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05.3.2008 - Ein neuer Skandal um mutmaßlich gefälschte
Forschungsstudien
Ein neuer Skandal um mutmaßlich gefälschte Forschungsstudien
erschüttert die Wissenschaftlergemeinschaft in Südkorea.
Nach der Aufdeckung zweier zellbiologischer Studien als
Fälschungen habe seine Hochschule eine gründliche Untersuchung
eingeleitet, sagte der Dekan der Fakultät für Biowissenschaften,
Lee Gyun Min, an der angesehenen Universität für Technik und
Naturwissenschaften KAIST am Dienstag in Taejon. Er zog Parallelen
zum Fälschungsskandal um den südkoreanischen Klonforscher Hwang
Woo Suk, wenn auch die Auswirkungen nicht so gravierend seien.
In den vermeintlich bahnbrechenden Studien wurden laut Lee
nachweislich Daten manipuliert. Die beiden hauptverantwortlichen
Forscher hätten zugegeben, Forschungsergebnisse aufgebauscht zu
haben. In der ersten Studie wurde eine neuartige Methode
beschrieben, mit der unter Verwendung bestimmter Nanopartikel die
Wechselwirkung zwischen Zellmolekülen und Medikamenten in lebenden
Zellen beeinflusst werden kann. Die im Juli 2005 im renommierten
Fachjournal Science veröffentlichten Forschungen
versprachen neue Wege in der klinischen Anwendung, beispielsweise
in der Krebstherapie.
In der im Juli 2006 publizierten zweiten Studie wird erläutert,
wie unter Anwendung der ein Jahr zuvor beschriebenen Methode ein
kleines Molekül aufgespürt wurde, mit deren Hilfe sich
Körperzellen umprogrammieren und deren Alterungsprozesse
zurückdrehen lassen könnten. Diese Arbeit wurde im Fachblatt
Nature Chemical Biology veröffentlicht. Die Fälschungen seien
aufgeflogen, nachdem ein Student vergeblich versucht habe, das
Verfahren zu wiederholen. Nach Angaben von KAIST wurden beide
Journale von dem Ergebnis der ersten Ermittlungen auf
Fakultätsebene informiert. Ein am KAIST tätiger Forscher sei in
der vergangenen Woche suspendiert worden.
Die Untersuchungsergebnisse seien ebenso schockierend wie im Fall
Hwangs, sagte Lee in Anspielung auf den spektakulären Skandal um
den Klonforscher Hwang Woo Suk, der der Fälschung von zwei
Stammzellstudien überführt worden war. Science hatte diese
Studien Anfang 2006 zurückgezogen. Die Auswirkung des neuen Falls
sei jedoch nach seiner Ansicht nicht so gravierend wie bei Hwang,
sagte Lee. Hwangs Studien hätten weltweit Aufsehen erregt, während
die jetzt in Frage gestellten Studien vor allem in Fachkreisen
bekannt gewesen seien.
©
dpa
24.2.2008 Allergietherapie - Wissenschaftler glauben einen neuen
Ansatz entdeckt zu haben
Bei Allergien scheinen bestimmte Immunzellen zu fehlen. Forscher
haben nun den molekularen Mechanismus dafür
entdeckt. Ihre Hoffnung: Mit diesem Wissen lassen sich ganz neue
Therapien gegen Allergien entwickeln.
Ein neu entdeckter Mechanismus könnte möglicherweise in der
Zukunft eine zentrale Rolle bei der Behandlung von Allergien
spielen. Er hindert das Immunsystem daran, sich korrekt zu
regulieren, was zu Heuschnupfen und anderen allergischen
Reaktionen führen kann, hat ein internationales Forscherteam
herausgefunden. Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Entdeckung
bei der Entwicklung neuer, effektiverer Therapien hilft, die genau
diesen Mechanismus lahmlegen. Ihre Untersuchungen schildern sie in
der Fachzeitschrift "PloS Biology". "Wir hoffen, dass wir bald
in der Lage sein werden, nicht nur Patienten zu helfen, die an
einer einzelnen Allergie leiden, sondern auch denen mit
vielfältigen Allergien", erklärt Carsten Schmidt-Weber vom
Imperial College London. Gemeinsam mit seinen Kollegen hatte er
bei Mäusen untersucht, wie zwei an der Regulation des Immunsystems
beteiligte Gene miteinander interagieren. Dabei identifizierten
sie diesen Mechanismus: Ein Gen namens GATA-3 kann die Entwicklung
bestimmter, regulatorischer Immunzellen verhindern, indem es ein
weiteres Gen namens FOXP3 blockiert. Diese regulatorischen
T-Zellen halten normalerweise wiederum andere Zellen des
Immunsystems in Schach. So sorgen sie dafür, dass es nicht zu
Fehlangriffen gegen eigentlich harmlose Substanzen wie zum
Beispiel Pollen und damit zu einer allergischen Reaktion kommt.
Mäuse, die gentechnisch derart verändert waren, dass sie reichlich
das vom GATA-3-Gen codierte Protein herstellten, zeigten
dramatische Defekte bei der Produktion regulatorischer
Immunzellen. Das beobachteten die Wissenschaftler in ihren
Versuchen. Sollte sich eine Therapie entwickeln lassen, mit der
die dafür verantwortliche Blockade von FOXP3 verhindert werden
kann, könnten sich die regulatorischen Zellen wieder ganz normal
entwickeln, so die Hoffnung der Forscher.
Cornelia Pfaff, WSA
Quelle:
stern.de
Unabhängig – Expertengeprüft? Warum halten
sich Mediziner für Allergie-Experten, obwohl sie die Ursachen der
körpereigenen Fehlregulation nicht kennen?
Solange Mediziner eine, der chemischen Regulation (Hardware)
übergeordnete Regulation (Software), nicht akzeptieren, werden
voraussichtlich keine Lösungen (siehe oben) gefunden, und die
Bemühungen, Allergien zu heilen, beschränken sich weiterhin auf
die Unterdrückung der Symptome.
17.2.2008 - Wenn Essen krank macht
Wenn man oftmals nach dem Essen von Bauch- und
Magenschmerzen geplagt wird, kann unter Umständen eine
Nahrungsmittelunverträglichkeit oder auch eine Allergie dahinter
stecken.
Lebensmittelallergie kann jeden treffen
Eine Lebensmittelallergie oder Unverträglichkeit kann im
Prinzip jeden treffen. Mediziner sprechen hier irrtümlich bereits
von Krankheit, obwohl es sich zunächst um eine Regulationsstörung
handelt, aus der allerdings Krankheiten entstehen können, wenn
diese Regulationsstörungen nicht korrigiert werden. Diese
Störungen können auch im Erwachsenenalter noch ausbrechen und
verschiedene Substanzen betreffen. Am häufigsten sind Allergien
auf Weizen, Milch oder Gluten. Gluten, das sind die in vielen
Getreidesorten enthaltenen Klebereiweiss-Stoffe. Die Krankheit,
die dadurch entstehen kann nennen Mediziner Zöliakie, und ist aus
schulmedizinischer Sicht nicht heilbar.
Allergie-Immun® geht davon aus, dass diese
Regulationsstörungen bereits zum größten Teil vererbt wurden.
Regulationsstörungen deshalb, weil der Körper irrtümlich auf
harmlose Stoffe mit Abwehrmaßnahmen kontert. Er hält verschiedene
Moleküle, z.B. im Weizen für Feinde, die es gilt zu vernichten.
Viele Mediziner glauben heute immer noch, dass
sich eine Allergie im Kindesalter „verwachsen“ kann, was immer das
auch bedeuten soll. Wir halten diese Sichtweise nicht nur für
falsch, sondern auch für gefährlich. Denn nach unseren Erfahrungen
hat der Körper keinerlei Veranlassung, vererbte Informationen –
wie z.B. eine Augenfarbe – zu verändern. Das im Jugendalter
vorübergehend Symptome verschwinden, liegt ganz einfach daran,
dass der Körper stark genug ist, diese Fehler zu kompensieren.
Lässt allerdings im Alter die Vitalität nach, erscheinen auch
wieder die Symptome. Vielmals sogar in einer anderen Form. So wird
schnell ein anfangs „harmloser“ Heuschnupfen zu Asthma. Mediziner
erkennen diese Zusammenhänge nicht, sondern sprechen hier von
einem „Etagenwechsel“, und meinen, dass es sich um eine neue
Krankheit handelt. Aber woher sollen Mediziner auf diese
Zusammenhänge schließen können, wenn sie die Ursachen der
Regulationsstörungen nicht kennen.
Körper kämpft gegen Nahrungsmittel an
Im Körper laufen chemische Prozesse ab, Abwehrzellen
produzieren Stoffe, die gegen diese Nahrungsmittel ankämpfen. Die
Patienten haben vielseitige Symptome, die sich unterschiedlich
äußern. Zum Beispiel durch tränende oder gerötete Augen, Schnupfen
oder eine verstopfte Nase, auch die Lunge kann durch Asthma oder
Atemprobleme betroffen sein. Hautausschläge sind möglich, sowie
Magen- und Darmprobleme wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen.
Selbstbeobachtung wichtig
Erkannt werden kann die Lebensmittelallergie auf verschiedene
Arten. Einerseits durch Selbstbeobachtung und das Führen eines
Allergietagebuchs. Hat man einen Verdacht, kann man das
Nahrungsmittel weglassen und die Reaktion des Körpers beobachten,
obwohl Allergie-Immun® der festen Überzeugung ist, dass sich
solche Stoffe nicht grundsätzlich meiden lassen. Oder man kann
durch einen so genannten Provokationstest herausfinden, wie man
auf das Lebensmittel reagiert, obwohl wir diese Tests für
fragwürdig halten. Auch Hauttests, Blutabnahmen oder im Fall der
Zöliakie eine Magenspiegelung bringen angeblich Sicherheit. Dabei
können Mediziner erst eine Zöliakie feststellen, wenn das Kind
bereits lange vorher in den Brunnen gefallen ist, und sich die
Krankheit Zöliakie bereits durch Fehlregulationen manifestieren
konnte.
Mit Diät Allergie behandeln
Viele Mediziner und auch Ernährungsberater glauben, dass man
mit Ausschlussdiäten, also dem Meiden der Allergene, eine
Nahrungsmittelallergie in den Griff bekommen kann. Auch diese
Annahme hält das Team von Allergie-Immun® für gefährlich. Auf der
einen Seite ist es praktisch so gut wie gar nicht umzusetzen, auf
bestimmte Stoffe zu verzichten, und auf der anderen Seite werden
dadurch die Regulationsstörungen nicht behoben. Untersuchungen im
eigenen Labor haben ergeben, dass selbst in „Glutenfrei“
ausgewiesene Produkte noch Anteile von Gluten enthalten sind. Für
den Allergiker eine Katastrophe, denn die Menge von Gluten spielt
keine Rolle. Seien Sie also vorsichtig, denn nicht überall wo
„Glutenfrei“ drauf steht ist auch kein Gluten drin.
Hinzu kommt, dass sie bei Ausschlussdiäten dem
Körper möglicherweise Stoffe vorenthalten, die er aber benötigt.
Wenn einige Mediziner bei der Ausschlussdiät hier von Therapie
sprechen, zeigt sich deutlich die Unwissenheit über die
Gefährlichkeit bei einer Glutenunverträglichkeit. Hierbei werden
nämlich wichtige Enzyme nicht produziert, die für die Verarbeitung
und letztlich für die Verdauung entscheidend sind. Dadurch
verbleiben Stoffe im Darm und können so zu den gefährlichen
Entzündungen führen.
Oft versteckte Gluten im Essen
In Supermärkten und Reformhäusern sind für Zöliakiepatienten
zahlreiche glutenfreie Ersatzprodukte wie Brot, Nudeln oder Kuchen
erhältlich. Aus zahlreichen Stichproben wissen wir, dass die
meisten dieser Angebote nicht „Glutenfrei“ sind. Bisher kennen wir
nur eine Firma, von der wir durch eigene Untersuchungen wissen,
dass sie ausschließlich „Glutenfrei“ produzieren.
Erlaubte Getreidesorten sind Mais, Reis, Hirse,
Buchweizen und Amarant. Verboten sind Weizen, Dinkel, Roggen oder
Hafer. In Restaurants wird empfohlen, sich genau zu erkundigen, ob
die Speisen glutenfrei sind. Oft enthalten auch Wurstwaren und
Soßen verstecktes Mehl, und sind daher für Zöliakiepatienten nicht
geeignet.
Weitere Informationen:
Das Team von Allergie-Immun® ist überzeugt,
dass Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und chronische
Beschwerden auf Regulationsstörungen und bioenergetischen
Fehlprogrammierungen beruhen. Allergie-Immun® hat
ein Analyse- und Therapieverfahren entwickelt und seit Jahren
erprobt. Dabei geht es nicht darum, den Auslöser einer Allergie zu
ermitteln, oder mögliche Allergene zu vermeiden, sondern die
Ursachen dieser allergischen Störungen zu korrigieren.
16.2.2008 - Vorsicht vor chronischen Entzündungen
Entstehen Volkskrankheiten wie Rheuma, Diabetes und sogar Krebs
durch chronisch schwelende Entzündungen? In der Wissenschaft gibt
es immer mehr Hinweise dafür. Um vorzubeugen, ist ein stabiles
Immunsystem daher umso wichtiger.
Mit einer akuten Entzündung reagiert der Organismus, wenn er durch
Eindringlinge geschädigt wird. Im Normalfall führt diese
Abwehrreaktion nach einiger Zeit zur vollständigen Heilung.
Entzündungsforscher sehen diesen Schutzmechanismus jedoch auch als
Gefahr für die Entstehung von schweren Krankheiten: Dann nämlich,
wenn solche Entzündungsprozesse entgleisen und für den Körper
unkontrollierbar werden. Besonders wenn das Immunsystem nicht
stark genug ist, um den Auslöser der Entzündung auszuschalten,
läuft diese einfach immer weiter und wird zu einer eigenständigen
Krankheit. Nach Meinung vieler Experten hängen Erkrankungen wie
Diabetes, rheumatoide Arthritis, Krebs und auch Alzheimer ganz
entscheidend von einer fortwährenden entzündlichen Aktivität im
Körper ab.
Was kann helfen, die chronische Entzündungsaktivität zu dämpfen?
Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper und die Bereitschaft,
mehr für die eigene Gesundheit zu tun, sind neben der Ernährung
zentral bei der Vorsorge. Das beginnt bei der richtigen
Wahrnehmung des eigenen Körpers, umfasst aber auch, dem Körper bei
der Abwehr gezielt zu helfen. Bei einem geschwächten Immunsystem
oder schon bestehenden chronischen Erkrankungen ist es notwendig,
in erster Linie das Immunsystem auf Fehler zu untersuchen. Ein
Fehler im Immunsystem bedeutet, dass es irrtümlich permanent auf
harmlose Stoffe falsch reagiert, wie es bei Allergikern
grundsätzlich der Fall ist. Das ist wie Schattenboxen, allerdings
mit dem Unterschied, dass das Immunsystem viele harmlose Stoffe
wie Pollen und Nahrungsmittel etc. für echte Feinde hält und sie
bekämpft, was den Körper viel Energie kostet. Die Folge ist, dass
der Mensch sich oftmals schlapp und müde fühlt.
Allergie-Immun® hat ein Analyse- und Therapieverfahren entwickelt,
um das Immunsystem von diesem Fehlverhalten zu befreien. Auf der
einen Seite können die Stoffe erkannt werden, auf die der Körper
irrtümlich mit Abwehrmaßnahmen reagiert, und auf der anderen Seite
wird dem Immunsystem durch ein Energetikum beigebracht, nicht
weiter auf harmlose Stoffe zu reagieren.
Die Daten gewinnt das Privatinstitut für
komplementärmedizinische Forschung & Anwendung aus Körperzellen,
die in ein paar Tropfen Blut enthalten sind. Das heißt: die
Informationen auf harmlose Stoffe, auf die der Körper irrtümlich
mit Abwehrmaßnahmen kontert, werden aus den Zellen selbst
erhalten, modifiziert, und über ein Energetikum dem Körper wieder
zugeführt. Da unsere Zellen lernfähig sind – sonst gäbe es
schließlich keine Weiterentwicklung – wird das Fehlverhalten
korrigiert, so dass in der Regel keine weiteren allergischen
Reaktionen auftreten.
11.2.2008 - Mediziner rätseln über Ursachen von Allergien
Das erste Interdisziplinäre Allergiezentrum im süddeutschen Raum
13.02.2008
Klinikum der Universität München bündelt Expertenwissen im
Kampf gegen Allergien
Beim einzelnen Patienten manifestiert sich „eine Allergie“
nicht selten an verschiedenen Orten. Das interdisziplinäre
Allergiezentrum verfolgt zwei Ziele. Zum einen die organbezogene
Spezialisierung der Medizin durch übergreifende Zusammenarbeit
zugunsten des Patienten aufzuheben, zum anderen
Allergiekrankheiten interdisziplinär zu erforschen, um neue
Lösungsansätze für die Therapie zu finden. Für Patienten wird
zudem eine zentrale Telefonnummer als Anlaufstelle für Betroffene
eingerichtet.
Das neue Interdisziplinäre Allergiezentrum wird getragen von:
- Prof. Dr. Dennis Nowak, Direktor Institut und Poliklinik für
Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin zusammen mit PD Dr. Peter
Angerer und Dr. Uta Ochmann
- Prof. Dr. Matthias Griese, Leiter pädiatrische Pneumologie und
Mukoviszidose-Zentrum der Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von
Haunerschen Kinderspital zusammen mit Prof. Dr. Erika von Mutius
(Allergieambulanz)
- Prof. Dr. Bernhard Przybilla, leitender Oberarzt der Klinik und
Poliklinik für Dermatologie und Allergologie zusammen mit PD Dr.
Franziska Ruëff
- PD Dr. Matthias Kramer, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- Prof. Dr. Rudolf Maria Huber, Leiter der Pneumologie der
Medizinischen Klinik und Poliklinik Innenstadt zusammen mit Dr.
Fernando Gamarra und Dr. Diana Stratakis
- Prof. Dr. Jürgen Behr, Leiter des Schwerpunktes Pneumologie der
Medizinischen Klinik und Poliklinik I, Großhadern
Die bisher erarbeiteten Forschungsergebnisse und Methoden sowie
die Kooperation bei der studentischen Ausbildung und Weiterbildung
der Assistenzärzte manifestieren sich nun im Interdisziplinären
Allergiezentrum.
Die Zahl der Allergiepatienten hat sich in den letzten Jahrzehnten
vervielfacht, aber die Ursachen dafür sind bisher nur ansatzweise
bekannt. So ist davon auszugehen, daß bei mindestens 30% der
Bevölkerung eine Allergiekrankheit besteht.
Der Begriff Allergie bezeichnet eine von der Norm abweichende
Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems auf an sich meist
harmlose Substanzen der Umwelt. Die manchmal dramatische Ausmaße
annehmenden Krankheitserscheinungen können an vielen Organsystemen
auftreten, vor allem Hau und Schleimhäute (z.B. von Nase, Darm,
Bronchien) sind als Kontaktflächen zur Umwelt als Einfallstor der
Substanzen besonders häufig betroffen. Die daraus resultierende
„unsichtbare Behinderung“, die durch das Vermeiden des Kontakts
mit dem Auslöser von Beschwerden zu ausgeprägten
Beeinträchtigungen im privaten wie beruflichen Leben führen kann,
darf angesichts der hohen prozentualen Verbreitung und auch der
daraus entstehenden volkswirtschaftlichen Folgen nicht verharmlost
werden.
Versorgung allergiekranker Patienten am Klinikum
In den sechs durch das Interdisziplinäre Allergiezentrum
repräsentierten Kliniken wurden bisher jährlich etwa 10.000
allergiekranke Patienten behandelt. Schwerpunkte sind dabei etwa:
- Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin: 650 Patienten mit
Atemwegs-, Kontakt- oder Nahrungsmittelallergien
- Kinderklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital: 1.100
Patienten mit Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Ekzemen und
Nahrungsmittelallergien
- Dermatologische und Allergologische Klinik: 4.800 Patienten mit
Kontaktallergien, Anaphylaxie auf Insektengift, Nahrungsmittel
oder Arzneimittel, Urtikaria, Ekzemen, Neurodermitis,
Heuschnupfen, Implantatunverträglichkeiten
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde: 750 Patienten mit allergischer
Rhinitis und Erkrankung der Nasennebenhöhlen, Rhinoconjunctivitis
allergica, oralem Allergiesyndrom, Samter-Trias, Durchführung von
Chonchtotmien bei Vergrößerung der Nasenschwellkörper
- Pneumologie, Medizinische Klinik Innenstadt: 2.900 Patienten mit
Asthma bronchiale, Allergiekrankheit bei Mukoviszidose und
weiteren allergischen Lungenerkrankungen
- Pneumoloige, Medizinische Klinik I: 1500 Patienten mit Asthma
bronchiale, exogene allergische Alveolitis, berufsbezogene
Atemwegsallergien
Für die Diagnostik stehen alle modernen Verfahren zur Verfügung,
vom Hauttest über Labormethoden zur Untersuchung von
Körperflüssigkeiten und Immunzellen bis hin zu Provokationstests
an verschiedenen Organen. Therapeutisch verfügt das
Interdisziplinäre Allergiezentrum über alle aktuellen Methoden zum
Management von Allergiekrankheiten. In jeweils alle zwei Wochen
stattfindenden Fallkonferenzen beraten zudem die Experten der
beteiligten Kliniken fachübergreifend über die bestmögliche
Versorgung der Patienten, unabhängig davon, an welchem Standort
oder in welcher Klinik der Betroffene behandelt wird. Damit können
unter anderem Doppeluntersuchungen vermieden sowie
Behandlungsabläufe beschleunigt werden.
Von neuen Erkenntnissen profitieren nicht nur die Patienten
direkt, auch die niedergelassenen Fachärzte werden mit einbezogen
und über Fortschritte informiert. Damit soll das Wissen der
Experten am Interdisziplinären Allergiezentrum auch in der Fläche
verbreitet werden.
Forschungsschwerpunkte
Die sechs Einrichtungen bringen die Forschungsergebnisse aus ihrer
Disziplin in die Diagnostik und Therapie des Interdisziplinären
Allergieamzentrums ein. Dazu gehören Epidemiologie von
Risikofaktoren für allergische Erkrankungen, Expositionsstudien,
Allergogenetik, Untersuchungen zu obstruktiven bronchialen
Erkrankungen, zur zystischen Fibrose und zur allergischen
bronchopulmonalen Aspergillose, die Erforschung chronischer
entzündlicher nasaler Erkrankungen, die Pathophysiologie von
atopischem Ekzem, die Ätiopathogenese der
Implantatüberempfindlichkeit sowie Forschungen zu Insektengift-
und Nahrungsmittelallergie und zur Mastozytose.
Struktur des Interdisziplinären Allergiezentrums
Die Einrichtungen des Zentrums befinden sich am Campus Großhadern
und am Campus Innenstadt in den oben genannten Kliniken. Die
Versorgung der Patienten ist etabliert und trotz der räumlichen
Entfernungen eingespielt. Es wird angestrebt, mittelfristig eine
zentrale Einheit mit dem Angebot aller Leistungen der
Patientenversorgung zu schaffen und Einrichtungen der
wissenschaftlichen Forschung anzuschließen. Schon jetzt können
Patienten unter der neuen zentralen Rufnummer 089 / 5160 – 6160
des interdisziplinären Allergiezentrums anrufen, wenn Sie bei der
Suche nach dem richtigen Ansprechpartner Hilfe benötigen. Im
Internet bietet das neue virtuelle Allergiezentrum ebenfalls
Informationen für Betroffene an unter http://allergiezentrum.klinikum.uni-muenchen.de.
Klinikum der Universität München
Im Klinikum der Universität München (LMU) werden an den Standorten
Großhadern und Innenstadt jährlich rund 81.000 Patienten
stationär, 12.000 teilstationär und 370.000 Patienten ambulant
behandelt. Die 44 Fachkliniken, Institute und Abteilungen verfügen
über mehr als 2.300 Betten. Von insgesamt 9.000 Beschäftigten sind
rund 1.800 Mediziner. Forschung und Lehre ermöglichen eine
Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Das
Klinikum der Universität München hat im Jahr 2006 mehr als 58
Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben und ist seit Juni 2006
Anstalt des öffentlichen Rechts.
Kressirer, Philipp | Quelle: klinikum der universität münchen
Weitere Informationen:
www.klinikum.uni-muenchen.de
allergiezentrum.klinikum.uni-muenchen.de
11.02.2008 - bestätigt: Süßstoffe machen dick
Durch den süßen Geschmack ohne Kalorienzufuhr gerät die
Nährstoffverarbeitung aus dem Takt Die Verwendung von
künstlichen Süßstoffen statt Zucker kann zu Schwierigkeiten bei
der Kontrolle der Essensmenge und damit zu Übergewicht führen. Der
Körper wird durch die Kombination von Süße und fehlenden Kalorien
so verwirrt, dass er danach kalorienreiche Gerichte weniger
effektiv abbaut und mehr davon verlangt. Das schließen Susan
Swithers und Terry Davidson von der Purdue-Universität in West
Lafayette aus Experimenten mit Ratten.
Swithers und Davidson fütterten für ihre Studie Ratten mit
Joghurt, der einmal mit normalem Zucker und einmal mit
kalorienlosem Saccharin gesüßt war. Ratten, die Süßstoff zu sich
genommen hatten, nahmen in der Folgezeit mehr Gewicht als die
Vergleichsratten zu und fraßen auch größere Mengen kalorienreicher
Nahrung. Die Forscher erklären sich ihre Ergebnisse
folgendermaßen: Gibt es keine Verbindung zwischen Süße und
Kalorien mehr, fährt der Körper bei weiteren süßen Mahlzeiten die
Verdauung nicht mehr auf den normalen Level hoch. Die Verwertung
der Nährstoffe wird schlechter und der Körper verlangt mehr süße
Produkte als zuvor. Dies bleibt auch dann noch der Fall, wenn der
süße Eindruck wieder durch kalorienreiche Kost hervorgerufen wird.
Untermauern konnten die Wissenschaftler ihre Erklärung durch
Messungen der Kerntemperatur der Ratten. Diese steigt, wenn der
Verdauungsapparat aktiviert wird: Je höher die Temperatur, desto
aktiver ist die Verdauung. Swithers und Davidson maßen bei den mit
Süßstoff gefütterten Tieren eine deutlich geringere Kerntemperatur
als bei den Vergleichsratten. Dies belege, so die Forscher, dass
die Verdauung nach der Aufnahme von Süßstoff nicht so effizient
arbeite wie vorher. Swithers und Davidson raten deshalb dazu, eher
das Original zu essen als eine kalorienarme Alternative, da die
Gewichtszunahme auf lange Sicht geringer ausfalle. Die Forscher
betonen aber auch, dass die Reaktion des Körpers von Erfahrung
gesteuert werden kann. Ist sich der Mensch des Problems bewusst,
könnten negative Folgen vermieden werden.
Studien aus den USA zeigen jedoch, dass dies eher nicht der Fall
ist: Seit Einführung von Diät-Erfrischungsgetränken ist die Zahl
der Fettleibigen deutlich gestiegen. Andere Forscher haben
außerdem einen Zusammenhang zwischen vermehrtem Genuss von
Diätgetränken und höherem Risiko für Fettablagerungen in der
Bauchhöhle, Bluthochdruck und Insulinresistenz beobachtet.
Susan Swithers und Terry Davidson (Purdue-Universität, West
Lafayette): Behavioral Neuroscience,
Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1037/0735-7044.00.0.000
ddp/wissenschaft.de – Livia Rasche
20.12.2007 - Schicksal Impotenz: Allergie-Immun hilft auf
natürliche Weise
Jeder fünfte Mann in Deutschland leidet unter Erektionsstörungen.
Viele Männer trifft es schon ab dem dreißigsten Lebensjahr. Eine
wichtige Ursache: energetische Staus des Energieflusses im Körper.
Vielmals werden diese Blockierungen durch ein Schockereignis
ausgelöst. Eine Blockierung des Energieflusses erfolgt immer dann,
wenn dieses „Trauma“ nicht verarbeitet und ins Unterbewusstsein
verlagert wird.
Allergie-Immun hat sich auf Wechselwirkungen zwischen dem Menschen
und seiner Umwelt spezialisiert. Durch negative Erlebnisse erfährt
der gesamte Körper einen Schock, ähnlich wie ein Blitzeinschlag.
Gelingt es dem Körper durch die natürlich vorhandene
Regulationsfähigkeit nicht einen Ausgleich herzustellen,
verbleiben energetische Blockaden und können so zu den
unterschiedlichsten Symptomen führen. Die beteiligten Zellen
werden unterversorgt.
Die PSP-Therapie von Allergie-Immun erkennt und begebt
energetische Störungen, die unaufgelöst zu den verschiedensten
Krankheitsbildern führen können.
19.12.2007 - Studie bescheinigt deutschen Ärzten mangelndes
Wissen über Volkskrankheit Bluthochdruck
Exklusiv im Deutschen Gesundheitsfernsehen: Studie der Kölner
Universitätsklinik bescheinigt deutschen Ärzten mangelndes Wissen
über Volkskrankheit Bluthochdruck
Hamburg (ots) - Mehr als die Hälfte der Ärzte in Deutschland
erkennt die Anzeichen für eine Bluthochdruckerkrankung nicht
richtig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der
Universitätsklinik Köln, die dem Deutschen Gesundheitsfernsehen
exklusiv vorliegt. An der Studie zum Thema "Arterielle Hypertonie"
nahmen mehr als 4.000 Allgemeinmediziner, Internisten und
Kardiologen teil.
Den Untersuchungen zu Folge kennen nur rund 37 Prozent der Ärzte
in Deutschland die gültigen Leitlinien zu Hypertonie, also die
wissenschaftlich belegten Standards in Diagnostik und Therapie.
Den aktuellen Grenzwert für gefährlichen Bluthochdruck konnten
lediglich 45 Prozent der Mediziner richtig benennen. Das bedeutet,
dass mehr als die Hälfe der Ärzte eine arterielle Hypertonie
möglicherweise gar nicht identifizieren kann. "Wer eine Krankheit
nicht erkennt, der wird sie mit Sicherheit auch nicht
therapieren", kommentiert Dr. Jens Hagemeister, Kardiologe an der
Universitätsklinik Köln und Mitverfasser der Studie, das Ergebnis.
Versorgungsforscher Prof. Dr. Holger Pfaff von der Universität
Köln kennt die Gründe für das schlechte Abschneiden der Ärzte:
"Die Ursachen liegen vor allem in der Schnelligkeit der
Entwicklung, das Wissen veraltet sehr schnell." Pfaff fordert
daher schnelle Konsequenzen: "Neue Leitlinien müssen verpflichtend
in Fortbildungsseminaren gelehrt werden." Denn noch dürften sich
Ärzte die Bereiche selbst auswählen, in denen sie sich
weiterbilden, so Pfaff in einem Interview mit dem DGF. Sein
Vorschlag: Ein Basiswissen über Neuentwicklungen, das
verpflichtend für alle Ärzte und fester Bestandteil in den
Fortbildbildungsrichtlinien ist.
Von der Volkskrankheit Bluthochdruck sind etwa 20 Prozent der
Bevölkerung betroffen, erklärt Prof. Dr. Erland Erdmann, Direktor
des Herzzentrums Köln. "Die meisten von ihnen erleiden einen
Schlaganfall, einen Herzinfarkt. Im schlimmsten Fall sterben sie
sogar", so Erdmann weiter.
DGF Thema "Bluthochdruck" Das Format "DGF Thema" liefert jede
Woche kompetente Informationen rund um medizinische Themen. In der
aktuellen Folge, die am 21.12.2007 um 19.30 Uhr ausgestrahlt wird,
werden die Ergebnisse der Hypertonie-Studie vorgestellt und von
Experten kommentiert (für Wiederholungstermine siehe www.dgf.tv).
Über das Deutsche Gesundheitsfernsehen
Das Deutsche Gesundheitsfernsehen ist der erste bundesweit
empfangbare, unabhängige und journalistische Spartensender zum
Thema Gesundheit in Deutschland. Seit 1. April 2007 sendet das
Deutsche Gesundheitsfernsehen aus Hamburg und erreicht derzeit ca.
11 Millionen TV-Haushalte über Astra Digital und diverse digitale
Kabelnetze. Der Free-TV-Sender bietet gesundheitsinteressierten
Zuschauern aller Altersgruppen in Ratgeber-Magazinen,
Dokumentationen und Talkshows kostenlos umfassende Informationen
rund um die Themen Gesundheit, Ernährung, Prävention, Bewegung,
Forschung, Naturheilkunde und Wellness. Das Deutsche
Gesundheitsfernsehen wurde von dem renommierten TV-Journalisten
Gerd Berger gegründet, der zusammen mit der Finanzholding avantaxx
AG Gesellschafter des Senders ist. Weitere Informationen sind
unter www.dgf.tv zu finden.
Pressekontakt:
Erdmann Kilian
Tel.: 089-59042-1106
e-Mail: presse@dgf.tv
8.11.2007 - Tausende pillenkrank
Kampf gegen Nebenwirkungen
Angesichts zehntausender Klinik-Einlieferungen pro Jahr wegen
schwerer Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten haben
Experten eine stärkere Arzneimittelsicherheit gefordert. Nach den
Studien der Hersteller zur Marktzulassung sollten Nebenwirkungen
auch in der breiten Anwendung stärker kontrolliert werden, sagte
der Bremer Gesundheitsforscher Gerd Glaeske der Deutschen
Presse-Agentur.
Derzeit gibt es sechs sogenannte Pharmakovigilanz-Zentren in
Deutschland zur Erfassung von Nebenwirkungen auf dem Markt
befindlicher Mittel. Neben einer Aufstockung dieses Bereiches
forderte Glaeske große Datenbanken, in denen die Arzneimittel von
Millionen von Patienten in der Praxis dokumentiert werden. Pro
Jahr gehen nach Angaben des Forschers rund 300.000
Klinikeinweisungen und 16.000 bis 25.000 Todesfälle auf Neben- und
Wechselwirkungen zurück.
Die Pharmakologie-Professorin Petra Thürmann aus Wuppertal
forderte die medizinischen Fachgesellschaften zu verstärkter Hilfe
für Ärzte auf, wenn sie Patienten mit mehreren Krankheiten
behandeln. Niedergelassene Ärzte würden oft damit allein gelassen,
wenn ältere Patienten zum Beispiel hohe Cholesterinwerte,
Alzheimer und hohen Blutdruck gleichzeitig haben, sagte sie.
Wechselwirkungen der Mittel seien oft die Folge. Quelle:
N-TV
17.10.2007 - Volkskrankheit Allergie – Mit homöopathischen
Mitteln schonend Beschwerden lindern
(depr) Asthma, Neurodermitis und Heuschnupfen gehören zu den
häufigsten
allergischen Reaktionen auf Allergene wie Hausstaub, Schimmel,
Pollen,
Nahrungsmittel oder Duftstoffe. Herkömmliche Medikamente lindern
Symptome kurzfristig, führen aber auch zu Nebenwirkungen wie
Müdigkeit
und Konzentrationsschwäche. Laut Dr. Joachim Wernicke, Facharzt
für
Innere und Integrative Medizin an der Malteser Klinik in Bad
Brückenau,
können homöopathische Mittel hier schneller, schonender und
längerfristig wirksam als chemische Medikamente helfen.
Die homöopathische Behandlung ist nebenwirkungsfrei, das heißt
ohne
Folgen für die Schleimhäute. Die Behandlung macht nicht müde, kann
dadurch beliebig oft wiederholt werden und beeinträchtigt weder
die
Fahrtüchtigkeit noch die Tätigkeit an Maschinen. Im nächsten Jahr
kann
die Behandlung ohne Wirkungsverlust bei denselben Symptomen
wiederholt
werden. Eine weiterführende Therapieform stellt die sogenannte
Konstitutionsbehandlung dar, eine zwar zeitaufwendige Methode,
durch die
jedoch eine dauerhafte Heilung von Allergien erreicht werden kann.
Weitere Informationen über die sanfte Medizin aus der Natur sind
unter
www.weckbecker.com erhältlich.
Quelle:
http://www.ddpdirekt.de/portal/details.php?id=30101
27.9.2007 - Verzichten Sie bloß nicht auf Milch!
von Sylvia Schneider
Liebe Leserin, lieber Leser,
viele Menschen verzichten auf Milch, weil eine Menge Irrtümer über
sie im Umlauf sind. Insbesondere Frauen fürchten sich vor den
Kalorien. Völlig falsch, sagt Dr. Katharina Scholz-Ahrens von der
Bundesanstalt für Milchforschung in Kiel. Die Inhaltsstoffe der
Milch sind ein gesundes Highlight unserer Nahrung, und es werden
immer mehr von ihnen entdeckt. Die Forscherin rechnet vor: Wenn
eine Frau zwischen 25 und 50 Jahren, die 60 bis 65 Kilo wiegt,
täglich einen halben Liter Milch trinkt, deckt sie damit zu etwa
60 % ihren täglichen Bedarf an Kalzium und Phosphor. Mehr als ein
Drittel ihrer Eiweißversorgung ist gesichert und ein Fünftel des
Magnesium- und Vitamin-A-Bedarfs. Die Nerven- und Hautvitamine B2
und B12 werden sogar zu zwei Dritteln von der Milch geliefert.
Bei der täglichen Kalorienbilanz schlägt der halbe Liter Milch
jedoch nur mit 12 % des Tagesbedarfs zu Buche. Zudem enthält die
Milch noch viele unentdeckte Stoffe, die Wunder wirken. Gezählt
wurden bislang etwa 400 verschiedene Eiweiße. Sie wirken unter
anderem antithrombotisch, antioxidativ, immunstärkend und schützen
vor unerwünschtem Zellwachstum. Zur Zeit wird in Kiel erforscht,
inwieweit die Inhaltsstoffe Beta-Linolsäure und Buttersäure gegen
Krebs schützen können. Am besten erforscht ist bislang das
Kalzium. Es soll Kolonkarzinomen und Nierensteinen vorbeugen. Auf
alle Fälle – das ist bekannt und vielfach belegt – schützen Milch
und Milchprodukte Ihre Knochen.
Milch macht schlank
Neueste Untersuchungen aus den USA weisen nach, dass das Kalzium
in der Milch sich positiv auf das Körpergewicht auswirkt. Je höher
die tägliche Zufuhr aus Milch und Milchprodukten ist, desto
geringer das Risiko für Übergewicht. Dieser Effekt hängt mit den
bioaktiven Eiweißen in Milch oder Buttermilch zusammen. Mit
Kalziumtabletten funktioniert es nämlich nicht. Auch in fettarmen
Milchprodukten ist reichlich Kalzium enthalten. Das Kalzium ist
wie die anderen Mineralstoffe in der Milch nicht an den Fettgehalt
gebunden:
•100 Gramm Vollmilch enthalten 120 Milligramm Kalzium
•100 Gramm fettarme Milch haben einen Kalziumanteil von 118
Milligramm
•100 g Buttermilch bringen 109 Milligramm Kalzium mit.
Regelmäßiger Milchgenuss ist übrigens auch gut für Ihre Zähne:
Weil Milchprodukte den Speichelfluss anregen, werden im Mund die
schädlichen Säuren verdünnt, die Karies entstehen lassen. Außerdem
erschwert das Milcheiweiß den Bakterien, sich auf der
Zahnoberfläche anzusiedeln.
Quelle: aus einem Newsletter fid-gesundheitswissen.de
Anmerkung der Redaktion:
Sicherlich sind wir auch der festen Überzeugung, dass Milch ein
wichtiger Bestandteil unserer Nahrung ist.
Anders sieht es natürlich aus, wenn eine Person eine
Milchunverträglichkeit hat, die in den meisten Fällen vererbt ist.
Hier sollte nach Möglichkeit diese „Kommunikationsstörung“ behoben
werden. Kommunikationsstörung deshalb, weil unser Körpersystem,
bzw. jede einzelne Zelle unseres Körpers ununterbrochen mit der
Umwelt kommuniziert. Die meisten „Informationen“ oder auch Signale
nehmen wir allerdings unbewusst auf, denn der Mensch ist das
komplexeste informationsverarbeitende System auf der Erde. Nimmt
man alle Informationsabläufe im Menschen einmal zusammen, d. h.
die bewussten (Sprache, Informationsteuerung der willentlich
motorischen Bewegungen) und die unbewussten
(informationsgesteuerte Funktionen der Organe, Hormonsystem), so
werden täglich 10(hoch24) bit verarbeitet. Dieser astronomisch
hohe Wert für die Informations-Menge übertrifft das Gesamtwissen
der Menschheit von 10(hoch)18 bit, wie es in den Bibliotheken der
Welt gespeichert ist, noch um den Faktor von einer Millionen."
Die von Allergie-Immun entwickelte PSP-Anwendung korrigiert solche
Kommunikationsstörungen mit der Umwelt, die nach unseren
Erfahrungen zu allergischen Reaktionen führen.
25.9.2007 - Akupunktur jeglicher Form lindert chronische
Kreuzschmerzen
Schmerzbehandlung mit Akupunktur ist so beliebt wie umstritten,
Studienergebnisse zeigten kein einheitliches Bild. Zwar fühlten
sich viele Behandelte hinterher besser - merkwürdigerweise aber
auch, wenn gar nicht die klassischen Punkte genadelt wurden. Regel
oder Ausnahme? Fundierte Daten liefert die bislang größte Studie
weltweit.
Etliche Menschen haben genug von Pillen, Krankengymnastik und Co
oder empfinden die Schulmedizin gar als ungeeignete engstirnige
Einzelsymptombetrachtung. Sie verstehen ihren Körper als ein
Gesamtgefüge, das mehr ist als bloß Summe seiner Teile, und
bevorzugen dem entsprechende Therapien. Andere suchen nach
fehlgeschlagenen konventionellen Behandlungsansätzen einen
alternativen Weg, anhaltende Gesundheitsprobleme in den Griff zu
bekommen. Viele von ihnen landen über kurz oder lang bei
Akupunktur.
Die traditionelle chinesische Akupunktur beruht auf der
Vorstellung, dass eine Lebensenergie Qi auf definierten Bahnen -
den Meridianen - unseren Körper durchfließt. Krankheiten seien die
Folge von Störungen in diesem Fluss, der sich aber über die auf
den Leitbahnen befindlichen Akupunkturpunkte steuern lässt. In
diese Punkte gesetzte Nadeln sollen vorhandene Blockaden lösen und
das harmonische Gleichgewicht der Strömung wiederherstellen.
Darauf beruhend, aber mit etwas anderem Ansatz arbeitet die
Ohrakupunktur oder Auriculotherapie, die vor fünfzig Jahren von
dem französischen Arzt Paul Nogier entwickelt wurde. Hier
repräsentiert die Ohrmuschel ein Abbild im Kleinen aller
Körperzonen und Organe mit entsprechenden Reflexpunkten, die durch
die Nadeln stimuliert werden.
Alternative Schmerztherapie ...
Beide Verfahren haben längst ihren festen Platz in der
Schmerztherapie. Gerade chronische Schmerzpatienten - und davon
ist immerhin fast ein Fünftel der Deutschen betroffen - hoffen auf
Linderung durch Akupunktur. Doch im Jahr 2000 hatte der
Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen die
Erstattungsfähigkeit des Verfahrens zunächst eingeschränkt:
Bezahlt wurde nur noch, wenn es sich um chronische Kopfschmerzen,
chronische Lendenwirbelsäulen-Beschwerden oder chronische
osteoarthritische Schmerzen handelte und die Therapie im Rahmen
kontrollierter Studien erfolgte. Hintergrund der Maßnahme: Die
Wirksamkeit des Nadelns war nicht zweifelsfrei erwiesen.
Einzelne Akupunktur-Studien hatten zwar einen schmerzlindernden
Effekt offenbart, der darauf beruhen dürfte, dass durch eine
Nervenreizung verschiedene schmerzhemmende Systeme aktiviert
werden. Auch die Ausschüttung der körpereigenen Schmerzmittel
Endorphine wurde gemessen, ebenso wie die Freisetzung der
Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin, die in der
Schmerzkommunikation eine Rolle spielen. Wurden allerdings mehrere
Studien in einen Topf geworfen, verwischten die im Einzelfall so
klaren Ergebnisse. Und irritierend blieb zudem, dass viele dieser
Effekte und Behandlungserfolge auch auftraten, wenn die Nadeln gar
nicht in Akupunkturpunkte gestochen wurden - löste allein die
Hautverletzung die Anti-Schmerzreaktion aus?
Das Gerac-Projekt (German acupuncture trials) - eine von mehreren
Krankenkassen initiierte deutschlandweite Studie - sollte Klarheit
bringen. Unter der Leitung der Ruhr-Universität Bochum wurden in
vier Einzelstudien die Erfolge von "richtiger" Akupunktur im
Vergleich zu Scheinakupunktur, bei der die Nadeln nicht so tief
und außerhalb der klassischen Akupunkturpunkte gesetzt werden,
sowie konventioneller Therapie verglichen. Maßgeblich war, wie
sich die pro Therapieansatz jeweils über 300 behandelten Patienten
nach einem halben Jahr fühlten.
... egal, wo die Nadel steckt
Bei Migräne und Spannungskopfschmerz stellten die Forscher keinen
Unterschied zwischen echter und Scheinakupunktur fest, allerdings
auch keine Differenz zur medikamentösen Linderung [1]. Im Fall der
Knieprobleme schnitt die Akupunkturbehandlung besser ab als die
konventionelle Therapie, doch hielten sich auch hier Schein und
Nicht-Schein die Waage [2]. Und genauso lauten die Ergebnisse zum
Einsatz bei chronischen Kreuzschmerzen, die Heinz Endres von der
Ruhr-Universität Bochum und seine Kollegen nun präsentieren [3].
Krankengymnastik, Massage, Wärmebehandlung, Elektrotherapie,
Rückenschule, Injektionen und gezielte Handlungsanleitungen - der
gesamte Kanon der klassischen Rückentherapie brachte gerade einmal
einem Viertel der Patienten Besserung, verglichen mit doppelt so
vielen der Genadelten, egal, wo und wie tief die Nadeln steckten.
Welcher Mechanismus verbirgt sich dahinter? Ist es womöglich sogar
überflüssig, sich an die tradtionellen Punkte auf den Meridianen
zu halten? Die Wissenschaftler sind nach wie vor ratlos: Womöglich
zeigten sich hier bislang unbekannte Auswirkungen von Akupunktur,
oder unspezifische Einflüsse wie eine positive Erwartungshaltung
der Erkrankten mischten kräftig mit. Vielleicht aber gebe es auch
überhaupt gar keine ausdrücklich spezifischen Akupunktur-Effekte.
Die Wissenschaftler vermuten jedenfalls einen gemeinsamen zu
Grunde liegenden Mechanismus, der sich auf die Schmerzentstehung,
die Übertragung von Schmerzsignalen oder deren Verarbeitung im
zentralen Nervensystem auswirkt. Er ist offenbar stärker als der
Einfluss der aktiven körperlichen Standardtherapie und mag auf
einer Kombination von Placebowirkung und nicht-spezifischen
Faktoren beruhen. Hier herrscht ganz offensichtlich noch
dringender Forschungsbedarf.
Klar ist dennoch das Fazit: "Akupunktur stellt eine überzeugende
alternative Therapie zur multimodalen konventionellen Behandlung
dar", schließen die Forscher. Sie sei für Ärzte eine viel
versprechende und effektive Option bei Kreuzschmerzen, die nur
wenige Nebenwirkungen oder Kontraindikationen aufweise. Schon
heute haben dreißig Prozent aller Patienten, die letztendlich eine
Schmerzklinik aufsuchen, Erfahrungen mit den Nadeln. Angesichts
dessen, dass chronische Rückenschmerzen die Liste der häufigsten
Schmerzerkrankungen anführen und mehr als dreißig Prozent aller
Arbeitsunfähigkeitstage verursachen, sollten Krankenkassen und
Ärzte diese Alternative sicher noch stärker in Betracht ziehen und
bestehende Einschränkungen in der Kostenübernahme aufheben.
Schließlich scheinen sie damit mehr Menschen zu helfen als mit
Pillen
Antje Findeklee
Quellen:
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/905961
Anmerkung der Redaktion:
Allergie-Immun geht davon aus, dass es sich bei chronischen
Rückenschmerzen – wenn alle medizinischen Therapien versagt haben
– um eine reine Schmerzvermittlung handelt, die offenbar aus dem
Schmerzgedächtnis initiiert wird. Selbst dann noch, wenn die
zugrunde liegende mechanische Behinderung längst aufgehoben ist.
Mit unserer PSP-Anwendung machen wir ähnliche Erfahrungen wie etwa
bei der Akupunktur, denn eben solche (unnötigen) Schmerzimpulse
lassen sich recht gut aufheben, so dass die überwiegende Zahl der
Betroffenen nach der PSP-Anwendung keinerlei Schmerzen im Rücken
haben.
Die energetischen Einflussfaktoren sind doch wesentlich größer,
als es sich so mancher Zeitgenosse vorstellen kann. Dies wird
immer wieder deutlich, wenn es darum geht, Allergien, bei denen
die Ursachen schulmedizinisch ja nicht bekannt sind, in den Griff
zu bekommen, denn nach unseren bisherigen durchweg guten
Erfahrungen handelt es sich wahrscheinlich in der Tat um eine
reine Kommunikationsstörung zwischen dem „Energie- und
Informationssystem Mensch“ und seiner Umwelt.
22.9.2007 - Stillen - doch kein Allergie-Schutz?
(Montreal - 19.09.2007) Kinder, die den ersten 3 Lebensmonaten
ausschließlich gestillt werden, erkranken nicht seltener an Asthma
oder Allergien als "Flaschenkinder". Das ist das Ergebnis einer
Studie des kanadischen Forscher-Teams um Michael S. Kramer von der
Kinderklinik Montreal. Die Daten wurden in der Online-Ausgabe des
Fachmagazins "British Medical Journal" (BMJ) veröffentlicht.
Im Rahmen der Studie beobachteten die Forscher 13.889 Mütter mit
ihren Kindern über einen Zeitraum von sechseinhalb Jahren. 50% der
Teilnehmerinnen stillten ihre Kinder ausschließlich in den ersten
3 Monaten nach der Geburt und länger.
Bei Kontrollen nach 3 Monaten, 6 Jahren und nach einem weiteren
halben Jahr hatten die ausschließlich und lang gestillten Kinder
kein geringeres Risiko für Allergien, Heuschnupfen oder Asthma.
Hierzu wurden die Mütter per Fragebogen befragt, welche
Krankheiten die Kinder bisher durchgemacht hatten.
Mit einem Allergie-Test (Prick-Test) untersuchten die Mediziner
die Schulkinder dann auf häufige Allergene wie Hausstaubmilben,
Katzenhaare und Gräserpollen. Dabei konnten die Wissenschaftler
bei den "Brustkindern" kein verringertes Risiko für Allergien,
Heuschnupfen und Asthma feststellen. Bei einigen Stillkindern
zeigte sich sogar ein 2-3fach höheres Allergie-Risiko.
Andere Studien belegen hingegen, dass Stillen vor Allergien und
Asthma schützen kann. Weitere Forschungsarbeiten konnten bisher
die schützende Wirkung von Muttermilch nicht nachweisen oder
deuten gar auf ein erhöhtes Risiko für Allergien und Asthma hin.
Die Forscher sind sich indes darüber einig, dass Stillen in der
Regel die wichtigste und beste Form der Ernährung für Babys ist.
Quelle:
http://www.vitanet.de/aktuelles/Schwangerschaft-und-Stillzeit/20070919-Stillen---doch-kein-Allergie-Schutz-/
8.9.2007 - Verheerende Zuschauerkritik auf Bublaths
Alternativmedizin-Veriss
Verheerende Zuschauerkritik auf Bublaths Alternativmedizin-Veriss
Gesundheit & Medizin
Pressemitteilung von: Deutscher Zentralverein homöopathischer
Ärzte
PR Agentur: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
(openPR) - Ein Kommentar zur Sendung "Die modernen Wunderheiler",
ZDF, 5.09.07, Wissenschaftsmagazin Joachim Bublath:
Mit Ekelfleischbildern, Kakerlaken und längst widerlegten Studien
trat Joachim Bublath an, das von ihm selbst entworfene romantische
Homöopathie-„Bild vom Menschen im Einklang mit der Natur“
auseinander zunehmen. Alles Glaubenssache, alles Placebo, so dass
Fazit dieser Sendung, die sich nicht die Mühe machte, Behauptungen
zu belegen oder – gehört das nicht auch zum
Wissenschaftsjournalismus? – die andere Seite zu zeigen. Selbst
beim Fernsehmeerschweinchen wirkte (ja, wirkte!) die Homöopathie,
aber auch hier nur durch die Streicheleinheit. Und bei der
Schweineherde? Glauben Sie, Herr Bublath, der Tierarzt geht Tiere
liebkosend und Arzneimittel gebend durch den Stall? Nein, das
kriegt kein Schwein mit – lesen Sie es nach:
www.carstens-stiftung.de/eigene/vet/index.php.
Die ZDF-Zuschauer haben zum Glück eine eigene Meinung, sie ist
verheerend: www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/2/0,1872,5249314,00/F498/
Christoph Trapp
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
Am Hofgarten 5, 53113 Bonn
Tel 0228 - 2425332, Fax 0228 – 2425331
presse@dzvhae.de, www.welt-der-homoeopathie.de
Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) wurde
1829 in Köthen (Anhalt) gegründet und ist der Berufsverband der
Ärztinnen und Ärzte, die über die Zusatzbezeichnung "Homöopathie"
verfügen. Der Verein hat etwa 4.000 Mitglieder, die Hälfte sind
Vertragsärzte. Neben den gesundheits- und berufspolitischen
Aufgaben setzt sich der DZVhÄ für eine qualifizierte Weiterbildung
"Homöopathie" und der Förderung der Forschung ein.
Anmerkung der Redaktion:
Selten eine so einseitige und stellenweise arrogante Reportage
gesehen. Wenn das neutraler Journalsimus ist, na dann gute Nacht
Deutschland.
25.8.2007 - Rettet die Photonen
QUANTENPHYSIK
Rettet die Photonen
Nicht destruktive Messungen an Lichtquanten gelungen
Die Aufgabe, Photonen in einem Lichtstrahl zu zählen, ohne sie
dabei zu zerstören, hört sich zunächst einfach an. Tatsächlich
waren selbst Physiker damit lange überfordert. Nun haben sie die
Quantenwelt endlich überlistetet.
Wenn Sie gerade diesen Artikel lesen oder Ihren Blick kurz zum
Fenster hinausschweifen lassen, zerstören Sie fortwährend Photonen
- die kleinsten Bausteine der elektromagnetischen Strahlung. Ihre
Augen absorbieren die Lichtquanten unwiderruflich und vernichten
damit jegliche Information, welche die Quanten mit sich trugen.
Ähnlich ergeht es den Winzlingen auch in anderen Photodetektoren:
Nur ein Knacken zeugt von ihrer ausgehauchten Existenz.
Mehrmalige Messungen eines einzelnen Photons gestalten sich so
natürlich sehr schwierig. Damit bestätigen sie einmal mehr, wie
grundsätzlich verschieden die makroskopische und die Quantenwelt
sind. In unserem Alltag gibt es keine Grenzen für die Genauigkeit
einer Messung, denn sie lässt sich immer und immer wieder
durchführen - schließlich bleibt der Gegenstand in den meisten
Fällen unverändert. Anders bei Quantenobjekten, denn diese
besitzen keinen eindeutigen Zustand.
Deren Eigenschaften lassen sich daher nur mit Hilfe von
Wahrscheinlichkeiten ausdrücken. So kann etwa ein Elektron ihres
Körpers theoretisch in Afrika sein - auch wenn die
Wahrscheinlichkeit dafür äußerst gering ist. Schaut man nicht
nach, entspricht der Ort also eher einer diffusen Wolke denn einem
Punkt. Nur eine Messung kann diese Ungewissheit klären, verändert
aber gleichzeitig auch die Eigenschaften des Elektrons - die
ursprüngliche Wolke schrumpft zusammen. Schauen wir wieder weg,
überlagern sich wieder alle möglichen Zustände, und eine
Folgemessung könnte ein ganz anderes Ergebnis hervorbringen.
Gefängnis für Photonen
Soweit kommt es bei den Photonen aber erst gar nicht. Also mussten
andere Ideen her, um ihnen ihre Eigenschaften zu entlocken. Serge
Haroche von der Ecole Normale Supérieure in Paris und seine
Kollegen entwickelten zu diesem Zweck eine Methode, mit der sie
die Lichtquanten messen können, ohne sie zu zerstören. Physiker
sprechen von einer nicht destruktiven Messung. Als Testobjekte
dienten ihnen die Photonen in einem Mikrowellenstrahl.
Da die Teilchen mit Lichtgeschwindigkeit durch das Labor jagen,
bauten sie zunächst ein Photonengefängnis - eine wenige Zentimeter
große Box, deren Wände mit ultra-reflektierenden Spiegeln
ausgekleidet waren. Derart gefangen legten die Photonen eine
Strecke zurück, die etwa dem Erdumfang entspricht. Bis zu sieben
Photonen ließen sich so festhalten, die gemeinsam ein
elektromagnetisches Feld erzeugen.
Quantenmechanisch betrachtet enthält ein solches Feld gleichzeitig
jede Anzahl von Teilchen zwischen null und sieben. Um die
einzelnen Photonen zu zählen, verwenden die Forscher statt den
todbringenden Detektoren Rubidium-Atome, in denen sich ein
Elektron ungewöhnlich weit vom Zentrum entfernt ist. In diesem
Rydberg-Zustand wechselt das Elektron zwischen zwei bestimmten
Energien hin- und her - und zwar mit einer ganz bestimmten
Frequenz. Auf diese Weise werden die Atome zu perfekten
Zeitmessern.
Bis zum Kollaps
Bevor Haroche und seine Kollegen bis zu hundert der Rubidium-Atome
in den Mikrowellen-Resonator schickten, prüften sie, ob ihre
anfängliche Phase übereinstimmte - so wie man die Zeiger aller
Uhren auf eine bestimmte Zeit einstellt. Durch die Wechselwirkung
mit dem elektromagnetischen Feld der Photonen verändert sich nun
die Zeigerstellung und gibt den Forschern Auskunft darüber, wie
viele Photonen sich im Käfig befinden. Der Clou daran: Ein und
dasselbe Photon kann so mit vielen durchlaufenden Rubidium-Atomen
nachgewiesen werden, ohne selbst absorbiert zu werden
Zunächst ergaben die ausgelesenen Rubidium-Atome scheinbar
zufällig verteilte Werte zwischen null und sieben - ganz nach den
Regeln der Quantenwelt. Aber je mehr Atome das Feld passierten,
desto mehr konvergierte die Verteilung zu einem bestimmten Wert.
Stufenweise kollabierten also die acht möglichen Ergebnisse zu
einem eindeutigen. Wiederholen die Wissenschaftler das Experiment
auf dieselbe Weise, aber mit anderen Photonen, zeigt sich
womöglich ein anderer Wert.
Die Fähigkeit eine Messung in der Quantenwelt Schritt für Schritt
eröffnet eine Fülle an Möglichkeiten, berichten die Forscher. So
könnten fundamentale Fragen angegangen werden, die bislang nur in
Simulationen zugänglich waren.
Kürzlich hatten Haroche und sein Team schon einen anderen Trick
vollführt: In einem ähnlichen Käfig beobachteten sie die Geburt,
das Leben und den Tod eines Photons in Echtzeit. Wenn man es nicht
besser wüsste, könnte man sie fast für Biologen halten.
Maike Pollmann
QUELLEN:
Nature 448, 889-893 (2007), Abstract
© spektrumdirekt
16.8.2007 - Tödlicher Krebsimpfstoff?
Todesfälle in den USA – Petition fordert Entzug der Zulassung
Bereits ein knappes Jahr nach Einführung des neuen Krebsimpfstoffs
GARDASIL sind in den USA drei Todesfälle im Zusammenhang mit der
Impfung gemeldet worden. Kritiker des Impfstoffs, der Mädchen und
junge Frauen gegen Gebärmutterhalskrebs schützen soll, sehen sich
in ihrer ablehnenden Haltung bestätigt. Ihrer Ansicht nach ist der
Nutzen der Impfung – die Verhinderung einer Krebserkrankung -
durch spezielle Laboruntersuchungen an Gesunden nicht ausreichend
belegbar und die Nebenwirkungsrate überdurchschnittlich hoch.
Tatsächlich bezweifelt selbst der Erfinder des verwendeten
PCR-Gentests, der Nobelpreisträger Kary Banks Mullis, dass sich
das Verfahren zum Nachweis einer Infektion eignet.
Die deutschen Behörden zeigen bisher keine Reaktion auf die
Todesfälle. Allerdings wurde eine im Februar eingereichte Petition
zur Rücknahme der Zulassung des Impfstoffs GARDASIL in Rekordzeit
abgelehnt. Der Initiator Nicolas Barro ist der Ansicht, dass seine
Petition zu Unrecht zurückgewiesen wurde. "Die von mir angeführten
Mängel wurden in der Ablehnungsbegründung keineswegs widerlegt",
sagte er der Fachzeitschrift "impf-report" in einem Interview.
Der rührige Ulmer hat seine Petition jetzt als
Online-Unterschriftenliste ins Internet gestellt. Die bisherigen
etwa 300 Unterstützer sollen sich auf diese Weise mindestens
verzehnfachen. "Der Petitionsausschuss muss sich angesichts der
jüngsten Todesfälle mit der Frage befassen, ob man einen derart
fragwürdigen Impfstoff verantworten kann."
Barro steht mit seiner Kritik nicht allein da. Das renommierte "arznei-telegramm"
zieht in seiner Juni-Ausgabe das Fazit: "Auf dieser Datenbasis ist
es unmöglich, den Nutzen der Impfung ... abzuschätzen" und der
Ärzteverband "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V."
urteilt schlicht: "HPV-Impfstoffe sind überflüssig".
Weiterführende Infos:
Todesfälle nach Krebsimpfung:
Deutsches Ärzteblatt, 25. Mai 2007: www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28591
Judicial Watch, 23. Mai 2007: www.judicialwatch.org/6299.shtml
Kary Banks Mullis über die PCR-Methode als Virusnachweis:
www.virusmyth.net/aids/index/kmullis.htm
aids-kritik.de/aids/artikel/Kremer1.html
Weitere kritische Stellungnahmen:
www.impfkritik.de/hpv
www.individuelle-impfentscheidung.de
www.impf-report.de/infoblatt/20070102-krebsimpfstoff.pdf
Petition:
www.impfkritik.de/petitionen/gardasil.htm
Hans U. P. Tolzin
+++ impf-report +++
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Der "impf-report" ist eine zweimonatlich erscheinende
Fachzeitschrift rund um das Thema Impfen, Infektionskrankheiten
und Gesundheitsvorsorge. Der Schwerpunkt liegt auf Unabhängigkeit,
Aktualität und Allgemeinverständlichkeit. Das Ziel der Zeitschrift
besteht darin, dem Leser eine von Fremdinteressen unbeeinflusste
individuelle Impfentscheidung für sich und seine Familie zu
erleichtern.
Quelle: http://openpr.de/news/152155.html
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