|
Andere Forscher
Prof. Rothe - Information und Photonen in biologischen Systemen
Information bestimmt das Originäre eines Atoms (Zeilinger, 2005).
Mithin sind Moleküle, Zellen, Gewebe, Organismen und alle weiteren Strukturen,
die sich hieraus ergeben, durch die ihnen innewohnende Information geprägt. Ein
Teil dieser Information wird eukaryontischen Organismen in Form des Cytoplasmas
der Eizelle mitgegeben, der andere Teil ist in der DNS des Zellkerns
gespeichert. Die Frage, wie diese Information gespeichert und umgesetzt wird,
ist nach wie vor Gegenstand der Forschung.
In Organismen wird Information sowohl molekular als auch
nicht‑molekular (in Form elektromagnetischer Vorgänge) gespeichert und
transformiert. Die nichtmolekulare Informationsübertragung in Organismen erfolgt
über Photonen, den "Wechselwirkungsquanten" (Heim, 1989; Dröscher und Heim,
1996) des elektromagnetischen Spektrums. Das elektromagnetische Spektrum umfasst
einen Frequenzbereich von 1020 Hz und besteht aus für uns sichtbaren Photonen
(Licht) und unsichtbaren ("dunklen") Photonen. Photonen sind masselos, dennoch
übertragen sie Energie und Information. Es gibt ~ 1o9‑mal mehr
Wechselwirkungsquanten (Bosonen und Photonen) als massebehaftete Quanten
(Nucleosomen: Elektronen, Protonen, Neutronen) (Heim, 1989; Dröscher und Heim,
1996). Mithin sind auch in unserem Körper weit mehr Photonen zugegen als
Nucleosomen. Ihre energetischen und informativen Eigenschaften machen die
Photoneu zu einem universell verwendbaren Steuerungs‑ und Ordnungselement in der
Biologie.
Zelluläres Licht entsteht zum Teil über Sauerstoff‑Radikale
Organismen benutzen nicht nur Photonen, sie geben auch solche über ihre
Oberfläche ab. Die Mengen sind allerdings sehr gering. Sie können objektiv mit
speziellen physikalischen Detektoren erfasst werden. Das von Organismen
abgegebene Licht ist mit speziellen Photodetektoren erfassbar, Photomultipliern
oder ‑ neuerdings ‑ über eine emCCD‑Kamera. Für den IR‑Bereich stehen ebenfalls
hochsensible Kameras zur Verfügung (Schlebusch et al., 2005). Ein Teil des
zellulären Lichtes entsteht über Sauerstoff‑Radikale, die im Zuge der Atmung
gebildet werden. Allerdings bildet das von Organismen abgegebene Licht ein
spektrales Kontinum. Hierzu trägt bei, dass die Umsetzung chemischer Bindungen
mit Licht im Bereich von 160 nm bis 950 nm bzw. 15.300 nm verbunden ist (Wilden
und Karthein, 2001) und die Zelle als Hohlraumresonator aufgefasst werden kann
(Popp, 1984).
Jede biologische Art besitzt ein spezifisches elektromagnetisches Spektrum.
Dieses kann, nach Art eines Radioempfängers, detektiert werden. Die Frequenzen
werden mit zunehmender Entwicklung von Organismen im Laufe der Evolution
zahlreicher und höher frequenter. Die Resonanzfrequenzen humanpathogener
Organismen liegen beispielsweise bei 77 bis 900 kHz, die
Resonanzfrequenzen des Menschen liegen dagegen zwischen 1. 520 kHz und 9.480 kHz
(Clark, 1997). Damit lassen sich humanpathogene Endoparasiten durch
elektrifizieren des Blutes unschädlich machen, ohne das menschliche System
nachhaltig zu schädigen (Clark, 1997; Gill und Beck, 2005).
Wechselwirkung von Photonen und Molekülen nachgewiesen
Die biophysikalische Forschung hat mittlerweile die Wechselwirkung von
Photoneu und Molekülen auf der Ebene der Proteine und der DNS nachgewiesen.
Beispielsweise liegt die optimale Frequenz zur Aktivierung der K 1 ‑Pumpe in der
Meinbran bei 1 kHz, die optimale Frequenz zur Aktivierung der Na'‑Pumpe
in der Meinbran bei 1 MHz (Tsong, 1989); die optimale Feldstärke zur Aktivierung
beider Pumpen liegt bei 2 0 kV/cm. Somit besitzen bestimmte Membranenzyme und
Rezeptoren die Fähigkeit, elektrische Signale definierter Frequenz und Amplitude
zu erkennen und darauf zu reagieren.
"Prinzipiell ist jede Proteinklasse daran angepasst, eine schwingende
Kraft definierter Frequenz und Stärke zu erzeugen und darauf zu reagieren"
(Tsong, 1989).
Auf der DNS‑Ebene kann die Induktion der Proteinsynthese nicht nur
molekular, sondern auch nicht‑molekular über definierte elektromagnetische
Frequenzen entsprechender Intensität erfolgen:
HSP‑70 kann durch Hitze oder durch elektromagnetische Frequenz induziert
werden
Beispielsweise kann das Hitzeschockprotein HSP‑70 von einem Hitzeschockfaktor
induziert werden. Der Hitzeschockfaktor ist ein timeres Protein, das im
Zytoplasma aus einem Monomer entsteht, wenn eine Zelle oder ein Organismus einer
bestimmten kritischen Temperatur ausgesetzt wird. Das Trimer wird in den
Zellkern transportiert, wo es an die Promoter‑Region des entsprechenden
Hitzeschock‑Gens bindet. Der Komplex aus trimerem Transkriptionsfaktor und
Promoter wird durch die RNSPolymerase erkannt. Ein 17 Basenpaar langes Segment
im Promoter im Bereich der Nukleotidsequenz ‑107 bis ‑68 wird geöffnet, danach
startet die RNS‑Polymerase. Es entsteht die mRNS. Diese wird prozessiert, d.h.
die Introns werden herausgeschnitten und danach die Exons wieder zusammengefügt.
Anschließend wird die mRNS in das Zytoplasma transferiert wo sie an den
Ribosomen in das HSP‑70 Protein umgeschrieben wird.
Das HSP‑70 Stressprotein kann allerdings auch über eine
elektromagnetische Frequenz von 30 bis 100 Hz (bei 3 mV/cm) induziert werden
(Wei et al., 1990). Die elektromagnetischen Felderwirkenhierbei mit
Energiedichten, die um 14 Größenordnungen geringer sind, als die erhöhter
Temperaturen (Blank und Goodman, 2 004). Die Empfänger für dieses Signal
bestehen aus mehreren CTCT‑Einheiten in der Promoter‑Region des HSP‑70‑Gens im
Bereich der Nukleotidsequenzen ‑230 bis ‑160 (Lin et al., 2001).
DNS leitet elektrisch
Die Proteinsynthese in Muskeln wird von zwei Proteinen reguliert (Myogenin
und Myo D). In nervenlosen Muskeln ist die Myogenin und Myo D‑Synthese hoch.
Einhundert Hz‑Pulse von 1 Sekunde Dauer, die alle 100 Sekunden über sechs Tage
verabreicht werden, unterdrücken die Synthese von Myogenin und Myo D ebenso wie
die normale Nervenwirkung (Pette und Vrbova, 1992). Das Abschalten der
elektrischen Anregung führt zur Transkription der Proteine. Schnelle Muskeln
werden von 100 Hz beeinflusst, langsame Muskeln von 10 Hz (Pette und Vrbova,
1992). Die Veränderung der Proteinzusammensetzung verläuft vermutlich über die
Aktivierung unterschiedlich kodierender DNS‑Regionen. Die Wirkung
elektromagnetischer Felder auf die DNS wird über ihre elektrischen Eigenschaften
erklärt:
Die DNS ist elektrisch leitend. Elektromagnetische Felder
beschleunigen sich bewegende Elektronen. Die Geschwindigkeit von Elektronen in
der DNS wird auf v = 10' in/ sec geschätzt (Wan et al., 1999). Ähnliche
Geschwindigkeiten ergeben sich aus den Flimmergeschwindigkeiten in einem
Netzwerk von Wasserstoffbrücken (Nanometer/Picosekunden) (Fecko et al., 2003).
Die angenommene Kraft führt zu einer Beschleunigung von etwa 101 m/sec für ein
Elektron. Diese ist in der Lage, die H‑Brücken zwischen den Nucleotiden der
Doppelstrang DNS im Bereich eines Tetranukleotids der Art CTCT zu öffnen, womit
diese Region für die RNS‑Polymerase zugänglich wird, also das Gen abgelesen
wird.
Dauernder Informationsaustausch
Proteine sind Sender und Empfänger elektromagnetischer Strahlung und könnten
mit dem elektromagnetischen System der DNA in direkter Verbindung stehen, so
dass ein dauernder Informationsaustausch möglich ist. Im Zuge dieser Vorgänge
ist auch mit der Emission von Licht zu rechnen, das regulierend in chemische
Reaktionen eingreift, möglicherweise aber auch in strukturbildende Prozesse.
Die DNS einer diploiden menschlichen Zelle (Körperzelle) besteht, wenn
man die in ihr enthaltene DNS aus den Chromosomen entnehmen, entspiralisieren
und aneinanderlegen würde, aus zwei ca. 1 Meter (exakt 2 x 0,96 in) langen
Doppelsträngen, was einer Anzahl von 2 x 3,2 109 Nukleotiden entspricht.
Lediglich 1 bis 2% dieser Menge kodiert für Proteine. Zahlreiche andere
Eigenschaften unseres Organismus sind auf den restlichen 98 bis 99%
der DNS kodiert, also auch die Gene für Gestalt. Die Gene, die für Gestalt
kodieren, die sekundären Gene, dürften sich grundlegend von den Genen
unterscheiden, die für Proteine kodieren, den primären Genen (vgl. Gariaev et
al., 200 1). Den für Gestalt kodierenden Genen wird eine ordnende Funktion
beigemessen, d.h. von ihnen wird angenommen, dass sie die Proteine der
zellulären Mikrostrukturen in eine bestimmte Anordnung bringen. Dies ist
möglich, wenn die sekundären Gene elektromagnetischer Natur sind, also aus
elektromagnetischen Feldern bestehen, in denen sich die dipolartigen
Proteinmoleküle anordnen können. Einen Hinweis auf diese Art der Wirkung bieten
möglicherweise morphologische Veränderungen von Pflanzen und Tieren, die über
eine bestimmte Zeit unter elektrostatischen Feldern gehalten werden.
Jede Zelle kann mit jeder anderen Zelle kommunizieren
jede Zelle enthält die Gesamtmenge der DNS, wie Klonierungsexperimente
zeigen. Körperzellen sind spezialisierte Zellen, d.h. von der Information, die
auf der DNS gespeichert ist, wird nur ein Teil abgerufen. Da dennoch die
Gesamt‑DNS beibehalten wird, hat das System die Struktur eines holographischen
Bildes, bei dem jeder Bildpunkt die Gesamtinformation des Bildes trägt. Die
Synthese der gesamten DNS einer Zelle während der Mitose findet ihre
Rechtfertigung in der Aufrechterhaltung der holographischen Struktur des Ganzen.
Damit kann jede Zelle in Echtzeit mit jeder anderen Zelle kommunizieren. Die
gleichzeitige Kommunikation in allen drei Richtungen des Raumes kann nur
nonlokal und mit kohärenter Strahlung (vgl. Li et al., 1983) geführt werden.
Über diese sehr direkten Wechselwirkungen zwischen Proteinen und
elektromagnetischen Feldern hinaus sind weitere übergeordnete elektromagnetische
Felder in Betracht zu ziehen, wie sie sich z.B. im Rahmen der Chakren und
Akupunkturpunkte manifestieren.
Aus den wenigen Beispielen ergibt sich bereits jetzt, dass das Studium
des Spektrums elektromagnetischer Frequenzen im Menschen zahlreiche
therapeutische Möglichkeiten für eine nicht‑invasive, ganzheitliche Therapie
eröffnet.
Quelle: ©Zeitschrift NATUR-Heilkunde, JOURNAL für die
Ganzheits-Medizin, Nr. 3 2007
Nach oben
Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt - Information ist etwas Grundlegendes
Information: eine fundamentale Größe
Die bahnbrechenden Erkenntnisse zum Wesen der Energie führten im 19.
Jahrhundert zur ersten technischen Revolution, bei der manuelle Arbeitskraft
durch technische Hilfsmittel energieverarbeitende Maschinen - weitgehend ersetzt
wurde. Desgleichen haben die Erkenntnisse zum Wesen der Information in unserer
Zeit die zweite technische Revolution ausgelöst, bei der geistige menschliche
Arbeitskraft durch technische Hilfsmittel - datenverarbeitende Maschinen -
eingespart wird. Der Begriff »Information« ist nicht nur ein Zentralbegriff für
die Informationstheorie und Nachrichtentechnik, sondern er ist darüber hinaus
eine fundamentale Grundgröße vieler Wissenschaften, wie z. B. Kybernetik,
Linguistik, Biologie, Geschichte, Theologie. Er ist darum zu Recht als der
dritte Fundamentalbegriff neben Materie und Energie anzusehen.
Claude Edwood Shannon (1917-2001) hat als erster versucht, den
Informationsbegriff mathematisch zu definieren [G1]. Die so begründete
Informationstheorie erbrachte den Vorteil, verschiedene Verfahren der
Nachrichtenübertragung miteinander vergleichen zu können und die Grenzen ihrer
Leistungsfähigkeit aufzuzeigen. Außerdem konnte durch die eingeführte Einheit
Bit der Speicherplatz für Information quantitativ beschrieben werden. Der
einschneidende Nachteil der Shannonschen Definition für Information ist, dass
Inhaltsschwere und Tragweite von Nachrichten dabei völlig unberücksichtigt
bleiben. Im Anhang (Kapitel Al) kommen wir auf die Shannonsche
Informationstheorie, die Information ausschließlich unter statistischen
Gesichtspunkten betrachtet, noch einmal zurück.
Die folgenden Kapitel befassen sich eingehend mit dem Wesen der Information
in seiner vollen Weite und beschreiben naturgesetzliche Aussagen über
Information. Es wird gezeigt, dass nach einem eingehenden Studium des
Informationsbegriffes die grundlegenden Sätze auf sämtliche technischen und
biologischen Systeme ebenso anwendbar sind wie auf Kommunikationssysteme in der
Bandbreite vom Schwänzeltanz der Bienen bis zur Bibel. In diesem und dem
folgenden Kapitel werden wir manches uns bereits Bekannte antreffen, aber auch
etliches Neues vorfinden. Mithilfe zahlreicher Einzelsätze wird die »Natur« von
Information mehr und mehr beschrieben und erst in den Kapiteln 6 bis 8 zu einer
»Naturgesetzlichen Informationstheorie« ausgebaut. In Kapitel 10 werden dann
weit reichende Schlussfolgerungen gezogen. Wenn es zu den Aussagen mancher Sätze
inhaltliche Überschneidungen gibt (Redundanz), dann sind diese gewollt. Es wird
dabei Gebrauch gemacht von der Möglichkeit gemäß Satz N8 (Kap. 2.3).
Information: eine materielle oder geistige Größe?
Wir hatten soeben herausgestellt, dass die Shannonsche Informationsdefinition
nur einen sehr begrenzten Aspekt der Information erfasst. Auf diesen Mangel
haben verschiedene Autoren immer wieder hingewiesen, wie hier an einigen Zitaten
belegt sein soll:
Karl Steinbuch, Informatiker: »Die klassische Informationstheorie ist
vergleichbar einem, der ein Kilogramm Gold und ein Kilogramm Sand für
gleichwertig hält.«
Warren Weaver, Informatiker: »Zwei Nachrichten können (unter dem
Shannonschen Gesichtspunkt) als exakt äquivalent angesehen werden, obwohl die
eine schwer gefüllt ist mit Bedeutung und die andere reiner Nonsens ist.«
Ernst von Weizsäcker: »Der Grund der >Nutzlosigkeit< der
Shannonschen Theorie in den verschiedenen Wissenschaften kann etwas pauschal
darin gesehen werden, dass sich wohl keine Wissenschaft auf ihre syntaktische
Ebene beschränken darf.«
Das Wesentliche an jeder Information ist nicht die Anzahl der verwendeten
Buchstaben, sondern ihr geistiger Inhalt. Sieht man von diesem Inhalt einmal ab,
so gilt der pointierte Ausspruch von Jean Cocteau: »Das größte literarische Werk
ist im Grunde nichts anderes als ein Alphabet in Unordnung.«
Wir wollen hier auf einen tiefgreifenden Irrtum hinweisen, der schon zu
zahlreichen Missverständnissen und schweren Folgefehlern geführt hat, nämlich
die Annahme, Information sei ein Phänomen der Materie. Die materialistische
Philosophie hat ein Grundinteresse daran, Information der Materie zuzuschlagen,
wie z. B. aus philosophisch orientierten Publikationen der ehemaligen DDR zu
entnehmen ist [z. B. S8]; dennoch schreibt der frühere DDR-Wissenschaftler J.
Peil [P2]: »Selbst die auf der materialistischen Philosophie aufbauende
Biologie, die also alle vitalistischen und metaphysischen Komponenten über Bord
geworfen hat, akzeptiert nicht gern die Reduktion der Biologie auf die Physik
... Information ist kein physikalisches oder chemisches Prinzip wie Energie und
Substanz, auch wenn sie ihrer als Träger bedarf.«
Auch einem vielzitierten Ausspruch von Norbert Wiener(1894 1964) zufolge kann
Information nicht von physikalischer Natur sein [W5]: »Information ist
Information, weder Materie noch Energie. Kein Materialismus, der dieses nicht
berücksichtigt, kann den heutigen Tag überleben.« Mit diesem wichtigen Ausspruch
hat Wiener uns zwar gesagt, was Information nicht ist, aber nicht, was genau wir
darunter zu verstehen haben. Es ist das Anliegen dieses Buches, in dieser Frage
ein Stück weit voranzukommen.
Manche Autoren heben die Shannonsche Informationstheorie bis auf die
syntaktische Ebene. Nach den Ausführungen im Anhang Al ist dies nicht
gerechtfertigt, da sie lediglich statistische Aspekte einer Nachricht erfasst,
jedoch keinerlei syntaktische Regeln auswertet.
Der Dortmunder Informatiker Werner Strombach stellt das
nicht-materielle Wesen der Information heraus, wenn er sie »als
Ordnungsentfaltung auf der Stufe des reflektierenden Bewusstseins«
definiert.
Der Biologe G. Osche skizziert aus der Sicht seines Fachgebietes die
Nichtanwendbarkeit der Shannonschen Theorie und bringt damit ebenfalls zum
Ausdruck, dass Information keine materielle Größe sein kann: »Während es die
Physik mit Masse und Energie als Quantitäten zu tun hat, tritt bei der
Beschreibung biologischer Phänomene als etwas dafür Typisches die Information
von funktioneller Bedeutung auf. Während der allgemeine Informationsbegriff der
Kybernetik den Informationsgehalt einer gegebenen Menge von Symbolen quantitativ
durch die Wahrscheinlichkeitsverteilung für die Gesamtheit aller
Anordnungsmöglichkeiten ausdrückt, handelt es sich bei der Information, die in
biologischen Systemen steckt (genetische Information), um für die Art
>wertvolle< Information, um Information von Funktionaler Bedeutung<,
also um den semantischen Aspekt der Information, um ihre Qualität.«
Der Kybernetiker H. J Flechtner hat auf die zwar triviale, aber so
häufig missachtete Eigenschaft der Information als eine geistige Größe - sowohl
von ihrem Inhalt her als auch für den Vorgang des Codierens geltend -
hingewiesen: »Das Bilden eines Signals ist das Codieren eines geistigen Inhalts
- ob dieser geistige Inhalt bedeutend oder unbedeutend, wertvoll, brauchbar oder
sinnlos ist, darüber enthält das Signal nichts. Ein solches Urteil kann erst
aufgrund einer Nachrichtenverarbeitung im Empfänger entstehen.
Information: keine Eigenschaft der Materie!
Nach dem bisher Gesagten ist deutlich geworden, dass die Fundamentalgröße
Information keine materielle Eigenschaft sein kann und ihr Entstehen auch nicht
aus materiellen Prozessen heraus erklärt werden kann. So formulieren wir
folgenden grundlegenden Satz:
| Satz3: Die Fundamentalgröße Information ist eine geistige
Größe. Sie ist keine materielle Eigenschaft, und darum scheiden rein
materielle Prozesse prinzipiell für die Herkunft von Information
aus. |
Bild 10 veranschaulicht die bekannten Grundgrößen Masse, Energie und
Information. Masse und Energie gehören eindeutig zur materiellen Welt. Für beide
Größen gibt es wichtige Erhaltungssätze, die in Physik und Chemie sowie in allen
daraus abgeleiteten Anwendungswissenschaften eine zentrale Rolle spielen. Masse
und Energie sind durch die Einsteinsche Äquivalenzbeziehung E = m - c 2
miteinander verknüpft. Aus der Fülle der chemischen und physikalischen
Eigenschaften der Materie mit all ihren Erscheinungsformen und definierten
Größen gibt die linke Spalte eine kleine Auswahl an. Der rechte Teil des Bildes
10 ist für nicht-materielle Eigenschaften und Größen vorgesehen. Hier gehört der
Begriff Information hinein.
Was ist der auslösende Faktor dafür, dass es überhaupt Information gibt? Was
veranlasst uns dazu, einen Brief, eine Postkarte, eine Gratulation, ein Tagebuch
oder einen Aktenvermerk zu schreiben? Die wichtigste Voraussetzung dazu ist
unser eigener Wille oder der unseres Auftraggebers. In Analogie zur materiellen
Seite führen wir darum auf der nicht-materiellen als vierte Fundamentalgröße den
Willen Wein. Information und Wille stehen ebenfalls in einem engen Zusammenhang,
der aber - da es sich um geistige Größen handelt - nicht formelmäßig ausgedrückt
werden kann. Die Verknüpfungspfeile in der Grafik sollen bedeuten:
Information beruht immer auf dem Willen eines Senders, der die Information
abgibt. Information ist keine Konstante, sondern absichtsbedingt kann sie
zunehmen, und durch Störeinflüsse kann sie deformiert oder zerstört werden. Auch
der Wille ist keine Konstante, sondern er ist wiederum beeinflussbar durch die
Information eines anderen Senders. Halten wir fest:

Bild 10: Die vier fundamentalen Grundgrößen Masse und Energie (materiell)
und Information und Wille (nicht-materiell).
Masse und Energie bilden die Grundgrößen der materiellen Welt und sind
gekoppelt durch die bekannte Einsteinsche Gleichung E = m - c2. Auf der
nicht-materiellen Seite sind ebenso zwei Grundgrößen zu benennen, Information
und Wille, die in enger Koppelung zueinander stehen. Information kann auf
materiellen Trägern gespeichert werden und gestattet, im Materiellen ablaufende
Prozesse zu lenken, zu steuern, zu regeln und zu optimieren. Alle geschaffenen
Systeme sind grundsätzlich durch Information gestaltete Werke. Der
nicht-materielle Charakter der Information wird daran deutlich, dass eine
kreative Informationsquelle immer an einen personhaften Willen gebunden
ist.
| Satz 4: Information entsteht nur durch
Wille |
Bild 10 bringt weiterhin zum Ausdruck, dass die nicht-materielle Größe
Information die materiellen Größen beeinflussen kann. So können elektrische,
mechanische oder chemische Größen durch ein absichtsbedingtes
Informationskonzept gelenkt, gesteuert, geregelt, genutzt oder optimiert werden.
Die Strategie dazu - sei es ein regelungstechnisches Konzept der
Verfahrenstechnik, eine Bauvorschrift für ein energiesparendes Auto oder die
Nutzbarmachung der Elektrizität für den Antrieb einer Maschine - beruht immer
auf Information. Zuerst muss der Wille zur Lösung einer Aufgabe vorhanden sein,
dann folgt das Ideenkonzept, dessen Information zunächst als Programm,
technische Zeichnung, Beschreibung usw. codiert wird, und im nächsten Schritt
folgt die Ausführung. Alle technischen Systeme sowie alle angefertigten
Gegenstände von der Stecknadel bis zum Kühlschrank sind durch Information
gestaltete Werke. Keiner der Gegenstände ist durch Selbstorganisation der
Materie entstanden, alle bedurften zuvor der dazu erforderlichen Information. So
können wir gemäß dem Buchtitel zu Recht festhalten: Am Anfang war die
Information!
Quellennachweis: Werner Gitt, Am Anfang war die Information, 3.
überarbeitete und erweiterte Auflage, Hänssler Verlag,
Holzgerlingen
Nach oben
Prof. Carlo Rovelli - Über den „Widerstand“ gegen Neues in der Wissenschaft
Carlo Rovelli, Physiker und Professor an der Universität
Méditerranée
Über den „Widerstand“ gegen Neues in der Wissenschaft
Ein Interview mit Carlo Rovelli, Physiker und Professor an
der Universität Méditerranée, Forscher am CNRS in Marseille, er ist ausserdem
Gastprofessor für Philosophie an der Universität von Pitthsburg.
Den im Allgemeinen von Psychoanalyse und Psychologie angewandten Begriff des
„Widerstands“ von Individuum oder Gesellschaft gegen Neues wendet Rovelli auf
das Widerstreben gegenüber innovativen wissenschaftlichen Diskursen an. Für
Rovelli ist der wissenschaftliche Diskurs per se subversiv: In jedem
Zusammenschluss von Menschen findet man einerseits eine konservative Tendenz,
die der Bewahrung der vorhandenen Strukturen und der Chaosvermeidung dient, und
andererseits eine notwendige innovative Tendenz, ohne die wir heute noch die
Pharaonen verehren würden. Beide Tendenzen finden sich auch in der Wissenschaft,
die aber allein durch ihre Erneuerungskraft existiert. Die Wissenschaft setzt
sich kritisch und zweifelnd mit Glaubensvorstellungen auseinander. Jedes Mal,
wenn ein Wissenschaftler eine sehr von der herrschenden Weltbeschreibung
abweichende Variante durchsetzen will, stößt er auf einen
Widerstandsmechanismus, auf die Angst vor Neuem. Zunächst ist es schwer
vorstellbar, dass die Erde rund ist oder dass wir gemeinsame Vorfahren mit dem
Marienkäfer haben.
Der Widerstand kommt immer von denen, die Angst vor dem Neuen haben oder
meinen, sie seien im Besitz der – ohnehin bekannten - Wahrheit. Dieser uralte
Konflikt ist keineswegs beendet. Die Wissenschaft reibt sich weiterhin am
Konservatismus und dessen Machtposition, denn „Wissen ist Macht“, wie bereits
die Griechen erkannten: Wer also das Wissen in Frage stellt, stellt auch den in
Frage, der es besitzt. Daher rühren alle Schwierigkeiten der Wissenschaft mit
der Kirche, glaubt doch die Kirche, ein absolutes Wissen zu besitzen. Der
Gedanke eines absoluten Wissens steht jedoch im Widerspruch zur
wissenschaftlichen Wahrheitssuche als Erkenntnisprozess. In vielen Ländern wurde
der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion stark wiederbelebt, z.B. in den
USA, wo Darwins Evolutionstheorie in einigen Bundesstaaten nicht gelehrt werden
darf. Auch Frankreich ist nicht völlig von dieser anti-szientistischen Welle
verschont geblieben.
Rovelli hält diese Tendenz für gefährlich und
unbegründet, denn sie schreibt einer Wissenschaft die Schuld zu, die sich oft
irrte und in der Tat anmaßend war, die aber der Vergangenheit angehört und nicht
mehr der gegenwärtigen Praxis entspricht.
Die Wissenschaft wird oft vom
Standpunkt des absoluten Relativismus angegriffen, der von der Feststellung
ausgeht, alle Theorien würden sich verändern und seien in diesem Sinne falsch,
daher könne sich jeder seine eigene Wahrheit aussuchen, und alle Wahrheiten
seien gleichwertig. Zu einer solchen Auffassung steht das wissenschaftliche
Denken in diametralem Gegensatz. Keine Wahrheit ist absolut, alles kann zur
Diskussion gestellt werden, aber gerade nach einer solchen Diskussion gelangen
vernünftige Menschen erfahrungsgemäß zu einer Einigung. Nicht alle
Schlussfolgerungen sind gleichwertig, und wenn die Protagonisten des Dialogs
wirklich Klarheit anstreben, dann finden sie diese auch. Das ist die Stärke der
Wissenschaft, was sich auch daran zeigt, dass alle großen wissenschaftlichen
Debatten letztendlich entschieden worden sind. In diesem Sinne muss man an eine
Welt glauben, in der Dialog wichtiger ist als
Machtbesitz.
Wissenschaft und
Fortschritt Stellen sich die Wissenschaftler Fragen über den
Sinn ihrer Tätigkeit? Ist das überhaupt ihre Sache? Kann man weiterhin davon
ausgehen, dass die Wissenschaft Fortschritt bringt? Darauf antwortet Carlo
Rovelli, am Anfang der wissenschaftlichen Arbeit stünden keinerlei
Nützlichkeitserwägungen, sondern die Neugier und der Wunsch, etwas über die Welt
zu erfahren. Die Wissenschaft dürfe nie auf Wissenserwerb und Problemlösung
beschränkt werden. Es gehe darum, die Gemeinsamkeiten von Wissenschaft und
Kunst, Einsteins und Schuberts Weg zur Vollendung ihres Werkes herauszufinden,
denn dem menschlichen Geist gehe es immer darum, die Welt um ihn herum zu
begreifen. Immer könne man dabei Schönheit und Wissen entdecken. Der Unterricht
müsse die Wissenschaft wieder in diesen allgemeineren Zusammenhang der
menschlichen Tätigkeiten, neben Kunst, Politik usw. stellen. Damit werde man dem
Sinn wissenschaftlicher Tätigkeit besser eher gerecht.
Carlo Rovelli hält
die naive Vorstellung, die Wissenschaft ermögliche der Menschheit einen
geradlinigen Fortschritt, für überholt. Trotz der wissenschaftlichen Vorstöße
herrschten weiter Barbarei, Armut und Ungerechtigkeit. Dennoch habe die
Wissenschaft eine ausschlaggebende Rolle für das Leben des modernen Menschen
gespielt und immerhin einige materielle Verbesserungen verschafft. So sterbe man
nicht mehr mit dreißig Jahren, und die Menschheit bestehe nicht mehr überwiegend
aus armen Bauern, die allen möglichen Krankheiten ausgesetzt sind.
Der
eigentliche Fortschritt, den die Wissenschaften gebracht hätten, sei aber mehr
in unserer Lernfähigkeit selbst als in unseren technischen Leistungen zu suchen.
Die Wissenschaft müsse uns ermöglichen, uns selbst zu verstehen, sie müsse uns
dazu anregen, aus unserer Geschichte zu lernen. Sie sei weder allmächtig noch
Ursache allen Übels, sondern vor allem die Tätigkeit, die uns zu dem gemacht
habe, was wir sind.
Wissenschaft und
Demokratie Die Wissenschaft entstand in Griechenland, in einer
Zivilisation, in der die Menschen begannen, sich Fragen über die physische Welt
zu stellen und rationale Antworten zu suchen, Antworten, die auch wieder in
Zweifel gezogen und durch bessere Fragen ersetzt werden konnten. Dieser
Diskussionsvorgang begann vor 2 600 Jahren zur Zeit Anaximanders. Was war das
Besondere an Griechenland? Hoch entwickelte Kulturen hatte es schon vorher
gegeben, zum Beispiel bei den Ägyptern. Die griechische Gesellschaft jedoch
organisierte sich auf völlig neue Weise. Während die anderen Gesellschaften
pyramidal aufgebaut waren, war die griechische Welt in verschiedene, unabhängige
Stadtstaaten aufgeteilt, innerhalb derer die Macht zwischen den Bürgern ständig
neu verhandelt wurde und nicht in den Händen eines allmächtigen Königs lag. Das
war eine diskutierfreudige Gesellschaft, in der die Macht dem zukam, der fähig
war, die anderen zu überzeugen. Das ist das Ziel der Demokratie und gleichzeitig
der Beginn der Wissenschaft. Beide fallen zusammen. Anaximander stellte die
Schlussfolgerungen seines Lehrers Thales in Frage, wie seine eigenen Schüler
später die seinen.
Dieses weise Prinzip leitet auch heute die
Wissenschaft: Die Wahrheit findet sich nicht in Büchern, und die beste
Entscheidung trifft nicht ein einzelner, sondern sie entspringt der kollektiven
Diskussion. Jeder muss sprechen dürfen, alle Ideen müssen berücksichtigt und
alle Argumente geprüft können. Wissenschaft ist eng mit Toleranz und Achtung der
Argumente, auch der gegnerischen, verbunden. Doch diese Vorstellung von
Wissenschaft, diese Wertschätzung des Dialogs, können durchaus nicht allgemein
vorausgesetzt werden. Diesen Geist der Toleranz mahnt Carlo Rovelli für unsere
Epoche an.
Interview: Susanna Lotz
Das ganze Interview unter: http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/wissenschaft/Forscher-im-Gespraech/Carlo-Rovelli/1232260.html
Weitere interessante Interviews:
Interview mit dem Mathematiker Alain Connes
Interview mit dem Astrophysiker Marc Lachièze-Rey
Interview mit Etienne Klein Physiker am "Commissariat à
l'Energie Atomique".
Quelle: Arte-TV
Nach oben
Prof. Fritz-Albert Popp, Biophysiker - Prämissen jeder Therapie
Hierzu schreibt Prof. Fritz-Albert Popp:
In den letzten dreißig
Jahren bemühte ich mich, wissenschaftlichen Ansätzen zur Vertiefung und
Anwendung dieser Ideen nachzugehen. Grundlagen lieferten die
Biophotonenforschung (Biophotonik), die einer Vielzahl von Publikationen heute
den Beweis erbrachte, dass die Quantenkohärenz dieser Felder die Ursache für die
biologische Regulationsfähigkeit der Organismen darstellt. Beispiele sind der
Zellstoffwechsel, der bei zirka hunderttausend chemischen Reaktionen pro Sekunde
und pro Zelle nur über die Aktivierung der molekularen Prozesse durch
Biophotonen überhaupt nur verstanden werden kann. Dieses Beispiel ist
hervorragend als Beweis dafür geeignet, dass jede
alternative Idee, die von der Regulationsfähigkeit der Biophotonen keinen
Gebrauch macht, in den Bereich unwissenschaftlicher Phantastereien einzuordnen
ist. (...)
Es gibt unendlich viele hinreichende Methoden, einen Patienten richtig
zu therapieren. Sie alle zu kennen, ist glücklicher Weise nicht erforderlich.
Die Selbstverständlichkeiten „vieler Wege nach Rom" sollten immer besonders dann
bedacht werden, wenn es um den Streit verschiedener erfolgreicher
Therapie-Richtungen geht Eine schulmedizinische Behandlung muss nicht deshalb
falsch sein, weil es auch erfolgreiche Naturheilmethoden mit dem gleichen Erfolg
geben kann. Das gleiche gilt aber auch umgekehrt. Entscheidend bei diesen
in all den hinreichenden Maßnahmen enthalten sein, die eingesetzt werden. Ihr
Charakter kann unspezifischer Natur sein. Er erscheint wenig aussagekräftig für
die richtige Auswahl des Mittels, ist aber dennoch entscheidend für jede Art von
erfolgreicher Behandlung. Diese essentielle Eigenschaft betrifft das
Regulationsvermögen des Patienten, seine Fähigkeit, sich in gewisser Weise
selbst zu heilen. Es umfasst Begriffe, die sowohl die physische wie die
psychische Kompetenz einbeziehen. Letzten Endes geht es im übergeordneten Sinne
um die gelegentlich geringschätzig eingestuften „Placeboeffekte", von denen
behauptet werden kann, ja sogar festgestellt werden muss, dass ohne ihre
Funktion eine Heilung schlicht nicht stattfindet. Wer nicht davon überzeugt
davon, dass er nach der Behandlung im wahrsten Sinne des Wortes wirklich
„geheilt" ist, ist auch nicht geheilt. Nur in diesem Sinne kann
und muss der Placeboeffekt verstanden werden, nämlich als die innere Überzeugung
(„seif confidence') wirklich geheilt zu sein. Es ist nicht der
„brüchige” Glaube an den Arzt, sondern die subjektive Gewissheit, geheilt zu
sein, die je nach Schwere der Erkrankung verschieden leicht oder verschieden
schwer zu erzielen ist. Selbstverständlich bedeutet das aber nicht, die
Auswahl der Mittel sei, auf diese Erkenntnis aufbauend, völliger Willkür
ausgeliefert. Nein, aus der unendlichen Vielfalt von Möglichkeiten sind immer
nur jene Mittel auszuwählen, die eben genau diesen Placebo-Effekt auslösen. Er
kann bei Tieren, bei Kleinkindern und natürlich auch bei Erwachsenen mit
Allopathika, Homoopathika und jeder Art von Brimborium spezifisch oder
unspezifisch wirksam sein, am günstigsten natürlich dann, wenn auf
Nebenwirkungen weitgehendst verzichtet werden kann. Der Bibelspruch „Dein Glaube
hat Dir geholfen" drückt diese Binsenweisheit aus und sollte in einer modernen
Medizin nicht unterschätzt , sondern als „conditio sine qua non" integriert
werden, wie gesagt, nicht als krampfhafte Bemühung, sich selbst etwas
„vorzumachen", sondern als das Ziel-Gefühl, eine Umstimmung zu erfahren
mit der Überzeugung, geheilt zu sein. Dieses Bewusstsein hängt natürlich eng mit
der Abstimmung zwischen der Physis und der Psyche zusammen. Wir Physiker
glauben, dass es mit der Kohärenz zwischen den Feldern (Biophotonen) im
Organismus und ihrer regulativen Funktion zusammen hängt. In der modernen
Medizin wird dieser Zustand meines Erachtens auch durch das Wort „Salutogenese"
wiedergegeben. Dieser subjektiv erspürbare Vorgang betrifft auch das Empfinden,
sich als „Ganzheit" zu fühlen, das aus rein theoretischer Sicht gut
nachvollziehbar ist. Kohärenz bezieht sich auf „Ganzheitlichkeit" von Feldern,
noch besser aber auf deren Regulationsfähigkeit, „Reibungslosigkeit", Effizienz,
„Visibility", Strukturierung, Information etc. Der Zustand beschreibt die
Fähigkeit des Systems, sich selbst zu reparieren, zu korrigieren, sich zu
erhalten und elastisch in die ursprüngliche Konformation zurück zu pendeln.
Profane Beispiele sind die Reparaturfähigkeit des Organismus, die in der
Biologie (und Medizin) weit unterschätzt wird. Eine Zelle ist in der Lage, sich
innerhalb eines Tages als Trümmerhaufen mit 90-prozentiger Schädigung voll zu
restaurieren. Wenn dieses Regulationsvermögen funktioniert, ist jede Art von
„Erkrankung" praktisch ausgeschlossen. Das Immunsystem ist nur ein Teil dieser
„Selbstorganisation". Dazu gehören die Reparaturfunktionen, deren Vielfalt und
Spektrum weit über den speziellen Fall der Immunabwehr
hinausgehen.
Quelle: http://www.biophotonen-online.de/
Nach oben
Dr. med. Andreas Dabsch - Der Energiebegriff in der Medizin
Dr. med. Andreas Dabsch, praktischer Arzt und Energiemediziner aus Wien:
Der Energiebegriff in der Medizin
Energie ist jenes Substrat, jene Einheit, die als Äquivalent zur
Materie in der berühmten Formel E = mc2 zum Ausdruck kommt. Alle Materie lässt
sich auch als Energie darstellen bzw. unter bestimmten Umständen in Energie
umwandeln.
In der Humanmedizin haben wir es mit Materie im lebendigen Zustand
zu tun. Menschliches Leben ist erst durch das Zusammenkommen von Energie und
Materie, im Besonderen von Geist und Materie erklärbar. Unsere Physis,
codiert durch unsere Gene, bekommen wir von unseren Eltern mit. Unser
Energiewesen ist unabhängig davon mit dieser codierten Physis eine Gemeinschaft
eingegangen, um das unglaubliche Experiment Menschsein zu ermöglichen.
Die Materie, von mater = Mutter, geht eine Verbindung mit
speziellen Energieformen des Kosmos ein, die auch Seelenenergie, Geistenergie
genannt werden kann. Wir haben es also bei jedem Menschen mit einer
einzigartigen Mischung aus Geist und Materie und der Art und Weise, wie die
Lebensenergie fließt, zu tun.
Die Ebene der Energie ist die mittlere und vermittelnde Ebene
zwischen Geist und Materie, sie ist die Ebene der umfassenden Kommunikation und
über die Fähigkeit der Umformung und Wandelbarkeit Ansatz für die Therapie auf
einer ursächlichen Ebene der Steuerung. Lebensenergie ist die Schwingung, die
wir in lebendigen Systemen beobachten können. Durch unser Erbe und durch unsere
Erfahrungen ergibt sich eine gewisse Struktur dieser Schwingungen, die einem
Flussbett vergleichbar, den Strom des Wassers lenkt. Fixierte Schwingung,
stehende Welle, verdichtete Energie: erst aus der x-fachen Wiederholung von
bestimmten Schwingungsmustern entsteht eine erkennbare Form, etwas in
unserem Sinne Festes und Materielles. Der Anteil von Materie gegenüber dem
Raum macht dennoch weit unter 1 % aus. Die Materie ist auf der materiellen Ebene
nur sehr grob zu manipulieren, z.B. durch Operationen.
Fast die gesamte naturwissenschaftliche, materiell orientierte
Medizin arbeitet in diesem Bereich, welcher insgesamt große Ähnlichkeit mit der
Wartung und Reparatur von Maschinen hat. Die meisten verordneten Pharmaka haben
einen blockierenden Mechanismus in Bezug auf einen bestimmten chemischen
Stoffwechselvorgang: PPI, Antibiotika, Blutdruckmedikamente, Antineoplastische
Therapie .... um nur einige zu nennen.
Energie ist prinzipiell dauernd in Wandlung und Bewegung, dauernd
in Umformung. Daraus ergibt sich auch die Möglichkeit der Beeinflussung. Der
energetische Teil unseres Organismus ist der einzige, der mit relativ
sanften und subtilen Impulsen beeinflusst werden kann. Das ist für uns von
zentraler Bedeutung.
Energie und Resonanz:
Energie hat die grundlegende Eigenschaft der Resonanz. Resonanz
entsteht zwischen zwei Wellenbewegungen, die in einem bestimmten
Frequenzverhältnis zueinander stehen. Dies geschieht über die Oktavierung der
Frequenz durch x-fache Verdoppelung oder Halbierung. Stimmgabeln des gleichen
Tons verhalten sich so über Distanz, also ohne eine physische Verbindung zu
haben: eine Stimmgabel wird angeschlagen und die nicht angeschlagene Stimmgabel
beginnt mitzuschwingen.
Über Resonanz wird etwas übertragen, das wir in unserer Zeit
Information nennen: eine weitere grundlegende Eigenschaft der Energie. In dem
Schwingungsmuster eines lebendigen Körpers z.B. eines Organs ist die gesammelte
Information dieses Körpers/Organs enthalten, z.B. der Bauplan für Stoffwechsel
und Entgiftungsregelkreise, Aufbau der Zellen und Kommunikation zwischen den
Zellen. Dies gilt auch für unsere Gene, die unglaublich dichte
Energie-Informationszentren sind und das alte Wissen unserer Biologie bergen,
darüber hinaus aber selbst Resonatoren für kosmische Schwingungen sind und daher
auch als kosmisches Gedächtnis bezeichnet werden können. Des weiteren hat die
Ebene der Schwingung Priorität gegenüber der Materie. Die energetische Ebene ist
die Ebene der Information und steuert die materiellen Vorgänge.
Die Polarität von lebendigen Prozessen:
Alle Organe schwingen, haben ein eigenes Pulsschlagmuster, eine
eigenen Musik. Das Rückenmark liegt in einer pulsierenden Flüssigkeit, das
Gehirn selbst ist in sehr niedrigen Frequenzbereichen ein schwingendes Feuerwerk
unglaublicher Komplexität.
Betrachten wir einen Zellverband, so gibt es 2 Pole dieser
Schwingung: Expansion und Kontraktion, Ausdehnung und Zusammenziehen,
Entspannung und Spannung. Diesen beiden Polen ist ein eigenes und in der
Energiemedizin sehr bedeutungsvolles Paar zugeordnet: die beiden Nerven des
vegetativen Nervensystems, der Sympatikus und der Parasympatikus. Wobei in den
meisten Fällen der Sympatikus für Funktionen der Anspannung und der
Parasympatikus für jene der Entspannung des Gesamtorganismus zuständig ist.
Ich verstehe die zwei Nerven des vegetativen Nervensystems als die
Mittler zwischen der Energieebene und der materiellen Ebene. Wir müssen über die
genaue Funktion des vegetativen Nervensystems Bescheid wissen, wenn wir den
Organismus sinnvoll und ökonomisch, und unter größtmöglicher Sorgfalt
behandeln und kurieren wollen. Die Kenntnis und Erkenntnis (diagnosis) ist
Voraussetzung für unsere energiemedizinische Arbeit.
Die Bedeutung der Regulation:
Allgemein wird der Begriff Harmonie für die optimale Balance
zwischen den beiden Zuständen Spannung und Entspannung verwendet. Ich verwende
lieber den Begriff Regulation:
Regulation bedeutet die optimale Anpassung aller Lebensvorgänge an
die Herausforderungen des individuellen Lebens. Ich unterscheide hier die
horizontale und vertikale Ebene der Herausforderung: Horizontal - alles was mit
der Kommunikation und der Lebensprozesse zwischen Individuum und Umwelt zu
tun hat: Nahrung, Umweltfaktoren, Beziehungen, Aufbau und Entgiftung, kurz die
Gesamtheit der inneren und äußeren Prozesse eines Menschen in seinem sozialen,
ökologischen, psychischen Lebens. Vertikal - jeder Mensch hat seine
Einzigartigkeit aus der Verbindung seines Geistes mit seinem Körper. All jene
Impulse die aus der Seele, der Aufgabenstellung im Leben, der karmischen
Verstrickung, der kosmischen Verbindung entstehen, treffen vertikal auf unser
System und fordern uns heraus diese Impulse umzusetzen. Die Themen von
Selbstfindung und Lebensaufgabe stellen die vertikale Achse unseres Lebens
dar, vergleichbar mit der vertikalen Position unseres Rückrates zwischen Erde
und Himmel. Die Beziehung und Dynamik zwischen der vertikalen und der
horizontalen Achse ist uns weitgehend nicht bewusst.
Die Regulationsstörung:
Nur in bestimmten Phasen ihres Lebens bekommen die Menschen
bewussten Zugang zu dieser Ebene, die man auch die spirituelle Ebene nennen
kann: z.B. in all den Lebens- und Entwicklungskrisen die wir benennen können:
Tod eines geliebten Menschen, Geburt eines Kindes, aber vor allem steckt eine
solche „crisis" auch in jeder Krankheit. Eine Krise entsteht immer dann, wenn
das System mit den gestellten Anforderungen nicht mehr zurecht kommt. Entweder
ist der Topf/das organische Gefäß zu voll, also es ist zu viel Energie
angesammelt, oder er ist leer, also zu wenig Energie da.
Diese beiden Zustände nennen wir in der Energiemedizin
akutentzündlich und chronisch degenerativ. Dazwischen herrscht der Zustand der
Ausgeglichenheit oder der geglückten Regulation. Lassen wir nun die beiden
Ebenen der Energie zusammenspielen, aufeinander treffen, so ergibt sich die
ganze Buntheit unserer Leben: all die Notwendigkeiten und all die Erfüllung bzw.
all das Scheitern.
Diagnostik in der Energiemedizin:
Jeder ganzheitlich orientierte Mediziner muss diese Dynamik bei
seinen Patienten, aber auch bei sich selber sehen und verfolgen können, um eine
wirklich grundlegende Diagnose in einer bestimmten Situation stellen zu können.
Was wir sehen, spüren und tasten oder auch mit Geräten messen sind die
Auswirkungen einer immateriellen Schwingung auf einen materiellen Resonator z.B.
einer Membran, einer Arterienwand (Pulstest), einer Photoplatte, eines
Lautsprechers, eines graphischen Festhaltens einer Schwingung. In der
energetischen Diagnostik messen wir nicht die Energie selbst, sondern die
Auswirkungen von Energie. Aus diesen Auswirkungen ziehen wir Rückschlüsse
auf die Bewegung, Intensität und Qualität der Energie. Wir diagnostizieren somit
indirekt die Dynamik einer Krankheit/Störung und nicht eine feste Größe wie in
der herkömmlichen Diagnostik.
Unsere Diagnosen sind aufgebaut auf einer speziellen Anamnese,
einer energetischen Messung und Testung und der Beobachtung der Reaktion des
Patienten (vor allem seines energetischen Systems) auf unsere
Interventionen.
Behandlungsziel und Gesundheit:
Das Ziel einer jeden Behandlung ist es, das Individuum in einen
möglichst großen Freiraum der Eigenregulation zu bringen. Die Fähigkeit zur
optimalen Regulation ist das Wesen der Gesundheit aus energetischer Sicht.
Gesundheit heißt nicht, niemals krank zu werden, sondern die Fähigkeit zu
besitzen, Störungen und Ungleichgewichte im Sinne einer Krankheit ausgleichen zu
können und den natürlichen Zustand wieder herzustellen. Diese Fähigkeit zur
dynamischen Regulation nenne ich „grundlegende Gesundheit".
Zwei Axiome in der energiemedizinischen Arbeit:
Ich möchte zwei Axiome in der Energiemedizin aufstellen, die als
Richtlinien für Arbeit, Handeln und Forschung dienen.
Das erste Axiom bezieht sich auf die energetische Testung: Nur wer
auf der Ebene, die als die steuernde Ebene erkannt wird, wirklich testen kann,
wird Energiemedizin betreiben können.
Das zweite Axiom bezieht sich auf das Prinzip der Resonanz: Nur
wer es versteht in geeigneter Weise, über Resonanz mit der zu behandelnden
Person zu kommunizieren, wird entscheidende Veränderungen im
Krankheitsverlauf erreichen können.
Die Arbeit auf Basis von Resonanz führt dazu, einen Prozess zu
verfolgen und zeigt damit grundlegenden Respekt und Akzeptanz vor der
Einzigartigkeit und Fähigkeit jedes Lebens. Qualitative Änderungen auf der Ebene
der Energie werden Transformation genannt. Der Zustand ist nachher qualitativ
anders, enthält aber noch die Information des Ursprungszustandes. Ein
Zeichen einer echten Weiterentwicklung.
Abschließend noch ein Hinweis: das, womit wir als Arzt
kommunizieren ist der Wille zur Heilung im Patienten, mit diesem Teil
kooperieren wir und diesem Teil gilt unser hippokratisches Versprechen.
Quelle: Newsletter der Fa. Ondamed, 1. Quartal
2007
Nach oben
PD Dr. Jacob Bösch - Neue Theorien zur energetischen Struktur des Menschen
PD Dr. med. Jakob Bösch war Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste
Baselland und Privatdozent für Psychiatrie und Psychosoziale Medizin an der
Universität Basel bis Ende Januar 2006. Er erhielt nach dem Medizinstudium ein
Postdoc-Stipendium für Experimentelle Medizin und arbeitete am Institut für
Hirnforschung der Universität Zürich. Wechselte an die PUK Zürich und arbeitete
später 10 Jahre an der Psychiatrischen Poliklinik am Universitätsspital Zürich,
zuletzt als leitender Arzt und Privatdozent.
Jakob Bösch ist Preisträger der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie,
der Schweizerischen Vereinigung für Parapsychologie und des Schweizerischen
Verbandes für Natürliches Heilen.
Neue Theorien und experimentelle Resultate zur energetischen Struktur des
Menschen
Die vermutlich interessantesten Arbeiten zur energetischen Struktur des
Menschen stammen von der Psychophysiologin Valerie V. Hunt (18). Zuerst
an der Columbia University of New York, später an der University of California
in Los Angeles machte sie mit ihrem Team noch wenig bekannte aber vermutlich
bahnbrechende elektrophysiologische Entdeckungen. Mit gewöhnlichen bipolaren
Hautelektroden entdeckte Hunt nach Filtrierung der EKG; EEG und EMG Ströme mit
Frequenzen bis zu 150 Hz einen kontinuierlichen elektrischen Strom von 500 bis
20‘000 Hz, der allerdings erst nach Verstärkung differenziert untersucht werden
konnte. Mit der Fourier-Analyse zeigte sich eine strenge Korrelation zwischen
den gemessenen Schwingungsmustern und den von hell- bzw. aurasichtigen Personen
um die Menschen herum wahrnehmbaren Farben. Handauflegen erzeugte eine
Angleichung der Schwingungsfrequenzen zwischen Heilenden und Heilung
Empfangenden. Die elektrische und magnetische Manipulation des die
Versuchspersonen umgebenden bioelektrischen Feldes in speziellen Räumen führte
zu diversen Störungen des Bewusstseins, der Affektivität, der
Reaktionsgeschwindigkeit, der grob- und feinmotorischen Koordination, des
Gleichgewichtes und der kinästhetischen Wahrnehmung, wie sie bei zahlreichen
psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen gesehen werden. Die Experimente
führen zur Schlussfolgerung, dass neben der neuronalen eine viel
schnellere und direkt wirkende elektromagnetische Informormationsübertragung
bestehen muss. Zusammen mit der Entdeckung der Zellkommunikation durch
kohärentes Licht und der kohärenten Lichtabstrahlung vom Körper (19) stärken sie
die schon vom Neurophysiologen Carl Pribram aufgestellte Hypothese, dass
der Organismus wie ein Hologramm funktioniert, indem die gesamte
Informationsmenge an jeder Stelle des Organismus abgerufen werden
kann.
Im 16. und 17. Jahrhundert als die ersten mechanischen Uhren und
Maschinen erfunden wurden, waren bald begabte Mediziner und Philosophen zur
Stelle und entwarfen ein Modell des Menschen, das diesen Maschinen nachempfunden
war. Inzwischen haben die Physik mit der Quantentheorie und die Technik,
insbesondere die Informationstechnologie, unglaubliche Fortschritte gemacht;
bald sollen die Quantencomputer Wirklichkeit werden. Die Mehrzahl der Mediziner
hängt, was den menschlichen Organismus angeht, immer noch mehr oder weniger dem
alten Taschenuhren-Modell an. Wenn die Erkenntnisse der Grundlagenwissenschaften
und der neuen Technologien auf die Theorie des menschlichen Organismus
angewendet werden, ist die Komplementär - und Alternativmedizin - was die
Theorie, nicht was die Resultate betrifft - weitgehend von ihrem
Rechtfertigungsdruck befreit.
Quelle: http://www.jakobboesch.ch/texte/texte.php?id=124
Nach oben
Dr. med. Hendrik Treugut - Energetische und Informationsmedizin
Eine Standortbestimmung zur Komplementär-Medizin von Priv. Doz. Dr. med.
Hendrik Treugut, Chefarzt am Klinikum Schwäbisch Gmünd und Präsident der
Deutschen Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin (DGEIM).
Lehrmedizin vs. Komplementärmedizin?
Die moderne Medizin stellt sich dar als eine Reihe spektakulärer Erfolge:
Transplantationen ganzer Organsysteme, feinst abgestimmte Hormonsubstitutionen,
extracorporale Befruchtung, endoskopisches Operieren, computergesteuert
Neurochirurgie, Kernspintomographie, Laseranwendungen etc. etc. Diese Medizin
steht im Mittelpunkt des Medieninteresses und der offiziellen wissenschaftlichen
Förderung, ihre Anwendung wird dem Patienten weitgehend von den Kassen
erstattet. Sie ist eine direkte Fortentwicklung sowohl der im 19. Jahrhundert
begonnenen naturwissenschaftlichen Medizin wie auch der Technologie der letzten
Jahrzehnte.
Neben diesem Mainstream gab es immer Nebenwege
verschiedenster Art, die meist ohne wirkliche Berührung nebeneinander herliefen
: die Homöopathie, Phytotherapie, die Körpertechniken, schamanistische
Heilweisen etc. Diese Verfahren standen seit der Entwicklung der
naturwissenschaftlichen Medizin in deren Schatten und mussten sich fehlende
Wirksamkeit oder allenfalls Placeboeffekt vorwerfen lassen und verfügten meist
nicht über ein naturwissenschaftlich akzeptiertes Wirkmodell.
In den
letzten beiden Jahrzehnten ist hier ein entscheidender Wandel eingetreten. Die
naturwissenschaftliche Medizin steht vor großen Problemen: sie versagt meist in
den Vor- oder Frühstadien von Erkrankungen, bei der Behandlung von chronischen
Krankheiten und sie bietet weiterhin kaum Heilerfolge bei den großen Krankheiten
unserer Zeit wie z.B. Krebs, Aids, oder M. Alzheimer. Inzwischen ist ein
weiteres wesentliches Problem für diese Medizin aufgetaucht: sie ist kaum noch
bezahlbar. Neben einer beeindruckenden, in einer Exponentialkurve verlaufenden
Entwicklung ihrer Möglichkeiten sind auch die Kosten exponential angewachsen und
haben jetzt eine kritische und untragbare Höhe erreicht, die über die Lohnneben-
kosten auch eine bedenkliche Einwirkung auf den Arbeitsmarkt erkennen läßt. Aus
diesem Grunde werden in allen Industrieländern weltweit Diskussionen geführt
nicht nur über die Finanzierbarkeit dieser Medizin, sondern auch um das
Thema:
„Welche Medizin wollen und können wir uns
leisten?"
Zur gleichen Zeit hat auch eine Entwicklung der anderen
"Medizinszene" (im Folgenden Komplementärmedizin genannt) stattgefunden. Die
einzelnen Verfahren haben sich fortentwickelt, stehen jedoch weiterhin
nebeneinander und bieten kein übergreifendes Konzept an. Die Komplementärmedizin
ist damit ein weitgefächertes und unübersehbares System von Diagnose- und
Therapieverfahren, deren einziges Gemeinsames ihr Gegensatz zur sog.
Schulmedizin ist. So gibt es z.B. die manuelle Therapie, Ernährungstherapie,
Medizinsysteme des Ostens (Traditionelle Chinesische Medizin TCM, Ayurveda),
Anthroposophische Medizin, esoterische Medizin (z.B. Geistheilen), Homöopathie
und diverse andere Systeme. Im deutschsprachigen Raum stellt die mehrbändige
ZDN-Dokumentation aus dem Jahr 1993 wohl am besten den Umfang und die
Unübersichtlichkeit der Verfahren dar.
Innerhalb dieses weiten Bogens
findet sich jedoch ein Bereich, der aufgrund seiner ebenfalls
naturwissenschaftlichen Basis große Parallelitäten zur Lehrmedizin aufweist und
der hier als Energetische und Informationsmedizin bezeichnen werden soll. (Im
angelsäch- sischen Sprachbereich: energy medicine) Dazu einige Angaben: eine
offizielle Bezeichnung dieser Art existiert nicht. Wir verstehen darunter damit
eine Gruppe von höchst interessanten Diagnose- und Therapieverfahren wie
Biophotonen-Analyse, Biofeedback, Magnetfeld-Therapie, Elektroakupunktur nach
Voll, FarbTherapie, Soft-Laser-Therapie, Elektroneural-Therapie,
elektromagnetische Bluttests, Bioresonanz-Therapie, vacuum technology
u.v.a.
Diese Energetische und Informationsmedizin verbindet ein großes
medizinisches Potential mit leichter Handhabung: sie ist mit anderen
komplementärmedizinischen Systemen und zum Teil mit der Lehrmedizin kompatibel
und stellt eine technische Herausforderung dar. Die verwendeten hightech-Geräte
sind relativ preisgünstig, eine konsequente Kombination der Verfahren gibt es
noch nicht.
Im Vergleich zur Lehrmedizin muß man diese Energetische und
Informationsmedizin als wichtige Ergänzung ansehen. Anders als die erstere ist
sie nämlich in der Lage, über den diagnostischen und therapeutischen Zugriff
auf die elektrischen Regelkreiskomplexe des Organismus oder auf das
steuernde körpereigene Biophotonenfeld zu wirken und damit die Vor- und
Frühstadien einer Krankheit zu erfassen. Die diagnostische Registrierung oder
therapeutische Applikation von Oszillationen (meistens elektromagnetische
Schwingungen) ist mit vergleichsweise einfachen und preiswerten Geräten möglich,
teure Großgeräte wie in der Schulmedizin entfallen völlig. Der weitgehende
Verzicht auf pharmakologische Eingriffe in die Körperchemie mit all seinen
gefürchteten Nebenwirkungen (z.B. Kortisonproblematik, Allergieentwicklung,
Antibiotikaresistenz etc.) stellt einen weiteren großen Vorteil dar. Vor allem
die Ansiedlung dieser Verfahren im flachen Anfangsteil der exponentiellen
Kostenkurve, d.h. ihre Preisgünstigkeit ist ein weiterer wesentlicher
Unterschied zur Lehrmedizin.
In der Öffentlichkeit, vor allem jedoch auch
unter Medizinern ist es kaum bekannt, daß diese Energetische und
Informationsmedizin mittlerweile großteils auf festem physikalischem Boden steht
- nicht der klassischen Newtonschen Physik, sondern der neuen Natur-
wissenschaft, die mit Namen wie z.B. Einstein, Prigogyne, Norbert Wiener und der
ganzen Schule der Quantenphysiker verbunden ist. So läßt sich ihre Wirkung
beispielsweise erklären durch die Modelle der Kybernetik und Systemtheorie wie
auch der Chaosforschung, sie gründet auf der elektromagnetischen Feldtheorie,
der Biophotonen- theorie wie auch der Quantenmechanik; technische Entwicklungen
wie Holographie oder Laser lassen sich ebenso erkennen wie dissipative
Strukturen. All dies ist allerdings, wie bereits erwähnt, in hohem Maß der
Öffentlichkeit und der Lehrmedizin
unbekannt.
Probleme
Nun ist der Zugriff auf diese
Medizin keineswegs unproblematisch. Neben der bewährten und etablierten
Lehrmedizin zeigt die Komplementärmedizin in ihrer derzeitigen Form
Defizite:
- Fehlende wissenschaftliche Erforschung ihrer Wirksamkeit
- Fehlende Kompatibilität mit vorhandenen medizinischen Strukturen, fehlende
Adaptierung an das bestehende System
- Fehlende Akzeptanz des komplementärmedizinische Medizinbegriffes im Klinik
und Wissenschaftsbetrieb
- Die Vereinnahmung durch Interessengruppen, die (teilweise) ideologische
Betrachtung
Was ist zu tun? Eine ausführliche Analyse der Situation ist nicht
Aufgabe dieses Exposés. Der Kern des Problems scheint die fehlende Akzeptanz des
neuen Medizin- und Gesundheitsmodells zu sein. Ob dies nun Ursache oder Wirkung
ist oder ob sich derzeit durch die Zunahme von Anomalien nach der Definition von
Thomas Kuhn der Übergang von normaler in außerordentliche Forschung und damit
ein Paradigmenwechsel ankündigt, sei ebenfalls dahingestellt. Dies ist zwar
wirklich der Kern des Problems, sollte aber nicht Thema der hier empfohlenen
konkreten Schritte sein.
Vorschlag 1 : Einbeziehung der
Komplementärmedizin, insbesondere energy medicine in den klinischen und
wissenschaftlichen Forschungsbetrieb Selbstverständlich ist es möglich
und notwendig, komplementär- medizinische Diagnose- und Therapieverfahren ebenso
auf die Verwendbarkeit hin zu überprüfen wie die Verfahren der Lehrmedizin;
dabei müssen spezielle Besonderheiten der energy medicine allerdings
berücksichtigt werden. Da sich bisher gerade die Universitäten äußerst
restriktiv verhalten haben und keine Änderung sichtbar ist, sind Alternativen
gefordert. Diese könnten darin bestehen, daß z.B. qualifizierte Kliniken oder
Institute Arbeitsgruppen bilden und mit universitärer wissenschaftlicher
Qualität Forschung im Bereich der energy medicine betreiben.
Vorschlag
2 : Evaluation des physikalisch-technischen Potentials der energy
medicine Noch weitgehend unbemerkt vom medizinisch-technischen Komplex
der großen medizinischen Gerätehersteller hat sich ein interessanter, aber
unübersichtlicher und unkontrollierter Markt einer alternativen
Medizintechnologie entwickelt, der sehr schnell wächst. Die meisten Produkte
fallen unter die Kategorie hightech-Elektronik, die eingesetzt wird z.B. für
multisensorielle Meßgeräte, für sog. mind- machines, als Rezeptoren und
Oszillatoren für elektromagnetische biologisch wirksame Schwingungen, zur
Steuerung von pulsierenden Magnetfeldern, als Biophotonenmeßgeräte, als
Generator codierter psychoaktiver Frequenzen etc. Vereinzelt handelt es sich um
frühere geheime Staatstechnologie aus der russischen Raumfahrt oder andere
Ostblockentwicklungen.
Zunehmend tauchen auch medizinisch verwendete
Geräte oder Materialien auf, die offenbar eine Wechselwirkung mit dem Sub-
quanten- oder Skalarwellenfeld hervorrufen können (dies ist eine auch Physikern
heute fast noch mystisch erscheinende Steuerungsebene der Energie, die sich
jedoch seit der Entdeckung des Casimir- oder Aharonov-Bohm-Effektes als
real erwiesen hat und die in den USA bereits zu Anfängen einer vacuum technology
(Thomas Bearden) geführt hat).
Daraus geht hervor, daß hier ein schnell
wachsender Forschungs- und Entwicklungsmarkt mit entsprechenden
Produktionschancen gegeben ist, da dies alles noch in den Kinderschuhen steckt
und keinerlei Systematik erkennbar ist. Zum einen gilt es, vorhandene Methoden
und Geräte von physikalisch-technischer Seite her zu prüfen, vor allem jedoch
Verbesserungen und Neuentwicklungen auf den Weg zu bringen. Die Bedeutung dieser
neuen Medizintechnologie wurde bisher nur in den USA, Japan, Rußland und China
erkannt: diese Länder investierten in den letzten Jahren Hunderte von Millionen
Dollar. In Europa, speziell Deutschland gab es bisher nur kleine einzelne
Forschungsprojekte. Da sich die naturwissenschaftlich-technischen Universitäten
bisher wesentlich offener als die medizinischen Fakultäten gezeigt haben, sollte
gezielt auf sie zugegangen werden mit dem Vorschlag, ggf.
Sonderforschungsbereiche einzurichten.
Neben allen Vorteilen, die den
Universitäten selbst entstehen, wäre ein technologischer Schub und damit ein
weiterer Impuls für die energy medicine zu erwarten. Die Entwicklungen und
Neugründungen der letzten Monate in Deutschland zeigen, daß die Kommunen
anfangen, speziell diesen Aspekt der Komplementärmedizin als zukunftsträchtig
anzusehen: die Komplementärmedizin als kostengünstige Ergänzung der Lehrmedizin
mit hoher Akzeptanz in der Bevölkerung und komplementärmedizinische
Forschungsprojekte als vielbeachtete kommunale Aktivitäten. Längst überfällig
ist die Verbindung mit naturwissenschaftlichen Universitäten, die sowohl den
theoretischen Verständnisrahmen als auch technische Neuentwicklungen liefern
können und für die sich in dieser Kombination und mit dieser Thematik neue
Wachstumsräume erschließen.
Zusammenfassung
Die moderne
Medizin stößt zunehmend an die Grenzen ihrer Machbarkeit und Finanzierbarkeit.
Neueste Entwicklungen zeigen bereits jetzt Ansätze eines Ausweges: zunehmend
erfährt die Medizin eine Erweiterung in einem Bereich, der bisher Teil des
großen Komplexes der Komplementärmedizin war und der als Energetische und
Informationsmedizin (energy medicine) bezeichnet werden soll. Es handelt sich
dabei um diagnostische und therapeutische Methoden, die über elektromagnetische
kybernetische Regelsysteme des Organismus, steuernde ultrafeine körpereigene
elektromagnetische Felder oder andere übergeordnete Felder wirken. Diese
Methoden stellen eine Mischung dar aus uraltem Heilwissen östlicher
Philosophiesysteme und neuester high-tech-Elektronik, besitzen zudem einen
naturwissenschaftlichen Rahmen durch neueste biophysikalische
Modellvorstellungen. Als Ergänzung zu den zaghaften Forschungsaktivitäten der
medizinischen Fakultäten sollten ggf. Gründungen qualifizierter
komplementärmedizinischer Forschungsinstitute auf anderen Ebenen erfolgen, v.a.
sollte aber auch eine Verbindung zu naturwissenschaftlichen Universitäten
geschaffen werden, da hier (evtl. in Sonderforschungbereichen) die
wissenschaftliche Basis entwickelt wird. Dann können auch technische
Neuentwicklungen erwartet werden mit wirtschaftlichem Erfolg, mit neuen
Arbeitsplätzen und vielen anderen Vorteilen einer überfälligen
technisch-medizinischen Innovation.
Die Energetische und
Informationsmedizin (energy medicine) soll und kann dabei nicht die bisherige
Medizin ersetzen, sondern diese in einem Bereich ergänzen, in dem diese
erfolglos und zu teuer ist.
Quelle: www.dgeim.de
Nach oben
Dr. med. K.-P. Schlebusch - Das Prinzip der Ganzheitlichkeit
Körper und Seele beeinflussen sich gegenseitig. Für den ganzheitlichen
Mediziner ist der Körper keine zergliederbare Maschinerie aus Organen und
Knochen, sondern eine unteilbare psychosomatische Einheit. Krank werden wir,
wenn die hochkomplexe Balance des Körper-Seele-Gefüges durcheinandergerät. Der
ganzheitliche Arzt sieht deshalb in einer Krankheit niemals nur die
Erkrankung eines einzelnen Organs, sondern immer auch den Ausdruck von
Regulationsbemühungen des Gesamtorganismus. Hier ist vor allem das System
der Grundregulation zu beachten.
Das System der Grundregulation - Die Reaktion des Bindegewebes Das
Gleichgewicht
Das Bindegewebe durchzieht und umgibt die Organzellen. Einige Elemente des
Bindegewebes übernehmen als Immunsystem Abwehrfunktionen, andere transportieren
Nährstoffe und Informationen. Das Bindegewebe ist für Schutz und
Versorgung der Organe verantwortlich. Es liefert genau das, was von den Zellen
verbraucht wird. Das System ist im Gleichgewicht.
Alle auf den Organismus wirkenden Reize lösen zuerst eine Reaktion des
Bindegewebes aus. Diese Reaktion ist dreiphasig:
Normale Regulation
Ständig wirkt eine Vielzahl von Einflüssen auf das Bindegewebe ein. Viele
Reize, der Ganzheitsmediziner spricht von Störfaktoren, belasten das
Bindegewebe. Die Reaktion darauf ist unspezifisch, das heißt, ein und derselbe
Störfaktor wirkt bei jedem Menschen anders. Nach einer Störung kehrt das System
ins Gleichgewicht zurück.
Akut gestörte Regulation
Störfaktoren summieren sich. Die Reaktion des Systems darauf ist eine
akute Krankheit. Kommen weitere Störfaktoren hinzu oder hält die
Situation über längere Zeit an, wird das Gleichgewicht instabil.
Chronisch gestörte Regulation
Die Zellen werden dauerhaft schlecht versorgt, die Krankheiten werden
chronisch. Das System gerät aus dem Gleichgewicht; es kann nicht mehr
reagieren und erstarrt. Die Störfaktoren wirken als Therapiehindernis.
Ganzheitsmedizinische Therapie
Eine ganzheitsmedizinische Behandlung spürt die individuellen Störfaktoren
auf und beseitigt sie. Erst dann kann die Grundregulation des Organismus
wieder in Gang kommen. Das System wird in den Zustand des Gleichgewichts
zurückgeführt.
Wie ein Fisch im Wasser “schwimmen” die Zellen nun wieder in einer optimalen
Umgebung. Der Mensch fühlt sich wohl.
Quelle: Dr. Schlebusch
Nach oben
Marco Bischof, Wissenschaftsjournalist - Informative Wirkung in der Biologie
Beobachtungen der Biophotonenforschung wie die Wirkung geringster Reize,
nichtlineare Effekte und die schmalen Fenster der Wirksamkeit weisen darauf hin,
daß wir es hier mit informativen Wirkungen zu tun haben.
Obwohl der Schritt vom Teilchenaspekt der Wirklichkeit zu ihrem Feldaspekt -
den allerdings ein großer Teil der Wissenschaft noch nicht vollzogen hat -
bereits ein großer und wichtiger Schritt ist, drängt sich aus den genannten
Beobachtungen und aus verschiedenen theoretischen Überlegungen von Physikern
bereits ein noch weitgehenderer Schritt auf. Nach der klassischen
Physik muß immer Energie übertragen werden, damit Wirkungen ausgelöst werden (je
mehr Energie, umso stärker die Wirkung). Viele experimentelle Beobachtungen
können aber so nicht erklärt werden. Deshalb sagte der sowjetische Physiker
Alexander Presman bereits 1968 - in seinem Pionierwerk über die biologischen
Wirkungen elektromagnetischer Felder - bei den Wirkungen dieser Felder auf (und
in) Lebewesen seien "informative Wirkungen" wahrscheinlich wesentlich
bedeutender als Energieübertragung.
Vieles weist darauf hin, daß im Bereich der Biologie
Informationsübertragung eine Schlüsselrolle spielt, die oft über
Resonanzen von Schwingungen erfolgt. Als Informationen können dabei z.B.
Veränderungen von Rhythmen und Frequenzen oder Energie-Schwankungen wirken.
Informative Wirkungen sind gezielt und deshalb ökonomisch (Prinzip des
geringsten Aufwandes), aber oft nicht linear-kausal/lokal, d.h. sie greifen
feldartig bei allen potentiellen Wirkorten (wo Resonanzen möglich sind) an, bis
etwas "passt" oder "einhängt". Sie funktionieren nach dem "Alles-oder
nichts"-Prinzip, das bereits vor über 100 Jahren bekannt war
(Fechner-Weber`sches Gesetz): bei der Anwendung eines Reizes (z.B. bei
kontinuierlicher Verstärkung) geschieht entweder nichts oder dann stellt sich
die gesamte Wirkung ein, was bei einer ganz bestimmten Schwelle der Fall ist
(wobei eine weitere Verstärkung nichts bringt). Wir haben es also mit
gequantelten Wirkungen zu tun, was ein Hinweis darauf sein könnte, daß es sich
um makroskopische Quanteneffekte handelt. Solche informativen Wirkungen
verbreiten sich durch kohärente Verstärkungseffekte oft schlagartig über große
Bereiche und scheinen eine große Reichweite zu haben.
Informative Reize scheinen die adäquateste und wirksamste Form
darzustellen, um die empfindliche Regulation in biologischen Systemen zu
beeinflussen, wahrscheinlich, weil diese selbst sich entsprechender Signale
bedient. DAS "INFORMATIONSFELD" UND SEINE BIOLOGISCHE
BEDEUTUNG Die informative Wirkung elektromagnetischer Felder
ist ein Hinweis darauf, daß diese Felder einen bisher übersehenen Aspekt
besitzen, der von allergrößter Bedeutung gerade auch für die Biologie ist.
Der sowjetische Mediziner Wlail P.Kasnatschejew, Mitglied der Akademie der
Medizinischen Wissenschaften der UdSSR aus Nowosibirsk, hat in der Nachfolge von
Gurwitsch ein Experiment durchgeführt, das diesen Aspekt zum Vorschein bringt.
Ausgehend von einem Experiment von Alexander Gurwitsch machte Kasnatschejew
folgenden Versuch, den er über viele Jahre hinweg unzählige Male mit Erfolg
wiederholt hat: In zwei Petrischalen sind Zellkulturen, von denen eine mit Viren
vergiftet wird. Die beiden Schalen können nur optisch durch eine Glasscheibe
miteinander kommunizieren; Kontakt über chemische Substanzen ist ausgeschlossen.
Wenn es sich bei der Scheibe um Quarzglas handelt, das UV-Licht durchlässt, so
zeigen sich nach einer Weile die gleichen Vergiftungssymptome in der zweiten
Schale, die keine Viren enthält. Bei gewöhnlichem Fensterglas, das für UV-Licht
undurchlässig ist, geschieht nichts. Dieses Experiment, das allerdings bisher
von keinem westlichen Wissenschaftler reproduziert werden konnte, scheint für
eine interzelluläre Informationsübertragung über Biophotonen zu sprechen.
Nach Popp muß hinter dem von den Zellen abgegebenen Licht, wie es aussen als
Biophotonenstrahlung gemessen werden kann, ein Biophotonenfeld in der Zelle
stehen, das einer direkten Messung nicht zugänglich ist. Im Gegensatz zur
"aktuellen Information" der emittierten Photonensignale handelt es sich bei
diesem Feld um "potentielle Information". Dieses nicht messbare, hochkohärente
holografische Feld aus stehenden Wellen mit seinen eigenartigen, wenig
erforschten Eigenschaften entspricht wohl dem "Führungsfeld", wie der
Einsteinschüler David Bohm seine "implizite Ordnung" auch genannt hat. Dieses
allen anderen Feldern, aber auch der Materie zugrundeliegende Feld - das völlig
anderer Natur ist als elektromagnetische Felder - bildet eine Dimension der
Wirklichkeit, durch die/in der alles mit allem verbunden ist. Dadurch wird es zu
einem alles durchdringenden "Informationsfeld", aus dem die schöpferischen
Impulse stammen, die letztlich alles materielle Geschehen steuern. Dieses Feld
besitzt eine innere, verborgene Struktur, die die Wahrscheinlichkeit für
bestimmte Ereignisse erhöht, Möglichkeiten kanalisiert - was exakt einer
sowjetischen Definition von Information entspricht.
Die Kohärenz- und Lasereigenschaften, die die Biophotonenforschung an
lebenden Zellen und Organismen feststellt, bedürfen noch einer systematischen
Erforschung. Es zeichnet sich allerdings bereits ein hochinteressanter
Zusammenhang zu den bisher weitgehend theoretisch gebliebenen Erkenntnissen der
Physik über die sogenannte "Vakuumenergie" bzw. das "Quanten-Potential" ab. Der
sogenannte "Aharonov-Bohm-Effekt" hat gezeigt, daß in einem Nullfeld, das durch
die gegenseitige Auslöschung zweier (oder mehrerer) elektromagnetischer Felder
entsteht, zwar die elektrische und die magnetische Komponente tatsächlich Null
werden, aber trotzdem ein sogenanntes elektromagnetisches Potential
zurückbleibt, das physikalische Wirkungen haben kann. Nach einigen Forschern
bauen sich alle elektromagnetischen Felder aus solchen Potentialen auf, die sie
für fundamentaler als die elektromagnetischen Wellen halten. Und die Potentiale
sollen nichts als eine Eigenschaft des leeren Raums (Vakuums) sein, nämlich
lokale Raumkrümmungen. Die Topologie des Raums wiederum unterliegt einer
direkten Wechselwirkung mit dem Bewusstsein. In diesem Modell, das Bohms
"implizite Ordnung" auf etwas andere Weise beschreibt, besteht das
Biophotonenfeld im Inneren von Organismen in erster Linie aus
(nicht-elektromagnetischen) Potentialen oder "Skalarwellen" (Bearden); die
messbare Biophotonenstrahlung ist Ausdruck von Veränderungen der inneren
Raumhaftigkeit im Organismus oder in Bereichen davon, die wiederum z.B. durch
seelisch-geistige Feld-Veränderungen, aber auch andere Einflüsse entstehen
können. ORGANISMEN ALS INFORMATIONSSPEICHER
Wie die Biophotonenforschung immer wieder zeigt, sind
Lebewesen in der Lage, Licht (Informationen) zu speichern, das dadurch zu
Biophotonen wird. Popp und andere Forscher konnten plausibel machen, daß die
DNS-Spiralmoleküle der Erbsubstanz den Hauptspeicher der Biophotonen in der
Zelle darstellen, wobei die DNS-Moleküle der Zellkerne möglicherweise mit
anderen lichtspeicherfähigen Molekülsystemen (z.B. den Melaninen) kooperieren.
Es spricht vieles dafür, daß im holographischen Biophotonenfeld des
Gesamtorganismus die für das lebendige Funktionieren und die Weiterentwicklung
des Organismus notwendigen Informationen gespeichert sind. Eine
entsprechende Theorie, die auch auf Popps Arbeit aufbaut, haben Kasnatschejew
und Mitarbeiter vor kurzem vorgelegt.
Bei der Informationsspeicherung im Organismus dürfte das Zusammenwirken
des Feldes mit dem Strukturgedächtnis des Wassers, aus dem beim Menschen 60-70 %
des erwachsenen Körpers besteht, eine wichtige Rolle spielen. Dies wird auch
durch die Forschungen über die Grundregulation nach Pischinger
wahrscheinlich. EINE NEUE DIMENSION DES
UMWELTPROBLEMS: DER INFORMATIVE ASPEKT DER UMWELTVERSCHMUTZUNG
Sollte die Gedächtnisfunktion des Wassers bestätigt werden,
so haben wir es mit einem schwerwiegenden neuen Faktor der Umweltproblematik mit
ebensolchen medizinischen Konsequenzen zu tun. Wasser ist nicht nur
Hauptbestandteil der Organismen selbst, sondern auch wichtigstes Lösungsmittel
und Medium der Stoffkreisläufe auf unserem Planeten. Mehr als 90 % aller
Krebserkranklungen werden auf Chemikalien in Umwelt und Wasser zurückgeführt,
während Viren und Strahlung usw. nur für höchstens 10 % aller Tumoren
verantwortlich gemacht werden. Chemikalien, die im Wassermilieu der Umwelt
transportiert werden und so in Trinkwasser und Nahrung gelangen, sind auch mit
für die zunehmenden allergischen Beschwerden verantwortlich. Wenn
tatsächlich von diesen Chemikalien, aber auch von elektromagnetischen Feldern
und Radioaktivität, im Wasser eine Information zurückbleibt, dann bleibt auch
nach gründlichster Reinigung in Abwasser-Reinigungsanlagen ein Problem für die
Gesundheit zurück. Diese Informationen hätten, wie die Forschungen von Cyril
W. Smith und anderen vermuten lassen, dann wiederum die Fähigkeit, den Organsmus
über das Wasser zu beeinflussen. Diese Möglichkeit wird durch die
Beobachtung erhärtet, dass Allergiker oft Probleme mit Trinkwasser haben. Viele
von ihnen können nur Quellwasser oder dreifach destilliertes Wasser oder Wasser
in Form von Fruchtsaft zu sich nehmen, einige verkraften nur Wasser, das für
mehrere Tage im Erdboden vergraben war.
Auf einen möglichen "informativen Aspekt der Umweltverschmutzung" weist der
sowjetische Biophotonenforscher Viktor M. Injuschin, Leiter der
Biophysikalischen Abteilung der Kasachischen Staatsuniversität in Alma-Ata hin.
Nach Professor Injuschin verändert z.B. radioaktive Strahlung durch Resonanz die
Struktur des Wassers in Zellen und Extrazellulärraum. Diese Veränderungen
persistieren wegen der Erinnerungsfähigkeit von Zellen und Wasser auch nach der
Exposition, und da Wasser und elektromagnetisches Feld in den Zellen überdies
Verstärkungsmechanismen besitzen, können so auch kleine Strahlendosen
langdauernde Wirkungen haben. Die veränderten Wasserstrukturen können nach
Injuschin zu pathologischen Veränderungen und Immunschwächung führen.
Zur "bioenergetischen Rehabilitation" von solchen Strahlenschädigungen hat
Injuschin ein Verfahren entwickelt, das auf der Anwendung laserstrukturierten
Wassers beruht. Das verwendete Wasser wird ausser mit besonderen Lasern auch mit
Druck und mechanisch behandelt und soll eine spezielle chemische Zusammensetzung
besitzen. Seine Wirksamkeit wurde durch Tests am Severtsov-Institut der Akademie
der Wissenschaften der UdSSR bestätigt. Injuschin schlägt auch ein
grossangelegtes Programm zur bioenergetischen Rehabilitation von Wasser in
Staudämmen, Seen und Flüssen und von Vegetation und Tierwelt in Tschernobyl und
anderen Strahlenkatastrophengebieten vor. In Alma-Ata ist bereits seit einigen
Jahren die erste seiner Laser-Einheiten zur Reinigung und Strukturierung von
Stadtabwässern in Betrieb.
Da sie den Strukturaspekt des Wassers, und somit den Aspekt der Verfügbarkeit
von Schadstoffen, der durch die Wasserstruktur beeinflusst wird, nicht
berücksichtigen, wirken konventionelle Kläranlagen ohnehin als eine Art von
"Wasservernichtungsanlagen", wie Hacheney schreibt. Beim Bau solcher Anlagen
wäre somit der informative Aspekt der Umweltverschmutzung ebenfalls zu
berücksichtigen, wie dies Injuschin vorschlägt.
Unter diesem neuen Aspekt besitzen sowohl die chemische Umweltverschmutzung
wie auch diejenige durch Radioaktivität und elektromagnetische Felder eine
gemeinsame Wirkungsbasis: sie stören, blockieren oder verfälschen die
internen biologischen Kommunikations- und Steuerungs-Mechanismen und -Kanäle in
Organismen und Umwelt, deren Funktionieren auf dieser
elektromagnetisch-informativen Ebene durch die neueste Forschung immer
wahrscheinlicher gemacht wird. Erst eine Berücksichtigung dieses grundlegenden
Aspektes wird Umweltschutzmassnahmen zu mehr als nur Symptombekämpfung machen.
Methoden wie die Biophotonenmessung mit ihrer Verwendung von Biodetektoren, die
in der Lage sind, solche informativen Wirkungen anzuzeigen, dürften aus diesem
Grund eine zunehmende Bedeutung in der Umweltanalytik
erlangen. Quelle: http://www.transpersonal.de/mbischof/zdnlind.htm
Nach oben
Dipl.-Ing (FH) Rolf K. Böttner - Gesundheit und Krankheit
Dauerhafte Gesundheit hängt in erster Linie von der Erfüllung der
individuellen Anlagen ab. Die beste Ernährung, Sport oder teure Kuren können
dies nicht ausgleichen, auch Geld macht bekanntlich nicht glücklich.
Verläuft unsere Entwicklung nicht entsprechend des Lebensplanes, weil wir
unsere Anlagen nicht entwickeln, werden die AWF nicht hinreichend mit
Erfahrungen gefüllt. Es entstehen Spannungen, Ungleichgewichte und Blockaden -
Pulsation und Stoffwechsel werden behindert und die Übereinstimmung zwischen
äußeren Handlungen und innerer Einstellung ist gestört. Wir ermüden rasch und
geraten bereits bei kleinen Anregungen aus dem Gleichgewicht. Alle AWF besitzen
im niedrigsten Energieniveau chaotische und im höchsten Niveau geordnete,
kristalline Zonen, die sie gegenüber den anderen Feldern abgrenzt. Gelingt es
längere Zeit nicht, nach Anregungen den mittleren Gleichgewichtszustand zu
erreichen, entstehen Blockaden. Die Medienteilchen verbleiben entweder im
chaotischen Energieniveau (im Extremfall entsteht Krebs) oder im kristallinen
Energieniveau (im Extremfall entsteht Multiple Sklerose).
Krankheiten zeigen sich lange bevor körperliche Symptome vorliegen in
Ungleichgewichten der sensiblen äußeren AWF. Dies äußert sich u.a. in
nachlassender Lebensfreude. Wir merken, daß irgend etwas nicht stimmt. Mediziner
können mit ihren Mitteln noch keine "organischen" Abweichungen feststellen,
Psychologen versuchen sich mit Gesprächstherapien und ähnlichen verstandesmäßig
orientierten Mitteln. Erfolgt keine Veränderung der Lebensweise, greifen die
Störungen auf dichtere seelische AWF über, die Beschwerden verstärken sich und
manifestieren sich schließlich im körperlichen Bereich. Zunächst werden einzelne
Zellen erfaßt, dann Organe, schließlich der ganze Körper.
Erst jetzt findet der Mediziner Symptome, die er mit seinen Mitteln behandeln
kann. Er arbeitet auf der Ebene der dichten Kernmaterie, weiß nichts von der
Existenz der AWF, in denen die Ursachen der Krankheit zu suchen sind. So setzt
er oft materielle Mittel (Medikamente) ein, die nicht selten erhebliche
Nebenwirkungen verursachen. Gelingt es nicht, die Selbstheilungskräfte zu
stärken oder werden diese zusätzlich belastet, muß der Körper in weiteren
Organen die Energie reduzieren. Ist die Krankheit weit fortgeschritten, wird
meist operiert. Dabei werden inzwischen wahre Wunder vollbracht, aber die
materielle Behandlung am Ende der Krankheits-Kausalkette erfolgt meist völlig
ohne Kenntnis der Ursachen in den vernetzten AWF-Steuerungsebenen. Krankheiten
auch gleicher Art sind wegen der komplex vernetzten Regelkreise des Organismus
meist nicht auf eine Ursache zurückzuführen. Sind jedoch die Ursachen nicht
behoben, bricht die Krankheit bald an gleicher oder anderer Stelle erneut aus.
Achtsame Menschen können erste feine Signale von Ungleichgewichten bereits im
Vorfeld erkennen und entsprechend gegensteuern, denn diese Abweichungen sind die
Wegzeichen für unsere Entwicklung. Durch eine materielle Ausrichtung der
Lebensweise werden jedoch die schwachen Hinweise zum Lebensplan meist überhört
und das Leben oft vertan, ohne die eigenen Fähigkeiten überhaupt kennengelernt
zu haben. Mannigfache Einflüsse wie Elektrosmog (disharmonische Anregung),
Umfeldschadstoffe (schädliche Medien) überlagern sich meist, so daß der
Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung oft nicht mehr erkennbar ist. Das gilt
insbesondere auch deshalb, weil Mediziner die Auswirkungen der o.g. Einflüsse
überhaupt nicht kennen. Kaum ein Arzt wird als Ursache der organischen Krankheit
eines Kindes z.B. eine häufige Handybenutzung feststellen. Im Gegenteil Embryos
werden ohne Bedenken und in den meisten Fällen unbegründet bereits im Mutterleib
durch Ultraschall oder gar Doppler-Ultraschall geschockt, obwohl selbst bei
festgestellten Problemen oft in diesem Stadium kaum etwas bewirkt werden kann.
Im späteren Leben müht sich möglicherweise ein Therapeut, den
Verhaltensstörungen auf den Grund zu kommen, die dadurch entstanden sind.
Der Mensch sollte versuchen, die drei buddhistischen Untugenden Neid, Gier
und Unwissenheit oder Verblendung zu überwinden und die drei Tugenden
Gelassenheit, Allgemeinliebe und wahres Wissen zu erwerben. Wenn es uns gelingt,
die richtigen Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit der Umwelt zu ziehen,
können wir nach dem Oktav-Zyklus (Bild 35) kontinuierlich ein AWF nach dem
anderen entwickeln. Dadurch nutzen wir die Sonnenenergie optimaler, leben
gleichzeitig energiesparend und gesund. Wir intensivieren den Kontakt mit
unseren geistigen Anlagen, erkennen intuitiv das Wesentliche und finden auf
diese Weise unseren Weg (Dharma).
Wichtig erscheint, die Lebens-Ziele durch Nutzen-Nutzen Aktionen zu
erreichen, d.h. Eigennutz zu meiden, welcher anderen schadet
(Nutzen-Schaden-Aktionen). Beide Aktionen gleichen sich in der Zukunft nach dem
Prinzip von Ursache und Wirkung aus (Karma). Karma erstreckt sich auf die
gesamte Natur. So ist es besser, einen Baum zu pflegen, als abzusägen; eine
Fläche zu kultivieren, als zu betonieren oder sich per Muskelkraft zu bewegen,
anstatt Schadstoffe zu produzieren.
Schlechtes Karma führt nach dem Universal-Prinzip zu Gravitation - es
belastet. Dies bedeutet Rückentwicklung, Medienteilchen verdichten sich wieder
und das Energieniveau sinkt. Gutes Karma dagegen bewirkt Levitation, es
erleichtert und entspricht dem Wirkprinzip unseres Sonnensystems.
"Wer gegen die Natur arbeitet, wird scheitern - früher oder später."
Karma kann eine Person, eine Familie, einen Volksstamm oder ein Volk
betreffen. So belasten uns Deutsche immer noch die Geschehnisse in der Zeit
zwischen 1933 und 1945. Ein weiteres Beispiel sind die manche Familien plagenden
Erbkrankheiten. Schlechtes Karma kann durch gutes Karma ausgeglichen werden.
Dafür taugt aber nur echter Einsatz - es ist ein großer Unterschied, ob ein
Reicher oder ein Armer z.B. einen gleichen Betrag Geldes für einen guten Zweck
spendet.
Wahrscheinlich spürten wir alle schon einmal das Gefühl von Erleichterung,
das sich einstellte, nachdem man eine lange fällige Schuld beglichen hat, eine
Prüfung bestanden hat, eine Sorge sich als unbegründet erwies oder andere
Belastungen abgegeben wurde. "Jetzt ist mir aber ein Stein vom Herzen gefallen."
Wir spürten deutliche Erleichterung, aber kein Vertreter der konventionellen
Wissenschaften könnte eine Reduzierung unseres Gewichtes nachweisen. Nach dem
Universal-Prinzip erfolgte die Auflösung eines kompakten Clusters innerhalb
eines AWF. Es wurde eine winzige Verdichtung von Materie in Raum umgewandelt,
man kann auch sagen, - befreit. Jedes Kind hat das Potential, eigenes Karma und
damit einen Teil des Familienkarmas auszugleichen. So vererben sich auch
Schicksale, d.h. der Mensch erhält dadurch die Gelegenheit, ähnliche
Konstellationen, an denen frühere Familienmitglieder scheiterten, zu meistern.
Weitere Krankheitsursachen haben prinzipiell zwei Gründe:
- Disharmonische Anregung durch Raum- oder Medienwellen
- Schädliche Medien durch die Stoffe, denen wir ausgesetzt sind
Diese beiden Gründe sind sekundär, weil ein sich gesund entwickelnder Mensch
schädliche Einflüsse spürt und ihnen aus dem Weg geht.
Anregungen durch Wellen machen uns lebendig, denn sie setzen die Pulsation in
allen Ebenen in Gang. Durch die natürliche Anregung der Gestirne werden die
Organe nacheinander über ihre Hormondrüsen und AWF in Resonanz versetzt (Bild
37). In 24 Stunden ergeben sich jeweils 2 stündige Aktivitäts- bzw. Ruhephasen.
Künstliche Sender wie Handys oder TV führen dagegen zu völlig ungeregelter
Anregung. Organe, die sich gerade in der Ruhephase befinden, werden angeregt,
körperliche, seelische und geistige Kreisläufe gestört. Die natürlichen
Interferenzmuster werden verzerrt, es entstehen krankhafte Formen. Die
Freund-Feinderkennung funktioniert nicht mehr (Allergie),
Krankheitserreger vermehren sich, körpereigene Zellen werden vernichtet. Auf
diese Weise können Organ-Streßzustände entstehen, die zu Blockaden führen.
Pulsation und Stoffwechsel werden behindert, Cluster nicht aufgelöst, Schlacken
nicht ausgeschieden - die natürliche Entwicklung wird gehemmt.
Der Stuttgarter Physiker und Psychologe Günter Haffelder stellte mit der
weiterentwickelten EEG-Spektralanalyse fest, daß Musik hoher Frequenz (z.B.
Techno) die Hirnwellen "einebnet", dadurch wird die Kreativität gedämpft.
Britische Forscher prüfen derzeit ein Mindestalter für Handy-Benutzer sowie
Empfehlungen für die Gesprächslänge. Sie hatten in einer Studie festgestellt,
daß Kinder aufgrund ihrer Körpergröße besonders gute Funksignal-Leiter sind und
wegen des noch nicht voll entwickelten Immunsystems immens anfällig für
Strahlenschäden sind. Handybenutzer sollten daran denken, daß sie nicht nur sich
selbst, sondern auch das Umfeld beeinflussen. Auch werden immer mehr Antennen
gebaut, - Industrie und Staat verdienen.
Als Medien kann alles bezeichnet werden, was wir durch unseren siebenfach
gestaffelten Stoffwechsel aufnehmen und abgeben. Dazu gehört die feste und
flüssige Nahrung ebenso wie die Atemluft. Medienteilchen bilden die Baustoffe,
aus denen unser Körper und die AWF bestehen. Durch Levitation infolge Anregung
erwächst unsere Kraft. Es erscheint sinnvoll, natürlich gewachsene Nahrung aus
der näheren Umgebung zu essen, da deren AWF an das regionale Energieniveau
angepaßt sind. Nahrung aus fernen Ländern oder mit künstlichen Mitteln
behandelte, wird wesentlich schlechter verdaut, weil zusätzlich eine größere
Energiedichtedifferenz ausgeglichen werden muß und die Medienteilchen anders
zusammengesetzt sind.
Oft bedingen sich die beiden Krankheitsursachen disharmonische Anregungen
oder schädliche Medien gegenseitig; hinzu kommt ein ungesunder Lebenswandel.
Beispiele hierfür
- Wir haben unser Energiepotential restlos ausgeschöpft durch zuviel oder
einseitige Arbeit, zu wenig Pausen oder Ausgleich, durch zu geringe oder zu
hohe Energiezufuhr, Streß durch künstliche Felder, die vielleicht gerade
unsere körperlichen Schwachstellen anregen.
- Unser Stoffwechsel im körperlichen, seelischen oder geistigen Bereich ist
blockiert. Dies führt zu Stau auf der einen und zu Mangel auf der anderen
Seite. Stoffwechselerkrankungen sind zu 80% der Krankheitsursache (70% davon
sind ernährungsbedingt).
Durch das Universal-Prinzip kann der Einfluß von derartigen
Entwicklungsproblemen auf die Entstehung von Krankheiten präzise erklärt werden:
Wegen fehlender oder unzureichend entwickelter AWF sind die Organe (Kerne der
AWF) ungeschützt oder werden nicht ausreichend ernährt. Wir kennen dieses Gefühl
"die Nerven liegen bloß" vielleicht von einer offenen Wunde oder einer
Zahnbehandlung. Ungeschützte oder unterernährte Organe altern durch die direkte
Umfeldanregung vorzeitig. Das führt zu Krankheit bis hin zum vorzeitigen Tod.
Auch Orientierungslosigkeit und Depressionen entstehen aus
Kommunikationsstörungen zwischen den körperlichen, seelischen und geistigen AWF.
Die Übertragung von Informationen zwischen Körper, AWF und Umfeld funktioniert
nur dann fehlerfrei, wenn alle dazwischen liegenden AWF ausreichend mit
Medienteilchen gefüllt sind.
Viele Menschen halten sich für gesund, da ihr Körper keine deutlichen
Krankheitssymptome zeigt. Gesundheit bezieht sich jedoch auch auf seelische und
geistige Bereiche. Unsere AWF benötigen ebenfalls Nahrung und Pflege. Nur wenn
diese gesund sind, ist auch eine ganzheitlich gesunde Entwicklung möglich, denn:
"Ein gesunder Geist kann nur in einem gesunden Körper wohnen."
Andererseits eröffnet uns die Erkenntnis der wahren Ursachen einer Krankheit
auch den Weg zur Heilung. Die Ursachen liegen oft in blockierten Empfindungen,
Gefühlen, Gedanken, die sich wegen der Abweichung vom Lebensplan in den AWF des
erkrankten Organes ausgebildet haben und dessen Funktion stören. Erst wenn wir
diese erkannt haben, können wir Veränderungen einleiten.
Quelle: Das
Universal-Prinzip
Nach oben
Prof. Fritz-Albert Popp, Biophysiker - Die Freiheit der Möglichkeiten und der Zwang der Fakten
Ich möchte es dem Leser und mir ersparen, auf die vielen bekannten
biophysikalischen und chemischen Erklärungen des Bewusstseins einzugehen, die
die subtile Struktur und Dynamik des Nervensystems zum Gegenstand haben. Dieses
Vorgehen wäre vergleichbar mit dem Versuch, eingehend die Saitenwand im Klavier
und die dämpfenden Hämmerchen, die in richtiger Zuordnung zu den Noten jeweils
die passenden Saiten zum Schwingen bringen, beschreiben zu wollen, wenn es
allein darum ginge, den Reiz und die Genialität eines Beethoven-Konzerts zu
schildern. Natürlich hat auch das Bewusstsein eine "hardware", und mein Freund
Ke-hsue Li und ich vermuteten nach eingehenden Studien, dass den Saiten der
Musikinstrumente die Exciplexe der DNA, den Noten entsprechend die Frequenzen
der Biophotonen (die ja nicht nur im optischen Bereich oszillieren), dem
treffenden Klang entsprechende Resonanzanregungen von Quantenzuständen der
biologischen Materie und schließlich der Vorführung selbst die zeitliche Folge
von Frequenz- und Phasenkorrelationen bestimmter elektromagnetischer Abbildungen
in den Zellen zuzuordnen sind.
Entscheidend zum Verständnis des Bewusstseins, das - wie auch ein Musikstück
- auf allen möglichen Instrumenten unterschiedlicher Auslegung in gleicher Weise
gespielt werden kann, ist die grundsätzliche Unterscheidung zwischen
Möglichkeiten und Fakten, zwischen potenzieller und aktueller Information.
Nehmen wir als einfachstes Beispiel den Münzwurf. Die Möglichkeit des Münzwurfs
ergibt sich aus der Ungewissheit darüber, ob die Münze auf "Zahl" oder "Wappen"
fällt. Bevor nicht geworfen ist, wäre der Ausführende völlig überfordert, eine
sichere Prognose des Ergebnisses abzugeben. Der Wurf selbst wäre aber sinnlos
und irrelevant, wenn der Experimentator diese Frage vorher nicht stellen würde,
und ebenso sinnlos, wenn diese Frage nicht das Motiv wäre, den Wurf auch
tatsächlich auszuführen. Der Ausführende kann die Frage aber ausnahmslos nur
dann stellen und so auch dem Wurf überhaupt einen Sinn geben, wenn er über ein
Bewusstsein verfügt. Die Existenz des Bewusstseins kann nur aus einer Handlung
eines Lebewesens indirekt erschlossen, nicht aber zwingend bewiesen werden. Nach
dem Wurf hat sich die völlige Unwissenheit des Ausführenden über den Ausgang des
Ereignisses in Gewissheit umgewandelt. Dann und so auch nur dann ist er sicher,
ob die Münze auf Zahl oder Wappen gefallen ist.
Bekanntlich ist 1 bit die Einheit der Information, die sich immer auf
eine einzige Ja Nein"-Entscheidung bezieht. Wesentlich ist nun die
Unterscheidung zwischen potenzieller und aktueller Information, die bei der
Verwendung des Begriffs "Information" leider oft unterlassen wird und dadurch zu
grundlegenden Irrtümern und der Unfähigkeit, den Begriff "Information" wirklich
zu verstehen, führt. Unter potenzieller Information versteht man die
Möglichkeit, unter aktueller Information die Gewissheit über den Ausgang eines
Ereignisses. Beim Münzwurf wird die potenzielle Information von einem bit in die
aktuelle Information von einem bit umgewandelt. Wäre der Ausführende, der immer
die Rolle des "Subjekts" des Vorgangs übernimmt, nicht eingeschaltet, hätte das
Ereignis im Informationsraum unserer Welt keine Relevanz, also auch keine
Bedeutung. Nur durch die in der Wissenschaft üblicherweise verabscheute Sünde,
den Beobachter, das Subjekt, in das Ereignis einzubeziehen, lässt sich
Bewusstsein überhaupt erst erfassen.
Die Berührungsangst vor einer möglichen Beschränkung sauberer
wissenschaftlicher Erkenntnis durch die Eingliederung des Beobachters muss
offenbar überwunden werden, wenn die - ohnehin suspekte - Bewusstseinsforschung
nicht für immer eine brotlose Kunst bleiben soll. Unter Einbezug des real
existierenden Subjekts, das man in der Physik als Beobachter bezeichnet, wandelt
sich durch dessen Handlung und Aufmerksamkeit die potenzielle Information um in
aktuelle Information, wobei dieser Umwandlungsvorgang "objektiv" eben nicht
messbar ist. Daraus folgt aber konsequenterweise. dass es eine Schnittstelle
zwischen der "Objektiven Welt" unserer Wissenschaft und der "subjektiven Welt“
biologischer Relevanz geben muss. Dem Bewusstsein, das einen subjektiven Zustand
des Beobachters beschreibt, kommt einerseits die Aufgabe zu, potenzielle
Information in aktuelle zu transformieren. aber es wäre falsch, ihm die
umgekehrte Funktion zu verweigern. Das Subjekt ist nicht nur Ausführender des
Münzwurfs, sondern kann auf Grund seines Wissens die sinnvolle Frage überhaupt
erst stellen! Mit andern Worten: Es erzeugt nicht nur aktuelle Information aus
potenzieller Information, also Tatsächlichkeiten aus Möglichkeiten, sondern es
ist ebenso gut auch in der Lage, (neue) Möglichkeiten aus Tatsächlichkeiten zu
kreieren. Zum Beispiel kann der Experimentator den Münzwurf in durchaus
sinnvoller Weise beliebig oft wiederholen, ohne dass dabei nicht immer wieder
neue Information im gleichen Maße entstünde. Er kann den Münzwurf aber auch
verwenden, um andere Fragen zu beantworten - wie die vielen geläufige Frage "Sie
liebt mich, sie liebt mich nicht" damit verbinden, oder die Seitenwahl beim
Fußballspiel entscheiden. Er kann die registrierten Antworten auf alle möglichen
Fragen im binären Code in Form aktueller Information abspeichern, wie es zum
Beispiel in der Datenverarbeitung mit gigantisch steigender Vielfalt und
Perfektion tatsächlich geschieht. Das Subjekt kann die potenzielle Information
sogar wieder zum Gegenstand der Wahrnehmung machen und ihr die Rolle der
aktuellen Information zuordnen, was letztlich auf das Studium von
Wahrscheinlichkeitsfeldern und "aktuellen" Möglichkeiten hinausläuft. Aber er
kann auch aus den Möglichkeiten aktiv Tatsächlichkeiten schaffen, wie es zum
Beispiel jeder Architekt tut.
Hinter all diesen Variationen eines Wechselspiels zwischen potenzieller und
aktueller Information steckt ein Prozess, den wir als „Bewusstsein" bezeichnen
können oder - falls wir Bewusstsein als Dialog von potenzieller und aktueller
Information definieren - als Bewusstsein auch verstehen müssen. Allein schon die
offensichtliche Variabilität der Dialogführung verdeutlicht die unendliche
Vielfalt des Bewusstseins in unserer objektiven und subjektiven Welt. Diese
Wirklichkeit ist durch den Einbezug der Möglichkeiten wesentlich reichhaltiger,
als es allein nur die Menge der Fakten wäre, denn im strengsten Sinne erscheint
die eine Seite der Realität, die aktuelle Informationen, als objektiv, als
zwingend, wissenschaftlich nachweisbar, für jedermann gleich und intersubjektiv
vermittelbar. Im Gegensatz dazu tritt die andere Seite der Realität, die Welt
der Möglichkeiten, an jeder Stelle zu jedem Zeitpunkt als einzige, wirklich
"real" empfundene Welt in Erscheinung, nicht aber für jedermann in gleicher
Weise unbegrenzt, unerschöpflich, aber willkürlich und subjektiv. Man kann so
weit gehen und die gesamte Realität als Bewusstseinsinhalt begreifen, denn ohne
Bewusstsein könnten wir das, was wir "Wirklichkeit" nennen, überhaupt nicht
wahrnehmen. "Bewusstsein" ist und bleibt aber umfassender als die "raue"
Wirklichkeit unendlich kurzzeitiger "events", die in der Quantentheorie als
"Kollaps der Wellenfunktion" angesehen wird. Diese Beschränkung auf "events",
auf "aktuelle Information", schließt die unerschöpfliche Welt der Möglichkeiten
aus.
Bewusstsein ist ein biologischer Prozess, der durch Transformation zwischen
der Welt der Tatsächlichkeiten und der Welt der Möglichkeiten einschließlich der
Selbstreflexion Fragen stellen und beantworten kann, während Maschinen weder
Fragen stellen noch einen Dialog zwischen aktueller und potenzieller Information
führen können. Die verschiedenen Typen der Bewusstseinsentfaltung zu
kennzeichnen, die allein aus der unterschiedlichen Gewichtung von aktueller und
potenzieller Information entstehen, führt in die alltäglichen Erfahrungen
zurück, so die Begegnung mit dem "Theoretiker", der den Möglichkeiten wesentlich
höhere Bedeutung zuordnet als den Fakten, mit dem "Empiriker", der allein nur
auf die (reproduzierbaren) Fakten Wert legt, mit dem idealen "Wissenschaftler",
dessen Möglichkeitsrahmen streng mit den Messergebnissen seiner aktuellen
Information korreliert, oder mit dem genialen Künstler, der die Welt der Fakten
allein nur als Impuls für seinen sich ständig erweiternden Möglichkeitsraum auf
dem beschränkten Platz eines Blatt Papiers nutzt. Das Bewusstsein schließt den
Fall ein, dass mit einer nicht mehr auflösbar hohen Geschwindigkeit spontan und
geradezu automatisch Fragen an geringste Impulse der Umgebungseinwirkungen
gestellt werden und die Antworten nur noch als unauflösbare Pakete von
Minimalsignalen wahrgenommen, aber nicht mehr einzeln aufgelöst werden. Diese
Rolle übernimmt das "Unterbewusstsein", das sich im Laufe der Evolution zunächst
als "Instinkt" eingenistet und entwickelt hat, und sich beim Menschen
schließlich und bisher bis zum spürbaren und wichtigsten biologischen Prozess
der bewussten Wahrnehmung entfaltete. Als Gipfel dieser Entwicklung ist das
Bewusstsein selbst inzwischen Gegenstand des Frage- und Antwortspiels geworden
„Bewusstsein des Bewusstseins". Wie weit kann dieser im Prinzip unbeschränkte
Vorgang, die fruchtbare Rückkopplung zwischen aktueller und potenzieller
Information, die Entwicklung neuer Fragen zur Erkennung und Kreation neuer
Fakten fortgesetzt werden, bis diese potenziell unerschöpfliche Expansion
möglicherweise wegen des Aussterbens der Bewusstseinsträger ein natürliches Ende
findet? Gibt es analoge Entfaltungen im Weltall? Niemand weiß es. Was wir aber
sicher wissen: Bewusstsein ist als wichtigster Evolutionsprozess nicht eine
interessante Begleiterscheinung, sondern dient essenziell dem Überleben des
biologischen Systems. Es ist der eigentliche Optimierungsprozess der Evolution.
Deshalb kann es eine Chance sein, hellhörig zu werden, wenn wir einen
Zusammenhang zur Medizin der Zukunft herstellen wollen. Kann oder soll dieses
unerschöpfliche Potenzial nicht zur Quelle einer modernen Medizin werden?
Zum Verständnis des Bewusstseins gehört meines Erachtens auch eine weitere
Betrachtung der Unterschiede zwischen aktueller und potenzieller Information,
zwischen "Wirklichkeiten" und "Möglichkeiten". Sind diese Welten "wirklich" von
einander unabhängig, oder gibt es über die Transformation der Realität auf den
Möglichkeitsraum hinaus, wie er zum Beispiel in jeder ärztlichen Diagnose
erfolgt, auch umgekehrt Fälle einer zwangsläufigen Rückkopplung der
Möglichkeiten auf den Raum der Tatsächlichkeiten? Kann durch Einsatz des
Bewusstseins aus scheinbar hoffnungslosen Diagnosen noch eine Heilung erfolgen?
Das ist eine der Gretchenfragen, um die es hier geht.
Quellennachweis: Fritz-Albert Popp, Biophotonen – Neue
Horizonte zur Biophysik, 3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage,
Karl F. Haug Verlag, Stuttgart
Nach oben
|