleus) konzentriert (die Elektronen tragen nur ca. 0,5 Promille zur Atommasse bei). Vergrößert man in Gedanken den Atomkern auf die Ausdehnung eines Stecknadelkopfes (ca. 1 mm Durchmesser), so betrögt der Durchmesser des gesamten Atoms ca. zehn Meter!

Der gesamte Raum der Materie besteht demnach nur aus winzigen Pünktchen mit Masse, die vergleichsweise riesengroße Abstände von einander haben.

Der Zwischenraum ist - materiell betrachtet - leer, jedoch angefüllt mit Feldern. Materie besteht somit im wesentlichen aus Feldern.

Diese Felder werden durch Quanten ohne Ruhemasse zusammengehalten, vor allem durch virtuelle Photonen. Diese bestimmen auch die Struktur der Materie, sind also der Materie übergeordnet. In der Physik werden sie Wechselwirkungsquanten genannt. Der Physikochemiker Ilya Prigogine (*1917) drückte die Bedeutung dieser Quanten einmal so aus:

"Wenn ich altere, ändern sich nicht meine Moleküle, sondern die Wechselwirkungsquanten".
Das Verhältnis der Anzahl von Ruhemasse-losen Quanten (Photonen) zu Quanten mit Ruhemasse (Nukleonen) wird Photonen-Nukleonen-Verhältnis genannt. Der Messwert dafür ist seit langem bekannt und wurde quantenphysikalisch von dem Physiker Jules T. Muheim an der ETH Zürich in Übereinstimmung mit dem Messwert berechnet.

Dieses Verhältnis beträgt 9,746 x 108 oder ungefähr eine Milliarde zu eins. Im Kosmos und auch im menschlichen Körper gibt es nahezu eine Milliarde mal mehr Biophotonen als Materieteilchen!

Wie eingangs erwöhnt, hatte bereits Newton diese Vorstellung. Man stelle sich dies einmal plastisch vor: Unser Körper besteht fast nur aus Feldern, erscheint uns aber doch konkret und fest.

Der Physiker Friedrich Hund (1896 - 1997) schrieb ein interessantes Buch "Materie als Feld" (10), wobei er die physikalischen Konsequenzen aus obigem darlegte. Wenn zwei Körper zusammenstoßen, stoßen sich lediglich Felder ab; die Atomkerne, also die eigentliche Materie, können sich auf unserer Erde nie berühren (anders sieht es in Neutronensternen aus).

Das Bohrsche Atommodell mit Elektronenbahnen um den Atomkern ist längst überholt. Man muss sich die Atomhülle wie eine Wolke aus elektrischen Feldern vorstellen, die ähnlich den Chladnischen Klangfiguren dreidimensionale Knotenflöchen aufweisen.

Die Schulphysik gibt heute zwei äquivalente Gleichungen zur Berechnung der Elementarteilchen an: Die anschauliche Wellengleichung von Erwin Schrödinger (1897 - 1961) und die abstrakte Matrizengleichung von Werner Heisenberg (1901 - 1976). Dies spiegelt den Welle-Teilchen-Dualismus wider, der von B. Heim erklärt wurde.

Seine Theorie ist die Synthese aus den beiden bekannten und geht noch darüber hinaus, da sie als einzige in der Lage ist, sämtliche Eigenschaften der Elementarteilchen exakt zu berechnen, wie schon erwähnt, in hundertprozentiger Übereinstimmung mit Messwerten. Die Heimsche Theorie zeigt, dass die oben genannten vier Seinsbereiche Unterschichten haben, die ihrerseits in Wechselwirkung stehen:

Schließlich kann die Heimsche Theorie auch Existenzhinweise auf höhere Seinsschichten geben, jedoch keine Einzelheiten dazu.

Aus fernöstlichen Philosophien sind zu den genannten vier Seinsschichten drei weitere bekannt: Manas, Buddhi, Atma.

In der Anthroposophie werden sie Imagination, Inspiration und Intuition genannt. Dies sind höhere Bewusstseins-Zustände, die erst entwickelt werden müssen (bzw. in Parallelwelten gefunden werden). Dass ein Physiker überhaupt Aussagen über nichtmaterielle Seinsschichten machen konnte, liegt an deren Wechselwirkungen. Heute sind die Wechselwirkungen zu den drei höheren Seinsschichten noch so verborgen, dass nur ihre Existenz erkannt werden kann. Es wird eine noch umfassendere Theorie notwendig sein, um auch über die höchsten Seinsbereiche ausführliche Aussagen machen zu können.

Dr. rer. nat. Wolfgang Ludwig

ist 1927 in Dresden geboren, Studium von Mathematik, Physik, Chemie, Physikalische Chemie in Darmstadt, Berlin und Freiburg.

Physikerdiplom, 1961 (Diplometer für Flüssigkeiten). Medizinische Doktorarbeit und Promotion zum Dr.rer.nat., 1967 (Einfluß elektromagnetischer Signale auf das Nervensystem). Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Elektrowerkstoffe der Fraunhofer Gesellschaft, Freiburg. Seit 1984 eigenes Spektroskopie-Labor und Vortragstötigkeit, Leiter eines biophysikalischen Labors im Technologiezentrum Horb. Entwicklung medizinischer Therapiegeräte. Prof. Dr. F. A. Popp, Biophotonenforscher, über Ludwigs Grundlagenforschung:

"Wolfgang Ludwig gehört sicher zu den Physikern, die die Komplementärmedizin in Deutschland wesentlich mitgeprägt haben. Er trägt dazu bei, daß die deutsche Naturheilkunde ihre führende Rolle in der Welt behaupten kann." (Informative Medizin, Essen 1999)

Quelle: comedweb.de



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Unser Energie- und Informationssystem

Die Ausgleichswellenfelder (Aura)

Der physische Körper eines Menschen ist ein besonders dichtes Energiefeld. Wir können ihn mit unseren fünf Sinnen bewußt wahrnehmen, und er ist von den etablierten Wissenschaften gut erforscht. Diesen ist es jedoch bisher nicht gelungen nachzuweisen, wie unser Denken und das Gedächtnis funktioniert, wie unsere Gefühle zustande kommen oder wo unser Bewußtsein angelegt ist. Gedanken und Gefühle können wir bekanntlich weder sehen noch riechen und auch nicht ertasten, sondern wir entwickeln und erleben sie. Auch die Psychologen, also die Seelenkundler, wissen nicht, was eine Seele ist oder wo sie sich befindet.

Im Abschnitt 2 wurde erläutert, daß die Organe seelische und geistige AWF ausbilden, in denen prinzipiell die gleichen Funktionen angelegt sind. Mit jedem weiteren Organ-AWF steigt das Energieniveau und damit der Grad der Differenzierung (Verfeinerung) der Funktionen. Die physischen Organe sind im Gesamtkörper vereint und entsprechen unserer Person (lat. Hülle), die Gesamtkörper-AWF bilden unser Wesen (Bild 41).
Einerseits können wir digital denken, entscheiden und handeln. Man sagt "mit dem Kopf". Unsere Gedanken können wir anderen Menschen auch einigermaßen gut beschreiben. Andererseits können wir unsere Welt auch analog intuitiv erfassen und Entscheidungen und Handlungen darauf aufbauen - man sagt "aus dem Bauch". Dies ist weniger gut in Worte zu fassen, denn unser Wortschatz reicht dafür oft nicht aus. Wissenschaftler können beim Denken und Fühlen Veränderungen der Herz- und Atemfrequenz, Durchblutung und der elektromagnetischen Summenkurven von Hirnströmen (mittels EEG) sowie Lichterscheinungen in den dafür zuständigen Hirnregionen feststellen, oft verbunden mit bestimmten Hormonausschüttungen.

Den Schlüssel zum Verständnis von Denken und Fühlen, Wissen und Gewissen bilden allerdings die elektromagnetischen Aktivitäten. Aus unklaren Gründen versucht die etablierte Wissenschaft immer wieder, diese nur aus Vorgängen im physischen Körper abzuleiten.

All unsere Aktivitäten beginnen mit Gedanken und Ideen. Selbst, wenn wir unsere Hand heben wollen, fassen wir zuvor diesen Entschluß. Jede Kommunikation von außen (Umfeld) nach innen (Körper) oder umgekehrt verläuft durch unsere dazwischen liegenden AWF. Bei bewußten Handlungen befindet sich die Ursache (Gedanke) immer in einer höheren Ebene (AWF) als die Wirkung (Körper). Würden wir jedoch die AWF (Ursachen-Ebenen) außer acht lassen, könnten wir die Vorgänge in unserem Organismus nicht vollständig verstehen.

Die Darstellungen von AWF ist aus allen Kulturen in verschiedener Weise überliefert. Die Gesamtkörper-AWF werden häufig auch als "Aura" bezeichnet. Wir denken an die Heiligenscheine von Jesus und seinen Aposteln oder von Buddha-Darstellungen. Die genauesten Unterlagen darüber stammen aus der vedischen Tradition, geschrieben im Sanskrit, der indogermanischen Gelehrtensprache (analog dem Latein in Europa).
Bild 41 zeigt die überlieferten Bezeichnungen des Körpers und seiner sieben AWF in der Reihenfolge von der geringsten (7) bis zur größten Dichte (1). Die Größe der Gesamtköper-AWF nimmt vom Körper ausgehend nach außen hin im Verhältnis 1 : 2 zu.

Die geistigen AWF werden auch als spirituell oder kausal bezeichnet. Kausal (ursächlich) deshalb, weil jeweils das höherfrequente Feld die Funktion aller folgenden, niederfrequenteren Felder steuert.

Das "Intuitive AWF" entspricht dem kausalen Aspekt des "Energetischen AWF", das "Präkognitive AWF" dem des "Emotionalen AWF" und das "Weisheits AWF" dem des "Mentalen AWF".

Mit den äußeren feinen AWF können wir die feinen Anregungen der Gestirne empfangen.

"Geist formt Materie"

Quelle: http://www.universal-prinzip.de



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Das menschliche Energiesystem

Einen Teil der Anregungen oder Reize aus dem Umfeld nehmen wir bewußt auf, denn durch Raum- oder Medienwellen in den Sinneszellen unserer Sinnesorgane entstehen Resonanzen. Dadurch werden die Reize in Informationen umgewandelt (Information = in Form bringen). Die Informationen werden per Nervenimpuls über Nervenzellen, die als äußeres (peripheres) Nervensystem unseren Körper netzartig durchziehen, zum inneren Zentralnervensystem (Rückenmark und Gehirn) geleitet. Dort werden sie in Empfindungen umgewandelt. Aus den Empfindungen können unter Einbeziehung von gespeicherten Erfahrungen und Denkprozessen bewußte Wahrnehmungen entstehen.

Ein anderer Teil der Reize liegt außerhalb des Aufnahmebereichs der Sinnesorgane und wirkt deshalb nur unbewußt auf uns ein. Wir spüren lediglich die Wirkung, die durch sehr starke Reize, wie z.B. radioaktive Strahlung, oder schwächere wie beispielsweise der Strahlung des Mondes verursacht wird.
Aber auf welche Weise wirken derartige Einflüsse auf uns ein? Liegt es daran, daß der Mond eine besondere Gravitationskraft auf Wasser ausübt und wir zu 80% aus Wasser bestehen? Schauen wir uns das Leben doch einmal aus einer ganz anderen Perspektive an:

Den Begriff "Energie" verbinden wir zunächst mit technischen Begriffen, mit Energieerzeugung und -verbrauch, mit Elektrizität, Kernenergie oder Wärmeenergie. Aber wir haben auch eine Vorstellung von unserem persönlichen Energiepotential. Manchmal sprühen wir vor Energie und könnten Bäume ausreißen, ein anderes Mal fühlen wir uns matt und kraftlos.

Albert Einstein erklärte am 4.11.1915 mit seiner "Allgemeinen Relativitätstheorie", daß es außer Energie nichts im Universum gibt. Materie bezeichnete er als verdichtete Energie bzw. als "gefrorenes Licht". So können wir auch Atemluft, Getränke und festen Nahrungsmittel als Energiespeicher bezeichnen, die unser Organismus freisetzen kann. Nach dem Universal-Prinzip wird unterschieden in "potentielle Energie", d.h. Materie (dichter im Kern, dünner in AWF) und in "kinetische Energie", d.h. Kraft der Anregung, die Materie in Pulsation versetzt und somit lebendig macht. Wenn wir das, was wir aufnehmen, verarbeiten und wieder abgeben, unter diesem Gesichtspunkt betrachten, ist es stets die Pumpwirkung der verschiedenen AWF, die einen mehrstufigen Stoffwechsel bewirkt. Ständige Veränderung, Entwicklung und Erhöhung der Resonanzfähigkeit sind die Merkmale des Lebens. So ist unser physischer Körper beispielsweise ein äußerst leistungsfähiges Energiefeld. Er kann sich bewegen, arbeiten, denken, fühlen. Für jede dieser Funktionen wird Energie verbraucht, die dem Organismus zugeführt werden muß.

Wir wissen, welche Rolle Ernährung und Schlaf für uns spielen, kennen jedoch auch den Spruch: "Und sie lebten von Luft und Liebe". Uns ist oft noch nicht bewußt, daß wir tatsächlich nicht nur durch das Essen satt werden, sondern unseren Energiebedarf zum größten Teil aus Strahlungsenergie von Raumwellen, hauptsächlich denen der Sonne decken.

Die Energiebilanz des Menschen bei einer Kerntemperatur von 37 0 C

Energieaufnahme

Energieabgabe

Strahlungsenergie: 21.000 -
29.000 kJ

Stofflicher Energiebedarf für Grundumsatz: 5.900 - 6.900 kJ

Strahlungsenergie: 26.900 -
35.900 kJ

Während materielle feste, flüssige Nahrungsenergie sowie gasförmige Atmungsenergien hauptsächlich für Aufbau und laufende Erneuerung des grobstofflichen Körpers benötigt werden, benutzen wir Strahlungsenergie als Motor für den grobstofflichen Organismus sowie für die seelischen und geistigen AWF. Dieser Motor ist Antriebskraft für die großen und kleinen "Pumpen", die unsere Energiesysteme darstellen: die grobstofflichen Organe, wie Herz, Lunge oder deren Zellen und für die feinstofflichen und geistigen Feldstrukturen und Medienteilchen.

Bekannt ist, daß alle lebenden Zellen elektrische Eigenschaften zeigen. Sinnes- und Nervenzellen können diese verändern und zur Aufnahme, Verarbeitung und Weiterleitung von Informationen nutzen. Nach dem Universal-Prinzip sind alle Zellen, Organe und der gesamte Körper Empfänger und Sender elektromagnetischer Wellen und unser gesamter Organismus ist anregungsgesteuert. Leider haben wir durch moderne technische Kommunikationssysteme eine große Konkurrenz zu den natürlichen Abläufen aufgebaut. Dadurch entsteht oft Streß und es kostet uns sehr viel Energie, diese zunehmenden Belastungen auszusteuern. Energieverlust hingegen behindert unsere evolutionäre Entwicklung.

 

Mehr dazu in den folgenden Abschnitten "Die Ausgleichswellenfelder" und "Die Energiezentren".

Quelle: http://www.universal-prinzip.de



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Die Energiezentren (Chakras)

Wie die physischen Organe besitzen auch die Organ-AWF einen Eingang und einen Ausgang. Das sind die Pole der AWF, die durch eine Polachse verbunden sind. Neben den Organen sind im Organismus weitere kleine spezialisierte Felder angelegt, beispielsweise Hormondrüsen oder Sinnesorgane. Interessant ist, daß man in der Antropologie traditionell den Umfang der Augen mit Äquator bezeichnet und eine Polachse zuordnet. Im Sinne des Universal-Prinzips sind die Augen Kerne und die Pupille ist der Nordpol. Die AWF der Augen ermöglichen das Wahrnehmen verschiedener Frequenzbereiche bis hin zum Aurasehen.

Jedem Organ ist eine Hormondrüse "vorgeschaltet". Die Pole der Hormondrüsen-AWF entsprechen nach dem Universal-Prinzip den traditionell bekannten Chakras bzw. Energiezentren (Bild 42).

In Kapitel 1 wurde dargestellt, daß infolge der Pulsation eines angeregten AWF durch die Pole Medienteilchen des Umfeldes eingesaugt und Medienteilchen des AWF ausgestoßen werden. Aurasichtige beschreiben das Aussehen der Chakras als Blumen bzw. Mandalas. Nach dem Universal-Prinzip kann dies bestätigt werden, denn dieser Eindruck entsteht durch die pulsierend ein- oder ausströmenden Medienteilchen. Die Randschichten sind wegen der dort dichteren Medienteilchen stets etwas dunkler. Je höher die Frequenz des Chakras, desto feiner sind die Medienteilchen, was der steigenden Anzahl der "Blütenblätter" entspricht.
Es gibt sieben Haupt-Chakras, dies entspricht den sieben Bereichen einer Oktave (der achte bildet jeweils den Beginn des nächsten Bereiches), den sieben Spektralfarben und den sieben Tönen der klassischen Tonleiter. Daneben besitzen wir ungefähr einundzwanzig Neben-Chakras.

Die Verbindung zwischen den Chakras und den "Verbrauchern" wird durch ein Netzwerk von Kanälen hergestellt, die auch "Nadis" genannt werden.
Die Nadis im physischen Körper sind die Adern und Nerven, in denen Medienteilchen und Informationen transportiert werden. Blut bildet solch einen Strom von Medienteilchen, mit dem das Umfeldmedium Luft zu den Verbrauchern geleitet wird.

Ebenso wie die Chakras ist auch der "senkrechte Hauptkraftstrom" aus alten Aufzeichnungen überliefert. Dieser entspricht nach dem Universal-Prinzip sowohl der Polachse des physischen Körpers als auch aller Gesamtkörper-AWF (Bild 42). Die Haupt-Polachse ist mit den Polachsen aller Hormondrüsen und deren AWF verbunden. Damit wird durch das Universal-Prinzip auch beim Menschen das Vorhandensein von Nord- und Südpol, die durch eine Polachse verbunden sind, bestätigt (analog Elementarteilchen, Atom, DNA, Planet, Sonne, Galaxie - siehe Kapitel 1, 2 und 3).

Die Haupt-Polachse (Wirbelsäule) setzt sich zusammen aus einem Hauptkanal (Shushuma) und zwei Nebenkanälen (Ida und Pingala). In diesen fließt Energie in Yin-Qualität (anziehend, nach innen gerichtet) bzw. Yang-Qualität (abstoßend, nach außen gerichtet). Im Hauptkanal sind Yin und Yang vereint. Wir erkennen hier die bereits mehrfach beschriebenen Gesetzmäßigkeiten des Strahl- und Saugpoles (Nord- und Südpol), die wir bei Mann und Frau in entgegengesetzer Weise an Kopf und Steiß finden. Alle Nervenstränge sind mit dem Rückenmark verbunden. Eine weitere Entsprechung für Ida und Pingala bilden das motorische und das vegetative Nervensystem.

Nach dem Universal-Prinzip entspricht Yang der Levitationskraft und Yin der Gravitationskraft, beides sind elektromagnetische Kräfte.

In der chinesischen Tradition heißen die Energiekanäle "Meridiane". Diese sind vergleichbar mit den Nadis. Die Meridiane sind von der chinesischen Akupunktur her bekannt. Dabei werden bestimmte Punkte im Verlauf der Meridiane, mit Nadeln, Wärme, eletrischem Strom, Lichtfarben oder Massage angeregt, um den Energiefluß zu aktivieren oder zu harmonisieren. Diese Punkte sind ebenfalls kleine Ein- oder Ausgänge, also Chakras.

Im Unterschied zu den Chakras werden die Akupunkturpunkte, weniger die Meridiane, inzwischen von den etablierten Wissenschaftlern akzeptiert. Dies liegt wohl daran, daß die Punkte durch Messung des Hautwiderstandes mit Instrumenten nachweisbar sind. Den französischen Wissenschaftlern Dr. Jean-Claude Darras und Professor Dr. de Vernejoul ist es gelungen, das Netz der Meridiane mit Hilfe von drei radioaktiven Isotopen als Kontrastmittel sichtbar zu machen. Das Kontrastmittel bewegte sich in den Meridianen mit einer Geschwindigkeit von drei bis fünf cm pro Minute. Diese Größenordnung sowie die Lage der Meridiane stimmt mit den jahrtausendealten chinesischen Überlieferungen und Zeichnungen überein. Es konnte ebenfalls nachgewiesen werden, daß die radioaktiven Isotope nicht in den Blutkreislauf oder ins Lymphsystem eindrangen, wohingegen sie mühelos eine Binde durchdrangen, mit der die Adern abgebunden und damit blockiert waren. Das Kontrastmittel bewegte sich nur dann auf das Zielorgan zu, wenn es an einem Akupunkturpunkt im Verlauf eines Meridians eingespritzt wurde. Die Geschwindigkeit des Kontrastmittels erhöhte sich bei Stimulierung des Akupunkturpunktes.

Bild 42 zeigt die Bezeichnungen der sieben Energiezentren (Chakras), in der Reihenfolge von der geringsten (7) bis zur größten Dichte (1). Das erste und das siebte Chakra bilden gleichzeitig die Chakras (Pole) für alle Gesamtkörper-AWF. Während das Scheitelchakra zuerst nur 12 "Blütenblätter" besitzt, "erblüht" es nach der vollständigen Entwicklung aller sieben AWF mit 960 Blütenblättern. Diese Erweiterung wird traditionell auch als "Erleuchtung" bezeichnet und entsteht nach Aktivierung der Schlangenkraft "Kundalini", die solange zusammengerollt am unteren Ende der Wirbelsäule wartet, bis sie erlöst wird:


... "dann wird der tausendblättrige Lotus erblühen:"...
Nach dem Universal-Prinzip emittieren die sieben Chakras der voll aktivierten AWF das vollständige Spektrum, z.B. in einem AWF die sieben Farben in satten Tönen, die sich zu reinem Weiß ergänzen. Es ist dies der Moment der vollkommenen Erleuchtung.
 

Erleuchtung ist das Ziel menschlicher Entwicklung

Dieser Sog ist nichts anderes als eine Gravitationskraft, die durch einen Teilchenstrom ausgeglichen wird. Auf diese Weise stellen sich beispielsweise Durst- oder Hungergefühl im niederfrequenten Bereich oder die Sehnsucht nach Liebe in höherfrequenten Bereichen ein. Indem wir atmen, essen, trinken oder einen andersgeschlechtlichen Menschen umarmen, entsteht der erwünschte Strom von Medienteilchen (z.B. Nahrung oder Elementarteilchen), der die AWF wieder füllt. Hier zeigt sich, daß mit dem Universal-Prinzip auch alle Lebensvorgänge beschrieben werden.

Der Drang etwas zu nehmen, wie z.B. Atemluft, Durst und Hunger; Lohn für geleistete Arbeit; Interessen, Wünsche oder Sehnsüchte; Liebe, entspricht nach dem Universal-Prinzip Gravitationskräften (Anziehungskräften), die durch den Besitz des angezogenen Objektes (Nahrung, Objekt der Wünsche) ausgeglichen werden können. Ist das ersehnte Objekt nicht erreichbar, ist Ersatz möglich (Wasser statt Wein).

Der Drang etwas zu geben, wie z.B. Ausscheidungen (Ausatemluft, Exkremente), Arbeit, Wünsche, Geschenke, Liebe (für Andere), entspricht nach dem Universal-Prinzip Levitationskräften (Abstoßungskräften), die durch die Abgabe des abgestoßenen Objektes (Ausscheidungen, Objekte der Wünsche) ausgeglichen werden können. Ist der erwünschte Andere nicht erreichbar, ist Ersatz möglich (Haustier statt Partner).

Ständig werden Raumwellen (Kommunikation) und Medienteilchen (Stoffwechsel) ausgetauscht. Wenn angeregte AWF pulsieren, entstehen an den Chakras Wirbel mit jeweils unterschiedlicher Drehrichtung. Durch Rechtsdrehung werden Medienteilchen ausgestoßen (abstoßende Levitationskraft, Yang-Aspekt), durch Linksdrehung werden Medienteilchen aufgenommen (anziehende Gravitationskraft, Yin-Aspekt). Hierin liegt der Grund für die Anziehungskraft der beiden Geschlechter. Die überwiegend resultierende Drehrichtung wechselt in der Reihenfolge der Chakras und ist bei Männern und Frauen entgegengesetzt, so daß eine "ineinander greifende" differenzierte Ergänzung möglich wird, - eines der Erfolgsgeheimnisse der Evolution.

Ungleiches zieht sich an: Während es sich bei der Anziehungskraft zwischen unterschiedlichen Geschlechtern nach dem Universal-Prinzip um Gravitationskraft handelt, beruht die Abstoßungskraft zwischen gleichen Geschlechtern auf Levitationskraft.

Eine andere Erklärung gibt es für Menschen, die sich "durch Zufall" wegen gleicher Interessen treffen.

Gleich und Gleich gesellt sich gern: Menschen mit gleichen Interessen (Gleichgesinnte beiderlei Geschlechter) finden sich nach dem Universal-Prinzip in entsprechenden gleichen Energieniveaus zusammen. Eine Gruppe Gleichgesinnter kann Andere zur Resonanz anregen, die durch Graviationskräfte aus höheren oder durch Levitationskräfte aus tieferen Energieniveaus angezogen werden. Ein Beispiel für dieses Prinzip erkennen wir in der Werbung. Es werden nur solche Interessenten gewonnen, die durch die Botschaft in Resonanz geraten.

 

Quelle: http://www.universal-prinzip.de



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Bewusstseinsphänomene wissenschaftlich gewertet

Von Ernst Meckelburg

„Bewusstsein ist die Totalität jenseits von Raum und Zeit, die sich ihrem innersten Wesen nach als das wirkliche >Ich< erweisen könnte. Wir wissen jetzt, dass alle Raumzeit aus Bewusstsein besteht, dass unsere normale Wahrnehmung der Realität ein Mix aus unendlich vielen Universen verkörpert, mit denen wir koexistieren.“

Professor Fred Wolf in Space-Time and Beyond

Immer wieder - in schöner Regelmäßigkeit - berichten Sensationsreporter der Regenbogenpresse über irgendwelche erstaunlichen „para“-normalen Phänomene und, im Zusammenhang hiermit, auch über unerklärliche Spontanheilungen, die sie dann auf die ihnen noch nicht einmal ansatzweise verständlichen Wirkfaktoren zurück führen wollen. Meist erspart man sich aber auch das noch und berichtet über den betreffenden Fall so, wie er sich zugetragen hat, garniert mit ein bißchen Esoterik oder, schlimmer noch, mit einem Hauch von Okkultem.

Aufgrund der reißerischen Schilderungen des für Laien kaum fassbaren Geschehens läuft die seriöse Psi-Forschung Gefahr, mit den üblen Produkten dieser "Presse" gleich gesetzt zu werden.

Selbst seriöse Blätter und TV-Anbieter, die sich ansonsten mit detaillierten Recherchen brüsten, tun ein Übriges, um den Grenzwissenschaften, wo immer möglich, den Stempel des Unzuverlässigen aufzudrücken, die Forschungsarbeit international geachteter Forschungsstätten ins Lächerliche zu ziehen.

Da gerade in der Alternativmedizin unerklärliche Heilvorgänge häufig auf bewusstseinsgesteuerte Prozesse (also Psi-Faktoren) jenseits eingefahrener wissenschaftlicher Denkkategorien zurück zu führen sind, ist es an der Zeit, die dominierende Rolle des realen geistigen Prinzips in allen Disziplinen der Naturwissenschaften deutlich zu machen, um so die zukunftsorientierten Grenzwissenschaften vom Makel des Magischen zu befreien.

Der Paradigmenwechsel von unserer bislang rein materialistisch orientierten hin zu einer bewusstseinsmiteinbeziehenden Wissenschaft wird durch jüngste Statements namhafter Vordenker einer Neuen Physik, von denen einige hier zitiert werden sollen, sowie weltweit zu beobachtende, einschlägige Forschungsaktivitäten an Hochschulen und Universitäten deutlich.

Bahnbrechende Untersuchungen in Princeton

Physik-Professor Robert Jahn war bis zu seiner Emeritierung Dekan und Inhaber eines Lehrstuhls für Aerospace-Technik (Luft- und Raumfahrt) an der School of Engineering/Applied Science der Princeton University, Princeton (USA). In einem eigens zur Untersuchung „physikalischer Anomalien“ eingerichteten Labor - er benutzt diese Formulierung, um den etwas suspekten Terminus „Psi-Phänomene“ zu vermeiden - forscht er mit seiner Assistentin Brenda Dunne und zahlreichen weiteren Mitarbeitern nach den Ursachen jeglichen paranormalen und paraphysikalischen Geschehens.

In langjährigen, von großen amerikanischen Firmen finanzierten Experimenten konnte er die Existenz eines echten „Psi-Faktors“ - die Phänomene Telepathie, Fernwahrnehmung, Präkognition (Vorauswissen), Psychokinese usw. - statistisch nachweisen und somit dokumentarisch belegen. Sein größtes Verdienst aber liegt in der Erkenntnis, dass diese (scheinbar) anomalen Phänomene durch das Einwirken des Bewusstseins auf belebte bzw. physikalische Systeme - unsere materielle Welt - zu Stande kommen.

Psi-Phänomene wären demnach nichts anderes als Bewusstseinsaktivitäten, Ausflüsse von Beobachtungs- und Denkprozessen - „mind stuff“ (Bewusstseinsstoff oder „Gedankenobjekte“), wie Amerikaner dieses undefinierbare Etwas mitunter salopp zu bezeichnen pflegen.

Jahn hat seine Theorie über den Einfluss des nichtphysikalischen geistigen Prinzips ÈBewusstseinÇ auf belebte und unbelebte Materie in zahlreichen dort publizierten Monographien dargelegt - Abhandlungen, deren Inhalte selbst anspruchsvolle wissenschaftliche Kriterien erfüllen. In seinem bedeutendsten Werk Margins of Reality - The Role of Consciousness in the Physical World (etwa: Randgebiete der Realität - Die Rolle des Bewusstseins in der physikalischen Welt) beschreibt er den Einfluss von Bewusstseinsprozessen auf physikalische Systeme.

Um das nach den Regeln der klassischen Physik nicht definierbare Bewusstsein, das einem häherdimensionalen Biofeld angehört, operabel zu machen, bedient sich Jahn Analogien aus der physikalischen Terminologie wie z.B. Bewusstseinsatome und -moleküle, Bewusstseinspartikel und -wellen, Bewusstseinskoordinaten („weiche“ Koordinaten) sowie angepasster Maßeinheiten, die aber mehr qualitativ aufzufassen sind.

Mit diesem richtungsweisenden Buch über eine bewusstseinsintegrierende neue Physik ist ein erster Schritt zum besseren Verständnis paranormaler und physikalischer Prozesse getan, eine Entwicklung eingeleitet, die im 21. Jahrhundert voll zum Tragen kommen wird. Hierfür gibt es untrügliche Anzeichen.

Die Aussagen der „Vordenker“

Am 29. April 1980 hielt der gerade ernannte Lucasische Professor für Mathematik, der damals 30-jährige Mathematiker und Physiker Stephen William Hawking, im Cockcroft-Härsaal der ehrwürdigen Universität Cambridge seine Einführungsvorlesung, in der er einer verunsicherten Zuhörerschaft das (so wärtlich) „Ende der theoretischen Physik“ schon im nächsten Jahrhundert ankündigte.

Für den ausschließlich mit exotischen astro- und mikrophysikalischen Objekten wie Schwarzen Löchern, Wurmlöchern, Babyuniversen, der Superstringtheorie usw. befaßten Hawking muss die theoretische Physik zwangsläufig da enden, wo Professor Jahns „Bewusstseins“-Physik beginnt.

Wer nur rein materialistischen Theorien nachhängt, die Zusammenhänge zwischen Geistigem und naturwissenschaftlichen Fakten unberücksichtigt lässt, wird sich zwangsläufig irgendwo in einer Sackgasse verrennen.

Dessen eingedenk, sollten wir uns daran erinnern, dass es gerade die Vordenker unter den Physikern und Psychologen waren, die schon früh solche Zusammenhänge erkannt und sich hierüber in ihren Schriften freimütig ausgelassen haben:

- Niels Bohr (1885 - 1962) philosophierte über eine mögliche Verwicklung der Quantenmechanik mit lebenden Systemen und die Anwendbarkeit verschiedener quantenmechanischer Konzepte für biologische Metapher („Atomtheorie und die Naturbeschreibung“; engl.; Cambridge 1941).

- Wolfgang Pauli (1900 - 1958) Interesse an mystischen und okkulten Dingen hatte zur Folge, dass er den Einfluß archetypischer Begriffe auf die Entwicklung physikalischer Theorien zu untersuchen begann. In „Physik und Philosophie“ setzt er sich für eine einheitliche Betrachtungsweise von Quantitäten und Qualitäten, von Physikalischem und Psychischem ein, als sich ergänzende Aspekte der gleichen Realität.

- Erwin Schrödinger (1887 - 1961) wurde durch das Studium östlicher und westlicher Philosophien veranlasst, ausführlich über mystische und metaphysische Themen zu schreiben. In „My View of the World“, engl.; Cambridge 1964, spekulierte er, dass die Welt aus Bewusstseinselementen bestehen müsse.

- Pascual Jordan (1902) sinnierte über die Rolle der modernen Physik für ein besseres Verständnis verschiedener parapsychologischer Phänomene („Intern. Journal of ParapsychologyÇ, Nr. 4, 1960). Miteinbeziehung des Bewusstseins in die theoretische Physik („Symmetries and Reflections“, Bloomington und London 1967).

- Carl Friedrich von Weizsäcker schlug vor, den Informationsbegriff als fundamentales Prinzip in die Physik einzuführen; er spekulierte über Zusammenhänge zwischen ästlicher Metaphysik und westlicher Wissenschaft („Die Einheit der Natur“, München 1971).

- Kein geringerer als der englische Astrophysiker Sir James Jeans (1877-1946) meinte einmal: „Die Relativitätstheorie hat jetzt gezeigt, dass elektrische und magnetische Kräfte überhaupt nicht real sind. Es handelt sich bei ihnen nur um unsere eigenen Gedankenkonstrukte, die auf unsere vergeblichen Bemühungen zurück zu führen sind, die Bewegungen von Partikeln verstehen zu wollen. Gleiches gilt für Newtons Gravitationskraft, Energie, Momente und andere Begriffe, die eingeführt wurden, um die Aktivitäten der Welt zu verstehen. Alle haben sich als bloße Gedankenkonstrukte erwiesen, die noch nicht einmal den Objektivitätstest bestehen“ („Physics & Philosophy“, Cambridge 19943).

- C.G. Jung beschrieb die psycho-physikalischen Zusammenhänge mit den Worten: „Die mikrophysikalische Welt des Atoms zeigt gewisse Merkmale, deren Ähnlichkeit mit dem Psychischen selbst Physiker beeindruckt haben. Hier scheint es zumindest Hinweise dafür zu geben, dass paranormale Prozesse in ein anderes Medium umgeformt werden können, nämlich in das der Mikrophysik der Materie.“

Durch diese wichtigen Aussagen renommierter Natur- und Geisteswissenschaftler bestärkt - nicht wenige von ihnen wurden mit dem Nobelpreis und anderen Auszeichnungen bedacht - sieht Professor Jahn seine eigentliche Aufgabe darin, die Besonderheiten des immateriellen Bewusstseins experimentell zu erkunden, um so allmählich zuverlässige Fakten über paranormale und -physikalische Interaktionen - eben jene „Anomalien“ - zusammen zu tragen. Es würde entschieden zu weit führen, wollte man hier alle wichtigen Erkenntnisse der Princeton-Forschungsgruppe PEAR (Princeton Engineering Anomalies Research Laboratory) detailliert erläutern.

Daher sollen nur einige wichtige Kernaussagen über Bewusstseins-Interaktionen erwähnt werden, die für die weitere Erläuterung unseres Themas von Belang sind:

- Bewusstseins-„Photonen“ durchtunneln auch sogenannte Faradaysche Käfige - Isolierräume, die keine elektromagnetischen Wellen durchlassen.

- Psi-Aktivitäten im Verbund werden bei PEAR mit dem Prinzip der molekularen Verbindung verglichen (Analogie kann bei allen Formen der spirituellen Heilung, bei Meditation, Hypnose, mystischen Erfahrungen usw. angewendet werden).

- Je kleiner die Abmessungen physikalischer Systeme werden (Partikelphysik, z.B. Quarks), desto mehr erlangt die Bewusstseinskomponente Einfluss auf Materie.

- Selbst bei kontinentalen Entfernungen unterliegen Psi-„Signale“ keiner Verschlechterung ihrer Qualität [über den zur „Übertragung“ in Anspruch genommenen Hyperraum sind „Sender“ und „Empfänger“ von Bewusstseinsaktivitäten gewissermaßen „deckungsgleich“].

Die „kinetische Energie“ des Bewusstseins wird analog der aus der Mechanik bekannten kinetischen Energie als die Fähigkeit der Veränderungen im Bewusstsein selbst oder in dessen Umgebung interpretiert.

Daraus folgt: Je höher die „kinetische Energie“ des Bewusstseinsprozesses ist, desto leichter lassen sich Umgebungshindernisse überwinden und andere Bewusstseine beeinflussen.

- „Maßsysteme“ für Bewusstseinsprozesse
sind zwangsläufig subjektiv und mathematisch schwer erfassbar. Professor Jahn glaubt, dass sie sich wie in der Informationstheorie oder in bestimmten psychologischen Modellen für Wahrnehmungen bzw. Lernprozesse mehr logarithmisch oder exponentiell darstellen. Sie könnten womöglich auf noch komplexeren Mechanismen beruhen, als in der Allgemeinen Relativitätstheorie z.B. Raumzeit-Verzerrungen. Es könnte sein, dass letztlich Bewertungsmaßstäbe wie bei neurophysiologischen oder neuropsychologischen Prozessen gefunden werden.

„Bewusstsein“ unbelebter Systeme:
Die Unterscheidung zwischen belebten und unbelebten Systemen wird aus biologischer und physikalischer Sicht immer diffuser. Zum einen sind biologische Entitäten wie Viren, Koazervate sowie lebensbestimmende DNA- und RNA-Strukturen in einer Grauzone zwischen komplizierten chemischen Komplexen und lebenden Organismen angesiedelt. Andererseits erreichen komplizierte mikroelektronische Schaltungen, wie sie bei künstlicher Intelligenz, neuronalen Netzwerken usw. vorkommen, verschiedene Grade unabhängiger Kompetenz, von Beurteilungs- und Replikationsvermögen. Maßgebend ist stets die Interaktion des Bewusstseins mit seiner Umgebung; die Realität kommt immer durch den Beobachtungsprozess zustande.

- Jahn widmet der passiven und aktiven Mensch/Maschine-Interaktion breiten Raum. Die Verwundbarkeit moderner (vor allem elektronischer) Instrumente wie sie bei der Datenverarbeitung, bei Bordcomputern und Raketenkontrollsystemen eingesetzt werden, bergen nicht zu übersehende Gefahren der Beeinflussung durch bloßes Beobachten, die zukünftig stärker zu beachten sind.

Man könnte diese theoretischen Aussagen als bloße Spekulationen, als in der Praxis überhaupt nicht realisierbare Gedankenexperimente abtun, wenn es nicht jene zahllosen unverständlichen Phänomene „jenseits“ aller physikalischen Regeln und Gesetzmäßigkeiten gäbe - für den „angepassten“ Fachwissenschaftler sicher unbequeme Vorkommnisse, die all dem zu widersprechen scheinen, was bislang als richtig und verbindlich galt.

Kommt noch hinzu, dass man heute mit verfeinerten Untersuchungsmethoden und autonom arbeitenden Messinstrumenten die Realität der Existenz von Gedankenobjekten - Produkte unseres Bewusstseins, die von manchem vorschnell als Halluzinationen oder gar als pathologische Entgleisungen abgetan werden - sogar bild- und tontechnisch festhalten kann.

Der englische Physiker Professor John Hasted von der Londoner Universität, den der Autor in den 80er Jahren an seiner Wirkungsstätte interviewte, bezeichnet diese realen Manifestationen des Bewußtseins, um sie von „anfassbaren“, materiellen Objekten zu unterscheiden, als "quasi-physikalische" Phänomene, deren Existenz er unter anderem durch viele, als echt ermittelte Gedanken- oder Psychofotos der bekannten Psychokinesemedien wie Ted Serios, Masuaki Kiyota, Willie G. usw. hinreichend bestätigt sieht. Mit einigen dieser international bekannten Medien hat er selbst monate- und jahrelang experimentiert.

Krokalew: Halluzinationen sind keine Einbildung

In Russland befasst man sich schon seit gut 30 Jahren mit ähnlichen Experimenten wie in der westlichen Welt. Dort bemüht sich eine Gruppe profilierter Wissenschaftler unter Leitung von Dr. G. Krokalew um den Nachweis, dass Halluzinationen keine „Illusionen“ - Dinge, die nur in unserer Einbildung existieren -,sondern mehr „Ausstrahlungen“ der menschlichen Psyche sind.

Krokalew arbeitet vorwiegend mit halluzinierenden Psychopathen, deren mentale Vorstellungen er auf Filmmaterial festzuhalten versucht. Seine Techniken waren weitaus perfekter als die des amerikanischen Psychiaters Dr. Jule Eisenbud, der in den 60er Jahren mit dem oben zitierten Psychokinesemedium Ted Serios experimentierte.

Seinen Versuchspersonen wurde zum Schutz vor Lichteinfall eine Taucherbrille aufgesetzt, die über einen Faltenbalg mit dem Objektiv einer motorbetriebenen Kamera in Verbindung stand. Dadurch konnte kein Licht in das Innere der Versuchseinrichtung eindringen. Es konnten also nur die „von den Augen ausgesandten“ Halluzinationsmuster fotografiert werden. Damit keine der Halluzinationen verloren gingen, arbeitete man mit Aufnahmegeschwindigkeiten zwischen acht und 16 Bildern pro Sekunde.

Nach anfänglichen Misserfolgen gelangten dem russischen Team zahlreiche interessante Aufnahmen:

Als man die Psychofotos den Versuchspersonen vorlegte, bestätigten diese die Identität der Bilder mit den zuvor in ihrem Bewusstsein entwickelten Motiven.
Die russischen Forscher vermuteten, dass Halluzinationen in einem nichteuklidischen Raum - sie bezeichneten ihn als „Hypersphäre“ (Hyperraum) - entstammen. Sie nehmen ferner an, dass die halluzinierten Vorstellungen mit unserer Raumzeit-Welt quasi-holografisch verbunden sind.

Und diese Hypothese der russischen Wissenschaftler stimmt auffällig mit der ebenfalls holografisch interpretierten „Viele Welten-Theorie“ der Quantenmechanik der Princeton-Physiker Prof. Wheeler und Everett III überein, auf die sich sämtliche paraphysikalischen Effekte zurück führen lassen:

Materialisationen aus Bewusstseinsfeldern jenseits unserer Raumzeit (virtuelle Bereiche), De- und Rematerialisation von Objekten, Apporte, Teleportationen usw.
Bei diesen psychophysikalischen Prozessen dürften weniger starke Energien, sondern mehr Synchronisationsvorgänge entlang einem allen Dimensionsebenen (Realitäten) gemeinsamen Zeitkanal eine wichtige Rolle spielen.

Der amerikanische Physiker und Psychotroniker Thomas E. Bearden, ein ehemaliger Nachrichtenoffizier, Taktiker und Spezialist für Luftabwehr, bezeichnet solche Synchroniationsprozesse als Orthorotieren. Er versteht hierunter ein psychisch bzw. technisch bewirktes Stimulieren, um ein Objekt von einer Dimensionsebene (Realität) auf eine andere zu verbringen.

„Magische Fenster“ begünstigen Orthorotationsprozesse

Während Professor John Hasted (vgl. vorangegangenes Kapitel) im Bewusstsein-Gehirn-Verbund eine Art „MischpultC der Realitäten sieht - eine Stelle, wo mentale und physikalische Effekte einander überlagern und die zuvor erwähnten Synchronisationen stattfinden kännten -, wollen Bearden und andere Psychotroniker im elektromagnetischen Spektrum bestimmte Frequenzen entdeckt haben, sog. „magische Fenster“, die das Orthorotieren, das heißt Psi-Effekte, begünstigen. Zu diesen „psychoaktiven“ Frequenzbändern gehären ihrer Meinung nach u.a. das UV- und IR-Spektrum, die Mikrowellen, bestimmte Rundfunkfrequenzen, die VLF- und ELF-Strahlung.

Nach Bearden nimmt das Orthorotieren auf einem höheren Biogravitationsfeld (kurz: Biofeld)) [Erklärung des Begriffs im Kasten] seinen Ausgang. Dort befindliche Energiemuster, die ein „Gedankenobjekt“ (einen virtuellen Gegenstand) bilden, werden mental so lange gesammelt und „verdichtet“, bis es zum Überschreiten der dimensionalen Schwelle zwischen diesem und dem nächstfolgenden Biofeld kommt.

Dieser nach seiner Einleitung automatisch ablaufende Orthorotationsprozess endet unter günstigen Voraussetzungen mit dem Materialisieren des Gedankenobjekts in unserem dreidimensionalen Anschauungsraum - in unserer Welt. Das Erscheinen eines herbeigedachten virtuellen Objekts als physikalische Realität wird vom Psychotroniker als Apport bezeichnet.

Der Physiologe Sir John Eccles (Nobelpreis 1963) vermutet in Anbetracht des komplizierten „Schaltungsprinzips“ der Nervenzellen im Gehirn, dass sich die Umwandlung von Nervenimpulsen im Bewusstseinsobjekt und umgekehrt - das Materialisieren solcher virtuellen Objekte in unserer Welt - schon nicht mehr im materiellen Gehirn, sondern „in einer anderen Welt“ (einem nicht-raumzeitlichen Bereich) abspiele.

Wechselbeziehungen zwischen dem materiellen Universum und der Bewusstseinswelt will Eccles durch bestimmte Gehirnpartien, sog. „Liaison-Zonen“, hergestellt wissen. Diese sollen einen Informationsfluss vom Gehirn zum Bewusstsein (beim Wahrnehmen) und vom Bewusstsein zum Gehirn (bei Aktionen) ermöglichen. In diesem Modell stellt das Gehirn lediglich eine organische „Antenne“ zu immateriellen Bewusstseinsfeldern dar.

Thomas Bearden glaubt, dass aufgrund der von G. V. Goddard und Mitarbeitern 1969 an Gehirnen von Säugetieren durchgeführten Reizexperimenten erkannt zu haben, dass Stimulationsprozesse im limbischen System - dem Saum zwischen Stamm- und Großhirn, Sitz unserer Gefühle und Emotionen - ausgelöst werden. Indem man dem Gehirn bzw. dem zentralen Nervensystem fortgesetzt elektrische Signale niedriger Intensität zuführt, kommt es dort zu Resonanzerscheinungen, die allmählich an Stärke zunehmen, bis schließlich der gesamte Organismus hiervon erfasst und zum Mitschwingen angeregt wird.

Als natürliche Sammel- und Umwandlungsstellen (nicht „Sitz“) solcher „Bioenergien“ gelten:

- die den menschlichen Körper überziehenden Akupunktur-Meridiane und alle auf ihnen liegenden Akupunkturpunkte;

- das gesamte Nervensystem (vor allem die Enden und Verbindungsstellen der Nervenfasern);

- das Zellgewebe;

- die Körperextremitäten (z.B. Fingerspitzen);

- das endokrine Drüsensystem: Hypophyse, Bauchspeicheldrüse, Schild- und Zirbeldrüsen, Eierstöcke usw.;

- der Hypothalamus u.a.m.

Die an den Nervenenden und Zellen erzeugten elektrischen Impulse wandeln beim Stimulieren virtuelle Bioenergie in messbare elektromagnetische Felder um. Diese überlagern sich mit den normalen elektrischen Aktivitäten der Zellen, Fasern und Membranen und bilden mit ihnen einen energetischen Verbund. Durch mentale oder künstlich eingeleitete Stimulationsprozesse werden am Zellgewebe konzentrierte Bioenergien sowohl in elektrischen Strom als auch in Photonen umgewandelt.

Hierbei entstehen aus virtuellen Photonen der Bewusstseinsfelder sichtbare Bio- oder UV-Photonen. Da das Stimulieren selbst geringer elektromagnetischer Energien einen hohen bewusstseinsenergetischen Aufwand erfordert, sind die Einflüsse des Bewusstseins auf Objekte gewähnlich minimal. Normalerweise werden beim mentalen Stimulieren im Gehirn und/oder im Nervensystem nur wenige Elektronen bewegt.

Totalen Beherrschung des eigenen Bewusstseins

Meditative Techniken und spezielle kärperliche Übungen, wie sie u.a. in alternativ-medizinischen Fachzeitschriften vorgestellt werden, sollen den Einfluß des Bewusstseins auf materielle Systeme verstärken und Psi-Aktivitäten, z.B. Heilprozesse, ausläsen bzw. stabilisieren.

In der fünften Stufe der Yogatechnik soll z.B. mit Abstraktionen (mit nichtstofflichen Dingen) gearbeitet werden, wobei man Sinneswahrnehmungen von ihrem physikalischen Ursprung im sensorischen Empfangssystem abzukoppeln versucht. Der Yogi verfährt mit solchen Wahrnehmungen in seinem Bewusstsein ganz so, als ob diese in der materiellen Welt ihren Ursprung hätten.

Er vermag z.B. aufgrund von Erinnerungen in seinem Bewusstsein das Bild eines Baumes - dessen dynamische Entwicklung in allen Details - entstehen zu lassen. Diese Abstraktionen dürfen weder Illusionen noch vermeintlichen Halluzinationen gleich gesetzt werden. Der Adept ist vielmehr in jeder Phase der Abstraktion fest davon überzeugt, dass er die Gestaltungskräfte der Natur nachvollziehen und ihre Dynamik beobachten kann. Er identifiziert sich voll und ganz mit dem visualisierten Objekt - er „ist das Objekt“.

Um die Fähigkeit der totalen Kontrolle über das eigene Bewusstsein zu erwerben, durchläuft der Yogi vier wesentliche Bewusstseinszustände:

- Den wachen Zustand des Bewusstseins;
- den Zustand des Bewusstseins im Schlaf beim Träumen;
- den Zustand des Bewusstseins im traumlosen Schlaf;
- den kataleptischen Bewusstseinszustand - eine Art Glieder und Muskelstarre, der jedoch nicht mit hypnotisch ausgelästen, kataleptischen Zuständen verglichen werden kann.

Während all dieser Bewusstseinsphasen darf der Yogi nie die Kontrolle über sein Eigenbewusstsein verlieren. Er verfügt selbst dann noch darüber, wenn er anscheinend schläft. Das komplizierte Yoga-Exerzitium zur Einleitung häherer Bewusstseinszustände gipfelt bei völliger Ausgeglichenheit im Samadhi.

Visualisationsübungen, wie sie z.B. von Adepten des Vajrayana-Buddhismus praktiziert werden und andere Yogatechniken bilden die natürliche Grundlage für kontrollierte Interventionen des Bewusstseins auf den höheren Bewusstseinsfeldern zum Zwecke des Hineinstimulierens von Gedankenobjekten in unsere materielle Alltagsrealität.

Wenn es einmal mit unorthodoxen technischen Mitteln gelingen sollte, die den Hyperraum - den schier unendlichen Bereich jenseits unserer Raumzeit - ausfüllenden virtuellen Energien anzuzapfen und zeitlich zu synchronisieren, ließen sich Bewusstseinsphänomene und somit auch hierdurch ausgelöste Heilprozesse auf direktem Wege steuern, verstärken und stabilisieren.

Quelle: comedweb.de



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Informationen in Lebewesen

Das komplexeste informationsverarbeitende System ist zweifelsohne der Mensch. Nimmt man alle Informationsabläufe im Menschen einmal zusammen, d. h. die bewussten (Sprache, Informationsteuerung der willentlich motorischen Bewegungen) und die unbewussten (informationsgesteuerte Funktionen der Organe, Hormonsystem), so werden täglich 1024 bit verarbeitet. Dieser astronomisch hohe Wert für die Informationsmenge übertrifft das Gesamtwissen der Menschheit von 1018 bit, wie es in den Bibliotheken der Welt gespeichert ist, noch um den Faktor von einer Millionen. Dabei ist biologische Information keine besondere Informationsart. Ausgezeichnet gegenüber allen sonstigen Informationen ist sie nur durch ihre außergewöhnlich hohe Speicherdichte und durch die mit ihr realisierten genialen Konzepte, die wir aus dem Ergebnis kennen. Woher nun letztendlich biologische Informationen stammen, soll hier nicht unser Thema sein. Hierzu empfehlen wir das Buch von Prof. Werner Gitt  „Am Anfang war die Information“, der in eindrucksvoller Weise darlegt, dass alle Informationen in der DNS gespeichert sind.

Die moderne Forschung hat seit den Erkenntnissen von James D. Watson (*1928) und Francis H. C. Crick (*1916) immer deutlicher erkannt, dass die Information in den Zellen für die Existenz des Lebens die alles entscheidende Basis bildet.

Da Allergien meist durch harmlose Stoffe ausgelöst werden, liegt die Vermutung nahe, dass es erstens nicht an den Stoffen (Allergenen) liegen kann, sonst müssten wohl oder übel alle Lebewesen so reagieren, sondern vielmehr daran, dass offensichtlich falsche Informationen in der DNS dafür sorgen, dass chemische Prozesse ausgelöst werden.

Die Epigenetik gibt uns wichtige Hinweise darauf, dass Informationen in jeder Zelle gespeichert sind und höchstwahrscheinlich auch vererbt werden. Die Epigenetik steht für eine Abkehr von der herkömmlichen Vorstellung, dass die DNA die gesamte Erbinformation enthalte und dass nichts, was ein Mensch in seinem Leben tut, biologisch an seine Kinder weitergegeben werde. Die meisten Wissenschaftler empfinden diese Lehre als Ketzerei, denn sie stellt die bisherige Betrachtungsweise der DNA-Sequenz als Grundstein der modernen Biologie infrage. Doch Wissenschaftler haben nun eine ganz neue Grundlage der Vererbung jenseits der DNA entdeckt. Sie konnten nachweisen, dass die Gene ihrerseits der Kontrolle epigenetischer "Schalter" unterliegen, die von Umwelteinflüssen wie Nahrung und Stress ein- und ausgeschaltet werden. Aus dieser verblüffenden neuen Erkenntnis ergibt sich die Schlussfolgerung, dass die Wirkung von Umweltfaktoren vererbt werden kann. Die Epigenetik erkundet das Gedächtnis der Gene, jene verborgene Erbschicht, die in jeder Zelle des Körpers liegt. Im Hinblick auf zahlreiche Themen, von der künstlichen Befruchtung über das posttraumatische Stresssyndrom bis hin zur Nahrung, die frühere Generationen zu sich nahmen, könnte die durchaus (noch) umstrittene Wissenschaft der Epigenetik das Verständnis von Vererbung grundlegend verändern. Im Zentrum dieses neuen Forschungsgebiets steht die einfache, aber heftig diskutierte Vorstellung, dass Gene über ein "Gedächtnis" verfügen. Dass das Leben unserer Großeltern - die Luft, die sie atmeten, die Nahrung, die sie zu sich nahmen, ja sogar, was sie sahen - ihre Nachkommen, noch Jahrzehnte später unmittelbar beeinflussen kann, obwohl die diese Dinge selbst nie erfahren haben. Wir alle wissen, dass man z. B. die Augenfarbe der Mutter genauso vererbt bekommen kann, wie etwa das Talent des Vaters. Dies setzt allerdings auch voraus, dass man akzeptiert, dass durchaus negative Dinge vererbt werden können. Und genau das scheint bei Allergikern der Fall zu sein. So wird auch verständlich, dass z. B. Weizen kein Feind ist, wie es beim Allergiker der Fall sein kann, sondern der Weizen genauso zur Natur gehört wie wir Menschen selbst. Von dieser Warte aus gesehen, bleibt dem Grunde nach nur noch die einzig sinnvolle Erklärung, dass im Körper des Allergikers eine falsche Information in der DNS vorliegen muss, die den Körper letztlich dazu veranlasst - ähnlich wie im Falle eines Virus – mit Abwehreaktionen zu kontern. 

Die Existenz von Energiefeldern im menschlichen Körper ist im letzten Jahrzehnt zu einer unzweifelhaften wissenschaftlichen Tatsache geworden, und das Phänomen der bioenergetischen Felder hat sich mittlerweile zu einem wichtigen und weiter expandierenden Gegenstand biomedizinischer Forschung entwickelt.

Professor Dr. Fritz-Albert Popp hat mit seinen Wissenschaftskollegen vom Internationalen Institut für Biophysik seit Mitte der 70er Jahre das Phänomen der „ultraschwachen Zellstrahlung“ oder „Biophotonen“ erforscht und gezeigt, dass alle Lebewesen ein schwaches Leuchten abstrahlen, dass von bloßem Auge nicht sichtbar ist, jedoch mit hochempfindlichen Messgeräten nachgewiesen und registriert werden können. Dieses „Körperlicht“ ist Ausdruck der physiologischen Vorgänge in Zellen und Gewebe und seine Messung wird deshalb von den Forschern auch als empfindlicher Nachweis für den Zustand des Organismus und äußere Einflüsse auf ihn verwenden. Diese Entdeckung ist nicht nur wegen der verschiedenen praktischen Anwendungen, die sich in der Entwicklung befinden, von Interesse, sondern auch wegen des neuen Bildes unseres Organismus, das aus diesen Forschungen hervorgeht. Wir müssen aufgrund der Ergebnisse der Biophotonenforschung sowie anderer wissenschaftlicher Entwicklungen der jüngsten Zeit davon ausgehen, dass der menschliche Organismus nicht nur aus der soliden Materie der Moleküle, Zellen und Gewebe besteht, mit denen sich Biologie und medizinische Anatomie und Physiologie so gut auskennt, sondern neben einer elektromagnetischen Feldkomponente, die Information als regulierender Aspekt von Bedeutung sein wird. 

Allergien beruhen auf falschen Informationen in den Zellen

Die moderne Biophysik hat uns gelehrt, dass Licht der eigentliche Informationsträger des Lebens ist und eine Ordnungskraft darstellt. Chaos entsteht dann, wenn "biologische Informationen" in den Körperzellen (DNS) und "biologische Informationen" aus der Umwelt gegenpolig sind, und dadurch fälschlicherweise chemische Prozesse aktiviert werden. Durch diesen permanenten Abwehrkampf werden Energien gebunden, die der natürlichen Regulation nicht zur Verfügung stehen. Die Folge; der Mensch wird müde und fühlt sich „Energielos“. Dauert dieser Zustand an, werden einzelne Zellen und Zellverbände vom energetischen System abgetrennt, der Mensch wird krank.

Nehmen wir zur bildlichen Darstellung als Beispiel Weizen als eigenständiges biologisches System, weil so gut wie jeder Allergiker darauf  (meist unwissendlich) – falsch reagiert. Der Weizen selbst hat – wie ein Virus auch - eine eigene biologische Information, über die ein anderes System, in diesem Fall der Mensch oder das Tier, in Resonanz tritt. Die biologischen Informationen werden über Lichtquanten vermittelt und über das körpereigene Energiefeld verarbeitet. Wir können uns unser Energiefeld wie eine Art imaginäres Netzwerk vorstellen, indem alle Informationen blitzschnell alle Zellen erreichen. In den Zellen selbst werden die eingehenden Informationen mit den Daten in der DNS abgeglichen. Liegt nun in der DNS die falsche Information (Weizen ist ein Feind) vor, die ja bekanntlich vererbt werden, werden dadurch chemische Prozesse zur Abwehr eingeleitet. Hierin ist auch der „epigenetische Schalter“ erklärbar, der über erste Handlungsanweisungen entscheidet.

Die biologische Information des Weizens ist für alle Personen gleich. Im Falle eines Nichtallergikers wird sozusagen ein Passierschein ausgegeben, der besagt, dass der Weizen kein Feind oder Eindringling darstellt, wie etwa Viren. Beim Allergiker wird aufgrund einer falsch vererbten Information kein Passierschein ausgestellt. Die lässt darauf schließen, dass die Information in der DNS falsch sein muss.

Übrigens kennen wir das Verhalten unseres Körpers ganz genau, wenn uns  z. B. plötzlich Heißhunger auf Schokolade in den Kopf kommt. Kaum ist dieser Gedanke vorhanden, können wir die chemische Reaktion darauf erkennen, wenn uns das Wasser im Mund zusammen läuft. Oder wenn wir an eine Zitrone denken, können wir die chemischen Auswirkungen durchaus wahrnehmen. Hier wird deutlich, dass unsere "elektromagnetische Kommunikation" der "chemischen Kommunikation" vorgeschaltet sein muss. Die allgemeine Schulmedizin behauptet immer noch, es wäre umgekehrt.  

Laut Allergie-Immun ist unser Körper ein bioelektrisch gesteuertes kybernetisches System. Klingt kompliziert, ist aber ebenso einfach, wie einleuchtend. Bioelektrisch heißt, das Verhältnis in unserem Körper von Protonen und Elektronen (plus und minus) vermittelt eine erste Entscheidung über den Zustand eines Systems. Durch das Verhältnis von Plus und Minus werden in unserem Körper biochemische Kettenreaktionen in Gang gesetzt. Kybernetisch bedeutet, dass alle Teile des Systems miteinander verbunden sind und Veränderungen des einen Teils auch Auswirkungen auf den Rest haben. Veränderungen oder Verschiebungen ergeben sich so durch unsere elektromagnetische Kommunikation. Prof. Popp geht sogar davon aus, dass es eine "chemische Kommunikation" seines Erachtens nach überhaupt nicht gibt.

Allergie-Immun beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der „Information“ als beeinflussende Größe, dessen Erforschung ebenso wichtig erscheint um „Leben“ verstehen zu können. So ist es gelungen, solche Informationen aus den Zellen zu erhalten, die für falsche chemische Abläufe im Körper mit verantwortlich sind. Jede Information hat dabei ein eigenes Code-System. Bei den Forschungsarbeiten ist grundsätzlich auffällig, dass ein Allergiker niemals nur auf einen Stoff falsch reagiert. Die Hauptursache scheint in der Tat darin begründet, dass sich eine falsche Information auf Weizen als Ursprung bereits vor Generationen in das Körpersystem eingeschlichen hat, und sich so unbemerkt von wissenschaftlichen Disziplinen weitere Informationsveränderungen vollzogen haben. Arbeitet ein System zunächst mit einem Fehler, werden sich zwangsläufig – gerade in einem dynamischen System – weitere Fehler ergeben. So haben sich möglicherweise durch die schnelle Industrialisierung weitere falsche Informationen, so z. B. auf Metalle oder chemische Stoffe gebildet. Wenn diese „Fehler“ bzw. Falschinformationen von Generation zur nächsten vererbt werden, und dort möglicherweise weitere hinzukommen, ist es auch verständlich, dass nicht nur Allergiker hauptsächlich in Allergiker-Familien geboren werden, sondern dass auch mittlerweile Säuglinge mit Neurodermitis-Symptomen auf die Welt kommen. Eine Allergie ist somit in der Hauptsache ein Familienproblem. Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich die Fehler im System vervielfältigen, aber gleichzeitig auch ein überdeutlicher Hinweis darauf, dass die traditionelle Wissenschaft dringend aufgefordert werden muss, andere Disziplinen aufzunehmen, um das Lebendige in ihren zukünftigen Forschungen mit einzubeziehen.

Allergien haben mittlerweile das Ausmaß einer Pandemie angenommen und scheint die tatsächliche Bedrohung des 21. Jahrhunderts zu sein. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass bereits 40% der Europäer allergisch reagieren, mit steigender Tendenz. Eine plausible Antwort,  was die Ursachen betrifft, liegt allerdings bis heute nicht vor. So reduzieren sich die schulmedizinischen Anwendungen lediglich auf die Unterbrechung oder Unterdrückung der nachgeschalteten chemischen Reaktionen, und die Wissenschaft sucht nach wie vor verzweifelt nach Lösungen.

Allergie-Immun ist es gelungen, aus einigen wenigen Körperzellen (einige Tropfen Blut) die Informationen zu erhalten, die im Körper nicht nur zu falschen chemischen Prozessen führen, sondern in Folge Einfluss auf alle Teilbereiche nehmen. So wird z. B. durch ein Identifikationsfehler auf Gluten (Klebereiweiß in versch. Getreidesorten) die entsprechenden Enzyme zur Aufspaltung nicht, oder nur verringert produziert, so dass Darmentzündungen die Folge ist. Gleichzeitig werden  über ein Energetikum die Zellen neu informiert, so dass in der Regel die allergischen Reaktionen ausbleiben. Unsere Zellen sind eben lernfähig. Der Schulmediziner spricht hier von Zöliakie, und rät zu lebenslanger Meidung solcher Produkte, die Gluten enthalten.

Bei der Blutanalyse nach Allergie-Immun werden nicht nur die Stoffe ermittelt (aus Nahrungsmittel, Metalle, chemische Stoffe etc.) die zu falschen Handlungsanweisungen im Körper führen, sondern zusätzlich der energetische Status aller Subsysteme. Selbst nicht verarbeitete Erlebnisse der Vorfahren lassen sich so ermitteln, die das „System Mensch“ ebenso beeinflussen, wie energetische Blockaden in der Wirbelsäule, die möglicherweise durch ein Schmerzgedächtnis ausgelöst werden. Das Konzept entspricht der „Ganzheitlichkeit“ und ist aus vielen Disziplinen der Alternativmedizin entstanden. So sind viele Erkenntnisse aus der Akupunktur, der Homöopathie, der Bachblütentherapie etc. zu einem sinnvollen Konzept vereint worden. Die Erfahrung zeigt auch, dass z. B. durch alternative Therapien (Akupunktur, Homöopathie) falsche Informationen nicht, oder nur äußerst schwer zu korrigieren sind. Dies ist auch der Grund dafür, dass immer mehr Heilpraktiker und alternativ arbeitende Ärzte die Anwendung von Allergie-Immun in ihr Behandlungskonzept mit aufnehmen.

Eigene Studie:

Im Zeitraum Oktober 2005 bis Oktober 2006 wurden insgesamt 197 Probanden, welche die Anwendung nach Allergie-Immun durchgeführt hatten, nach Abschluss per Erhebungsbogen befragt:

  1. Was war der Hauptgrund des Probanden an der Studie teilzunehmen (z.B. Neurodermitis, Zöliakie)

  2. Haben sich Symptome verändert: nicht mehr vorhanden - teilweise noch vorhanden - noch immer vorhanden

  3. Was hat sich noch verbessert

  4. Was hat sich nicht verbessert

  5. Wie hat der Proband seine Teilnahme auf einer Skala beurteilt: 1 = keine Verbesserung, 10 = ich fühle mich gut

An der Studie nahmen insgesamt 197 Probanden teil, davon 124 weibliche und 73 männliche  Personen. Mehrfachantworten waren möglich. Es wurden insgesamt 593 Antworten bezüglich der verschiedensten Symptome gegeben. Von den 197 Personen gaben lediglich 7 (3,6%) an, dass sie keine Wirkung verspürten. Bei den Antworten waren die Ergebnisse ähnlich. Lediglich 8,4% der Antworten sagten aus, dass die Symptome nach wie vor vorhanden waren. 73,9% sagten aus, dass die Symptome nicht mehr vorhanden waren, 17,7% besagten, dass die Symptome noch teilweise vorhanden waren und lediglich 8,4% sagten aus, dass die Symptome nach wie vor vorhanden waren.

Aus diesen signifikanten Ergebnissen lässt sich schließen, dass Allergien oder besser falsche Zellinformationen für eine Vielzahl nicht nur rein allergisch bedingter Symptome verantwortlich sind. Bei den Symptomen, die nicht zwangsläufig einer Allergien zuzuordnen sind, kann man davon ausgehen, dass eine Gesamtregulation des Organismus behindert ist, die sich ebenfalls durch die Anwendung nach Allergie-Immun recht gut beheben lässt.

Krankheit ist demnach keine rein materielle Eigenschaft, sondern vielmehr das Ergebnis der eingeschränkten Regulationsfähigkeit des Körpers. Wenn Materie, Energie und Information richtig aufeinander abgestimmt sind, wird der Mensch auch nicht krank.



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Wie funktioniert unser Energie- und Informationssystem?

Informationen für Ärzte und Heilpraktiker bei Allergien!

Nichts auf der Welt ist ohne Information. Selbst das rote Aufleuchten eines Lichtes enthält eine bestimmte Information und kann so unsere Körperchemie maßgeblich beeinflussen. Die eigentliche Information des roten Aufleuchtens eines Lichtes ist grundsätzlich neutral. Was jedoch diese Information unterschiedlich interpretiert ist unser körpereigenes Energie- und Informationssystem.

Übermittelt werden diese Informationen durch Biophotonen. Das heißt: unser Energiesystem absorbiert unentwegt Biophotonen, welche an unsere Zellen weiter vermittelt werden. Auch geben unsere Zellen unentwegt Biophotonen wieder ab, die über unser Energie- und Informationssystem an die Umwelt vermittelt werden. So stellte bereits der renommierte Physiker Prof. Dr. Anton Zeilinger fest: „Es stellt sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt ist. Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an sich existiert, ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung, irgendwann verabschieden.“

„Das komplexeste informationsverarbeitende System ist zweifelsohne der Mensch. Nimmt man alle Informationsabläufe im Menschen einmal zusammen, d. h. die bewussten (Sprache, Informationsteuerung der willentlich motorischen Bewegungen) und die unbewussten (informationsgesteuerte Funktionen der Organe, Hormonsystem), so werden täglich 1024 bit verarbeitet. Dieser astronomisch hohe Wert für die Informationsmenge übertrifft das Gesamtwissen der Menschheit von 1018 bit, wie es in den Bibliotheken der Welt gespeichert ist, noch um den Faktor von einer Millionen.“ sagt uns Prof. Werner Gitt.

Und Prof. Dr. Gunter M. Rothe meint: „In Organismen wird Information sowohl molekular als auch nicht‑molekular (in Form elektromagnetischer Vorgänge) gespeichert und transformiert.“ Vereinfacht ausgedrückt heißt das: Nicht die Biochemie ist Ursache der Stoffwechselvorgänge, sondern es sind physikalische Prozesse. Elektromagnetische Anregungen steuern primär alle Lebensvorgänge wie biochemische Reaktivität, Nervenreizleitungen, Zellreparatur, Immunstimulation, Wachstumsregulation, aktiver Transport sowie biologische Rhythmen. All das lässt sich mit dem Begriff Energie umschreiben.



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Ursachen für Allergien und chronische Beschwerden

Allergische (und chronische) Beschwerden kann man aus unterschiedlicher Sicht betrachten. Die gängigste Auffassung lautet, dass bestimmte ALLERGENE die URSACHE für Krankheitsbilder sind. Erstaunlich ist bei dieser Betrachtungsweise nur, dass Allergene in der Regel harmlose Bestandteile der NATUR sind. Denken wir dabei an Pollen, Gräser, Staub und Nahrungsmittel. Solche Bestandteile der Natur scheinen ganz offensichtlich jedoch KEINE Krankheiten erzeugen zu können, wenn die körpereigene Abwehr des Menschen normal „funktioniert“. Das die Abwehr eines Allergiepatienten nicht richtig funktioniert, ist wissenschaftlich zu belegen.

Gelänge es demnach dem Allergiker seine Abwehr „von selbst“ normal zu steuern, so würde er auch Allergene wieder vertragen. Da der Betroffene dies aber selbst nicht kann, bedeutet das gleichzeitig, dass er Hilfe von außen benötigt. Dies wiederum bedeutet im Umkehrschluss, dass es an der falschen Funktionsweise des Menschen liegen muss, die der Betroffene selbst nicht beeinflussen kann. Und genau hiervon geht Allergie-Immun® aus. Es ist das körpereigene "Steuerungs- und Regulationssystem" welches nicht richtig funktioniert, und nicht irgendein Allergen was krank macht. Das unsere Annahme richtig ist, zeigen spontane Verbesserungen von Neurodermitis, Asthma bronchiale und Heuschnupfen bei unseren Klienten. Spontan leitet sich übrigens von dem Wort „spontane“ ab und bedeutet „aus eigener Kraft, von innen heraus“.

Die Genome

Nachdem vor kurzem die Sequenzierung einiger Genome von wissenschaftlichem Interesse abgeschlossen wurde, einschließlich der des menschlichen Genoms, wurde deutlich, dass die Größe eines Genoms von der Komplexität des jeweiligen Organismus abhängt. Gleichzeitig ist jedoch auch offensichtlich, dass sich eine höhere Biokomplexität nicht in einer entsprechend höheren Anzahl protein-kodierender Gene in jedem Genom ausdrückt, da diese Zahl bei einer Fliege beispielsweise 15.000 und beim Menschen 40.000 beträgt. Dies legt die Vermutung nahe, dass die DNA-Sequenz selbst nicht der einzige Träger der Erbinformation ist und dass andere Mechanismen als die Informationen aus der DNA-Sequenz im Laufe der Evolution angenommen wurden.

Die Entdeckung von epigenetischen Mechanismen, die das Informationspotential des genetischen Codes beträchtlich erweitern, bedeutet, dass wir mehr als nur die Summe unserer Gene sind.

Epigenetik

Es gibt, wie man seit einiger Zeit weiß, nicht nur einen genetischen, sondern auch einen epigenetischen Code. Letzterer wird auch durch äußere Faktoren beeinflusst und regelt die Aktivierung und Exportierung des genetischen Codes. Die Entwicklung der Arten scheint demnach nicht nur durch eine zufällige Mutation hervorgerufen zu werden, sondern sich auch an der Außenwelt, die abgetastet wird, zu orientieren. Für das Menschenbild bedeutet dies: wir sind nicht zufällig entstanden, sondern wir sind Abbild!

Darwin'sche Evolutionstheorie

Die Darwin'sche Evolutionstheorie, die vom "mutation per random" spricht, wird durch die moderne Naturwissenschaft der Epigenetik relativiert.

"Es zeigt sich, dass die Gesamtheit der Gene, die Sequenz der DNA, alleine nicht genügen, um einen Organismus auszubilden und um Merkmale in die nächste Generation weiterzugeben. Es braucht mehr als nur die DNA", schildert Prof. Renato Paro vom Zentrum für Molekulare Biologie in Heidelberg. Manche seiner Taufliegen bekommen weiße, manche rote Augen - obwohl sie alle die exakt gleichen Gene haben. Für ihn steht fest: Gene sind für die Vererbung nicht alles, es gibt mehr.

Erstaunliches findet sich auch an der Uni Saarbrücken. Prof. Jörn Walter vom Institut für Genetik. Bei ihm finden sich Mäuse, die Fähigkeiten und Verhaltensweisen anders vererben, als es die Genetik eigentlich vorschreibt. "Was wir dazulernen müssen, über das traditionelle Wissen der Genetik und das Lehrbuchwissen hinaus, ist: Dass, wie diese Information umgesetzt wird, wie sie gelesen wird, wie sie genutzt wird, von Mechanismen abhängt, die wir bislang noch immer nicht begriffen haben." Und das seien epigenetische Mechanismen, also Mechanismen, die oberhalb der genetischen Grundlage sitzen und quasi die Lesbarkeit oder Nicht-Lesbarkeit der genetischen Information zu einem bestimmten Zeitpunkt der Entwicklung in einer bestimmten Zelle steuern. Darüber hinaus macht die DNA immer wieder Doppel-Loopings um Histone, die mit ihren herausragenden Flaggen ebenfalls Markierungen setzen können und Teile der DNA an- und abschalten. Sie bestimmen zusammen den Fahrplan, nach dem die Geninformationen ausgelesen werden.

Eine Analogie findet Prof. Paro: "Sie können das mit einem Text vergleichen. Die Erbinformation, wie sie von der DNA codiert wird, wäre ein ganz normaler Text und die epigenetische Information wäre die Formatierung dieses Textes. Also man kann einen Text verändern, indem man bestimmte Sätze oder Wörter unterstreicht und damit die Wichtigkeit dieses einen Wortes oder Satzes hervorhebt." Oder man kann ganze Sätze durchstreichen und dadurch diese Art Information, die dieser Satz beinhaltet, eliminieren. "Und das ist genau die Funktion, die die epigenetische Information mit der genetischen DNA-Information übernimmt."

Stand der Wissenschaft

Hängt Wissenschaft und Schulmedizin noch einem materialistischen Weltbild an, in welchem sich alles um Materie, Stoff und “Bauteile” dreht, so gehen renommierte Quantenphysiker wie z.B. Prof. Anton Zeilinger oder John Archibald Wheeler bereits von einer Welt aus, deren Rohstoff “Information” ist und in welcher alles mit allem in einem offenen System gegenseitiger Beeinflussung verknüpft und überlagert sein kann. Von Zeilinger stammt die Aussage “Es stellt sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt ist. Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an sich existiert, ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung, irgendwann verabschieden.”

Die neue wissenschaftliche Disziplin der Epigenetik ist wohl dabei, die gesamte bisherige Genforschung über den Haufen zu werfen.

Es ist Wissenschaftlern der neuen Generation gelungen, anhand von Beispielen nachzuweisen, dass z.B. Belastungen der Großeltern Auswirkungen auf folgende Generationen haben. Das heißt: Wenn z.B. eine Generation durch Umweltgifte belastet waren, kann es in folgenden Generationen zu Krankheiten führen.

Dieser neue Forschungsansatz bestätigt dem Grunde nach unsere These, dass auch Informationen entsprechend vererbt werden. Seit vielen Jahren postulieren wir die Grundallergien. Sieht man das nun vor diesem Hintergrund, wird verständlicher wenn wir sagen: Grundallergien werden vererbt. Wir gehen davon aus, dass möglicherweise durch die Industrialisierung des Weizens zum Beispiel bestimmte Moleküle im Weizen verändert wurden, so dass Generation diese (falschen) Informationen vererbt haben, so dass es bei folgenden Generationen zu entsprechenden Reaktionen kam und weiterhin kommt. Folgt man weiter dieser Theorie, so ist es durchaus nicht länger abwegig, dass auch Allergien, bzw. die zu allergischen Reaktionen führenden Falschinformationen vererbt werden.

Um bei dem Beispiel mit dem Text zu bleiben, kann man offensichtlich unserer Erfahrung nach nicht nur bestimmte Worte oder Sätze eliminieren, sondern man kann auch falsche Sätze korrigieren, wie es die PSP-Therapie seit langer Zeit macht.

Allergien = Fehlinterpretation

Allergien und allergische Reaktionen werden aus unserer Sicht durch eine Fehlinterpretation des körpereigenen Steuerungs- und Regulationssystems ausgelöst. Untersucht die medizinische Forschung bisher primär biochemische Prozesse, so liegt unser Augenmerk auf der “Software”, welche diese Prozesse steuert.

Im Einklang mit den aktuellen Erkenntnissen des Biophotonen-Forschers Prof. Fritz-Albert Popp gehen auch wir davon aus, dass biochemische Prozesse im Körper nicht zufällig ablaufen, sondern von einer Art “Software” gesteuert werden. Popp spricht von einem nichtmateriellen, regulierenden Feld, welches die Vorgänge im menschlichen Körper maßgeblich steuert.

Nimmt man nun von Prof. Popp das Licht, die Biophotonen, sowie von Prof. Zeilinger die Informationen, so hat man wahrscheinlich eine recht gute kausale Erklärung für viele Dinge der Genetik und Vererbung.

Aus unserer Sicht führt dies zu einer einfachen Formel:

Licht = Energie = Information.

Das heißt:

Ohne Licht kein Leben.

Ohne Energie keine Bewegung.

Ohne Information kein Austausch (nach innen und außen).

Der materielle Körper wird nach unserer Auffassung über sein bioenergetisches Feld gesteuert und reguliert. Liegen im Körper Störungen vor, so ist die Ursache bei dieser Sichtweise auf der Ebene des bioenergetischen Feldes zu suchen und es sind “Informationen”, die maßgeblich zum richtigen Funktionieren des Körpers beitragen. Läuft im Körper etwas falsch, wie dies z. B. bei einer allergischen Reaktion der Fall ist, so kann nach unserer Vorstellung nur eine Falschinformation die Ursache sein. Unsere Erfahrung hat gezeigt, wenn wir noch vorhandene Informationen von längst ausgestorben geglaubten Erbkrankheiten wie z.B. Tuberkulose etc. beim Patienten korrigieren, geht es ihnen besser und viele Beschwerden verschwinden. Dies ist nur ein Beispiel von vielen Parametern die wir in der Analyse erfassen und in der Therapie korrigieren, und soll lediglich ein weiterer Hinweis darauf geben, dass Informationen vererbt werden können.

Der therapeutische Ansatz besteht nun darin, eine ganze Palette von Fehlinformation bioenergetisch zu korrigieren. Und genau das macht die PSP-Therapie.

Ich hoffe dass ich Ihnen ein wenig mehr Verständnis für unser hochkomplexes Körpersystem vermitteln konnte und würde mich freuen, wenn wir Ihnen als Betroffener im Zuge unserer Forschung helfen können.

Ihr Heinz Grundmeyer



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Allergie - Volksseuche oder Missverständnis?

  1. Was ist eine Allergie aus unserer Sicht?

  2. Warum reagiert Ihr Immunsystem auf völlig harmlose Stoffe so feindselig?

  3. Und was bringt die bioenergetische Blutdiagnose im Vergleich zu herkömmlichen Heilungsmethoden?

Obwohl es eine Reihe von medizinischen Behandlungsmethoden gegen Allergien gibt, die für vorübergehende Linderung oder zeitweilige Symptomfreiheit sorgen, wird der Ruf nach hilfreichen therapeutischen Mitteln und Maßnahmen immer lauter.

Allergie-Immun beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit Allergenen und Co – und das mit erstaunlichen Ergebnissen und erfolgreichen Anwendungen durch bioenergetische Blutdiagnose.

Wissenschaftler kennen mehr als 20.000 unterschiedliche Stoffe, die Allergien auslösen können – doch was ist mit Lösungen?

Schon der bekannte ital. Romancier Giacomo Girolamo (1725 – 1798) wusste:

„Die Liebe und der Erfolg bestehen zu drei Viertel aus Neugier.“

Machen wir ein Experiment. Entledigen wir uns für einen Augenblick bekannter, manchmal eingefahrener Denkweisen, bleiben neugierig und schauen dem Team von Allergie-Immun über die Schulter.

Wenn wir Allergene mit Radios und Klavieren vergleichen, so können wir eindrucksvoll verdeutlichen, was dahinter steckt. Seit über 10 Jahren arbeiten wir an diesem neuen Verfahren, und können mittlerweile mit der neuen bioenergetischen Blutanalyse und Anwendung erstaunliche Erfolge vorweisen.

Immunsystem in Aufruhr!

Die gängige Meinung vertritt: Allergene sind die Ursache dafür, das unser Körper mit Abwehrmaßnahmen kontert.

Bei einer Allergie reagiert der Körper auf einen Fremdstoff oder einen ganz normalen Stoff, zum Beispiel Erdbeeren, als ob es ein Eindringling wäre. Seine Botschaft lautet: „Achtung, Feind greift an!“ Daraufhin schicken körpereigene Zellverbände diese Allergie-Information an andere wichtige Zellen, die nun gegen etwas kämpfen, das sie für einen Gegner halten. Das ist wie Schattenboxen – doch unser Körper hält es für einen realen Kampf.

Normalerweise sorgt ein ausgeklügeltes System unterschiedlicher Abwehrzellen und Botenstoffe im Blut dafür, das Eindringliche wie Bakterien und Viren rasch geortet und unschädlich gemacht werden. Doch plötzlich bringen von Natur aus harmlose Substanzen wie Blütenpollen oder Hausstaub Allergiker zu heftigen Reaktionen wie tränende Augen, Niesattacken, Ausschlag oder sogar Asthma.

Doch warum gemeinhin verträgliche Stoffe für Allergiker zu Krankmachern werden - darauf hat bis heute weder die Schulmedizin noch die Wissenschaft hinreichende Antworten gefunden. Wir sagen dazu: „Allergien sind Fehlinformationen, die, mit dem von uns entwickelten Energetikum, rückgängig gemacht werden können. Der Körper wird re-informiert, mit dem Ziel das Gesamtsystem im Normbereich zu stabilisieren.“

Machen wir Klavier und Radio zum Allergen!

Stellen wir uns vor, es stehen fünf Personen vor einem Radio – wobei das Radio hier die Rolle des Allergens übernimmt. Vier Personen können den Moderator optimal verstehen und genießen das Programm. Die fünfte Person jedoch nimmt nur unangenehmes rauschen und knacken war und möchte sich am liebsten die Ohren zuhalten. Diese Person reagiert nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip „allergisch“ auf das Radio.

Nun gibt es verschiedene Lösungsansätze. Mediziner würden sagen, es liege am Radio und dieses sei in Zukunft zu meiden. Hier spricht man von der so genannten Vermeidungstheorie. Oder sie würden versuchen den Körper über längere Zeit langsam an das Radio zu gewöhnen. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, wird das Ohr auf diese Immuntherapie irgendwann reagieren und die Töne, vielleicht mehr schlecht als recht, ertragen.

Das  Radio sendet einwandfreie Signale in Form von Tönen. Damit ist klar, die Empfängerfrequenz ist gestört. Die Signale werden von unserem Energiesystem, unserm Empfänger, aufgenommen. Sie werden von unserem Körper mit den eigenen Daten und Informationen abgeglichen und entsprechend weiter vermittelt. Laut Allergie-Immun ist es ein fragwürdiger Weg, Radios zu meiden und Misstöne erträglich zu machen. Viel sinnvoller scheint es, den Empfänger mit der optimalen Frequenz zu verbinden.

Ähnlich verhält es sich mit einem verstimmten Klavier. Es macht wenig Sinn, die Klavierspieler, die hier unser Allergen verkörpern, auszutauschen. Die Saiten müssen gestimmt werden. Jede einzelne wird der optimalen Frequenz angepasst, so das das Orchester aller Saiten harmonisch klingen kann.

Leben ist Materie, Energie und Information!

Die moderne Biophysik hat uns gelehrt, dass Licht der eigentliche Informationsträger des Lebens ist und eine Ordnungskraft darstellt. Chaos entsteht dann, wenn "biologische Informationen" in den Körperzellen (DNS) und "biologische Informationen" aus der Umwelt gegenpolig sind, und dadurch fälschlicherweise chemische Prozesse aktiviert werden, die immer einen enormen Energieverlust zur Folge haben.

Nehmen wir zur bildlichen Darstellung als Beispiel einen Apfel. Der Apfel hat eine biologische Information, die durch Lichtquanten übertragen, und von unserem Energiefeld als Vermittler unbewusst aufgenommen, verarbeitet und an die Zellen weitervermittelt wird. Um biologische Informationen abgleichen zu können, bedient sich unser System seiner eigenen biologischen Informationen, die in der DNA gespeichert sind. Auch hier ist wiederum Licht der Informationsträger, denn unsere Zellen strahlen alle Licht ab, wie uns das der Biophysiker Prof. Popp gelehrt hat.

Die biologische Information des Apfels ist für alle Personen gleich. Im Falle eines Nichtallergikers wird sozusagen ein Passierschein ausgegeben, der besagt, dass der Apfel kein Feind oder Eindringling darstellt, wie etwa Viren. Beim Allergiker wird aufgrund einer Fehlinformation kein Passierschein ausgestellt, weil die biologische Information in den Zellen besagt, dass der Apfel ein Feind ist. Um sich von vornherein gegen diesen Feind zu schützen, werden augenblicklich erste Abwehrmaßnahmen eingeleitet, die chemische Abwehr-Reaktion ist da.

Übrigens kennen wir das Verhalten unseres Körpers ganz genau, wenn uns  z. B. plötzlich Heißhunger auf Schokolade in den Kopf kommt. Kaum ist dieser Gedanke vorhanden, können wir die chemische Reaktion darauf erkennen, wenn uns das Wasser im Mund zusammen läuft. Oder wenn wir an eine Zitrone denken, können wir die chemischen Auswirkungen durchaus wahrnehmen. Hier wird deutlich, dass unsere "elektromagnetische Kommunikation" der "chemischen Kommunikation" vorgeschaltet ist. Die allgemeine Schulmedizin behauptet immer noch, es wäre umgekehrt.  

Laut Allergie-Immun® ist unser Körper ein bioelektrisch gesteuertes kybernetisches System. Klingt kompliziert, ist aber ebenso einfach, wie einleuchtend. Bioelektrisch heißt, das Verhältnis in unserem Körper von Protonen und Elektronen (plus und minus) vermittelt eine erste Entscheidung über den Zustand eines Systems. Durch das Verhältnis von Plus und Minus werden in unserem Körper biochemische Kettenreaktionen in Gang gesetzt. Kybernetisch bedeutet, das alle Teile des Systems miteinander verbunden sind und Veränderungen des einen Teils auch Auswirkungen auf den Rest haben können. Veränderungen oder Verschiebungen ergeben sich so durch unsere elektromagnetische Kommunikation. Prof. Popp geht sogar davon aus, dass es eine "chemische Kommunikation" seines Erachtens nach überhaupt nicht gibt.

Fließgleichgewicht und Fehlertoleranz

Unser Körpersystem befindet sich in einem Fließgleichgewicht. Dabei konzentrieren wir uns auf das kleinste System – die Zelle. Wir können uns das wie eine Schale vorstellen, in der eine Kugel rollt. Springt die Kugel aus der Schale heraus, kann sich das System verändern. Bis zu einem gewissen Grad weist unser System eine Fehlertoleranz auf und nimmt ein paar herumirrende Kugeln nicht übel. Werden es zu viele, wird unser System krank.

Behandlung durch bioenergetische Blutanalyse

Allergie-Immun® arbeitet mit der bioenergetischen Blutanalyse. Dies stellt ein recht neues Verfahren dar, das sich allerdings auf eine lange Reihe von medizinischen Erkenntnissen aus diversen Bereichen berufen kann, und sich an die moderne Biophotonenforschung anlehnt. Das Neue an Analyse und Anwendung ist die Konzentration auf den rein energetisch/inforamtiven Bereich der biologischen Kommunikation.

Allergien sind Systemstörungen. Was an der Oberfläche erscheint, ist nicht die Krankheit selbst, sondern Ausdruck vieler Systemfehler. Vor einer Allergie steht eine lange Reihe von Fehlinformationen, die zu einer fortgeschrittenen Systemveränderung führen können. Ein Tropfen Blut genügt, um energetische Fehlinformationen auszuwerten und Behandlung und energetische Anwendungen einzuleiten.

Mit dem von Allergie-Immun für jeden Einzelnen individuell erstellten Energetikum wird der Körper RE-INFORMIERT, mit dem Ziel, das Gesamtsystem schrittweise wieder zu stabilisieren. So wie sich die Prozesse langsam in die eine Richtung entwickelt haben, werden diese Schritte, wenngleich auch schneller, wieder zurückgegangen.

Mehr Informationen:

Die energetische Anwendung findet in der Regel in zwei bis drei Zyklen von jeweils zwei Wochen statt. Der Klient wird während der gesamten Zeit von Allergie-Immun begleitet. Neben dem persönlichen Kontakt am Telefon steht Beratung und Hilfe via E-Mail oder über die angebotene Fachtherapeuten-Hotline zur Verfügung. Klienten bekommen detaillierte Informationen an die Hand, um dem Therapieverlauf zu folgen und um zu erkennen, wie ihr körpereigenes Informations- und Regelsystem funktioniert. Die Gesamtbehandlung kostet einschließlich der erforderlichen Tests 345,10 € inkl. Mehrwertsteuer. Neben Portogebühren fallen keine weiteren Kosten an.



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Ursachen für Allergien und chronische Beschwerden

Allergische (und chronische) Beschwerden kann man aus unterschiedlicher Sicht betrachten. Die gängigste Auffassung lautet, dass bestimmte ALLERGENE die URSACHE für Krankheitsbilder sind. Erstaunlich ist bei dieser Betrachtungsweise nur, dass Allergene in der Regel harmlose Bestandteile der NATUR sind. Denken wir dabei an Pollen, Gräser, Staub und Nahrungsmittel. Solche Bestandteile der Natur scheinen ganz offensichtlich jedoch KEINE Krankheiten erzeugen zu können, wenn die körpereigene Abwehr des Menschen normal „funktioniert“. Das die Abwehr eines Allergiepatienten nicht richtig funktioniert, ist wissenschaftlich zu belegen.

Gelänge es demnach dem Allergiker seine Abwehr „von selbst“ normal zu steuern, so würde er auch Allergene wieder vertragen. Da der Betroffene dies aber selbst nicht kann, bedeutet das gleichzeitig, dass er Hilfe von außen benötigt. Dies wiederum bedeutet im Umkehrschluss, dass es an der falschen Funktionsweise des Menschen liegen muss, die der Betroffene selbst nicht beeinflussen kann. Und genau hiervon geht Allergie-Immun® aus. Es ist das körpereigene "Steuerungs- und Regulationssystem" welches nicht richtig funktioniert, und nicht irgendein Allergen was krank macht. Das unsere Annahme richtig ist, zeigen spontane Verbesserungen von Neurodermitis, Asthma bronchiale und Heuschnupfen bei unseren Klienten. Spontan leitet sich übrigens von dem Wort „spontane“ ab und bedeutet „aus eigener Kraft, von innen heraus“.

Die Genome

Nachdem vor kurzem die Sequenzierung einiger Genome von wissenschaftlichem Interesse abgeschlossen wurde, einschließlich der des menschlichen Genoms, wurde deutlich, dass die Größe eines Genoms von der Komplexität des jeweiligen Organismus abhängt. Gleichzeitig ist jedoch auch offensichtlich, dass sich eine höhere Biokomplexität nicht in einer entsprechend höheren Anzahl protein-kodierender Gene in jedem Genom ausdrückt, da diese Zahl bei einer Fliege beispielsweise 15.000 und beim Menschen 40.000 beträgt. Dies legt die Vermutung nahe, dass die DNA-Sequenz selbst nicht der einzige Träger der Erbinformation ist und dass andere Mechanismen als die Informationen aus der DNA-Sequenz im Laufe der Evolution angenommen wurden.

Die Entdeckung von epigenetischen Mechanismen, die das Informationspotential des genetischen Codes beträchtlich erweitern, bedeutet, dass wir mehr als nur die Summe unserer Gene sind.

Epigenetik

Es gibt, wie man seit einiger Zeit weiß, nicht nur einen genetischen, sondern auch einen epigenetischen Code. Letzterer wird auch durch äußere Faktoren beeinflusst und regelt die Aktivierung und Exportierung des genetischen Codes. Die Entwicklung der Arten scheint demnach nicht nur durch eine zufällige Mutation hervorgerufen zu werden, sondern sich auch an der Außenwelt, die abgetastet wird, zu orientieren. Für das Menschenbild bedeutet dies: wir sind nicht zufällig entstanden, sondern wir sind Abbild!

Darwin'sche Evolutionstheorie

Die Darwin'sche Evolutionstheorie, die vom "mutation per random" spricht, wird durch die moderne Naturwissenschaft der Epigenetik relativiert.

"Es zeigt sich, dass die Gesamtheit der Gene, die Sequenz der DNA, alleine nicht genügen, um einen Organismus auszubilden und um Merkmale in die nächste Generation weiterzugeben. Es braucht mehr als nur die DNA", schildert Prof. Renato Paro vom Zentrum für Molekulare Biologie in Heidelberg. Manche seiner Taufliegen bekommen weiße, manche rote Augen - obwohl sie alle die exakt gleichen Gene haben. Für ihn steht fest: Gene sind für die Vererbung nicht alles, es gibt mehr.

Erstaunliches findet sich auch an der Uni Saarbrücken. Prof. Jörn Walter vom Institut für Genetik. Bei ihm finden sich Mäuse, die Fähigkeiten und Verhaltensweisen anders vererben, als es die Genetik eigentlich vorschreibt. "Was wir dazulernen müssen, über das traditionelle Wissen der Genetik und das Lehrbuchwissen hinaus, ist: Dass, wie diese Information umgesetzt wird, wie sie gelesen wird, wie sie genutzt wird, von Mechanismen abhängt, die wir bislang noch immer nicht begriffen haben." Und das seien epigenetische Mechanismen, also Mechanismen, die oberhalb der genetischen Grundlage sitzen und quasi die Lesbarkeit oder Nicht-Lesbarkeit der genetischen Information zu einem bestimmten Zeitpunkt der Entwicklung in einer bestimmten Zelle steuern. Darüber hinaus macht die DNA immer wieder Doppel-Loopings um Histone, die mit ihren herausragenden Flaggen ebenfalls Markierungen setzen können und Teile der DNA an- und abschalten. Sie bestimmen zusammen den Fahrplan, nach dem die Geninformationen ausgelesen werden.

Eine Analogie findet Prof. Paro: "Sie können das mit einem Text vergleichen. Die Erbinformation, wie sie von der DNA codiert wird, wäre ein ganz normaler Text und die epigenetische Information wäre die Formatierung dieses Textes. Also man kann einen Text verändern, indem man bestimmte Sätze oder Wörter unterstreicht und damit die Wichtigkeit dieses einen Wortes oder Satzes hervorhebt." Oder man kann ganze Sätze durchstreichen und dadurch diese Art Information, die dieser Satz beinhaltet, eliminieren. "Und das ist genau die Funktion, die die epigenetische Information mit der genetischen DNA-Information übernimmt."

Stand der Wissenschaft

Hängt Wissenschaft und Schulmedizin noch einem materialistischen Weltbild an, in welchem sich alles um Materie, Stoff und “Bauteile” dreht, so gehen renommierte Quantenphysiker wie z.B. Prof. Anton Zeilinger oder John Archibald Wheeler bereits von einer Welt aus, deren Rohstoff “Information” ist und in welcher alles mit allem in einem offenen System gegenseitiger Beeinflussung verknüpft und überlagert sein kann. Von Zeilinger stammt die Aussage “Es stellt sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt ist. Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an sich existiert, ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung, irgendwann verabschieden.”

Die neue wissenschaftliche Disziplin der Epigenetik ist wohl dabei, die gesamte bisherige Genforschung über den Haufen zu werfen.

Es ist Wissenschaftlern der neuen Generation gelungen, anhand von Beispielen nachzuweisen, dass z.B. Belastungen der Großeltern Auswirkungen auf folgende Generationen haben. Das heißt: Wenn z.B. eine Generation durch Umweltgifte belastet waren, kann es in folgenden Generationen zu Krankheiten führen.

Dieser neue Forschungsansatz bestätigt dem Grunde nach unsere These, dass auch Informationen entsprechend vererbt werden. Seit vielen Jahren postulieren wir die Grundallergien. Sieht man das nun vor diesem Hintergrund, wird verständlicher wenn wir sagen: Grundallergien werden vererbt. Wir gehen davon aus, dass möglicherweise durch die Industrialisierung des Weizens zum Beispiel bestimmte Moleküle im Weizen verändert wurden, so dass Generation diese (falschen) Informationen vererbt haben, so dass es bei folgenden Generationen zu entsprechenden Reaktionen kam und weiterhin kommt. Folgt man weiter dieser Theorie, so ist es durchaus nicht länger abwegig, dass auch Allergien, bzw. die zu allergischen Reaktionen führenden Falschinformationen vererbt werden.

Um bei dem Beispiel mit dem Text zu bleiben, kann man offensichtlich unserer Erfahrung nach nicht nur bestimmte Worte oder Sätze eliminieren, sondern man kann auch falsche Sätze korrigieren, wie es die PSP-Therapie seit langer Zeit macht.

Allergien = Fehlinterpretation

Allergien und allergische Reaktionen werden aus unserer Sicht durch eine Fehlinterpretation des körpereigenen Steuerungs- und Regulationssystems ausgelöst. Untersucht die medizinische Forschung bisher primär biochemische Prozesse, so liegt unser Augenmerk auf der “Software”, welche diese Prozesse steuert.

Im Einklang mit den aktuellen Erkenntnissen des Biophotonen-Forschers Prof. Fritz-Albert Popp gehen auch wir davon aus, dass biochemische Prozesse im Körper nicht zufällig ablaufen, sondern von einer Art “Software” gesteuert werden. Popp spricht von einem nichtmateriellen, regulierenden Feld, welches die Vorgänge im menschlichen Körper maßgeblich steuert.

Nimmt man nun von Prof. Popp das Licht, die Biophotonen, sowie von Prof. Zeilinger die Informationen, so hat man wahrscheinlich eine recht gute kausale Erklärung für viele Dinge der Genetik und Vererbung.

Aus unserer Sicht führt dies zu einer einfachen Formel:

Licht = Energie = Information.

Das heißt:

Ohne Licht kein Leben.

Ohne Energie keine Bewegung.

Ohne Information kein Austausch (nach innen und außen).

Der materielle Körper wird nach unserer Auffassung über sein bioenergetisches Feld gesteuert und reguliert. Liegen im Körper Störungen vor, so ist die Ursache bei dieser Sichtweise auf der Ebene des bioenergetischen Feldes zu suchen und es sind “Informationen”, die maßgeblich zum richtigen Funktionieren des Körpers beitragen. Läuft im Körper etwas falsch, wie dies z. B. bei einer allergischen Reaktion der Fall ist, so kann nach unserer Vorstellung nur eine Falschinformation die Ursache sein. Unsere Erfahrung hat gezeigt, wenn wir noch vorhandene Informationen von längst ausgestorben geglaubten Erbkrankheiten wie z.B. Tuberkulose etc. beim Patienten korrigieren, geht es ihnen besser und viele Beschwerden verschwinden. Dies ist nur ein Beispiel von vielen Parametern die wir in der Analyse erfassen und in der Therapie korrigieren, und soll lediglich ein weiterer Hinweis darauf geben, dass Informationen vererbt werden können.

Der therapeutische Ansatz besteht nun darin, eine ganze Palette von Fehlinformation bioenergetisch zu korrigieren. Und genau das macht die PSP-Therapie.

Ich hoffe dass ich Ihnen ein wenig mehr Verständnis für unser hochkomplexes Körpersystem vermitteln konnte und würde mich freuen, wenn wir Ihnen als Betroffener im Zuge unserer Forschung helfen können.

Ihr Heinz Grundmeyer



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Warum reagiert ein Allergiker falsch?

Der Grundfehler liegt zunächst einmal darin, dass Wissenschaft und Schulmedizin u. E. von falschen Voraussetzungen ausgehen. Solange die Ursache im Außen gesucht wird, und nicht die Erkenntnis erfolgt, dass der Fehler im menschlichen System liegt, obwohl sie ja alle davon reden, dass das z.B. Immunsystem verrückt spielt, solange wird und kann sich nichts ändern. Dabei folgt das Immunsystem nur Handlungsanweisungen, die aus dem übergeordneten Energie- und Informationsfeld stammen. Fest steht eindeutig, dass das körpereigene Immunsystem verrückt spielt. Angenommen wird aber, dass z. B. „aggressive“ Pollen dafür verantwortlich sind. Dieser Annahme widerspricht die Tatsache, dass nicht alle Menschen von den Pollen „bedroht“ sind, sondern nur diese, dessen Immunsystem nicht richtig funktioniert.

Nach unseren Forschungen liegt die Ursache darin, dass Informationsverluste oder bereits Informationsfehler vorliegen, die das System Mensch falsch reagieren lässt. Ein einfaches und bildliches Beispiel: ein kleiner Junge bekommt von seinem Lehrer beigebracht, dass 2 + 2 = 5 ergeben. Das heißt, dass der Junge über etwas „informiert“ wird. Diese Information wird im Gehirn des Jungen gespeichert, damit er nicht jedes Mal wieder neu lernen muss, dass 2 + 2 = 5 ergeben. Es liegt, um es einfach auszudrücken, ein Informationsfehler vor, der den Jungen immer wieder veranlasst, auf die 5 zu zeigen, wenn ihm bei der Rechenaufgabe 2 + 2 eine 4 oder 5 vorgehalten wird. Das heißt: der Junge „reagiert“ jedes Mal falsch. Obwohl es sich um eine falsche Reaktion handelt, ist es dem Jungen nicht bewusst das er falsch reagiert, er kennt es nicht anders. Sein System ist falsch geprägt worden. Für ihn ist es solange „normal“, bis ihn eine andere Person darüber neu „informiert“, dass diese Reaktion falsch ist, und dass aufgrund von „Fehlinformationen“, die er von seinem Lehrer erhalten hat.

Weitaus komplizierter ist es bei Allergikern, die z.B. auf Pollen oder Nahrungsmittel reagieren. Dabei ist deutlich zu unterscheiden, dass nicht der Allergiker bewusst reagiert, sondern sein Energie- und Informationsfeld falsche Daten enthält und diese an Zellen vermittelt. Hier laufen gleichzeitig andere Prozesse ab, ähnlich so, als würde das System von Viren oder Bakterien angegriffen und bedroht. Auch hier reagiert nicht der Mensch bewusst, sondern sein System autonom.

Um von der materialistisch denkenden Schulmedizin weg zu kommen, bedienen wir uns der modernen Quantenphysik. Quantenphysiker weisen nach:

Der Mensch besteht nur zu 0,001% aus Masse (Materie) und zu 99,999% aus Vakuum. Ein Vakuum ist ein Raum ohne Masse, der von ein- und ausrollenden Wirbelstrukturen angefüllt ist. Diese skalaren Felder durchdringen unser gesamtes Universum und bilden die kosmische Ordnung. Wenn wir in der Lage wären, in unserem Universum feste Materie zu isolieren, dann würde diese etwa die Fläche eines Fußballfeldes einnehmen. Der Rest ist schwingende Energie in unterschiedlicher Verdichtung.

Nehmen wir einmal die Atome. Der Raum zwischen den Atomen ist riesig. Stellen wir uns vor, ein Atom wäre ein Fußballstadion. Dann hätte der Atomkern etwa die Größe eines Fußballes in der Mitte des Stadions. Der 1. Elektronenring wäre etwa die erste Sitzreihe und jeder weitere Ring läge vom jeweils vorigen etwa 50 Reihen entfernt. Das nächste Atom befände sich dann in der nächsten Stadt. Ist das feste Materie? Wohl kaum. Selbst der Atomkern ist nicht fest, sondern besteht zumindest aus Neutronen und Protonen. Erklärungen zum Atom beruhen bis heute auf Modellen, das heißt; kein Mensch kennt bisher das wahre Geheimnis. Und dann?

Unser Universum ist ein großes Energiefeld, und somit hat jeder Schritt unserer persönlichen Vervollkommnung und Weiterentwicklung eine Auswirkung auf die Entwicklung des ganzen Universums. Namhafte Physiker wie etwa Carl Friedrich von Weizsäcker sehen das ganze Universum als einen sich ganzheitlich entwickelnden, lebenden Organismus, in dem die Materie, bis hin zum subatomaren Bereich, beseelt ist. Also hat auch ein Atom, ein Elektron oder ein Proton ein Bewusstsein.

Es gibt im Grunde nichts Festes, was Materie aufbaut. Die Dinge, die wir als Masse bezeichnen, sind letztlich nur Energiewirbel in einem Vakuum.

Das, was mittlerweile in der Bioenergetischen Medizin beweisbar geworden ist, würde ganze Bände füllen. Wenn sich jemand nur ein wenig in dieses Gebiet vorwagt, so erübrigt sich für ihn sicherlich die Frage, ob Heilerfolge in diesem Bereich möglich sind.

Dr. Ellis Huber, der ehemalige Präsident der Berliner Ärztekammer, sagt: „Die heute noch vorherrschende Medizin ist die Naturwissenschaft des letzen (19.) Jahrhunderts, die geistige oder spirituelle Kräfte negiert. Aber die Natur des 20. Jahrhunderts unterscheidet nicht mehr zwischen Geist und Materie. Die Vorstellung, dass Menschen komplexe Uhrwerke sind, mit Defekten, die zu reparieren wären, hilft in der heutigen Zeit, wo wir alle Sorgen haben, dass das soziale Bindegewebe bricht, nicht. Wir können die Angst zwar mit Herzkathedern angehen, sie geht vielleicht weg, aber nicht auf Dauer; wir lösen das zugrunde liegende Dilemma nicht. Es geht heute darum, die Kultur des Helfens und Heilens wieder wichtiger zu machen als die Strukturen in unserem Gesundheitssystem“.

Genau hierauf baut die PSP-Therapie auf. Reagiert ein System falsch - denn der Mensch ist nichts anderes als ein System im System – dann liegen ihm nicht die richtigen Informationen vor, um richtig zu reagieren. Um zu erkennen, welche Informationen nicht, oder falsch vorhanden sind, hat Allergie-Immun® ein Diagnoseverfahren entwickelt, mit dessen Hilfe aus einem Tropfen Blut des Betroffenen diese Daten zu erhalten sind. Die erhaltenen Daten werden "umpolarisiert" und dem Betroffenen über einen Informationsträger (hier Wasser) in Form von Tropfen (Energetikum) verabreicht. Im System des Betroffenen werden entsprechende Impulse gesetzt, die zu einer normalen Regulation führen.

Auch hier muss man nicht alles verstehen; entscheidend ist, dass es hilft.



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Das Allergie-Syndrom – zwischen Wissenschaft und Phantom

Immer mehr Menschen leiden unter anscheinend unerklärlichen körperlichen und auch seelischen Beschwerden, die so richtig mit keiner „typischen“ Krankheit in Verbindung gebracht werden können, häufig sogar mit bestimmten Krankheitsbildern verwechselt werden. Hier wird deutlich, dass der Mensch nicht mit einer Maschine zu vergleichen ist, in der ein geübter Techniker schnell das defekte Bauteil erkennen und austauschen kann. Wäre es so einfach, gäbe es weder Allergiker, noch chronisch Kranke. 

Krankheitsursachen sind ganz individuell

Medizinisch nicht definierte Beschwerden wie Allergien oder chronische Beschwerden,, die kausal nicht erklärt werden können, haben bei jeder Person andere Hintergründe. Ein grippaler Infekt bei Frau A kann durch eine ungesunde Lebensweise und Raubbau am Körper ausgelöst werden, während bei Herrn B schon lange anhaltende seelische Probleme die Auslöser sein können. Erhalten nun Frau A und Herr B die gleichen pharmazeutischen Präparate, da sie ja beide einen grippalen Infekt haben, so wird die individuelle Situation übersehen. Gerade bei Allergien und chronischen Beschwerden - einer klassischen Schwachstelle der Schulmedizin - ist die genaue Analyse der individuellen Situation von großer Bedeutung.
 

Das gleiche vermeintliche „Allergen“ führt zu unterschiedlichen Reaktionen

Nur wenigen Menschen ist bekannt, dass man auf vermeintliche „Allergene“ auch mit ganz anderen körperlichen und seelischen Symptomen reagieren kann, als mit den allgemein bekannten Haut- oder Atemwegsbeschwerden wie z.B. Neurodermitis, Asthma oder Heuschnupfen. Außerdem reagieren die meisten Betroffenen nicht nur mit einem Symptom auf „Allergene“, sondern mit mehreren. Aus diesem Grunde sprechen wir hier auch von Allergie-Syndrom.

Ursache oder "nur" Auslöser?

Es ist daher nicht damit getan - zumindest bei Allergien und chronischen Beschwerden - die oberflächlich auftretenden Symptome zu behandeln und in aller Regel zu unterdrücken, oder über lange Zeit an etwas zu gewöhnen, was einer „Zwangsgewöhnung“ gleich kommt. Aus unserer Sicht macht es auch keinen Sinn, den menschlichen Körper gegen Auslöser wie z.B. Gräser oder Pollen zu "desensibilisieren". Wir sehen den richtigen Ansatz darin, zunächst einmal zwischen AUSLÖSER und URSACHE zu unterscheiden. Allergien und chronische Krankheiten lassen sich nach unserer Erfahrung dann erfolgreich beseitigen, wenn es gelingt, die wahren Ursachen für äußerlich sichtbare Symptome zu finden.

Blinkendes Tank-Warnlämpchen oder leerer Tank?

Kein Mensch würde auf die Idee kommen, den Stillstand seines Autos dadurch zu beheben, dass er das rot leuchtende Tank-Warnlämpchen gegen eine neue Glühbirne austauscht. Die Behebung der wahren Stillstands-Ursache, in diesem Fall das Auftanken des Fahrzeugs, lässt uns die Fahrt jedoch zuverlässig fortsetzen. Ermittelt ein schulmedizinischer Test eine Allergie auf Gräser, Pollen, Nüsse, Gänsefedern, Katzenhaare, Milben, oder der eigenen Tante etc., so handelt es sich hier aus unserer Sicht um rot blinkende Warnlämpchen, hinter denen sich eine wahre Ursache versteckt.



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Letzte Aktualisierung am 02.03.2008