Dem Asthma vorbeugen?Um einen Asthmaanfall
zu verhindern, ist es neben der medikamentösen Therapie
hilfreich, durch die eigene Lebensweise zusätzliche Belastungen
und kritische Situationen zu vermeiden. Manchmal verschafft auch
ein Klimawechsel Linderung.
Asthmatiker können mit der Berücksichtigung einfacher
Verhaltensregeln vieles dazu tun, ihren Beschwerden vorzubeugen.
Ist eine medikamentöse Therapie verordnet, spielt die
konsequente Einnahme der Medikamente gemäß den ärztlichen
Angaben eine wichtige Rolle. Bei der Behandlung unterscheidet
man die Langzeit- von der Notfall-Therapie, bei der Betroffene
selbst einen akuten Asthmaanfall beenden können. Hat der Arzt
entzündungshemmende Medikamente verordnet, müssen diese auch in
beschwerdefreien Zeiten eingenommen werden.
Vermeidung von Allergenen
Bei der Allergenkarenz geht es darum, möglichst alle
Substanzen zu meiden, die einen akuten Asthmaanfall oder eine
Verschlechterung des Befindens verursachen können. Das ist nicht
immer einfach. Während Patienten, die auf Tierhaare reagieren,
diese Reize in ihrer Umgebung meiden können, ist es
Pollenallergikern nicht möglich, Allergenen aus dem Weg zu
gehen.
Asthma - Ein Fall für den Arzt?
Schon beim geringsten Verdacht auf Asthma sollte man zum Arzt
gehen. Denn Asthma gehört zu den Erkrankungen, die - wenn auch
nur in seltenen, besonders schweren Fällen - lebensgefährlich
sein können.
Bei allen Anzeichen einer ungewöhnlichen und nicht durch die
normale körperliche Belastung zu erklärenden Luftnot sollte der
Arzt konsultiert werden. Das gilt auch für Geräusche, die beim
Ein- oder stärker noch beim Ausatmen auffallen.
Anhaltender Husten als Anzeichen
Auch hartnäckiger Husten ist immer ein Grund, den Arzt
aufzusuchen. Denn er kann an diesem ersten Anzeichen erkennen,
ob Asthma vorliegt. Deshalb sollte jeder Husten, der länger als
drei Wochen anhält, vom Arzt abgeklärt werden. Es können sich
auch eine ganze Reihe anderer, zum Teil schwerwiegender
Erkrankungen dahinter verbergen.
Asthma in kritischen Situationen
Lässt sich ein akuter Asthma-Anfall nicht mit Hilfe der
verordneten Medikamente innerhalb von längstens 20 Minuten
bessern, sollte in jedem Fall der Arzt alarmiert werden.