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05.3.2008 - Ein neuer Skandal um mutmaßlich gefälschte Forschungsstudien

Ein neuer Skandal um mutmaßlich gefälschte Forschungsstudien erschüttert die Wissenschaftlergemeinschaft in Südkorea.

Nach der Aufdeckung zweier zellbiologischer Studien als Fälschungen habe seine Hochschule eine gründliche Untersuchung eingeleitet, sagte der Dekan der Fakultät für Biowissenschaften, Lee Gyun Min, an der angesehenen Universität für Technik und Naturwissenschaften KAIST am Dienstag in Taejon. Er zog Parallelen zum Fälschungsskandal um den südkoreanischen Klonforscher Hwang Woo Suk, wenn auch die Auswirkungen nicht so gravierend seien.

In den vermeintlich bahnbrechenden Studien wurden laut Lee nachweislich Daten manipuliert. Die beiden hauptverantwortlichen Forscher hätten zugegeben, Forschungsergebnisse aufgebauscht zu haben. In der ersten Studie wurde eine neuartige Methode beschrieben, mit der unter Verwendung bestimmter Nanopartikel die Wechselwirkung zwischen Zellmolekülen und Medikamenten in lebenden Zellen beeinflusst werden kann. Die im Juli 2005 im renommierten Fachjournal Science veröffentlichten Forschungen versprachen neue Wege in der klinischen Anwendung, beispielsweise in der Krebstherapie.

In der im Juli 2006 publizierten zweiten Studie wird erläutert, wie unter Anwendung der ein Jahr zuvor beschriebenen Methode ein kleines Molekül aufgespürt wurde, mit deren Hilfe sich Körperzellen umprogrammieren und deren Alterungsprozesse zurückdrehen lassen könnten. Diese Arbeit wurde im Fachblatt Nature Chemical Biology veröffentlicht. Die Fälschungen seien aufgeflogen, nachdem ein Student vergeblich versucht habe, das Verfahren zu wiederholen. Nach Angaben von KAIST wurden beide Journale von dem Ergebnis der ersten Ermittlungen auf Fakultätsebene informiert. Ein am KAIST tätiger Forscher sei in der vergangenen Woche suspendiert worden.

Die Untersuchungsergebnisse seien ebenso schockierend wie im Fall Hwangs, sagte Lee in Anspielung auf den spektakulären Skandal um den Klonforscher Hwang Woo Suk, der der Fälschung von zwei Stammzellstudien überführt worden war. Science hatte diese Studien Anfang 2006 zurückgezogen. Die Auswirkung des neuen Falls sei jedoch nach seiner Ansicht nicht so gravierend wie bei Hwang, sagte Lee. Hwangs Studien hätten weltweit Aufsehen erregt, während die jetzt in Frage gestellten Studien vor allem in Fachkreisen bekannt gewesen seien.

 

© dpa



24.2.2008 Allergietherapie - Wissenschaftler glauben einen neuen Ansatz entdeckt zu haben

Bei Allergien scheinen bestimmte Immunzellen zu fehlen. Forscher haben nun den molekularen Mechanismus dafür entdeckt. Ihre Hoffnung: Mit diesem Wissen lassen sich ganz neue Therapien gegen Allergien entwickeln.

Ein neu entdeckter Mechanismus könnte möglicherweise in der Zukunft eine zentrale Rolle bei der Behandlung von Allergien spielen. Er hindert das Immunsystem daran, sich korrekt zu regulieren, was zu Heuschnupfen und anderen allergischen Reaktionen führen kann, hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Entdeckung bei der Entwicklung neuer, effektiverer Therapien hilft, die genau diesen Mechanismus lahmlegen. Ihre Untersuchungen schildern sie in der Fachzeitschrift "PloS Biology".

"Wir hoffen, dass wir bald in der Lage sein werden, nicht nur Patienten zu helfen, die an einer einzelnen Allergie leiden, sondern auch denen mit vielfältigen Allergien", erklärt Carsten Schmidt-Weber vom Imperial College London. Gemeinsam mit seinen Kollegen hatte er bei Mäusen untersucht, wie zwei an der Regulation des Immunsystems beteiligte Gene miteinander interagieren. Dabei identifizierten sie diesen Mechanismus: Ein Gen namens GATA-3 kann die Entwicklung bestimmter, regulatorischer Immunzellen verhindern, indem es ein weiteres Gen namens FOXP3 blockiert. Diese regulatorischen T-Zellen halten normalerweise wiederum andere Zellen des Immunsystems in Schach. So sorgen sie dafür, dass es nicht zu Fehlangriffen gegen eigentlich harmlose Substanzen wie zum Beispiel Pollen und damit zu einer allergischen Reaktion kommt.

Mäuse, die gentechnisch derart verändert waren, dass sie reichlich das vom GATA-3-Gen codierte Protein herstellten, zeigten dramatische Defekte bei der Produktion regulatorischer Immunzellen. Das beobachteten die Wissenschaftler in ihren Versuchen. Sollte sich eine Therapie entwickeln lassen, mit der die dafür verantwortliche Blockade von FOXP3 verhindert werden kann, könnten sich die regulatorischen Zellen wieder ganz normal entwickeln, so die Hoffnung der Forscher.

Cornelia Pfaff, WSA

Quelle: stern.de

Unabhängig – Expertengeprüft? Warum halten sich Mediziner für Allergie-Experten, obwohl sie die Ursachen der körpereigenen Fehlregulation nicht kennen?

Solange Mediziner eine, der chemischen Regulation (Hardware) übergeordnete Regulation (Software), nicht akzeptieren, werden voraussichtlich keine Lösungen (siehe oben) gefunden, und die Bemühungen, Allergien zu heilen, beschränken sich weiterhin auf die Unterdrückung der Symptome.



17.2.2008 - Wenn Essen krank macht

Wenn man oftmals nach dem Essen von Bauch- und Magenschmerzen geplagt wird, kann unter Umständen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder auch eine Allergie dahinter stecken.             

Lebensmittelallergie kann jeden treffen
Eine Lebensmittelallergie oder Unverträglichkeit kann im Prinzip jeden treffen. Mediziner sprechen hier irrtümlich bereits von Krankheit, obwohl es sich zunächst um eine Regulationsstörung handelt, aus der allerdings Krankheiten entstehen können, wenn diese Regulationsstörungen nicht korrigiert werden. Diese Störungen können auch im Erwachsenenalter noch ausbrechen und verschiedene Substanzen betreffen. Am häufigsten sind Allergien auf Weizen, Milch oder Gluten. Gluten, das sind die in vielen Getreidesorten enthaltenen Klebereiweiss-Stoffe. Die Krankheit, die dadurch entstehen kann nennen Mediziner Zöliakie, und ist aus schulmedizinischer Sicht nicht heilbar.

Allergie-Immun® geht davon aus, dass diese Regulationsstörungen bereits zum größten Teil vererbt wurden. Regulationsstörungen deshalb, weil der Körper irrtümlich auf harmlose Stoffe mit Abwehrmaßnahmen kontert. Er hält verschiedene Moleküle, z.B. im Weizen für Feinde, die es gilt zu vernichten. 

Viele Mediziner glauben heute immer noch, dass sich eine Allergie im Kindesalter „verwachsen“ kann, was immer das auch bedeuten soll. Wir halten diese Sichtweise nicht nur für falsch, sondern auch für gefährlich. Denn nach unseren Erfahrungen hat der Körper keinerlei Veranlassung, vererbte Informationen – wie z.B. eine Augenfarbe – zu verändern. Das im Jugendalter vorübergehend Symptome verschwinden, liegt ganz einfach daran, dass der Körper stark genug ist, diese Fehler zu kompensieren. Lässt allerdings im Alter die Vitalität nach, erscheinen auch wieder die Symptome. Vielmals sogar in einer anderen Form. So wird schnell ein anfangs „harmloser“ Heuschnupfen zu Asthma. Mediziner erkennen diese Zusammenhänge nicht, sondern sprechen hier von einem „Etagenwechsel“, und meinen, dass es sich um eine neue Krankheit handelt. Aber woher sollen Mediziner auf diese Zusammenhänge schließen können, wenn sie die Ursachen der Regulationsstörungen nicht kennen. 

Körper kämpft gegen Nahrungsmittel an
Im Körper laufen chemische Prozesse ab, Abwehrzellen produzieren Stoffe, die gegen diese Nahrungsmittel ankämpfen. Die Patienten haben vielseitige Symptome, die sich unterschiedlich äußern. Zum Beispiel durch tränende oder gerötete Augen, Schnupfen oder eine verstopfte Nase, auch die Lunge kann durch Asthma oder Atemprobleme betroffen sein. Hautausschläge sind möglich, sowie Magen- und Darmprobleme wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. 

Selbstbeobachtung wichtig
Erkannt werden kann die Lebensmittelallergie auf verschiedene Arten. Einerseits durch Selbstbeobachtung und das Führen eines Allergietagebuchs. Hat man einen Verdacht, kann man das Nahrungsmittel weglassen und die Reaktion des Körpers beobachten, obwohl Allergie-Immun® der festen Überzeugung ist, dass sich solche Stoffe nicht grundsätzlich meiden lassen. Oder man kann durch einen so genannten Provokationstest herausfinden, wie man auf das Lebensmittel reagiert, obwohl wir diese Tests für fragwürdig halten. Auch Hauttests, Blutabnahmen oder im Fall der Zöliakie eine Magenspiegelung bringen angeblich Sicherheit. Dabei können Mediziner erst eine Zöliakie feststellen, wenn das Kind bereits lange vorher in den Brunnen gefallen ist, und sich die Krankheit Zöliakie bereits durch Fehlregulationen manifestieren konnte.                                     

Mit Diät Allergie behandeln
Viele Mediziner und auch Ernährungsberater glauben, dass man mit Ausschlussdiäten, also dem Meiden der Allergene, eine Nahrungsmittelallergie in den Griff bekommen kann. Auch diese Annahme hält das Team von Allergie-Immun® für gefährlich. Auf der einen Seite ist es praktisch so gut wie gar nicht umzusetzen, auf bestimmte Stoffe zu verzichten, und auf der anderen Seite werden dadurch die Regulationsstörungen nicht behoben. Untersuchungen im eigenen Labor haben ergeben, dass selbst in „Glutenfrei“ ausgewiesene Produkte noch Anteile von Gluten enthalten sind. Für den Allergiker eine Katastrophe, denn die Menge von Gluten spielt keine Rolle. Seien Sie also vorsichtig, denn nicht überall wo „Glutenfrei“ drauf steht ist auch kein Gluten drin.

Hinzu kommt, dass sie bei Ausschlussdiäten dem Körper möglicherweise Stoffe vorenthalten, die er aber benötigt. Wenn einige Mediziner bei der Ausschlussdiät hier von Therapie sprechen, zeigt sich deutlich die Unwissenheit über die Gefährlichkeit bei einer Glutenunverträglichkeit. Hierbei werden nämlich wichtige Enzyme nicht produziert, die für die Verarbeitung und letztlich für die Verdauung entscheidend sind. Dadurch verbleiben Stoffe im Darm und können so zu den gefährlichen Entzündungen führen.  

Oft versteckte Gluten im Essen
In Supermärkten und Reformhäusern sind für Zöliakiepatienten zahlreiche glutenfreie Ersatzprodukte wie Brot, Nudeln oder Kuchen erhältlich. Aus zahlreichen Stichproben wissen wir, dass die meisten dieser Angebote nicht „Glutenfrei“ sind. Bisher kennen wir nur eine Firma, von der wir durch eigene Untersuchungen wissen, dass sie ausschließlich „Glutenfrei“ produzieren.  

Erlaubte Getreidesorten sind Mais, Reis, Hirse, Buchweizen und Amarant. Verboten sind Weizen, Dinkel, Roggen oder Hafer. In Restaurants wird empfohlen, sich genau zu erkundigen, ob die Speisen glutenfrei sind. Oft enthalten auch Wurstwaren und Soßen verstecktes Mehl, und sind daher für Zöliakiepatienten nicht geeignet.               

Weitere Informationen:
Das Team von Allergie-Immun® ist überzeugt, dass Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten  und chronische Beschwerden auf Regulationsstörungen und bioenergetischen Fehlprogrammierungen beruhen. Allergie-Immun® hat ein Analyse- und Therapieverfahren entwickelt und seit Jahren erprobt. Dabei geht es nicht darum, den Auslöser einer Allergie zu ermitteln, oder mögliche Allergene zu vermeiden, sondern die Ursachen dieser allergischen Störungen zu korrigieren.



16.2.2008 - Vorsicht vor chronischen Entzündungen

Entstehen Volkskrankheiten wie Rheuma, Diabetes und sogar Krebs durch chronisch schwelende Entzündungen? In der Wissenschaft gibt es immer mehr Hinweise dafür. Um vorzubeugen, ist ein stabiles Immunsystem daher umso wichtiger.

Mit einer akuten Entzündung reagiert der Organismus, wenn er durch Eindringlinge geschädigt wird. Im Normalfall führt diese Abwehrreaktion nach einiger Zeit zur vollständigen Heilung. Entzündungsforscher sehen diesen Schutzmechanismus jedoch auch als Gefahr für die Entstehung von schweren Krankheiten: Dann nämlich, wenn solche Entzündungsprozesse entgleisen und für den Körper unkontrollierbar werden. Besonders wenn das Immunsystem nicht stark genug ist, um den Auslöser der Entzündung auszuschalten, läuft diese einfach immer weiter und wird zu einer eigenständigen Krankheit. Nach Meinung vieler Experten hängen Erkrankungen wie Diabetes, rheumatoide Arthritis, Krebs und auch Alzheimer ganz entscheidend von einer fortwährenden entzündlichen Aktivität im Körper ab.

Was kann helfen, die chronische Entzündungsaktivität zu dämpfen?
Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper und die Bereitschaft, mehr für die eigene Gesundheit zu tun, sind neben der Ernährung zentral bei der Vorsorge. Das beginnt bei der richtigen Wahrnehmung des eigenen Körpers, umfasst aber auch, dem Körper bei der Abwehr gezielt zu helfen. Bei einem geschwächten Immunsystem oder schon bestehenden chronischen Erkrankungen ist es notwendig, in erster Linie das Immunsystem auf Fehler zu untersuchen. Ein Fehler im Immunsystem bedeutet, dass es irrtümlich permanent auf harmlose Stoffe falsch reagiert, wie es bei Allergikern grundsätzlich der Fall ist. Das ist wie Schattenboxen, allerdings mit dem Unterschied, dass das Immunsystem viele harmlose Stoffe wie Pollen und Nahrungsmittel etc. für echte Feinde hält und sie bekämpft, was den Körper viel Energie kostet. Die Folge ist, dass der Mensch sich oftmals schlapp und müde fühlt.   

Allergie-Immun® hat ein Analyse- und Therapieverfahren entwickelt, um das Immunsystem von diesem Fehlverhalten zu befreien. Auf der einen Seite können die Stoffe erkannt werden, auf die der Körper irrtümlich mit Abwehrmaßnahmen reagiert, und auf der anderen Seite wird dem Immunsystem durch ein Energetikum beigebracht, nicht weiter auf harmlose Stoffe zu reagieren.

Die Daten gewinnt das Privatinstitut für komplementärmedizinische Forschung & Anwendung aus Körperzellen, die in ein paar Tropfen Blut enthalten sind. Das heißt: die Informationen auf harmlose  Stoffe, auf die der Körper irrtümlich mit Abwehrmaßnahmen kontert, werden aus den Zellen selbst erhalten, modifiziert, und über ein Energetikum dem Körper wieder zugeführt. Da unsere Zellen lernfähig sind – sonst gäbe es schließlich keine Weiterentwicklung – wird das Fehlverhalten korrigiert, so dass in der Regel keine weiteren allergischen Reaktionen auftreten.



11.2.2008 - Mediziner rätseln über Ursachen von Allergien

Das erste Interdisziplinäre Allergiezentrum im süddeutschen Raum

13.02.2008

Klinikum der Universität München bündelt Expertenwissen im Kampf gegen Allergien

Beim einzelnen Patienten manifestiert sich „eine Allergie“ nicht selten an verschiedenen Orten. Das interdisziplinäre Allergiezentrum verfolgt zwei Ziele. Zum einen die organbezogene Spezialisierung der Medizin durch übergreifende Zusammenarbeit zugunsten des Patienten aufzuheben, zum anderen Allergiekrankheiten interdisziplinär zu erforschen, um neue Lösungsansätze für die Therapie zu finden. Für Patienten wird zudem eine zentrale Telefonnummer als Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet.

Das neue Interdisziplinäre Allergiezentrum wird getragen von:

- Prof. Dr. Dennis Nowak, Direktor Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin zusammen mit PD Dr. Peter Angerer und Dr. Uta Ochmann

- Prof. Dr. Matthias Griese, Leiter pädiatrische Pneumologie und Mukoviszidose-Zentrum der Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital zusammen mit Prof. Dr. Erika von Mutius (Allergieambulanz)

- Prof. Dr. Bernhard Przybilla, leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie zusammen mit PD Dr. Franziska Ruëff

- PD Dr. Matthias Kramer, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

- Prof. Dr. Rudolf Maria Huber, Leiter der Pneumologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik Innenstadt zusammen mit Dr. Fernando Gamarra und Dr. Diana Stratakis

- Prof. Dr. Jürgen Behr, Leiter des Schwerpunktes Pneumologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik I, Großhadern

Die bisher erarbeiteten Forschungsergebnisse und Methoden sowie die Kooperation bei der studentischen Ausbildung und Weiterbildung der Assistenzärzte manifestieren sich nun im Interdisziplinären Allergiezentrum.

Die Zahl der Allergiepatienten hat sich in den letzten Jahrzehnten vervielfacht, aber die Ursachen dafür sind bisher nur ansatzweise bekannt. So ist davon auszugehen, daß bei mindestens 30% der Bevölkerung eine Allergiekrankheit besteht.

Der Begriff Allergie bezeichnet eine von der Norm abweichende Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems auf an sich meist harmlose Substanzen der Umwelt. Die manchmal dramatische Ausmaße annehmenden Krankheitserscheinungen können an vielen Organsystemen auftreten, vor allem Hau und Schleimhäute (z.B. von Nase, Darm, Bronchien) sind als Kontaktflächen zur Umwelt als Einfallstor der Substanzen besonders häufig betroffen. Die daraus resultierende „unsichtbare Behinderung“, die durch das Vermeiden des Kontakts mit dem Auslöser von Beschwerden zu ausgeprägten Beeinträchtigungen im privaten wie beruflichen Leben führen kann, darf angesichts der hohen prozentualen Verbreitung und auch der daraus entstehenden volkswirtschaftlichen Folgen nicht verharmlost werden.


Versorgung allergiekranker Patienten am Klinikum

In den sechs durch das Interdisziplinäre Allergiezentrum repräsentierten Kliniken wurden bisher jährlich etwa 10.000 allergiekranke Patienten behandelt. Schwerpunkte sind dabei etwa:

- Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin: 650 Patienten mit Atemwegs-, Kontakt- oder Nahrungsmittelallergien

- Kinderklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital: 1.100 Patienten mit Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Ekzemen und Nahrungsmittelallergien

- Dermatologische und Allergologische Klinik: 4.800 Patienten mit Kontaktallergien, Anaphylaxie auf Insektengift, Nahrungsmittel oder Arzneimittel, Urtikaria, Ekzemen, Neurodermitis, Heuschnupfen, Implantatunverträglichkeiten

- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde: 750 Patienten mit allergischer Rhinitis und Erkrankung der Nasennebenhöhlen, Rhinoconjunctivitis allergica, oralem Allergiesyndrom, Samter-Trias, Durchführung von Chonchtotmien bei Vergrößerung der Nasenschwellkörper

- Pneumologie, Medizinische Klinik Innenstadt: 2.900 Patienten mit Asthma bronchiale, Allergiekrankheit bei Mukoviszidose und weiteren allergischen Lungenerkrankungen

- Pneumoloige, Medizinische Klinik I: 1500 Patienten mit Asthma bronchiale, exogene allergische Alveolitis, berufsbezogene Atemwegsallergien


Für die Diagnostik stehen alle modernen Verfahren zur Verfügung, vom Hauttest über Labormethoden zur Untersuchung von Körperflüssigkeiten und Immunzellen bis hin zu Provokationstests an verschiedenen Organen. Therapeutisch verfügt das Interdisziplinäre Allergiezentrum über alle aktuellen Methoden zum Management von Allergiekrankheiten. In jeweils alle zwei Wochen stattfindenden Fallkonferenzen beraten zudem die Experten der beteiligten Kliniken fachübergreifend über die bestmögliche Versorgung der Patienten, unabhängig davon, an welchem Standort oder in welcher Klinik der Betroffene behandelt wird. Damit können unter anderem Doppeluntersuchungen vermieden sowie Behandlungsabläufe beschleunigt werden.

Von neuen Erkenntnissen profitieren nicht nur die Patienten direkt, auch die niedergelassenen Fachärzte werden mit einbezogen und über Fortschritte informiert. Damit soll das Wissen der Experten am Interdisziplinären Allergiezentrum auch in der Fläche verbreitet werden.


Forschungsschwerpunkte

Die sechs Einrichtungen bringen die Forschungsergebnisse aus ihrer Disziplin in die Diagnostik und Therapie des Interdisziplinären Allergieamzentrums ein. Dazu gehören Epidemiologie von Risikofaktoren für allergische Erkrankungen, Expositionsstudien, Allergogenetik, Untersuchungen zu obstruktiven bronchialen Erkrankungen, zur zystischen Fibrose und zur allergischen bronchopulmonalen Aspergillose, die Erforschung chronischer entzündlicher nasaler Erkrankungen, die Pathophysiologie von atopischem Ekzem, die Ätiopathogenese der Implantatüberempfindlichkeit sowie Forschungen zu Insektengift- und Nahrungsmittelallergie und zur Mastozytose.

Struktur des Interdisziplinären Allergiezentrums

Die Einrichtungen des Zentrums befinden sich am Campus Großhadern und am Campus Innenstadt in den oben genannten Kliniken. Die Versorgung der Patienten ist etabliert und trotz der räumlichen Entfernungen eingespielt. Es wird angestrebt, mittelfristig eine zentrale Einheit mit dem Angebot aller Leistungen der Patientenversorgung zu schaffen und Einrichtungen der wissenschaftlichen Forschung anzuschließen. Schon jetzt können Patienten unter der neuen zentralen Rufnummer 089 / 5160 – 6160 des interdisziplinären Allergiezentrums anrufen, wenn Sie bei der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner Hilfe benötigen. Im Internet bietet das neue virtuelle Allergiezentrum ebenfalls Informationen für Betroffene an unter http://allergiezentrum.klinikum.uni-muenchen.de.

Klinikum der Universität München

Im Klinikum der Universität München (LMU) werden an den Standorten Großhadern und Innenstadt jährlich rund 81.000 Patienten stationär, 12.000 teilstationär und 370.000 Patienten ambulant behandelt. Die 44 Fachkliniken, Institute und Abteilungen verfügen über mehr als 2.300 Betten. Von insgesamt 9.000 Beschäftigten sind rund 1.800 Mediziner. Forschung und Lehre ermöglichen eine Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Das Klinikum der Universität München hat im Jahr 2006 mehr als 58 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben und ist seit Juni 2006 Anstalt des öffentlichen Rechts.

Kressirer, Philipp | Quelle: klinikum der universität münchen
Weitere Informationen: www.klinikum.uni-muenchen.de
allergiezentrum.klinikum.uni-muenchen.de

 



11.02.2008 - bestätigt: Süßstoffe machen dick

Durch den süßen Geschmack ohne Kalorienzufuhr gerät die Nährstoffverarbeitung aus dem Takt

Die Verwendung von künstlichen Süßstoffen statt Zucker kann zu Schwierigkeiten bei der Kontrolle der Essensmenge und damit zu Übergewicht führen. Der Körper wird durch die Kombination von Süße und fehlenden Kalorien so verwirrt, dass er danach kalorienreiche Gerichte weniger effektiv abbaut und mehr davon verlangt. Das schließen Susan Swithers und Terry Davidson von der Purdue-Universität in West Lafayette aus Experimenten mit Ratten.

Swithers und Davidson fütterten für ihre Studie Ratten mit Joghurt, der einmal mit normalem Zucker und einmal mit kalorienlosem Saccharin gesüßt war. Ratten, die Süßstoff zu sich genommen hatten, nahmen in der Folgezeit mehr Gewicht als die Vergleichsratten zu und fraßen auch größere Mengen kalorienreicher Nahrung. Die Forscher erklären sich ihre Ergebnisse folgendermaßen: Gibt es keine Verbindung zwischen Süße und Kalorien mehr, fährt der Körper bei weiteren süßen Mahlzeiten die Verdauung nicht mehr auf den normalen Level hoch. Die Verwertung der Nährstoffe wird schlechter und der Körper verlangt mehr süße Produkte als zuvor. Dies bleibt auch dann noch der Fall, wenn der süße Eindruck wieder durch kalorienreiche Kost hervorgerufen wird.

Untermauern konnten die Wissenschaftler ihre Erklärung durch Messungen der Kerntemperatur der Ratten. Diese steigt, wenn der Verdauungsapparat aktiviert wird: Je höher die Temperatur, desto aktiver ist die Verdauung. Swithers und Davidson maßen bei den mit Süßstoff gefütterten Tieren eine deutlich geringere Kerntemperatur als bei den Vergleichsratten. Dies belege, so die Forscher, dass die Verdauung nach der Aufnahme von Süßstoff nicht so effizient arbeite wie vorher. Swithers und Davidson raten deshalb dazu, eher das Original zu essen als eine kalorienarme Alternative, da die Gewichtszunahme auf lange Sicht geringer ausfalle. Die Forscher betonen aber auch, dass die Reaktion des Körpers von Erfahrung gesteuert werden kann. Ist sich der Mensch des Problems bewusst, könnten negative Folgen vermieden werden.

Studien aus den USA zeigen jedoch, dass dies eher nicht der Fall ist: Seit Einführung von Diät-Erfrischungsgetränken ist die Zahl der Fettleibigen deutlich gestiegen. Andere Forscher haben außerdem einen Zusammenhang zwischen vermehrtem Genuss von Diätgetränken und höherem Risiko für Fettablagerungen in der Bauchhöhle, Bluthochdruck und Insulinresistenz beobachtet.


Susan Swithers und Terry Davidson (Purdue-Universität, West Lafayette): Behavioral Neuroscience, Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1037/0735-7044.00.0.000

ddp/wissenschaft.de – Livia Rasche



20.12.2007 - Schicksal Impotenz: Allergie-Immun hilft auf natürliche Weise

Jeder fünfte Mann in Deutschland leidet unter Erektionsstörungen. Viele Männer trifft es schon ab dem dreißigsten Lebensjahr. Eine wichtige Ursache: energetische Staus des Energieflusses im Körper. Vielmals werden diese Blockierungen durch ein Schockereignis ausgelöst. Eine Blockierung des Energieflusses erfolgt immer dann, wenn dieses „Trauma“ nicht verarbeitet und ins Unterbewusstsein verlagert wird.

Allergie-Immun hat sich auf Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt spezialisiert. Durch negative Erlebnisse erfährt der gesamte Körper einen Schock, ähnlich wie ein Blitzeinschlag. Gelingt es dem Körper durch die natürlich vorhandene Regulationsfähigkeit nicht einen Ausgleich herzustellen, verbleiben energetische Blockaden und können so zu den unterschiedlichsten Symptomen führen. Die beteiligten Zellen werden unterversorgt.

Die PSP-Therapie von Allergie-Immun erkennt und begebt energetische Störungen, die unaufgelöst zu den verschiedensten Krankheitsbildern führen können.



19.12.2007 - Studie bescheinigt deutschen Ärzten mangelndes Wissen über Volkskrankheit Bluthochdruck

Exklusiv im Deutschen Gesundheitsfernsehen: Studie der Kölner Universitätsklinik bescheinigt deutschen Ärzten mangelndes Wissen über Volkskrankheit Bluthochdruck

Hamburg (ots) - Mehr als die Hälfte der Ärzte in Deutschland erkennt die Anzeichen für eine Bluthochdruckerkrankung nicht richtig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Universitätsklinik Köln, die dem Deutschen Gesundheitsfernsehen exklusiv vorliegt. An der Studie zum Thema "Arterielle Hypertonie" nahmen mehr als 4.000 Allgemeinmediziner, Internisten und Kardiologen teil.

Den Untersuchungen zu Folge kennen nur rund 37 Prozent der Ärzte in Deutschland die gültigen Leitlinien zu Hypertonie, also die wissenschaftlich belegten Standards in Diagnostik und Therapie. Den aktuellen Grenzwert für gefährlichen Bluthochdruck konnten lediglich 45 Prozent der Mediziner richtig benennen. Das bedeutet, dass mehr als die Hälfe der Ärzte eine arterielle Hypertonie möglicherweise gar nicht identifizieren kann. "Wer eine Krankheit nicht erkennt, der wird sie mit Sicherheit auch nicht therapieren", kommentiert Dr. Jens Hagemeister, Kardiologe an der Universitätsklinik Köln und Mitverfasser der Studie, das Ergebnis.

Versorgungsforscher Prof. Dr. Holger Pfaff von der Universität Köln kennt die Gründe für das schlechte Abschneiden der Ärzte: "Die Ursachen liegen vor allem in der Schnelligkeit der Entwicklung, das Wissen veraltet sehr schnell." Pfaff fordert daher schnelle Konsequenzen: "Neue Leitlinien müssen verpflichtend in Fortbildungsseminaren gelehrt werden." Denn noch dürften sich Ärzte die Bereiche selbst auswählen, in denen sie sich weiterbilden, so Pfaff in einem Interview mit dem DGF. Sein Vorschlag: Ein Basiswissen über Neuentwicklungen, das verpflichtend für alle Ärzte und fester Bestandteil in den Fortbildbildungsrichtlinien ist.

Von der Volkskrankheit Bluthochdruck sind etwa 20 Prozent der Bevölkerung betroffen, erklärt Prof. Dr. Erland Erdmann, Direktor des Herzzentrums Köln. "Die meisten von ihnen erleiden einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt. Im schlimmsten Fall sterben sie sogar", so Erdmann weiter.

DGF Thema "Bluthochdruck" Das Format "DGF Thema" liefert jede Woche kompetente Informationen rund um medizinische Themen. In der aktuellen Folge, die am 21.12.2007 um 19.30 Uhr ausgestrahlt wird, werden die Ergebnisse der Hypertonie-Studie vorgestellt und von Experten kommentiert (für Wiederholungstermine siehe www.dgf.tv).

Über das Deutsche Gesundheitsfernsehen

Das Deutsche Gesundheitsfernsehen ist der erste bundesweit empfangbare, unabhängige und journalistische Spartensender zum Thema Gesundheit in Deutschland. Seit 1. April 2007 sendet das Deutsche Gesundheitsfernsehen aus Hamburg und erreicht derzeit ca. 11 Millionen TV-Haushalte über Astra Digital und diverse digitale Kabelnetze. Der Free-TV-Sender bietet gesundheitsinteressierten Zuschauern aller Altersgruppen in Ratgeber-Magazinen, Dokumentationen und Talkshows kostenlos umfassende Informationen rund um die Themen Gesundheit, Ernährung, Prävention, Bewegung, Forschung, Naturheilkunde und Wellness. Das Deutsche Gesundheitsfernsehen wurde von dem renommierten TV-Journalisten Gerd Berger gegründet, der zusammen mit der Finanzholding avantaxx AG Gesellschafter des Senders ist. Weitere Informationen sind unter www.dgf.tv zu finden.

Pressekontakt:

Erdmann Kilian
Tel.: 089-59042-1106
e-Mail: presse@dgf.tv


8.11.2007 - Tausende pillenkrank

Kampf gegen Nebenwirkungen

Angesichts zehntausender Klinik-Einlieferungen pro Jahr wegen schwerer Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten haben Experten eine stärkere Arzneimittelsicherheit gefordert. Nach den Studien der Hersteller zur Marktzulassung sollten Nebenwirkungen auch in der breiten Anwendung stärker kontrolliert werden, sagte der Bremer Gesundheitsforscher Gerd Glaeske der Deutschen Presse-Agentur.

Derzeit gibt es sechs sogenannte Pharmakovigilanz-Zentren in Deutschland zur Erfassung von Nebenwirkungen auf dem Markt befindlicher Mittel. Neben einer Aufstockung dieses Bereiches forderte Glaeske große Datenbanken, in denen die Arzneimittel von Millionen von Patienten in der Praxis dokumentiert werden. Pro Jahr gehen nach Angaben des Forschers rund 300.000 Klinikeinweisungen und 16.000 bis 25.000 Todesfälle auf Neben- und Wechselwirkungen zurück.

Die Pharmakologie-Professorin Petra Thürmann aus Wuppertal forderte die medizinischen Fachgesellschaften zu verstärkter Hilfe für Ärzte auf, wenn sie Patienten mit mehreren Krankheiten behandeln. Niedergelassene Ärzte würden oft damit allein gelassen, wenn ältere Patienten zum Beispiel hohe Cholesterinwerte, Alzheimer und hohen Blutdruck gleichzeitig haben, sagte sie. Wechselwirkungen der Mittel seien oft die Folge.

Quelle: N-TV



17.10.2007 - Volkskrankheit Allergie – Mit homöopathischen Mitteln schonend Beschwerden lindern

(depr) Asthma, Neurodermitis und Heuschnupfen gehören zu den häufigsten
allergischen Reaktionen auf Allergene wie Hausstaub, Schimmel, Pollen,
Nahrungsmittel oder Duftstoffe. Herkömmliche Medikamente lindern
Symptome kurzfristig, führen aber auch zu Nebenwirkungen wie Müdigkeit
und Konzentrationsschwäche. Laut Dr. Joachim Wernicke, Facharzt für
Innere und Integrative Medizin an der Malteser Klinik in Bad Brückenau,
können homöopathische Mittel hier schneller, schonender und
längerfristig wirksam als chemische Medikamente helfen.

Die homöopathische Behandlung ist nebenwirkungsfrei, das heißt ohne
Folgen für die Schleimhäute. Die Behandlung macht nicht müde, kann
dadurch beliebig oft wiederholt werden und beeinträchtigt weder die
Fahrtüchtigkeit noch die Tätigkeit an Maschinen. Im nächsten Jahr kann
die Behandlung ohne Wirkungsverlust bei denselben Symptomen wiederholt
werden. Eine weiterführende Therapieform stellt die sogenannte
Konstitutionsbehandlung dar, eine zwar zeitaufwendige Methode, durch die
jedoch eine dauerhafte Heilung von Allergien erreicht werden kann.
Weitere Informationen über die sanfte Medizin aus der Natur sind unter
www.weckbecker.com erhältlich.

Quelle: http://www.ddpdirekt.de/portal/details.php?id=30101


27.9.2007 - Verzichten Sie bloß nicht auf Milch!

von Sylvia Schneider

Liebe Leserin, lieber Leser,
viele Menschen verzichten auf Milch, weil eine Menge Irrtümer über sie im Umlauf sind. Insbesondere Frauen fürchten sich vor den Kalorien. Völlig falsch, sagt Dr. Katharina Scholz-Ahrens von der Bundesanstalt für Milchforschung in Kiel. Die Inhaltsstoffe der Milch sind ein gesundes Highlight unserer Nahrung, und es werden immer mehr von ihnen entdeckt. Die Forscherin rechnet vor: Wenn eine Frau zwischen 25 und 50 Jahren, die 60 bis 65 Kilo wiegt, täglich einen halben Liter Milch trinkt, deckt sie damit zu etwa 60 % ihren täglichen Bedarf an Kalzium und Phosphor. Mehr als ein Drittel ihrer Eiweißversorgung ist gesichert und ein Fünftel des Magnesium- und Vitamin-A-Bedarfs. Die Nerven- und Hautvitamine B2 und B12 werden sogar zu zwei Dritteln von der Milch geliefert.

Bei der täglichen Kalorienbilanz schlägt der halbe Liter Milch jedoch nur mit 12 % des Tagesbedarfs zu Buche. Zudem enthält die Milch noch viele unentdeckte Stoffe, die Wunder wirken. Gezählt wurden bislang etwa 400 verschiedene Eiweiße. Sie wirken unter anderem antithrombotisch, antioxidativ, immunstärkend und schützen vor unerwünschtem Zellwachstum. Zur Zeit wird in Kiel erforscht, inwieweit die Inhaltsstoffe Beta-Linolsäure und Buttersäure gegen Krebs schützen können. Am besten erforscht ist bislang das Kalzium. Es soll Kolonkarzinomen und Nierensteinen vorbeugen. Auf alle Fälle – das ist bekannt und vielfach belegt – schützen Milch und Milchprodukte Ihre Knochen.

Milch macht schlank
Neueste Untersuchungen aus den USA weisen nach, dass das Kalzium in der Milch sich positiv auf das Körpergewicht auswirkt. Je höher die tägliche Zufuhr aus Milch und Milchprodukten ist, desto geringer das Risiko für Übergewicht. Dieser Effekt hängt mit den bioaktiven Eiweißen in Milch oder Buttermilch zusammen. Mit Kalziumtabletten funktioniert es nämlich nicht. Auch in fettarmen Milchprodukten ist reichlich Kalzium enthalten. Das Kalzium ist wie die anderen Mineralstoffe in der Milch nicht an den Fettgehalt gebunden:

•100 Gramm Vollmilch enthalten 120 Milligramm Kalzium
•100 Gramm fettarme Milch haben einen Kalziumanteil von 118 Milligramm
•100 g Buttermilch bringen 109 Milligramm Kalzium mit.

Regelmäßiger Milchgenuss ist übrigens auch gut für Ihre Zähne: Weil Milchprodukte den Speichelfluss anregen, werden im Mund die schädlichen Säuren verdünnt, die Karies entstehen lassen. Außerdem erschwert das Milcheiweiß den Bakterien, sich auf der Zahnoberfläche anzusiedeln.

Quelle: aus einem Newsletter fid-gesundheitswissen.de

Anmerkung der Redaktion:
Sicherlich sind wir auch der festen Überzeugung, dass Milch ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung ist.

Anders sieht es natürlich aus, wenn eine Person eine Milchunverträglichkeit hat, die in den meisten Fällen vererbt ist. Hier sollte nach Möglichkeit diese „Kommunikationsstörung“ behoben werden. Kommunikationsstörung deshalb, weil unser Körpersystem, bzw. jede einzelne Zelle unseres Körpers ununterbrochen mit der Umwelt kommuniziert. Die meisten „Informationen“ oder auch Signale nehmen wir allerdings unbewusst auf, denn der Mensch ist das komplexeste informationsverarbeitende System auf der Erde. Nimmt man alle Informationsabläufe im Menschen einmal zusammen, d. h. die bewussten (Sprache, Informationsteuerung der willentlich motorischen Bewegungen) und die unbewussten (informationsgesteuerte Funktionen der Organe, Hormonsystem), so werden täglich 10(hoch24) bit verarbeitet. Dieser astronomisch hohe Wert für die Informations-Menge übertrifft das Gesamtwissen der Menschheit von 10(hoch)18 bit, wie es in den Bibliotheken der Welt gespeichert ist, noch um den Faktor von einer Millionen."

Die von Allergie-Immun entwickelte PSP-Anwendung korrigiert solche Kommunikationsstörungen mit der Umwelt, die nach unseren Erfahrungen zu allergischen Reaktionen führen.


25.9.2007 - Akupunktur jeglicher Form lindert chronische Kreuzschmerzen

Schmerzbehandlung mit Akupunktur ist so beliebt wie umstritten, Studienergebnisse zeigten kein einheitliches Bild. Zwar fühlten sich viele Behandelte hinterher besser - merkwürdigerweise aber auch, wenn gar nicht die klassischen Punkte genadelt wurden. Regel oder Ausnahme? Fundierte Daten liefert die bislang größte Studie weltweit.
Etliche Menschen haben genug von Pillen, Krankengymnastik und Co oder empfinden die Schulmedizin gar als ungeeignete engstirnige Einzelsymptombetrachtung. Sie verstehen ihren Körper als ein Gesamtgefüge, das mehr ist als bloß Summe seiner Teile, und bevorzugen dem entsprechende Therapien. Andere suchen nach fehlgeschlagenen konventionellen Behandlungsansätzen einen alternativen Weg, anhaltende Gesundheitsprobleme in den Griff zu bekommen. Viele von ihnen landen über kurz oder lang bei Akupunktur.

Die traditionelle chinesische Akupunktur beruht auf der Vorstellung, dass eine Lebensenergie Qi auf definierten Bahnen - den Meridianen - unseren Körper durchfließt. Krankheiten seien die Folge von Störungen in diesem Fluss, der sich aber über die auf den Leitbahnen befindlichen Akupunkturpunkte steuern lässt. In diese Punkte gesetzte Nadeln sollen vorhandene Blockaden lösen und das harmonische Gleichgewicht der Strömung wiederherstellen. Darauf beruhend, aber mit etwas anderem Ansatz arbeitet die Ohrakupunktur oder Auriculotherapie, die vor fünfzig Jahren von dem französischen Arzt Paul Nogier entwickelt wurde. Hier repräsentiert die Ohrmuschel ein Abbild im Kleinen aller Körperzonen und Organe mit entsprechenden Reflexpunkten, die durch die Nadeln stimuliert werden.

Alternative Schmerztherapie ...

Beide Verfahren haben längst ihren festen Platz in der Schmerztherapie. Gerade chronische Schmerzpatienten - und davon ist immerhin fast ein Fünftel der Deutschen betroffen - hoffen auf Linderung durch Akupunktur. Doch im Jahr 2000 hatte der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen die Erstattungsfähigkeit des Verfahrens zunächst eingeschränkt: Bezahlt wurde nur noch, wenn es sich um chronische Kopfschmerzen, chronische Lendenwirbelsäulen-Beschwerden oder chronische osteoarthritische Schmerzen handelte und die Therapie im Rahmen kontrollierter Studien erfolgte. Hintergrund der Maßnahme: Die Wirksamkeit des Nadelns war nicht zweifelsfrei erwiesen.

Einzelne Akupunktur-Studien hatten zwar einen schmerzlindernden Effekt offenbart, der darauf beruhen dürfte, dass durch eine Nervenreizung verschiedene schmerzhemmende Systeme aktiviert werden. Auch die Ausschüttung der körpereigenen Schmerzmittel Endorphine wurde gemessen, ebenso wie die Freisetzung der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin, die in der Schmerzkommunikation eine Rolle spielen. Wurden allerdings mehrere Studien in einen Topf geworfen, verwischten die im Einzelfall so klaren Ergebnisse. Und irritierend blieb zudem, dass viele dieser Effekte und Behandlungserfolge auch auftraten, wenn die Nadeln gar nicht in Akupunkturpunkte gestochen wurden - löste allein die Hautverletzung die Anti-Schmerzreaktion aus?

Das Gerac-Projekt (German acupuncture trials) - eine von mehreren Krankenkassen initiierte deutschlandweite Studie - sollte Klarheit bringen. Unter der Leitung der Ruhr-Universität Bochum wurden in vier Einzelstudien die Erfolge von "richtiger" Akupunktur im Vergleich zu Scheinakupunktur, bei der die Nadeln nicht so tief und außerhalb der klassischen Akupunkturpunkte gesetzt werden, sowie konventioneller Therapie verglichen. Maßgeblich war, wie sich die pro Therapieansatz jeweils über 300 behandelten Patienten nach einem halben Jahr fühlten.

... egal, wo die Nadel steckt

Bei Migräne und Spannungskopfschmerz stellten die Forscher keinen Unterschied zwischen echter und Scheinakupunktur fest, allerdings auch keine Differenz zur medikamentösen Linderung [1]. Im Fall der Knieprobleme schnitt die Akupunkturbehandlung besser ab als die konventionelle Therapie, doch hielten sich auch hier Schein und Nicht-Schein die Waage [2]. Und genauso lauten die Ergebnisse zum Einsatz bei chronischen Kreuzschmerzen, die Heinz Endres von der Ruhr-Universität Bochum und seine Kollegen nun präsentieren [3].

Krankengymnastik, Massage, Wärmebehandlung, Elektrotherapie, Rückenschule, Injektionen und gezielte Handlungsanleitungen - der gesamte Kanon der klassischen Rückentherapie brachte gerade einmal einem Viertel der Patienten Besserung, verglichen mit doppelt so vielen der Genadelten, egal, wo und wie tief die Nadeln steckten. Welcher Mechanismus verbirgt sich dahinter? Ist es womöglich sogar überflüssig, sich an die tradtionellen Punkte auf den Meridianen zu halten? Die Wissenschaftler sind nach wie vor ratlos: Womöglich zeigten sich hier bislang unbekannte Auswirkungen von Akupunktur, oder unspezifische Einflüsse wie eine positive Erwartungshaltung der Erkrankten mischten kräftig mit. Vielleicht aber gebe es auch überhaupt gar keine ausdrücklich spezifischen Akupunktur-Effekte.

Die Wissenschaftler vermuten jedenfalls einen gemeinsamen zu Grunde liegenden Mechanismus, der sich auf die Schmerzentstehung, die Übertragung von Schmerzsignalen oder deren Verarbeitung im zentralen Nervensystem auswirkt. Er ist offenbar stärker als der Einfluss der aktiven körperlichen Standardtherapie und mag auf einer Kombination von Placebowirkung und nicht-spezifischen Faktoren beruhen. Hier herrscht ganz offensichtlich noch dringender Forschungsbedarf.

Klar ist dennoch das Fazit: "Akupunktur stellt eine überzeugende alternative Therapie zur multimodalen konventionellen Behandlung dar", schließen die Forscher. Sie sei für Ärzte eine viel versprechende und effektive Option bei Kreuzschmerzen, die nur wenige Nebenwirkungen oder Kontraindikationen aufweise. Schon heute haben dreißig Prozent aller Patienten, die letztendlich eine Schmerzklinik aufsuchen, Erfahrungen mit den Nadeln. Angesichts dessen, dass chronische Rückenschmerzen die Liste der häufigsten Schmerzerkrankungen anführen und mehr als dreißig Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage verursachen, sollten Krankenkassen und Ärzte diese Alternative sicher noch stärker in Betracht ziehen und bestehende Einschränkungen in der Kostenübernahme aufheben. Schließlich scheinen sie damit mehr Menschen zu helfen als mit Pillen

Antje Findeklee

Quellen: http://www.wissenschaft-online.de/artikel/905961

Anmerkung der Redaktion:
Allergie-Immun geht davon aus, dass es sich bei chronischen Rückenschmerzen – wenn alle medizinischen Therapien versagt haben – um eine reine Schmerzvermittlung handelt, die offenbar aus dem Schmerzgedächtnis initiiert wird. Selbst dann noch, wenn die zugrunde liegende mechanische Behinderung längst aufgehoben ist.

Mit unserer PSP-Anwendung machen wir ähnliche Erfahrungen wie etwa bei der Akupunktur, denn eben solche (unnötigen) Schmerzimpulse lassen sich recht gut aufheben, so dass die überwiegende Zahl der Betroffenen nach der PSP-Anwendung keinerlei Schmerzen im Rücken haben.

Die energetischen Einflussfaktoren sind doch wesentlich größer, als es sich so mancher Zeitgenosse vorstellen kann. Dies wird immer wieder deutlich, wenn es darum geht, Allergien, bei denen die Ursachen schulmedizinisch ja nicht bekannt sind, in den Griff zu bekommen, denn nach unseren bisherigen durchweg guten Erfahrungen handelt es sich wahrscheinlich in der Tat um eine reine Kommunikationsstörung zwischen dem „Energie- und Informationssystem Mensch“ und seiner Umwelt.


22.9.2007 - Stillen - doch kein Allergie-Schutz?

 (Montreal - 19.09.2007) Kinder, die den ersten 3 Lebensmonaten ausschließlich gestillt werden, erkranken nicht seltener an Asthma oder Allergien als "Flaschenkinder". Das ist das Ergebnis einer Studie des kanadischen Forscher-Teams um Michael S. Kramer von der Kinderklinik Montreal. Die Daten wurden in der Online-Ausgabe des Fachmagazins "British Medical Journal" (BMJ) veröffentlicht.

Im Rahmen der Studie beobachteten die Forscher 13.889 Mütter mit ihren Kindern über einen Zeitraum von sechseinhalb Jahren. 50% der Teilnehmerinnen stillten ihre Kinder ausschließlich in den ersten 3 Monaten nach der Geburt und länger.

Bei Kontrollen nach 3 Monaten, 6 Jahren und nach einem weiteren halben Jahr hatten die ausschließlich und lang gestillten Kinder kein geringeres Risiko für Allergien, Heuschnupfen oder Asthma. Hierzu wurden die Mütter per Fragebogen befragt, welche Krankheiten die Kinder bisher durchgemacht hatten.

Mit einem Allergie-Test (Prick-Test) untersuchten die Mediziner die Schulkinder dann auf häufige Allergene wie Hausstaubmilben, Katzenhaare und Gräserpollen. Dabei konnten die Wissenschaftler bei den "Brustkindern" kein verringertes Risiko für Allergien, Heuschnupfen und Asthma feststellen. Bei einigen Stillkindern zeigte sich sogar ein 2-3fach höheres Allergie-Risiko.
Andere Studien belegen hingegen, dass Stillen vor Allergien und Asthma schützen kann. Weitere Forschungsarbeiten konnten bisher die schützende Wirkung von Muttermilch nicht nachweisen oder deuten gar auf ein erhöhtes Risiko für Allergien und Asthma hin. Die Forscher sind sich indes darüber einig, dass Stillen in der Regel die wichtigste und beste Form der Ernährung für Babys ist.

Quelle: http://www.vitanet.de/aktuelles/Schwangerschaft-und-Stillzeit/20070919-Stillen---doch-kein-Allergie-Schutz-/



8.9.2007 - Verheerende Zuschauerkritik auf Bublaths Alternativmedizin-Veriss

Verheerende Zuschauerkritik auf Bublaths Alternativmedizin-Veriss
Gesundheit & Medizin
Pressemitteilung von: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
PR Agentur: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte

(openPR) - Ein Kommentar zur Sendung "Die modernen Wunderheiler", ZDF, 5.09.07, Wissenschaftsmagazin Joachim Bublath:
Mit Ekelfleischbildern, Kakerlaken und längst widerlegten Studien trat Joachim Bublath an, das von ihm selbst entworfene romantische Homöopathie-„Bild vom Menschen im Einklang mit der Natur“ auseinander zunehmen. Alles Glaubenssache, alles Placebo, so dass Fazit dieser Sendung, die sich nicht die Mühe machte, Behauptungen zu belegen oder – gehört das nicht auch zum Wissenschaftsjournalismus? – die andere Seite zu zeigen. Selbst beim Fernsehmeerschweinchen wirkte (ja, wirkte!) die Homöopathie, aber auch hier nur durch die Streicheleinheit. Und bei der Schweineherde? Glauben Sie, Herr Bublath, der Tierarzt geht Tiere liebkosend und Arzneimittel gebend durch den Stall? Nein, das kriegt kein Schwein mit – lesen Sie es nach: www.carstens-stiftung.de/eigene/vet/index.php.
Die ZDF-Zuschauer haben zum Glück eine eigene Meinung, sie ist verheerend: www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/2/0,1872,5249314,00/F498/

Christoph Trapp
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
Am Hofgarten 5, 53113 Bonn
Tel 0228 - 2425332, Fax 0228 – 2425331
presse@dzvhae.de, www.welt-der-homoeopathie.de

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) wurde 1829 in Köthen (Anhalt) gegründet und ist der Berufsverband der Ärztinnen und Ärzte, die über die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" verfügen. Der Verein hat etwa 4.000 Mitglieder, die Hälfte sind Vertragsärzte. Neben den gesundheits- und berufspolitischen Aufgaben setzt sich der DZVhÄ für eine qualifizierte Weiterbildung "Homöopathie" und der Förderung der Forschung ein.

Anmerkung der Redaktion:
Selten eine so einseitige und stellenweise arrogante Reportage gesehen. Wenn das neutraler Journalsimus ist, na dann gute Nacht Deutschland.
Link:  openPR.de


25.8.2007 - Rettet die Photonen

QUANTENPHYSIK
Rettet die Photonen
Nicht destruktive Messungen an Lichtquanten gelungen

Die Aufgabe, Photonen in einem Lichtstrahl zu zählen, ohne sie dabei zu zerstören, hört sich zunächst einfach an. Tatsächlich waren selbst Physiker damit lange überfordert. Nun haben sie die Quantenwelt endlich überlistetet.
Wenn Sie gerade diesen Artikel lesen oder Ihren Blick kurz zum Fenster hinausschweifen lassen, zerstören Sie fortwährend Photonen - die kleinsten Bausteine der elektromagnetischen Strahlung. Ihre Augen absorbieren die Lichtquanten unwiderruflich und vernichten damit jegliche Information, welche die Quanten mit sich trugen. Ähnlich ergeht es den Winzlingen auch in anderen Photodetektoren: Nur ein Knacken zeugt von ihrer ausgehauchten Existenz.

Mehrmalige Messungen eines einzelnen Photons gestalten sich so natürlich sehr schwierig. Damit bestätigen sie einmal mehr, wie grundsätzlich verschieden die makroskopische und die Quantenwelt sind. In unserem Alltag gibt es keine Grenzen für die Genauigkeit einer Messung, denn sie lässt sich immer und immer wieder durchführen - schließlich bleibt der Gegenstand in den meisten Fällen unverändert. Anders bei Quantenobjekten, denn diese besitzen keinen eindeutigen Zustand.

Deren Eigenschaften lassen sich daher nur mit Hilfe von Wahrscheinlichkeiten ausdrücken. So kann etwa ein Elektron ihres Körpers theoretisch in Afrika sein - auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür äußerst gering ist. Schaut man nicht nach, entspricht der Ort also eher einer diffusen Wolke denn einem Punkt. Nur eine Messung kann diese Ungewissheit klären, verändert aber gleichzeitig auch die Eigenschaften des Elektrons - die ursprüngliche Wolke schrumpft zusammen. Schauen wir wieder weg, überlagern sich wieder alle möglichen Zustände, und eine Folgemessung könnte ein ganz anderes Ergebnis hervorbringen.

Gefängnis für Photonen

Soweit kommt es bei den Photonen aber erst gar nicht. Also mussten andere Ideen her, um ihnen ihre Eigenschaften zu entlocken. Serge Haroche von der Ecole Normale Supérieure in Paris und seine Kollegen entwickelten zu diesem Zweck eine Methode, mit der sie die Lichtquanten messen können, ohne sie zu zerstören. Physiker sprechen von einer nicht destruktiven Messung. Als Testobjekte dienten ihnen die Photonen in einem Mikrowellenstrahl.

Da die Teilchen mit Lichtgeschwindigkeit durch das Labor jagen, bauten sie zunächst ein Photonengefängnis - eine wenige Zentimeter große Box, deren Wände mit ultra-reflektierenden Spiegeln ausgekleidet waren. Derart gefangen legten die Photonen eine Strecke zurück, die etwa dem Erdumfang entspricht. Bis zu sieben Photonen ließen sich so festhalten, die gemeinsam ein elektromagnetisches Feld erzeugen.

Quantenmechanisch betrachtet enthält ein solches Feld gleichzeitig jede Anzahl von Teilchen zwischen null und sieben. Um die einzelnen Photonen zu zählen, verwenden die Forscher statt den todbringenden Detektoren Rubidium-Atome, in denen sich ein Elektron ungewöhnlich weit vom Zentrum entfernt ist. In diesem Rydberg-Zustand wechselt das Elektron zwischen zwei bestimmten Energien hin- und her - und zwar mit einer ganz bestimmten Frequenz. Auf diese Weise werden die Atome zu perfekten Zeitmessern.

Bis zum Kollaps

Bevor Haroche und seine Kollegen bis zu hundert der Rubidium-Atome in den Mikrowellen-Resonator schickten, prüften sie, ob ihre anfängliche Phase übereinstimmte - so wie man die Zeiger aller Uhren auf eine bestimmte Zeit einstellt. Durch die Wechselwirkung mit dem elektromagnetischen Feld der Photonen verändert sich nun die Zeigerstellung und gibt den Forschern Auskunft darüber, wie viele Photonen sich im Käfig befinden. Der Clou daran: Ein und dasselbe Photon kann so mit vielen durchlaufenden Rubidium-Atomen nachgewiesen werden, ohne selbst absorbiert zu werden

Zunächst ergaben die ausgelesenen Rubidium-Atome scheinbar zufällig verteilte Werte zwischen null und sieben - ganz nach den Regeln der Quantenwelt. Aber je mehr Atome das Feld passierten, desto mehr konvergierte die Verteilung zu einem bestimmten Wert. Stufenweise kollabierten also die acht möglichen Ergebnisse zu einem eindeutigen. Wiederholen die Wissenschaftler das Experiment auf dieselbe Weise, aber mit anderen Photonen, zeigt sich womöglich ein anderer Wert.

Die Fähigkeit eine Messung in der Quantenwelt Schritt für Schritt eröffnet eine Fülle an Möglichkeiten, berichten die Forscher. So könnten fundamentale Fragen angegangen werden, die bislang nur in Simulationen zugänglich waren.

Kürzlich hatten Haroche und sein Team schon einen anderen Trick vollführt: In einem ähnlichen Käfig beobachteten sie die Geburt, das Leben und den Tod eines Photons in Echtzeit. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man sie fast für Biologen halten.

Maike Pollmann

QUELLEN:
Nature 448, 889-893 (2007), Abstract

© spektrumdirekt


16.8.2007 - Tödlicher Krebsimpfstoff?

Todesfälle in den USA – Petition fordert Entzug der Zulassung

Bereits ein knappes Jahr nach Einführung des neuen Krebsimpfstoffs GARDASIL sind in den USA drei Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung gemeldet worden. Kritiker des Impfstoffs, der Mädchen und junge Frauen gegen Gebärmutterhalskrebs schützen soll, sehen sich in ihrer ablehnenden Haltung bestätigt. Ihrer Ansicht nach ist der Nutzen der Impfung – die Verhinderung einer Krebserkrankung - durch spezielle Laboruntersuchungen an Gesunden nicht ausreichend belegbar und die Nebenwirkungsrate überdurchschnittlich hoch. Tatsächlich bezweifelt selbst der Erfinder des verwendeten PCR-Gentests, der Nobelpreisträger Kary Banks Mullis, dass sich das Verfahren zum Nachweis einer Infektion eignet.

Die deutschen Behörden zeigen bisher keine Reaktion auf die Todesfälle. Allerdings wurde eine im Februar eingereichte Petition zur Rücknahme der Zulassung des Impfstoffs GARDASIL in Rekordzeit abgelehnt. Der Initiator Nicolas Barro ist der Ansicht, dass seine Petition zu Unrecht zurückgewiesen wurde. "Die von mir angeführten Mängel wurden in der Ablehnungsbegründung keineswegs widerlegt", sagte er der Fachzeitschrift "impf-report" in einem Interview.
Der rührige Ulmer hat seine Petition jetzt als Online-Unterschriftenliste ins Internet gestellt. Die bisherigen etwa 300 Unterstützer sollen sich auf diese Weise mindestens verzehnfachen. "Der Petitionsausschuss muss sich angesichts der jüngsten Todesfälle mit der Frage befassen, ob man einen derart fragwürdigen Impfstoff verantworten kann."

Barro steht mit seiner Kritik nicht allein da. Das renommierte "arznei-telegramm" zieht in seiner Juni-Ausgabe das Fazit: "Auf dieser Datenbasis ist es unmöglich, den Nutzen der Impfung ... abzuschätzen" und der Ärzteverband "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V." urteilt schlicht: "HPV-Impfstoffe sind überflüssig".

Weiterführende Infos:

Todesfälle nach Krebsimpfung:
Deutsches Ärzteblatt, 25. Mai 2007: www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28591
Judicial Watch, 23. Mai 2007: www.judicialwatch.org/6299.shtml

Kary Banks Mullis über die PCR-Methode als Virusnachweis:
www.virusmyth.net/aids/index/kmullis.htm
aids-kritik.de/aids/artikel/Kremer1.html

Weitere kritische Stellungnahmen:
www.impfkritik.de/hpv
www.individuelle-impfentscheidung.de
www.impf-report.de/infoblatt/20070102-krebsimpfstoff.pdf

Petition:
www.impfkritik.de/petitionen/gardasil.htm

Hans U. P. Tolzin
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Der "impf-report" ist eine zweimonatlich erscheinende Fachzeitschrift rund um das Thema Impfen, Infektionskrankheiten und Gesundheitsvorsorge. Der Schwerpunkt liegt auf Unabhängigkeit, Aktualität und Allgemeinverständlichkeit. Das Ziel der Zeitschrift besteht darin, dem Leser eine von Fremdinteressen unbeeinflusste individuelle Impfentscheidung für sich und seine Familie zu erleichtern.

Quelle: http://openpr.de/news/152155.html


Letzte Aktualisierung am 05.03.2008