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Andere Forscher



Prof. Rothe - Information und Photonen in biologischen Systemen

Information bestimmt das Originäre eines Atoms (Zeilinger, 2005). Mithin sind Moleküle, Zellen, Gewebe, Organismen und alle weiteren Strukturen, die sich hieraus ergeben, durch die ihnen innewohnende Information geprägt. Ein Teil dieser Information wird eukaryontischen Organismen in Form des Cytoplasmas der Eizelle mitgegeben, der andere Teil ist in der DNS des Zellkerns gespeichert. Die Frage, wie diese Information gespeichert und umgesetzt wird, ist nach wie vor Gegenstand der Forschung.

In Organismen wird Information sowohl molekular als auch nicht‑molekular (in Form elektromagnetischer Vorgänge) gespeichert und transformiert. Die nichtmolekulare Informationsübertragung in Organismen erfolgt über Photonen, den "Wechselwirkungsquanten" (Heim, 1989; Dröscher und Heim, 1996) des elektromagnetischen Spektrums. Das elektromagnetische Spektrum umfasst einen Frequenzbereich von 1020 Hz und besteht aus für uns sichtbaren Photonen (Licht) und unsichtbaren ("dunklen") Photonen. Photonen sind masselos, dennoch übertragen sie Energie und Information. Es gibt ~ 1o9‑mal mehr Wechselwirkungsquanten (Bosonen und Photonen) als massebehaftete Quanten (Nucleosomen: Elektronen, Protonen, Neutronen) (Heim, 1989; Dröscher und Heim, 1996). Mithin sind auch in unserem Körper weit mehr Photonen zugegen als Nucleosomen. Ihre energetischen und informativen Eigenschaften machen die Photoneu zu einem universell verwendbaren Steuerungs‑ und Ordnungselement in der Biologie.

Zelluläres Licht entsteht zum Teil über Sauerstoff‑Radikale

Organismen benutzen nicht nur Photonen, sie geben auch solche über ihre Oberfläche ab. Die Mengen sind allerdings sehr gering. Sie können objektiv mit speziellen physikalischen Detektoren erfasst werden. Das von Organismen abgegebene Licht ist mit speziellen Photodetektoren erfassbar, Photomultipliern oder ‑ neuerdings ‑ über eine emCCD‑Kamera. Für den IR‑Bereich stehen ebenfalls hochsensible Kameras zur Verfügung (Schlebusch et al., 2005). Ein Teil des zellulären Lichtes entsteht über Sauerstoff‑Radikale, die im Zuge der Atmung gebildet werden. Allerdings bildet das von Organismen abgegebene Licht ein spektrales Kontinum. Hierzu trägt bei, dass die Umsetzung chemischer Bindungen mit Licht im Bereich von 160 nm bis 950 nm bzw. 15.300 nm verbunden ist (Wilden und Karthein, 2001) und die Zelle als Hohlraumresonator aufgefasst werden kann (Popp, 1984).

Jede biologische Art besitzt ein spezifisches elektromagnetisches Spektrum. Dieses kann, nach Art eines Radioempfängers, detektiert werden. Die Frequenzen werden mit zunehmender Entwicklung von Organismen im Laufe der Evolution zahlreicher und höher frequenter. Die Resonanzfrequenzen humanpathogener Organismen liegen beispielsweise bei 77 bis 900 kHz, die Resonanzfrequenzen des Menschen liegen dagegen zwischen 1. 520 kHz und 9.480 kHz (Clark, 1997). Damit lassen sich humanpathogene Endoparasiten durch elektrifizieren des Blutes unschädlich machen, ohne das menschliche System nachhaltig zu schädigen (Clark, 1997; Gill und Beck, 2005).

Wechselwirkung von Photonen und Molekülen nachgewiesen

Die biophysikalische Forschung hat mittlerweile die Wechselwirkung von Photoneu und Molekülen auf der Ebene der Proteine und der DNS nachgewiesen. Beispielsweise liegt die optimale Frequenz zur Aktivierung der K 1 ‑Pumpe in der Meinbran bei 1 kHz, die optimale Frequenz zur Aktivierung der Na'‑Pumpe in der Meinbran bei 1 MHz (Tsong, 1989); die optimale Feldstärke zur Aktivierung beider Pumpen liegt bei 2 0 kV/cm. Somit besitzen bestimmte Membranenzyme und Rezeptoren die Fähigkeit, elektrische Signale definierter Frequenz und Amplitude zu erkennen und darauf zu reagieren.

"Prinzipiell ist jede Proteinklasse daran angepasst, eine schwingende Kraft definierter Frequenz und Stärke zu erzeugen und darauf zu reagieren" (Tsong, 1989).

Auf der DNS‑Ebene kann die Induktion der Proteinsynthese nicht nur molekular, sondern auch nicht‑molekular über definierte elektromagnetische Frequenzen entsprechender Intensität erfolgen:

HSP‑70 kann durch Hitze oder durch elektromagnetische Frequenz induziert werden

Beispielsweise kann das Hitzeschockprotein HSP‑70 von einem Hitzeschockfaktor induziert werden. Der Hitzeschockfaktor ist ein timeres Protein, das im Zytoplasma aus einem Monomer entsteht, wenn eine Zelle oder ein Organismus einer bestimmten kritischen Temperatur ausgesetzt wird. Das Trimer wird in den Zellkern transportiert, wo es an die Promoter‑Region des entsprechenden Hitzeschock‑Gens bindet. Der Komplex aus trimerem Transkriptionsfaktor und Promoter wird durch die RNSPolymerase erkannt. Ein 17 Basenpaar langes Segment im Promoter im Bereich der Nukleotidsequenz ‑107 bis ‑68 wird geöffnet, danach startet die RNS‑Polymerase. Es entsteht die mRNS. Diese wird prozessiert, d.h. die Introns werden herausgeschnitten und danach die Exons wieder zusammengefügt. Anschließend wird die mRNS in das Zytoplasma transferiert wo sie an den Ribosomen in das HSP‑70 Protein umgeschrieben wird.

Das HSP‑70 Stressprotein kann allerdings auch über eine elektromagnetische Frequenz von 30 bis 100 Hz (bei 3 mV/cm) induziert werden (Wei et al., 1990). Die elektromagnetischen Felderwirkenhierbei mit Energiedichten, die um 14 Größenordnungen geringer sind, als die erhöhter Temperaturen (Blank und Goodman, 2 004). Die Empfänger für dieses Signal bestehen aus mehreren CTCT‑Einheiten in der Promoter‑Region des HSP‑70‑Gens im Bereich der Nukleotidsequenzen ‑230 bis ‑160 (Lin et al., 2001).

DNS leitet elektrisch

Die Proteinsynthese in Muskeln wird von zwei Proteinen reguliert (Myogenin und Myo D). In nervenlosen Muskeln ist die Myogenin und Myo D‑Synthese hoch. Einhundert Hz‑Pulse von 1 Sekunde Dauer, die alle 100 Sekunden über sechs Tage verabreicht werden, unterdrücken die Synthese von Myogenin und Myo D ebenso wie die normale Nervenwirkung (Pette und Vrbova, 1992). Das Abschalten der elektrischen Anregung führt zur Transkription der Proteine. Schnelle Muskeln werden von 100 Hz beeinflusst, langsame Muskeln von 10 Hz (Pette und Vrbova, 1992). Die Veränderung der Proteinzusammensetzung verläuft vermutlich über die Aktivierung unterschiedlich kodierender DNS‑Regionen. Die Wirkung elektromagnetischer Felder auf die DNS wird über ihre elektrischen Eigenschaften erklärt:

Die DNS ist elektrisch leitend. Elektromagnetische Felder beschleunigen sich bewegende Elektronen. Die Geschwindigkeit von Elektronen in der DNS wird auf v = 10' in/ sec geschätzt (Wan et al., 1999). Ähnliche Geschwindigkeiten ergeben sich aus den Flimmergeschwindigkeiten in einem Netzwerk von Wasserstoffbrücken (Nanometer/Picosekunden) (Fecko et al., 2003). Die angenommene Kraft führt zu einer Beschleunigung von etwa 101 m/sec für ein Elektron. Diese ist in der Lage, die H‑Brücken zwischen den Nucleotiden der Doppelstrang DNS im Bereich eines Tetranukleotids der Art CTCT zu öffnen, womit diese Region für die RNS‑Polymerase zugänglich wird, also das Gen abgelesen wird.

Dauernder Informationsaustausch

Proteine sind Sender und Empfänger elektromagnetischer Strahlung und könnten mit dem elektromagnetischen System der DNA in direkter Verbindung stehen, so dass ein dauernder Informationsaustausch möglich ist. Im Zuge dieser Vorgänge ist auch mit der Emission von Licht zu rechnen, das regulierend in chemische Reaktionen eingreift, möglicherweise aber auch in strukturbildende Prozesse.

Die DNS einer diploiden menschlichen Zelle (Körperzelle) besteht, wenn man die in ihr enthaltene DNS aus den Chromosomen entnehmen, entspiralisieren und aneinanderlegen würde, aus zwei ca. 1 Meter (exakt 2 x 0,96 in) langen Doppelsträngen, was einer Anzahl von 2 x 3,2 109 Nukleotiden entspricht. Lediglich 1 bis 2% dieser Menge kodiert für Proteine. Zahlreiche andere Eigenschaften unseres Organismus sind auf den restlichen 98 bis 99% der DNS kodiert, also auch die Gene für Gestalt. Die Gene, die für Gestalt kodieren, die sekundären Gene, dürften sich grundlegend von den Genen unterscheiden, die für Proteine kodieren, den primären Genen (vgl. Gariaev et al., 200 1). Den für Gestalt kodierenden Genen wird eine ordnende Funktion beigemessen, d.h. von ihnen wird angenommen, dass sie die Proteine der zellulären Mikrostrukturen in eine bestimmte Anordnung bringen. Dies ist möglich, wenn die sekundären Gene elektromagnetischer Natur sind, also aus elektromagnetischen Feldern bestehen, in denen sich die dipolartigen Proteinmoleküle anordnen können. Einen Hinweis auf diese Art der Wirkung bieten möglicherweise morphologische Veränderungen von Pflanzen und Tieren, die über eine bestimmte Zeit unter elektrostatischen Feldern gehalten werden.

Jede Zelle kann mit jeder anderen Zelle kommunizieren

jede Zelle enthält die Gesamtmenge der DNS, wie Klonierungsexperimente zeigen. Körperzellen sind spezialisierte Zellen, d.h. von der Information, die auf der DNS gespeichert ist, wird nur ein Teil abgerufen. Da dennoch die Gesamt‑DNS beibehalten wird, hat das System die Struktur eines holographischen Bildes, bei dem jeder Bildpunkt die Gesamtinformation des Bildes trägt. Die Synthese der gesamten DNS einer Zelle während der Mitose findet ihre Rechtfertigung in der Aufrechterhaltung der holographischen Struktur des Ganzen. Damit kann jede Zelle in Echtzeit mit jeder anderen Zelle kommunizieren. Die gleichzeitige Kommunikation in allen drei Richtungen des Raumes kann nur nonlokal und mit kohärenter Strahlung (vgl. Li et al., 1983) geführt werden.

Über diese sehr direkten Wechselwirkungen zwischen Proteinen und elektromagnetischen Feldern hinaus sind weitere übergeordnete elektromagnetische Felder in Betracht zu ziehen, wie sie sich z.B. im Rahmen der Chakren und Akupunkturpunkte manifestieren.

Aus den wenigen Beispielen ergibt sich bereits jetzt, dass das Studium des Spektrums elektromagnetischer Frequenzen im Menschen zahlreiche therapeutische Möglichkeiten für eine nicht‑invasive, ganzheitliche Therapie eröffnet.

Quelle: ©Zeitschrift NATUR-Heilkunde, JOURNAL für die Ganzheits-Medizin, Nr. 3 2007



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Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt - Information ist etwas Grundlegendes

Information: eine fundamentale Größe

Die bahnbrechenden Erkenntnisse zum Wesen der Energie führten im 19. Jahrhundert zur ersten technischen Revolution, bei der manuelle Arbeitskraft durch technische Hilfsmittel energieverarbeitende Maschinen - weitgehend ersetzt wurde. Desgleichen haben die Erkenntnisse zum Wesen der Information in unserer Zeit die zweite technische Revolution ausgelöst, bei der geistige menschliche Arbeitskraft durch technische Hilfsmittel - datenverarbeitende Maschinen - eingespart wird. Der Begriff »Information« ist nicht nur ein Zentralbegriff für die Informationstheorie und Nachrichtentechnik, sondern er ist darüber hinaus eine fundamentale Grundgröße vieler Wissenschaften, wie z. B. Kybernetik, Linguistik, Biologie, Geschichte, Theologie. Er ist darum zu Recht als der dritte Fundamentalbegriff neben Materie und Energie anzusehen.

Claude Edwood Shannon (1917-2001) hat als erster versucht, den Informationsbegriff mathematisch zu definieren [G1]. Die so begründete Informationstheorie erbrachte den Vorteil, verschiedene Verfahren der Nachrichtenübertragung miteinander vergleichen zu können und die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit aufzuzeigen. Außerdem konnte durch die eingeführte Einheit Bit der Speicherplatz für Information quantitativ beschrieben werden. Der einschneidende Nachteil der Shannonschen Definition für Information ist, dass Inhaltsschwere und Tragweite von Nachrichten dabei völlig unberücksichtigt bleiben. Im Anhang (Kapitel Al) kommen wir auf die Shannonsche Informationstheorie, die Information ausschließlich unter statistischen Gesichtspunkten betrachtet, noch einmal zurück.

Die folgenden Kapitel befassen sich eingehend mit dem Wesen der Information in seiner vollen Weite und beschreiben naturgesetzliche Aussagen über Information. Es wird gezeigt, dass nach einem eingehenden Studium des Informationsbegriffes die grundlegenden Sätze auf sämtliche technischen und biologischen Systeme ebenso anwendbar sind wie auf Kommunikationssysteme in der Bandbreite vom Schwänzeltanz der Bienen bis zur Bibel. In diesem und dem folgenden Kapitel werden wir manches uns bereits Bekannte antreffen, aber auch etliches Neues vorfinden. Mithilfe zahlreicher Einzelsätze wird die »Natur« von Information mehr und mehr beschrieben und erst in den Kapiteln 6 bis 8 zu einer »Naturgesetzlichen Informationstheorie« ausgebaut. In Kapitel 10 werden dann weit reichende Schlussfolgerungen gezogen. Wenn es zu den Aussagen mancher Sätze inhaltliche Überschneidungen gibt (Redundanz), dann sind diese gewollt. Es wird dabei Gebrauch gemacht von der Möglichkeit gemäß Satz N8 (Kap. 2.3).

Information: eine materielle oder geistige Größe?

Wir hatten soeben herausgestellt, dass die Shannonsche Informationsdefinition nur einen sehr begrenzten Aspekt der Information erfasst. Auf diesen Mangel haben verschiedene Autoren immer wieder hingewiesen, wie hier an einigen Zitaten belegt sein soll:

Karl Steinbuch, Informatiker: »Die klassische Informationstheorie ist vergleichbar einem, der ein Kilogramm Gold und ein Kilogramm Sand für gleichwertig hält.«

Warren Weaver, Informatiker: »Zwei Nachrichten können (unter dem Shannonschen Gesichtspunkt) als exakt äquivalent angesehen werden, obwohl die eine schwer gefüllt ist mit Bedeutung und die andere reiner Nonsens ist.«

Ernst von Weizsäcker: »Der Grund der >Nutzlosigkeit< der Shannonschen Theorie in den verschiedenen Wissenschaften kann etwas pauschal darin gesehen werden, dass sich wohl keine Wissenschaft auf ihre syntaktische Ebene beschränken darf.«

Das Wesentliche an jeder Information ist nicht die Anzahl der verwendeten Buchstaben, sondern ihr geistiger Inhalt. Sieht man von diesem Inhalt einmal ab, so gilt der pointierte Ausspruch von Jean Cocteau: »Das größte literarische Werk ist im Grunde nichts anderes als ein Alphabet in Unordnung.«

Wir wollen hier auf einen tiefgreifenden Irrtum hinweisen, der schon zu zahlreichen Missverständnissen und schweren Folgefehlern geführt hat, nämlich die Annahme, Information sei ein Phänomen der Materie. Die materialistische Philosophie hat ein Grundinteresse daran, Information der Materie zuzuschlagen, wie z. B. aus philosophisch orientierten Publikationen der ehemaligen DDR zu entnehmen ist [z. B. S8]; dennoch schreibt der frühere DDR-Wissenschaftler J. Peil [P2]: »Selbst die auf der materialistischen Philosophie aufbauende Biologie, die also alle vitalistischen und metaphysischen Komponenten über Bord geworfen hat, akzeptiert nicht gern die Reduktion der Biologie auf die Physik ... Information ist kein physikalisches oder chemisches Prinzip wie Energie und Substanz, auch wenn sie ihrer als Träger bedarf.«

Auch einem vielzitierten Ausspruch von Norbert Wiener(1894 1964) zufolge kann Information nicht von physikalischer Natur sein [W5]: »Information ist Information, weder Materie noch Energie. Kein Materialismus, der dieses nicht berücksichtigt, kann den heutigen Tag überleben.« Mit diesem wichtigen Ausspruch hat Wiener uns zwar gesagt, was Information nicht ist, aber nicht, was genau wir darunter zu verstehen haben. Es ist das Anliegen dieses Buches, in dieser Frage ein Stück weit voranzukommen.

Manche Autoren heben die Shannonsche Informationstheorie bis auf die syntaktische Ebene. Nach den Ausführungen im Anhang Al ist dies nicht gerechtfertigt, da sie lediglich statistische Aspekte einer Nachricht erfasst, jedoch keinerlei syntaktische Regeln auswertet.

Der Dortmunder Informatiker Werner Strombach stellt das nicht-materielle Wesen der Information heraus, wenn er sie »als Ordnungsentfaltung auf der Stufe des reflektierenden Bewusstseins« definiert.

Der Biologe G. Osche skizziert aus der Sicht seines Fachgebietes die Nichtanwendbarkeit der Shannonschen Theorie und bringt damit ebenfalls zum Ausdruck, dass Information keine materielle Größe sein kann: »Während es die Physik mit Masse und Energie als Quantitäten zu tun hat, tritt bei der Beschreibung biologischer Phänomene als etwas dafür Typisches die Information von funktioneller Bedeutung auf. Während der allgemeine Informationsbegriff der Kybernetik den Informationsgehalt einer gegebenen Menge von Symbolen quantitativ durch die Wahrscheinlichkeitsverteilung für die Gesamtheit aller Anordnungsmöglichkeiten ausdrückt, handelt es sich bei der Information, die in biologischen Systemen steckt (genetische Information), um für die Art >wertvolle< Information, um Information von Funktionaler Bedeutung<, also um den semantischen Aspekt der Information, um ihre Qualität.«

Der Kybernetiker H. J Flechtner hat auf die zwar triviale, aber so häufig missachtete Eigenschaft der Information als eine geistige Größe - sowohl von ihrem Inhalt her als auch für den Vorgang des Codierens geltend - hingewiesen: »Das Bilden eines Signals ist das Codieren eines geistigen Inhalts - ob dieser geistige Inhalt bedeutend oder unbedeutend, wertvoll, brauchbar oder sinnlos ist, darüber enthält das Signal nichts. Ein solches Urteil kann erst aufgrund einer Nachrichtenverarbeitung im Empfänger entstehen.

Information: keine Eigenschaft der Materie!

Nach dem bisher Gesagten ist deutlich geworden, dass die Fundamentalgröße Information keine materielle Eigenschaft sein kann und ihr Entstehen auch nicht aus materiellen Prozessen heraus erklärt werden kann. So formulieren wir folgenden grundlegenden Satz:

Satz3: Die Fundamentalgröße Information ist eine geistige Größe. Sie ist keine materielle Eigenschaft, und darum scheiden rein materielle Prozesse prinzipiell für die Herkunft von Information aus. 

Bild 10 veranschaulicht die bekannten Grundgrößen Masse, Energie und Information. Masse und Energie gehören eindeutig zur materiellen Welt. Für beide Größen gibt es wichtige Erhaltungssätze, die in Physik und Chemie sowie in allen daraus abgeleiteten Anwendungswissenschaften eine zentrale Rolle spielen. Masse und Energie sind durch die Einsteinsche Äquivalenzbeziehung E = m - c 2 miteinander verknüpft. Aus der Fülle der chemischen und physikalischen Eigenschaften der Materie mit all ihren Erscheinungsformen und definierten Größen gibt die linke Spalte eine kleine Auswahl an. Der rechte Teil des Bildes 10 ist für nicht-materielle Eigenschaften und Größen vorgesehen. Hier gehört der Begriff Information hinein.

Was ist der auslösende Faktor dafür, dass es überhaupt Information gibt? Was veranlasst uns dazu, einen Brief, eine Postkarte, eine Gratulation, ein Tagebuch oder einen Aktenvermerk zu schreiben? Die wichtigste Voraussetzung dazu ist unser eigener Wille oder der unseres Auftraggebers. In Analogie zur materiellen Seite führen wir darum auf der nicht-materiellen als vierte Fundamentalgröße den Willen Wein. Information und Wille stehen ebenfalls in einem engen Zusammenhang, der aber - da es sich um geistige Größen handelt - nicht formelmäßig ausgedrückt werden kann. Die Verknüpfungspfeile in der Grafik sollen bedeuten:

Information beruht immer auf dem Willen eines Senders, der die Information abgibt. Information ist keine Konstante, sondern absichtsbedingt kann sie zunehmen, und durch Störeinflüsse kann sie deformiert oder zerstört werden. Auch der Wille ist keine Konstante, sondern er ist wiederum beeinflussbar durch die Information eines anderen Senders. Halten wir fest:

Bild 10: Die vier fundamentalen Grundgrößen Masse und Energie (materiell) und Information und Wille (nicht-materiell).

Masse und Energie bilden die Grundgrößen der materiellen Welt und sind gekoppelt durch die bekannte Einsteinsche Gleichung E = m - c2. Auf der nicht-materiellen Seite sind ebenso zwei Grundgrößen zu benennen, Information und Wille, die in enger Koppelung zueinander stehen. Information kann auf materiellen Trägern gespeichert werden und gestattet, im Materiellen ablaufende Prozesse zu lenken, zu steuern, zu regeln und zu optimieren. Alle geschaffenen Systeme sind grundsätzlich durch Information gestaltete Werke. Der nicht-materielle Charakter der Information wird daran deutlich, dass eine kreative Informationsquelle immer an einen personhaften Willen gebunden ist.

Satz 4: Information entsteht nur durch Wille

 

Bild 10 bringt weiterhin zum Ausdruck, dass die nicht-materielle Größe Information die materiellen Größen beeinflussen kann. So können elektrische, mechanische oder chemische Größen durch ein absichtsbedingtes Informationskonzept gelenkt, gesteuert, geregelt, genutzt oder optimiert werden. Die Strategie dazu - sei es ein regelungstechnisches Konzept der Verfahrenstechnik, eine Bauvorschrift für ein energiesparendes Auto oder die Nutzbarmachung der Elektrizität für den Antrieb einer Maschine - beruht immer auf Information. Zuerst muss der Wille zur Lösung einer Aufgabe vorhanden sein, dann folgt das Ideenkonzept, dessen Information zunächst als Programm, technische Zeichnung, Beschreibung usw. codiert wird, und im nächsten Schritt folgt die Ausführung. Alle technischen Systeme sowie alle angefertigten Gegenstände von der Stecknadel bis zum Kühlschrank sind durch Information gestaltete Werke. Keiner der Gegenstände ist durch Selbstorganisation der Materie entstanden, alle bedurften zuvor der dazu erforderlichen Information. So können wir gemäß dem Buchtitel zu Recht festhalten: Am Anfang war die Information!

Quellennachweis: Werner Gitt, Am Anfang war die Information, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage, Hänssler Verlag, Holzgerlingen



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Prof. Carlo Rovelli - Über den „Widerstand“ gegen Neues in der Wissenschaft

Carlo Rovelli, Physiker und Professor an der Universität Méditerranée

Über den „Widerstand“ gegen Neues in der Wissenschaft

Ein Interview mit Carlo Rovelli, Physiker und Professor an der Universität Méditerranée, Forscher am CNRS in Marseille, er ist ausserdem Gastprofessor für Philosophie an der Universität von Pitthsburg.

Den im Allgemeinen von Psychoanalyse und Psychologie angewandten Begriff des „Widerstands“ von Individuum oder Gesellschaft gegen Neues wendet Rovelli auf das Widerstreben gegenüber innovativen wissenschaftlichen Diskursen an.
Für Rovelli ist der wissenschaftliche Diskurs per se subversiv: In jedem Zusammenschluss von Menschen findet man einerseits eine konservative Tendenz, die der Bewahrung der vorhandenen Strukturen und der Chaosvermeidung dient, und andererseits eine notwendige innovative Tendenz, ohne die wir heute noch die Pharaonen verehren würden. Beide Tendenzen finden sich auch in der Wissenschaft, die aber allein durch ihre Erneuerungskraft existiert. Die Wissenschaft setzt sich kritisch und zweifelnd mit Glaubensvorstellungen auseinander. Jedes Mal, wenn ein Wissenschaftler eine sehr von der herrschenden Weltbeschreibung abweichende Variante durchsetzen will, stößt er auf einen Widerstandsmechanismus, auf die Angst vor Neuem. Zunächst ist es schwer vorstellbar, dass die Erde rund ist oder dass wir gemeinsame Vorfahren mit dem Marienkäfer haben.

Der Widerstand kommt immer von denen, die Angst vor dem Neuen haben oder meinen, sie seien im Besitz der – ohnehin bekannten - Wahrheit. Dieser uralte Konflikt ist keineswegs beendet. Die Wissenschaft reibt sich weiterhin am Konservatismus und dessen Machtposition, denn „Wissen ist Macht“, wie bereits die Griechen erkannten: Wer also das Wissen in Frage stellt, stellt auch den in Frage, der es besitzt. Daher rühren alle Schwierigkeiten der Wissenschaft mit der Kirche, glaubt doch die Kirche, ein absolutes Wissen zu besitzen. Der Gedanke eines absoluten Wissens steht jedoch im Widerspruch zur wissenschaftlichen Wahrheitssuche als Erkenntnisprozess. In vielen Ländern wurde der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion stark wiederbelebt, z.B. in den USA, wo Darwins Evolutionstheorie in einigen Bundesstaaten nicht gelehrt werden darf. Auch Frankreich ist nicht völlig von dieser anti-szientistischen Welle verschont geblieben.

Rovelli hält diese Tendenz für gefährlich und unbegründet, denn sie schreibt einer Wissenschaft die Schuld zu, die sich oft irrte und in der Tat anmaßend war, die aber der Vergangenheit angehört und nicht mehr der gegenwärtigen Praxis entspricht.

Die Wissenschaft wird oft vom Standpunkt des absoluten Relativismus angegriffen, der von der Feststellung ausgeht, alle Theorien würden sich verändern und seien in diesem Sinne falsch, daher könne sich jeder seine eigene Wahrheit aussuchen, und alle Wahrheiten seien gleichwertig. Zu einer solchen Auffassung steht das wissenschaftliche Denken in diametralem Gegensatz. Keine Wahrheit ist absolut, alles kann zur Diskussion gestellt werden, aber gerade nach einer solchen Diskussion gelangen vernünftige Menschen erfahrungsgemäß zu einer Einigung. Nicht alle Schlussfolgerungen sind gleichwertig, und wenn die Protagonisten des Dialogs wirklich Klarheit anstreben, dann finden sie diese auch. Das ist die Stärke der Wissenschaft, was sich auch daran zeigt, dass alle großen wissenschaftlichen Debatten letztendlich entschieden worden sind. In diesem Sinne muss man an eine Welt glauben, in der Dialog wichtiger ist als Machtbesitz.

Wissenschaft und Fortschritt
Stellen sich die Wissenschaftler Fragen über den Sinn ihrer Tätigkeit? Ist das überhaupt ihre Sache? Kann man weiterhin davon ausgehen, dass die Wissenschaft Fortschritt bringt? Darauf antwortet Carlo Rovelli, am Anfang der wissenschaftlichen Arbeit stünden keinerlei Nützlichkeitserwägungen, sondern die Neugier und der Wunsch, etwas über die Welt zu erfahren. Die Wissenschaft dürfe nie auf Wissenserwerb und Problemlösung beschränkt werden. Es gehe darum, die Gemeinsamkeiten von Wissenschaft und Kunst, Einsteins und Schuberts Weg zur Vollendung ihres Werkes herauszufinden, denn dem menschlichen Geist gehe es immer darum, die Welt um ihn herum zu begreifen. Immer könne man dabei Schönheit und Wissen entdecken. Der Unterricht müsse die Wissenschaft wieder in diesen allgemeineren Zusammenhang der menschlichen Tätigkeiten, neben Kunst, Politik usw. stellen. Damit werde man dem Sinn wissenschaftlicher Tätigkeit besser eher gerecht.

Carlo Rovelli hält die naive Vorstellung, die Wissenschaft ermögliche der Menschheit einen geradlinigen Fortschritt, für überholt. Trotz der wissenschaftlichen Vorstöße herrschten weiter Barbarei, Armut und Ungerechtigkeit. Dennoch habe die Wissenschaft eine ausschlaggebende Rolle für das Leben des modernen Menschen gespielt und immerhin einige materielle Verbesserungen verschafft. So sterbe man nicht mehr mit dreißig Jahren, und die Menschheit bestehe nicht mehr überwiegend aus armen Bauern, die allen möglichen Krankheiten ausgesetzt sind.

Der eigentliche Fortschritt, den die Wissenschaften gebracht hätten, sei aber mehr in unserer Lernfähigkeit selbst als in unseren technischen Leistungen zu suchen. Die Wissenschaft müsse uns ermöglichen, uns selbst zu verstehen, sie müsse uns dazu anregen, aus unserer Geschichte zu lernen. Sie sei weder allmächtig noch Ursache allen Übels, sondern vor allem die Tätigkeit, die uns zu dem gemacht habe, was wir sind.

Wissenschaft und Demokratie
Die Wissenschaft entstand in Griechenland, in einer Zivilisation, in der die Menschen begannen, sich Fragen über die physische Welt zu stellen und rationale Antworten zu suchen, Antworten, die auch wieder in Zweifel gezogen und durch bessere Fragen ersetzt werden konnten. Dieser Diskussionsvorgang begann vor 2 600 Jahren zur Zeit Anaximanders. Was war das Besondere an Griechenland? Hoch entwickelte Kulturen hatte es schon vorher gegeben, zum Beispiel bei den Ägyptern. Die griechische Gesellschaft jedoch organisierte sich auf völlig neue Weise. Während die anderen Gesellschaften pyramidal aufgebaut waren, war die griechische Welt in verschiedene, unabhängige Stadtstaaten aufgeteilt, innerhalb derer die Macht zwischen den Bürgern ständig neu verhandelt wurde und nicht in den Händen eines allmächtigen Königs lag. Das war eine diskutierfreudige Gesellschaft, in der die Macht dem zukam, der fähig war, die anderen zu überzeugen. Das ist das Ziel der Demokratie und gleichzeitig der Beginn der Wissenschaft. Beide fallen zusammen. Anaximander stellte die Schlussfolgerungen seines Lehrers Thales in Frage, wie seine eigenen Schüler später die seinen.

Dieses weise Prinzip leitet auch heute die Wissenschaft: Die Wahrheit findet sich nicht in Büchern, und die beste Entscheidung trifft nicht ein einzelner, sondern sie entspringt der kollektiven Diskussion. Jeder muss sprechen dürfen, alle Ideen müssen berücksichtigt und alle Argumente geprüft können. Wissenschaft ist eng mit Toleranz und Achtung der Argumente, auch der gegnerischen, verbunden. Doch diese Vorstellung von Wissenschaft, diese Wertschätzung des Dialogs, können durchaus nicht allgemein vorausgesetzt werden. Diesen Geist der Toleranz mahnt Carlo Rovelli für unsere Epoche an.

Interview: Susanna Lotz

Das ganze Interview unter: http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/wissenschaft/Forscher-im-Gespraech/Carlo-Rovelli/1232260.html

Weitere interessante Interviews:

Interview mit dem Mathematiker Alain Connes

Interview mit dem Astrophysiker Marc Lachièze-Rey

Interview mit Etienne Klein
Physiker am "Commissariat à l&apos;Energie Atomique".

Quelle: Arte-TV



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Prof. Fritz-Albert Popp, Biophysiker - Prämissen jeder Therapie

Hierzu schreibt Prof. Fritz-Albert Popp:

In den letzten dreißig Jahren bemühte ich mich, wissenschaftlichen Ansätzen zur Vertiefung und Anwendung dieser Ideen nachzugehen. Grundlagen lieferten die Biophotonenforschung (Biophotonik), die einer Vielzahl von Publikationen heute den Beweis erbrachte, dass die Quantenkohärenz dieser Felder die Ursache für die biologische Regulationsfähigkeit der Organismen darstellt. Beispiele sind der Zellstoffwechsel, der bei zirka hunderttausend chemischen Reaktionen pro Sekunde und pro Zelle nur über die Aktivierung der molekularen Prozesse durch Biophotonen überhaupt nur verstanden werden kann. Dieses Beispiel ist hervorragend als Beweis dafür geeignet, dass jede alternative Idee, die von der Regulationsfähigkeit der Biophotonen keinen Gebrauch macht, in den Bereich unwissenschaftlicher Phantastereien einzuordnen ist. (...)

Es gibt unendlich viele hinreichende Methoden, einen Patienten richtig zu therapieren. Sie alle zu kennen, ist glücklicher Weise nicht erforderlich. Die Selbstverständlichkeiten „vieler Wege nach Rom" sollten immer besonders dann bedacht werden, wenn es um den Streit verschiedener erfolgreicher Therapie-Richtungen geht Eine schulmedizinische Behandlung muss nicht deshalb falsch sein, weil es auch erfolgreiche Naturheilmethoden mit dem gleichen Erfolg geben kann. Das gleiche gilt aber auch umgekehrt. Entscheidend bei diesen in all den hinreichenden Maßnahmen enthalten sein, die eingesetzt werden. Ihr Charakter kann unspezifischer Natur sein. Er erscheint wenig aussagekräftig für die richtige Auswahl des Mittels, ist aber dennoch entscheidend für jede Art von erfolgreicher Behandlung. Diese essentielle Eigenschaft betrifft das Regulationsvermögen des Patienten, seine Fähigkeit, sich in gewisser Weise selbst zu heilen. Es umfasst Begriffe, die sowohl die physische wie die psychische Kompetenz einbeziehen. Letzten Endes geht es im übergeordneten Sinne um die gelegentlich geringschätzig eingestuften „Placeboeffekte", von denen behauptet werden kann, ja sogar festgestellt werden muss, dass ohne ihre Funktion eine Heilung schlicht nicht stattfindet. Wer nicht davon überzeugt davon, dass er nach der Behandlung im wahrsten Sinne des Wortes wirklich „geheilt" ist, ist auch nicht geheilt. Nur in diesem Sinne kann und muss der Placeboeffekt verstanden werden, nämlich als die innere Überzeugung („seif confidence&apos;) wirklich geheilt zu sein. Es ist nicht der „brüchige” Glaube an den Arzt, sondern die subjektive Gewissheit, geheilt zu sein, die je nach Schwere der Erkrankung verschieden leicht oder verschieden schwer zu erzielen ist. Selbstverständlich bedeutet das aber nicht, die Auswahl der Mittel sei, auf diese Erkenntnis aufbauend, völliger Willkür ausgeliefert. Nein, aus der unendlichen Vielfalt von Möglichkeiten sind immer nur jene Mittel auszuwählen, die eben genau diesen Placebo-Effekt auslösen. Er kann bei Tieren, bei Kleinkindern und natürlich auch bei Erwachsenen mit Allopathika, Homoopathika und jeder Art von Brimborium spezifisch oder unspezifisch wirksam sein, am günstigsten natürlich dann, wenn auf Nebenwirkungen weitgehendst verzichtet werden kann. Der Bibelspruch „Dein Glaube hat Dir geholfen" drückt diese Binsenweisheit aus und sollte in einer modernen Medizin nicht unterschätzt , sondern als „conditio sine qua non" integriert werden, wie gesagt, nicht als krampfhafte Bemühung, sich selbst etwas „vorzumachen", sondern als das Ziel-Gefühl, eine Umstimmung zu erfahren mit der Überzeugung, geheilt zu sein. Dieses Bewusstsein hängt natürlich eng mit der Abstimmung zwischen der Physis und der Psyche zusammen. Wir Physiker glauben, dass es mit der Kohärenz zwischen den Feldern (Biophotonen) im Organismus und ihrer regulativen Funktion zusammen hängt. In der modernen Medizin wird dieser Zustand meines Erachtens auch durch das Wort „Salutogenese" wiedergegeben. Dieser subjektiv erspürbare Vorgang betrifft auch das Empfinden, sich als „Ganzheit" zu fühlen, das aus rein theoretischer Sicht gut nachvollziehbar ist. Kohärenz bezieht sich auf „Ganzheitlichkeit" von Feldern, noch besser aber auf deren Regulationsfähigkeit, „Reibungslosigkeit", Effizienz, „Visibility", Strukturierung, Information etc. Der Zustand beschreibt die Fähigkeit des Systems, sich selbst zu reparieren, zu korrigieren, sich zu erhalten und elastisch in die ursprüngliche Konformation zurück zu pendeln. Profane Beispiele sind die Reparaturfähigkeit des Organismus, die in der Biologie (und Medizin) weit unterschätzt wird. Eine Zelle ist in der Lage, sich innerhalb eines Tages als Trümmerhaufen mit 90-prozentiger Schädigung voll zu restaurieren. Wenn dieses Regulationsvermögen funktioniert, ist jede Art von „Erkrankung" praktisch ausgeschlossen. Das Immunsystem ist nur ein Teil dieser „Selbstorganisation". Dazu gehören die Reparaturfunktionen, deren Vielfalt und Spektrum weit über den speziellen Fall der Immunabwehr hinausgehen.

Quelle: http://www.biophotonen-online.de/



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Dr. med. Andreas Dabsch - Der Energiebegriff in der Medizin

Dr. med. Andreas Dabsch, praktischer Arzt und Energiemediziner aus Wien:

Der Energiebegriff in der Medizin

Energie ist jenes Substrat, jene Einheit, die als Äquivalent zur Materie in der berühmten Formel E = mc2 zum Ausdruck kommt. Alle Materie lässt sich auch als Energie darstellen bzw. unter bestimmten Umständen in Energie umwandeln.

In der Humanmedizin haben wir es mit Materie im lebendigen Zustand zu tun. Menschliches Leben ist erst durch das Zusammenkommen von Energie und Materie, im Be­sonderen von Geist und Materie erklärbar. Unsere Physis, codiert durch unsere Gene, bekommen wir von unseren Eltern mit. Unser Energiewesen ist unabhängig davon mit dieser codierten Physis eine Gemeinschaft eingegangen, um das unglaubliche Experiment Menschsein zu ermöglichen.

Die Materie, von mater = Mutter, geht eine Verbindung mit speziellen Energieformen des Kosmos ein, die auch Seelenenergie, Geistenergie genannt werden kann. Wir haben es also bei jedem Menschen mit einer einzigartigen Mischung aus Geist und Materie und der Art und Weise, wie die Lebensenergie fließt, zu tun.

Die Ebene der Energie ist die mittlere und vermittelnde Ebene zwischen Geist und Materie, sie ist die Ebene der umfassenden Kommunikation und über die Fähigkeit der Umformung und Wandelbarkeit Ansatz für die Therapie auf einer ursächlichen Ebene der Steuerung. Lebensenergie ist die Schwingung, die wir in lebendigen Systemen beobachten können. Durch unser Erbe und durch unsere Erfahrungen ergibt sich eine gewisse Struktur dieser Schwingungen, die einem Flussbett vergleichbar, den Strom des Wassers lenkt. Fixierte Schwingung, stehende Welle, verdichtete Energie: erst aus der x-fachen Wiederholung von bestimmten Schwingungsmustern entsteht eine erkennbare Form, etwas in unser­em Sinne Festes und Materielles. Der Anteil von Materie gegenüber dem Raum macht dennoch weit unter 1 % aus. Die Materie ist auf der materiellen Ebene nur sehr grob zu manipulieren, z.B. durch Operationen.

Fast die gesamte naturwissenschaftliche, materiell orientierte Medizin arbeitet in diesem Bereich, welcher insgesamt große Ähnlichkeit mit der Wartung und Reparatur von Maschinen hat. Die meisten verordneten Pharmaka haben einen blockierenden Mechanismus in Bezug auf einen bestimmten chemischen Stoffwechselvorgang: PPI, Antibiotika, Blutdruckmedikamente, Antineoplastische Therapie .... um nur einige zu nennen.

Energie ist prinzipiell dauernd in Wandlung und Bewegung, dauernd in Umformung. Daraus ergibt sich auch die Möglichkeit der Beeinflussung. Der energe­tische Teil unseres Organismus ist der einzige, der mit relativ sanften und subtilen Impulsen beeinflusst werden kann. Das ist für uns von zentraler Bedeutung.

Energie und Resonanz:

Energie hat die grundlegende Eigenschaft der Resonanz. Resonanz entsteht zwischen zwei Wellenbewegungen, die in einem bestimmten Frequenzverhältnis zueinander stehen. Dies geschieht über die Oktavierung der Frequenz durch x-fache Verdoppelung oder Halbierung. Stimmgabeln des gleichen Tons verhalten sich so über Distanz, also ohne eine physische Verbindung zu haben: eine Stimmgabel wird angeschlagen und die nicht angeschlagene Stimmgabel beginnt mitzuschwingen.

Über Resonanz wird etwas übertragen, das wir in unserer Zeit Information nennen: eine weitere grundlegende Eigenschaft der Energie. In dem Schwingungsmuster eines lebendigen Körpers z.B. eines Organs ist die gesammelte Information dieses Körpers/Organs enthalten, z.B. der Bauplan für Stoffwechsel und Entgiftungsregelkreise, Aufbau der Zellen und Kommunikation zwischen den Zellen. Dies gilt auch für unsere Gene, die unglaublich dichte Energie-Informationszentren sind und das alte Wissen unserer Biologie bergen, darüber hinaus aber selbst Resonatoren für kosmische Schwingungen sind und daher auch als kosmisches Gedächtnis bezeichnet werden können. Des weiteren hat die Ebene der Schwingung Priorität gegenüber der Materie. Die energetische Ebene ist die Ebene der Information und steuert die materiellen Vorgänge.

Die Polarität von lebendigen Prozessen:

Alle Organe schwingen, haben ein eigenes Pulsschlagmuster, eine eigenen Musik. Das Rückenmark liegt in einer pulsierenden Flüssigkeit, das Gehirn selbst ist in sehr niedrigen Frequenzbereichen ein schwingendes Feuerwerk unglaublicher Komplexität.

Betrachten wir einen Zellverband, so gibt es 2 Pole dieser Schwingung: Expansion und Kontraktion, Ausdehnung und Zusammenzie­hen, Entspannung und Spannung. Diesen beiden Polen ist ein eigenes und in der Energiemedizin sehr bedeutungsvolles Paar zugeordnet: die beiden Nerven des vegetativen Nervensystems, der Sympatikus und der Parasympatikus. Wobei in den meisten Fällen der Sympatikus für Funktionen der Anspannung und der Parasympatikus für jene der Entspannung des Gesamtorganismus zuständig ist.

Ich verstehe die zwei Nerven des vegetativen Nervensystems als die Mittler zwischen der Energieebene und der materiellen Ebene. Wir müssen über die genaue Funktion des vegetativen Nervensystems Bescheid wissen, wenn wir den Organismus sinnvoll und ökono­misch, und unter größtmöglicher Sorgfalt behandeln und kurieren wollen. Die Kenntnis und Erkennt­nis (diagnosis) ist Voraussetzung für unsere energiemedizinische Arbeit.

Die Bedeutung der Regulation:

Allgemein wird der Begriff Harmonie für die optimale Balance zwischen den beiden Zuständen Spannung und Entspannung verwendet. Ich verwende lieber den Begriff Regulation:

Regulation bedeutet die optimale Anpassung aller Lebensvorgänge an die Herausforderungen des individuellen Lebens. Ich unterscheide hier die horizontale und vertikale Ebene der Herausforderung: Horizontal - alles was mit der Kom­munikation und der Lebensprozesse zwischen Individuum und Umwelt zu tun hat: Nahrung, Umweltfaktoren, Beziehungen, Aufbau und Entgiftung, kurz die Gesamtheit der inneren und äußeren Prozesse eines Menschen in seinem sozialen, ökologischen, psychischen Lebens. Vertikal - jeder Mensch hat seine Einzigartigkeit aus der Verbindung seines Geistes mit seinem Körper. All jene Impulse die aus der Seele, der Aufgabenstellung im Leben, der karmischen Verstrickung, der kosmischen Verbindung entstehen, treffen vertikal auf unser System und fordern uns heraus diese Im­pulse umzusetzen. Die Themen von Selbstfindung und Lebensauf­gabe stellen die vertikale Achse unseres Lebens dar, vergleichbar mit der vertikalen Position unseres Rückrates zwischen Erde und Him­mel. Die Beziehung und Dynamik zwischen der vertikalen und der horizontalen Achse ist uns weitge­hend nicht bewusst.

Die Regulationsstörung:

Nur in bestimmten Phasen ihres Lebens bekommen die Men­schen bewussten Zugang zu dieser Ebene, die man auch die spirituelle Ebene nennen kann: z.B. in all den Lebens- und Entwicklungskrisen die wir benennen können: Tod eines geliebten Menschen, Geburt eines Kindes, aber vor allem steckt eine solche „crisis" auch in jeder Krankheit. Eine Krise entsteht immer dann, wenn das System mit den gestellten Anforderungen nicht mehr zurecht kommt. Entweder ist der Topf/das organische Gefäß zu voll, also es ist zu viel Energie angesammelt, oder er ist leer, also zu wenig Energie da.

Diese beiden Zustände nennen wir in der Energiemedizin akutentzündlich und chronisch degenerativ. Dazwischen herrscht der Zustand der Ausgeglichenheit oder der geglückten Regulation. Lassen wir nun die beiden Ebenen der Energie zusammenspielen, aufeinander treffen, so ergibt sich die ganze Buntheit unserer Leben: all die Notwendigkeiten und all die Erfüllung bzw. all das Scheitern.

Diagnostik in der Energiemedizin:

Jeder ganzheitlich orientierte Mediziner muss diese Dynamik bei seinen Patienten, aber auch bei sich selber sehen und verfolgen können, um eine wirklich grundlegende Diagnose in einer bestimmten Situation stellen zu können. Was wir sehen, spüren und tasten oder auch mit Geräten messen sind die Auswirkungen einer immateriellen Schwingung auf einen materiellen Resonator z.B. einer Membran, einer Arterienwand (Pulstest), einer Photoplatte, eines Lautsprechers, eines graphischen Festhaltens einer Schwingung. In der energetischen Diagnostik messen wir nicht die Energie selbst, sondern die Auswirkungen von Energie. Aus diesen Auswirkungen ziehen wir Rück­schlüsse auf die Bewegung, Intensität und Qualität der Energie. Wir diagnostizieren somit indirekt die Dynamik einer Krankheit/Störung und nicht eine feste Größe wie in der herkömmlichen Diagnostik.

Unsere Diagnosen sind aufgebaut auf einer speziellen Anamnese, einer energetischen Messung und Testung und der Beobachtung der Reaktion des Patienten (vor allem seines energetischen Systems) auf unsere Interventionen.

Behandlungsziel und Gesundheit:

Das Ziel einer jeden Behandlung ist es, das Individuum in einen möglichst großen Freiraum der Eigenregulation zu bringen. Die Fähigkeit zur optimalen Regulation ist das Wesen der Gesundheit aus energetischer Sicht. Gesundheit heißt nicht, niemals krank zu werden, sondern die Fähigkeit zu besitzen, Störungen und Ungleichgewichte im Sinne einer Krankheit ausgleichen zu können und den natürlichen Zustand wieder her­zustellen. Diese Fähigkeit zur dynamischen Regulation nenne ich „grundlegende Gesundheit".

Zwei Axiome in der energie­medizinischen Arbeit:

Ich möchte zwei Axiome in der Energiemedizin aufstellen, die als Richtlinien für Arbeit, Handeln und Forschung dienen.

Das erste Axiom bezieht sich auf die energetische Testung: Nur wer auf der Ebene, die als die steuernde Ebene erkannt wird, wirklich testen kann, wird Energiemedizin betreiben können.

Das zweite Axiom bezieht sich auf das Prinzip der Resonanz: Nur wer es versteht in geeigneter Weise, über Resonanz mit der zu behandelnden Person zu kommunizieren, wird entscheidende Veränderun­gen im Krankheitsverlauf erreichen können.

Die Arbeit auf Basis von Resonanz führt dazu, einen Prozess zu ver­folgen und zeigt damit grundleg­enden Respekt und Akzeptanz vor der Einzigartigkeit und Fähigkeit jedes Lebens. Qualitative Änderungen auf der Ebene der Energie werden Transformation genannt. Der Zustand ist nachher qualitativ anders, enthält aber noch die Infor­mation des Ursprungszustandes. Ein Zeichen einer echten Weiterentwicklung.

Abschließend noch ein Hinweis: das, womit wir als Arzt kommunizieren ist der Wille zur Heilung im Patienten, mit diesem Teil kooperieren wir und diesem Teil gilt unser hippokratisches Versprechen.

Quelle: Newsletter der Fa. Ondamed, 1. Quartal 2007



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PD Dr. Jacob Bösch - Neue Theorien zur energetischen Struktur des Menschen

PD Dr. med. Jakob Bösch war Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste Baselland und Privatdozent für Psychiatrie und Psychosoziale Medizin an der Universität Basel bis Ende Januar 2006. Er erhielt nach dem Medizinstudium ein Postdoc-Stipendium für Experimentelle Medizin und arbeitete am Institut für Hirnforschung der Universität Zürich. Wechselte an die PUK Zürich und arbeitete später 10 Jahre an der Psychiatrischen Poliklinik am Universitätsspital Zürich, zuletzt als leitender Arzt und Privatdozent.

Jakob Bösch ist Preisträger der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie, der Schweizerischen Vereinigung für Parapsychologie und des Schweizerischen Verbandes für Natürliches Heilen.

Neue Theorien und experimentelle Resultate zur energetischen Struktur des Menschen

Die vermutlich interessantesten Arbeiten zur energetischen Struktur des Menschen stammen von der Psychophysiologin Valerie V. Hunt (18). Zuerst an der Columbia University of New York, später an der University of California in Los Angeles machte sie mit ihrem Team noch wenig bekannte aber vermutlich bahnbrechende elektrophysiologische Entdeckungen. Mit gewöhnlichen bipolaren Hautelektroden entdeckte Hunt nach Filtrierung der EKG; EEG und EMG Ströme mit Frequenzen bis zu 150 Hz einen kontinuierlichen elektrischen Strom von 500 bis 20‘000 Hz, der allerdings erst nach Verstärkung differenziert untersucht werden konnte. Mit der Fourier-Analyse zeigte sich eine strenge Korrelation zwischen den gemessenen Schwingungsmustern und den von hell- bzw. aurasichtigen Personen um die Menschen herum wahrnehmbaren Farben. Handauflegen erzeugte eine Angleichung der Schwingungsfrequenzen zwischen Heilenden und Heilung Empfangenden. Die elektrische und magnetische Manipulation des die Versuchspersonen umgebenden bioelektrischen Feldes in speziellen Räumen führte zu diversen Störungen des Bewusstseins, der Affektivität, der Reaktionsgeschwindigkeit, der grob- und feinmotorischen Koordination, des Gleichgewichtes und der kinästhetischen Wahrnehmung, wie sie bei zahlreichen psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen gesehen werden. Die Experimente führen zur Schlussfolgerung, dass neben der neuronalen eine viel schnellere und direkt wirkende elektromagnetische Informormationsübertragung bestehen muss. Zusammen mit der Entdeckung der Zellkommunikation durch kohärentes Licht und der kohärenten Lichtabstrahlung vom Körper (19) stärken sie die schon vom Neurophysiologen Carl Pribram aufgestellte Hypothese, dass der Organismus wie ein Hologramm funktioniert, indem die gesamte Informationsmenge an jeder Stelle des Organismus abgerufen werden kann.

Im 16. und 17. Jahrhundert als die ersten mechanischen Uhren und Maschinen erfunden wurden, waren bald begabte Mediziner und Philosophen zur Stelle und entwarfen ein Modell des Menschen, das diesen Maschinen nachempfunden war. Inzwischen haben die Physik mit der Quantentheorie und die Technik, insbesondere die Informationstechnologie, unglaubliche Fortschritte gemacht; bald sollen die Quantencomputer Wirklichkeit werden. Die Mehrzahl der Mediziner hängt, was den menschlichen Organismus angeht, immer noch mehr oder weniger dem alten Taschenuhren-Modell an. Wenn die Erkenntnisse der Grundlagenwissenschaften und der neuen Technologien auf die Theorie des menschlichen Organismus angewendet werden, ist die Komplementär - und Alternativmedizin - was die Theorie, nicht was die Resultate betrifft - weitgehend von ihrem Rechtfertigungsdruck befreit.

Quelle: http://www.jakobboesch.ch/texte/texte.php?id=124



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Dr. med. Hendrik Treugut - Energetische und Informationsmedizin

Eine Standortbestimmung zur Komplementär-Medizin von Priv. Doz. Dr. med. Hendrik Treugut, Chefarzt am Klinikum Schwäbisch Gmünd und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin (DGEIM).

Lehrmedizin vs. Komplementärmedizin?

Die moderne Medizin stellt sich dar als eine Reihe spektakulärer Erfolge: Transplantationen ganzer Organsysteme, feinst abgestimmte Hormonsubstitutionen, extracorporale Befruchtung, endoskopisches Operieren, computergesteuert Neurochirurgie, Kernspintomographie, Laseranwendungen etc. etc. Diese Medizin steht im Mittelpunkt des Medieninteresses und der offiziellen wissenschaftlichen Förderung, ihre Anwendung wird  dem Patienten weitgehend von den Kassen erstattet. Sie ist eine direkte Fortentwicklung sowohl der im 19. Jahrhundert begonnenen naturwissenschaftlichen Medizin wie auch der Technologie der letzten Jahrzehnte.

Neben diesem Mainstream gab es immer Nebenwege verschiedenster Art, die meist ohne wirkliche Berührung nebeneinander herliefen : die Homöopathie, Phytotherapie, die Körpertechniken, schamanistische Heilweisen etc. Diese Verfahren standen seit der Entwicklung der naturwissenschaftlichen Medizin in deren Schatten und mussten sich fehlende Wirksamkeit oder allenfalls Placeboeffekt vorwerfen lassen und verfügten meist nicht über ein naturwissenschaftlich akzeptiertes Wirkmodell.

In den letzten beiden Jahrzehnten ist hier ein entscheidender Wandel eingetreten. Die naturwissenschaftliche Medizin steht vor großen Problemen: sie versagt meist in den Vor- oder Frühstadien von Erkrankungen, bei der Behandlung von chronischen Krankheiten und sie bietet weiterhin kaum Heilerfolge bei den großen Krankheiten unserer Zeit wie z.B. Krebs, Aids, oder M. Alzheimer. Inzwischen ist ein weiteres wesentliches Problem für diese Medizin aufgetaucht: sie ist kaum noch bezahlbar. Neben einer beeindruckenden, in einer Exponentialkurve verlaufenden Entwicklung ihrer Möglichkeiten sind auch die Kosten exponential angewachsen und haben jetzt eine kritische und untragbare Höhe erreicht, die über die Lohnneben- kosten auch eine bedenkliche Einwirkung auf den Arbeitsmarkt erkennen läßt. Aus diesem Grunde werden in allen Industrieländern weltweit Diskussionen geführt nicht nur über die Finanzierbarkeit dieser Medizin, sondern auch um das Thema:

„Welche Medizin wollen und können wir uns leisten?"

Zur gleichen Zeit hat auch eine Entwicklung der anderen "Medizinszene" (im Folgenden Komplementärmedizin genannt) stattgefunden. Die einzelnen Verfahren haben sich fortentwickelt, stehen jedoch weiterhin nebeneinander und bieten kein übergreifendes Konzept an. Die Komplementärmedizin ist damit ein weitgefächertes und unübersehbares System von Diagnose- und Therapieverfahren, deren einziges Gemeinsames ihr Gegensatz zur sog. Schulmedizin ist. So gibt es z.B. die manuelle Therapie, Ernährungstherapie, Medizinsysteme des Ostens (Traditionelle Chinesische Medizin TCM, Ayurveda), Anthroposophische Medizin, esoterische Medizin (z.B. Geistheilen), Homöopathie und diverse andere Systeme. Im deutschsprachigen Raum stellt die mehrbändige ZDN-Dokumentation aus dem Jahr 1993 wohl am besten den Umfang und die Unübersichtlichkeit der Verfahren dar.

Innerhalb dieses weiten Bogens findet sich jedoch ein Bereich, der aufgrund seiner ebenfalls naturwissenschaftlichen Basis große Parallelitäten zur Lehrmedizin aufweist und der hier als Energetische und Informationsmedizin bezeichnen werden soll. (Im angelsäch- sischen Sprachbereich: energy medicine) Dazu einige Angaben: eine offizielle Bezeichnung dieser Art existiert nicht. Wir verstehen darunter damit eine Gruppe von höchst interessanten Diagnose- und Therapieverfahren wie Biophotonen-Analyse, Biofeedback, Magnetfeld-Therapie, Elektroakupunktur nach Voll, FarbTherapie, Soft-Laser-Therapie, Elektroneural-Therapie, elektromagnetische Bluttests, Bioresonanz-Therapie, vacuum technology u.v.a.

Diese Energetische und Informationsmedizin verbindet ein großes medizinisches Potential mit leichter Handhabung: sie ist mit anderen komplementärmedizinischen Systemen und zum Teil mit der Lehrmedizin kompatibel und stellt eine technische Herausforderung dar. Die verwendeten hightech-Geräte sind relativ preisgünstig, eine konsequente Kombination der Verfahren gibt es noch nicht.

Im Vergleich zur Lehrmedizin muß man diese Energetische und Informationsmedizin als wichtige Ergänzung ansehen. Anders als die erstere ist sie nämlich in der Lage, über den diagnostischen und therapeutischen Zugriff auf  die elektrischen Regelkreiskomplexe des Organismus oder auf das steuernde körpereigene Biophotonenfeld zu wirken und damit die Vor- und Frühstadien einer Krankheit zu erfassen. Die diagnostische Registrierung oder therapeutische Applikation von Oszillationen (meistens elektromagnetische Schwingungen) ist mit vergleichsweise einfachen und preiswerten Geräten möglich, teure Großgeräte wie in der Schulmedizin entfallen völlig. Der weitgehende Verzicht auf pharmakologische Eingriffe in die Körperchemie mit all seinen gefürchteten Nebenwirkungen (z.B. Kortisonproblematik, Allergieentwicklung, Antibiotikaresistenz etc.) stellt einen weiteren großen Vorteil dar. Vor allem die Ansiedlung dieser Verfahren im flachen Anfangsteil der exponentiellen Kostenkurve, d.h. ihre Preisgünstigkeit ist ein weiterer wesentlicher Unterschied zur Lehrmedizin.

In der Öffentlichkeit, vor allem jedoch auch unter Medizinern ist es kaum bekannt, daß diese Energetische und Informationsmedizin mittlerweile großteils auf festem physikalischem Boden steht - nicht der klassischen Newtonschen Physik, sondern der neuen Natur- wissenschaft, die mit Namen wie z.B. Einstein, Prigogyne, Norbert Wiener und der ganzen Schule der Quantenphysiker verbunden ist. So läßt sich ihre Wirkung beispielsweise erklären durch die Modelle der Kybernetik und Systemtheorie wie auch der Chaosforschung, sie gründet auf der elektromagnetischen Feldtheorie, der Biophotonen- theorie wie auch der Quantenmechanik; technische Entwicklungen wie Holographie oder Laser lassen sich ebenso erkennen wie dissipative Strukturen. All dies ist allerdings, wie bereits erwähnt, in hohem Maß der Öffentlichkeit und der Lehrmedizin unbekannt.


Probleme

Nun ist der Zugriff auf diese Medizin keineswegs unproblematisch. Neben der bewährten und etablierten Lehrmedizin zeigt die Komplementärmedizin in ihrer derzeitigen Form Defizite:

  1. Fehlende wissenschaftliche Erforschung ihrer Wirksamkeit
  2. Fehlende Kompatibilität mit vorhandenen medizinischen Strukturen, fehlende Adaptierung an das bestehende System
  3. Fehlende Akzeptanz des komplementärmedizinische Medizinbegriffes im Klinik und Wissenschaftsbetrieb
  4. Die Vereinnahmung durch Interessengruppen, die (teilweise) ideologische Betrachtung

Was ist zu tun?
Eine ausführliche Analyse der Situation ist nicht Aufgabe dieses Exposés. Der Kern des Problems scheint die fehlende Akzeptanz des neuen Medizin- und Gesundheitsmodells zu sein. Ob dies nun Ursache oder Wirkung ist oder ob sich derzeit durch die Zunahme von Anomalien nach der Definition von Thomas Kuhn der Übergang von normaler in außerordentliche Forschung und damit ein Paradigmenwechsel ankündigt, sei ebenfalls dahingestellt. Dies ist zwar wirklich der Kern des Problems, sollte aber nicht Thema der hier empfohlenen konkreten Schritte sein.

Vorschlag 1 :
Einbeziehung der Komplementärmedizin, insbesondere energy medicine in den klinischen und wissenschaftlichen Forschungsbetrieb
Selbstverständlich ist es möglich und notwendig, komplementär- medizinische Diagnose- und Therapieverfahren ebenso auf die Verwendbarkeit hin zu überprüfen wie die Verfahren der Lehrmedizin; dabei müssen spezielle Besonderheiten der energy medicine allerdings berücksichtigt werden. Da sich bisher gerade die Universitäten äußerst restriktiv verhalten haben und keine Änderung sichtbar ist, sind Alternativen gefordert. Diese könnten darin bestehen, daß z.B. qualifizierte Kliniken oder Institute Arbeitsgruppen bilden und mit universitärer wissenschaftlicher Qualität Forschung im Bereich der energy medicine betreiben.

Vorschlag 2 :
Evaluation des physikalisch-technischen Potentials der energy medicine
Noch weitgehend unbemerkt vom medizinisch-technischen Komplex der großen medizinischen Gerätehersteller hat sich ein interessanter, aber unübersichtlicher und unkontrollierter Markt einer alternativen Medizintechnologie entwickelt, der sehr schnell wächst. Die meisten Produkte fallen unter die Kategorie hightech-Elektronik, die eingesetzt wird z.B. für multisensorielle Meßgeräte, für sog. mind- machines, als Rezeptoren und Oszillatoren für elektromagnetische biologisch wirksame Schwingungen, zur Steuerung von pulsierenden Magnetfeldern, als Biophotonenmeßgeräte, als Generator codierter psychoaktiver Frequenzen etc. Vereinzelt handelt es sich um frühere geheime Staatstechnologie aus der russischen Raumfahrt oder andere Ostblockentwicklungen.

Zunehmend tauchen auch medizinisch verwendete Geräte oder Materialien auf, die offenbar eine Wechselwirkung mit dem Sub- quanten- oder Skalarwellenfeld hervorrufen können (dies ist eine auch Physikern heute fast noch mystisch erscheinende Steuerungsebene der Energie, die sich jedoch seit der Entdeckung des Casimir- oder  Aharonov-Bohm-Effektes als real erwiesen hat und die in den USA bereits zu Anfängen einer vacuum technology (Thomas Bearden) geführt hat).

Daraus geht hervor, daß hier ein schnell wachsender Forschungs- und Entwicklungsmarkt mit entsprechenden Produktionschancen gegeben ist, da dies alles noch in den Kinderschuhen steckt und keinerlei Systematik erkennbar ist. Zum einen gilt es, vorhandene Methoden und Geräte von physikalisch-technischer Seite her zu prüfen, vor allem jedoch Verbesserungen und Neuentwicklungen auf den Weg zu bringen. Die Bedeutung dieser neuen Medizintechnologie wurde bisher nur in den USA, Japan, Rußland und China erkannt: diese Länder investierten in den letzten Jahren Hunderte von Millionen Dollar. In Europa, speziell Deutschland gab es bisher nur kleine einzelne Forschungsprojekte. Da sich die naturwissenschaftlich-technischen Universitäten bisher wesentlich offener als die medizinischen Fakultäten gezeigt haben, sollte gezielt auf sie zugegangen werden mit dem Vorschlag, ggf. Sonderforschungsbereiche einzurichten.

Neben allen Vorteilen, die den Universitäten selbst entstehen, wäre ein technologischer Schub und damit ein weiterer Impuls für die energy medicine zu erwarten. Die Entwicklungen und Neugründungen der letzten Monate in Deutschland zeigen, daß die Kommunen anfangen, speziell diesen Aspekt der Komplementärmedizin als zukunftsträchtig anzusehen: die Komplementärmedizin als kostengünstige Ergänzung der Lehrmedizin mit hoher Akzeptanz in der Bevölkerung und komplementärmedizinische Forschungsprojekte als vielbeachtete kommunale Aktivitäten. Längst überfällig ist die Verbindung mit naturwissenschaftlichen Universitäten, die sowohl den theoretischen Verständnisrahmen als auch technische Neuentwicklungen liefern können und für die sich in dieser Kombination und mit dieser Thematik neue Wachstumsräume erschließen.


Zusammenfassung

Die moderne Medizin stößt zunehmend an die Grenzen ihrer Machbarkeit und Finanzierbarkeit. Neueste Entwicklungen zeigen bereits jetzt Ansätze eines Ausweges: zunehmend erfährt die Medizin eine Erweiterung in einem Bereich, der bisher Teil des großen Komplexes der Komplementärmedizin war und der als Energetische und Informationsmedizin (energy medicine) bezeichnet werden soll. Es handelt sich dabei um diagnostische und therapeutische Methoden, die über elektromagnetische kybernetische Regelsysteme des Organismus, steuernde ultrafeine körpereigene elektromagnetische Felder oder andere übergeordnete Felder wirken. Diese Methoden stellen eine Mischung dar aus uraltem Heilwissen östlicher Philosophiesysteme und neuester high-tech-Elektronik, besitzen zudem einen naturwissenschaftlichen Rahmen durch neueste biophysikalische Modellvorstellungen. Als Ergänzung zu den zaghaften Forschungsaktivitäten der medizinischen Fakultäten sollten ggf. Gründungen qualifizierter komplementärmedizinischer Forschungsinstitute auf anderen Ebenen erfolgen, v.a. sollte aber auch eine Verbindung zu naturwissenschaftlichen Universitäten geschaffen werden, da hier (evtl. in Sonderforschungbereichen) die wissenschaftliche Basis entwickelt wird. Dann können auch technische Neuentwicklungen erwartet werden mit wirtschaftlichem Erfolg, mit neuen Arbeitsplätzen und vielen anderen Vorteilen einer überfälligen technisch-medizinischen Innovation.

Die Energetische und Informationsmedizin (energy medicine) soll und kann dabei nicht die bisherige Medizin ersetzen, sondern diese in einem Bereich ergänzen, in dem diese erfolglos und zu teuer ist.

Quelle: www.dgeim.de



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Dr. med. K.-P. Schlebusch - Das Prinzip der Ganzheitlichkeit

Körper und Seele beeinflussen sich gegenseitig. Für den ganzheitlichen Mediziner ist der Körper keine zergliederbare Maschinerie aus  Organen und Knochen, sondern eine unteilbare psychosomatische Einheit. Krank werden wir, wenn die hochkomplexe Balance des Körper-Seele-Gefüges durcheinandergerät. Der ganzheitliche Arzt sieht deshalb in einer  Krankheit niemals nur die Erkrankung eines einzelnen Organs, sondern immer auch den Ausdruck von Regulationsbemühungen des Gesamtorganismus. Hier ist vor allem das System der Grundregulation zu beachten.

Das System der Grundregulation - Die Reaktion des Bindegewebes
Das Gleichgewicht

Das Bindegewebe durchzieht und umgibt die Organzellen. Einige Elemente des Bindegewebes übernehmen als Immunsystem Abwehrfunktionen, andere transportieren Nährstoffe und Informationen. Das Bindegewebe ist für Schutz und Versorgung der Organe verantwortlich. Es liefert genau das, was von den Zellen verbraucht wird. Das System ist im Gleichgewicht.

Alle auf den Organismus wirkenden Reize lösen zuerst eine Reaktion des Bindegewebes aus. Diese Reaktion ist dreiphasig:

Normale Regulation

Ständig wirkt eine Vielzahl von Einflüssen auf das Bindegewebe ein. Viele Reize, der Ganzheitsmediziner spricht von Störfaktoren, belasten das Bindegewebe. Die Reaktion darauf ist unspezifisch, das heißt, ein und derselbe Störfaktor wirkt bei jedem Menschen anders. Nach einer Störung kehrt das System ins Gleichgewicht zurück.

Akut gestörte Regulation

Störfaktoren summieren sich. Die Reaktion des Systems darauf ist eine akute Krankheit. Kommen weitere Störfaktoren hinzu oder hält die Situation über längere Zeit an, wird das Gleichgewicht instabil.

Chronisch gestörte Regulation

Die Zellen werden dauerhaft schlecht versorgt, die Krankheiten werden chronisch. Das System gerät aus dem Gleichgewicht; es kann  nicht mehr reagieren und erstarrt. Die Störfaktoren wirken als Therapiehindernis.

Ganzheitsmedizinische Therapie

Eine ganzheitsmedizinische Behandlung spürt die individuellen Störfaktoren auf und beseitigt sie. Erst dann kann die Grundregulation des  Organismus wieder in Gang kommen. Das System wird in den Zustand des Gleichgewichts zurückgeführt.     

Wie ein Fisch im Wasser “schwimmen” die Zellen nun wieder in einer optimalen Umgebung.  Der Mensch fühlt sich wohl.

Quelle: Dr. Schlebusch



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Marco Bischof, Wissenschaftsjournalist - Informative Wirkung in der Biologie

Beobachtungen der Biophotonenforschung wie die Wirkung geringster Reize, nichtlineare Effekte und die schmalen Fenster der Wirksamkeit weisen darauf hin, daß wir es hier mit informativen Wirkungen zu tun haben.

Obwohl der Schritt vom Teilchenaspekt der Wirklichkeit zu ihrem Feldaspekt - den allerdings ein großer Teil der Wissenschaft noch nicht vollzogen hat - bereits ein großer und wichtiger Schritt ist, drängt sich aus den genannten Beobachtungen und aus verschiedenen theoretischen Überlegungen von Physikern bereits ein noch weitgehenderer Schritt auf.
 Nach der klassischen Physik muß immer Energie übertragen werden, damit Wirkungen ausgelöst werden (je mehr Energie, umso stärker die Wirkung). Viele experimentelle Beobachtungen können aber so nicht erklärt werden. Deshalb sagte der sowjetische Physiker Alexander Presman bereits 1968 - in seinem Pionierwerk über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder - bei den Wirkungen dieser Felder auf (und in) Lebewesen seien "informative Wirkungen" wahrscheinlich wesentlich bedeutender als Energieübertragung.

Vieles weist darauf hin, daß im Bereich der Biologie Informationsübertragung eine Schlüsselrolle spielt, die oft über Resonanzen von Schwingungen erfolgt. Als Informationen können dabei z.B. Veränderungen von Rhythmen und Frequenzen oder Energie-Schwankungen wirken.
 Informative Wirkungen sind gezielt und deshalb ökonomisch (Prinzip des geringsten Aufwandes), aber oft nicht linear-kausal/lokal, d.h. sie greifen feldartig bei allen potentiellen Wirkorten (wo Resonanzen möglich sind) an, bis etwas "passt" oder "einhängt". Sie funktionieren nach dem "Alles-oder nichts"-Prinzip, das bereits vor über 100 Jahren bekannt war (Fechner-Weber`sches Gesetz): bei der Anwendung eines Reizes (z.B. bei kontinuierlicher Verstärkung) geschieht entweder nichts oder dann stellt sich die gesamte Wirkung ein, was bei einer ganz bestimmten Schwelle der Fall ist (wobei eine weitere Verstärkung nichts bringt). Wir haben es also mit gequantelten Wirkungen zu tun, was ein Hinweis darauf sein könnte, daß es sich um makroskopische Quanteneffekte handelt. Solche informativen Wirkungen verbreiten sich durch kohärente Verstärkungseffekte oft schlagartig über große Bereiche und scheinen eine große Reichweite zu haben. 

Informative Reize scheinen die adäquateste und wirksamste Form darzustellen, um die empfindliche Regulation in biologischen Systemen zu beeinflussen, wahrscheinlich, weil diese selbst sich entsprechender Signale bedient.
 
 DAS "INFORMATIONSFELD" UND SEINE BIOLOGISCHE BEDEUTUNG
 
Die informative Wirkung elektromagnetischer Felder ist ein Hinweis darauf, daß diese Felder einen bisher übersehenen Aspekt besitzen, der von allergrößter Bedeutung gerade auch für die Biologie ist.

Der sowjetische Mediziner Wlail P.Kasnatschejew, Mitglied der Akademie der Medizinischen Wissenschaften der UdSSR aus Nowosibirsk, hat in der Nachfolge von Gurwitsch ein Experiment durchgeführt, das diesen Aspekt zum Vorschein bringt. Ausgehend von einem Experiment von Alexander Gurwitsch machte Kasnatschejew folgenden Versuch, den er über viele Jahre hinweg unzählige Male mit Erfolg wiederholt hat: In zwei Petrischalen sind Zellkulturen, von denen eine mit Viren vergiftet wird. Die beiden Schalen können nur optisch durch eine Glasscheibe miteinander kommunizieren; Kontakt über chemische Substanzen ist ausgeschlossen. Wenn es sich bei der Scheibe um Quarzglas handelt, das UV-Licht durchlässt, so zeigen sich nach einer Weile die gleichen Vergiftungssymptome in der zweiten Schale, die keine Viren enthält. Bei gewöhnlichem Fensterglas, das für UV-Licht undurchlässig ist, geschieht nichts. Dieses Experiment, das allerdings bisher von keinem westlichen Wissenschaftler reproduziert werden konnte, scheint für eine interzelluläre Informationsübertragung über Biophotonen zu sprechen.

Nach Popp muß hinter dem von den Zellen abgegebenen Licht, wie es aussen als Biophotonenstrahlung gemessen werden kann, ein Biophotonenfeld in der Zelle stehen, das einer direkten Messung nicht zugänglich ist. Im Gegensatz zur "aktuellen Information" der emittierten Photonensignale handelt es sich bei diesem Feld um "potentielle Information". Dieses nicht messbare, hochkohärente holografische Feld aus stehenden Wellen mit seinen eigenartigen, wenig erforschten Eigenschaften entspricht wohl dem "Führungsfeld", wie der Einsteinschüler David Bohm seine "implizite Ordnung" auch genannt hat. Dieses allen anderen Feldern, aber auch der Materie zugrundeliegende Feld - das völlig anderer Natur ist als elektromagnetische Felder - bildet eine Dimension der Wirklichkeit, durch die/in der alles mit allem verbunden ist. Dadurch wird es zu einem alles durchdringenden "Informationsfeld", aus dem die schöpferischen Impulse stammen, die letztlich alles materielle Geschehen steuern. Dieses Feld besitzt eine innere, verborgene Struktur, die die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Ereignisse erhöht, Möglichkeiten kanalisiert - was exakt einer sowjetischen Definition von Information entspricht.

Die Kohärenz- und Lasereigenschaften, die die Biophotonenforschung an lebenden Zellen und Organismen feststellt, bedürfen noch einer systematischen Erforschung. Es zeichnet sich allerdings bereits ein hochinteressanter Zusammenhang zu den bisher weitgehend theoretisch gebliebenen Erkenntnissen der Physik über die sogenannte "Vakuumenergie" bzw. das "Quanten-Potential" ab. Der sogenannte "Aharonov-Bohm-Effekt" hat gezeigt, daß in einem Nullfeld, das durch die gegenseitige Auslöschung zweier (oder mehrerer) elektromagnetischer Felder entsteht, zwar die elektrische und die magnetische Komponente tatsächlich Null werden, aber trotzdem ein sogenanntes elektromagnetisches Potential zurückbleibt, das physikalische Wirkungen haben kann. Nach einigen Forschern bauen sich alle elektromagnetischen Felder aus solchen Potentialen auf, die sie für fundamentaler als die elektromagnetischen Wellen halten. Und die Potentiale sollen nichts als eine Eigenschaft des leeren Raums (Vakuums) sein, nämlich lokale Raumkrümmungen. Die Topologie des Raums wiederum unterliegt einer direkten Wechselwirkung mit dem Bewusstsein. In diesem Modell, das Bohms "implizite Ordnung" auf etwas andere Weise beschreibt, besteht das Biophotonenfeld im Inneren von Organismen in erster Linie aus (nicht-elektromagnetischen) Potentialen oder "Skalarwellen" (Bearden); die messbare Biophotonenstrahlung ist Ausdruck von Veränderungen der inneren Raumhaftigkeit im Organismus oder in Bereichen davon, die wiederum z.B. durch seelisch-geistige Feld-Veränderungen, aber auch andere Einflüsse entstehen können.
 
 ORGANISMEN ALS INFORMATIONSSPEICHER
 
Wie die Biophotonenforschung immer wieder zeigt, sind Lebewesen in der Lage, Licht (Informationen) zu speichern, das dadurch zu Biophotonen wird. Popp und andere Forscher konnten plausibel machen, daß die DNS-Spiralmoleküle der Erbsubstanz den Hauptspeicher der Biophotonen in der Zelle darstellen, wobei die DNS-Moleküle der Zellkerne möglicherweise mit anderen lichtspeicherfähigen Molekülsystemen (z.B. den Melaninen) kooperieren. Es spricht vieles dafür, daß im holographischen Biophotonenfeld des Gesamtorganismus die für das lebendige Funktionieren und die Weiterentwicklung des Organismus notwendigen Informationen gespeichert sind. Eine entsprechende Theorie, die auch auf Popps Arbeit aufbaut, haben Kasnatschejew und Mitarbeiter vor kurzem vorgelegt. 

Bei der Informationsspeicherung im Organismus dürfte das Zusammenwirken des Feldes mit dem Strukturgedächtnis des Wassers, aus dem beim Menschen 60-70 % des erwachsenen Körpers besteht, eine wichtige Rolle spielen. Dies wird auch durch die Forschungen über die Grundregulation nach Pischinger wahrscheinlich.
 
 EINE NEUE DIMENSION DES UMWELTPROBLEMS: DER INFORMATIVE ASPEKT DER UMWELTVERSCHMUTZUNG
 
Sollte die Gedächtnisfunktion des Wassers bestätigt werden, so haben wir es mit einem schwerwiegenden neuen Faktor der Umweltproblematik mit ebensolchen medizinischen Konsequenzen zu tun. Wasser ist nicht nur Hauptbestandteil der Organismen selbst, sondern auch wichtigstes Lösungsmittel und Medium der Stoffkreisläufe auf unserem Planeten. Mehr als 90 % aller Krebserkranklungen werden auf Chemikalien in Umwelt und Wasser zurückgeführt, während Viren und Strahlung usw. nur für höchstens 10 % aller Tumoren verantwortlich gemacht werden. Chemikalien, die im Wassermilieu der Umwelt transportiert werden und so in Trinkwasser und Nahrung gelangen, sind auch mit für die zunehmenden allergischen Beschwerden verantwortlich.
 Wenn tatsächlich von diesen Chemikalien, aber auch von elektromagnetischen Feldern und Radioaktivität, im Wasser eine Information zurückbleibt, dann bleibt auch nach gründlichster Reinigung in Abwasser-Reinigungsanlagen ein Problem für die Gesundheit zurück. Diese Informationen hätten, wie die Forschungen von Cyril W. Smith und anderen vermuten lassen, dann wiederum die Fähigkeit, den Organsmus über das Wasser zu beeinflussen. Diese Möglichkeit wird durch die Beobachtung erhärtet, dass Allergiker oft Probleme mit Trinkwasser haben. Viele von ihnen können nur Quellwasser oder dreifach destilliertes Wasser oder Wasser in Form von Fruchtsaft zu sich nehmen, einige verkraften nur Wasser, das für mehrere Tage im Erdboden vergraben war.

Auf einen möglichen "informativen Aspekt der Umweltverschmutzung" weist der sowjetische Biophotonenforscher Viktor M. Injuschin, Leiter der Biophysikalischen Abteilung der Kasachischen Staatsuniversität in Alma-Ata hin. Nach Professor Injuschin verändert z.B. radioaktive Strahlung durch Resonanz die Struktur des Wassers in Zellen und Extrazellulärraum. Diese Veränderungen persistieren wegen der Erinnerungsfähigkeit von Zellen und Wasser auch nach der Exposition, und da Wasser und elektromagnetisches Feld in den Zellen überdies Verstärkungsmechanismen besitzen, können so auch kleine Strahlendosen langdauernde Wirkungen haben. Die veränderten Wasserstrukturen können nach Injuschin zu pathologischen Veränderungen und Immunschwächung führen. 

Zur "bioenergetischen Rehabilitation" von solchen Strahlenschädigungen hat Injuschin ein Verfahren entwickelt, das auf der Anwendung laserstrukturierten Wassers beruht. Das verwendete Wasser wird ausser mit besonderen Lasern auch mit Druck und mechanisch behandelt und soll eine spezielle chemische Zusammensetzung besitzen. Seine Wirksamkeit wurde durch Tests am Severtsov-Institut der Akademie der Wissenschaften der UdSSR bestätigt. Injuschin schlägt auch ein grossangelegtes Programm zur bioenergetischen Rehabilitation von Wasser in Staudämmen, Seen und Flüssen und von Vegetation und Tierwelt in Tschernobyl und anderen Strahlenkatastrophengebieten vor. In Alma-Ata ist bereits seit einigen Jahren die erste seiner Laser-Einheiten zur Reinigung und Strukturierung von Stadtabwässern in Betrieb.

Da sie den Strukturaspekt des Wassers, und somit den Aspekt der Verfügbarkeit von Schadstoffen, der durch die Wasserstruktur beeinflusst wird, nicht berücksichtigen, wirken konventionelle Kläranlagen ohnehin als eine Art von "Wasservernichtungsanlagen", wie Hacheney schreibt. Beim Bau solcher Anlagen wäre somit der informative Aspekt der Umweltverschmutzung ebenfalls zu berücksichtigen, wie dies Injuschin vorschlägt.

Unter diesem neuen Aspekt besitzen sowohl die chemische Umweltverschmutzung wie auch diejenige durch Radioaktivität und elektromagnetische Felder eine gemeinsame Wirkungsbasis: sie stören, blockieren oder verfälschen die internen biologischen Kommunikations- und Steuerungs-Mechanismen und -Kanäle in Organismen und Umwelt, deren Funktionieren auf dieser elektromagnetisch-informativen Ebene durch die neueste Forschung immer wahrscheinlicher gemacht wird. Erst eine Berücksichtigung dieses grundlegenden Aspektes wird Umweltschutzmassnahmen zu mehr als nur Symptombekämpfung machen. Methoden wie die Biophotonenmessung mit ihrer Verwendung von Biodetektoren, die in der Lage sind, solche informativen Wirkungen anzuzeigen, dürften aus diesem Grund eine zunehmende Bedeutung in der Umweltanalytik erlangen.
 
 Quelle: http://www.transpersonal.de/mbischof/zdnlind.htm



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Dipl.-Ing (FH) Rolf K. Böttner - Gesundheit und Krankheit

Dauerhafte Gesundheit hängt in erster Linie von der Erfüllung der individuellen Anlagen ab. Die beste Ernährung, Sport oder teure Kuren können dies nicht ausgleichen, auch Geld macht bekanntlich nicht glücklich.

Verläuft unsere Entwicklung nicht entsprechend des Lebensplanes, weil wir unsere Anlagen nicht entwickeln, werden die AWF nicht hinreichend mit Erfahrungen gefüllt. Es entstehen Spannungen, Ungleichgewichte und Blockaden - Pulsation und Stoffwechsel werden behindert und die Übereinstimmung zwischen äußeren Handlungen und innerer Einstellung ist gestört. Wir ermüden rasch und geraten bereits bei kleinen Anregungen aus dem Gleichgewicht. Alle AWF besitzen im niedrigsten Energieniveau chaotische und im höchsten Niveau geordnete, kristalline Zonen, die sie gegenüber den anderen Feldern abgrenzt. Gelingt es längere Zeit nicht, nach Anregungen den mittleren Gleichgewichtszustand zu erreichen, entstehen Blockaden. Die Medienteilchen verbleiben entweder im chaotischen Energieniveau (im Extremfall entsteht Krebs) oder im kristallinen Energieniveau (im Extremfall entsteht Multiple Sklerose).

Krankheiten zeigen sich lange bevor körperliche Symptome vorliegen in Ungleichgewichten der sensiblen äußeren AWF. Dies äußert sich u.a. in nachlassender Lebensfreude. Wir merken, daß irgend etwas nicht stimmt. Mediziner können mit ihren Mitteln noch keine "organischen" Abweichungen feststellen, Psychologen versuchen sich mit Gesprächstherapien und ähnlichen verstandesmäßig orientierten Mitteln. Erfolgt keine Veränderung der Lebensweise, greifen die Störungen auf dichtere seelische AWF über, die Beschwerden verstärken sich und manifestieren sich schließlich im körperlichen Bereich. Zunächst werden einzelne Zellen erfaßt, dann Organe, schließlich der ganze Körper.

Erst jetzt findet der Mediziner Symptome, die er mit seinen Mitteln behandeln kann. Er arbeitet auf der Ebene der dichten Kernmaterie, weiß nichts von der Existenz der AWF, in denen die Ursachen der Krankheit zu suchen sind. So setzt er oft materielle Mittel (Medikamente) ein, die nicht selten erhebliche Nebenwirkungen verursachen. Gelingt es nicht, die Selbstheilungskräfte zu stärken oder werden diese zusätzlich belastet, muß der Körper in weiteren Organen die Energie reduzieren. Ist die Krankheit weit fortgeschritten, wird meist operiert. Dabei werden inzwischen wahre Wunder vollbracht, aber die materielle Behandlung am Ende der Krankheits-Kausalkette erfolgt meist völlig ohne Kenntnis der Ursachen in den vernetzten AWF-Steuerungsebenen. Krankheiten auch gleicher Art sind wegen der komplex vernetzten Regelkreise des Organismus meist nicht auf eine Ursache zurückzuführen. Sind jedoch die Ursachen nicht behoben, bricht die Krankheit bald an gleicher oder anderer Stelle erneut aus.

Achtsame Menschen können erste feine Signale von Ungleichgewichten bereits im Vorfeld erkennen und entsprechend gegensteuern, denn diese Abweichungen sind die Wegzeichen für unsere Entwicklung. Durch eine materielle Ausrichtung der Lebensweise werden jedoch die schwachen Hinweise zum Lebensplan meist überhört und das Leben oft vertan, ohne die eigenen Fähigkeiten überhaupt kennengelernt zu haben. Mannigfache Einflüsse wie Elektrosmog (disharmonische Anregung), Umfeldschadstoffe (schädliche Medien) überlagern sich meist, so daß der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung oft nicht mehr erkennbar ist. Das gilt insbesondere auch deshalb, weil Mediziner die Auswirkungen der o.g. Einflüsse überhaupt nicht kennen. Kaum ein Arzt wird als Ursache der organischen Krankheit eines Kindes z.B. eine häufige Handybenutzung feststellen. Im Gegenteil Embryos werden ohne Bedenken und in den meisten Fällen unbegründet bereits im Mutterleib durch Ultraschall oder gar Doppler-Ultraschall geschockt, obwohl selbst bei festgestellten Problemen oft in diesem Stadium kaum etwas bewirkt werden kann. Im späteren Leben müht sich möglicherweise ein Therapeut, den Verhaltensstörungen auf den Grund zu kommen, die dadurch entstanden sind.

Der Mensch sollte versuchen, die drei buddhistischen Untugenden Neid, Gier und Unwissenheit oder Verblendung zu überwinden und die drei Tugenden Gelassenheit, Allgemeinliebe und wahres Wissen zu erwerben. Wenn es uns gelingt, die richtigen Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit der Umwelt zu ziehen, können wir nach dem Oktav-Zyklus (Bild 35) kontinuierlich ein AWF nach dem anderen entwickeln. Dadurch nutzen wir die Sonnenenergie optimaler, leben gleichzeitig energiesparend und gesund. Wir intensivieren den Kontakt mit unseren geistigen Anlagen, erkennen intuitiv das Wesentliche und finden auf diese Weise unseren Weg (Dharma).

Wichtig erscheint, die Lebens-Ziele durch Nutzen-Nutzen Aktionen zu erreichen, d.h. Eigennutz zu meiden, welcher anderen schadet (Nutzen-Schaden-Aktionen). Beide Aktionen gleichen sich in der Zukunft nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung aus (Karma). Karma erstreckt sich auf die gesamte Natur. So ist es besser, einen Baum zu pflegen, als abzusägen; eine Fläche zu kultivieren, als zu betonieren oder sich per Muskelkraft zu bewegen, anstatt Schadstoffe zu produzieren.

Schlechtes Karma führt nach dem Universal-Prinzip zu Gravitation - es belastet. Dies bedeutet Rückentwicklung, Medienteilchen verdichten sich wieder und das Energieniveau sinkt. Gutes Karma dagegen bewirkt Levitation, es erleichtert und entspricht dem Wirkprinzip unseres Sonnensystems.

"Wer gegen die Natur arbeitet, wird scheitern - früher oder später."

Karma kann eine Person, eine Familie, einen Volksstamm oder ein Volk betreffen. So belasten uns Deutsche immer noch die Geschehnisse in der Zeit zwischen 1933 und 1945. Ein weiteres Beispiel sind die manche Familien plagenden Erbkrankheiten. Schlechtes Karma kann durch gutes Karma ausgeglichen werden. Dafür taugt aber nur echter Einsatz - es ist ein großer Unterschied, ob ein Reicher oder ein Armer z.B. einen gleichen Betrag Geldes für einen guten Zweck spendet.

Wahrscheinlich spürten wir alle schon einmal das Gefühl von Erleichterung, das sich einstellte, nachdem man eine lange fällige Schuld beglichen hat, eine Prüfung bestanden hat, eine Sorge sich als unbegründet erwies oder andere Belastungen abgegeben wurde. "Jetzt ist mir aber ein Stein vom Herzen gefallen." Wir spürten deutliche Erleichterung, aber kein Vertreter der konventionellen Wissenschaften könnte eine Reduzierung unseres Gewichtes nachweisen. Nach dem Universal-Prinzip erfolgte die Auflösung eines kompakten Clusters innerhalb eines AWF. Es wurde eine winzige Verdichtung von Materie in Raum umgewandelt, man kann auch sagen, - befreit. Jedes Kind hat das Potential, eigenes Karma und damit einen Teil des Familienkarmas auszugleichen. So vererben sich auch Schicksale, d.h. der Mensch erhält dadurch die Gelegenheit, ähnliche Konstellationen, an denen frühere Familienmitglieder scheiterten, zu meistern.

Weitere Krankheitsursachen haben prinzipiell zwei Gründe:

  • Disharmonische Anregung durch Raum- oder Medienwellen
  • Schädliche Medien durch die Stoffe, denen wir ausgesetzt sind

Diese beiden Gründe sind sekundär, weil ein sich gesund entwickelnder Mensch schädliche Einflüsse spürt und ihnen aus dem Weg geht.

Anregungen durch Wellen machen uns lebendig, denn sie setzen die Pulsation in allen Ebenen in Gang. Durch die natürliche Anregung der Gestirne werden die Organe nacheinander über ihre Hormondrüsen und AWF in Resonanz versetzt (Bild 37). In 24 Stunden ergeben sich jeweils 2 stündige Aktivitäts- bzw. Ruhephasen. Künstliche Sender wie Handys oder TV führen dagegen zu völlig ungeregelter Anregung. Organe, die sich gerade in der Ruhephase befinden, werden angeregt, körperliche, seelische und geistige Kreisläufe gestört. Die natürlichen Interferenzmuster werden verzerrt, es entstehen krankhafte Formen. Die Freund-Feinderkennung funktioniert nicht mehr (Allergie), Krankheitserreger vermehren sich, körpereigene Zellen werden vernichtet. Auf diese Weise können Organ-Streßzustände entstehen, die zu Blockaden führen. Pulsation und Stoffwechsel werden behindert, Cluster nicht aufgelöst, Schlacken nicht ausgeschieden - die natürliche Entwicklung wird gehemmt.

Der Stuttgarter Physiker und Psychologe Günter Haffelder stellte mit der weiterentwickelten EEG-Spektralanalyse fest, daß Musik hoher Frequenz (z.B. Techno) die Hirnwellen "einebnet", dadurch wird die Kreativität gedämpft. Britische Forscher prüfen derzeit ein Mindestalter für Handy-Benutzer sowie Empfehlungen für die Gesprächslänge. Sie hatten in einer Studie festgestellt, daß Kinder aufgrund ihrer Körpergröße besonders gute Funksignal-Leiter sind und wegen des noch nicht voll entwickelten Immunsystems immens anfällig für Strahlenschäden sind. Handybenutzer sollten daran denken, daß sie nicht nur sich selbst, sondern auch das Umfeld beeinflussen. Auch werden immer mehr Antennen gebaut, - Industrie und Staat verdienen.

Als Medien kann alles bezeichnet werden, was wir durch unseren siebenfach gestaffelten Stoffwechsel aufnehmen und abgeben. Dazu gehört die feste und flüssige Nahrung ebenso wie die Atemluft. Medienteilchen bilden die Baustoffe, aus denen unser Körper und die AWF bestehen. Durch Levitation infolge Anregung erwächst unsere Kraft. Es erscheint sinnvoll, natürlich gewachsene Nahrung aus der näheren Umgebung zu essen, da deren AWF an das regionale Energieniveau angepaßt sind. Nahrung aus fernen Ländern oder mit künstlichen Mitteln behandelte, wird wesentlich schlechter verdaut, weil zusätzlich eine größere Energiedichtedifferenz ausgeglichen werden muß und die Medienteilchen anders zusammengesetzt sind.

Oft bedingen sich die beiden Krankheitsursachen disharmonische Anregungen oder schädliche Medien gegenseitig; hinzu kommt ein ungesunder Lebenswandel.

Beispiele hierfür

  • Wir haben unser Energiepotential restlos ausgeschöpft durch zuviel oder einseitige Arbeit, zu wenig Pausen oder Ausgleich, durch zu geringe oder zu hohe Energiezufuhr, Streß durch künstliche Felder, die vielleicht gerade unsere körperlichen Schwachstellen anregen.
  • Unser Stoffwechsel im körperlichen, seelischen oder geistigen Bereich ist blockiert. Dies führt zu Stau auf der einen und zu Mangel auf der anderen Seite. Stoffwechselerkrankungen sind zu 80% der Krankheitsursache (70% davon sind ernährungsbedingt).

Durch das Universal-Prinzip kann der Einfluß von derartigen Entwicklungsproblemen auf die Entstehung von Krankheiten präzise erklärt werden: Wegen fehlender oder unzureichend entwickelter AWF sind die Organe (Kerne der AWF) ungeschützt oder werden nicht ausreichend ernährt. Wir kennen dieses Gefühl "die Nerven liegen bloß" vielleicht von einer offenen Wunde oder einer Zahnbehandlung. Ungeschützte oder unterernährte Organe altern durch die direkte Umfeldanregung vorzeitig. Das führt zu Krankheit bis hin zum vorzeitigen Tod.

Auch Orientierungslosigkeit und Depressionen entstehen aus Kommunikationsstörungen zwischen den körperlichen, seelischen und geistigen AWF. Die Übertragung von Informationen zwischen Körper, AWF und Umfeld funktioniert nur dann fehlerfrei, wenn alle dazwischen liegenden AWF ausreichend mit Medienteilchen gefüllt sind.

Viele Menschen halten sich für gesund, da ihr Körper keine deutlichen Krankheitssymptome zeigt. Gesundheit bezieht sich jedoch auch auf seelische und geistige Bereiche. Unsere AWF benötigen ebenfalls Nahrung und Pflege. Nur wenn diese gesund sind, ist auch eine ganzheitlich gesunde Entwicklung möglich, denn:

"Ein gesunder Geist kann nur in einem gesunden Körper wohnen."

Andererseits eröffnet uns die Erkenntnis der wahren Ursachen einer Krankheit auch den Weg zur Heilung. Die Ursachen liegen oft in blockierten Empfindungen, Gefühlen, Gedanken, die sich wegen der Abweichung vom Lebensplan in den AWF des erkrankten Organes ausgebildet haben und dessen Funktion stören. Erst wenn wir diese erkannt haben, können wir Veränderungen einleiten.

Quelle: Das Universal-Prinzip



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Prof. Fritz-Albert Popp, Biophysiker - Die Freiheit der Möglichkeiten und der Zwang der Fakten

Ich möchte es dem Leser und mir ersparen, auf die vielen bekannten biophysikalischen und chemischen Erklärungen des Bewusstseins einzugehen, die die subtile Struktur und Dynamik des Nervensystems zum Gegenstand haben. Dieses Vorgehen wäre vergleichbar mit dem Versuch, eingehend die Saitenwand im Klavier und die dämpfenden Hämmerchen, die in richtiger Zuordnung zu den Noten jeweils die passenden Saiten zum Schwingen bringen, beschreiben zu wollen, wenn es allein darum ginge, den Reiz und die Genialität eines Beethoven-Konzerts zu schildern. Natürlich hat auch das Bewusstsein eine "hardware", und mein Freund Ke-hsue Li und ich vermuteten nach eingehenden Studien, dass den Saiten der Musikinstrumente die Exciplexe der DNA, den Noten entsprechend die Frequenzen der Biophotonen (die ja nicht nur im optischen Bereich oszillieren), dem treffenden Klang entsprechende Resonanzanregungen von Quantenzuständen der biologischen Materie und schließlich der Vorführung selbst die zeitliche Folge von Frequenz- und Phasenkorrelationen bestimmter elektromagnetischer Abbildungen in den Zellen zuzuordnen sind.

Entscheidend zum Verständnis des Bewusstseins, das - wie auch ein Musikstück - auf allen möglichen Instrumenten unterschiedlicher Auslegung in gleicher Weise gespielt werden kann, ist die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Möglichkeiten und Fakten, zwischen potenzieller und aktueller Information. Nehmen wir als einfachstes Beispiel den Münzwurf. Die Möglichkeit des Münzwurfs ergibt sich aus der Ungewissheit darüber, ob die Münze auf "Zahl" oder "Wappen" fällt. Bevor nicht geworfen ist, wäre der Ausführende völlig überfordert, eine sichere Prognose des Ergebnisses abzugeben. Der Wurf selbst wäre aber sinnlos und irrelevant, wenn der Experimentator diese Frage vorher nicht stellen würde, und ebenso sinnlos, wenn diese Frage nicht das Motiv wäre, den Wurf auch tatsächlich auszuführen. Der Ausführende kann die Frage aber ausnahmslos nur dann stellen und so auch dem Wurf überhaupt einen Sinn geben, wenn er über ein Bewusstsein verfügt. Die Existenz des Bewusstseins kann nur aus einer Handlung eines Lebewesens indirekt erschlossen, nicht aber zwingend bewiesen werden. Nach dem Wurf hat sich die völlige Unwissenheit des Ausführenden über den Ausgang des Ereignisses in Gewissheit umgewandelt. Dann und so auch nur dann ist er sicher, ob die Münze auf Zahl oder Wappen gefallen ist.

Bekanntlich ist 1 bit die Einheit der Information, die sich immer auf eine einzige Ja Nein"-Entscheidung bezieht. Wesentlich ist nun die Unterscheidung zwischen potenzieller und aktueller Information, die bei der Verwendung des Begriffs "Information" leider oft unterlassen wird und dadurch zu grundlegenden Irrtümern und der Unfähigkeit, den Begriff "Information" wirklich zu verstehen, führt. Unter potenzieller Information versteht man die Möglichkeit, unter aktueller Information die Gewissheit über den Ausgang eines Ereignisses. Beim Münzwurf wird die potenzielle Information von einem bit in die aktuelle Information von einem bit umgewandelt. Wäre der Ausführende, der immer die Rolle des "Subjekts" des Vorgangs übernimmt, nicht eingeschaltet, hätte das Ereignis im Informationsraum unserer Welt keine Relevanz, also auch keine Bedeutung. Nur durch die in der Wissenschaft üblicherweise verabscheute Sünde, den Beobachter, das Subjekt, in das Ereignis einzubeziehen, lässt sich Bewusstsein überhaupt erst erfassen.

Die Berührungsangst vor einer möglichen Beschränkung sauberer wissenschaftlicher Erkenntnis durch die Eingliederung des Beobachters muss offenbar überwunden werden, wenn die - ohnehin suspekte - Bewusstseinsforschung nicht für immer eine brotlose Kunst bleiben soll. Unter Einbezug des real existierenden Subjekts, das man in der Physik als Beobachter bezeichnet, wandelt sich durch dessen Handlung und Aufmerksamkeit die potenzielle Information um in aktuelle Information, wobei dieser Umwandlungsvorgang "objektiv" eben nicht messbar ist. Daraus folgt aber konsequenterweise. dass es eine Schnittstelle zwischen der "Objektiven Welt" unserer Wissenschaft und der "subjektiven Welt“ biologischer Relevanz geben muss. Dem Bewusstsein, das einen subjektiven Zustand des Beobachters beschreibt, kommt einerseits die Aufgabe zu, potenzielle Information in aktuelle zu transformieren. aber es wäre falsch, ihm die umgekehrte Funktion zu verweigern. Das Subjekt ist nicht nur Ausführender des Münzwurfs, sondern kann auf Grund seines Wissens die sinnvolle Frage überhaupt erst stellen! Mit andern Worten: Es erzeugt nicht nur aktuelle Information aus potenzieller Information, also Tatsächlichkeiten aus Möglichkeiten, sondern es ist ebenso gut auch in der Lage, (neue) Möglichkeiten aus Tatsächlichkeiten zu kreieren. Zum Beispiel kann der Experimentator den Münzwurf in durchaus sinnvoller Weise beliebig oft wiederholen, ohne dass dabei nicht immer wieder neue Information im gleichen Maße entstünde. Er kann den Münzwurf aber auch verwenden, um andere Fragen zu beantworten - wie die vielen geläufige Frage "Sie liebt mich, sie liebt mich nicht" damit verbinden, oder die Seitenwahl beim Fußballspiel entscheiden. Er kann die registrierten Antworten auf alle möglichen Fragen im binären Code in Form aktueller Information abspeichern, wie es zum Beispiel in der Datenverarbeitung mit gigantisch steigender Vielfalt und Perfektion tatsächlich geschieht. Das Subjekt kann die potenzielle Information sogar wieder zum Gegenstand der Wahrnehmung machen und ihr die Rolle der aktuellen Information zuordnen, was letztlich auf das Studium von Wahrscheinlichkeitsfeldern und "aktuellen" Möglichkeiten hinausläuft. Aber er kann auch aus den Möglichkeiten aktiv Tatsächlichkeiten schaffen, wie es zum Beispiel jeder Architekt tut.

Hinter all diesen Variationen eines Wechselspiels zwischen potenzieller und aktueller Information steckt ein Prozess, den wir als „Bewusstsein" bezeichnen können oder - falls wir Bewusstsein als Dialog von potenzieller und aktueller Information definieren - als Bewusstsein auch verstehen müssen. Allein schon die offensichtliche Variabilität der Dialogführung verdeutlicht die unendliche Vielfalt des Bewusstseins in unserer objektiven und subjektiven Welt. Diese Wirklichkeit ist durch den Einbezug der Möglichkeiten wesentlich reichhaltiger, als es allein nur die Menge der Fakten wäre, denn im strengsten Sinne erscheint die eine Seite der Realität, die aktuelle Informationen, als objektiv, als zwingend, wissenschaftlich nachweisbar, für jedermann gleich und intersubjektiv vermittelbar. Im Gegensatz dazu tritt die andere Seite der Realität, die Welt der Möglichkeiten, an jeder Stelle zu jedem Zeitpunkt als einzige, wirklich "real" empfundene Welt in Erscheinung, nicht aber für jedermann in gleicher Weise unbegrenzt, unerschöpflich, aber willkürlich und subjektiv. Man kann so weit gehen und die gesamte Realität als Bewusstseinsinhalt begreifen, denn ohne Bewusstsein könnten wir das, was wir "Wirklichkeit" nennen, überhaupt nicht wahrnehmen. "Bewusstsein" ist und bleibt aber umfassender als die "raue" Wirklichkeit unendlich kurzzeitiger "events", die in der Quantentheorie als "Kollaps der Wellenfunktion" angesehen wird. Diese Beschränkung auf "events", auf "aktuelle Information", schließt die unerschöpfliche Welt der Möglichkeiten aus.

Bewusstsein ist ein biologischer Prozess, der durch Transformation zwischen der Welt der Tatsächlichkeiten und der Welt der Möglichkeiten einschließlich der Selbstreflexion Fragen stellen und beantworten kann, während Maschinen weder Fragen stellen noch einen Dialog zwischen aktueller und potenzieller Information führen können. Die verschiedenen Typen der Bewusstseinsentfaltung zu kennzeichnen, die allein aus der unterschiedlichen Gewichtung von aktueller und potenzieller Information entstehen, führt in die alltäglichen Erfahrungen zurück, so die Begegnung mit dem "Theoretiker", der den Möglichkeiten wesentlich höhere Bedeutung zuordnet als den Fakten, mit dem "Empiriker", der allein nur auf die (reproduzierbaren) Fakten Wert legt, mit dem idealen "Wissenschaftler", dessen Möglichkeitsrahmen streng mit den Messergebnissen seiner aktuellen Information korreliert, oder mit dem genialen Künstler, der die Welt der Fakten allein nur als Impuls für seinen sich ständig erweiternden Möglichkeitsraum auf dem beschränkten Platz eines Blatt Papiers nutzt. Das Bewusstsein schließt den Fall ein, dass mit einer nicht mehr auflösbar hohen Geschwindigkeit spontan und geradezu automatisch Fragen an geringste Impulse der Umgebungseinwirkungen gestellt werden und die Antworten nur noch als unauflösbare Pakete von Minimalsignalen wahrgenommen, aber nicht mehr einzeln aufgelöst werden. Diese Rolle übernimmt das "Unterbewusstsein", das sich im Laufe der Evolution zunächst als "Instinkt" eingenistet und entwickelt hat, und sich beim Menschen schließlich und bisher bis zum spürbaren und wichtigsten biologischen Prozess der bewussten Wahrnehmung entfaltete. Als Gipfel dieser Entwicklung ist das Bewusstsein selbst inzwischen Gegenstand des Frage- und Antwortspiels geworden „Bewusstsein des Bewusstseins". Wie weit kann dieser im Prinzip unbeschränkte Vorgang, die fruchtbare Rückkopplung zwischen aktueller und potenzieller Information, die Entwicklung neuer Fragen zur Erkennung und Kreation neuer Fakten fortgesetzt werden, bis diese potenziell unerschöpfliche Expansion möglicherweise wegen des Aussterbens der Bewusstseinsträger ein natürliches Ende findet? Gibt es analoge Entfaltungen im Weltall? Niemand weiß es. Was wir aber sicher wissen: Bewusstsein ist als wichtigster Evolutionsprozess nicht eine interessante Begleiterscheinung, sondern dient essenziell dem Überleben des biologischen Systems. Es ist der eigentliche Optimierungsprozess der Evolution. Deshalb kann es eine Chance sein, hellhörig zu werden, wenn wir einen Zusammenhang zur Medizin der Zukunft herstellen wollen. Kann oder soll dieses unerschöpfliche Potenzial nicht zur Quelle einer modernen Medizin werden?

Zum Verständnis des Bewusstseins gehört meines Erachtens auch eine weitere Betrachtung der Unterschiede zwischen aktueller und potenzieller Information, zwischen "Wirklichkeiten" und "Möglichkeiten". Sind diese Welten "wirklich" von einander unabhängig, oder gibt es über die Transformation der Realität auf den Möglichkeitsraum hinaus, wie er zum Beispiel in jeder ärztlichen Diagnose erfolgt, auch umgekehrt Fälle einer zwangsläufigen Rückkopplung der Möglichkeiten auf den Raum der Tatsächlichkeiten? Kann durch Einsatz des Bewusstseins aus scheinbar hoffnungslosen Diagnosen noch eine Heilung erfolgen? Das ist eine der Gretchenfragen, um die es hier geht.

Quellennachweis: Fritz-Albert Popp, Biophotonen – Neue Horizonte zur Biophysik, 3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Karl F. Haug Verlag, Stuttgart



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Letzte Aktualisierung am 25.02.2008